Luftschiff und Flugzeug als Symbol der Modernität


Hausarbeit, 2001

14 Seiten, Note: 1,3


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Inhaltliche Gliederung

1. Einleitung

2. Der Traum vom Fliegen

3. Das Luftschiff im Wandel der Zeit

4. Der Krieg und das Ende eines Traumes

5. Die neue Sicht der Dinge

6. Die Erben des Fortschritts

7. Quellen.- Bildnachweis

Es ist der zweite Juli des Jahres 1900. Ungefähr 6000 Menschen stehen am Ufer des Bodensees und warten. Weitere 6000 Menschen befinden sich auf Booten, Schiffen, selbstgebauten Flößen und schwitzen in der Sonne. Um genau 18 Uhr beginnen die Massen mit Jubel und Applaus. Die großen Türen der Luftschiffhalle öffnen sich und der erste Aufstieg des Ganzmetallluftschiffes „Ferdinand Graf von Zeppelin“ beginnt. Faszination, geballtes Staunen, hier und da eine Träne der Freude.

Zwanzig Minuten später stürzt es in den Bodensee. In den nächsten 37 Jahren werden knapp 100000 Menschen mit (Zeppelin)Luftschiffen fliegen. Eine nicht unwesentliche Anzahl der Menschen wird den Flug nicht überleben.

Am 14.Dezember 1920 stürzt die erste Passagiermaschine, eine Handley Page 0/400 der AT&T, über England ab. Und doch werden die nächsten Jahre als die ‚Jahrzehnte des Fluges’ in die Geschichte eingehen. Höher, weiter, schneller.

Am 2. März des Jahres 1969 rollt ein Flugzeug auf dem Pariser „Charles de Gaulle“ Flughafen zum Start. Das 2170 km/h schnelle Überschallflugzeug „Concorde“ wird die kommenden 30 Jahre das Symbol für Flexibilität, Mobilität und Aktionismus schlechthin.

Sie ist das sicherste zivile Verkehrmittel überhaupt und das schnellste dazu.

Am 25. Juli 2000 stürzen 113 Menschen mit ihr in den Tod. Die Flügel des Ikarus sind geschmolzen.

Es ist der 14 August 20011. Auf dem Londoner Flughafen „Heathrow“ stürmen ungefähr 200 Menschen mit Kameras, Videowagen und Fotoapparaten die langen Flugsteige entlang, um anschließend vor einer großen Glasscheibe zu stoppen. Blitzlichtgewitter und nicht endenwollender Applaus schallen durch die Gänge als vor der Glasscheibe eine (umgerüstete) Concorde zum Vorschein kommt, die sich langsam und gemächlich zur Startbahn begibt um nach einem Jahr ihren zweiten ‚Jungfernflug’ erfolgreich zu absolvieren.

Der Mythos lebt.

Wie im Jahre 1908, wo das deutsche Volk 6,1 Mio. Mark spendete, um ein Fortbestehen des Luftschiffs zu sichern, gingen im Jahre 2000/2001 mehrere 1000 Briefe und Geldspenden bei den Airlines „British Airways“ und „Air France“ ein, um ein Bestehen der Concorde zu sichern. Die Parallelen sind unverkennbar.

137 Menschen fanden im Jahre 2000 den Tod, und doch wird das Flugzeug bewundert, beklatscht. Bei den Luftschiffen in den 20/30er Jahren starben noch viel mehr Menschen und auch dort wurde jedes neue Luftschiff bejubelt, gefeiert. Ein Widerspruch? Das gilt es zu diskutieren. Denn sowohl Luftschiff, als auch Flugzeug haben geschafft, was kein Auto, kein Schiff je zustande bringen wird. Sie sind Sinnbilder, stellen evolutionäre Träume dar und faszinieren die Menschen auf eine Weise wie es kein anderes Fortbewegungsmittel bewirkt hat. Aber sind sie wirklich ‚nur’ Fortbewegungsmittel? Sind sie nicht vielmehr Wahrzeichen ganzer Epochen? Eines sind sie auf alle Fälle. Symbole. Symbole der Modernität.

Der eigentliche Traum vom Fliegen ist im Prinzip so alt wie die Menschheit selbst. Schon immer gab es Geschichten, Mythen und Sagen und sowohl in der Bibel als auch in allen anderen ‚Religionsgesetzgebungen’ ist das Fliegen als eine der herausragenden Eigenschaften vieler Geistesgeschöpfe angelegt. Aber nur in den Sagen gelingt es beispielsweise dem Dädalus seinem Sohn das Fliegen beizubringen2. Mit wenig Erfolg zwar, denn Ikarus’ Flügel waren aus Wachs und als er der Sonne zu nahe kam, schmolzen sie dahin. Die Idee es den Vögel gleichzutun, scheiterte aber nicht nur in der erwähnten Sage. Jahrhundertelang stürzten sich Menschen von Türmen und Klippen in den Tod.

Es gab unzählige Versuche zu fliegen, zumal zunächst mal zu definieren ist, was man überhaupt als ‚fliegen’ bezeichnen kann. Wo ist sie überschritten, die Grenze zwischen dem ‚Herunterschweben’ von einer Anhöhe mit jedweder Art Hilfsmittel und dem eigentlichen Fliegen. Jener faszinierenden Eigenschaft, die sich so manch einer schon so oft gewünscht hat.

Schon 1497 sagte Leonardo da Vinci:

„Es wird seinen ersten Flug nehmen der große Vogel vom Rücken des Hügels aus, das Universum mit Verblüffung, alle Schriften mit seinem Ruhm füllen. Und ewige Glorie dem Ort, wo er geboren ward.“

Und er selbst war es ja, der mehr oder weniger erfolgreich die ersten Flugversuche, durchführte. Es ist erstaunlich. Denn die prinzipielle Technik die „da Vinci“ zur damaligen Zeit benutzte, findet auch heute noch bei Hobbyseglern und Gleitfliegern Anwendung. Mit etwas mehr Sicherheit freilich, aber dennoch versucht der Mensch auch heute noch verzweifelt, die ihm nicht angeborenen Fähigkeiten bestmöglich von der Tierwelt zu kopieren.

Aber erst 1680 wies Borelli3 wissenschaftlich nach, das Fliegen ohne technische Hilfsmittel leider unmöglich ist. Zahlreiche, aus heutiger Sicht abstruse, Versuche einen Gegenstand zum Fliegen zu bringen, folgten. Mit den Experimenten stieg auch die Phantasie in den Köpfen der Menschen. Man malte Bilder, ganze Schriftrollen mit dem Thema ‚Fliegen’ wurden entworfen, der Enthusiasmus und die Freude kannte keine Grenzen.

Auch die Wissenschaft machte echte Fortschritte und so fand man bald heraus, das bestimmte Gase leichter als Luft sind, und, wenn man diese in Hohlräume füllt, der ganze Gegenstand dann aufsteigen müsste. Tatsächlich gelang es 1783 den Brüdern Montgolfier den ersten wirklich einsetzbaren und brauchbaren Heißluftballon zu entwickeln.

