Möglichkeiten von offener und fächerübergreifender Unterrichtsarbeit. 'Baseball' im Englisch-A-Kurs einer 8. Klasse


Examensarbeit, 2002
122 Seiten, Note: 13 Punkte

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theoretische Grundlagen
1.1 Baseball
1.1.1 Geschichte des Baseballs
1.1.2 Major League Baseball
1.1.2.1 Profiliga-Betrieb in den USA (1901 – heute)
1.1.2.2 Bedeutung des Sports in den USA
1.1.3 Das Spiel
1.1.3.1 Spielfeld
1.1.3.2 Akteure und ihre Ausrüstung
1.1.3.3 Spielablauf
1.2 Offene Unterrichtsarbeit
1.2.1 Gründe für Offene Unterrichtsarbeit
1.2.2 Begriffsklärung
1.2.2.1 Dimensionen der Offenheit
1.2.2.2 Qualitätskriterien Offenen Unterrichts
1.2.2.3 Ziele Offenen Unterrichts
1.2.2.4 Offene Arbeitsformen/Methoden
1.3 Fächerübergreifendes Lernen
1.3.1 Gründe für Fächerübergreifendes Lernen
1.3.2 Bedeutung Fächerübergreifenden Lernens
1.3.2.1 Bedeutung für das Kollegium
1.3.2.2 Organisation in der Sekundarstufe I
1.3.2.3 Fächerwahl und Organisation der Unterrichtseinheit

2 Praktischer Teil
2.1 Planung der Unterrichtseinheit
2.1.1 Didaktische Reduktion
2.1.1.1 Lehrplanbezug
2.1.1.2 Gegenwarts-/Zukunftsbedeutung
2.1.1.3 Exemplarität
2.1.2 Bedingungsanalyse
2.1.2.1 Innere Voraussetzungen
2.1.2.2 Äußere Voraussetzungen
2.1.3 Methodische Strukturierung
2.1.3.1 Beschreibung der Unterrichtseinheit
2.1.3.2 Medien
2.1.4 Ziele der Unterrichtseinheit
2.2 Durchführung der Unterrichtseinheit
2.2.1 Übersicht der Unterrichtseinheit
2.2.2 Unterrichtssequenz 1 (Einstieg)
2.2.2.1 Zielsetzung
2.2.2.2 Verlaufsplanung
2.2.2.3 Reflexion
2.2.3 Unterrichtssequenz 2 (Textarbeit zur Geschichte)
2.2.3.1 Didaktisch-methodischer Kommentar
2.2.3.2 Zielsetzung
2.2.3.3 Verlaufsplanung
2.2.3.4 Reflexion
2.2.4 Unterrichtssequenz 3 (Internetrecherche)
2.2.4.1 Zielsetzung
2.2.4.2 Verlaufsplanung
2.2.4.3 Reflexion
2.2.5 Unterrichtssequenz 4 (Stationenarbeit)
2.2.5.1 Didaktisch-methodischer Kommentar
2.2.5.2 Zielsetzung
2.2.5.3 Verlaufsplanung
2.2.5.4 Reflexion
2.2.6 Unterrichtssequenz 5 (Begriffsklärung)
2.2.6.1 Zielsetzung
2.2.6.2 Verlaufsplanung
2.2.6.3 Reflexion
2.2.7 Unterrichtssequenz 6 (Sport)
2.2.7.1 Unterrichtsverlauf
2.2.7.2 Reflexion
2.2.8 Unterrichtssequenz 7 (Begriffsdefinitionen)
2.2.8.1 Didaktisch-methodischer Kommentar
2.2.8.2 Zielsetzung
2.2.8.3 Verlaufsplanung
2.2.8.4 Reflexion
2.2.9 Unterrichtssequenz 8 (Lernkartei)
2.2.9.1 Didaktisch-methodischer Kommentar
2.2.9.2 Zielsetzung
2.2.9.3 Verlaufsplanung
2.2.9.4 Reflexion
2.2.10 Unterrichtssequenz 9 (PC-Quiz)
2.2.10.1 Zielsetzung
2.2.10.2 Verlaufsplanung
2.2.10.3 Reflexion
2.2.11 Unterrichtssequenz 10 (Film)

3 Gesamtreflexion

4 Literaturverzeichnis

5 Anhang

„Die Veränderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen der letzten Jahre haben sowohl auf die Schülerinnen und Schüler als auch auf die Institution Schule erheblichen Einfluß. Lehrerinnen und Lehrer [...] bemühen sich zunehmend um eine pädagogische Umorientierung und suchen nach angemessenen Wegen im Unterricht, d.h. sie bewegen sich aktiv in einer inneren Schulreform, der Öffnung von Schule nach innen und außen.“1

„Die Schule von gestern ist nicht mehr die Schule von heute. Mit der gesellschaftlichen Entwicklung hat sich die Zielgruppe Schüler gewandelt. [...] Um Kindern heute gerecht zu werden ist es wichtig, diese Veränderungen und Wandlungen als Grundlage für das Lernen im Blick zu halten. [...] Offene Unterrichtsformen bieten diese Chance.“2

Einleitung

Bei der Wahl zum Thema dieser Hausarbeit kamen mir verschiedene Ideen in den Sinn. Nachdem ich das an unserer Schule eingeführte Lehrwerk studiert hatte, fiel mir auf, dass der Themenbereich ‚American Sports’ innerhalb des Schwerpunktes ‚USA’ im achten Schuljahr nur sehr wenig Beachtung findet. Ich selbst bin seit neun Jahren Mitglied eines Baseball und Softball Vereines, mit dessen Damenmannschaft ich auch bis zu meinem Referendariat regelmäßig am Spielbetrieb teilnahm. Während meiner Studienzeit trainierte ich sogar zeitweise das Mixed-Softball-Team der Universität Landau. Innerhalb einer Schiedsrichterausbildung konnte ich mein taktisches Wissen zusätzlich erweitern. Schnell wurde mir klar, dass ich diese Stärke nutzen sollte, um meinen Schülern (aus stilistischen Gründen werde ich auch im Folgenden die Formulierung ‚Schüler’, ‚Lehrer’, etc. verwenden, sie beziehen sich stets auf Personen beiderlei Geschlechts) einen tieferen Einblick in die Thematik zu ermöglichen. Daher traf ich die Entscheidung, den fachlichen Schwerpunkt der Arbeit auf das Thema ‚Baseball’ zu legen. Mit meiner Unterrichtseinheit möchte ich die recht knappen Ausführungen der Schulbücher am konkreten Beispiel exemplarisch vertiefen.

Da Baseball eine Sportart ist, über die es in Deutschland leider nur sehr wenig Literatur gibt, kam mir die Idee das Internet zu nutzen, um die nötigen Recherchen durchzuführen. Es bietet sich also an, die Fächer Sport und ITG (Informationstechnische Grundbildung) zu integrieren und fächerübergreifend zu arbeiten. Den Unterricht in diesen Fächern kann ich selbst übernehmen, da ich das Fach ITG auch im Rahmen der Arbeitslehre unterrichte und mir durch meine sportlichen Erfahrungen (auch ohne Sportlehrer zu sein) zutraue, den Schülern das Baseballspielen zumindest annähernd beizubringen. Die Wahl, Fächerübergreifendes Lernen anhand von Möglichkeiten der Offenen Unterrichtsarbeit darzustellen, begründet sich aus meinen positiven Erfahrungen mit Offenem Unterricht und Methodenvielfalt.

Ich bin mir bewusst, dass an Hauptschulen sowohl offen als auch fächerübergreifend gearbeitet wird. Mein Vorhaben stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar, denn Fächerübergreifendes Arbeiten, ausgehend von einem Englisch-A-Kurs gestaltet sich schon deshalb schwierig, weil die Schüler aus verschiedenen Klassen kommen. Da ich keine komplette Klasse führe und zudem auch in vielen verschiedenen Kursen mit nur wenigen Stunden eingeteilt bin, bleiben bei Fächerübergreifendem Arbeiten von meiner Seite immer einige Schüler einer Klassengemeinschaft unberührt. Mit dieser Einheit erhoffe ich mir die Möglichkeit, zumindest die Schüler des Englisch-A-Kurses, vernetzend lernen zu lassen.

In der Vorbereitungsphase habe ich mich an den Planungsfeldern orientiert, die Peterßen im ‚Handbuch Unterrichtsplanung’ vorschlägt: Initiativ-Phase, Bedingungen, Ziele, Inhalte/Themen, Methoden/Medien/Sozialformen.[3]

In meiner Ausarbeitung werde ich unter 1.1 den Profiliga-Betrieb in den USA von seinen Ursprüngen bis heute erläutern und das Baseballspiel so beschreiben, dass auch Leser, die noch nie oder nur selten mit dieser Sportart in Berührung kamen, einen Einblick in diesen interessanten Sport erhalten. Im Anschluss stelle ich ausführlich die Grundlagen der Offenen Unterrichtsarbeit (s. 0) vor und erkläre die wichtigsten Merkmale und Ziele des Fächerübergreifenden Lernens (s. 1.1) für die Sekundarstufe 1. Am Ende meines Theorieteils begründe ich die Wahl der Fächer, die in diese Englischeinheit integriert werden. Dies stellt auch den Übergang zu meinem Praxisteil dar, in welchem ich unter 2.1 meine Themenwahl in Bezug auf den Lehrplan begründe, die Bedeutung der Einheit ausführe und die sachstrukturellen und methodischen Voraussetzungen meiner Lerngruppe sowie die unterrichtlichen, räumlichen und materiellen Voraussetzungen meiner Einheit analysiere. Anschließend beschreibe ich die Unterrichtseinheit und zeige Möglichkeiten der Differenzierung auf, bevor ich den Einsatz der wichtigsten Sozialformen und Medien erläutere. Die Zielsetzungen der Einheit bilden den Abschluss der Planungsphase.

Die Durchführung meiner Einheit (s. 2.2) dokumentiere ich durch eine tabellarische Übersicht und die Kurz- bzw. Langplanungen der Unterrichtssequenzen. Am Ende der Arbeit beziehe ich mich unter Punkt 3 auf die Ausführungen in dieser Einleitung und reflektiere. Im Anhang (s. 5) hinter dem Literaturverzeichnis (s. 4) (Inhalte aus englischsprachiger Literatur werde ich sinngemäß ins Deutsche übersetzen und in den Textfluss einbinden.) werden die verwendeten Medien und eine Dokumentation durch Fotos zu finden sein.

1 Theoretische Grundlagen

1.1 Baseball

1.1.1 Geschichte des Baseballs

Auf der Homepage des Deutschen Baseball Verbandes (DBV) konnte ich recherchieren, dass sich „die Ursprünge vieler Schlagballspiele [...] bis ins dritte vorchristliche Jahrtausend zurückverfolgen [lassen und] Abbildungen aus Ägypten [...] angreifende und verteidigende Gruppen [zeigen], die sich mit Bällen und Schlagstöcken auf dem Hintergrund religiöser Rituale gegenüberstehen. Auch Chinesen und Inkas entwickelten vor vielen Jahrhunderten Spiele, bei denen der Ball mit keulenförmigen Schlägern vorangetrieben wurde“[4]. „Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts tauchte in englischen Büchern der Begriff ‚Baseball’ auf.“[5]

Den genauen Ursprung des Spiels konnten selbst Sporthistoriker nicht eindeutig bestimmen. Laut Cyrol wird angenommen, dass die Ursprünge des Baseballspiels im deutsch-österreichischen Schlagballspiel und im englischen ‚cricket’ zu finden sind.[6] Smyth schreibt, dass Baseball „sich aus dem englischen rounders (Rundball) entwickelte, das Anfang des 16. Jahrhunderts von den ersten englischen Siedlern nach Amerika gebracht wurde“[7]. Schon damals ging es darum, einen Ball mit einem Stock zu schlagen und Punkte zu sammeln.[8]

Auch Interneteinträge des DBV machen deutlich, dass das Spiel ‚rounders’ ein Vorläufer des Baseballs sein könnte, denn es weist die wichtigsten Elemente auf: Ein Schlagmann (Batter, s.1.1.3.2) versucht den vom Gegner geworfenen Ball ins Spiel zu schlagen, um anschließend die Spielmale (Bases, s. 1.1.3.1) anzulaufen.[9]

In der Multimedia Encyclopedia der Software Toolworks wird die Entstehung des Sports auf ‚cricket' und ‚rounders’ zurückgeführt. Weiterhin sind die Sportarten ‚town ball’ und ‚The New York game’, die in den 1820ern im Westen der Vereinigten Staaten weit verbreitet waren, als mögliche Vorreiter genannt.[10]

Ein Erfinder des Baseballs wurde nie benannt. Der Mythos um den Amerikaner Abner DOUBLEDAY, der 1839 in Cooperstown, New York/USA der Begründer der heutigen Spielfeld- und Mannschaftseinteilung gewesen sein soll, besteht ohne jede Grundlage.[11]

Am 23. September 1845 wurden die ersten 20 Regeln von Alexander Cartwright, der in diesem Jahr auch der Begründer des ersten Baseball-Teams des ‚Knickerbocker Club of New York’ war, aufgestellt. Sie führten das Neun-Spieler-Team und das ‚four-base diamond’(s. 1.1.3.1) ein und stellen heute die Grundlage des modernen Baseball dar. Das ausgefeilte Regelwerk, wie es heute üblich ist, entwickelte sich erst über viele Jahre.[12]

1857 beschloss eine Versammlung von Baseball Clubs, dass ein Baseballspiel eine Dauer von neun Durchgängen (Innings, s. 1.1.3.2) haben sollte, anstatt nach 21 Punkten (runs, s. 1.1.3.3) beendet zu werden. Ein Jahr später wurde unter dieser neuen Regelung die erste organisierte Liga, die ‚National Association of Baseball Players’ eingerichtet.[13]

In der Zeit des „Sezessionskrieges 1861 – 1865 zwischen den Nord- und Südstaaten spielten die Soldaten beider Seiten Baseball in ihren Lagern“[14]. Erst nach Kriegsende verbreiteten sie das Baseballspiel im ganzen Land. Der erste Profi-Baseball-Verein wurde im Jahr 1869 gegründet. Der große Erfolg der ‚Cincinnati Red Stockings’ trug dazu bei, die Professionalität der Sportart zu verbreiten. In den nächsten fünf Jahren betrieb die ‚National Association of Baseball Players’ einen freien Ligabetrieb, bis 1875/76 die erste Profiliga, die ‚National League’ gegründet und Baseball kommerzialisiert wurde. 1882 entstand eine unabhängige amerikanische Liga (American Association), die sich 1901 selbst zu einer ‚major league’, der ‚American League’, erklärte. Seit 1903 tragen die Sieger der beiden Ligen die Meisterschaften (World Series) (s. 1.1.2.1) aus. Die besten Spieler aus jeder Liga spielen seit 1933 jährlich ein ‚All-Star Game’. Die Starspieler der beiden Teams, die im ‚minor-league’ System großgezogen/ausgebildet wurden, erhöhten die Beliebtheit des Baseballs und trugen einen entscheidenden Teil dazu bei, dass Baseball bald als ‚America’s pastime’ (Amerikas Leidenschaft) bezeichnet wurde.[15] Zu dieser Zeit unterlag Baseball noch der Rassentrennung[16], Frauen waren in den Profiligen nicht zugelassen. Deshalb gründeten farbige und weibliche Baseballspieler/innen ihre eigenen Ligen. Als gegen Ende des zweiten Weltkrieges auch die amerikanischen Männer in den Krieg zogen, wurden Frauen-Profiteams[17] gebildet. In den 50er Jahren ereigneten sich dramatische organisatorische Veränderungen. 1950 wurde ein 6-Millionen-Dollar-World-Series-TV-Vertrag abgeschlossen und Baseball stand nun in einer maßlosen Abhängigkeit gegenüber dem Fernsehen. Zum Ende der 60er und am Anfang der 70er Jahre ließ die Begeisterung für diesen Sport, insbesondere durch den Aufschwung des professionellen Footballs nach. Aber trotz seiner späten Sendezeiten, die Kinder von diesem Sport eher ausschlossen, gewann Baseball in den späten 70ern und Mitte der 80er als Familiensport wieder mehr an Bedeutung.[18]

Heute ist Baseball noch immer eine der beliebtesten amerikanischen Sportarten, und auch in vielen anderen Ländern wird dieser Sport mit Ball und Stock (Schläger) gespielt. „[...] Baseball [ist] eine der meistgespielten und am häufigsten verfolgten Sportarten der Welt, was die Anzahl der Nationen betrifft, in denen dieser Sport betrieben wird.“[19]

1.1.2 Major League Baseball

1.1.2.1 Profiliga-Betrieb in den USA (1901 – heute)

Wie bereits im historischen Abriss erwähnt, gibt es seit 1901 zwei Profiligen in den USA: die ‚National League’ (NL) und die ‚American League’ (AL).

In der ersten und auch in den folgenden 60 Saisons spielten acht Teams in jeder Liga. Seit 1961 weitete sich die Profiliga kontinuierlich aus. 1969 bekam die NL den ersten Zuwachs aus Kanada (Montreal Expos).[20] Angesichts der vielen Teams in jeder Liga wurde 1970 eine Aufteilung in Ost- und West-Divisionen nötig.[21] Diese Aufteilung der ‚Major League’ galt bis Anfang der 90er Jahre.[22]

1993 waren sowohl in der NL als auch in der AL bereits 14 Mannschaften (davon je ein Team aus Kanada) gemeldet, so dass ein Jahr später neue Divisionen eingerichtet und beide Ligen in ‚east-, central-, west-division’ aufgegliedert wurden. Durch den Beitritt von zwei weiteren amerikanischen Teams im Jahre 1998 entstand die heutige Zusammensetzung der amerikanischen Profiliga mit 16 Teams in der NL und 14 Teams in der AL.[23] Diese 30 ‚Major League’-Teams spielen auch heute noch in drei verschiedenen Divisionen. In der folgenden Tabelle ist die heutige Team-Einteilung der ‚National League’ und der ‚American League’ aufgelistet.[24]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die 162 Saison-Spiele pro Verein finden von April bis Oktober innerhalb der Divisionen sowie unter ihnen statt. Seit 1997 gibt es auch sogenannte ‚interleague games’. Das heißt Mannschaften aus der NL und der AL treffen schon während der Saison und nicht erst in der Endspielserie, den ‚World Series’, aufeinander. Entscheidend für die Teilnahme an der Meisterschaft ist der Vergleich von Niederlagen und Siegen der Mannschaften innerhalb der einzelnen Divisionen. Um sich für die Endspiele zu qualifizieren, spielen die ersten Teams aus jeder Division gemeinsam mit der besten zweiten Mannschaft der entsprechenden Liga in den ‚Play Offs’. Wer diese Spielserie gewinnt, sichert sich zunächst einmal den NL- bzw. AL- Meistertitel. In den bis zu sieben Spielen der ‚World Series’ gewinnt die Mannschaft mit den meisten Siegen (also 4 aus 7) den Weltmeistertitel.[25] (2001 [26]: Play Offs: NL: Atlanta Braves, Houston Astros, Arizona Diamondbacks [NL Meister], St. Louis Cardinals; AL: New York Yankees [AL Meister], Cleveland Indians, Seattle Mariners, Oakland Athletics; Die Diamondbacks waren mit 4 zu 3 Siegen die Gewinner der World Series 2001).

1.1.2.2 Bedeutung des Sports in den USA

Baseball ist der Volkssport in den USA. Diese ‚National Pastime’ steht sozusagen für Amerika. Das ist schon daran zu erkennen, dass die Endspiele zwischen den Siegerteams der beiden Profiligen als ‚World-Championship’ (Weltmeisterschaft) bezeichnet werden. Die Amerikaner sind scheinbar so überzeugt von ihrer Überlegenheit im Baseball, dass sie den amerikanischen Meister automatisch auch als Weltmeister ansehen.[27]

Die Atmosphäre in einem amerikanischen Baseballstadion ist überwältigend. Als ich dieses bisher einmalige Erlebnis im Atlanta Braves Stadion 1996 genießen durfte, war ich begeistert. Cyrol beschreibt in seinem Buch ganz richtig, dass man als Zuschauer wirklich mitten im Spiel sitzt. Auch die Hoffnung, einen heißbegehrten Ball zu fangen, erhöht die Spannung eines Besuches in einem amerikanischen Baseballstadion. Mir ist es leider nicht gelungen, aber es war fantastisch mit anzusehen, wie das Publikum tobte, als einem kleinen Mädchen in meiner Nähe ein solcher Fang gelingen konnte. Ich erhielt den Eindruck, dass die Amerikaner wirklich verrückt nach Baseball sind. „Das große Zuschauerinteresse, die Stars und Legenden wie Babe Ruth, [...] und die tiefe Verwurzelung des Baseballsportes in der Sprache, Kultur und Geschichte Amerikas berechtigen die Bezeichnung "National Pastime" (nationale Leidenschaft).“[28]

Die Umsetzung des Themas Baseball in zahlreichen Liedern (z.B. ‚Take Me Out to the Ballgame’), Büchern (z.B. ‚Shoeless Joe’) und Filmen für jedes Alter (z.B. ‚Der Durchstarter’, ‚Eine Klase für sich’ oder ‚Feld der Träume’ [Verfilmung von ‚Shoeless Joe’]) verdeutlicht dies.

