Die soziologische Veränderung der in der Landwirtschaft der SBZ / DDR beschäftigten Bevölkerung 1945-1961


Seminararbeit, 2003

15 Seiten, Note: 2


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Inhaltsverzeichnis

1. Präliminarien
1.1 Inhaltsverzeichnis
1.2 Abkürzungen

2. Einleitung

3. Ausgangslage

4. Die Bodenreform

5. Die Änderung der soziologischen Struktur auf dem Land
5.1 Das Aufbrechen alter Strukturen
5.2 Von der Agrarpolitik betroffene Bevölkerungsgruppen- die Altbauern
5.3 Von der Agrarpolitik betroffene Bevölkerungsgruppen- die Neubauern
5.4 Von der Agrarpolitik betroffene Bevölkerungsgruppen- die Landarbeiter

6. Die Kollektivierung

7. Abschließende Betrachtungen

8. Literaturverzeichnis

1.2 Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Einleitung

Im Mai 1945 kapitulierte das Dritte Reich und beendete damit einen Krieg, der die Län- der Europas sechs Jahre lang mit Zerstörung, Terror und dumpfem Rassenwahn überzo- gen hatte. Deutschland wurde besetzt und in vier Zonen unterteilt, denen jeweils die Sowjets, Amerikaner, Briten und Franzosen vorstanden. Die erklärte Absicht dieser vier Besatzungsmächte, ihre Zonenpolitik auf einander abzustimmen, wurde schon bald ad absurdum geführt, als der beginnende Kalte Krieg die Sowjetunion einerseits und die sogenannten Westmächte andererseits dazu veranlaßte, ihren jeweiligen Einflußbereich nach eigenem Gutdünken zu gestalten.

Im Falle der SBZ sollte eine Gesellschaft nach sozialistischem Vorbild entstehen. Ge- genstand der vorliegenden Arbeit ist die Frage, wie sich diese Umgestaltung der ost- deutschen Nachkriegsgesellschaft im konkreten Fall der in der Landwirtschaft beschäf- tigten Menschen der SBZ / DDR von 1945 bis 1960 vollzog. Zu diesem Zweck werde ich zunächst auf die Ausgangslage der SBZ nach dem Krieg eingehen, soweit es für die- se Arbeit von Bedeutung ist. Anschließend wende ich mich der Bodenreform zu, die im Hinblick auf die Fragestellung den ersten entscheidenden Abschnitt der Gesellschafts- transformation darstellt. Danach beleuchte ich die Bevölkerungsgruppen, die in erster Linie von der Reform betroffen waren, und schließe mit der Betrachtung der Kollekti- vierung der landwirtschaftlichen Nutzfläche als zweitem entscheidenden Abschnitt des zu untersuchenden Zeitrums und ihrer Bedeutung für die in der Landwirtschaft tätigen Personen ab.

Einige Bemerkungen müssen jedoch vorab gemacht werden. Die soziologischen Daten in der verwendeten Literatur unterscheiden sich je nach Quelle geringfügig. Ich stieß je- doch nicht auf so starke Abweichungen, daß sie für diese Arbeit relevant wären, wes- halb ich bei Zahlenwerten im weiteren auf entsprechende Diskrepanzen nicht mehr ein- gehen werde. Ferner weise ich darauf hin, daß das bis zur Auflösung der Länder und Provinzen der DDR im Jahre 1952 bestehende Land Mecklenburg-Vorpommern 1947 auf Verlangen der Besatzungsmacht in Mecklenburg umbenannt wurde.[1] Ich werde die- sen Begriff aus Gründen der Einfachheit verwenden. Ebenso verfahre ich bei den Flüchtlingen und Vertriebenen, die im offiziellen Sprachgebrauch der SBZ / DDR als ‚Umsiedler‘ bezeichnet wurden.

3. Die Ausgangslage

Die Agrarstruktur der Länder und Provinzen der SBZ war keineswegs einheitlich. Bran- denburg und Mecklenburg waren in erster Linie von gutsherrschaftlichen Betrieben ge- prägt, auf denen große Flächen bewirtschaftet wurden, während in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bäuerliche Wirtschaften mit einer deutlich geringeren Nutzfläche vorherrschten.[2] Im überwiegend industriell strukturierten Sachsen lag die Mehrzahl der Landwirtschaftsbetriebe zu Kriegsbeginn beispielsweise bei 5 – 20 ha.[3] In beiden Teilen der späteren SBZ bestand vor dem Krieg ein hoher Bedarf an saisonalen Arbeitskräften; im Norden war dies durch die schiere Größe vieler Betriebe notwendig, im Süden ist der Bedarf durch den arbeitsintensiven Anbau von Hackfrüchten vor allem in Sachsen und Sachsen-Anhalt zu erklären.[4]

