Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Die Gesellschaftskritik in F. Schillers Kabale und Liebe


Facharbeit (Schule), 2003

12 Seiten, Note: 14 Punkte


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Aufgabe: Arbeite die Gesellschaftskritik von Friedrich Schiller in „Kabale und Liebe“ heraus.

Allgemein:

Allgemein ist zu sagen, dass Friedrich Schiller das Stück „Kabale und Liebe“ aus ,,Empörung gegen den Herzog Karl Eugen und aus der tiefen Einsicht in die Unmoral vieler Regenten dieser Zeit"1 geschrieben hat.

Das Stück ist zwar ein bürgerliches Trauerspiel, doch es gibt trotzdem extrem viele Allusionen auf die politischen und sozialen Missstände zur Zeit seiner Entstehung. So kritisiert Schiller unter anderem die absolute Herrschaft des Adels, die extreme Verschwendung von Staatsmitteln durch den teuren Hof, den Verkauf von Landjungen als Soldaten, und vieles mehr. Auf die einzelnen Kritikpunkte und ihre Form wird im Folgenden näher eingegangen.

I.Akt:

1.Szene:

(Fehlendes Selbstverständnis bzw. Selbstvertrauen des Bürgertums, Ruf nach einem selbstbewussten Bürgertum)

Durch das Selbstbewusstsein, das Miller an den Tag legt, möchte Schiller sein Publikum aufrütteln und dazu bewegen, auch mal auf ihrem eigenen Recht zu bestehen und nicht immer vor den Adligen zu kuschen. Dies wird deutlich als Miller ausruft: „ja, ja, dem Major will ich weisen wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat“2 ; er weist damit auf sein Hausrecht als Hausherr hin. Des weiteren meint Miller, dass er eher betteln gehen würde, als vom Wohlwollen des Adels, d.h. Ferdinands „Präsenter“3 und „Groschen“4 zu leben.

Dem entgegen steht die Millerin, die das verängstigte, naive, sich dem Adel anbiedernde Bürgertum darstellt, das Schiller überwinden möchte, das ihn wahrscheinlich anekelt.

2.Szene:

(wiederum Ruf nach selbstbewusstem Bürgertum)

Wurm symbolisiert eine Art des Bürgertums, die Schiller gar nicht zu gefallen scheint.

Er ist ein Beamter, der zwar aus dem Bürgertum stammt, sich aber dem Adel anbiedert (vgl. treue Ergebenheit zum Fürsten).

Die Kritik an Wurms Stellung wird in dem verächtlichen Ausruf: „aber sie missrat ich meiner Tochter Herr Sekretarius“5 deutlich. Miller bezeichnet Wurm außerdem als konfiszierten und widrigen Federnfuchser6

3.Szene:

(starke Kritik an den Standesschranken und an der Gesellschaftsstruktur überhaupt)

Schiller wagt es zwar nicht direkt die Standesschranken bzw. allgemein die Existenz der Stände zu kritisieren, doch kommt in Luises Traum von der idealen Welt nach dem Tod, in der die „Schranken des Unterschieds einstürzen“ 7 zum Ausdruck, dass Schiller die Gesellschaftsstruktur seiner Zeit nicht als gottgewollt betrachtet, sondern viel mehr als ein System7, das zwar nicht unbedingt im Laufe einer Generation verschwinden wird (vgl „Tautropfe der Zeit“8, das aber auch nicht von ewiger Dauer sein wird.

Damit ruft Schiller nicht zur Revolution auf, sondern fordert einen langsamen Wandel, der von eben dem in den ersten Szenen angemahntem Selbstbewusstsein des Bürgertums abhängt.

4.Szene:

(erneut Kritik an den Standesschranken)

In der vierten Szene kritisiert Schiller erneut die Standesschranken, indem er sie am Beispiel der unmöglichen Liebe Luise-Ferdinand dramatisiert.

5.Szene:

(Kritik an der abgehobenen Stellung und dem Verhalten des Adels, Kritik an den Machtspielen des Adels)

In der fünften Szene kritisiert Schiller u.a. die abgehobene Stellung des Adels. So betrachtet der Präsident Luise nur als eine „Bürgerkanaille“9 und findet es sogar ansprechend, dass sein Sohn sich ein hübsches Mädchen als Mätresse hält und ihr sogar vorlügt, sie zu heiraten zu wollen.10

Dies lässt den Präsidenten vermuten, dass sein Sohn ein „guter Adliger“ werden kann, da das Lügen seiner Meinung nach Grundvoraussetzung für das Amt des Präsidenten ist. 11

Des weiteren kritisiert Schiller die Machtspiele der Adligen, die ständig auf Kosten anderer gehen. Dies wird an der geplanten Heirat Ferdinand-Lady Milford deutlich, die nur der Machtsicherung des Präsidenten dient.12

An der Versicherung des Präsidenten, wenn die Aussagen Wurms stimmten, würde dieser Luise zur Frau bekommen, wird auch Schillers Kritik an der absoluten Stellung des Adels, der frei über das Schicksal Unschuldiger entscheiden kann, deutlich.