1.1.3 Das Spiel

Die folgenden Ausführungen basieren auf meinen Praxiserfahrungen und den Quellenangaben, die über Fußnoten an den einzelnen Überschriften kennzeichnet sind. Fußnoten im laufenden Text dienen der Beschreibung einzelner Begriffe. Im Anhang befindet sich ein ausführliches Baseball-ABC[29], dort können noch ungeklärte Begriffe nachgeschlagen werden.

1.1.3.1 Spielfeld

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ein Baseballfeld (Field) besteht [30] aus einem Innenfeld (Infield, auch ‚Diamond’) und einem Außenfeld (Outfield). Das Infield wird von den drei Bases (1st, 2nd, 3rd) und vom Schlagmal (Home plate) begrenzt. Von hier aus startet der Schlagmann (Batter) nach einem erfolgreichen Schlag seinen Lauf um die Bases. Nur wer hier auch wieder ankommt, kann einen Punkt erzielen. Mitten im Infield befindet sich das Pitcher’s plate (auch ‚Rubber’) auf einem Hügel (Pitcher’s mound), der etwa 25 cm höher als das Home plate liegt. Hier steht der Werfer (Pitcher), wenn er den Ball zum Batter wirft. Das Outfield wird von den beiden Spielfeldlinien und der Outfieldlinie begrenzt. Infield und Outfield bilden die gesamte Spielfläche, das ‚Fair territory’.

Alles was außerhalb dieser Spielfläche liegt, wird als ‚Foul territory’ bezeichnet . Dort befinden sich die Batter’s boxes[31], die Catcher’s box[32], die Coach’s boxes[33], die Next batter’s boxes[34] und das Dugout[35] jeder Mannschaft.

1.1.3.2 Akteure und ihre Ausrüstung

In einem[36] Baseballspiel treffen[37] zwei Mannschaften mit je neun Spielern aufeinander. Die Teams bilden abwechselnd die Offensive (Angriff) und die Defensive (Verteidigung). Jeder Spieler muss also schlagen, laufen, fangen und werfen! Grundsätzlich gilt: Das Defensiv-Team ist im Ballbesitz und versucht, die angreifenden Spieler ‚aus’[38] zu machen, während die Schlagmannschaft die Möglichkeit hat, Punkte (Runs, s. unten) zu erzielen. Die Mannschaftsaufstellung (Lineup, s. unten) für die Defensive und die Schlagreihenfolge (Batting order[39] ) des Angriffs wird vom Manager der einzelnen Teams festgelegt.

In der Offensive sind alle Spieler zunächst Batter. Jeder Batter, der einen Hit schlägt, d.h. den Ball durch einen gelungenen Schlag (ins ‚Fair territory’) ins Spiel bringt, wird zum Läufer (Runner). Ist es einem Runner gelungen alle drei Bases zu umlaufen und wieder zum Ausgangspunkt (Home plate) zurück zu kehren, erhält sein Team einen Run.

Die Ausrüstung der Offensiv-Spieler besteht aus Schlägern, Helmen und Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenevtl. Schlaghandschuhen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nachdem drei Batter bzw. Runner out sind, wechseln die Teams von der Offensive zur Defensive oder umgekehrt. Pro Spieldurchgang (Inning) müssen also sechs Out erspielt werden, drei pro Team.

Die Defensive ist wie folgt im Feld verteilt:

Positionen und Kurzzeichen (Lineup) der Defensiv-Spieler:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[40]

Die verschiedenen Aufgaben der Verteidigung sind auf die einzelnen Spieler einer Mannschaft verteilt. Jeder Spieler nimmt eine bestimmte Position im Feld ein. Zum Infield gehören der Pitcher, der Catcher und die Infielder (1st-, 2nd - und 3rd-Baseman sowie Shortstop). Im Outfield spielen die Outfielder (Leftfielder, Centerfielder und Rightfielder).

Jeder Defensiv-Spieler benötigt einen Fanghandschuh.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten(Mitt) Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten(Catcher’s Mitt)

Der Fänger (Catcher) hat einen gepolsterten Fanghandschuh, weil er die schnellen und vor allem sehr harten, vom Pitcher geworfenen Bälle fangen muss. Um Kopf und Körper zu schützen, muss er eine bestimmte Schutzausrüstung tragen:

Helm, Gesichtsmaske, Brustschutz und Schienbeinschützer

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Natürlich gehören zu jedem Baseballspiel auch vier Schiedsrichter (Umpire). Neben der Umpire-Uniform[41] brauchen die drei Field-Umpire nur einen ‚Counter’[42], der Plate-Umpire benötigt außerdem eine Schutzausrüstung (s. oben).

1.1.3.3 Spielablauf

Ein Baseballspiel dauert neun[43] Innings, eine Zeitbegrenzung gibt es nicht.[44] Zwischen den Innings finden keine offiziellen Pausen statt. Am Ende siegt die Mannschaft mit den meisten Runs.[45]

Aufgaben der Offensiv-Spieler

Der Batter steht am Home plate in der Batter’s box und versucht, den Ball, der vom Pitcher zum Catcher geworfen wird, ins Feld zurück zu schlagen. Dieses Duell zwischen Pitcher und Batter wird auch als ‚Count’ bezeichnet. Der Batter muss nur nach guten Bällen (Strikes) schlagen, die der Pitcher in die Strike Zone[46] wirft. Tut er dies nicht, oder schwingt er an einem Ball vorbei, so wird dem Pitcher dieser Strike gutgeschrieben und der Count lautet folglich 0 Balls 1 Strike. Balls sind die Würfe, die nicht in der Strike Zone landen. Sie werden dem Batter im Count angerechnet. Nach drei Strikes hat der Pitcher ein ‚Strike Out’ geschafft und der Batter muss zurück ins Dugout. Nach vier Balls darf der Batter automatisch zur ersten Base (‚base on balls’/‚walk’), ohne überhaupt geschlagen zu haben. Eine andere Möglichkeit zum 1st Base zu kommen, ist ein Hit[47]. Hat der Batter also das erste oder bei einem besonders guten Schlag auch das zweite oder dritte Base sicher erreicht[48], so ist er ‚Safe’ und wird zum Runner oder Baserunner. Die Aufgabe des Baserunners ist es, bei den Hits der nachfolgenden Batter die nächste(n) Base(s) sicher zu erreichen, wobei maximal ein Runner auf jeder Base landen darf. Kein Runner darf einen Anderen überholen. Kommt ein Runner nach, muss der vordere Läufer zur nächsten Base rennen (‚Forced Play’). Erreicht ein Runner wieder das Home plate, erhält das Offensiv-Team einen Run, also einen Punkt.

Durch einen Home run[49] können folglich, je nachdem wie viele Bases zu diesem Zeitpunkt bereits von Runnern besetzt waren, bis zu vier Punkte[50] erzielt werden.

Aufgaben der Defensiv-Spieler

Der Pitcher steht an der Pitcher’s plate und wirft dem Catcher den Ball zu, möglichst durch die Strike Zone. Eine weitere Aufgabe des Pitchers ist es, die Runner nah am Base zu halten. Entfernt sich ein Runner zu weit von der Base[51], kann der Pitcher den Ball zu dieser Base werfen, um den Runner zurück zur Base zu zwingen.

Der Catcher hockt in der Catcher’s box hinter der Home plate und fängt die Würfe (Pitches), die der Batter nicht geschlagen oder nicht getroffen hat. Möglicherweise versucht ein Runner eine Base zu stehlen (Stealing[52] ), ohne dass der Ball geschlagen wurde, dann muss der Catcher den Ball zur entsprechenden Base werfen, um den Runner ‚out’[53] zu machen.

Die Infielder kommen dann zum Einsatz, wenn von einem Batter ein Hit geschlagen wurde. In diesem Fall werden auch der Pitcher und der Catcher zu Feldspielern (Fielder). Ziel der Fielder ist es, den Ball direkt aus der Luft zu fangen (Fly Out) oder ihn so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bekommen (zu fielden).

Der Spieler, der den geschlagenen Ball fieldet, wirft ihn (im Idealfall) gezielt und schnell zum 1st-Baseman. Ist der Ball vor dem Runner an der Base, wird ein Out erzielt[54]. Haben es ein oder mehrere Batter durch einen ‚walk’ oder Hit ‚on base’ geschafft, dann gilt es immer den führenden Runner aus dem Spiel zu werfen. Wird ein Ball über das Infield (Fly ball[55] ) oder durch das Infield (Grounder[56] ) hindurch geschlagen, müssen die Outfielder den Ball fielden und auf direktem Weg zurück ins Infield befördern. Besonders wichtig ist der Einsatz dieser Spieler, wenn es darum geht, durch einen Fang (oftmals ein Fang im Springen) an der hinteren Spielfeldbegrenzung, einen Home run zu verhindern.

Aufgaben der Umpire

Die drei Field-Umpire, die in der Nähe je einer Base postiert sind, entscheiden über ‚Safe’ und ‚Out’ in den einzelnen Spielzügen. Der Plate-Umpire steht hinter dem Catcher, also hinter dem Home plate und entscheidet über ‚Strikes’ und ‚Balls’ und achtet darauf, ob ein geschlagener Ball im Spielfeld (Fairball) oder im Foul territory (Foulball) landet.

Jedes Baseballspiel muss von einem Spielschreiber (Scorer) dokumentiert werden. Der auf dem Scoreboard beschriebene Spielablauf bildet die Grundlage für diverse Baseballstatistiken.

1.2 Offene Unterrichtsarbeit

1.2.1 Gründe für Offene Unterrichtsarbeit

Bereits in den Anfangszitaten dieser Arbeit wird deutlich, dass die gesellschaftliche Entwicklung auch eine Veränderung[57] der Schüler nach sich zieht. Lioba Millert spricht von geänderten Rahmenbedingungen, Informationsvermittlungen und Umgangsformen, auf Grund einer gesteigerten Mobilität und eines geänderten Freizeitverhaltens.[58] Wulf Wallrabenstein fasst diese fortschreitenden Veränderungen bei Kindern als ‚Überversorgung im Medienbereich’ und ‚Unterversorgung im Sozialbereich’ zusammen. Er erwähnt die vielfältigen Freizeitangebote und die Privatisierung des Bildungsangebotes.[59] Auch Irmintraut Hegele bemerkt, dass die Freiheits- und Handlungsräume von Kindern immer stärker beschnitten worden sind. Dichte Bebauungen und hohe Verkehrsbelastungen haben Kinder weitgehend auf enge Kinderzimmer eingeschränkt, in denen oft nur stundenlanger passiver Medienkonsum bleibt, während kaum noch elementare eigenständige Erfahrungen in einer natürlichen Umgebung gemacht werden. Die Möglichkeit, selbst aktiv und produktiv zu werden verringert sich ständig. Nach Hegele muss die Schule daher einen Lern- und Lebensraum bieten, in dem sich Kinder entfalten und über Inhalte, Ziele und Methoden ihrer Lernprozesse soweit wie möglich selbst entscheiden können.[60] Dies bedeutet, dass auch Lehrer auf die oben beschriebene, veränderte Kindheit angemessen reagieren müssen. Da darf eine Umstrukturierung des Unterrichts nicht ausbleiben.

Wallrabenstein rät, die Eigenaktivität der Kinder über die Aktivierung aller Sinne in situationsbezogenen Ansätzen zu entwickeln, soziale Systeme eigenaktiv zu gestalten und Lernen in selbstbestimmter Interaktion erfahren zu lassen. Auf Grund der wachsenden Heterogenität der Lerngruppen sollten Lehrer außerdem nicht nur pädagogisch-didaktisch, sondern auch sozialerzieherisch und zunehmend individualisierend arbeiten, kulturell, sozial und psychisch integrieren und differenzierende, individualisierende Lernformen für unterschiedliche ‚Lerntypen’ und Lernvoraussetzungen anbieten.[61] Um das Arbeiten mit Schülern unter den gegebenen Bedingungen neu zu gestalten, bietet es sich an, auf die vielfältigen Möglichkeiten (s. 1.2.2.4) der Offenen Unterrichtsarbeit zurück zu greifen.

Exkurs: Historischer Hintergrund

Offene Unterrichtsformen haben ihre Wurzeln in der Reformpädagogik der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts und setzen sich aus vielen pragmatischen Bestandteilen verschiedener reformpädagogischer Theorien, z.B. von Petersen (1884-1952), Montessori (1870-1952), Dewey (1859-1952), und Freinet (1896-1966) zusammen. Bereits in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden Ideen der amerikanischen und deutschen Reformpädagogik aufgegriffen, als sich in den USA und in England eine praxisorientierte Bewegung von Lehrern unter den Begriffen „Open Education“ und „The Open Classroom“ zusammenfanden. Der daraus entwickelte Begriff des Offenen Unterrichts bezeichnete zu jener Zeit ein Spektrum von alternativen erzieherischen und unterrichtspraktischen Möglichkeiten gegen die damalige Auffassung von Didaktik.[62] Dabei ging es hauptsächlich um die Veränderung der Schulwirklichkeit und des Schulalltags, womit das ‚Offenwerden’ gegenüber den Interessen der Kinder gemeint war. Neben den intendierten Unterrichtsergebnissen trat der Prozess des Lernens, die Förderung des Einzelnen und die Selbstständigkeit in den Vordergrund.[63]

1.2.2 Begriffsklärung

Nachdem im vorangegangenen Abschnitt die Ursprünge des Offenen Unterrichts und die Gründe für das erneute Aufleben offener Methoden dargelegt wurden, soll nun geklärt werden, wie sich diese Art von Unterricht heute beschreiben lässt. Dabei ist zu beachten, dass wohl das Handlungsfeld ‚Unterricht’ im Zentrum der Veränderung von Schule steht, jedoch auch das Schulleben und das Umfeld der Schule in unterschiedlicher Weise von einer ‚Öffnung’ betroffen sind.

1.2.2.1 Dimensionen der Offenheit

Nach Ramseger ist die Offenheit des Unterrichts auf folgenden Ebenen zu suchen: Inhaltliche Offenheit soll bspw. gewährleisten, dass Unterrichtsthemen nicht nur schulisch legitimiert werden, sondern auch Handeln in der außerschulischen Wirklichkeit möglich wird. Sie berücksichtigt die Gewichtung und Ausprägung der im Lehrplan festgelegten Inhalte entsprechend der Interessen der Schüler und bezieht zusätzliche Inhalte in den Unterricht ein, um eine stärkere Mitgestaltung und Mitverantwortung zu ermöglichen. Inhaltliche Offenheit herrscht auch dann vor, wenn Unterricht traditionelle Fächer überschreiten kann und den Schülern die Möglichkeit bietet, unter mehreren Unterrichtsangeboten frei zu wählen.

Methodische Offenheit heißt, dass Schüler nicht nur bei der Wahl der Inhalte, sondern auch bei der Gestaltung ihrer Lernprozesse einbezogen werden sollen. Sie erhalten die Möglichkeit, an der Unterrichtsplanung aktiv mitzuwirken, die Sozialform, in der sie arbeiten wollen, selbst zu wählen und auf ein reichhaltiges Medienangebot zurückzugreifen.

Institutionelle Offenheit soll den Unterricht auf außerschulisches Handeln ausrichten und den Schülern die Möglichkeit bieten, außerschulische Realität wahrzunehmen, zu gestalten und zu verändern. Arbeitsfelder wie Klassenraumgestaltung, Klassenlehrerprinzip, Entwicklung und Begleitung von Lehrerteams, Einbeziehen außerschulischer Lernorte und Experten, gemeinwesensorientierte Ansätze, etc. müssen daher neu in den Blick genommen werden. Das bedeutet, dass sich die Schule gegenüber dem Bereich ‚Außerschulische Wirklichkeit’ öffnen muss und umgekehrt.[64]

1.2.2.2 Qualitätskriterien Offenen Unterrichts

Wulf Wallrabenstein hat in Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern und Lehrern in Offenen Schulen „für eine Standortbestimmung unterrichtlichen Handelns und für fassbare Kriterien zur Verständigung über Offenen Unterricht [...] im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung von Offenen Schulen ‚10 Qualitätskriterien Offenen Unterrichts’ entwickelt“[65]. Er beabsichtigt damit Antworten auf zwei Fragen geben zu können:

-Woran erkennt man Offenen Unterricht?
-Wie kann man die Qualität Offenen Unterrichts beurteilen?

Folgende Bereiche des Unterrichts sollten kritisch hinterfragt werden, wenn die Qualität des Unterrichts auf Offenheit hin überprüft wird:

1. Methodenvielfalt

Gibt es verschiedene Methoden (s. 1.2.2.4), die Kinder zur Lehr-Lernorganisation als hilfreich, vielfältig und transparent erfahren? In welchem Umfang werden sie eingesetzt?

2. Freiräume

Bietet die Schule den Kindern Freiräume zum vertiefenden, spielerischen, selbstständigen und entdeckenden Lernen? Werden, um dies zu gewährleisten, Wochenplanarbeit, Freie Arbeitszeit und Projekte angeboten?

3. Umgangsformen

Sind Lehrer bereit, Kinder in ihrer emotionalen Befindlichkeit anzunehmen und mit ihnen Regeln zu formulieren, die von beiden Seiten eingehalten werden? Wird soziales Lernen ermöglicht und werden Konflikte sinnvoll gelöst?

4. Selbstständigkeit und Inhalte

Können die Schüler ihren eigenen Fragen nachgehen und bei diesem Lernprozess eine aktive Rolle übernehmen? Berücksichtigt der Unterricht das Helfersystem?

5. Lernberatung

Findet förderungsorientierter, differenzierter und beratender Unterricht statt? Werden Fehler als notwendiger Bestandteil des Lernprozesses akzeptiert?

6. Öffnung zur Umwelt

Bietet der Unterricht Erfahrungen in direkter Begegnung mit der Umwelt? (Exkursionen, Expertenbesuche, etc.)

7. Sprachkultur

Ist Sprache im Unterricht an sinnlich-konkrete Erfahrungen gekoppelt? Sind Kreisgespräche von einer gewissen Gesprächskultur und freier Ausdruck in Texten von Schriftkultur geprägt?

8. Lehrerrolle

Besitzt der Lehrer Geduld, Gelassenheit und Toleranz für langsame Schüler? Sind seine Fragen problemlösungs- und anwendungsorientiert? Ist er sich bewusst über seine eigene Rolle und den Umgang mit den Zwängen ‚guten’ Unterricht zu machen?

9. Akzeptanz des Unterrichts

Wird der Unterricht als gemeinsame Arbeit verstanden? Findet die Stoffbewältigung im Unterricht und nicht über Hausarbeit statt? Werden Lehrerperson und Unterricht als positiver Zusammenhang erfahren?