Nach Ende des Krieges sah sich die Landwirtschaft der SBZ vor eine Vielzahl von Pro- blemen gestellt. Weite Ackerflächen waren durch Zerstörungen vor allem in Branden-burg und Mecklenburg nicht nutzbar; ein weiterer Teil der landwirtschaftlichen Nutz- fläche (LN) lag brach, weil Landwirte in den Westen Deutschlands geflohen waren. Ei- nige Betriebe wurden von der Roten Armee zur Eigenversorgung requiriert. 30 % des Maschinenparks war vernichtet, und die noch vorhandene Technik durch die eklatante Not an Ersatzteilen, Schmiermitteln und Treibstoff nur sehr bedingt einsetzbar. Die Viehbestände waren im Vergleich zu 1938 durch Notschlachtungen bei Rindern um 38 %, bei Schafen um 56,4 %, bei Hühnern um 48 % und bei Schweinen gar um 72,9% zurückgegangen.[5] Weiterhin wurde der Anbau von Lebensmitteln durch Demontagen, Beschädigung der Infrastruktur und dem Mangel an Dünger erschwert.[6] Dazu kam das Fehlen der qualifizierten Landwirte und Landarbeiter, die während der Kämpfe gefallen waren oder sich in Kriegsgefangenschaft befanden. In der Folge gingen die Ernteerträge auf dem Gebiet der SBZ in der unmittelbaren Nachkriegszeit um etwa die Hälfte zu- rück.

Tabelle 1: Durchschnittserträge auf dem Gebiet der SBZ (in dz/ha)[7]

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Die Konsequenzen der Schwierigkeiten im Agrarbereich verschärften sich zusätzlich, als mehr und mehr Umsiedler in die SBZ strömten, die zusätzlich zu den Alteingesessenen er- nährt werden mußten. Im Dezember 1945 betrug ihr Anteil an der Bevölkerung 19,5 %, im August 1946 24,9 % und Ende 1947 38,9 %. Nicht nur ihre Versorgung mit Lebensmitteln, sondern auch ihre Unterbringung war kompliziert. Angesichts des knappen Wohnraums in den zerstörten Städte wurden sie vor allem in ländliche Gebiete geschickt, und 1947 lebte über die Hälfte von ihnen in Dörfern mit weniger als 2000 Einwohnern.[8]

Die SMAD und die Zivilverwaltung war also vor eine doppelte Aufgabe gestellt: die Bewirt- schaftung der landwirtschaftlichen Nutzfläche zur Ernährungssicherung zu gewährleisten und die Umsiedler mit Unterkunft und Arbeit zu versorgen.

4. Die Bodenreform

Bereits kurze Zeit nach Kriegsende wurde die Durchführung einer Bodenreform beschlossen. Die entsprechende Verordnung wurde von der Landesverwaltung der Provinz Sachsen bereits am 3.9.1945 veröffentlicht, die anderen Landesverwaltungen zogen binnen einer Woche nach. Unterstützt wurde die Maßnahme von den vier Blockparteien CDU, KPD LDP und SPD, wenn auch einige dieser Parteien auf ein gemäßigtes Vorgehen drängten und ihre Unter- stützung an verschiedene Bedingungen knüpften, die bei den Entscheidungsträgern erwar- tungsgemäß kein Gehör fanden.[9] Mit der Bodenreform sollten zwei Ziele erreicht werden: zum einen sollte der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft durch die Beseitigung der Eli- ten vorangetrieben werden, die man als Vertreter reaktionären und faschistischen Gedanken- guts in ländlichen Regionen betrachtete. Zu diesem Zweck wurden unter dem Motto „Junker- land in Bauernhand“ tatsächliche oder vermeintliche Nationalsozialisten, Kriegsverbrecher, ‚Junker‘ und Großgrundbesitzer mit Betrieben, die mehr als 100 ha maßen, entschädigungslos enteignet, wobei letztere einen sogenannten Resthof behalten durften, wenn sie sich als antifa- schistische Widerstandskämpfer hervorgetan hatten. Wehrten sich die Betroffenen, konnten sie aus dem Landkreis, in dem sie wohnhaft waren, ausgewiesen werden.

Zum anderen sollte die Ernährungslage gesichert und die Not der Umsiedler entlastet werden, indem Kleinbauern mit Betrieben unter fünf ha und Menschen ohne eigenes Land wie Päch- ter, Landarbeiter oder eben auch Umsiedler Land aus einem staatlichen Bodenfonds beantra- gen konnten, der sich aus enteigneten Ländereien und staatlichem Besitz zusammensetzte. Die Schaffung des Bodenfonds war bereits im Jahre 1945 im Großen und Ganzen abgeschlos- sen.[10]