Das Konzept wurde weiterentwickelt und bald baute man Fluggeräte, die den Namen Luftschiff trugen. Allesamt waren anfangs nichts viel anderes als lang gezogene Ballone mit Gas, meist Wasserstoff oder Steinkohlegas, gefüllt. Aber auch die Luftschiffe konnten sich nie lange in ihrem Element aufhalten, außerdem waren sie kaum zu steuern, geschweige denn gezielt von einem Ort an den anderen zu bringen. So forschte man weiter und kam schließlich auf die Idee das Innere des Luftschiffes mit einem Metallgerippe auszukleiden. Das hatte einerseits den Vorteil, das das Gewebe auch bei stärkerem Wind nicht einknicken konnte, andererseits lag das Luftschiff viel stabiler in seinem Element.

So ging am zweiten Juli 1900 Graf Zeppelin mit dem ersten Ganzmetallluftschiff in die Höhe, und die Luftfahrtzukunft hatte begonnen. Der Traum vom Fliegen war nicht mehr länger ein Traum. In den kommenden Jahren eroberten die Luftschiffe den Himmel. Der erste Motorflug der Gebrüder Wright im Jahre 1903 blieb hingegen weitgehend ohne Resonanz4. Luftschiffe waren es, die einen einzigartigen Sonderweg einschlugen und sowohl im geistig literarischen Metier, als auch im künstlerisch und gar architektonischem Gebiet deutliche Spuren hinterließen. Im Gegensatz zum Flugzeug, was noch bis in die 20er Jahre des 20 Jahrhundert als unausgereift galt, gewann das Luftschiff immer mehr an Bedeutung. Zum einen war es seine Erscheinung. Pompös, gewaltig, machtvoll, riesig. Zum anderen war es doch beinah lautlos, filigran und scheinbar sicher, wie es sich durch die Luft bewegt.

Das Luftschiff als Verkehrmittel der Zukunft? Fast scheint es so. Aber was ist es, das diese Faszination ausmacht? Ist es das schier unbeschreibbare Gefühl der Grenzenlosigkeit, das sich in den Körpern der Menschen aufbaute? Die Erde zu verlassen, und mit ihr sämtlichen Probleme, Schwierigkeiten und Notlagen zu entfliehen? Oder gar Gott ein Stück näher zu sein? Über den Dingen zu stehen? Es ist die Freiheit, die scheinbar über allem steht. Die Eingeengtheit des Lebens auf dem Boden zu verlassen. Den Zwängen, die einem überall auferlegt werden, für ein paar Stunden zu entfliehen, und doch die Kontrolle zu haben über den Weg den man zu gehen vermag.

Überall in den deutschen Landen wo ein Luftschiff auftauchte, wurde ihm Begeisterung, Respekt und Verehrung gezollt. „Das Luftschiff, ein Koloss der Lüfte der ein Sinnbild für das Emporstreben der deutschen Nation zu Beginn eines neuen Jahrhunderts zu sein schien.“ 5

Vielerorts teilte man diese Meinung nicht. Zu unsicher, zu anfällig, zu teuer. Ein reines Experiment, das mehr Tote fordert als es befördert. So der Tenor einer Minderheit die den Fortschritt fürchtet wie den Teufel. Die Mehrheit der Deutschen allerdings sieht in den Luftschiffen die Zukunft. Geradezu euphorisch werden Begegnungen mit Ihnen festgehalten. Das Zitat eines unbekannten Beobachters:6Majestätisch und von jeder Fessel ledig, entschwebte das Luftschiff, 1000stimmige Lieder ertönten an den Ufern, alle Augen verfolgten den Flug des Ballons. Jedermann musste den Eindruck haben das hier der höhere menschliche Wille, nicht das blinde Ungefähr der Elemente ihm den Weg vorschrieb.“

Schon bald erkannte man, das man neben der Begeisterung der Menschen auch deren Geld brauchte, um wirklich wirtschaftlich in die verheißungsvolle Zukunft zu steuern. Denn so ein Luftschiff war teuer. Ganze 400000 Mark kostete der Bau eines solchen um 1908. Sehr oft stürzten sie ab und verbrannten und alles Geld war dahin. Der ‚Vater’ des Zeppelins selbst hatte nach dem Absturz von „LZ4“ starke Selbstzweifel an seinem ‚Kind’ und war drauf und dran das Projekt Luftschiff zu den Akten zu legen. Aber ein Traum lässt sich nicht so einfach beenden. Ganze 6,1 Millionen Mark sammelte das deutsche Volk um die Finanzierung von neuen Luftschiffen sicher zu stellen. Nicht nur Spenden hielten das Zukunftsprojekt am

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Leben. Zeppelinluftschiffe waren so beliebt, das man deren gewaltigen Markwert entdeckte. Merchandising ist der Begriff der am besten beschreibt was nun von statten ging. Geldbörsen, Nussknacker, Postkarten, Zigarrenschachteln, schier alles was irgendwie eine Fläche bot, wurde mit dem Gesicht des Grafen bedruckt und verkauft. Ist das Fortschritt? Ist das Kitsch? Ist ein Menschheitstraum, der auf jede Art und Weise vermarktet wird, noch ein Traum? Ist das große Luftschiffabenteuer nur noch bloße Geldscheffelei? Oder ist es nicht vielmehr so, das es jetzt möglich ist, jedem ein Stück von der neuen großen Zukunft abzugeben? Aber kann man einem Menschen ein Gefühl in Form eines mehr oder weniger sinnvollen Gegenstandes verkaufen? Man kann! Denn der Handel mit eben diesen Produkten brachte mehr Geld ein, als alle Spenden zuvor und so wurde im am 16. November des Jahres 1909 die erste Luftfahrtgesellschaft der Welt gegründet. Unter dem Namen DELAG gründete sich ein Unternehmen, was Rundflüge über Deutschland anbot. Tatsächlich arbeitete man an einem Flugplan um einen festen Linienverkehr zwischen mehreren deutschen Großstädten aufzubauen. Der Erfolg war da. In den vier Jahren vor dem Beginn des ersten Weltkrieges wurden 1588 Fahrten mit 34028 Personen durchgeführt, ohne das je einer davon zu Schaden gekommen wäre7.Erfolg beflügelt.

Aus der reinen Zweckmäßigkeit des Transportes mit einem Luftschiff, entwickelte sich eine ganz neue Kultur des Reisens. Wer mit einem Zeppelin fuhr, war kultiviert, modern und vor allem reich. Denn eine Fahrt kostete nicht weniger als 200 Mark. „ Die wahre Mutter des Fortschritts ist die Bequemlichkeit.“8 Getreu diesem Motto wurden künftige Luftschiffe ausgestaltet. Extrem luxuriös und bequem war es in den fliegenden Hotels. Eine eigene Kabine, samt Toilette mit Warmwasser waren Standart. Die Restaurants, Aufenthaltsräume und Clubs waren aufwendig gestaltet. Bilder, Teppiche und Silberbesteck gehörten ebenso zum Inventar wie die Musikkapelle und der Schiffskoch. Vorbei sind die Zeiten, in denen man in luftiger Höhe aufgrund der extremen Kälte zittern musste. Eigens für die zigarrenrauchende Schicht hatte man einen hermetisch abgeschirmten Raum eingerichtet, um auch der letzten Angewohnheit des zahlenden Kunden nachzukommen.