10. Lernumgebung

Gibt es handlungsorientierte Materialien (Karteien, Differenzierungsmaterial, Spiele, etc.) und offene Lernflächen (Experimentier-/Leseecke, etc.)?[66]

Wird Unterricht auf Grund der genannten Kriterien gestaltet, füllt der Lehrer seine Führungsrolle anders aus, indem er eher berät, hilft und moderiert. Dieser sozialintegrative Führungsstil bedeutet, dass er Vorschläge aufnimmt, Initiativen wünscht, seine Kompetenz und deren Grenzen erkennt und ein angsterzeugendes Klima vermeidet. Seine Rolle als Vermittler – auch im Frontalunterricht – bleibt erhalten.[67] Die Rolle der Schüler gestaltet sich in gleichem Maße neu. Schüler

- werden in ihrer Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit gefördert, wobei die Kommunikations- und Kooperationskompetenz stärker betont wird.
- erledigen Aufgaben eigenverantwortlich (alleine, paar- oder gruppenweise).
- bewegen sich frei in einem gemeinsam vereinbarten Ordnungsrahmen (Regeln).
- unterstützen und helfen sich gegenseitig.
- erbringen Leistung ohne den Druck ständiger Leistungsbeurteilung.
- teilen ihre Arbeitsergebnisse anderen auf unterschiedliche Art und Weise mit.[68]

1.2.2.3 Ziele Offenen Unterrichts

Um Offenen Unterricht zu gestalten, der die oben genannten Merkmale zumindest annähernd aufweist, müssen im wesentlichen folgende Ziele erreicht werden:

- Möglichkeit zur Erziehung zum Gebrauch der Wahlfreiheit

- selbstgesteuerter Zuwachs von Fertigkeiten, Wissen und Können

- selbstgesteuertes Sozial -, Arbeits- und Leistungsverhalten

- Ermöglichung eigenverantwortlichen Handelns

- Stärkung des Selbstvertrauens und der Persönlichkeitsbildung

Werden die genannten Ziele erreicht, erlangen die Schüler verschiedene Kompetenzen:

- Selbstständigkeit
- Kooperationsfähigkeit
- Hilfsbereitschaft
- Erkundungs- und Handlungskompetenz
- Konfliktfähigkeit
- Lernen lernen[69]

1.2.2.4 Offene Arbeitsformen/Methoden

Offener Unterricht sollte von der Vielfalt der Methoden geprägt sein. In der aktuellen Literatur spricht man von folgenden Arbeitsformen, die sich anbieten, Unterricht offener zu gestalten: Brainstorming, Kreisgespräch, Partner-/Gruppenarbeit, Werkstattunterricht, Stationenarbeit, Freie Arbeit, Tages-/Wochenplanarbeit, Projektarbeit. Da der Einsatz der Methoden von den einzelnen Fächern und auch den Inhalten des Unterrichts abhängig ist, können natürlich nicht immer alle zum Tragen kommen. Ich werde im Folgenden nur die Methoden beschreiben, die eine Bedeutung für diese Unterrichtseinheit haben.

Partner-/Gruppenarbeit

Die Partnerarbeit ist Bindeglied zwischen der Einzelarbeit und dem Gruppenunterricht und meint die Kooperation von zwei Lernenden im Unterricht. Sie stellt einen modernen Weg zur Aktivierung der Schüler dar, soll motivierend wirken und Arbeitsfreude wecken. Neben dieser unterrichtspraktischen Bedeutung spielt natürlich auch die Sozialerziehung eine Rolle, wenn Schüler paarweise zusammen arbeiten sollen. Die jungen Menschen sollen zur Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Mitmenschlichkeit und Verantwortung erzogen werden.[70]

Das Zuweisen bestimmter Aufgaben an Gruppen von drei bis sechs Schülern lässt die Lernenden zu den eigentlichen Trägern des Lernprozesses werden. Diese Einteilung der Klasse trägt ebenfalls zur Ausbildung sozialer Verhaltensweisen bei und fördert Selbstständigkeit, Kreativität, eine gesittete Form der Zusammenarbeit, solidarisches Handeln und Verständnis. Dabei werden Ziele der Sozialerziehung wie Steigerung des Selbstwertgefühls, Bereitschaft zur Verantwortung und kritische Fragehaltung verfolgt. Das bedeutet auch eine Vorübung zur Teamarbeit im Privat- und Berufsleben. Sowohl Partnerarbeit als auch Gruppenunterricht erhöhen die kommunikative Kompetenz, indem sich die Paare oder Teams mit den Aufträgen auseinandersetzen, gemeinsam über eine Lösung diskutieren und ihre Arbeitsergebnisse im Plenum vorstellen.

Freie Arbeit

Wallrabenstein kennzeichnet Freie Arbeit als klar definierten Raum für eigene Entscheidungen der Lerner. Die Kinder können dabei aus einem Angebot an Lernmöglichkeiten freie Aktivitäten für sich auswählen, ihren Lernbedürfnissen folgen und eigene Lernwege im Rahmen ihrer Lernbiographie beginnen. Freie Arbeitszeit kann unterschiedlich organisiert sein. In vielen Schulen haben die Schüler in dieser Zeit auch Pflichtaufgaben (z.B. im Rahmen eines Tages- oder Wochenplans) zu bearbeiten, während andere Konzeptionen zwischen Pflichtaufgaben im Wochenplan und freien Angeboten in der Freien Arbeit trennen.[71]

Persönliche Verantwortlichkeit für das Lernen entwickelt sich jedoch nur dort, wo ein ausgewogenes Verhältnis zu anderen Unterrichtselementen besteht.[72]

Der Umfang der Freien Arbeit hängt vom Öffnungskonzept der Schule, der Struktur der Klasse und der zur Verfügung stehenden ‚freien’ Zeit ab. Das Angebot der Arbeitsmittel (Karteien, Spiele, Bücher, Übungen, etc.) sollte vielfältig sein und vom Lehrer entsprechend der Lernbedürfnisse einzelner Kinder bzw. der Lerngruppe gewählt, vorbereitet, eingeführt und verändert werden, so dass sowohl Einzel- als auch Partner- und Gruppenarbeit möglich wird. Kinder lernen sich im Helfersystem aufeinander einzustellen und das eigene Lernen nach dem individuellen Leistungsvermögen zu organisieren.[73]

Stationenarbeit

Das ‚Lernen an Stationen’ nimmt eine Mittelstellung zwischen der Gruppenarbeit und der Projektarbeit ein und kann als ein flexibles methodisches Instrument zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden.[74] Eiko Jürgens unterstützt diese Aussage, indem er Stationenlernen als exemplarisch für die Gesamtkonzeption des Offenen Unterrichts kennzeichnet, weil hier „der als dialektisch zu bezeichnende Zusammenhang von ‚geschlossenen und ‚offenen’ Aktions- und Arbeitsformen besonders deutlich“[75] wird. Auch Manfred Bönsch betitelt ‚Lernen an Stationen’ als eine Variante Offenen Unterrichts. Er charakterisiert die Lernstation als „ein Arbeitsangebot, das in strukturierter Weise mit Hilfe von Materialien und Geräten die Erledigung von eng oder offener gestellten Aufgaben ermöglicht“[76].

Seinen Ursprung hat das Stationenlernen schon im Dalton-Plan von Helen Parkhurst (1920) und auch bei anderen Reformpädagogen wie Freinet, Gaudig, Petersen und Montessori tauchen Elemente auf, die sich heute in vielen aktuellen Vorschlägen zum Stationenlernen wiederfinden lassen. Vor etwa 40 Jahren fand diese Arbeitsform im Circuit-Training (Zirkeltraining) des Sportunterrichts (entwickelt von den Engländern Morgan und Admson) einen festen Standort.[77] Die Übertragung in andere Fächer brachte weitere Veränderungen mit sich und so „gilt die Stationen- oder Lernzirkelarbeit als eine neue Form Offenen Unterrichts, die ihre charakteristische Ausprägung erst in jüngster Zeit erfahren hat.“[78] Im Vergleich zu anderen offenen Formen räumt sie der Lehrperson eine stärkere inhaltliche Lenkung ein, bietet aber den Schülern und Schülerinnen trotzdem ein großes Maß an Freiheiten (z.B.: freie Zeiteinteilung, Wahl des persönlichen Arbeitstempos) und Eigenverantwortung.[79] Der Lehrer ordnet den Einzelthemen Arbeitsmaterial zu und entwickelt dazu eine Aufgabenstellung (Station). Die gewählten Themen muss er auf seine didaktische Eignung für das Stationenlernen prüfen und für die einzelnen Stationen sinnvoll reduzieren. Es besteht die Möglichkeit, Arbeitsmaterial und Aufgabenstellung nach ihrem Schwierigkeitsgrad zu differenzieren. Je nach sachlogischer Notwendigkeit oder pädagogischer Absicht gibt der Lehrer an, ob die Stationen in einer bestimmten Reihenfolge zu durchlaufen sind oder ob die Schüler Wahlfreiheit haben.[80] Wie auch bei anderen offenen Unterrichtsmethoden übernimmt die Lehrperson neue Rollen, kann sich zurückhalten und einzelne Schüler gezielt beobachten oder sogar individuell betreuen.[81] Zusätzliche Medien bieten weitere Arbeitsimpulse. Arbeitsergebnisse sollten gemeinsam besprochen werden.

Die Methode "Lernen an Stationen" ist zeitaufwendig, daher ist es nicht möglich, alle Phasen in einer Unterrichtstunde zu durchlaufen. Gerade der Arbeit an den Stationen sollte ein relativ langer Zeitraum eingeräumt werden. Die Schüler sollten möglichst zu zweit oder dritt arbeiten, damit sie über das Thema reden können. Die Sozialform kann vorgegeben oder wählbar sein. Wichtig ist nur, dass sie einen Weg zur Aktivierung der Schüler darstellt, motivierend wirkt und Arbeitsfreude weckt. Auch die Vorbereitung der Lernstationen nimmt viel Zeit in Anspruch, die Unterrichtsdurchführung belastet den Lehrer hingegen wenig. Es wäre sinnvoll, wenn Lehrer das Stationenlernen im Team vorbereiteten. Bei der Zusammenführung unterschiedlicher Sachansätze oder didaktischer Perspektiven innerhalb Fächerübergreifenden Unterrichts für Schüler einer Jahrgangsstufe besteht eine besonders gute Möglichkeit der Kooperation von Kollegen.[82]

Offene Unterrichtsformen eigenen sich im Allgemeinen gut, wenn fächerübergreifend gearbeitet werden soll. Schließlich bedeutet auch das Einbeziehen anderer Fächer eine gewisse Art von Öffnung. Bereits im Vorwort habe ich begründet, warum ich meine Einheit fächerübergreifend und mit verschiedenen offenen Methoden gestalte. Im Folgenden werde ich einige Grundlagen zum ‚Fächerübergreifenden Lernen’ erläutern.

1.3 Fächerübergreifendes Lernen

1.3.1 Gründe für Fächerübergreifendes Lernen

Nach Karl Brehmer klagen sowohl Universitäten als auch Vertreter der Wirtschaft über den unzureichend erfüllten Bildungsauftrag der Schulen. Qualifikationen, die die mittlerweile hochkomplex strukturierte Arbeitswelt benötigt, werden in traditionellen Organisationsformen der Schule nur unzulänglich bereitgestellt. Brehmer meint, nur wenn Unterricht offener und fächerübergreifend organisiert würde, können entsprechendes Fachwissen, Schlüsselqualifikationen und soziale wie personale Kompetenzen vermittelt werden. Das Zusammenwirken mehrerer Fächer ist nötig, um mehrdimensional vernetztes Denken und Handeln im schulischen Bildungsprozess zu wecken, einzuüben und zur Entfaltung zu bringen. Dies bedeutet aber nicht, dass fachbezogener Unterricht überflüssig wird. Im Gegenteil: Fächerübergreifendes Unterrichten gelingt nur dann, wenn fachbezogene Grundkenntnisse bezüglich der fachlichen Inhalte und Methoden vorhanden sind. Auch die unter 1.2.1 angeführten Bedingungen einer veränderten Kindheit und das vielfältige Beziehungsgeflecht, in dem sich der Mensch (auch unsere Schüler) in der heutigen pluralen, komplexen Gesellschaft befinden, hält Brehmer für beachtenswert für den schulischen Lernprozess.[83]

1.3.2 Bedeutung Fächerübergreifenden Lernens

1.3.2.1 Bedeutung für das Kollegium

Lehrer sollten beachten, dass „die Inhalte ihrer Fächer nicht mehr nur linear in ihren Ursachen-Wirkungsgefügen erschlossen werden können, sondern einer mehrdimensionalen, perspektivischen Betrachtung bedürfen um sie sachlich angemessen zu klären“[84]. Wissen und Können darf nicht in der Organisation einzelner Fächer verbleiben, es müssen sich vielmehr jene Dimensionen und Wirklichkeitsbereiche eröffnen, auf die sich die Fragen der Schüler beziehen. Es gibt verschiedene Kooperationsfelder (z.B. persönliche Absprachen, punktuelle oder langfristige Zusammenarbeit, Arbeitsgemeinschaft, etc.), die sich für Fächerübergreifenden Unterricht anbieten. Leider setzt diese veränderte Schulwirklichkeit verschiedene Veränderungen in der Lehrerrolle voraus. Neben dem Sich-Selbst-Öffnen für die Fachkompetenz und die didaktisch-methodischen Fähigkeiten und Fertigkeiten anderer Kollegen wird auch vorausgesetzt, dass Lernarrangements bereitgestellt werden, welche die unterschiedlichen Anlagen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Welterfassung von Schülern berücksichtigen, das Lernen lernen ermöglichen und neue Erfahrungs- und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen.[85]

Die oben beschriebene Öffnung des Unterrichts bietet sich hier für die Mitgestaltung und Mitverantwortung der Schüler an. Allerdings kann Fächerübergreifender Unterricht nicht in einer einstündigen Unterrichtsstunde erfolgen. Stundenplantechnische Veränderungen müssen die beteiligten Fächer so miteinander verknüpfen, dass fächerübergreifendes Zusammenarbeiten auch sinnvoll möglich wird.

Eine Veränderung „von Einzelkämpfern zum Team und vom Allwissenden zu fachbezogenen und lernenden Beraterinnen und Beratern [...] wird nur dann gelingen, wenn sich Fächerübergreifendes Unterrichten arbeitsökonomisch entlastend, persönlich bereichernd und bezogen auf die Schüler als arbeitseffizient erweist.“[86]

1.3.2.2 Organisation in der Sekundarstufe I

Im Gegensatz zur Grundschule scheint in der Sekundarstufe I jedes Fach sein eigenes Spezialwissen isoliert von anderen zu erarbeiten. Wenn einzelne Fächer aber voneinander isoliert betrachtet werden, erscheint Lernen weniger sinnhaft und es wird schwerer, Motivation zu erzeugen und eine langfristige Behaltensleistung zu erzielen. Um auch in den weiterführenden Schulen ganzheitliches Lernen zu fördern, Inhalte miteinander in Beziehung zu setzen und Wissen und Denken verschiedener Fächer zu vernetzen, bieten sich vielfältige Ansätze Fächerübergreifenden Arbeitens an. Gerhard Hoffmann spricht von Grundmodelle, die vom fachimmanenten Arbeiten über die Parallelisierung themenähnlicher Inhalte mehrerer Fächer bis hin zu zeitweiligem Zusammenlegen einzelner Unterrichtsfächer genügen.[87] Peterßen weist darauf hin, dass jeder Fächerübergreifende Unterricht die Beibehaltung der Vorteile und die Überwindung der Nachteile des Fachunterrichts gewährleisten muss. Dies gelingt nur, wenn ein der Situation entsprechendes Lehr-Lern-Arrangement getroffen wird.[88] Während der Planung, Durchführung und Reflexion des Fächerübergreifenden Unterrichts ist ein hohes Maß an Kooperation und Koordination der beteiligten Fächer bzw. Fachkollegen erforderlich.

Helmut Frommer ist der Meinung, gerade der Fremdsprachenunterricht biete eine Fülle von Möglichkeiten, auf die Inhalte anderer Fächer zurückzugreifen. In seinen Ausführungen bezieht er sich neben den oben genannten schulorganisatorischen Schwierigkeiten auch auf das Problem der Diskrepanz zwischen sachlich-inhaltlichem Wissen, Können und Verstehen und fremdsprachlicher Kompetenz.[89] Johannes-P. Timm beschreibt, dass Fremdsprachenunterricht innerhalb der inhaltlichen und institutionellen Öffnung über die eigenen Fachgrenzen und über die Grenzen des Klassenzimmers und der Schule hinaus greift. Der Einsatz von neuen Medien bietet vielfältige Möglichkeiten, zusätzliche Informationen zu fremdsprachlichen Inhalten zu recherchieren.[90]

1.3.2.3 Fächerwahl und Organisation der Unterrichtseinheit

Die Überlegungen zu meinem didaktischen Schwerpunkt ergaben sich bereits durch das Unterrichtsthema ‚Baseball’. Da es sich um eine amerikanische Sportart handelt, bietet sich an, bestimmte Inhalte des Faches Englisch im Fach Sport handelnd umzusetzen. Außerdem ist Baseball in Deutschland leider nicht sehr verbreitet und dementsprechend auch nur wenig Literatur zu dieser Thematik vorhanden. Die Integration des Faches ITG (Informationstechnische Grundbildung, s. 2.1.1.1) erschien mir daher sinnvoll, um meinen Schülern die Möglichkeit zu bieten, sich selbstständig Informationen über das Internet zu beschaffen. In diesem Zusammenhang können auch Inhalte aus der Klassenstufe 7 vertiefend geübt werden.

2 Praktischer Teil

2.1 Planung der Unterrichtseinheit

2.1.1 Didaktische Reduktion

2.1.1.1 Lehrplanbezug

Englisch: In dieser Einheit werden hauptsächlich die allgemeinen Zielsetzungen ‚Interkulturelle Kompetenz’, ‚Methodenkompetenz’ und ‚Fächerverbindendes Arbeiten’ verfolgt. Die Schüler erhalten einen Einblick in landes- und kulturkundliche Sachverhalte englischsprachiger Länder (hier: USA). Methodisch sollen sie so geschult werden, dass sie englischsprachige Informationen eigenständig aufnehmen, verarbeiten und gegebenenfalls auch weitergeben können. Außerdem werden dem Lernenden Wege aufgezeigt, wie das in einem Fach erworbene Wissen mit dem eines anderen Faches vernetzt werden kann.[91]

Um den Lernprozess als progressiv angelegte, eigenverantwortlich mitgestaltete Interaktion zu gestalten, werden in dieser Einheit verschiedene Prinzipien der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt: Eine Ganzheitliche Erziehung soll neben der Vermittlung von Wissen auch die Entwicklung von Fähigkeiten anregen, individuelles Können, Urteilsfähigkeit, Konzentration, Selbstständigkeit und Ausdauer fördern. Die Schüler müssen es zu ihrer Aufgabe machen, eigene Lernprozesse zu organisieren. Gleichzeitig lernen sie anzuerkennen, dass von ihnen eine Leistung erwartet wird, die individuell oder gemeinsam mit anderen erarbeitet werden kann. Um den Unterricht zu einem Ort des sozialen Lernens zu machen, müssen Sozialerfahrungen in der Unterrichtsgestaltung ebenso beachtet werden wie fachliche Themen. Das Arbeiten mit Partnern oder in Gruppen bietet gute Möglichkeiten, Gruppengefühl, Identifikation und Empathie zu stärken.

Fachimmanente Zielsetzungen des Fremdsprachenunterrichts fordern ein ausgewogenes Verhältnis von offenen und gelenkten Phasen. Bei der Gestaltung von lehrbuchunabhängigen Projekten können vielfältige zusätzliche Medien mit einbezogen werden.

Um die Schüler zum Englisch-Sprechen zu motivieren, sollten gezielt und behutsam Situationen geschaffen werden, in denen notwendige Redemittel erworben und angewendet werden können. Werden die Grenzen der Einsprachigkeit im Unterricht erreicht, ist eine Rückbesinnung auf didaktisch-methodische Hilfestellungen durch den Lehrer anzuraten, bspw. durch eine pragmatische Reduktion oder unterstützende Medien. Bei der Vorbesprechung oder Reflexion von Unterricht ist die deutsche Sprache zulässig, wenn Einsprachigkeit das Informations- und Rückmeldebedürfnis der Schüler nicht mehr befriedigt. Alle Ergebnisse werden in der Fremdsprache zusammengefasst. Die Arbeit mit dem Internet bietet der Lerngruppe verschiedene Originale Begegnungen mit Texten in der Zielsprache. So können die Lernenden ihre fremdsprachliche Kompetenz wirklichkeitsnah erproben und erweitern.[92]

Für die A-Kurse an Hauptschulen bietet der Lehrplan gesonderte Vorgaben in den Lernbereichen ‚Sprache’, ‚Inhalte’ und ‚Lern- und Arbeitstechniken’. Die gesetzten Schwerpunkte dieser Einheit für einen Englisch A-Kurs beziehen sich im sprachlichen Bereich hauptsächlich auf die Schulung des Leseverstehens und der Wortschatzarbeit, vom Inhalt her auf den Bereich ‚Leisure and Privat Life’ ( z.B. Sport und Freizeitgestaltung) und versuchen verschieden Methoden (s. 1.2.2.4) anzuwenden und zu trainieren. Die Schüler sollen verschiedene Arbeitstechniken zur ganzheitlichen Bewältigung von zunehmend komplexeren Texten zu den für die jeweilige Jahrgangsstufe passenden Inhalten erlernen und festigen. Die Vermittlung von Wortschatz muss sich vielfältiger Übungsformen bedienen. Das Erstellen von Sach- und Wortfeldern und der Einsatz von geeignetem Bildmaterial fördern das Lernen und Behalten. In den höheren Klassen sollen die Schüler Strategien entwickeln, ihren Wortschatz eigenständig zu festigen (z.B. durch das Führen von Vokabelkarteien).[93]

Sport: Ballsportarten werden im Bereich B des Sportunterrichts der Klassenstufen 5-9/10 zusammengefasst. Im Bereich C (Sportunterricht im pädagogischen Freiraum) lässt der Lehrplan Sport auch Sportarten wie Baseball zu, die nicht in den anderen Bereichen genannt werden. Vorausgesetzt wird nur, dass die unterrichtenden Lehrkräfte über entsprechende Kenntnisse in diesen Sportarten verfügen.[94] Die im Lehrplan genannten Ziele im Bereich der Methoden- und Sozialkompetenzen beziehen sich auf alle Spiele im Bereich B und C. Einzelne ‚allgemeine motorische Grundlagen für Spiele’ lassen sich auf ‚Baseball’ übertragen:

Schulung der Situationswahrnehmung sowie koordinierter und antizipativer Fähigkeiten (Spiel- und Übungsformen mit fliegenden, rollenden und springenden Spielgeräten)

Schulung von grundlegenden Fertigkeiten im Umgang mit dem Spielgerät (Spiel-/Übungsformen zum Werfen, Passen sowie An-/Mitnehmen des Spielgerätes, Ballführung, etc.)

vielseitige Förderung spielspezifischer physischer Grundeigenschaften (z.B. Schnelligkeitsausdauer, Kräftigung der Muskulatur)[95]

Die Ausführungen über Schulsport im Rahmen Fächerübergreifenden Lernens[96] erwähnen u.a. die Möglichkeit, Sportarten aus anderen Ländern zu behandeln.