Insgesamt wurden 7160 private Besitzungen mit einer Größe über 100 ha sowie 4527 kleinere Betriebe enteignet. Gemeinsam mit 2392 staatlichen Grundstücken ergab sich für den Boden- fonds eine Fläche von 3,3 Millionen ha, davon 2 Millionen ha Acker- und Grünland.[11] Die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche der SBZ betrug 6,156 Millionen ha. Personen, die im Rahmen der Bodenreform Land und Inventar zugewiesen bekamen, mußten dieses mit einer Getreidejahresernte im Wert von 175 – 212 Mark/ha bezahlen. Das Land war vererbbar, durf- te jedoch nicht geteilt, verkauft, verpachtet oder verpfändet werden und fiel bei Aufgabe des Betriebes an den Staat zurück.[12]

5. Die Änderung der soziologischen Struktur auf dem Land

5.1 Das Aufbrechen alter Strukturen

Obwohl die Bodenreform durch die Länderverwaltungen „von oben“ gesteuert war, hatte sie zunächst keineswegs eine bereitwillige Ausrichtung der Dorfgemeinschaften auf die Pläne der Entscheidungsorgane zur Folge. Die Enteignung der Gutsbesitzer und die Neuverteilung des Landes führten zwar zu einem Wandel der alten Strukturen, doch änderten sich die sozialen Beziehungen oft nur langsam. Zusätzlich festigte die allgemeine Not bei Kriegsende und der Zustrom von Umsiedlern das Zusammengehörigkeitsgefühl der Alteingesessenen, die sich gegenüber Eingriffen von außen ohnehin eher ablehnend verhielten.[13] Auch waren die Fälle von Enteignungen aufgrund der bereits beschriebenen unterschiedlichen Agrarstruktur zwi- schen den nördlichen und südlichen Regionen der SBZ keineswegs gleichmäßig auf die ein- zelnen Länder und Provinzen verteilt:

Tabelle 2: Flächenanteile an der Bodenreform (in %)[14]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Es ist offensichtlich, daß sich die traditionellen Machtverhältnisse innerhalb der Dorfgemein- schaften in Mecklenburg oder Brandenburg unter diesen Umständen deutlich stärker verän- derten als etwa in Thüringen, zumal der Prozentsatz an Umsiedlern, die im Rahmen der Bodenreform Land beantragen konnten, im Norden der SBZ am höchsten war. Zum allmäh-lichen Wandel trug auch die Ausweisung nicht weniger Familien aus ihren Landkreisen bei, die sich gegen eine Enteignung zur Wehr gesetzt hatten. Bei dem durch die Reform eingelei- teten Aufbrechen alter Strukturen sind also zwei Aspekte zu beachten: zum einen die vielfach mangelnde Bereitschaft, sich von auf alten Traditionen basierenden Denkmustern und Sozial- bindungen abzuwenden. Informelle Beziehungsgeflechte blieben auch nach der Bodenreform von großer Bedeutung und bestimmten mindestens teilweise das Handeln der Menschen. Zum anderen die Abnahme großer, im Dorfleben einflußreicher Betriebe (der Anteil von Wirt- schaften mit einer Größe von 5 – 50 ha nahm von 1939 bis 1946 von 54,2 % auf 77,4 % zu, während sich der Anteil von Wirtschaften über 50 ha im gleichen Zeitraum von 36,7 % auf 12,9 % verringerte[15] ).

In konkreten Zahlen gestaltete sich die Verteilung von Land aus dem staatlichen Bodenfonds folgendermaßen:

Tabelle 3: Verteilung von Boden aus dem Bodenreformfonds[16]

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5.2 Von der Agrarpolitik betroffene Bevölkerungsgruppen- die Altbauern

Unter ‚Altbauern‘ sind all jene in der Landwirtschaft tätigen Personen zu verstehen, die be- reits vor der Bodenreform einen selbständigen Agrarbetrieb auf dem Gebiet der SBZ geführt hatten. Es gilt hierbei, zwischen drei Kategorien von Altbauern zu unterscheiden: Kleinbauern bewirtschafteten Land in einer Größenordnung bis 5 ha, Mittelbauern besaßen zwischen 5 ha und 20 ha, Großbauern zwischen 20 ha und 100 ha. Insgesamt wurde von den Altbauern 65 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche bearbeitet.

Altbauern hatten in der Regel unter dem bereits beschriebenen Mangel an Vieh, vor allem Zugvieh, und den Schwierigkeiten in Bezug auf technisches Gerät und Landwirtschaftsma- schinen zu leiden. Für Großbauern wurde die Situation noch dahingehend erschwert, daß ab 1948 schrittweise Gesetze und Verordnungen erlassen wurden, um ihnen zur Durchsetzung des in dieser Phase verfochtenen Ideals der klein- und mittelbäuerlichen Agrarstruktur die Le- bensgrundlage zu entziehen. So nahm das Abgabesoll für landwirtschaftliche Produkte, das zur Sicherung der Ernährungslage eingeführt worden war, mit steigender Betriebsgröße un- verhältnismäßig stark zu: in Mecklenburg waren beispielsweise für Kleinbauern 4,7 dt/ha Ge- treide fällig, während Großbauern 16,7 dt/ha Getreide abliefern mußten, bei Wirtschaften über 50 ha sogar 18 dt/ha. Konnte das Abgabesoll nicht erfüllt werden, was häufig der Fall war, drohte eine Enteignung oder gar die Verhaftung.[17] Zusätzlich wurden sie bei der Zuteilung von Betriebsmitteln und der Bedienung durch die Maschinen-Ausleihstationen, die von staatlicher Seite eingerichtet wurden, um dem Mangel an technischem Gerät entgegenzuwir- ken, gegenüber anderen Landwirten benachteiligt. Auch die Kredit- und Steuerpolitik war darauf angelegt, Großbauern in den Ruin zu treiben.[18] In der Folge traten sie häufig die Flucht in den Westen an- allein bis 1953 sollen rund 17800 oder 38,2 % von ihnen diesen Ausweg gewählt haben.[19]