Den Luxus, einen Steinwurf von mehreren 1000 Litern hochexplosiven Wasserstoffs zu rauchen, konnte sich schließlich nicht jeder leisten und vor allem in den Anfangsjahren war die erste Zigarre oftmals auch die letzte.

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“Der Graf Zeppelin besteht nicht nur aus Maschinerie, Leinwand und Aluminium. Er hat eine Seele. Ich liebe das Luftschiff, als sei es etwas Lebendes, ein durch Leben beseeltes Wesen, empfänglich, dankbar, kapriziös und liebenswert.“9

Das Zitat dieses weiblichen Passagiers drückt nur allzu treffend die allgemeine Stimmung aus, die bei so einer Fahrt geherrscht haben muss. Der Begriff „Reisen“ bekam eine ganz neue Bedeutung, das Schiff auf dem Wasser wurde mehr und mehr vom Schiff in der Luft abgelöst. Und doch hat der Reiz des Luftschiffes auf eine gewisse Weise an Bedeutung verloren. War es anfangs ein tollkühnes Abenteuer so ein Zeppelin zu besteigen, in die Luft zu schweben, den kalten, rauen Wind zu spüren und etwas völlig Neues zu erleben, so hat der Mensch diese Illusion im Laufe der Jahre zugunsten des Luxus zerstört. Er hat all das, was man versucht hat, hinter sich zu lassen, jetzt in ein Luftschiff gepackt und mitgenommen. Die Restaurants, den Luxus, das ganze Leben. Alles ist wieder da. Wozu dann noch in einen Zeppelin steigen, wenn man all das was es dort gibt, doch auch auf der guten alten Erde hat?

Der Mensch passt nicht sich an die Umgebung an, sondern die Umgebung wird an den Menschen angepasst. Überall und immer. Jetzt sogar in der Luft. Der Alltag ist nicht fort. Er hat nur eine neue Qualität bekommen. Ist das Fortschritt, ist das Modernität? Wenn ich den Kaviar und den Alkohol jetzt nicht mehr an einem festen Punkt genieße, sondern dabei durch die Lüfte schwebe? „ Fortschritt ist der Tausch alter Sorgen gegen neue.“10 Oder auch die Umwandlung beziehungsweise Anpassung alter, uralter Sorgen und Ängste an die neuen. Hatte man früher Angst, das Schiff könnte sinken, ist es jetzt der Schrecken vor einem Absturz. Es ist der ständige Wettkampf zwischen dem Erleben des Neuen und den Sorgen des Altbewährtem.

Wettkämpfe ganz anderer Art liefen parallel zu den Rundreisen, auf dem Rest des Erdballs ab.

Um die „Zukunft der Luftfahrt“11 auch der übrigen Welt kundzutun, fand nach mehreren Versuchen am zweiten Juli des Jahres 1919 die erste erfolgreiche Atlantiküberquerung statt und damit der Beginn des internationalen Luftverkehrs. Die zahlreichen Urkunden die den Weitgereisten zuteil wurden, sowie eine persönliche Einladung des amerikanischen Präsidenten zum Essen, mögen die Motivation für weitere tollkühne Projekte der Luftschiffkapitäne gewesen sein. So eroberten die lautlosen Giganten die Wüsten Afrikas, die Inseln der Südsee und eiskalten Polargebiete. Bei letzterem kam es zu einem Eklat als Umberto Nobile mit der „Italia“ über Packeis abstürzte und wochenlang auf Rettung ausharren musste. Die ließ auf sich warten, denn in allem Eifer und der trügerischen Behauptung, Luftschiffe würden jedes Wetter überstehen, hatte man für eventuelle Notfälle vergleichsweise wenig an Bord. Die Technik hatte zwar schon das Wunderwerk Funkgerät zu Tage gebracht, aber in den abgelegenen, unwirtlichen Regionen des Nordpols war auch damit nicht viel anzufangen, zumal die potentiellen Retter auf den russischen Eisbrechern über keinerlei Ortungssysteme verfügten. Nobile wurde nach seiner Rettung mit allerlei Spott und Hohn überhäuft, was dazu führte, das er bis zu seinem Tod nicht über dieses Fiasko hinweg kam. Ein weiteres Opfer der fanatischen, wettbewerbsbegeisterten Zeppelinkapitäne die ihr Gefährt nur allzu oft an seine ohnehin schon begrenzte Leistungsfähigkeit brachte.

Das abenteuerlichste Vorhaben aber schien das der Weltumrundung im Jahre 1929 zu sein.

Nach etlichen Niederlagen wollte man nun beweisen, das ein Luftschiff durchaus für längere Strecken als nur die Atlantikroute geeignet ist. Einmal um die Erde. Das wäre der Beweis, der alle noch immer vorhandenen Pessimisten zur Ruhe stimmen sollte. Das Luftschiff könnte sich endlich als das moderne Verkehrsmittel durchsetzen. Das Geld für die Fahrt spendierte ein reicher amerikanischer Luftschifffan sowie die Passagiere und so startete die Tour auch dann in Lakehurst, USA. Die geplante Strecke führte über Europa nach Russland, dann über Tokio in die USA zurück. An Bord war eine handverlesene Gesellschaft, bestehend aus Wissenschaftlern, Akademikern und einigen wohlbetuchten Leuten, die sich eine solche Reise nicht entgehen lassen wollten. Das Luftschiff bestand den Test. Allein für die 11247 km lange Strecke Friedrichshafen – Tokio brauchte des Gefährt nur 101 Stunden und akribisch genaue 49 Minuten. Die Begeisterung war groß, würde man mit der transsibirischen Eisenbahn für dieselbe Strecke doch ganze zwei Wochen brauchen. In Tokio wurde der Zeppelin von einer viertel Million Menschen begrüßt und das Luftschiff schien seine Feuerprobe endgültig bestanden zu haben, als es nach 49618 km und damit 451 Stunden und 4 Minuten am Endpunkt ohne größere Schäden sicher anlegte.11b

Der Stolz der Deutschen über den Erfolg des Luftgiganten ist in jeder Silbe des Reiseberichtes nachzulesen. Allein die übertrieben genauen und in der Form eigentlich nicht möglichen Zeitangaben, zeugen von einem regelrechtem Rausch der Freude über den überwältigen Erfolg der Reise.

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Das wusste auch die Werbung und Wirtschaft zu nutzen und wiederum konnte ein bis dahin ungeahnter Erfolg beim Symphatiebekenntnis der Bevölkerung für Luftschiffe erzielt werden.