Informationstechnische Grundbildung:

Der Lernbereich ITG ist in das Fach Arbeitslehre an Hauptschulen eingebunden. Im siebten Schuljahr durchlaufen alle Schüler die drei Lernbereiche Haushalt, Technik, Wirtschaft und erhalten eine Einführung in die Informationstechnische Grundbildung in Form eines Lehrgangs. Ab dem achten Schuljahr entscheiden sich die Schüler für einen der drei genannten Lernbereiche. Innerhalb der Handlungsfelder der einzelnen Bereiche sollen die Grundlagen aus dem ITG-Lehrgang dann ergänzt, vertieft und angewandt werden. Hierbei gelten verschiedene übergeordnete Ziele.

Da der sachgerechte und kompetente Umgang mit dem Computer nicht nur im Fach Arbeitslehre unverzichtbarer Bestandteil schulischen Lernens ist, habe ich verschiedene Inhalte der ITG mit denen des Faches Englisch kombiniert. Hierbei wurden zwei übergeordnete Ziele verfolgt:

Problembezogenes Arbeiten mit verschiedenen Modulen von Anwendersoftware (am Beispiel Textverarbeitungsprogramm ‚Word’) Verstärktes Einbeziehen moderner Kommunikationsmedien (am Beispiel Internet-Anwendung)[97]

2.1.1.2 Gegenwarts-/Zukunftsbedeutung

Im Rahmen dieser Einheit kommen die Schüler mit einer Sportart in Berührung, die für die meisten Jugendlichen in Deutschland nur wenig Bedeutung hat. Anhand der Internetrecherchen (s. 2.2.4) und des Films (s. 2.2.11) sollen sie erkennen, welche Rolle ‚Baseball’ in den USA spielt und ihre Interessen mit denen der amerikanischen Jugendlichen vergleichen. Die handelnde und sportliche Umsetzung des Gelernten lässt die Schüler praktisch und vernetzend im Sinne Fächerübergreifenden Unterrichts lernen. Beim Baseballspielen wird den Heranwachsenden auch der eigentliche Zweck eines Baseballschlägers deutlich. Die methodische Aufbereitung des Inhalts lässt die Schüler sowohl bereits bekannte Arbeitsformen anwenden aber auch Neue kennen lernen. Methodentraining im Rahmen des Offenen Unterrichts fördert Kompetenzen, die in allen Fächern jetzt und im zukünftigen Unterrichtsgeschehen notwendig sind. Die Übung und Festigung im Umgang mit dem Computer, im Besonderen mit dem Schreibprogramm ‘Word’ und dem Internet, können den Lernenden für ihr schulisches und berufliches Weiterkommen hilfreich sein.

2.1.1.3 Exemplarität

Das im achten Schuljahr eingesetzte Lehrwerk ‚Highlight 4’ behandelt die USA. Das Thema ‚Baseball’ vertieft den Bereich ‚American Sports’ exemplarisch für andere landestypische Sportarten. Gerade am Beispiel ‚Baseball’ lässt sich die Begeisterungsfähigkeit für Sport exemplarisch aufzeigen. Ich erhoffe ich mir dadurch, auch unseren Jugendlichen zu verdeutlichen, dass dem Sport (im Allgemeinen) in ihrem Freizeitverhalten wieder mehr Bedeutung zugemessen werden sollte und will somit die Begeisterung für aktive Freizeitgestaltung wecken. Die eingesetzten offenen Methoden stärken das selbstständige Arbeiten und den sozialen Umgang der Lerngruppe. Die angewandten Arbeits- und Verhaltensregeln wurden bereits innerhalb anderer Themenbereiche exemplarisch erarbeitet und im Hinblick auf weitere Unterrichtsvorhaben erneut eingeübt und vertieft.

2.1.2 Bedingungsanalyse

2.1.2.1 Innere Voraussetzungen

Angaben zur Lerngruppe

Im Englisch A-Kurs der Klassen 8a/b sind 16 Schüler, 9 Mädchen und 7 Jungen.

Es handelt sich um leistungsstarke und interessierte Schüler. Im Vergleich zum letzten Schuljahr hat die Motivation und Leistungsbereitschaft allerdings etwas nachgelassen. Die Pubertät und damit verbundene andere Interessensgebiete außerhalb der Schule erschweren den Umgang mit Schülern in diesem Alter. Dennoch beteiligen sich die Meisten von ihnen gerne aktiv am Unterrichtsgeschehen und sind vor allem für Gespräche recht offen. Die im letzten Schuljahr gemeinsam erarbeiteten Klassenregeln werden von den Schülern befolgt und tragen zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Gerade während offenen Unterrichtsphasen ist es wichtig, sich an Absprachen bezüglich Lautstärke und Arbeitsweise zu halten.

Sachstrukturelle Voraussetzungen

Im schulischen Umfeld hatten die Schüler bisher noch keine Erfahrungen mit der Sportart ‚Baseball’. Im Sportunterricht werden nur die üblichen Ballsportarten wie Fußball, Volleyball und Basketball behandelt und im Englischunterricht kommt das Thema ‚American Sports’ erst in den Lehrwerken des achten Schuljahres im Rahmenthema USA vor. Inwieweit Vorerfahrungen aus den Medien oder dem privaten Bereich der Schüler vorhanden sind, wird sich in der ersten Unterrichtssequenz (s. 2.2.2.3) zeigen.

Neben den inhaltlichen Voraussetzungen zum Thema Baseball will ich auch kurz die fachlichen Vorkenntnisse meiner Schüler im Bereich PC-Arbeit erläutern.

Die Benutzung unseres Schul-Computerlabors stellt keine Schwierigkeiten dar. Alle Schüler hatten bereits im siebten Schuljahr im Rahmen der Arbeitslehre an einer Einführung ins PC-Labor teilgenommen und auch in diesem Schuljahr wird in beiden achten Klassen ITG als eigenständiges Fach erteilt. Aus der Internetarbeit in anderen Fächern und durch einen gezielten Fragebogen, den meine Schüler im Vorfeld dieser Einheit ausfüllten, weiß ich, dass die meisten Englisch-A-Kursler bereits Erfahrungen mit der Arbeit am Computer und dem Internet haben. Da viele von ihnen aber noch lernen müssen, „mit der wachsenden Informationsflut (z.B. Internet) durch Steuerung der eigenen Wahrnehmungs- und Erkenntnisvorgänge gezielt umzugehen“[98], werde ich die zu verwendenden Internetseiten während der Gruppen- und Stationenarbeit in Sequenz 3 und 4 vorgeben. Natürlich ist es den Gruppen freigestellt zusätzliche Informationen aus Suchmaschinen oder weiteren Internetseiten zu nutzen.

Methodische Voraussetzungen

Die Arbeit mit dem Wörterbuch wurde bereits eingeführt, stellt aber noch immer Probleme dar und wird daher erneut geübt. Offene Unterrichtsmethoden sind den Schülern durch meine vorherige Unterrichtsarbeit und die meiner Kollegen bekannt. Mit Karteien wurde noch nicht gearbeitet, daher wird es nötig sein, eine erste Kartei gemeinsam als Vorlage zu erstellen. In den verschiedenen Sozialformen, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, bewegt sich die Lerngruppe mittlerweile sehr sicher. Durch die kleine Kursstärke ist ein partnerschaftliches und gemeinschaftliches Arbeiten möglich. Regeln für die Stationenarbeit müssen vor den Einzelstunden nicht gesondert besprochen werden, da die Schüler diese im letzten Schuljahr bereits gemeinsam mit mir erarbeitet haben. Neu ist das Fächerübergreifende Arbeiten in den Fächern ITG und Sport. Meines Erachtens kann diese Vernetzung der Teilbereiche des Themas nur positive Auswirkungen haben. Nicht nur auf die Lernerfolge durch vielfältige Impulse und das Nutzen vieler Kanäle, sondern auch auf das Verhältnis zwischen den Schülern und mir wird sich die vermehrte gemeinsame Unterrichtszeit auswirken.

2.1.2.2 Äußere Voraussetzungen

Unterrichtliche Voraussetzungen

Da der Englischunterricht im achten Schuljahr der Hauptschule im Kurssystem stattfindet, ist eine Stundenplanänderung für die beteiligten Englischschüler nötig. Die geblockten Unterrichtssequenzen beinhalten meist die regulären Englischstunden sowie die vorangegangenen bzw. nachfolgenden Stunden. Nach Möglichkeit sind die regulären Sport-, Wirtschaftslehre- und ITG-Stunden der einzelnen Klassen genutzt worden, so dass nur gering Fachunterricht ausfallen oder ohne meine Englischschüler stattfinden muss.

Räumliche und Materielle Voraussetzungen

Der Englisch-A-Kurs-Raum wird nur von den Englisch-A-Kursen der verschiedenen Klassenstufen genutzt und steht somit recht häufig leer. Die meisten Stunden der Einheit können in gewohnter Englisch-Atmosphäre stattfinden. In Schränken werden alle Materialien (s. 2.1.3.2) aufbewahrt. An der Vorderseite befindet sich eine aufklappbare Tafel, die drei Schreibflächen bietet und mit einer Leinwand für Overheadfolien ausgestattet ist. Im Flur steht außerdem eine magnetische Rolltafel, die ab Sequenz 5 zum Einsatz kommen wird. Ein Overheadprojektor steht immer zur Verfügung. Mit der kleinen Schülergruppe lässt sich die frontale Sitzordnung leicht zu Gruppentischen umstellen.

Das PC-Labor ist mit einem Server und 13 damit verbundenen Rechnern ausgestattet, wovon elf zur Zeit internetfähig sind. Die Verbindung zwischen Server und Rechnern ermöglicht es, einzelne Dateien auf alle PCs zu übertragen und auch wieder auf den Server zurückzuholen. Das Netzwerk ist so gestaltet, dass die Schüler nicht gegenseitig auf die Dateien zugreifen können, an denen sie arbeiten. Ich aber jederzeit kontrollieren kann, was gearbeitet wird. Gemeinsame Kontrollen können über den Beamer am Server stattfinden.

Im Hauptgebäude der Schule ist die Stadthalle der Gemeinde Weißenthurm integriert, die von uns als Sporthalle genutzt werden kann. Ein Sportplatz liegt 5-7 Minuten Fußweg entfernt. Je nach Wetterlage werden die Sportsequenzen dort stattfinden. Obwohl der Sportplatz natürlich wesentlich geeigneter ist, bietet auch die Halle ausreichend Platz, um einfache Spielzüge nachzustellen und Baseball mit kleinen Einschränkungen zu spielen. Der größte Nachteil ist, dass die Schüler hier nicht selbst die Bälle schlagen können, da durch unkontrollierte Schläge das Inventar und die Scheiben gefährdet wären. Die nötige Spielausrüstung stellt der Baseball und Softball Verein ‚Turtles’ aus Speyer zur Verfügung.

2.1.3 Methodische Strukturierung

2.1.3.1 Beschreibung der Unterrichtseinheit

Durch die entsprechende Kleidung die ich tragen werde, sollen die Schüler das neue Thema selbst erraten und sich spontan dazu äußern. Der erste geplante Schwerpunkt der Einheit liegt auf der Textarbeit zur Geschichte des Baseballs und zur ‚Major League’. Der fremde Text verlangt den Einsatz des Wörterbuches, der somit wiederholt und geübt werden kann. Das zweite Teilthema behandelt die Teams der amerikanischen Profiliga. Selbstverständlich können nur einige der 30 Mannschaften während der Gruppen- und Stationenarbeit am PC erforscht werden. Das selbstständige Arbeiten mit dem Computer stellt hierbei die zentrale Zielsetzung dar. Um anschließend den Spielablauf zu verdeutlichen, müssen zunächst verschiedene Begrifflichkeiten eingeführt werden. Im Rahmen des Sportunterrichts werden diese im Spiel verwendet und somit handelnd vertieft. Die anschließende Unterrichtsarbeit beschäftigt sich mit der Herstellung von ‚Lernkarteien’ und einem Lernspiel, die in freien Arbeitsphasen zur Festigung der Begriffe und ihrer Definitionen genutzt werden können. Der Umgang mit dem PC wird in Verbindung mit dem neuen Wortschatz in Form eines PC-Quiz abgefragt. Zum Abschluss der Einheit wird die Lerngruppe einen schülergerechten Film zum Thema sehen. Sofern es der zeitliche Rahmen erlaubt, werden weitere Sporteinheiten eingeschoben.

2.1.3.2 Medien

Zu Beginn der Einheit wird die Arbeit mit dem Wörterbuch wiederholt, da das Thema ‚Baseball’ Begriffe umfasst, die nicht im Lehrwerk nachgeschlagen werden können. Die Bearbeitung des Textes in Sequenz 2 schult das Leseverstehen der Schüler mit Hilfe verschiedener Lesetechniken und Aufgabenstellungen auf dem Arbeitsblatt.

In der Phase der Informationsbeschaffung spielt das Medium Computer durch die Integration des Faches ITG eine wichtige Rolle. Gerade im fremdsprachlichen Medienangebot nimmt der Computer auf Grund der Vielfalt seiner Einsatzmöglichkeiten eine Sonderstellung ein. Er ersetzt zunehmend die Funktion der übrigen Medien. Er ermöglicht einen vielfältigen Einsatz und eignet sich (trotz der Defizite im kommunikativen Bereich) für einen schülerorientierten Unterricht.[99] Die von mir vorgegebenen Fragendateien für die Gruppenarbeit in Sequenz 3 helfen den Schülern bei der Orientierung auf den Internetseiten und geben Anweisungen, die von den Schülergruppen eigenständig bearbeitet werden können. In dieser Phase entstehen Schülerdateien mit Fragen zu den einzelnen MLB-Teams. Während der Stationenarbeit in Sequenz 4 sollen neue Schülergruppierungen diese Fragen am PC beantworten und je eine Antwortdatei erstellen. Bei der Wortfeldeinführung werden hauptsächlich visuelle Medien verwendet, die der Verdeutlichung dienen. Das Baseballfeld-Plakat und die Wortkarten (Feld) helfen, sich auf dem neuen, unbekannten ‚Spielfeld’ zu orientieren. Mit Hilfe der Bildkarten (Akteure) können die Spieler zunächst nur benannt und richtig positioniert werden, bevor mit den Wortkarten (Akteure) die Namen auch in schriftlicher Form sichtbar werden. Die Verwendung der Bild- und Wortkarten dienen dazu, sich die Begriffe einzuprägen. Für die Sportsequenz werden Realien (Baseballhandschuhe, Baseballs, Schläger, etc.) zur Verfügung gestellt, deren Motivationswert erfahrungsgemäß am höchsten ist. Eine in Wortfelder gruppierte Begriffsliste und das zur Verfügung stehende Material für die Herstellung der Karteien und des Memory helfen der Lerngruppe bei den Arbeiten in Sequenz 7 und 8. Im Rahmen des PC-Ouiz werden die erarbeiteten Begriffsdefinitionen abgefragt. Ein erschwerender Faktor ist die Bearbeitung des Ouiz am PC, wodurch auch der Umgang mit dem Schreibprogramm ‘Word’ überprüft werden soll. Der Film (s. 2.2.11) in Sequenz 10 verdeutlicht die Bedeutung der Sportart für Gleichaltrige in den USA.

2.1.4 Ziele der Unterrichtseinheit

Fachliche Ziele:

Englisch: Die Schüler sollen

- wichtige Fakten der Baseballgeschichte entsprechenden Eckdaten zuordnen.
- Informationen zu ausgewählten ‚Major League’ Teams aus dem Internet herausarbeiten und zusammenfassen.
- Fachbegriffe zum Spielablauf erlernen, benennen und definieren.

Sport: Die Schüler sollen

- baseballtypischen Dehnübungen zum Aufwärmen kennen lernen.
- Wurf- und Fangübungen mit dem Baseball-Handschuh ausführen.
- Baseball mit vereinfachten Regeln spielen.

ITG: Die Schüler sollen

- mit dem Textverarbeitungsprogramm ‘Word’ umgehen.
- dem Internet gezielt Informationen entnehmen.

Methodische und soziale Ziele:

Die Schüler sollen

- in ihnen bekannten Sozialformen selbstständig und kooperativ arbeiten.
- fachliche Inhalte in bekannten Methoden erarbeiten .
- unbekannte Begriffe nachschlagen .
- neue Methoden kennen lernen.
- beim Bearbeiten von Aufgaben das Helfersystem anwenden können.
- im Internet gezielt recherchieren.
- relevante Fragen an Mitschüler oder den Lehrer stellen.

Affektive Ziele:

Die Schüler sollen

- Selbstvertrauen und Selbstsicherheit durch Expertentum entwickeln.
- Freude an den Methoden des Offenen Unterrichts haben.
- Freude an der Zusammenarbeit mit Anderen empfinden.
- Spaß am Recherchieren im Internet und Spielen von Baseball haben.
- ihre Einstellung zu dem neuen, unbekannten Sport im Laufe der Einheit kritisch hinterfragen und gegebenenfalls revidieren.

2.2 Durchführung der Unterrichtseinheit

2.2.1 Übersicht der Unterrichtseinheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.2 Unterrichtssequenz 1 (Einstieg)

Thema: Vorstellen der Unterrichtseinheit „Baseball“ anhand eines Ablaufplanes, Erläuterungen zur Wörterbucharbeit

2.2.2.1 Zielsetzung

Grobziel: Die Schüler sollen den Ablauf der Unterrichtseinheit kennen lernen und das Wörterbuch effektiv einsetzen.

Feinziele: Die Schüler sollen

- den zeitlogischen Ablauf der Unterrichtseinheit erkennen.
- umsetzbare Vorschläge nach ihren Interessen äußern.
- die Wichtigkeit des Wörterbucheinsatzes in dieser Einheit erkennen.
- wissen, wie ein Wörterbuch effektiv eingesetzt werden kann.

2.2.2.2 Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.2.3 Reflexion

Anhand der passenden Kleidung konnten die Schüler recht schnell erraten, worum es sich bei der neuen Englischeinheit handeln wird. Der im Vorfeld ausgeteilte Stunden- und Raumplan lies die Schüler direkt vermuten, dass die Stunden in der Sporthalle zum Baseball spielen genutzt werden. Dies stellte eine enorme Motivation dar. Erstaunlich war das Vorwissen der Schüler bezüglich der fremden Thematik: neben einigen Teamnamen wussten sie auch wie ein Baseballfeld aussieht. Durch gezielte Fragen entwickelte ich ein Tafelbild mit den wichtigsten Begriffen für die bevorstehende Weltmeisterschaft. Da meine Mentorin und ich in den ersten Wochen dieses Schuljahres feststellten, dass der Umgang mit dem Wörterbuch den Schülern noch immer Schwierigkeiten bereitet, war es wichtig, effektive Wörterbucharbeit (s. 2.2.3.1) zu klären. Die Erläuterungen der Schüler lassen mich vermuten, dass in der folgenden Sequenz keine Probleme entstehen werden. Den Ablauf der Einheit nahmen die Schüler mit gemischten Gefühlen auf. Einige Sequenzen, vor allem die PC-Stationenarbeit und der Sportunterricht, riefen Begeisterung hervor.