Die Klein- und Mittelbauern wurden zwar von staatlicher Seite begünstigt, was sich beispiels- weise durch eine Vorzugsbehandlung bei den Maschinen-Ausleihstationen ausdrückte, doch hatten auch sie teilweise große Schwierigkeiten, ihre Existenz zu sichern, da nach Erfahrungs- werten ein landwirtschaftlicher Betrieb unter Bedingungen, wie sie in Deutschland herrschen, erst ab etwa 20 ha rentabel arbeiten kann[20] (diese Zahl ist natürlich nicht auf alle Regionen Ostdeutschlands gleich zutreffend und sollte deshalb als Richtwert verstanden werden).

5.3 Von der Agrarpolitik betroffene Bevölkerungsgruppen- die Neubauern

Unter ‚Neubauern‘ sind alle Personen gefaßt, die erst im Zuge der Bodenreform Land erhal- ten und vor diesem Zeitpunkt keinen Agrarbetrieb (zumindest nicht auf dem Gebiet der SBZ) geführt hatten. Wie bereits aus Tabelle 3 hervorgeht, war diese Gruppe deutlich weniger homogen als die Gruppe der Altbauern. Die Neubauern setzten sich vor allem aus ehemali- gen Landarbeitern, aus Bauern, die beispielsweise aufgrund des Erbhofgesetzes der National- sozialisten nicht über eigenes Land verfügten, aus Umsiedlern und aus Fachfremden, die der Mangel an Arbeit, Unterkunft und Lebensmitteln in den Industrieregionen aufs Land getrie- ben hatte, zusammen. Bis Dezember 1945 hatten in Brandenburg 74,2 % der Landarbeiter, 64,8 % der landlosen Bauern und 51,3% der dort untergebrachten Umsiedler einen Antrag auf Land aus dem Bodenfonds gestellt.[21] Am Ende der Bodenreform wurden 43,3 % der Neu- bauernstellen von Umsiedlern bewirtschaftet,[22] diese Betriebe waren jedoch sehr ungleich- mäßig verteilt: 42 % befanden sich auf mecklenburgischem Gebiet, Thüringen hatte mit 4 % den geringsten Anteil.[23] Die Zahl der Neubauernstellen betrug bis Anfang 1949 insgesamt mehr als 209000,[24] die Größe war auf maximal 10 ha festgelegt.[25]

Fehlte schon den Altbauern häufig das zum Führen eines landwirtschaftlichen Betriebes not- wendige Vieh und Gerät, so mangelte es den Neubauern in der Regel praktisch an allem, da sie weder lebendes noch totes Inventar in ihre Neubauernhöfe einbringen konnten und das durch die Enteignungen verfügbare Inventar den Bedarf nicht ansatzweise decken konnte. Dies ging soweit, daß bestenfalls jeder zweite Neubauer über Wohn- und Wirtschaftsgebäude verfügte, unter den Umsiedler-Neubauern war es gerade mal jeder fünfte.[26] Dazu kam, daß sich unter dieser Bevölkerungsgruppe viele Menschen befanden, die keinerlei oder kaum fachliche Qualifikation für die Landwirtschaft besaßen.

Um überleben zu können, war das Gros der Neubauern auf die tatkräftige Unterstützung der Altbauern angewiesen, die ihnen aber meistens die Zusammenarbeit verweigerten. Dies hatte sowohl ökonomische als auch kulturelle Gründe. So wurden die einflußreichen Altbauern, deren Höfe vor allem in Brandenburg und Mecklenburg oft eine Betriebsgröße von mehr als 20 ha hatten, durch bereits geschilderten Maßnahmen benachteiligt, während die Neubauern von einem vergleichsweise geringen Abgabesoll und der Begünstigung bei der Zuteilung von Betriebsmitteln profitierten.[27] Das rief natürlich Ärger hervor und machte die Neubauern zu lästigen Konkurrenten um die ohnehin viel zu knappen Ressourcen. Verstärkt wurde dieser Effekt dadurch, daß der Besitz des eigenen Hofes (im Gegensatz zu einem durch die Bodenre- form erhaltenen) und dessen Hektarzahl traditionell die Statussymbole für die Stellung in der dörflichen Gemeinschaft bilden. Als Beispiel für kulturelle Konflikte zwischen Alt- und Um- siedler-Neubauern sei neben den offensichtlichen Unterschieden wie zum Beispiel die An- dersartigkeit der Dialekte die Konfession genannt. Unter den Umsiedlern befanden sich über- durchschnittlich viele Katholiken, die besonders in Brandenburg auf ein ausgeprägt protestan- tisches Milieu trafen.