Das Beispiel links zeigt eine von zahllosen Postkarten, auf denen die Zeppeline abgebildet sind. Ob Neujahrgrüße, Weihnachtskarten oder gar Glückwunschkarten. Wer was auf sich hielt, von dessen Postkarte prangerte ein Zeppelin. Aber der Fortschritt war auch nicht zu leugnen. Die ständige Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Luftfahrt, sowohl bei den Luftschiffen als auch bei den Flugzeugen hatten besonders im Bereich der Materialforschung sehr viele neue nützliche Erkenntnisse gebracht, die nicht nur im Luftverkehrsbereich sinnvoll eingesetzt werden konnten. So löste das extrem leichte aber dennoch belastbare Aluminium den Vorgänger Duraluminium ab, was zu nochmaliger Vergrößerung der Kapazität des Gasbeutels führte, und damit zu einer höheren Belastbarkeit. Was wiederum bedeutet, das man größere Gondeln und damit mehr Menschen befördern konnte. Eines der größten Probleme bei längeren Fahrten waren die Motoren, die immer wieder ausfielen oder gar bei Defekten Feuer fingen und das ganze Luftschiff in Gefahr brachten. Auch in diesem Bereich hatte man mit neuen und vor allem leichteren und leistungsstärkeren Geräten neue Erfolge erzielen können. Die inzwischen ebenfalls weiterentwickelte Flugzeugtechnik lieferte durch neue Erkenntnisse in der Aerodynamik ebenfalls einen Beitrag zum besseren Flug durch die Wolken.

Genauer wird über all die letztgenannten Erkenntnisse noch im weiteren Teil der Hausarbeit eingegangen.

Wie bereits erwähnt, hält die Euphorie über die Erfolge der Luftschiffe quasi alle Bevölkerungsschichten in Atem. Die Post- und Ansichtskarten der 30 Jahre sind sehr beliebt. Doch mit dem Wechsel der Regierung im deutschen Reich, wechseln auch die Symbole auf den Postkarten. Statt Hufeisen prangern nun Hakenkreuze am Bug der einst so friedvollen Luftgiganten. Reichspropagandaminister Hermann Göring erkennt schnell das Potential und den Einfluss den die Luftschiffe auf die Bevölkerung haben. Mit diabolischer Genauigkeit setzen die Nazis gekonnt ihre Agitation mit großen Sprüchen und Symbolen auf die Zeppeline. Alle noch im Privatbesitz befindliche Luftgiganten werden konfisziert und zur Propaganda eingesetzt. Es ist eine Ironie des Schicksals. Einst als Symbole für Fortschritt, Voranstreben, Kontakt und Erforschung gebaut und voller Stolz in die Lüfte gebracht, mutieren die Luftschiffe zu Vorboten von Tod, Krieg, Angst und Verzweiflung. Die friedliche Ruhe mit denen sie durch den Himmel gleiten, wird zur tödlichen Waffe für die vermeintlichen „Feinde des Reiches.“12 Der Krieg zu Lande oder Wasser ist zwar noch da. Aber der Fortschritt der letzten Jahrzehnte hat eine neue Art Krieg hervorgebracht, die noch unberechenbarer ist, den Luftkrieg.

Während der Schlacht um England greifen die Zeppeline des nachts an. Erst wenn die großen Scheinwerfer sich auf den, zur Tarnung schwarz gestrichenen, Gasballon reflektieren, sind sie zu erkennen. Doch dann ist es meist schon zu spät und die Bomben töten Menschen, zerstören Gebäude. Doch zumeist werden Flugzeuge eingesetzt, sie sind schneller, tödlicher. „ Fortschritt allein ist noch keine Leistung, es kommt auf die Richtung an“. 13 Und die Richtung kann wechseln. Schwebten die Zeppeline in den 20er Jahren noch als Vergnügungsdampfer durch die Lüfte, verbreiten sie bei den Olympischen Spielen 1936 die Idee der Nazis. Die Pessimisten von damals fühlen sich bestätigt. Trotz der enormen Wirkung der scheinbar friedlichen Werbeträger, konnten die Nazis sich mit der Idee, die Luftschiffe auch für weitere Angriffe in den kommenden Jahren einzusetzen, nicht anfreunden. Zu teuer waren sie in der Herstellung, ihre eigentliche Zerstörungskraft im Gegensatz zu der eines Panzers eher gering. Da Material für Panzer und anderes Kriegswerkzeug knapp war, wurden die meisten der Luftschiffe später schließlich eingeschmolzen, für den Bau von Raketen und, aufgrund der Leichtigkeit des Materials, für den Bau von Kampfflugzeugen eingesetzt.

Doch trotz der Querelen des beginnenden Krieges wurden die Atlantikflüge mit den Zeppelinen nicht gestoppt. Trotz des enormen Fortschritts im Luftschiffbau war man sich aber ganz offensichtlich immer noch nicht der enormen Gefahren bewusst, die vom Wasserstoff ausgingen. Ausgerechnet das Vorzeigeschiff der Nazis, die „Hindenburg“ flog im Mai des Jahres 1937 über ‚den großen Teich’, mit Ziel Lakehurst. Scheinbar eine ganz normale Überfahrt ohne Zwischenfälle, die dann doch in einer der größten Katastrophen in der Geschichte der zivilen Luftfahrt endete und zum endgültigen Tod des Luftschiffs führte.

Die „Hindenburg“ befand sich bereits im Landeanflug und war nur vergleichsweise wenige Meter vom Boden entfernt, als sich plötzlich der Wasserstoff entzündete, Sekunden später das gesamte Luftschiff in Flammen stand und vor den entsetzten Besuchern der Luftschiffhalle zu Boden stürzte. Der Traum wurde zum Albtraum, in dem 36 Menschen den Tod fanden. Über die Ursache streitet man bis heute. Die Gerüchte über den Untergang der „Hindenburg“ reichen von Sabotage bis zu angeblichen Konstruktionsfehlern. Es soll sogar ein Brief vor dem Start des Zeppelins am Startort eingegangen sein, indem vor einem Anschlag gewarnt wurde. Fest steht, das mit der Zerstörung der „Hindenburg“ auch der Traum der Zeppeline bis auf weiteres zerstört wurde. Ihre Produktion wurde nach diesem Vorfall, und auch weil im Krieg kein Geld für Luftschiffe da war, völlig eingestellt.

Das Ende eines Traumes.

Doch nicht das Ende der Geschichte des Fliegens. Bewegen wir uns in der Zeitlinie nochmals zurück in die Jahre nach dem ersten Weltkrieg und widmen uns dem Fluggerät welches neben dem Luftschiff die Fesseln der Schwerkraft zu lösen vermochte. Dem anfangs totgesagtem Flugzeug gelang um 1919 eine zweite Geburt. Nach dem Krieg scheinbar nutzlos, standen sie in den Hallen herum und ihre primäre Aufgabe sollte sich in den kommenden Jahren komplett ändern. Die Idee von Posttransporten mittels Flugzeugen hatte man schon lange, doch zu teuer und aufwendig war die Herstellung und Logistik eines solchen Projektes. Aber jetzt hatte man Flugzeuge, Testobjekte en mass. Und so eröffneten die ersten Liniendienste im Jahre 191913b ihre Pforten. Der Posttransport war die vorrangige Aufgabe, aber auch gelegentliche Personentransporte wurden realisiert. Trotz der exorbitanten Preise von 700 Mark für die Strecke Berlin-Weimar14 fanden sich immer mehr Menschen die diesen Luxus zu nutzten wussten. Waren sie doch vergleichsweise schnell, flexibel und halbwegs absturzsicher. Wenn sie auch nicht mit dem Komfort eines Luftschiffes mithalten konnten.