6.Szene:

(Kritik an der Verschwendung die am Hofe betrieben wird)

In der sechsten Szene kommt Schillers Kritik an den verschwenderischen Höfen zum Ausdruck. So ist der Hofmarschall ein vollkommen unnützer Adliger, was an seinen Aufgaben (Wetter verkünden, Küchenzettel lesen, Schlittenfahrt arrangieren) 13 deutlich wird. Somit stellt er u.a. die unnötigen Ausgaben des Hofes dar.

Mit der Figur des Hofmarschalls spielt Schiller auf den Hof des Fürsten Karl Eugen an, der

obwohl Württemberg mit damals nur 600.000 Einwohner kein reiches Land war, einer der prächtigsten in ganz Europa war. Es gab Feste, Bälle, Konzerte, Schlittenfahrten, Jagden und Feuerwerke mit Kosten von bis zu 400.000 Gulden für eine dieser Veranstaltungen. Schließlich gab es manchmal Geschenke im Wert von 50.000 Talern. Im Jahr 1763 ließ der Herzog anlässlich seines Geburtstages sogar eigens eine riesige Orangerie bauen14,15.

7.Szene:

(Kritik an der rücksichtslosen Art der Machtergreifung einiger Adliger, Kritik am extremen Egoismus einiger Adliger )

In der siebten Szene kritisiert Schiller das rücksichtslose Vorgehen der Adligen. Dies kommt zum einen durch Ferdinands Aussage: „Ihre Glückseligkeit macht sich nur selten anders als durch Verderben bekannt“16 die soviel bedeutet wie „Ihr Glück, Herr Präsident, bedeutet immer das Leiden vieler Anderer!“ zum Ausdruck, zum anderen aber auch durch die Selbstverständlichkeit, mit der der Präsident von der „Hinwegräumung seines Vorgängers“ 17 spricht.

Der Kritikpunkt am extremen Egoismus einiger Adliger kommt in dieser Szene dadurch zum Ausdruck, dass der Präsident sogar seinen eigenen Sohn mit der „entehrten“ 18 „Buhlerin“19 Lady Milford verheiraten will, nur um sich selbst beim Fürsten zu empfehlen20 , obwohl der Präsident weiß, dass sein Sohn eine Andere liebt. Das Argument, der Präsident würde diese Heirat nur im Interesse seines Sohnes arrangieren, um diesem z.B. zur Stellung des Geheimen Rats21 zu verhelfen, lässt sich dadurch entkräften, dass die Ratschaft seines Sohnes wohl mindestens so sehr in seinem eigenen Interesse wäre, wie in dem des Sohnes.

II.Akt:

1.Szene:

(Kritik an der Unproduktivität des Adels bzw. des Hofstaats, erneut Kritik an der verschwenderischen Hofführung, allgemeine Kritik an der Mätressenwirtschaft der absolutistischen Herrscher)

Dass der Hofstaat aus Schillers Sicht unproduktiv ist kam schon durch die Aufgaben des Hofmarschalls zum Ausdruck (vgl. I. Akt 6.Szene). In dieser Szene zeigt sich diese Unproduktivität erneut, nämlich durch das „Assemblee“ 22, das die Kammerzofe Sophie einberufen lassen will. Dies setzt sich nach Aussage von Lady Milford nur aus „schlechten erbärmlichen Menschen“ 23 zusammen, die ihr nie widersprächen24, also völlig opportunistisch und damit unnütz seien.

Die erneute Kritik an der verschwenderischen Hofführung des Adels kommt auch in dem Dialog Lady Milford- Sophie zum Ausdruck. So zählt die Lady Dinge wie z.B. „Paradiese aus Wildnissen“ 25 machen (eine Allusion auf den Bau von Jagd- und Lustschlössern26 ) und die verschwenderische Tafel am Hofe27 auf.

Außerdem stellt diese Szene natürlich noch eine Kritik an der „Mätressenwirtschaft der absolutistischen Herrscher dar, die sich neben ihren Ehefrauen (vgl. „die Ankunft der neuen Herzögin“ 28 ) noch mehrere Mätressen „hielten“(vgl. „Favoritin“ 29, die Existenz einer Favoritin, also „Lieblingsgeliebten“, setzt logisch die Existenz zumindest einer weiteren Geliebten voraus).

Sowohl der Bau der Jagd- und Lustschlösser, wie auch die Mätressenwirtschaft des Präsidenten sind wohl als klare Allusionen auf Herzog Karl Eugen, König von Württemberg, zu verstehen. So errichtete Karl Eugen während seiner ca.50-jährigen Amtszeit viele Schlösser u.a. das Schloss Solitude, das Neue Schloss in Stuttgart, dass Schloss Hohenheim, das Schloss Monrepos bei Ludwigsburg und das Jagdschloss Grafeneck bei Münsingen30.