2.2.3 Unterrichtssequenz 2 (Textarbeit zur Geschichte)

Thema: Die Geschichte des Baseballs, Ausbreitung des Major League Baseball (Text-/Wörterbucharbeit)

2.2.3.1 Didaktisch-methodischer Kommentar

Der Einstieg in diese Stunde ergibt sich aus dem in der Vorstunde aufgezeigten Einheitsverlauf und der bereits begonnenen Wörterbucharbeit, die anhand des Sachtextes fortgeführt wird. Das in der Anfangsphase der Thematik noch unbekannte Wortfeld bietet sich geradezu an, um gezielt mit dem Wörterbuch zu arbeiten. Das Vokabular der Lehrwerke lässt sich meist aus den in den Schülerbüchern vorhandenen Wörterbüchern klären, um aber gerade A-Kurs-Schüler fremde Texte erschließen zu lassen, ist „eine sinnvolle Wörterbucharbeit [...] für einen erfolgreichen Lernprozess unerlässlich.“[100]

Die Schüler nutzen den Großteil der Stunde, um selbstständig den Text zu erfassen. Die Arbeit mit dem zweisprachigen Wörterbuch wird durch das Anlegen einer Wörterliste (Englisch-Deutsch) geübt. Um die wichtigsten Daten und Ereignisse der Baseballgeschichte zu verdeutlichen und eine Überleitung zu den MLB-Teams zu erhalten, werden die Schüler ein Arbeitsblatt zum Text bearbeiten. Diese Art der Textarbeit ist eine gängige Methode in den Lehrwerken und den Schüler daher vertraut. Laut Lehrplan „beschränkt sich Methodenbewusstsein nicht auf die Vermittlung sachgerechter Arbeitstechniken, sondern zielt auf die Befähigung der Schülerinnen und Schüler, eigene Fragestellungen zu entwerfen, kritisch zu hinterfragen, möglicherweise wieder zu verwerfen und sie mit denen anderer zu vergleichen.“[101] Während der Partnerarbeit am Text wird sowohl dieses Vergleichen als auch der soziale Umgang miteinander nötig sein. Die Zeittafel bietet den Schülern einen chronologischen Überblick über die Geschichte des Baseballs. Die Abschlussfrage spiegelt die Interessenlage der Schüler wieder, die für die bevorstehende Arbeit mit dem Internet eine wichtige Rolle spielt.

Zum Abschluss werden die Ergebnisse auf den Arbeitsblättern von den Schülern präsentiert und gegebenenfalls durch andere Schüler oder mich korrigiert.

2.2.3.2 Zielsetzung

Grobziel: Die Schüler sollen die wichtigsten Daten und Ereignisse der Geschichte des Baseballs wissen und die Namen der MLB-Teams gelesen haben.

Feinziele: Die Schüler sollen

- den Text aufmerksam lesen.
- die ihnen unbekannten Wörter unterstreichen und deren Bedeutung aus einem Wörterbuch entnehmen.
- eine Wortliste (Englisch-Deutsch) mit den neuen Vokabeln anlegen.
- das Arbeitsblatt mit einem Partner bearbeiten, indem sie dem Text wichtige Informationen entnehmen und diese in die Zeittafel eintragen.
- ihre Ergebnisse vor dem Kurs präsentieren und gegebenenfalls korrigieren.
- sich für eines der acht Play-Off-Teams entscheiden und ihre Wahl für dieses MLB-Team begründen.

2.2.3.3 Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.3.4 Reflexion

Die Textarbeit stellte für die Schüler keine Schwierigkeit dar. Allerdings nahm der Umgang mit dem Wörterbuch mehr Zeit als erwartet in Anspruch. Die Erklärungen aus Sequenz 1 zeigten, dass der Umgang mit dem Wörterbuch theoretisch bekannt ist, die praktische Umsetzung allerdings auch in Zukunft noch intensiv geübt werden muss. Aus diesem Grund habe ich mir vorgenommen, auch in den folgenden Unterrichtseinheiten immer wieder Texte mit schulbuchfremdem Vokabular einzusetzen. Der erhöhte Zeitaufwand in der Bearbeitungsphase zwang mich dazu, die Sicherungsphase auf die Besprechung der Fragen 2 - 5 zu reduzieren. Das PC-Labor steht nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung, deshalb musste ich dieses Thema zum Ende der zweiten Stunde abschließen. Ich habe mich entschieden, die Besprechung der Datentabelle in die Sequenz 4 zu verschieben, da sie für die räumlich festgelegte Sequenz 3 nicht notwendig ist.

2.2.4 Unterrichtssequenz 3 (Internetrecherche)

Thema: Kennen lernen der MLB-Teams durch Internetrecherche, Fragenerstellungen anhand der Informationen (Umgang mit ‘Word’)

2.2.4.1 Zielsetzung

Grobziel: Die Schüler sollen über die Arbeit mit dem Internet Informationen zu den von ihnen gewählten MLB-Teams recherchieren und einige Fragen zu ihrem Team mit dem Schreibprogramm ‘Word’ in einer Datei festhalten.

Feinziele: Die Schüler sollen

- eine gezielte Internetrecherche auf vorgegebenen Homepages durchführen.
- zu den wichtigsten Informationen englische Fragen formulieren.
- ihre Fragen in eine Worddatei eingeben und diese speichern.

2.2.4.2 Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.4.3 Reflexion

Das Medium Computer und vor allem das Arbeiten mit dem Internet stellt grundsätzlich eine hohe Motivation für die Schüler dar. Auch in dieser Sequenz wurde das besonders deutlich. Die Schüler arbeiteten fleißig und hatten keinerlei Probleme sich auf den Team-Homepages zurechtzufinden. Ich war erstaunt, dass selbst die einsprachigen Texte ohne größere Probleme verstanden wurden. Die Schüler überflogen die Inhalte der Seite und nutzten ohne konkreten Hinweis ihre Wörterbücher um die Passagen zu verstehen, die für ihre Fragen relevant waren. Bei der Fragenstellung fiel mir allerdings auf, dass das Bilden von englischen Fragen mit ‚do’ und ‚did’ nicht mehr präsent war. Ich wies die Schüler darauf hin und erklärte die grammatische Regelung im Bedarfsfall. Nach der Stunde habe ich die Dateien mit allgemeinen Fragen ergänzt.

2.2.5 Unterrichtssequenz 4 (Stationenarbeit)

Thema: Arbeit mit dem Internet und dem Schreibprogramm ‘Word’ während einer PC-Stationenarbeit zu den einzelnen MLB-Teams

2.2.5.1 Didaktisch-methodischer Kommentar

Die Schüler sollen anhand einer PC-Stationenarbeit die von ihnen gewählten Baseball-Teams exemplarisch für alle in der MLB kennen lernen. Die Arbeit mit dem Internet und der Umgang mit dem Schreibprogramm ‘Word’ bilden den Schwerpunkt dieser Sequenz. Um die Handhabung für die Schüler zu erleichtern, richte ich an jedem PC einen neuen Ordner ‚Baseball’ ein, in dem alle Dokumente gefunden und abgespeichert werden können. Der am Server installierte Beamer bietet die Möglichkeit, Dateien und Internetseiten für alle sichtbar an die Wand zu projizieren. Auch allgemeine Anweisungen oder Kontroll- und Korrekturarbeiten können so in der Großgruppe besprochen werden.

Zunächst werden anhand von Team-Emblem-Puzzleteilen neue Gruppierungen gebildet, diese Methode garantiert eine zufällige Zusammensetzung und hoffentlich auch eine durchmischte Neugruppierung. Danach erkläre ich die Einteilung der PCs mit den entsprechenden Homepages. Diese Phase stellt den Stationenrundgang dar. Die neu zusammengesetzten Gruppen bearbeiten dann die von mir ergänzten Fragendateien zu den verschiedenen Mannschaften an den einzelnen PCs. Wie auch in der Vorstunde kommen die Schüler mit realen englischsprachigen Texten auf den Team-Homepages in Berührung, wodurch das vom Lehrplan geforderte Prinzip der originalen Begegnung für diese Sequenzen gewährleistet ist. Bei der Arbeit mit solchen Texten müssen viele Informationen über den Kontext verstanden werden, die meisten Verstehensprobleme wurden bei der Gruppenarbeit mit diesen Seiten und durch meine Hilfe geklärt. Jeder Schüler hat sich in der Vorstunde mit einem fachlichen Teilthema befasst und kann dieses Wissen während der Stationenarbeit seinen Partnern durch hilfreiche Tipps zur Verfügung stellen.

Ihre Antworten geben sie in eine neue Datei ein, in die zuvor die Fragendatei kopiert wurde. Die Antwortdateien der Schüler werden über den Beamer für alle sichtbar gemacht und gemeinsam besprochen. Zum Abschluss äußern die Schüler konstruktive Kritik an der PC-Stationenarbeit.

2.2.5.2 Zielsetzung

Grobziel: Die Schüler sollen die von anderen Schülern gestellten Fragen zu den einzelnen MLB-Teams während einer PC-Stationenarbeit beantworten und ihre Ergebnisse in einer Worddatei festhalten.

Feinziele: Die Schüler sollen

- eine neue Worddatei anlegen und unter ihrem Gruppennamen abspeichern.
- die Fragen aus einer Datei kopieren und in ihre Datei einfügen.
- die von den Schülergruppen gestellten Fragen durch gezielte Internetrecherche beantworten und ihre Ergebnisse in ihrer Datei festhalten. (Arbeit an den Stationen)
- sich kritisch zu der PC-Stationenarbeit äußern.

2.2.5.3 Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.5.4 Reflexion

Bei der aus Sequenz 2 nachgeholten Sicherungsphase stellte sich heraus, dass der Text gut verstanden und die Datentabelle ohne Probleme ausgefüllt wurde. Durch eine kurze Abfrage der neuen Vokabeln konnte ich auch feststellen, dass die Schüler ihre Wörterlisten ordentlich angelegt und durch die Arbeit mit dem Wörterbuch den Inhalt des Textes selbstständig erschlossen hatten.

Die Gruppenfindung über Puzzleteile stieß auf großes Desinteresse. Daraufhin erklärte ich den Schülern, dass es gerade für das zukünftige Berufsleben von Bedeutung sei, auch mit Menschen zusammen arbeiten zu können, die man nicht besonders gerne mag und ich sie mit dieser Methode darauf vorbereiten möchte. Während der Arbeit an den Computern musste ich dann auch nur einen Schüler in eine andere Gruppe schicken, da er sich seinen Gruppenmitgliedern gegenüber unangemessen verhalten hatte.

Die Stationenarbeit am Computer motivierte die Schüler von Beginn an, so dass sie sogar darum baten, die Pause durcharbeiten zu dürfen. Die differenzierten Fragestellungen boten jedem Schüler die Möglichkeit sich einzubringen. Auch das Wechseln der Stationen gelang den Schülern ohne sich ständig gegenseitig im Weg zu stehen. Die Gruppen achteten darauf einen Arbeitsplatz zu finden, der unbesetzt war. Bei der Beantwortung der Fragen musste ich nur selten Hinweise zu gewissen Unterseiten auf den Homepages geben.

Die Kritik der Schüler war recht positiv, sie äußerten sich gezielt zu einzelnen Fragestellungen und deren Schwierigkeitsgrad und erwähnten lobend die gelungene und motivierende Gestaltung der Fragendatei ‚Indians’ [8].

2.2.6 Unterrichtssequenz 5 (Begriffsklärung)

Thema: Kennen lernen der Baseballbegriffe bezüglich des Spielfeldes, der Akteure, deren Aufgaben und Ausrüstung.

2.2.6.1 Zielsetzung

Grobziel: Die Schüler sollen anhand eines Plakates mit Wortkarten die Baseballbegriffe bezüglich des Spielfeldes, der Akteure, deren Aufgaben und Ausrüstung kennen lernen.

Feinziele: Die Schüler sollen

- die einzelnen Bestandteile eines Baseballfeldes kennen und wissen, wie ein Baseballfeld aufgebaut ist.
- die einzelnen Akteure eines Baseballspieles benennen und ihren Positionen zuordnen.
- die verschiedenen Aufgaben einzelner Akteure kennen.
- den Akteuren die richtige Ausrüstung zuordnen.

2.2.6.2 Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.6.3 Reflexion

Durch Frage 4. in der Fragendatei der ‚Houston Astros’ waren bereits einige Positionen auf dem Baseballfeld bekannt und die Schüler schafften es, diese und auch alle anderen Bestandteile zu benennen. Das erneute Zuordnen der Wortkarten stellte wenig Probleme dar, allerdings musste die Aussprache der einzelnen Begriffe teilweise über Vorsprechen und Nachsprechen im Chor korrigiert und geübt werden. Die Reihenfolge, zunächst die Bilder der Spieler auf dem Feld zu positionieren und deren Aufgaben zu erläutern, stellte sich als sinnvoll heraus. Nachdem ich die Wortkarten (BBfeld) entfernt und die der Akteure präsentiert hatte, war es auch Schülern, die sich nicht freiwillig meldeten, möglich, diese den Bildern zuzuordnen. Die Baseballausrüstung motivierte die Schüler auch ohne weitere Erläuterungen. Schnell hatten sie herausgefunden, welcher Spieler welche Ausrüstungsgegenstände benötigt. Bereits in dieser Phase überreichte ich jedem Schüler einen Baseballhandschuh, der einen Spieler und dessen Aufgabe benennen konnte.

2.2.7 Unterrichtssequenz 6 (Sport)

Thema: Wir spielen Baseball

2.2.7.1 Unterrichtsverlauf

Die Schüler setzen sich im Spiel handelnd mit den Baseballbegriffen auseinander und erhalten die Gelegenheit, die Ausrüstung auszuprobieren. Die Sportstunde findet direkt im Anschluss an die in der Sporthalle stattfindende Sequenz 5 statt, somit ist eine direkte Überleitung vom Fach Englisch ins Fach Sport gewährleistet.

Nachdem die Schüler die Ausrüstungsgegenstände erkundet und eventuell auch die Catcher-Ausrüstung anprobiert haben, werden sie sich zunächst warmlaufen und mit baseballtypischen Dehnübungen aufwärmen. Im Anschluss nehmen sie an einer Wurfschulung teil. Die Wurftechnik im Baseball kann auch für andere Sportarten nützlich sein und stellt somit einen Lernerfolg für das Fach Sport dar. Die Schüler werden feststellen, dass es ein neues Gefühl ist, mit einem Handschuh anstatt mit ihren Händen zu fangen. Das Neue und Ungewohnte stellt eine große Motivation dar. Während der Übungen mit den Handschuhen werde ich einige leichte Spielzüge erläutern und diese im Anschluss mit den Schülern nachstellen. Mein Ziel ist es, die Schüler zum Ende dieser Sequenz ein kurzes Spiel durchführen zu lassen. Bei angemessenen Wetterverhältnissen werde ich die Sportsequenz kurzfristig auf den Sportplatz verlegen, um den Schülern auch die Gelegenheit zum Schlagen zu geben.

2.2.7.2 Reflexion

Obwohl sich sowohl am Vortag als auch zu Beginn der Sportsequenz einige Mädchen durch diverse Ausreden um die Teilnahme drücken wollten, waren doch alle Schüler, sobald sie einen Handschuh in der Hand hatten, bereit, die Wurftechnik und auch das Fangen auszuprobieren. Auf weitere Impulse konnte ich im Folgenden völlig verzichten. Die Schüler folgten meinen Anweisungen und lernten sowohl das Fangen von hohen als auch das von auf den Boden geworfenen Bällen. Nachdem ich jeden Schüler beobachtet und verbessert hatte, erklärte ich anhand des bekannten Spieles Brennball die wichtigsten Unterschiede zum Baseball und ließ die Schüler entscheiden, auf welcher Position sie spielen wollten. Hierbei erwies es sich als besonders sinnvoll, dass Sequenz 5 in der Sporthalle durchgeführt worden war, denn auf dem Plakat konnten die Spielerpositionen schnell nachgeschaut werden. Während des Spielens ergaben sich automatisch einzelne Spielzüge und auch einfache Regeln, die ich durch kurze Unterbrechungen direkt aufgriff und erklärte. Aussagen wie „Ah, jetzt versteh’ ich das!“ oder „ Jetzt weiß ich, warum die das immer so machen!“ verdeutlichten, dass die Schüler den Ablauf eines Baseballspieles handelnd erlernten. Am Ende dieser Sequenz war die Motivation noch immer so groß, dass ich versprechen musste, eine weitere Sportsequenz in die Einheit einzubauen.

2.2.8 Unterrichtssequenz 7 (Begriffsdefinitionen)

Thema: Erstellen einer Lernkartei zu den Baseball-Begriffen als Grundlage für ein Memory–Spiel

2.2.8.1 Didaktisch-methodischer Kommentar

Zu Beginn dieser Sequenz wiederholen die Schüler die bereits erlernten Baseball-Begriffe. Mit Hilfe der Bild- und Wortkarten aus Sequenz 5 (an Stelle der Realien werden hier auch Bild- und Wortkarten verwendet) werden sie an der Tafel gesammelt und in sinnvolle Gruppen eingeteilt. Die Bildkarten dienen der Wiedererkennung und die Wortkarten verdeutlichen erneut das Schriftbild. In einer anschließenden Gruppenarbeit formulieren die Schüler Definitionen zu den einzelnen Begriffen, hierbei sollen sie sich an die mündlichen Beschreibungen aus Sequenz 5 erinnern.

Dieser erste Teil der Sequenz findet am gleichen Tag wie Sequenz 5 und 6 statt, so dass das Erinnerungsvermögen der Schüler recht groß sein wird. Um im zweiten Teil (nach dem Wochenende) direkt fortfahren zu können, beschäftigen sich die Schüler auch in der Hausaufgabe mit der Lernkartei, indem sie ihre Definitionen am Wochenende fertig stellen und die entsprechenden Karteikarten (jeder Schüler sollte gleich viele Karten mitnehmen) vorbereiten. Hierfür erhalten sie von mir die Karteikarten, Bildkarten und eine Begriffliste. Auf die Vorderseite jeder Karteikarte soll ein Bild geklebt und der entsprechende Begriff handschriftlich ergänzt werden. (Die Klassenkartei und eine Schülerkartei sind dem Original der Hausarbeit beigefügt.)

In der zweiten Stunde (nach dem Wochenende) stellen die Schüler ihre Definitionen vor und verbessern sie gemeinsam. Zur Sicherung werden die richtigen Formulierungen an die Tafel zu den Bild- und Wortkarten geschrieben. Anschließend ergänzt jeder Schüler auf der Rückseite seiner vorbereiteten Karten die passende Definition. Am Ende dieser Sequenz sollen die Klassenkarteikarten präsentiert und vorgelesen werden, d.h. sie sollten fertiggestellt sein, um in der nächsten Sequenz für die Freie Arbeit zur Verfügung zu stehen.

2.2.8.2 Zielsetzung

Grobziel: Die Schüler sollen die Baseballbegriffe bezüglich des Spielfeldes, der Akteure, deren Aufgaben und Ausrüstung kennen und eine Lernkartei zum neuen Vokabular anlegen.

Feinziele: Die Schüler sollen

- die gelernten BB-Begriffe mündlich wiederholen und an der Tafel in sinnvolle Wortfelder einteilen.
- in Gruppen Definitionen zu den einzelnen Begriffen formulieren.
- ihre Definitionen als Hausaufgabe fertig stellen und die entsprechenden Karteikarten vorbereiten.
- ihre Definitionen vorstellen und verbessern.
- die korrigierten Definitionen auf den Rückseiten ihrer vorbereiteten Karten festhalten.
- ihre fertigen Karteikarten präsentieren.

2.2.8.3 Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.8.4 Reflexion

Mittels Unterstützung des Plakates und der Bild- und Wortkarten schafften es die Schüler problemlos das Baseballfeld zu ‚beschriften’ und die Akteure an die richtigen Positionen zu heften. Meine mündlichen Beschreibungen aus Sequenz 5 konnten die Schüler sinngemäß in der Zielsprache wiedergeben. Ich habe das Gefühl, dass die Verbindung der Begriffsklärung mit dem handelnden Umsetzen im Fach Sport das Einprägen der Schüler enorm verbessert hat.