Im Hinblick auf die Situation zogen bis 1952 etwa 80000 Neubauern Konsequenzen und ga- ben ihre Stellen zurück, um in der expandierenden Industriewirtschaft einer attraktiveren Ar- beit nachzugehen. Darunter befanden sich neben den berufsfremden Landwirten viele Frauen, deren Hoffnung auf die Rückkehr ihrer Männer aus dem Krieg nicht erfüllt wurde.[28]

5.4 Von der Agrarpolitik betroffene Bevölkerungsgruppen- die Landarbeiter

Der Begriff ‚Landarbeiter‘ ist im Zusammenhang mit der Agrargeschichte der SBZ / DDR mit Vorsicht zu verwenden, denn er bezeichnet in der späteren Geschichtsschreibung der DDR Facharbeiter, also das „Proletariat auf dem Lande“. Im vorliegenden Kontext bezeichnet er alle Personen, die im Bereich der Landwirtschaft auf dem Gebiet der SBZ und späteren DDR tätig sind, ohne einen selbstständigen Hof zu führen oder bei einem staatlichen Betrieb wie den Maschinen-Ausleihstationen beschäftigt zu sein.

Die Landarbeiter stellen ebenso wie die Neubauern eine überaus heterogene Gruppe dar, vor allem in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Sie rekrutierten sich aus Umsiedlern, aus Män- nern, die aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrten, aus Bewohnern der Industrieregionen- kurz gesagt aus allen, die in den Wirren der ersten Monate und Jahre nach der Kapitulation Deutschlands nicht wußten, wie sie sich anderweitig Lebensmittel und Wohnraum beschaffen sollten und sich deshalb als Lohnarbeiter, vor allem für Naturalien, auf dem Land verdingten. Hier herrschte eine immense Fluktuation, und eine erschöpfende statistische Erfassung ist praktisch unmöglich. Es kann aber festgehalten werden, daß es 1946 etwa 1 Million Landar- beiter gab, deren Zahl mit Wiederaufleben der Industrie und den dadurch entstehenden Ar- beitsplätzen sowie der allmählichen Verbesserung der Wohnungssituation in den Städten bis Anfang der Fünfziger Jahre stetig zurückging, was 1952 zu einem akuten Mangel an Saison- arbeitskräften führte.[29]

6. Die Kollektivierung

Einige Neubauern begannen bereits Ende der Vierziger Jahre, sich zusammenzuschließen und ihre Felder gemeinschaftlich zu bewirtschaften, da sie schlicht über zu wenig Inventar verfüg- ten, um diese Aufgabe selbständig zu bewältigen. Von offizieller Seite wurde zunächst ver- sucht, diese aus der Not geborene Kooperation zu unterbinden.[30] Doch da durch die Flucht vieler Bauern in den Westen und zahlreiche Betriebsaufgaben weite Teile der landwirtschaft- lichen Nutzfläche nicht oder nur extensiv genutzt werden konnten- zwischen 1949 und 1952 nahm die Zahl der Betriebe von 617920 um 37989 oder 6,1 % ab[31] - war man zum Um- denken gezwungen. Darüber hinaus machte das Fehlen von Landarbeitern Rationalisierungs- maßnahmen erforderlich.

Am 12.7.1952 beschloß die SED auf ihrer II. Parteikonferenz, die Gründung landwirtschaft- licher Produktionsgenossenschaften (LPG) zu ermöglichen.[32] Die Sozialstruktur der LPG-Mitglieder gestaltete sich zwischen 1952 und 1956 folgendermaßen:

Tabelle 4: Sozialstruktur der LPGs 1952 - 1956[33]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Naturgemäß nahm auch die Zahl der LPGs und der Anteil der genossenschaftlich bearbeiteten landwirtschaftlichen Nutzfläche zu:

Tabelle 5: Entwicklung der LPGs 1952-1956[34]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zwischen 1952 und 1953 stellten Neubauern rund ¾ der LPG-Mitglieder; zwischen 1954 und 1956 war ein deutlicher Zuwachs an Landarbeitern zu verzeichnen. Die Altbauern blieben vielfach skeptisch: erst im Zeitraum von 1957 bis 1958 stieg ihr Anteil an unter den LPG-Mit- gliedern von 19 % auf 32 %. Noch Ende 1958 waren gerade einmal 7 % der alteingesessenen Landwirte einer LPG beigetreten.[35] Eine Sonderrolle nahmen die Großbauern ein, denen der Zugang zu den LPGs zunächst verwehrt blieb. Als aber bis 1953 ingesamt 17800 von ihnen ihre Höfe aufgaben, wovon immerhin 690000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche betroffen waren, gab man nach und hob das Verbot 1954 auf. Bis 1960 traten 81,3 % der Klein- und Mittelbauern und 90,9 % der Großbauern, die 1957 noch einen eigenständigen Betrieb führ- ten, einer LPG bei.[36] Am 14.4.1960 konnte schließlich vermeldet werden, daß alle Dörfer vollgenossenschaftlich seinen.[37]