Außerdem hatte er, obwohl er seit seinem 20. Lebensjahr mit Friederike von Brandenburg-Bayreuth verheiratet war, je nach Quelle einen „Harem“ 31 mit bis zu sechs Geliebten32, bzw. nachgewiesenermaßen mindestens eine Geliebte, nämlich Franziska von Leutrum, die er aber im Gegensatz zum Präsidenten aus „Kabale und Liebe“ später heiratete.

2.Szene:

(Kritik an absolutistischen Herrschern, die frei über ihre Untertanen verfügen können und diese für Geld an kriegstreibende Mächte verkaufen, Aufforderung zu Anstrengungen gegen dieses Vorgehen)

Die zweite Szene ist von dem Verkauf der „siebentausend Landskinder [an] Amerika“ 33 geprägt. Die Kritik ist hier offensichtlich: der absolutistische Herrscher kann über seine Untertanen frei verfügen und verkauft sie an andere Nationen, um sich selbst für den Erlös Vergnügungen zu erwerben, wie hier die Gunst seiner Geliebten, Lady Milford.

Die Szene stellt aber auch eine Aufforderung an das unterdrückte Volk dar, sich nicht alles gefallen zu lassen, sondern wie der Kammerdiener an der richtigen Stelle den Mund auf zu machen und somit selbst etwas für eine Besserung der Situation zu tun.

Schiller fordert die Unterdrückten allerdings nicht zur offenen Revolution auf, da er sich der Tatsache bewusst ist, dass eine solche nur noch größeres Blutvergießen mit sich bringen würde (vgl. den Bericht des Kammerdieners, der aussagt, dass jeder, der öffentlich ohne nachzudenken34 aufbegehrte von den stärkeren Regimentern des Fürsten35 niedergemetzelt wurde). Schiller denkt wohl viel mehr an die Bürgerlichen und an am Hofe Beschäftigte, die durch ein starkes Selbstbewusstsein und ihren wachsenden Einfluss eine langsame Reform des Systems erreichen könnten (vgl. hierzu auch spätere Szenen).

Der Verkauf der Landskinder ist wieder eine eindeutige Allusion auf Karl Eugen, der 1752 einen Vertrag mit Frankreich unterschrieb, im Kriegsfall 6000 Soldaten zu „liefern“ und der hierfür viel Geld bekam. 36 Außerdem klagte Christian Friedrich Daniel Schubart am 28. März 1776 in seinem ,,Teutschen Merkur" an: ,,Der Herzog von Württemberg soll 3000 Mann an Engelland überlassen und dieß soll die Ursache seines gegenwärtigen Aufenthalts in London seyn - !!!"31

3.Szene :

(Kritik an fehlender Differenzierung zwischen Staat und Herrscher und somit erneut am absolutistischem Herrschaftsprinzip, erneut schwere Kritik an der Mätressenwirtschaft der Herrschenden, Kritik an den damals üblichen oft willkürlichen Bestrafungen)

Die dritte Szene beginnt mit einem kurzen Wortgeplänkel über die vermeintliche Heirat zwischen Lady Milford und Ferdinand, woraufhin der Dialog Lady Milford - Ferdinand recht schnell ins Politische übergeht. So symbolisiert Lady Milford mit ihrer Vorstellung der Fürst wäre das Höchste (von Gott natürlich abgesehen) das absolutistische Herrschaftsprinzip. Dies kommt in Sätzen wie „Diesen Degen gab Ihnen der Fürst“ 37 und „Der Name des Herzogs-“38 zum Ausdruck. Ferdinand dagegen steht für eine Differenzierung zwischen Staat und Herrscher, er hält den Staat für das Höchste und den Fürsten nur für dessen „Verwalter“ 39. Hierin kommt erneut Schillers Kritik am Absolutismus zur Geltung. Neben der Kritik äußert Schiller hier aber auch eine Vision, wie er sich ein besseres System vorstellt. So verlangt Ferdinand, dass die „Gesetze der Menschheit“ 40 für alle Menschen, einschließlich dem Herrscher zu gelten haben. Somit propagiert Schiller in diesem Abschnitt erstmals klar erkennbar die Abkehr vom herrschenden Absolutismus mit der Vision zumindest eines aufgeklärten Absolutismus, wenn nicht gar der konstitutionellen Monarchie, verlangt also ein auch für die Herrscher geltendes Gesetz. Dies war in einer Zeit, in der wie Schiller am eigenen Leib erfahren musste, Abweichler gnadenlos verfolgt wurden und in der Sätze wie „L’état, c’est moi!“ 41 noch nicht lange vergangen waren, schon eine sehr gewagte, wenn nicht gar revolutionäre Einstellung.