Aber wirklich wirtschaftlich oder in irgendeiner Form gewinnbringend war so eine Luftfahrtgesellschaft nicht. Im Gegenteil, wären sie nicht vom Staat subventioniert worden, hätte keine der Luftlinien überleben können. Aus diesen Überlegungen heraus kam man auf die Idee, größere Flugzeuge zu entwerfen. Denn wenn man mehr zahlende Passagiere aufnimmt, wobei die Kosten pro Person im wesentlich geringeren Maße steigen würden, wie der Gewinn, wäre man irgendwann in den schwarzen Zahlen. Und die Nachfrage war offensichtlich da. Das Flugzeug als neue Art der Fortbewegung? Fast scheint es in den zwanziger Jahren als würde diese kühne These des damaligen angehenden Jahrhundert nun Wirklichkeit. Hatte man anfangs noch freitragende Eindecker des Typs „Junkers F13“ eingesetzt, erzwang die Entwicklung des Verkehrs nun größere Maschinen, wie die ab 1925 eingesetzte „Junkers F 25“. Dreimotorig und für noch mehr Passagiere war Platz.

Nachdem der Staat im Jahre 1925 die Subventionen kurzzeitig sperrte, wurde die „Deutsche Luft Hansa“ gegründet. Schon bald darauf konsolidierten verschiedene kleiner Luftfahrtgesellschaften und schon bald konnte mit „Ju52“ und der „DC3“ ein rentabler Passagierverkehr beginnen. 15 Zahlreiche Verbindungen zwischen den großen deutschen Städten entstanden auf diese Weise und bald bildete sich ein regelmäßiger Flugplan der auch mehr oder minder gut funktionierte.

Die Tatsache das es den Flugverkehr gab, war aber auch Ende der zwanziger Jahre noch nicht ins allgemeine Bewusstsein der Bevölkerung eingedrungen. Zwar wusste man von Flugzeugen, doch gesehen und gehört haben sie nur die Menschen die unter den Flugrouten lebten, oder in der Nähe der Landeplätze wohnten. Das Problem war, das eine Expansion im Luftverkehr nur möglich ist, wenn man den Kreis der potentiellen Nutzer vergrößert und ihnen ins Bewusstsein bringt was alles möglich ist. Die Waffe welche man hierzu nutzt, heißt Werbung. Wie schon bei den Zeppelinen setzte man jedes Mittel der Propaganda ein, um das System Luftfahrt in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Der Flughafen als die wichtigste Schnittstelle zwischen dem Passagier einerseits und der Betreibergesellschaft andererseits galt als die ideale Werbefläche um das System der Zukunft zu etablieren. Ja, mehr noch. Es war geplant ganze Einkaufszentren in die Nähe der großen Start- und Landebahnen zu bringen um die Notwendigkeit des Konsums von simplen Gütern mit der Unentbehrlichkeit des Flugzeugs zu kombinieren. Die Tatsache das Fliegen so langsam aber sicher zu einer Standarttransportmöglichkeit mutiert, sollte so gut wie möglich in die Gedankenwelt der Bevölkerung integriert werden.

Die Möglichkeiten die Flugzeuge bieten, sollen zum Träumen einladen. Sowohl bei den Betreibergesellschaften, als auch bei den künftigen Passagieren. Denn mehr Leute bedeutet auch billigerer Tickets.

Außerdem waren Flugplätze etwas neues. Etwas völlig neues. Sie waren vor allem groß, gigantisch, weitläufig. In den offenen, hellen Plätzen, den schnellen sich in die Lüfte hebenden Flugzeugen materialisiert sich der Traum von Freiheit, Unabhängigkeit. In krassem Gegensatz zu den Bahnhöfen, stellen Flughäfen eine schlichte Leichtigkeit und doch Effizienz dar, wie man sie vorher nicht kannte. Der geplante Bau von immer mehr Flugplätzen beflügelte vor allem Architekten und Ingenieure zu neuen Höchstleistungen.

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Man konnte sich voll entfalten. Starre, stark begrenzte Bahnhofsanlagen boten dem Betrachter ein Gemisch aus tonnenschweren Metallschienen auf denen sich laut schnaufend und quietschend langsam die Züge ihre vorgeschriebenen Wege bahnten, das alles eingebettet in das trostlose, rein pragmatisch hergerichtete Bahnhofsgebäude.

Die Sicht in einen Flughafen hingegen ist der Blick in den scheinbar unendlichen Himmel, dieser spiegelt sich wieder im Anblick der grünen Gräser zwischen den Rollfeldern. Nur unterbrochen durch die kleinen, von weitem kaum erkennbaren Flugzeuge, die sich scheinbar mühelos in den Himmel erheben.

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Mit solchen Gedanken im Kopf entwickelten die Architekten Ideen für die Flughafengebäude, die eben diese Leichtigkeit in Verbindung mit Effizienz darstellen sollen. So wurden Wettbewerbe ausgeschrieben bei denen die Probanden eine Flughafenanlage entwerfen sollen. Es etabliert sich schließlich ein Flughafentyp der die bis dahin getrennten Funktionen Zubringer, Abfertigung und Flugfeld zu einem Komplex vereint. Das Interessante darin ist, das sich dieser Typus bis heute durchgesetzt hat und der grundsätzliche Aufbau eines Flughafens auch im 21. Jahrhundert auf eben diesen Grundlagen basiert. Die Architektur hat in dieser Periode der Zeit große Fortschritte gemacht. Befasste man sich doch jetzt mit dem Erstellen von großen, lichtdurchfluteten Hallen, die Spielraum boten für eine Vielzahl von baukünstlerischen Experimenten. Die klobigen Mauern, Verkleidungen treten zurück, und das Skelett des Gebäudes, die Konstruktion an sich tritt an die Oberfläche. Das Gefühl der Leichtigkeit und Durchdringung wird hiermit zur vollen Entfaltung gebracht. Mit Hotel, Restaurant und Supermarkt in seinem Bauch, ist der Flughafen nicht mehr länger nur ein dezentraler Start- und Landeplatz, sondern ein „voll integrierter Bestandteil der technischen Zivilisation.“16 und aus dem Leben kaum mehr wegzudenken.

Das Flugzeug als Zeichen der Modernität war nie passender als zu diesem Zeitpunkt. Denn das Propellerflugzeug selbst gelangte langsam zu seiner Perfektion. Während die Architekten noch am Gebäude werkelten, hatte man die Flugzeuge im Vergleich noch moderner und sicherer ausgestattet. Das Gerät an sich war nicht nur das beliebteste Spielzeug der Ingenieure und Technikbegeisterten, sondern inspirierte auch die Kunst auf allen Bereichen zu neuen Ideen.