Erstaunlicherweise musste ich auch im zweiten Teil kaum bei der Beschreibung der Begriffe helfen, denn scheinbar hatten sich die einzelnen Schüler schon zu Hause intensiv mit ihren Karten beschäftigt. Bei auftauchenden Schwierigkeiten halfen sich die Schüler gegenseitig und übernahmen auch das Anschreiben an der Tafel. Ich konnte mich zurücknehmen und auf Fehler bei der Fixierung an der Tafel hinweisen.

2.2.9 Unterrichtssequenz 8 (Lernkartei)

Thema: Erstellen einer eigenen Lernkartei und Herstellen eines Memory-Spieles

2.2.9.1 Didaktisch-methodischer Kommentar

In dieser Sequenz wird sich jeder Schüler in Einzelarbeit eine eigene Baseballkartei anlegen, die für die Vorbereitung des PC-Quiz und zur Festigung des neuen Wortschatzes genutzt werden kann. Die Beschreibungen an der Tafel und die bereits erstellte Klassenkartei dienen hier als Vorlagen. Aus Sequenz 1 wissen die Schüler, dass die Karteikarten Grundlage für ein Memory–Spiel (erweiterte Spielregeln unter 2.2.10) sind, mit dessen Hilfe für das anstehende PC-Quiz wiederholt und geübt werden kann. Leistungsstärkere Schüler können im Anschluss in Partner- oder Gruppenarbeit ein bis zwei Memory–Spiele herstellen. (Zwei Spielgruppen würden die Motivation der einzelnen Schüler erhöhen, weil sie öfter zum Zug kommen.) Da das Herstellen der Memorykarten ähnlich wie die Vorbereitung der Karteikarten abläuft, wird dies ohne Probleme zu bewältigen sein.

2.2.9.2 Zielsetzung

Grobziel: Die Schüler sollen sich eine eigene Baseballkartei anlegen, mit deren Hilfe die Begriffe wiederholt und gefestigt werden können.

Feinziele: Die Schüler sollen

- anhand der Vorlagen eine eigene Baseballkartei erstellen.
- nach der Fertigstellung ihrer Kartei die Memory-Karten herstellen.
- während der Arbeitsphasen mit den Begriffen und deren Definitionen vertraut werden.
- in beiden Phasen das Helfersystem beachten und sich verantwortlich für ihr eigenes Tun und für ihre Mitschüler zeigen.

2.2.9.3 Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.9.4 Reflexion

Fragen bezüglich des Erstellens der Lernkartei traten nicht auf. Durch das gemeinsame Erstellen einer Klassenkartei war der Vorgang hinreichend geklärt. Die Einzelarbeit ließ Ruhe einkehren und die Schüler fleißig arbeiten. Dennoch gab es einige soziale Aspekte in dieser Stunde. Das Austauschen der Vorlagekartei und das gemeinsame Nutzen des Tafelbildes erfolgte in einem ordentlichen Rahmen. Die Schüler konnten sich bestens organisieren und gegenseitig nach noch fehlenden Informationen fragen. Die schnelleren Schüler begannen eigenständig mit dem Herstellen des Memory-Spieles. Hierfür wurden die eigenen Karteien und das bisher gelernte Wissen eingesetzt. Deutlich wurde, dass der hohe Anteil an Schreibarbeit von den Schülern als lästig empfunden wurde. (Im späteren Verlauf der Einheit stellte sich jedoch heraus, dass sich der Einsatz gelohnt hatte, da eine gute Lernhilfe entstanden ist.)

2.2.10 Unterrichtssequenz 9 (PC-Quiz)

Thema: Festigung und Überprüfung des neuen Wortschatzes PC-Quiz (Umgang mit ‘Word’)

Memory-Spielregeln: Wie bei jedem Memory werden immer zwei Karten aufgedeckt. Wer ein Paar findet, darf es aber nur dann an sich nehmen, wenn er die richtige Definition nennen kann. Überprüft wird das von den Mitspielern anhand der erstellten Karteien.

2.2.10.1 Zielsetzung

Grobziel: Die Schüler sollen das neue Wortfeld durch das Memory-Spiel festigen und in einem PC-Quiz anwenden.

Feinziele: Die Schüler sollen

- in Gruppen das Memory-Spiel spielen und dabei ihren Wortschatz festigen.
- ihr Wissen bezüglich des Wortschatzes in einem PC-Quiz anwenden.
- die Multiple-Choice-Quizfragen durch farbige Kennzeichnung der richtigen Antworten lösen.
- den Umgang mit einer Worddatei üben.
- die gemeinsame Besprechung des Quiz aufmerksam über den Beamer verfolgen.

2.2.10.2 Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.10.3 Reflexion

Auf Grund der großen Anzahl von Begriffen beschlossen wir im Laufe des Spiels die Bildkarten offen liegen zu lassen und die gezogenen Wortkarten dem richtigen Bild zuzuordnen, bevor die Definition folgte. Grundsätzlich änderte sich dadurch jedoch nichts an der Versprachlichung der Definitionstexte der einzelnen Begriffe. Die Schüler hatten Spaß daran, die neuen Vokabeln auf diese spielerische Art zu festigen. Das PC-Quiz schien zunächst recht einfach von den Schülern bewältigt zu werden, zumindest traten nur wenige Zwischenfragen während der Arbeit am PC auf. In der anschließenden Pause erfuhr ich jedoch, dass es scheinbar nicht jedem Schüler leicht fiel, das gelernte Wissen am PC anzuwenden. Hierbei stellte der Umgang mit dem Programm ‘Word’ mehr Schwierigkeiten dar, als zu vermuten war.

(Sport)

Da diese Überprüfung die offiziell letzte Sequenz in unserem Blockunterricht darstellte und ich den berechneten Puffer noch nicht aufgebraucht hatte, ging ich mit den Schülern im Anschluss an das PC-Quiz, wie in der ersten Sporteinheit versprochen, zum Sportplatz. Dort wiederholten wir kurz den Aufbau eines Baseballfeldes. Nach einer kurzen Aufwärmphase und wenigen Hinweisen bezüglich der Schlagtechnik, bildeten wir zwei Teams. Eine Offensiv- und eine Defensiv-Mannschaft. Die Defensive verteilte sich im Feld. Automatisch wurden die einzelnen Baseball-Positionen eingenommen. Die Offensive bildete eine Reihe neben der Home plate. Ich musste die Schüler nur auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand hinweisen. Wir spielten Baseball nach den einfachsten Regeln, die den Schülern zu diesem Zeitpunkt bekannt waren. Ich übernahm durchgehend die Rolle des Pitchers, da es wenig motivierend gewesen wäre, wenn die geworfenen Bälle nicht in der Strike Zone gelandet wären. Nach jeweils drei ‚out’ wurde gewechselt. Ich hatte den Eindruck, dass die Schüler eine Menge Spaß hatten. Die Äußerungen auf dem Weg zur Schule und Fragen nach Vereinen in der näheren Umgebung bestätigten dies.

2.2.11 Unterrichtssequenz 10 (Film)

Thema: Baseballfilm ‚Der Durchstarter’

Zum Thema Baseball gibt es unzählige Filme. Ich selbst habe einige gesehen. Für den unterrichtlichen Zweck erschien es mir sinnvoll, einen Film auszuwählen, der sich zur Nachbereitung der Lerninhalte eignet und vor allem schülergerecht ist. Meine Wahl fiel daher auf den Film: „ Der Durchstarter“. Er handelt von einem Jungen (Henry), der sich bei einem Sturz den Arm bricht und nach mehreren Monaten im Gips plötzlich einen POWERARM hat, von einem Profiteam entdeckt und engagiert wird. Henry spielt für eine Saison bei den Chicago Cubs als Pitcher und bringt das Team bis in die Endausscheidung für die World Series.

Der Film zeigt viele Spielsituationen und macht deutlich, welch ein Erlebnis es für einen amerikanischen Jungen ist, so nah an die Stars heran zu kommen.

Da es mir selbst in einem A-Kurs zu schwierig erscheint einen unbekannten Spielfilm in der Zielsprache zu zeigen, werden die Schüler den Film auf Deutsch sehen und einen englischen Fragebogen (s. Anhang [0]) bearbeiten. Somit erhalte ich einen Überblick über die Lernerfolge bezüglich des Spielablaufs und einzelner Begrifflichkeiten.

3 Gesamtreflexion

Die Stundenplanänderung wurde von den Schülern positiv aufgenommen. Das einzige Problem sahen sie darin, dass der für sie ausfallende Fachunterricht bei anderen Kollegen sie benachteiligen könnte. Die meisten Kollegen nahmen aber Rücksicht auf mein Vorhaben.

Es zeigte sich als sinnvoll zunächst Methoden anzuwenden, die ich mit den Schülern bereits im letzten Schuljahr eingeführt hatte, um die neuen Inhalte zu erarbeiten. Die Karteiarbeit wurde mit den im Fach Sport gefestigten Begriffen erarbeitet und eröffnete den Schülern eine neue Möglichkeit, Vokabeln zu lernen. Die offene Unterrichtsgestaltung bot den Schülern jede Menge Freiraum für selbsttätiges und kommunikatives Handeln. Verantwortungsbewusstsein, Kooperationsfähigkeit und selbstständiges Lernen wurden somit gefördert und geschult.

Bereits in Sequenz 1 stellte sich heraus, dass die Schüler von der Integration des Faches Sport begeistert waren. Die sportliche Umsetzung des Themas ‚Baseball’ ließ die Schüler gemeinsam eine neue Sportart erlernen, für die alle die gleichen Voraussetzungen mitbrachten. Keiner war durch eine Vereinstätigkeit (wie doch oft im Sportunterricht) im Vorteil. So fühlte sich auch niemand unterlegen oder benachteiligt.

Die Arbeit am PC motivierte die Lerngruppe ebenso wie das Baseballspielen. Dies bestätigte mich darin, auch weiterhin neue Medien in meinen Unterricht einzubeziehen.

Da die Einheit einen recht langen Unterrichtszeitraum eingenommen hatte, wurde im Anschluss eine Klassenarbeit (s. Anhang) geschrieben. Bei der Vorbereitung kamen die Karteikarten in weiteren freien Arbeitsphasen und bei verschiedenen Vokabelübungen zum Einsatz. Das Memory wurde erneut mit viel Freude gespielt. Außerdem erhielten die Schüler einige Übungsblätter (s. Anhang) von mir, mit deren Hilfe sie sich vorbereiten konnten. Um auch die zu Beginn der Einheit geübte Wörterbucharbeit nochmals zu festigen, bestand der zweiten Teil der Klassenarbeit aus einem didaktisch reduzierten Internet-Text über die Umpire-Ausbildung (s. Anhang).

Die insgesamt guten Ergebnisse der Einheit führe ich darauf zurück, dass es ist mir gelungen ist, die Schüler vernetzend lernen zu lassen.

Obwohl ich den Unterricht meiner Einheit alleine planen, durchführen und reflektieren konnte, war eine Kooperation mit meinen Kollegen unverzichtbar.

Ich bin mir sicher, dass diese Unterrichtseinheit auch in Kooperation aller Englischlehrer einer achten Schulstufe und anderer Fachlehrer durchführbar ist. Nicht nur das an meiner Schule vorhandene Englischlehrwerk für das achte Schuljahr sieht den Bereich „American Sports“ vor. Einige Kollegen, die sich für das doch eher ungewöhnliche Thema interessierten und in manchen Unterrichtsstunden hospitierten, waren beeindruckt und es kam sogar der Vorschlag auf, auch anderen Schülern die Möglichkeit zu bieten, einen Einblick in den amerikanischen Sport zu erhalten. Eine Projektwoche im Frühjahr soll dazu Gelegenheit geben.

Abschließend kann ich sagen, dass es sich lohnt, weniger alltägliche Themen in den Unterricht aufzunehmen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade das Neue und Ungewohnte eine sehr große Motivation für die Schüler darstellt. Daher empfehle ich allen Lehrern, sich in solche Themenbereich einzuarbeiten oder private Stärken zu nutzen um ihren Unterricht dadurch zu bereichern.

4 Literaturverzeichnis

BÖNSCH, Manfred: Praxishandbuch Gute Schule. Schneider Verlag. Hohengehren 2000

CLARKE, David/PREEDY, Ingrid: Die Fundgrube für den Englischunterricht. Das Nachschlagewerk für jeden Tag. Cornelsen Scriptor Verlag. 7. Auflage. Frankfurt am Main 1995

CRYOL, Thomas D.: Baseball verständlich gemacht. Copress Verlag GmbH. München 1991

FROMMER, Helmut: Über das Fach hinaus: fächerübergreifender Unterricht, praktisches Lernen, pädagogische Tradition. Pädagogischer Verlag Schwann-Bagel GmbH. Düsseldorf 1989

HEGELE, Irmintraut: Lernziel: Offener Unterricht. Beltz Verlag. Weinheim und Basel 1994

Lernziel: Stationenarbeit. Beltz Verlag. Weinheim und Basel 1996

JÜRGENS, Eiko: Die ‚neue’ Reformpädagogik und die Bewegung Offener Unterricht. Academia Verlag. 4. erweiterte Auflage. Sankt Augustin 1998

MINISTERIUM FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT und WEITERBILDUNG (Hrsg.):

Lehrplan Englisch als erste Fremdsprache (Klassen 5-9/10). Hauptschule Realschule Gymnasium Regionale Schule Gesamtschule. SOMMER Druck und Verlag. Grünstadt 2000

Lehrplan Arbeitslehre (Klassen 7-9/10). Hauptschule. SOMMER Druck und Verlag. Grünstadt 2000

Lehrplan Sport Sekundarstufe I (Klassen 5-9/10). Hauptschule Realschule Gymnasium Regionale Schule Gesamtschule. SOMMER Druck und Verlag. Grünstadt 1998

PÄDAGOGISCHES ZENTRUM RLP (PZ):

Nachrichten 1/91. Offene Unterrichtsarbeit. Bad Kreuznach

Nachrichten 1/95. Offener Unterricht. Bad Kreuznach

Nachrichten 1/96. Fächerübergreifender Unterricht. Bad Kreuznach

Information 4/96. Mit Freuden Lernen Offene Unterrichtsarbeit 4 Lernen an Stationen. Bad Kreuznach

PETERßEN, Wilhelm H.: Handbuch Unterrichtsplanung. Oldenbourg Verlag. 8. überarbeitete und erweiterte Auflage. München 1998

RAMSEGER, Jörg: Offener Unterricht in der Erprobung Erfahrungen mit einem didaktischen Modell. Juventa Verlag. München 1977

SMYTH, Ian: Lust auf BASEBALL. Pietsch Verlag. Stuttgart 1999

STEINDORF, Gerhard: Grundbegriffe des Lehrens und Lernens. Verlag Julius Klinkhardt. 4.Auflage. Bad Heilbrunn/obb. 1995

TIMM, Johannes-P. (Hrsg.): Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts. Cornelsen Verlag: Berlin 1998

THE SOFTWARE TOOLWORKS (Hrsg.)

Multimedia Encyclopedia Version 1.5 (CD-ROM). 1992

VAN DICK, Lutz: Freie Arbeit / Offener Unterricht / Projektunterricht / Handelnder Unterricht / Praktisches Lernen – Versuch einer Synopse. In: Pädagogik 6/91

VAUPEL, Dieter: Handeln und Lernen in der Sekundarstufe. Beltz Verlag. Weinheim und Basel 1997

WALLRABENSTEIN, Wulf: Offene Schule – Offener Unterricht. Aktualisierte Auflage (1994). Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH. Reinbeck bei Hamburg 1998

Internetmaterial: www.baseballbuch.de

www.baseball-link.com

www.dbvnet.de

www.mlb.com

www.mumpf.de

www.offener-unterricht.de

www.sportsline.com

www.worldseries.com

Die von mir benutzten Unterseiten der angegebenen Internetadressen stehen im Bedarfsfall in ausgedruckter Form zur Verfügung.

5 Anhang

Die im Anhang abgebildeten Materialien (Arbeitsblätter, Word-Dokumente, Fotos, etc.) habe ich verkleinert und neu formatiert um die äußere Form der Arbeit auch im Anhang einzuhalten. Die Originale können jederzeit eingesehen werden.

Baseball ABC

Auf dieser Seite werden die wichtigsten Grundbegriffe erklärt.

(Alle unterstrichenen Begriffe sind an anderer Stelle in dieser Liste erklärt)

At Bat:

Der Batter (Schlagmann) ist At Bat ab dem Zeitpunkt, wo er die Batter`s Box betritt. Der At Bat endet, wenn der Batter die Batter`s Box verlässt. Er kann die Batter`s Box nur verlassen, wenn er ausgemacht (Out) wird oder einen Hit erzielt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ball:

Kleiner, etwa 160 g schweren Ball mit Lederhaut.

Ein Wurf vom Pitcher, der nicht durch die Strike Zone geworfen wurde.

Base:

Eines der 4 quadratisch angeordneten "Laufmale". Die Bases werden gegen den Uhrzeigersinn angelaufen und bezeichnet (siehe Baseballplätze).

Base Hit:

Ein Schlag des Batters, der ihm ermöglicht, dass er das First Base erreicht (auch Single Hit genannt).

Baselines:

Spielfeldlinien. Sie gehören zum Spielfeld und trennen das Fair - vom Foul Territory

Base on Ball:

Der Batter bekommt das First Base, nachdem der Pitcher 4 Balls geworfen hat.

Baserunner oder Runner:

Ein Spieler des Offenseteam, der sich auf einem Base befindet.

Bat:

Baseballschläger. In Deutschland sind die meisten Schläger aus

Aluminium. In den USA sind nur Holzschläger zugelassen.

Batter:

Schlagmann. Ein Spieler des Offenseteam der in der Batter`s Box steht,

um den vom Pitcher geworfenen Ball zu schlagen.

Batter`s Box:

Begrenzter Schlagraum rechts und links der Home Plate, in der sich der Batter beim Schlagen mit beiden Beinen befinden muss.

Batting Order:

In der Batting Order ist die Reihenfolge der Batter festgelegt.

Bullpen:

Bereich, in dem sich die Pitcher einwerfen. In Deutschland gibt es ein Bullpen meistens aber nicht.

Bunt:

Der Batter lässt den Ball absichtlich <abtropfen>, so dass er im Infield liegen bleibt.

Catch:

Ein von einen Feldspieler, gefangenem Ball

Catcher:

Fänger der Defensemannschaft, der hinter der Home Plate steht.

Catcher’s Box:

Rechteck hinter der Home Plate. In diesem Bereich muss sich der Catcher aufhalten, wenn der Pitcher auf der Pitcher’s Plate steht.

Coach:

Trainer. Betreut die Teams und ist im Baseball auch derjenige, der mit dem Umpire diskutiert sollte, im Regelfall ist das aber nicht der Fall.

Count:

Anzahl der Balls und Strikes, die ein Batter erhalten hat. Die Balls werden beim Count zuerst aufgeführt. Man spricht von einem Full Count, wenn der Batter 3 Balls und 2 Strikes hat. Der Umpire sagt z.B. "2 and 2" an, dies bedeutet der Batter hat 2 Balls und 2 Strikes erhalten.

Defense:

Verteidigende Mannschaft. Sie besteht aus neun Spielern die vor dem Play Ball einer festen Position zu geordnet werden.(siehe Baseballplätze)

Dead Ball:

Spielunterbrechung. Der Umpire unterbricht das Spiel mit dem Call: "Time". Der Ball darf nicht mehr gespielt werden.

Double oder Double Hit:

Hit eines Batter, der ihm ermöglicht, sicher das Second Base zu erreichen.

Double Play:

Spielzug der Defense, bei dem 2 Offense Spieler nacheinander Out gemacht werden.

Dugout:

In diesem Bereich halten sich die Spieler, die nicht direkt am Spiel beteiligt sind, auf.

Error:

Fehler eines Fielders, der dazu führt, dass ein Offense Spieler, der eigentlich "Out" gemacht worden wäre, nun an einem Base Safe ist.

Fair Ball:

Gültiger Schlag, der ins Fair Territory geschlagen wurde. Er bleibt auch dann Fair , wenn er auf indirektem Wege ins Foul Territory gelangt.

Fair Territory:

Spielfeld, das seinen Ausgangspunkt an der Home Plate hat und im 90 Grad Winkel über das First - bzw. Third Base verläuft (siehe Baseballplatz).

Fielder:

Ein Spieler der Defensemannschaft. Es wird zwischen Infielder und Outfielder unterschieden.