Die erneute Kritik an der Mätressenwirtschaft der Herrschenden kommt in Milfords Erzählung, wie sie in den „Harem“ 42 des Fürsten kam, zum Ausdruck. So erzählt sie von „flatterhaften Pariserinnen“ 43 und „Italiens Auswurf“ 44, also einer gewaltigen Anzahl von Mätressen, die sich der Fürst leistete.

Schiller kritisiert in dieser Szene aber auch die schrecklichen, von den absolutistischen Herrschern oft willkürlich45 verhängten Strafen wie „Todesurteile“ 46 oder ewig lange Galeerenstarfen47.

4.+5.Szene:

(Aufforderung an das Bürgertum, ein Selbstbewusstsein zu entwickeln)

In der vierten und fünften Szene, zeigt sich die Angst, die der Präsident verbreitet. Durch das Auftreten Millers fordert Schiller das Bürgertum auf, sich nicht einfach von den Mächtigen hin- und herschubsen zu lassen, sondern wie Miller das vorhat, sich selbst für eine positive Lösung der Probleme einzusetzen. Miller hat vor, vor den Präsidenten zu treten und ihm seine Sicht der Dinge zu erklären.48 Außerdem hat Miller auch kein Problem damit, Ferdinand, vor dem die Millerin so großen Respekt hat, seine Meinung zu sagen und ihn zu einem längeren Bleiben zu zwingen, in dem er ihn gewaltsam festhält. 49

6.Szene:

(erneut Aufforderung an das Bürgertum sich zur Wehr zu setzen, erneute Kritik am Rechtswesen)

Schiller fordert erneut ein selbstbewusstes Bürgertum (repräsentiert durch Miller) 50. Zwei Zitate, in denen dies klar erkennbar ist, sind:

Miller zum Präsidenten: „Ohrfeig um Ohrfeig - Das ist so Tax bei uns“ 51

Miller zum Präsidenten: „aber den ungehobelten Gast werf ich zur Türe hinaus“ 52

Außerdem kritisiert Schiller das Rechtswesen bzw. das Herrschaftssystem, das es dem Präsidenten aus einer Laune heraus ermöglichen würde, den Widersacher Miller, der ihm entgegentritt, einzusperren und dessen Frau und Tochter an den Pranger stellen zu lassen53 (nähere Ausführungen hierzu in „7.Szene“)

7. Szene:

(erneut Ruf nach einem selbstbewussten Bürgertum, Kritik an der Gewaltherrschaft einiger Herrscher)

Zitat für selbstbewusstes Bürgertum:

Miller zu Millerin: „Knie vor Gott, alte Heulhure, und nicht vor -- Schelmen“ 54

Spätestens in der siebten Szene kommt auch eine klare Kritik an der im 18. Jahrhundert üblichen Gewaltherrschaft einiger Herrscher zum Ausdruck. Schiller zeigt die Problematik durch die Art, mit der der Präsident, der, wie oben bereits hergeleitet, ein absolutistischer Herrscher ist, mit der bürgerlichen Familie Miller umspringt: So droht er ihnen mit allen möglichen Strafen (vgl. „6.Szene“) und Miller sogar mit dem Galgen: „Es stehen noch Galgen leer.“ 55

Diese Form von Gewaltherrschaft hatte Schiller auch am eigenen Leib zu spüren bekommen.

So ließ ihn Karl Eugen von Württemberg 1781 für 14 Tage unter Arrest stellen, da ihm sein erstes Drama „die Räuber“ nicht gefiel (vgl. „Deutschland im 18.Jahrhundert“).

III.Akt:

1.Szene:

(Kritik an den Intrigen bei Hofe und den z.T. schrecklichen Formen der Machtergreifung, Kritik an der Unehrenhaftigkeit der Adligen)

Wie schon in der vorigen Szene angedeutet wurde, ist Präsident von Walter nicht gerade ehrenhaft, sondern durch ein Verbrechen auf seinen Posten gekommen. So freundete er sich mit seinem „Vorgänger“56 an, bevor er diesen beseitigte57. Mit dieser Geschichte kritisiert Schiller die zu seiner Zeit üblichen Verhaltensweisen des Adels, der anstatt auf dem jeweiligen Posten das beste für das Volk zu machen, dieses ausbeutete und stets nach höherem strebte. Neben diesem extremen Machtstreben der einzelnen Adligen, das sich häufig in Intrigen58 zeigte, kritisiert Schiller aber auch relativ offen die Unehrenhaftigkeit des Adels. So lässt Schiller den Hofbeamten Wurm im Prinzip zu geben, dass ein Eid von einem Adligen nichts, der eines Bürgerlichen aber alles Wert ist59. Dies lässt Schillers ganze Bitterkeit erkennen mit der er dem Adel begegnet. Es zeigt aber auch erneut auf, in welchen Stand er seine gesamten Hoffnungen setzt, nämlich in ein aufgeklärtes Bürgertum.

2. Szene:

(erneute Kritik an der am Hofe üblichen Verschwendung in Form des Hofmarschalls (s.o.)