„(...)Die Malerei ist am Ende. Wer kann etwas besseres machen als diese Propeller? (...) ich erinnere mich noch an die Haltung dieser großen Propeller. Mein Gott, was für ein Wunder.“17 Diese vielzitierte Aussage des Malers „Légers“ beschreibt in ihrer Substanz die Ansicht vieler Künstler der damaligen Zeit. Das Fluggerät an sich wurde der Mittelpunkt künstlerischen Schaffens. Kafka bewundert die „Fragilität der Holzgestelle“ trotz der „außerordentlichen Labilität“18 die sie an den Tag legen. Das Wesen des Flugzeugs materialisiert sich in Bild und Wort. Die Schnelligkeit, die Beweglichkeit und die scheinbar grenzenlose Leichtigkeit bilden das Fundament eines eigenständigen künstlerischen Stromes.

Interessant ist hierbei, das sich die Faszination nicht nur auf die gesamte Maschine ausübt, sondern vielmehr einzelne Bauteile das Ziel von Philosophie darstellen. So fühlte sich „Légers“ selbst stark „zu den Motoren, zum Metall hingezogen“19. Vermutlich war es ein Widerspruch der ihn so faszinierte. Der Widerspruch nämlich, das Metall als Element, so schwer und klobig es auftritt, so unbewegt wie es am Fluggerät sitzt, doch das Herz des Fliegens darstellt. Die Tatsache, das das Zusammenschrauben von mehreren Stücken dieses Materials, es zum Leben erweckt, beschreibt die unglaubliche Begeisterung der Menschen.

Doch war es nicht nur der Motor beziehungsweise das Metall was derartige Aussagen zum Vorschein kommen ließ. Die befreundeten Maler „Duchchamp“ und „Brancusi“ hingegen waren fasziniert von den Propellern die sie liebevoll „Luftschrauben“ nannten. Das Bild welches sich ergab, wenn die beiden Rotoren in Bewegung kamen und aufgrund der Trägheit des Auges ein Kreis entstand, war einfach zu aufregend, um es nur zu sehen. Das sich der entstehende Kreis je nach Geschwindigkeit auch noch in sich bewegt und sogar die Richtung wechselt, war etwas völlig neues. Dieses im Bild darzustellen, die Rotation festzuhalten, war eine Herausforderung, der man sich gern stellte. Die Eleganz der Linienführung, sowie die damit verbundene technische Funktion traf genau die ästhetischen Empfindungen.

Doch auch auf dem Bereich der Literatur wurde die ganze Bandbreite des Interesses bewusst. So wurde die Erzählung „Die Geliebte in der 1914 erschienen Anthologie „Der Herr der Luft. Flieger- und Lufftfahrtgeschichten“ von Karl Vollmoeller ein Beispiel dafür.20 Die Luftschraube an sich wird hier als „Repräsentant absoluter Schönheit sowie Ausdruck letzter Zweckmäßigkeit und Vollkommenheit“21 dargestellt. Das Interessante hierbei wiederum ist, das die damalige Form der Propeller auch heute noch, im 21 Jahrhundert bei den entsprechenden Flugzeugtypen in eben dieser Grundform Anwendung findet.

Die Abstraktion des Rotors geht soweit, das Farben und Formen in einer Weise zusammengebracht werden, das das eigentliche Motiv kaum mehr zu erkennen ist. Jeder Künstler hat seinen eigenen Stil und da die Luftschraube an sich ja nun wirklich nicht exakt zu beschreiben ist, hat jedes einzelne Bild seine Berechtigung. Vielleicht ist es das, was so wichtig an diesem Bauteil ist. Durch seine unpräzise Form, seine sich nie wiederholenden Bewegungen und Rotationsspiele kann im Prinzip unendlich abstrahiert werden, ohne das man sagen könnte, hier hat der Künstler ‚das Thema Luftschraube verfehlt’. Hinzu kommt, das nahezu alle nichteckigen geometrischen Elemente in einem vereint sind. Kreise, Ringe, Sektoren, Klotoiden, senkrechte und diagonale Figuren und alles noch dutzendfach über- und nebeneinander gepackt. Das alles bildet die Basis der Propellerlinie.

Obwohl es das Prinzip rotierender Metalle, also Propeller, schon längst gab, beim Zeppelin nämlich, war die Begeisterung dafür doch lange nicht so groß wie bei dem Flugzeug. Der Grund dürfte an der damals noch geringen Größe selbiger liegen.

Neben der neuen Technik, die sich mit der Perfektion des Fliegens erschloss, gab es noch etwas, was völlig neu war. Ob man zur Zeit des Grafen von Zeppelin ein Luftschiff betrat und langsam in den Himmel schwebte oder im Jahre 2001 eine Concorde besteigt, etwas haben sie beide gemeinsam, etwas das alle nur denkbaren Fluggeräte gemeinsam haben.

Die neue Sehweise nämlich. Als Mensch ist man gewohnt, die ganz normale Perspektive nach vorn zu haben. Alle körperlichen Sinne des Menschen sind darauf ausgerichtet. In einer Großstadt, bewegt man sich teilweise gar in der Froschperspektive. Nicht so beim Fliegen. Hier befindet man sich in der einzigartigen Vogelperspektive. Der Blick auf ein Gebäude ist plötzlich um 90 Grad geneigt. Höhenunterschiede sind nicht mehr feststellbar.

Wenn man nun aus dem Fenster schaut und geradeaus guckt, ist es der Horizont den man erblickt. Der wortwörtlich unendliche Horizont der sich, vor, neben und hinter einem erstreckt. All die Gebäude, ob Kirche oder Wohnhaus, Fabrik oder Bürohäuser, alles erscheint grotesk klein. Wie Spielzeug. Und soweit weg. Zu Zeiten des Zeppelins flog man in Höhen in denen man Häuser noch erkennen konnte.

Die Photografie ist gerademal zwanzig Jahre alt und durch den Flugverkehr auf dem Wege zu einer neuen Entwicklungsphase. Die Bilder welche„Nadar“ 1858 aus einem Fesselballon machte, waren „eine optische Sensation“.22 Zeigten sie doch Aspekte einer anderen Wirklichkeit. Einer Wirklichkeit die so wunderschön, als auch befremdlich war. Und sie war Grundlage für die Messtechnik. Am Anfang des ersten Weltkrieges war die Luftaufklärung eine der wichtigsten Angriffs- sowie Verteidigungsmaßnahmen. Da die Ziele aus großer Höhe weitgehend undefinierbar waren, verständigten sich Pilot/Kanonier und Beobachter per Funk. Das Flugzeug erschien also als Instrument der Planung und Steuerung auf dem Kriegsschauplatz.23