First Base:

Base, das von der Home Plate aus gesehen, sich auf dem rechten Eck des Infields befindet.

Foul Ball:

Vom Batter ins Foul Territory geschlagener Ball.

Foul Territory:

Fläche außerhalb des Fair Territory. Kann aber unter bestimmten Umständen bespielt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Glove:

Handschuh, den die Fielder zum Fangen des Balles benutzen.

Grounder:

Ball, der vom Batter auf den Boden geschlagen wurde.

Hit:

Treffer eines Batter `s. Von einem Hit wird nur gesprochen, wenn der Batter mindestens das First Base erreichen kann.

Home Plate:

Base, Ausgangs- und Endpunkt für die Offense.

Home Run:

Schlag eines Batter `s, der über die hintere Spielfeldabgrenzung fliegt ohne vorher den Boden zu berühren. Ein sicherer Run für die Offense. Man spricht von einem Grand-Slam-Homerun wenn alle 3 Bases mit Runner besetzt sind. Es werden beim Grand Slam 4 Runs für die Offense gezählt.

Infield:

Innenfeld, das durch die Bases begrenzt wird.

Inning:

Einer der 9 Spielabschnitte, die ein Baseballspiel in der Regel dauert. In Deutschland werden aber im Regelfall nur 7 Innings gespielt. Ein Inning unterteilt sich in zwei Halb-Innings, im ersten Halb-Inning ist das Gastteam in der Offense, im zweiten Halb-Inning ist das Heimteam in der Offense. Ein Halb-Inning ist zu Ende, wenn die Defense 3 Outs geschafft hat.

Lead:

Abstand eines Baserunner zu dem zuletzt erreichten Base. Der Runner verringert dadurch den Abstand zum nächsten Base.

Lineup:

Die Mannschaftsaufstellung. In der Lineup werden die Positionen der

einzelnen Spieler und die Schlagreihenfolge festgelegt.

Offense:

Als Offense wird die angreifende Mannschaft bezeichnet. Die Offense ist am Schlag.

Official Scorer:

Offizieller Spielschreiber. Er hält alle Spielzüge der einzelnen Spieler fest.

Out:

Ein Spieler wird Out gegeben, wenn z.B. der Ball vor dem Spieler am First Base ist.

Outfield:

Außenverteidigung. Beim Baseball sind es die Outfielder, die am meisten rennen müssen. Wenn ein Ball im Infield durchgeht, muss das Outfield sofort bereit sein diesen Ball gleich zu stoppen und wieder ins Infield zu werfen.

Pickoff:

Der Versuch einen Runner auf einer Base out zu machen. Der Pitcher versucht mit einem direkten Wurf auf eine Base, einen Runner out zu machen oder den Runner so kurz wie möglich an der Base zu halten.

Pitch:

Wurf des Pitcher zum Catcher.

Pitcher:

Ein Spieler des Defenseteam. Er wirft den Ball zum Catcher

und bringt ihn somit ins Spiel.

Pitchers Plate oder Pitchers Rubber:

Markierte Stelle in mitten des Pitching Mount. Der Pitcher muss, beim Wurf zum Catcher das Rubber mit seinem Standbein berühren.

Pitching Mount:

Runder Hügel in der Mitte des Infield. Nicht alle Spielfelder in Deutschland haben einen Mount. Es wird in so einem Fall in der Mitte des Infields ein Kreis mit ca. 3 Meter Durchmesser gezogen.

Plate Umpire:

Schiedsrichter, der hinter dem Catcher postiert ist. Er trifft die Entscheidung, ob ein Pitch ein Strike oder ein Ball ist.

Play oder Play Ball:

Ausruf des Umpires, wenn nach einer Spielunterbrechung das Spiel weitergehen darf. Es wird auch bei Beginn eines Spieles gerufen.

Run:

So wird im Baseball ein erzielter Punkt bezeichnet. Ein Run wurde erzielt, wenn ein Runner alle Bases berührt hat. Er muss als erstes das First - dann das Second - dann das Third Base und zum Schluss die Home Plate berühren.

Run Batted In:

Ein Batter, der es anderen Runnern durch einen Hit oder Walk ermöglicht, einen Run zu erzielen. Er bekommt in der Statistik für jeden erzielten Run ein Run Batted In (RBI).

Rundown:

Versuch der Fielder, einen Runner out zu machen, der sich zwischen zwei Bases befindet. Der Runner muss mit dem Ball berührt werden, nur dann kann er out gemacht werden.

Safe:

Wenn der Umpire einen Runner Safe gibt, ist der Runner vor dem Ball auf die Base gelangt. Er ist "sicher" und darf auf dem Base bleiben.

Score:

Momentaner Spielstand oder Endergebnis eines Baseballspieles. Das Ergebnis wird in Runs angegeben.

Scoring Position:

Ein Runner ist in Scoring Position, wenn er mindestens das Second Base erreicht hat. Er befindet sich in einer Position in der er, beim nächsten Hit, einen Run erzielen könnte.

Second Base:

Ein Base, das sich am Ende des Infields befindet (siehe Baseballplätze).

Steal:

Ein Runner versucht ein weiteres Base zu erreichen, ohne das ein Hit erfolgt ist. "Der Runner versucht ein Base zu stehlen".

Stolen Base:

Ist ein Stealversuch erfolgreich, bekommt der Runner in der Statistik ein Stolen Base eingetragen.

Strike:

Ein vom Pitcher geworfener Ball, der durch die Strike Zone fliegt oder wenn der Batter nach dem Ball schlägt und ihn nicht berührt. Hat der Batter noch keine 2 Strikes, wird jeder geschlagener Foul Ball als Strike gezählt.

Strike Out:

Out des Batters, das dem Pitcher gutgeschrieben wird, da er 3 regelgerechte Strike, die der Batter nicht schlagen konnte, geworfen hat.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Strike Zone:

Gedachter Bereich in senkrechter Richtung über der Home Plate.

Die waagrechte Begrenzung bilden die Knie und die Achselhöhe

des jeweiligen Batters.

Third Base:

Base, das von der Home Plate aus gesehen sich auf der linke Ecke

des Infields befindet.

Time:

Spielunterbrechung, die vom Umpire ausgerufen wird. Der Umpire ruft laut "Time".

Umpire:

Schiedsrichter. In den USA sind es in der Regel 6 Umpire. Der Plate Umpire, drei Umpire stehen jeweils an einer Base und entscheiden ob ein Runner Safe oder Out ist. Die letzten zwei sind im Outfield postiert und entscheiden ob z.B. ein Home Run erzielt wurde.

Leider ist in Deutschland die Umpirezahl wesentlich geringer. Meistens sind es nur zwei. Der eine steht hinter der Home Plate und der zweite postiert sich je nach Spielzug anders.

[0]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[1]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[2]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[3]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Informationen zur Geschichte des Baseball habe ich aus den Quellenangaben unter entnommen und zu einem didaktisch reduzierten Text zusammen gefasst.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

At the end of a season (from April to October), the winner in each division and the best number two team of each league play their play-offs to determine the NL-champion and the AL-champion. The play-off winners meet in the World Series (4 out of 7).

These teams took part in the play-offs 2001: (Wildcard -WC-: best #2)

Atlanta Braves Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten East New York Yankees Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Houston Astros Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Central Cleveland Indians Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Arizona Diamondbacks Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten West Seattle Mariners Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

St. Louis Cardinals Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten (WC) Oakland Athletics Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schedule: NL AL

3 out of 5: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4 out of 7: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten ??? Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die aktuellen Daten zum Spielbetrieb der Baseballsaison 2001 habe ich aus den Internetseiten www.sportsline.com/mlb/sched.html, www.mlb.com, www.worldseries.com und dem Videotext des Senders DSF entnommen.

[4]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

6 [5]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schülerergebnis (Arbeitsblatt) Sequenz 2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[6]

Homepage-Liste Sequenz 3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[7]

Fragendatei Sequenz 3

1. Write the name of your team with one of the team colors and underline it!

Our Major League Team:

2. Write down 3-5 questions about your team for the rest of our English class!

At this homepage you can find the answers for all questions?

3. Ask Ms Holdermann to look at your questions!

4. Cancel task 1. to 4. and change task 6. and 7. to order 1. and 2.!

5. Cancel this task and save your document (Datei) on your team’s name!

6. Open a new word document and copy the questions to it!

7. Then answer the questions on your new document. The team homepages will help you.

Don’t forget to save the new document on your group’s name!!!!!!!!!

[8]

Schülerdateien Sequenz 3

A

Our Major League Team: St.Louis Cardinals

At this homepage you can find the answers for all questions?

www.cardinals.mlb.com

1. Open a new word document and copy the questions to it!

2. Then answer the questions on your new document. The team homepages will help you.

Don’t forget to save the new document on your group’s name!!!!!!!!!

Questions:

1. How many games won Dizzy Dean 1932?

2. Write the names of the Catchers !

3.When was the Bush Stadium officially opened ?

4. How old are the Cardinals

B

Our Major League Team: Arizona Diamondbacks

1.. Open a new word document and copy the questions to it!

2. Then answer the questions on your new document. The team homepages will help you.

At this homepage you can find the answers for all questions?

www.diamondbacks.mlb.com

Don’t forget to save the new document on your group’s name!!!!!!!!!

Questions:

1. Which championship did the Diamondbacks win this year?

2. When did Bill Clinton visit the Diamondbacks?

3. What’s the Diamondbacks stadium’s name?

4. How many players have to be on a baseball field?

5. What’s Reggie Sanders full name?

9 C

Our Major League Team: Houston Astros

At this homepage you can find the answers for all questions?

www.astros.mlb.com

1. Open a new word document and copy the questions to it!

2. Then answer the questions on your new document. The team homepages will help you.

Don’t forget to save the new document on your group’s name!!!!!!!!!

Questions:

1. What’s the name of the Player at first Base?

2. How is the Enron Field's roof designed?

3. When did the Houston Astros won four division titles?

4. Name the positions on a baseball field?

5. What’s the name of the Player at Center Field?

10 D

Our Major League Team: NEW YORK YENKEES

At this homepage you can find the answers for all questions?

www.yankees.mlb.com

1. Open a new word document and copy the questions to it!

2. Then answer the questions on your new document. The team homepages will help you.

Don’t forget to save the new document on your group’s name!!!!!!!!!

Questions:

1. How often did the team play in the World Series?

2. How many First-Timers (players, that play their first World Series) do the Yankees have this year?

3. How much players have the N.Y Yankees?

4. Where is the Yankees stadium?

5. How often did the Yankees win the champions ship (World Series)?

11 E

Our Major League Team: Cleveland Indians

At this homepage you can find the answers for all questions?

www.Indians.mlb.com

www.msn.com-link-Indians-mlb

1. Open a new word document and copy the questions to it!

2. Then answer the questions on your new document. The team homepages will help you.

Don’t forget to save the new document on your group’s name!!!!!!!!!

Questions:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

July 19, 1910

1. Who spent the years 1890-1898 pitching with the Cleveland Spiders and joined the Naps from 1909-1911?

2. What is the name of the stadium ?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. What is the position of Tim Laker ?

4. Game - April 4, 1994 vs. _________________ ????

[9]

Vorlage für Puzzleteile Sequenz 4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[10]

Antwortdateien der Schülergruppen Sequenz 4

St. Luis Cardinals:

A1

1. How many games won Dizzy Dean 1932?

Dizzy Dean won 18 games!

2. Write the names of the Catchers !

Eli Marrero and Mike Matheny are the Catchers!

3.When was the Bush Stadium officially opened?

The Bush Stadium is officially in 1966 opened!

4.How old are the Cardinals

The Cardinals are 125 years old!

A2

1. How many games won Dizzy Dean 1932?

18 games

2. Write the names of the Catchers !

Eli Marrero and Mike Matheny

3.When was the Bush Stadium officially opened ?

May 12, 1966, Busch Stadium officially opened

4. How old are the Cardinals 125 years

12

Arizona Diamondbacks

13 B1

Questions:

1. Which championship did the Diamondbacks win this year?World Series bound

2. When did Bill Clinton visit the Diamondbacks?

25.February 1999.

3. What’s the Diamondbacks stadium’s name?

Bank one Ballpark

4. How many players have to be on a baseball field?

9 players

5. What’s Reggie Sanders full name?

Reginald Laverne Sanders

14

15 B2

1. Which championship did the Diamondbacks win this year? They have won the National League!

2. When did Bill Clinton visit the Diamondbacks?

Bill Clinton has to visit the Diamondbacks 25 Feb.1999

3. What’s the Diamondbacks stadium’s name?

Barry Gossage

4. How many players have to be on a baseball field?

They have 7 players on the field.

5. What’s Reggie Sanders full name?

Full name: Reginald Laverne Sanders

16

17 B3

1. Which championship did the Diamondbacks win this year?Series Bound

2. When did Bill Clinton visit the Diamondbacks?

25th,Feburary,1999

3. What’s the Diamondbacks stadium’s name?

Bank one Ballpark

4. How many players have to be on a baseball field?

9 players

5. What’s Reggie Sanders full name?

Reginald Laverne Sanders

18 B4

1. Which championship did the Diamondbacks win this year? National League Championship

2. When did Bill Clinton visit the Diamondbacks? Feb 25 1999

3. What’s the Diamondbacks stadium’s name? Bank One Ballpark

4. How many players have to be on a baseball field?

9 Players

5. What’s Reggie Sanders full name?

: Reginald Laverne Sanders

19

20 B5

1. Which championship did the Diamondbacks win this year?

This team has win the national league.

2. When did Bill Clinton visit the Diamondbacks?

25 Feb. 1999 has Bill Clinton visit the team.

3. What’s the Diamondbacks stadium’s name?

Barry Gossage

4. How many players have to be on a baseball field?

They has 7 field players

5. What’s Reggie Sanders full name?

Reginald Laverene Sanders

21

22

Houston Astros

23 C1

What’s the name of the Player at first Base?

Jeff Bagwell

2. How is the Enron Field's roof designed?

Longest open Area

3. When did the Houston Astros won four division titles?

24.10.2001

4. Name the positions on a baseball field?

Enron Field

5. What’s the name of the Player at Center Field?

Glen Barker, Richard Hidlago

24 C2

Questions:

1. What’s the name of the Player at first Base?

Jeff Bagwell

2. How is the Enron Field's roof designed?

It open or close in 12 minutes and withstand severe hurricane conditions.

3. When did the Houston Astros won four division titles?

Five Years from 1997 - 2001.

4. Name the positions on a baseball field?

Center Field, Right Field, Shortstop, 1st Base, Pitcher, Catcher,3rd Base, Left Field

5. What’s the name of the Player at Center Field?

Glen Barker,Richard Hidalgo

25

26 C3

1. What’s the name of the Player at first Base?

Jeff Bagwell

2. How is the Enron Field's roof designed?

Enron Field's roof is designed to open or close in 12 minutes

3. When did the Houston Astros won four division titles?

7:30pm 7 series

4. Name the positions on a baseball field?

Enron

5. What’s the name of the Player at Center Field?

Glen Barker and Richard Hidalgo

27

28

Cleveland Indians (Das Foto des Stations ist aus Platzgünden gelöscht.)

29 D1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

July 19, 1910 1. Who spent the years 1890-1898 pitching with the Cleveland Spiders and joined the Naps from 1909-1911?Cy Young

2. What is the name of the stadium ?jacobs Field

3. What is the position of Tim Laker ?Catcher

4. Game - April 4, 1994 vs. Seattle

_________________ ????

30 D2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

July 19, 1910

1. Who spent the years 1890-1898 pitching with the Cleveland Spiders and joined the Naps from 1909-1911? Cy Young

2. What is the name of the stadium ?

Jacobs Field

3. What is the position of Tim Laker ? Catcher

4. Game - April 4, 1994 vs. Seattle ????

31

32 D3

July 19, 1910 1. Who spent the years 1890-1898 pitching with the Cleveland Spiders and joined the Naps from 1909-1911? Cy Young

2. What is the name of the stadium ? Jacobs Field

3. What is the position of Tim Laker ?

Catcher

4. Game - April 4, 1994 vs. Seattle_________________ ????

33

34

New York Yankees

35 E1

Questions:

1. How often did the team play in the World Series?2 games

2. How many First-Timers (players, that play their first World Series) do the Yankees have this year? 19 players

3. How much players have the N.Y Yankees? 40 players

5. Where is the Yankees stadium? In NY

5. How often did the Yankees win the champions ship (World Series)? 26

36

1

37 E2

1. How often did the team play in the World Series?2games

2. How many First-Timers (players, that play their first World Series) do the Yankees have this year? 4players

3. How much players have the N.Y Yankees?

They have 40 players

4. Where is the Yankees stadium?

The stadium is in ny

5. How often did the Yankees win the champions ship (World Series)?They have win the championchip 26

38

39 E3

Questions:

1. How often did the team play in the World Series?

The team has played 19 times in the World Series

2. How many First-Timers (players, that play their first World Series) do the Yankees have this year?

On October 4,1965 with the Yankees out of the World Series for only the third time in 17 years.

3. How much players have the N.Y Yankees?

The team has 25 players.

6. Where is the Yankees stadium?

The Stadium is in Bronx.

5. How often did the Yankees win the champions ship (World Series)?

The Yankees team has 26 mal win

40

Ergebnisse nach der Besprechung und Korrektur Sequenz 4

St. Louis Cardinals Questions: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. How many games did Dizzy Dean win in 1932?

He won 18 games.

2. Write the names of the Catchers !

Eli Marrero and Mike Matheny are the Catchers!

3.When did the Bush Stadium officially open?

May 12th, 1966, Bush Stadium officially opened

4. How old are the Cardinals

The Cardinals are 125 years old!

NEW YORK YANKEES Questions: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. How often did the team play in the World Series?

They played in the World Series 37 times. Since Nov 2001 ’38 times’!

2. How many First-Timers (players, that play their first World Series) do the Yankees have this year?

6 Yankee players play their first World Series this year.

3. How much players do the N.Y Yankees have?

The Yankees have 40 players, the best players are in the 25-man Roster.

4. Where is the Yankees stadium?

It’s in the Bronx, New York

5. How often did the Yankees win the champions ship (World Series)?

The won the World Series 26 times.

Cleveland Indians Questions: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

July 19, 1910 1. Who spent the years 1890-1898 pitching with the Cleveland Spiders and joined the Naps from 1909-1911?

Cy Young spent the years 1890-1898 pitching with the Cleveland Spieders.

2. What is the name of the stadium ?

It’s Jacobs Field

3. What is the position of Tim Laker ?

Tim Laker is a catcher.

4. Game - April 4, 1994 vs._________?

vs. Seattle

Arizona Diamondbacks Questions: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Which championship did the Diamondbacks win this year?

They won the National League championship!

2. When did Bill Clinton visit the Diamondbacks?

Bill Clinton visited the Diamondbacks on Feb. 25th 1999

3. What’s the Diamondbacks stadium’s name?

Bank One Ballpark

4. How many players have to be on a baseball field?

9 players have to be on a baseball field.

5. What’s Reggie Sanders full name?

Reginald Laverne Sanders

Houston Astros Questions: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. What’s the name of the Player at first Base?

His name is Jeff Bagwell.

2. How is the Enron Field's roof designed?

Enron Field's roof is designed to open or close in 12 minutes.

3. When did the Houston Astros win four division titles?

The Houston Astros won four division titles in five years from 1997-2001.

4. Name the positions on a baseball field?

Pitcher, Catcher, 1st Baseman, 2nd Baseman, Shortstop, 3rd Baseman, Leftfielder, Centerfielder, Rightfielder

5. What’s the name of the Player at Center Field?

Glen Baker and Richard Hidalgo play at Center Field.

F 1

Fotos: Während der Stationenarbeit im PC-Labor Sequenz 4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Daniel, Sabrina und Kevin

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Olga unterstützt Anastasia

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Sandra und Cindy im Team, Steven überwacht die Lage.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ich freue mich über die guten Ergebnisse.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[11]

Plakat (Baseball field) Sequenz 5

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[12]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[13]

Bildkarten (Akteure) Sequenz 5

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[14]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

F 2

Fotos: Beim Baseball spielen in der Sporthalle Sequenz 6

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ich zog die Catcher-Ausrüstung an, um sie den Schülern zu präsentieren. Später zogen sie auch einige Schüler an.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Letzte Anweisungen zur Aufstellung der Defensive.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zunächst schlug ich Bälle ins Feld, die Offensiv-Mannschaft wartete auf ihren Einsatz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Björn (in blau) zeigte vollen Einsatz und Anastasia (rotes Shirt) konnte den Ball fielden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Auch einer unserer Sportlehrer wollte das Schlagen ausprobieren!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

So konnte ich mit meinen Schülern im Feld (Defensive) Spielen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Olga versucht das Base noch vor dem Ball zu erreichen. Sascha ist bereit für einen guten ‚Catch’.