3. Szene:

(erneute Kritik am Absolutismus, Herrscher kann Menschen ohne öffentliche Verhandlung einsperren)

Wurm zum Präsidenten:

„Der Geiger und seine Frau sind glücklich und ohne alles Geräusch in Verhaft gebracht“60

4. Szene:

(nur kurze Erwähnung der Standesschranken(s.o.) als Hindernis)

Luise zu Ferdinand: „dein Herz gehört deinem Stande“61

5.Szene:

(leichte Kritik an den im III. Akt 3.Szene erwähnten Verhaftungen ohne öffentliche Verhandlung oder Begründung, in Form der Ungewissheit bei Luise)

6. Szene:

(Ungerechtigkeit des Adels gegenüber den Bürgern, Hilfe nur für „Gegenleistungen“, Vision eines dem Adel überlegenen Bürgertums)

Charakteristisch für den Wendepunkt eines Dramas ist der tragische Konflikt, in welchem die Bürgerliche Luise Millerin hier steckt. Was sie auch macht, es bedeutet ihren Untergang. Hiermit kritisiert Schiller eine Situation in der die Menschen damals wirklich steckten. Sie hatten niemanden an den sie sich wenden konnten, um Rat oder Schutz zu finden. Am Beispiel Luise dramatisiert Schiller es noch dadurch, dass sich die einzige Lösung, die sich ihr eröffnet, nämlich der Gang zum Herzog, als aller schlechteste Lösung entpuppt, da der Herzog für seine Hilfe, wie damals üblich, eine Gegenleistung verlangen wird.

Da die einzige Gegenleistung die Luise erbringen kann ihr Körper ist, gibt es für sie keine andere Lösung mehr als sich der Kabale zu beugen.

Auffällig ist, dass die Adlige Lady Milford, aus dem Geschlecht der Norfolk und die Bürgerliche Luise Millerin in ungefähr der selben Situation genau den gegenteiligen Weg einschlagen. So entscheidet sich die junge Milford dafür ihren Körper und ihre Ehre „zu verkaufen“ 62, um weiterhin ein angenehmes Leben führen zu können, während der bürgerlichen Luise ihr Körper und vor allem ihre Ehre mehr Wert sind und sie sich für den ehrenvollen, wenn für sie persönlich wohl auch härteren Weg entscheidet. Hier zeichnet Schiller erneut die Vorstellung eines ehrenvollen, dem Adel eindeutig überlegenen Bürgertums. Diese Ehrlichkeit, die Schiller als eine der Maximen des von ihm erhofften Bürgertums sieht, zeigt sich auch in Luises Antwort auf den Heiratsantrag Wurms: „[Nein], weil ich dich in der Brautnacht erdrosselte, und mich dann mit Wollust aufs Rad flechten ließe“ 63

IV. Akt:

1.Szene:

(keine echte Kritik erkennbar)

2.Szene:

(keine echte Kritik erkennbar)

3.Szene:

(Kritik an schmarotzenden Höflingen, die völlig unproduktiv sind; allg. Systemkritik)

Der Hofmarschall als Sinnbild des stets „den Bückling machenden“ Höflings64 verliert auch noch „die letzte Unze Gehirn“ 65 als Ferdinand ihn zum Duell auffordert. Er seufzt nur noch vor sich hin66 und ist weder in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen noch, in irgendeiner vernünftigen Form zu reagieren. Am Ende ist er sogar so feige, dass er die ganze Kabale aufdecken würde, wenn Ferdinand ihn nur ausreden ließe67.

Hieraus lassen sich zwei Kritikpunkte ableiten. Zum einen ein systemkritischer: Ein System, das Menschen in einflussreiche Positionen bringt, denen jegliche Qualifikation (vgl. von Kalbs Aufgaben) bzw. jeder ehrenhafte Charakterzug (vgl. von Kalbs Feigheit) dazu fehlt, ist eindeutig schlecht.

Außerdem wird hier erneut Schillers Ekel vor schmarotzenden, dem Herrscher nach dem Mund redenden Menschen deutlich. So beschreibt er die zwei „Haupt-Schmarotzer“ dieses Dramas ausschließlich negativ. Wurm bezeichnet er z.B. als „konfiszierten widrigen Kerl"68 mit „kleinen tückischen Mausaugen“69 und die Beschreibung von Kalbs ist wie oben aufgezeigt auch nicht besser.

Dass Schiller selbst das genaue Gegenteil eines opportunistischen Schmarotzers war, ist damit zu belegen, dass er trotz des Arrests durch Karl Eugen70 und trotz so mancher späteren Möglichkeit Geld zu verdienen, seinem Stil und seiner Meinung treu blieb und niemandem nach dem Munde schrieb (vgl. auch „Kurzvergleich Goethe – Schiller“).