Als der Krieg vorbei war, wurden weitere Landkarten erstellt. Mit der einher gehenden Entwicklung der Linsen und der Messgeräte wurden auch diese vervollständigt und perfektioniert. So gab es nun viel genauere Möglichkeiten, Entfernungen und Wegstrecken vorherzuberechnen. Auch dies wurde in den verschiedensten Arten in allen Bereichen der Kunst widergespiegelt. Doch mit der Perfektionierung des Fluges und der Aufstieg in ungeahnte Höhen, kamen auch die Probleme auf vielen Bereichen. Denn die Gesetzte der Physik sprechen ein unmissverständliches Wort und so bemerkte man schnell das ab einer bestimmten Höhe, Druck und Temperatur der Luft extrem abnehmen. Bereits bei den Atlantiküberquerungen mit Luftschiffen in Höhen von mehreren tausend Metern konnte sich die Mannschaft nur mit Felldecken bekleidet an Bord wagen. Ausfälle der Motoren und die schlichte Unkomfortabilität waren die Folge. Die geschlossenen Kabinen mit Heizungen in den Flugzeugen konnten zwar das Temperaturproblem halbwegs lösen, doch trotzdem war es unmöglich in Höhen oberhalb 6000 m vorzudringen. Das Prinzip des wirtschaftlichen Fliegens aber beruht genau auf der Überlegung eben in Höhen über 6000 m zu fliegen, da dort der Druck so gering ist, das der Kraftstoffverbrauch sinkt. So wurden die Druckkabinen erfunden. Auch heute ist das Prinzip einer Druckkabine noch immer dasselbe und in keinem zivilen Verkehrsflugzeug mehr wegzudenken. Anhand all dieser, für uns heute, „Kinderkrankheiten“, steht hier unumstößlich das Hauptproblem. Nämlich das der Mensch eigentlich nicht dafür geschaffen ist, durch die Luft zu fliegen. Die ganze Biologie ist auf ein Leben auf zwei Beinen, festen Bezugspunkten und Ebenerdigkeit ausgerichtet. Um nun fliegen zu können, bedarf es daher viel Übung und Anpassungsfähigkeit. Freilich nur für den Piloten selbst, aber er ist schließlich die wichtigste Person an Bord eines jeden Flugzeugs.

Situationen und Sinneseindrücke, die dem Gehirn nicht vertraut sind, werden trotzdem, aber ohne jegliche Bezugsinformationen natürlich falsch, verarbeitet, es kommt zu den gefürchteten Sinnestäuschungen.

Aufgrund dieser Tatsachen erfolgte durch das Flugzeug ein Schub in der luftfahrtpsychologischen und luftfahrtmedizinischen Forschung.

Unzählige Versuche auf allen möglichen Bereichen führten zu einer hohen Entwicklung des Flugzeugs. Ob Schleudersitze, Waffensysteme, Tarnflugzeuge im militärischem Bereich, oder Satellitennavigation, TV und Videosysteme, oder Flugreichweiten von über 10000 m im zivilen Flugverkehr, der Fortschritt den das System Flugzeug auslöste, war und ist nicht zu bremsen. Die Tatsache das in Deutschland (mal wieder) das Luftschiff mit dem CargoLifter einen neuen Anfang wagt, ist so überwältigend wie wagemutig zugleich. Ist die Technik denn heute mehr bereit, diesen Traum vom Fliegen mit dem alles angefangen hat, erneut Realität werden zu lassen? Werden künftig wieder Luftschiffe als Symbole der Modernität den Himmel erobern? Fast scheint es so, denn die Probleme von damals sind scheinbar gelöst? Aber es wird neue geben, ganz sicher. Aber ist es nicht das, was die Menschen zum Weiterforschen drängt? War es nicht immer das? Hat Zeppelin aufgegeben, als sein Luftschiff verbrannt ist? Hat er nicht. Und so werden auch weiterhin Ideen den Traum vom Fliegen nähren. Größer, weiter, schneller, höher. Aber wohin wird die Entwicklung führen?

Schon jetzt bewegen sich mehr Menschen mit Flugzeugen, als in sonst einer Periode unserer Geschichte. Fliegen ist nichts besonderes mehr, im Gegenteil, es ist Alltag. Aber ist fliegen noch modern? Ist das Flugzeug heute noch ein Symbol?

Man kann diese Frage durchaus bejahen. Denn trotz des Massentourismus ist die Möglichkeit des Fliegens aufgrund des Preises noch immer nicht jedem möglich. Es wäre zu diskutieren, ob die Tatsache das ein Produkt oder eine Dienstleistung zu nutzen nicht jedem möglich ist, Fliegen stellt beides dar, eben dieses Produkt oder diese Dienstleistung ‚modern’ macht.

Was die Modernität des Flugzeugs auf jeden Fall bekräftigt, ist der Fakt, das ohne das Flugzeug die technische Entwicklung nicht auf dem Stand sein würde wie sie es heute ist. Daraus könnte man ableiten das mit jedem neuen Flugzeug, der Beweis getroffen ist, das die Entwicklung so wie sie vorangeschritten ist, den optimalen Weg eingeschlagen hat. Trotzdem hat vor allem bei den Hobbypiloten das Flugzeug als solches noch immer Symbolcharakter. Ein Symbol für Freiheit, Unabhängigkeit und Losgelöstsein vom normalen Dasein.

Durch die veränderte Sicht der Dinge bekommt man oftmals auch einen ganz anderen Eindruck. Nicht zuletzt ist der Beruf des Zivilpiloten nur einer Minderheit vorbehalten. Nämlich nur den gesündesten, schlausten und reifsten Menschen dieser Erde. Und in Anbetracht der Kompliziertheit die die Steuerung eines großen Flugzeugs an den Tag legt und den damit verbundenen Unfallmöglichkeiten, sind die strengen Einstellungskriterien bei Piloten auch durchaus gerechtfertigt. Laut einer emnid Umfrage24 steht der Beruf des Piloten gleich auf Platz 2 nach dem Beruf des Mediziners. Nicht zuletzt wird gerade in den neuen Flugzeugen auch neueste Technologie eingesetzt. Ob das nun im Bereich des Materials, der Computertechnik oder der externen Kommunikationstechnologie im Tower ist. In Anbetracht der Tatsache das der Trend zu immer größeren Flugzeugen hingeht, ist das deshalb auch notwendig. Passten in eine BOING 747-400 je nach Ausführung noch 200-300 Personen25, so sind es im neuen A3XX, offizielle Bezeichnung Airbus A380, schon knapp 600. All dies sind Beweise für die Modernität des Flugzeugs. Damals wie heute.

Will man behaupten das das Flugzeug schon längst nicht mehr ‚modern’ ist, beziehungsweise schon lange mehr kein Symbol darstellt, kann man argumentieren, das inzwischen ganz andere Statussymbole diesen Platz eingenommen haben, wie beispielsweise teure Autos oder, mittlerweile auch nicht mehr in dem Maße, Handys. Wer außerdem schon einmal eine Ferienreise nach Mallorca, Ibiza oder ein anderes Urlaubsdomizil unternommen hat, wird schwerlich nur ungern zugeben, das das Flugzeug modern ist. Lange Wartezeiten im Flughafengebäude, Massenabfertigung und stundenlanges enges Sitzen, machen so manchen Urlaub kaputt. Obwohl man mit einem Flugzeug theoretisch und rechnerisch am umweltfreundlichstem reist, denn der Verbrauch an Kerosin pro Kopf ist erstaunlich gering, ist doch die Anzahl an Flügen einem progressivem Anstieg unterworfen.