Die SED bezeichnete die Kollektivierung ausdrücklich als freiwilligen Prozeß, in der Realität war sie jedoch zumeist mit massivem politischen und ökonomischen Druck auf die eigenstän- digen Landwirte verbunden. Dieser Druck war zwischen 1952 und 1960 jedoch Schwan- kungen unterworfen, die innen- und außenpolitischen Ereignissen Rechnung trugen. So konnten im Juni 1953 unter dem Eindruck des Volksaufstandes sogar LPGs aufgelöst werden, während 1954 die Bildung der Produktionsgenossenschaften wieder merklich forciert wurde. Eine erneute Druckminderung fand 1956 statt, als es in Polen und Ungarn zu Unruhen kam. Das Tempo wurde 1957 deutlich erhöht und es kam zu einem regelrechten Wettbewerb zwi- schen den Bezirken, der die angebliche Freiwilligkeit des LPG-Beitritts völlig ignorierte. Im Frühjahr 1960 wurde die Endphase des Prozesses eingeläutet. In allen Landkreisen der DDR wurden Arbeitsgruppen und Operativstäbe gebildet, die in Zusammenarbeit mit den Sicher- heits und Justizorganen die letzten individuell wirtschaftenden Bauern zur Aufgabe bewegen sollten, was unter Zuhilfenahme von Agitation und heftigen Repressalien schlußendlich in den meisten Fällen gelang. Im „sozialistischen Frühling“ traten von März bis Mai 498000 Bauern einer LPG bei. In der DDR bewirtschafteten nun 19345 LPGs mit 945 020 Mit- gliedern 84,4 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche.[38]

7. Abschließende Betrachtungen

Unter den drei in der Landwirtschaft der SBZ / DDR dominierenden Bevölkerungsgruppen lassen sich deutliche Tendenzen ausmachen. Die Altbauern erwiesen sich trotz der großen Schwierigkeiten als überaus zäh. Sie hielten so weit wie möglich an ihrer traditionellen Denk- weise fest, und Veränderungen sind vor allem bei den Großbauern fest, die ihre Betriebe in großer Zahl aufgaben. Das ist darauf zurückzuführen, daß das Abgabesoll für Wirtschaften über 20 ha teilweise den Durchschnittsertrag überstieg, der durch die Mangelsituation in den Nachkriegsjahren und weitere staatliche Repressalien gesenkt war. Großbauern waren viel- fach schlicht nicht mehr überlebensfähig. Nichts desto trotz blieben die Altbauern über den ganzen betrachteten Zeitraum hinweg im Agrarsektor eine relativ konstante Größe, die nach 1952 ihre Unabhängigkeit zu wahren versuchte.

Unter den Neubauern nahmen Umsiedler und Fachfremde (was häufig zusammenfiel) einen großen Prozentsatz ein. Fehlende berufliche Qualifikation und der Mangel an Inventar führte dazu, daß viele von ihnen ab Ende der Vierziger in die Industrie abwanderten. Ihr Anteil an der Landwirtschaft der SBZ / DDR schwand ab diesem Zeitpunkt, doch waren sie stets prä- sent. Naturgemäß war für viele von ihnen die genossenschaftliche Bewirtschaftung der Felder eine attraktive Möglichkeit, akute Probleme zu bewältigen, was sich in zahlreichen LPG-Bei- tritten bereits ab 1952 deutlich niederschlägt.

Die meisten Landarbeiter arbeiteten notgedrungen im Agrarsektor, viele von ihnen hatten kei- nerlei landwirtschaftliche Erfahrung. Mit der allgemeinen Verbesserung der Wohnraum-, Er- nährungs- und Arbeitsplatzsituation nahm ihre Zahl dramatisch ab. Viele Angehörige dieser Gruppe wechselten neben der Industrie zu den Maschinen-Ausleihstationen und LPGs ab, bei denen beispielsweise Mechaniker nicht länger berufsfremd arbeiten mußten.