4.Szene:

(keine echte Kritik erkennbar)

5.Szene:

(erneute Kritik an den Hofintrigen durch Fortspinnung bzw. weitere Durchführung der Kabale)

6.Szene:

(Kritik an der „Obrigkeitshörigkeit“ bzw. der „Anbetung“ der Adligen durch das sich dem Adel zum Teil anbiedernde Bürgertum)

Schiller kritisiert in dieser Szene u.a. das Verhalten einiger seiner Zeitgenossen, die dem Adel nicht abgeneigt gegenüberstanden, sondern sich von ihm sogar blind beeindrucken ließen. Dies wird hier in dem Dialog Sophie – Lady Milford deutlich. Sophie sagt hier Sätze wie : „Rufen Sie Ihre Geburt, Ihren Rang, ihre Macht zur Hilfe“ 71. Darin wird deutlich, dass Sophie wirklich glaubt, Lady Milford hätte einen „höherwertigen Anspruch“ auf Ferdinand als Luise, nur weil die eine adlig und die andere bürgerlich ist.

Hier kritisiert Schiller also erneut versteckt die Standesschranken und vor allem diejenigen seiner Zeitgenossen, die diese durch ihr übermäßig untertäniges Verhalten auch noch verstärken bzw. legitimieren (vgl. dazu „Deutschland im 18.Jahrhundert“).

7.Szene:

(erneuter Ruf Schillers nach einem Standesbewusstsein der Bürgerlichen)

Schiller fordert hier erneut ein ehrenhaftes bürgerliches Standesbewusstsein. Er zeigt auf, dass dieses weit mehr wert ist, als das egoistische und arrogante Standesbewusstsein der Adligen.

Belege:

Lady Milford: „einen Stand zu erwählen, der der Einzige ist“ 72

Luise antwortet: „ Erlauben Sie, gnädige Frau, dass ich mich unterstehe zu zweifeln. Die Paläste gewisser Damen sind oft die Freistätten der frechsten Ergötzlichkeit...“ 73

Luise: „Auch meine bürgerliche Unschuld, Mylady?“ 74 (im Gegensatz zu Ehrlosigkeit der Lady)

8.Szene:

(keine Kritik erkennbar)

9.Szene:

(Kritik an der Tatsache, dass die Herrscher sich selbst mehr lieben als ihr Volk)

In ihrer Karte an den Herzog verlangt Lady Milford von ihm, er solle seine Liebe dem Volk anstatt ihr bzw. sich selbst schenken. 75 Hier wird Schillers Kritik am Egoismus der Herrscher deutlich, deren Maxime ihres Handelns eigentlich das Wohlergehen des Volkes sein müsste, während es in Wirklichkeit nur ihr eigenes Wohlergehen ist. Diese Vision von einem Herrscher, der nur das Beste für sein Volk will, stellt auch eine Aufforderung Schillers an den Adel da, sein Verhalten zu ändern.

V.Akt:

1. Szene:

(keine direkte Gesellschaftskritik erkennbar)

Interessant ist in dieser Szene der Konflikt des rational argumentierenden Vaters mit der emotional argumentierenden Tochter. Obwohl Schiller Stürmer und Dränger ist, lässt er in diesem Diskurs den rationalen Standpunkt gewinnen.

Hier wird deutlich, dass auch der junge Schiller schon sieht, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln und dass neben der Emotion auch dem Ratio, also dem Verstand, ein Platz eingeräumt werden muss. Dieses Nebeneinander von Emotion und Ratio ist auch noch in den späteren Werken Schillers vorhanden und zeigt, dass auch der Klassiker Schiller, noch immer an einem Teil seiner jugendlichen Ideale festhält.

2. Szene:

(keine direkte Gesellschaftskritik erkennbar)

3. Szene:

(keine Kritik erkennbar)

4. Szene:

(keine Kritik erkennbar)

5. Szene:

(leichte Kritik am Adel, der glaubt, er könne sich alles kaufen)

In dieser Szene übergibt Ferdinand Miller einen Beutel Gold, in dem Glauben, er könne ihm damit die Tochter bezahlen, die er gleich umzubringen gedenkt. Hierin kommt erneut die völlig abgehobene Weltsicht der Adeligen zum Ausdruck, die glauben, das Leben eines Bürgerlichen könne für Geld gekauft werden.

Anfangs kann sich Miller dem Bann des Goldes widersetzen und verkörpert damit weiter das ehrliche Bürgertum mit der Überzeugung: „so viel Geld lässt sich...nicht mit Gutem verdienen“76. (vgl. z.B. Szenen I2, II7)

6. Szene:

(keine Kritik erkennbar)

7.Szene:

(keine neue Kritik erkennbar)

Letzte Szene:

(Hoffnung auf mutige ehrliche Menschen, die Schreckensherrscher vor die Gerichtsbarkeit zerren)

In Wurms letzter Aktion, dem Herausschreien der Verbrechen, die der Fürst begangen hat 77 , wird Schillers Hoffnung deutlich, dass man auch Schreckensherrschaften beenden kann und die Gerichtsbarkeit nicht nur gegenüber den kleinen Leuten wirksam ist.