Nicht zuletzt muss auch die Frage gestellt werden, ob nicht auch das Flugzeug daran schuld ist, das auch das letzte Stückchen unberührter Natur nun entdeckt, karthografiert, nutzbar gemacht und damit vielfach zerstört ist. Das Flugzeug also auch Symbol für Tod und Zerstörung?

Seit dem 14.09.2001 scheint es so. Waren es doch vier Flugzeuge die „die zivilisierte Bevölkerung dieses Planeten angegriffen haben.“26 Diese vier Boing haben mehr Opfer in der Geschichte der Menschheit gefordert, als alle anderen Flugzeugkatastrophen zusammen. Freilich sind nicht die Flugzeuge schuld, sondern die Fanatiker die sie steuerten. Aber pikanterweise sind es eben Flugzeuge, die „Errungenschaften der Industriestaaten dieser Welt“27, die Transportmittel, die eine Globalisierung, den internationalen Handel erst möglich machten, quasi die Symbole des Westens waren es, die Tod und Verzweiflung über die Menschheit brachten.

Für mich stellt sich bei der Diskussion um die Frage ob das Flugzeug ein Symbol der Modernität ist, nur eine Antwort, nämlich ja. Die Argumente die auch ich ins Felde führen will, stehen im Großen und Ganzen schon da. Es ist die Kombination aller Eindrücke und Fakten die sich ergeben, wenn man fliegt. Für mich steht das Flugzeug als Symbol für Globalisierung, Austausch, Wirtschaft und die Möglichkeit frei zu sein. Egal wo ich hin will, ich kann dorthin. Durch das Flugzeug ist es möglich, auf einfachste Art und Weise die Welt kennen zu lernen, von anderen Menschen zu lernen, zu entdecken, zu forschen.

Außerdem sind die Eindrücke die man als Mensch beim Fliegen erlebt, nicht zu reproduzieren. Mit der Möglichkeit in wenigen Stunden tausende von Kilometern zurückzulegen, ist man dem Traum frei zu sein, ein großes Stück näher gekommen, wie ich finde. Fasziniert bin ich außerdem von der Vorstellung das demnächst wieder Luftschiffe durch den Himmel schweben werden. Vielleicht ist es diese überdimensionale Größe sowohl der Flugzeuge als auch der Luftschiffe die mich beeindruckt. Was ich allerdings erschreckend finde, ist die Tatsache das bei beinah allen Katastrophen in der Geschichte der Menschheit, das Flugzeug das Mittel zum Zweck war, beziehungsweise als ein Mittel benutzt wurde. Ich nenne als Beispiel den neuerlichen Terroranschlag, die Hiroshima Bombe oder der Luftkrieg von England. Meiner Meinung nach, ist das Flugzeug durchaus nicht nur das Mittel zum Zweck gewesen, sondern es hatte quasi ‚Symbolwert’ das eben ein solches benutzt wurde. Was die Sicherheit des Flugzeugs angeht, ist in meinen Augen alles dafür getan, das den maximalen Schutz für die Passagiere herzustellen. Die Tatsache das der amerikanische Präsident als sichersten Zufluchtsort ein Flugzeug, die „Air Force One“ hat, finde ich als eine leuchtende Bestätigung für meine Thesen. Letztlich sind ja es ja auch Flugzeuge die zum Beispiel Manager benutzen, um ihre Termine zu koordinieren. Das Flugzeug kann auch also auch ein Luxusgut sein.

Abschließend ist zu sagen, das die Frage nach der Modernität von Luftschiff damals, als auch vom Flugzeug heute, eine Frage ist, die eigentlich jeder für sich selbst beantworten kann und muss. Ist es nur ein reines Transportmittel? Zusammengeschraubt, geschweißt, genietet aus vielen tausend Einzelteilen? Oder mehr als das? Nicht umsonst haben alle Flugzeuge einen Namen. Nicht nur eine Nummer, sondern auch einen Namen. Was will man mit dieser Personalisierung erreichen? Doch ganz sicher dem Flugzeug einen gewissen Charakter aufbürden, den der Name nämlich verkörpert. Ein Name steht also immer für etwas und es sind ausnahmslos Namen von Städten oder Personen die etwas für den Menschen positives gemacht, gesagt oder getan haben. Und genau darin liegt die Modernität der Dinge. Und genau deshalb sind Luftschiff und Flugzeug ein Symbol der Modernität.

Quellennachweis

[...]


1) vom Autor selbst beobachtete Geschehnisse

2) Sage des römischen Dichters Ovid, 43 vor Christus bis 18 nach Christus

3) aus: „Blauer Max – Anfänge der Lufftfahrtgeschichte“, http://www.blauermax.de

4) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 1

5) Douglas Botting, „Die Luftschiffe”, in: „Geschichte der Luftfahrt”, BechterMünz 1993 S. 20

6) Douglas Botting, „Die Luftschiffe”, in: „Geschichte der Luftfahrt”, BechterMünz 1993 S. 18

7) Douglas Botting, „Die Luftschiffe”, in: „Geschichte der Luftfahrt”, BechterMünz 1993 S. 42

8) von Karl Schwarzer, deutscher Verleger, aus: http://www.zitate.at

9) Douglas Botting, „Die Luftschiffe”, in: „Geschichte der Luftfahrt”, BechterMünz 1993 S. 112

10) von Harry Sinclair Lewis (1885 - 1951), US-amerikanischer satirischer Schriftsteller, erhielt 1930 als erster Amerikaner den Nobelpreis für Literatur, aus http://www.zitate.at

11) Christopher Chant, „Der Zeppelin“, in: 100 Jahre Luftfahrtgeschichte, Bechtermünz Verlag 2000, S. 37

11b) Douglas Botting, „Die Luftschiffe”, in: „Geschichte der Luftfahrt”, BechterMünz 1993 S. 109 – 121

12) A. H. Lothar Gruchmann, „Adolf Hitler“, Saur, U. G. München 1997

13) von Jean Giono (1895 - 1970), französischer Dramatiker und Romancier, aus: http://www.zitate.at

13b) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 9

14) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 9

15) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 10

16) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 14

17) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 14

18) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 14

19) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 14

20) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 22

21) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 23

22) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 34-38

23) Christoph Asendorf, „super constellation”, Springer 1997, S. 36

24) aus http://www.emnid.de

25) aus www.boing.com

26) von Gerhard Schröder, Bundeskanzler D, 15.09.01, RTL 20:03 Uhr

27) von George W. Bush, Präsident USA, 15.09.01. RTL gg. 20:05 Uhr

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Luftschiff und Flugzeug als Symbol der Modernität
Hochschule
Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Veranstaltung
fachübergreifende Lehrveranstaltung
Note
1,3
Autor
Jahr
2001
Seiten
14
Katalognummer
V107917
ISBN (eBook)
9783640061303
Dateigröße
556 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Abhandlung über die Geschichte der Luftfahrt mit besonderer Betrachtung der Luftschiffe, aber auch von Flugzeugen.
Schlagworte
Luftschiff, Flugzeug, Symbol, Modernität, Lehrveranstaltung
Arbeit zitieren
Marcus Gischke (Autor:in), 2001, Luftschiff und Flugzeug als Symbol der Modernität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107917

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