Im Rückblick läßt sich sagen, daß der Versuch, auf dem Land eine sozialistische Gesell- schaftsstruktur aus dem Boden zu stampfen, vielfach nur auf dem Papier Erfolg hatte. Die Bo- denreform beseitigte die alten dörflichen Machtstrukturen nicht nur lückenhaft, sie schuf durch die Auseinandersetzung zwischen Alt- und Neubauern sogar neue Abhängigkeitsver- hältnisse. Unter den Mitgliedern der LPGs fanden sich in den frühen Fünfzigern vielfach Neubauern, die ihre Betriebe nicht selbstständig erhalten konnten; die Mitgliederzuwächse in den späteren Jahren sind in erster Linie auf staatliche Zwangsmaßnahmen zurückzuführen. Von einer allgemeinen Begeisterung für die Landkollektivierung kann zu keinem Zeitpunkt gesprochen werden. Festzuhalten bleibt auch, daß es bis zum Ende der Kollektivierung und darüber hinaus Bauern gab, die allem Druck widerstanden und selbständig blieben. Nach En- de des „sozialistischen Frühlings“ bewirtschafteten sie immerhin noch mehr als 15 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche.

8. Literaturverzeichnis

Bauerkämper, Arnd: Agrarwirtschaft und ländliche Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR; Eine Bilanz der Jahre 1945- 1965. In: Aus Politik und Zeitge- schichte, Band 38 (1997), S. 25-37.

Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996.

Eckart, Karl: Agrargeographie Deutschlands; Agrarraum und Agrarwirtschaft Deutschlands im 20. Jahrhundert. Gotha 1998.

Krebs, Christian: Der Weg zur industriemäßigen Organisation der Agrarproduktion in der DDR; Die Agrarpolitik der SED 1945-1960. Bonn 1989.

Melis, Damian van: Sozialismus auf dem platten Land; Tradition und Transformation in Mecklenburg-Vorpommern von 1945 bis 1952. Schwerin 1999.

Merl Stephan; Schinke, Eberhard (Hrsg.): Agrarwirtschaft und Agrarpolitik in der ehemaligen DDR im Umbruch. Berlin 1999.

Schulze, Eberhard: 7500 Jahre Landwirtschaft in Deutschland; Von den Brandkeramikern bis zur Wiedervereinigung, ein kurzer Abriß der Agrargeschichte. Leipzig 1994.

Seidl, Alois: Deutsche Agrargeschichte. Freising 1995.

Spix, Boris: Die Bodenreform in Brandenburg 1945-47; Konstruktion einer Gesellschaft am Beispiel der Kreise West- und Ostprignitz. Münster 1997.

Verband für Agrarforschung und –bildung Thüringen e.V. (Hrsg.): Thüringer Landwirtschaft zwischen 2. Weltkrieg und Wiedervereinigung. Hildburghausen 1999.

[...]


[1] Melis, Damian van: Sozialismus auf dem platten Land; Tradition und Transformation in Mecklenburg-Vor- pommern von 1945 bis 1952. Schwerin 1999, S. 7.

[2] Kuntsche, Siegfried: Bodenreform in einem Kernland des Großgrundbesitzes: Mecklenburg-Vorpommern. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 53.

[3] Kluge, Ulrich: „Die Bodenreform ist in erster Linie eine politische Angelegenheit.“ Agrarstruktureller Wandel in Sachsen 1945/46. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 104.

[4] Eckart, Karl: Agrargeographie Deutschlands; Agrarraum und Agrarwirtschaft Deutschlands im 20. Jahrhundert. Gotha 1998, S. 116.

[5] Vgl. Meinicke, Wolfgang: Die Bodenreform und die Vertriebenen in der Sowjetischen Besatzungszone. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 133.

[6] Vgl. Spix, Boris: Die Bodenreform in Brandenburg 1945-47; Konstruktion einer Gesellschaft am Beispiel der Kreise West- und Ostprignitz. Münster 1997, S. 66-67.

[7] Vgl. Meinicke, Wolfgang: Die Bodenreform und die Vertriebenen in der Sowjetischen Besatzungszone. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 134.

[8] Bauerkämper, Arnd: Strukturumbruch ohne Mentalitätswandel; Auswirkungen der Bodenreform auf die ländliche Gesellschaft in der Provinz Mark Brandenburg 1945-1949. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 73-74.

[9] Weber, Adolf: Zur Agrarpolitik in der ehemaligen SBZ/DDR; Rückblick und Ausblick. In: Merl Stephan; Schinke, Eberhard (Hrsg.): Agrarwirtschaft und Agrarpolitik in der ehemaligen DDR im Umbruch. Berlin 1999, S. 60.

[10] Vgl. Verband für Agrarforschung und –bildung Thüringen e.V. (Hrsg.): Thüringer Landwirtschaft zwischen 2. Weltkrieg und Wiedervereinigung. Hildburghausen 1999, S. 10-12.

[11] Krebs, Christian: Der Weg zur industriemäßigen Organisation der Agrarproduktion in der DDR; Die Agrarpo- litik der SED 1945-1960. Bonn 1989, S. 79-80.

[12] Schulze, Eberhard: 7500 Jahre Landwirtschaft in Deutschland; Von den Brandkeramikern bis zur Wiedervereinigung, ein kurzer Abriß der Agrargeschichte. Leipzig 1994, S. 213.