Deutschland im 18. Jahrhundert:

Damit man die Gesellschaftskritik Schillers verstehen kann, muss man sich erst einmal mit der Situation Deutschlands im 18. Jahrhundert vertraut machen. Dazu hier die wichtigsten Fakten:

In Folge des 30-jährigen Krieges (1618-1648) und dem damit verbundenen Westfälischen Frieden war Deutschland territorial vollkommen zersplittert. Das deutsche Reich war in fast 2000 Gebiete zerfallen, wobei die Einzelnen zum Teil sehr klein wareng1.

Dies führte dazu, dass in fast jedem noch so kleinen Territorialfürstentum unterschiedliche Gesetze, Währungen und Maßeinheiten galten. In den meisten dieser Kleinstaaten herrschte ein absoluter Herrscher, der meist völlig losgelöst von allen Gesetzen regieren konnte.

In Württemberg, wo Schiller 1759 geboren wird, herrschte zu diesem Zeitpunkt Karl Eugen König von Württemberg. Dieser herrschte auf imposante Weise und hielt in einem Maße Hof, das in keinster Weise zur Größe seines Herrschaftsgebiets in Relation stand. So baute er viele Schlösser (u.a. Schloß Solitude, Neues Schloss in Stuttgart, Schloss Hohenheim, Schloß Monrepos bei Ludwigsburg, Jagdschloss Grafeneck bei Münsingen)g2, feierte imposante Feste und ging auf ausgedehnte Reisen, u.a. 1753 nach Rom und 1766 für ein halbes Jahr nach Venedigg3. Außerdem gründete er aber die hohe Karlsschule, in der er talentierte Jungen unterrichten ließ, in der Absicht sie später einmal als Offiziere oder Berater zu gebrauchen.

Auch Friedrich Schiller kam mit 13 Jahren an diese Schule und blieb 8 Jahre an ihr. Da Karl Eugen ihn aber nicht das studieren ließ was er wollte und ihm das Schreiben von Komödien nach der Fertigstellung von „Die Räuber“ ganz verbot, floh Schiller 1782 nach Mannheim wo „Die Räuber“ uraufgeführt wurdeg4.

Die Gesellschaft war damals in drei Stände geteilt: die Aristokratie, das Bürgertum sowie das einfache Volk. Während sich der Adel an den (Un-)Sitten des französischen Adels orientierte, um seine Abgrenzung gegenüber den anderen zwei Ständen zu zeigen, fristeten diese ein „dumpfes Dasein“g5. Bis in die Mitte des 18.Jahhunderts hinein orientierte sich das Bürgertum am Adel und probierte sich diesem anzunähern, in dem es seine Sitten bzw. Sittenlosigkeiten übernahm. Erst später, also zur Zeit von Schiller bildet sich ein Bürgertum, dass durch Bildung und ein wachsendes Selbstbewusstsein zu einer „geistigen und sittlichen Wiedererhebung“ g6 führt. Diese Bewegung entsteht u.a. durch Autoren wie Schiller die in ihren bewusst „bürgerlichen“ g7 Stücken ein selbstbewusstes Bürgertum propagieren.

Die Unsitten, die der Adel pflegte, waren u.a. „Prunk, Verschwendungssucht, Mätressenwirtschaft (Vorbild: Versailles), dazu schwere [Unterdrückung] der Untertanen durch Steuern und Soldatenhandel“g8

Allgemein ist zu sagen, dass sich die deutsche Gesellschaft des 18. Jahrhunderts in einem Umbruch befand. Die Aufklärung, die Deutschland auf Grund des 30-jährigen Kriegs noch nicht wirklich erreicht hatte, begann sich langsam zu entwickeln und ließ so eine völlig neue künstlerische Epoche entstehen.

[...]


1 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 Nachbemerkung S.141

2 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.7 Z.16ff

3 ebd. S7, Z20

4 ebd. S7, Z19

5 ebd. S11, Z8f

6 vgl. ebd. S11, Z29f

7 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.14 Z.11ff

8 ebd. S14 Z11

9 ebd. S17 Z 24

10 vgl. ebd. S18 Z1ff

11 vgl. “Er kann Präsident werden”(ebd. S18 Z9f)

12 vgl. ebd. S19 Z9f

13 vgl. ebd. S21 Z9f

14 ursprünglich aus Max von Boehn: Deutschland im 18. Jahrhundert, Berlin, 1922 S.454

15 Sinngemäß und zum Teil wörtlich übernommen („Fürsten Karl Eugen...Orangerie bauen“) von : http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/del/21547.html

16 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.24 Z.18

17 ebd. S23 Z14

18 vgl. ebd. S25 Z34ff.

19 ebd. S25 Z11

20 vgl. ebd. S19 9ff

21 vgl. ebd. S24 Z11f.

22 vgl. ebd. S28 Z20

23 vgl. ebd. S28 Z27f.

24 vgl. ebd. S3ff.

25 ebd. S29 Z20

26 vgl. ebd. S130

27 vgl. ebd. S29 Z19: “Er setzt den Saft von zwei Indien auf sie Tafel“

28 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.19 Z.12

29 ebd. S. 29 Z. 15

30 vgl. http://www.s-line.de/homepages/ebener/K.htm

31 Quelle war eine im Internet stehende Hausarbeit (www.hausarbeiten.de) die allerdings nicht mehr im Internet zur Verfügung steht. Als Ursprungsquelle dieses Komplexes war: „Müller, Hans Georg: Lektürenhilfen: Fr. Schiller: Kabale u. Liebe S.75ff.“ angegeben.

32 siehe 31

33 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.32 Z. 3f.

34 vgl. „vorlaute Bursch“ ebd. S. 32 Z. 14

35 vgl. ebd. S. 32 Z. 16ff.

36 vgl. http://www.schlossgarten.de/personen/herrscher/herzoege.html

37 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.35 Z.36

38 ebd. S.36 Z.4

39 vgl. „Der Staat gab ihn mir, durch die Hand des Herzogs“ (ebd. S36 Z1f.)

40 ebd. S.36 Z5f.

41 Zitat das Ludwig XIV zugeschrieben wird, aber in Wirklichkeit nicht von ihm stammt, vgl. hierzu: Der neue Brockhaus, Wiesbaden 1968, dritter Band, S.376f.

42 vgl. „Serail“( Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.39 Z.23)

43 ebd. S.39 Z.24

44 ebd. S.39 Z.23

45 vgl. dazu „die verlorene Sache der Unschuld“ (ebd. S.40 Z.3f.), wenn also viele unschuldig verurteilt werden, ist die Bestrafung willkürlich

46 ebd. S.39 Z.36

47 vgl. Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S39f. Z36f.

48 vgl. ebd. S44 5f.

49 vgl. „Fluch über den Verführer“(ebd. S.46 Z. 2) und „Mit einer Hand den Major...“(ebd. S.46 Z.21f.)

50 vgl. hierzu I1, I2, II4, II5

51 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S48 Z36f.

52 ebd. S. 49 Z. 18f.

53 vgl. ebd. S49 Z. 24f.

54 ebd. S.51 Z.4f.

55 ebd. S.51 Z.7

56 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.54 Z.22f.

57 vgl. ebd. S.54 Z.25ff.

58 vgl. „langsamen krummen Gang der Kabalen“(ebd. S.53 Z.36f.) bzw. „biegsamen Hofkunst“(ebd. S.54 Z.20)

59 vgl. hierzu Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S56f. Z.34ff.

60 ebd. S.63 Z.1f.

61 ebd. S.65 Z.9f.

62 vgl. hierzu S.37f. Z.29ff.

63 ebd. S.74 Z.3ff.

64 vgl.ebd. S.135

65 ebd. S.78 Z.31f.

66 vgl. ebd. S.79 Z.18

67 vgl. ebd. S79f. Z.28ff.

68 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.11 Z.30

69 ebd. S.11 Z.32f.

70 vgl. „Deutschland im 18. Jahrhundert“ bzw. http://www.puk.de/turjalei/schi_bio.htm

71 Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.83 Z.14f.

72 ebd. S.86 Z.13f.

73 ebd. S.86 Z.23ff.

74 ebd. S.86 Z.17

75 vgl. hierzu Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.93 Z.13ff.

76 ebd. S. 109 Z.8f.)

77 vgl. hierzu Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.121 Z.4ff

77 vgl. hierzu Schiller, Friedrich: Kabale und Liebe, Stuttgart, 2001 S.121 Z.4ff

G1 http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/bisverlag/browei94/kap2.pdf

G2 http://www.s-line.de/homepages/ebener/K.htm

G3 http://www.schlossgarten.de/personen/herrscher/herzoege.html

G4 http://www.puk.de/turjalei/schi_bio.html

G5 http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/bisverlag/browei94/kap2.pdf S.2 Z.12

G6 http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/bisverlag/browei94/kap2.pdf S.2 Z.15

G7 vgl.: bei Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ handelt es sich um ein ausdrücklich bürgerliches Trauerspiel

G8 http://kggruen.port5.com/buch/00/stu_dra.pdf

12 von 12 Seiten

Details

Titel
Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Die Gesellschaftskritik in F. Schillers Kabale und Liebe
Note
14 Punkte
Autor
Jahr
2003
Seiten
12
Katalognummer
V107837
Dateigröße
492 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schiller, Friedrich, Kabale, Liebe, Gesellschaftskritik, Schillers
Arbeit zitieren
Sebastian Hogl (Autor), 2003, Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Die Gesellschaftskritik in F. Schillers Kabale und Liebe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107837

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