[13] Vgl. Bauerkämper, Arnd: Strukturumbruch ohne Mentalitätswandel; Auswirkungen der Bodenreform auf die ländliche Gesellschaft in der Provinz Mark Brandenburg 1945-1949. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junker- land in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 69-70.

[14] Kuntsche, Siegfried: Bodenreform in einem Kernland des Großgrundbesitzes: Mecklenburg-Vorpommern. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 53.

[15] Bauerkämper, Arnd: Agrarwirtschaft und ländliche Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR; Eine Bilanz der Jahre 1945- 1965. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Band 38 (1997), S. 28.

[16] Vgl. Schulze, Eberhard: 7500 Jahre Landwirtschaft in Deutschland; Von den Brandkeramikern bis zur Wiedervereinigung, ein kurzer Abriß der Agrargeschichte. Leipzig 1994, S. 214.

[17] Vgl. ebd., S. 215-217.

[18] Seidl, Alois: Deutsche Agrargeschichte. Freising 1995, S. 310.

[19] Krebs, Christian: Der Weg zur industriemäßigen Organisation der Agrarproduktion in der DDR; Die Agrarpo- litik der SED 1945-1960. Bonn 1989, S. 85.

[20] Meinicke, Wolfgang: Die Bodenreform und die Vertriebenen in der Sowjetischen Besatzungszone. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 137.

[21] A.a.O.

[22] Ebd., S. 139

[23] Ebd., S. 146.

[24] Bauerkämper, Arnd: Agrarwirtschaft und ländliche Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR; Eine Bilanz der Jahre 1945- 1965. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Band 38 (1997), S. 28.

[25] Bauerkämper, Arnd: Strukturumbruch ohne Mentalitätswandel; Auswirkungen der Bodenreform auf die ländliche Gesellschaft in der Provinz Mark Brandenburg 1945-1949. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junker- land in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 78.

[26] Kuntsche, Siegfried: Bodenreform in einem Kernland des Großgrundbesitzes: Mecklenburg-Vorpommern. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 65.

[27] Kluge, Ulrich: „Die Bodenreform ist in erster Linie eine politische Angelegenheit.“; Agrarstruktureller Wandel in Sachsen 1945/46. In: Bauerkämper, Arnd (Hrsg.): „Junkerland in Bauernhand“? Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Stuttgart 1996, S. 116.

[28] Bauerkämper, Arnd: Agrarwirtschaft und ländliche Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR; Eine Bilanz der Jahre 1945- 1965. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Band 38 (1997), S. 29.

[29] Vgl. Ebd., S. 30.

[30] Vgl. Verband für Agrarforschung und –bildung Thüringen e.V. (Hrsg.): Thüringer Landwirtschaft zwischen 2. Weltkrieg und Wiedervereinigung. Hildburghausen 1999, S. 14.

[31] Vgl. Krebs, Christian: Der Weg zur industriemäßigen Organisation der Agrarproduktion in der DDR; Die Agrarpolitik der SED 1945-1960. Bonn 1989, S. 87.

[32] Weber, Adolf: Zur Agrarpolitik in der ehemaligen SBZ/DDR; Rückblick und Ausblick. In: Merl Stephan; Schinke, Eberhard (Hrsg.): Agrarwirtschaft und Agrarpolitik in der ehemaligen DDR im Umbruch. Berlin 1999, S. 63.

[33] Vgl. Bauerkämper, Arnd: Agrarwirtschaft und ländliche Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR; Eine Bilanz der Jahre 1945- 1965. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Band 38 (1997), S. 34.

[34] Vgl. ebd., S. 33.

[35] Vgl. ebd., S. 34.

[36] Vgl. Krebs, Christian: Der Weg zur industriemäßigen Organisation der Agrarproduktion in der DDR; Die Agrarpolitik der SED 1945-1960. Bonn 1989, S. 85-88.

[37] Seidl, Alois: Deutsche Agrargeschichte. Freising 1995, S. 218.

[38] Vgl. Bauerkämper, Arnd: Agrarwirtschaft und ländliche Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR; Eine Bilanz der Jahre 1945- 1965. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Band 38 (1997), S. 33.

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Details

Titel
Die soziologische Veränderung der in der Landwirtschaft der SBZ / DDR beschäftigten Bevölkerung 1945-1961
Hochschule
Technische Universität Dresden
Veranstaltung
Agrarpolitik, Agrartechnik und Gesellschaft in der SBZ und DDR (bis 1961)
Note
2
Autor
Jahr
2003
Seiten
15
Katalognummer
V107991
Dateigröße
451 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Veränderung, Landwirtschaft, Bevölkerung, Agrarpolitik, Agrartechnik, Gesellschaft
Arbeit zitieren
Christian Zacke (Autor), 2003, Die soziologische Veränderung der in der Landwirtschaft der SBZ / DDR beschäftigten Bevölkerung 1945-1961, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107991

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