[15]

Bildkarten (Ausrüstung) Sequenz 7

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[16]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[17

Bilder für die Klassenkartei Sequenz 7

a]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[17

Begriffsliste für die Vorbereitung der Klassenkartei Sequenz 7

a]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[18]

Klassenkartei Sequenz 7

Die Klassenkartei ist dem Original der Arbeit beigefügt.

[19]

Schülerkartei Sequenz 8

Jedem Exemplar der Arbeit ist eine Schülerkartei beigefügt.

[20]

Memory Sequenz 9

Dem Original der Arbeit ist ein Memory beigefügt.

F 3

Fotos: Beim Herstellen der Schülerkartei Sequenz 8

F 4

Fotos: Beim Memory spielen Sequenz 9

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

40.1.1 Thomas bei der Arbeit, Björn kontrolliert, ob Thomas das auch richtig macht

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ob Sandra abguckt? Oder muss sie niesen?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wahid ganz konzentriert!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Austauschen der Klassenkartei klappt reibungslos bei Daniel und Sascha.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Fensterseite ist auch fleißig.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Björn ist am Zug. Nelli passt genau auf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Jetzt ist Thomas am Zug. Björn weist ihn auf die Regeln hin.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anna-Mareike schaut zum Plakat an der Magnettafel. Daniel lässt sich Zeit mit seinem Zug.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Jetzt ist Cindy dran. Anastasia freut sich für sie.

[21]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[22]

Schüler-Ouiz Sequenz 9

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

F 4

Fotos: Auf dem Sportplatz nach dem PC-Quiz (Sport)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Alle stürzen sich auf die Ausrüstung und erforschen sie.

[23]

Fragebogen zum Film Sequenz 10

Questions about the movie: DER DURCHSTARTER!!! 07.11.01

1. Name the baseball team the movie is about?

____________________________________________________________

2. What’s the name of their stadium?

____________________________________________________________

3. Which position does Henry play at the CC?

____________________________________________________________

4. Against (gegen) which team do the CC play in Henry’s first game?

____________________________________________________________

5. What’s a DOUBLE PLAY?

____________________________________________________________

6. How many ‘strikes’ must the pitcher pitch to make the batter ‘out’?

____________________________________________________________

7. Henry’s first time at bat! Against which team do they play?

____________________________________________________________

8. Why is Henry allowed to go to 1st base after his first time at bat?

____________________________________________________________

9. Which team wants to buy (kaufen) Henry?

____________________________________________________________

10. Worum geht es im letzten, alles entscheidenden Spiel der Saison?

____________________________________________________________

11. Gegen wen spielen die CC in diesem letzten Saison-Spiel?

____________________________________________________________

12. Welche Tricks lässt sich Henry einfallen, als sein Arm plötzlich keine Kraft mehr hat? (mündlich!)

Ausgefüllter Schülerbogen Sequenz 10

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Exercises for English Test Nr. 2:

1. Fill in the correct words!

British rules league expansion professional

developed 30 season NATIONAL declared itself

“The National Pastime” WORLD SERIES created divisions

Baseball _______________ in the middle of the 19th century from the ___________ games ‘rounders’ and ‘cricket’.

Maybe ABNER DOUBLEDAY ______________ the game of baseball in 1839 in Cooperstown, N.Y..

In 1845 ALEXANDER CARTWRIGHT formed the first baseball team, the ‘ Knickerbocker Baseball Club of New York’ and created a set of 20 ___________.

Since 1856 baseball is known as ________________________ .

One year later people changed some rules and the ‘Knickerbockers’ and fifteen other teams organized into the first baseball _____________, the ‘ National Association of Base Ball Players’.

The ‘ Cincinnati Red Stockings’ were the first ___________________ team, they won 91 out of 92 games in their first ______________ (1869/70). The ‘Red Stockings’ and many other teams organized into the ‘ National Association of Professional Base Ball Players’ until the owners of eight clubs formed the _____________ LEAGUE in 1876.

The other clubs formed the ‘ American Base Ball Association’ in 1882, which _____________ __________ a major league, the AMERICAN LEAGUE, in 1901.

Since 1903 the best teams of the two MAJOR LEAGUES meet in the ___________ _________ to determine the WORLD CHAMPION.

In 1933 there was the first All Star Game.

Eight teams played in both leagues until the beginning of the 1960s, then the ______________ of Major League Baseball started.

Today there are _____ MLB-teams.

16 in the National League and 14 in the American League.

Each league has three ______________.

2. Answer the questions:

a) Name 4 Major League Baseball Teams!

____________________________________________________________

____________________________________________________________

b) How often did the New York Yankees play in the World Series?

____________________________________________________________

c) Which championships did the Arizona Diamondbacks win this year (2001)?

____________________________________________________________

d) Which teams plays on Jacobs Field?

____________________________________________________________

e) What’s the name of the Houston Astros Stadium (baseball field)?

3. Describe the following baseball words!

Home Plate: _____________________________________________

_____________________________________________

Dugout: _____________________________________________

_____________________________________________

Pitcher: _____________________________________________

_____________________________________________

Shortstop: _____________________________________________

_____________________________________________

Batting glove: _____________________________________________

_____________________________________________

Leg protector: _____________________________________________

_____________________________________________

English Test Number 2 A-class-8

Name: ___________________ November, 29th 2001

Questions about baseball’s history and the MLB:

1. Complete the timetable about the most important dates and happenings of baseball’s history!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Name five Major League teams:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. What do you know about the Major League teams?

a) Where are these stadiums? Draw a line to the correct city!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

b) Where in NY is the Yankees Stadium?

______________________________________________________

c) When did the Cardinals stadium officially open?

______________________________________________________

d) How is the Astros field’s roof designed?

______________________________________________________

e) Who won the WORLD SERIES 2001?

______________________________________________________

f) Did this team win the National League Championship or

(cross one) the American League Championship?

g) How often did the Yankees win the WORLD SERIES?

______________________________________________________

h) How many defense players have to be on a baseball field? ________

Name all of them!_________________________________________

______________________________________________________

/15

Definitions of baseball words!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Describe the following baseball words!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Multiple Choice

One or more answers are correct. Underline the correct answer!

1. What happens, if a fielder catches the ball out of the air?

f) The batter has a home run.

g) The batter is “out”.

h) The batter can run to 1st base.

i) The batter is “save” at 1st base.

2. How many “outs” does a team need to change from the defense to the offense?

f) 4

g) 2

h) 3

i) 1

3. After how many “strikes” is the batter ‘OUT’?

f) 2

g) 3

h) 4

i) 1

4a. What does the batter wear? 4b. Where is his position?

f) Mask a) Dugout

f) batting gloves b) Pitcher’s plate

g) helmet c) Batter’s box

h) glove d) Catcher’s box

5a. Who is an outfield player? 5b. Who is a defense player?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

result: /60

parents’ signature: ____________________________

Name: _______________________ December 5th, 2001

Reading!

(Versuche möglichst viele Worte aus dem Kontext zu verstehen!

Schlage nur die Wörter nach, die du überhaupt nicht verstehst!)

www.mlb.com Umpires!

How to become a MLB umpire:

1. Training school

People who want to become professional umpires must attend one of two training schools in Florida. They have to take part in a five-week course during baseball's off-season.

Most of the students have not umpired a game at all before they go to a training school. So they have to learn everything it takes to be an umpire.

2. Instructors look for potential umpires

Instructors look for many characteristics when looking for potential umpires. The most important characteristics are:

Knowledge of baseball rules, confidence, a strong presence on the field, knowledge of the mechanics (where to go when the ball is hit), forceful calls, good use of voice and hustle.

Instructors look for good judgment and character, too.

3. Finish at top of class

After taking part in the five-week course during January and part of February, the top graduates can attend an Evaluation course.

4. From the minor league to ‘The Call’

At the Evaluation course, instructors recommend possible candidates to the minor league presidents. Then the new umpires begin their way from one minor league level to the next until they reach Class-AAA (Triple-A).

Once they get to Triple-A, MLB starts looking at them to decide who's going to come up to the Major Leagues. Then the umpires just have to hope, that they get a chance.

Usually it takes seven to 10 years in the minor leagues before an umpire gets to the Majors. That's twice as

5. If you want to become a MLB umpire

Contact a minor league umpire to get an insight on what the life is like, read and study the rulebook, and watch as many games as you can on television.

Inform yourself about the two umpire schools, Enroll in one of those schools, attend the course and see if it leads to a job in professional baseball much it takes a ballplayer to make his way through the minor leagues.

Tasks:

1. Read the text carefully and underline the words you don’t understand!

2. Now try to understand most of the words by reading the whole sentences!

3. Look up the words you still don’t understand in your dictionary!

4. Basic reading!

Right or wrong?

a) The training schools for umpires are in New York. _____________

b) The course takes five month. _____________

c) Umpires must have a good (loud) voice. _____________

d) An umpire must reach Class-AAA before he gets a chance to get to the MLB. _____________

e) It takes about 17 years to get to the Majors. ____________

/5

5. Reading for details!

These sentences are wrong! Find the right sentences and copy them!

a) People who want to become professional umpires must attend the ‘Major League Baseball’s Umpire School’ in Arizona.

_________________________________________________________

b) Most of the students have umpired many games before they go to a training school. ______________________________________________

c) Good judgment isn’t important for a umpire.

_________________________________________________________

d) Then the new umpires begin their way from one MLB team to the next until they reach the World Champion.

_________________________________________________________

/8

6. Do you know how to become a MLB umpire?

Answer the Questions! (Whole sentences, please!)

a) How many training schools are there in Florida?

______________________________________________________

b) What do the students have to learn in the training schools?

______________________________________________________

c) Name 4 of the most important characteristics for a umpire!

______________________________________________________

d) When does the five-week course take place?

______________________________________________________

/7

mark: ______________ points: _____/20

parent’s signature: __________________________________________

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ich versichere, dass ich die Hausarbeit ohne fremde Hilfe verfasst, mich anderer als der von mir angegebenen Hilfsmittel nicht bedient, alle Zitate kenntlich gemacht und das Thema nicht bereits im Rahmen einer früheren Prüfung schriftlich bearbeitet habe.

_______________________ _____________________

Ort, Datum Unterschrift

[...]


[1] PZ-Nachrichten 1/95, S. 1

[2] www.offener-unterricht.de unter Offener Unterricht, 16.12.2001

[3] Peterßen, 8. Auflage, 1998, S. 326

[4] www.dbvnet.de unter Baseball? (Geschichte des Baseball), 23.09.2001

[5] Ebd.

[6] vgl. Cyrol, 1991, S. 103

[7] Smyth, 1999, S. 9

[8] vgl. Ebd.

[9] vgl. www.dbvnet.de unter Baseball? (Geschichte des Baseball), 23.09.2001

[10] vgl. The Software Toolworks, 1992, unter ‘History of Baseball’

[11] vgl. ebd und vgl. Cyrol, 1991, S. 103

[12] vgl. Ebd. und vgl. Smyth, 1999, S. 9

[13] vgl. The Software Toolworks, 1992, unter ‘History of Baseball’

[14] Cyrol, 1991, S. 103/104

[15] vgl Ebd. und The Software Toolworks, 1992, unter ‘History of Baseball’

[16] 1947 eröffnete der erste schwarze Spieler (Jacky Robinson) in einer Profiliga die Saison für die ‚Brooklyn Dodgers’ auf dem 2. Base.(Smyth, 1999, S. 9)

[17] Berühmt geworden durch den Film ‚A League of Their Own’ (Eine Klasse für sich), der die Geschichte der ‚All American Girl’s Professional Baseball League’ von 1943-54 wiedergibt.

[18] vgl. The Software Toolworks, 1992, unter ‘History of Baseball’

[19] www.dbvnet.de unter Baseball? (Baseball als internationale Sportart), 23.09.2001

[20] vgl. www.mlb.com unter History (Expansion history), 23.09.2001

[21] The Software Toolworks, 1992, unter ‘History of Baseball’

[22] vgl. Cyrol, 1991, Abbildung S.99 oben

[23] vgl. www.mlb.com unter History (Expansion history), 23.09.2001

[24] vgl. www.sportsline.com/mlb/sched.html (2001 Team-by-Team Schedules), 03.10.2001

[25] Die Erkenntnisse über den momentanen Spielbetrieb in den USA ergaben sich durch intensive Recherchen auf folgenden Internetseiten: www.mlb.com, www.sportsline.com und www.baseball-link.com. Eine Art Zusammenfassung konnte ich leider nicht finden.

[26] Die aktuellen Informationen sind aus dem Videotext von DSF und den Internetseiten www.mlb.com, www.worldseries.com und www.sportsline.com/mlb/sched.html entnommen

[27] Cyrol, 1991, S. 95ff

[28] www.dbvnet.de unter Baseball? (Major League Baseball), 29.09.2001

[29] zusammengestellt aus http://www.mupf.de/grundbof.html, 25.08.2001

[30] vgl. Cyrol, 1991, S.38ff und www.baseballbuch.de unter Spielfeld, 23.09.2001

[31] rechts und links von der Home plate, während des Schlages muss der Batter mit beiden Füßen in der Batter’s box stehen

[32] in der Mitte hinter den beiden Batter’s boxes, der Catcher muss in diesem Raum bleiben, bis der Pitcher den Ball geworfen hat

[33] in der Nähe der ersten und dritten Base, hier stehen die Coaches und helfen den Runnern abzuschätzen, wie sie sich am Schlagmal oder an den Bases verhalten sollen

[34] seitlich vom Home plate, hier wartet der nächste Batter auf seinen Einsatz und schwingt sich warm

[35] Reservebank, hier sitzen die nicht aktiven Spieler, die Coaches und der Manager (richtige Dugouts liegen etwas tiefer als das Spielfeld)

[36] vgl. Cyrol, 1991, S. 55ff, www.baseballbuch.de unter Positionen, 23.09.2001 und www.mupf.de unter Was ist Baseball? & Grundbegriffe, 25.08.2001

[37] vgl. Cyrol,1991, S. 49ff und www.baseballbuch.de unter Ausrüstung und unter Positionen, 23.09.2001

[38] Ist ein Spieler aus/‚out’, muss er sich wieder zurück ins Dugout begeben. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten einen Spieler out zu machen, Beispiele unter 1.1.3.3

[39] diese darf sich während des gesamten Spieles nicht mehr ändern

[40] www.baseballbuch.de unter Positionen/Verteidigung, 23.09.2001

[41] in den hohen Ligen unbedingt erforderlich sind graue Hosen, blaues Hemd und blaues Cap

[42] auf dem Counter können der Count, die Out, die Innings und der Spielstand mitgezählt werden

[43] vgl. Cyrol, 1991, S.9ff, S. 49ff, S. 55ff und vgl. www.mupf.de unter Was ist Baseball? & Grundbegriffe, 25.08.2001 und vgl. www.baseballbuch.de unter Ausrüstung & Positionen, 23.09.2001

[44] diverse Umstände können zu einer Spielzeitverkürzung führen (z.B. zu großer Punkteunterschied ’10-run-over-rule’; bei mehr als 10 Punkten Vorsprung im siebten Inning wird das Spiel abgebrochen)

[45] Ein Unentschieden gibt es im Baseball nicht, das heißt bei einem solchen Spielstand nach neun Innings wird so lange weiter gespielt (Extra-Innings) bis der Punktestand unterschiedlich ist.

[46] gedachter Raum über der Home plate, sie hat die Breite der Home plate und befindet sich zwischen den Knien und der Achselhöhle des Batters (s. Baseball-ABC)

[47] gelungener Schlag ins Fair territory

[48] ein Base sicher erreichen heißt, dort anzukommen, bevor der entsprechende Defensiv-Spieler den Ball bekommt und das Base oder den Runner berührt

[49] ein Hit, der über die hintere Spielfeldbegrenzung (Outfieldlinie) hinaus fliegt

[50] viele Laien denken, ein HR würde automatisch mehrere Punkte bringen

[51] Während der Pitcher sich auf seinen Wurf vorbereitet, hat jeder Runner die Möglichkeit, sich von seinem Base zu entfernen, um einen kleinen Vorsprung (Lead) zu gewinnen

[52] Runner nimmt seinen Lead und sprintet bereits während des Pitches zur nächsten Base

[53] Der Runner muss in diesem Fall von dem Feldspieler, der den Ball vom Catcher gefangen hat, berührt werden (mit dem Handschuh, in dem sich der Ball befinden muss), da der Runner zu dieser Aktion nicht gezwungen war (kein ‚Forced Play’)

[54] Da es sich um ein ‚Forced Play’ handelt, reicht es, wenn der Fielder, der in Ballbesitz ist, das vom Runner angestrebte Base berührt (mit seinem Fuß)

[55] ein nach oben geschlagener Ball, der aus der Luft gefangen werden kann (s. Fly Out)

[56] ein nach unten geschlagener Ball, der vom Boden aufgenommen werden muss

[57] Weitere Ausführungen bezüglich ‚veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen’, die sich auf unsere Schüler auswirken beschreibt Eiko Jürgens in „Die ‚neue’ Reformpädagogik und die Bewegung Offener Unterricht“, 4. Auflage, 1998 auf den Seiten 27-40.

[58] vgl. www.offener-unterricht.de unter Offener Unterricht, 16.12.2001

[59] vgl. Wallrabenstein, 1998, S. 45-49

[60] vgl. Hegele, 1994, S. 7

[61] vgl. Wallrabenstein, 1998, S. 46f.

[62] vgl. www.offener-unterricht.de unter Offener Unterricht, 16.12.2001

[63] vgl. van Dick, in Pädagogik 6/91, S. 32

[64] Ramseger, 1977, S.22-27

[65] Wallrabenstein, 1998, S.169

[66] vgl. Wallrabenstein, 1998, S. 170-171

[67] PZ-Nachrichten 1/91, S. 3 und vgl. Bönsch, 3. Auflage, 2000, S. 52

[68] vgl. www.offener-unterricht.de und vgl. PZ-Nachrichten 1/91, S. 4

[69] vgl. www.offener-unterricht.de und vgl. PZ-Nachrichten 1/95, S. 2

[70] vgl. Steindorf, 4. Auflage, 1995, S. 162-168

[71] vgl. Wallrabenstein, 1998, S. 95

[72] vgl. van Dick in Pädagogik 6/91, S. 32

[73] vgl. Vaupel, 1997, S. 198

[74] vgl. www.offener-unterricht.de unter Lernen an Stationen, 09.01.2002

[75] Jürgens, 1998, 4. Auflage, S. 139

[76] Bönsch, 2000, S. 150

[77] vgl. PZ-Information 4/96, S. 3

[78] Hegele, 1996, S. 7

[79] vgl. PZ-Nachrichten 1/95, S. 4f.

[80] vgl. www.offener-unterricht.de unter Lernen an Stationen, 09.01.2002

[81] vgl. PZ-Information 4/96, S. 8/9 (Lehrer-/Schüleraufgaben für das Stationenlernen auf S. 7)

[82] vgl. www.offener-unterricht.de unter Lernen an Stationen, 09.01.2002

[83] vgl. PZ-Nachrichten 1/96, S. 1-5 (Ähnliche Ausführungen sind bei Brinkmöller-Becker: ‚Fächerübergreifender Unterricht in der Sekundarstufe II’, 1. Auflage, 2000 zu finden.)

[84] Ebd. S. 2

[85] vgl. PZ-Nachrichten 1/96, S. 3f.

[86] Ebd. S. 4

[87] vgl. PZ-Nachrichten 1/96 S. 5f.

[88] vgl. Peterßen, 8. Auflage, 1998, S. 323f.

[89] vgl. Frommer, 1989, S. 59f.

[90] vgl. Timm, 1998, S. 11, 135f.

[91] vgl. Lehrplan Englisch, 2000, S. 4

[92] vgl. Lehrplan Englisch, 2000, S. 27-33

[93] vgl. Ebd. S. 52-55, 56-57

[94] vgl. Lehrplan Sport, 1998, S. 51

[95] vgl. Ebd. S. 36/37

[96] vgl. Ebd. ab S. 54

[97] vgl. Lehrplan Arbeitslehre, 2000, S.54-57

[98] Lehrplan Englisch, 2000, S. 32

[99] vgl. Lehrplan Englisch, 2000, S. 30-32

[100] Lehrplan Englisch, 2000, S. 31

[101] Lehrplan Englisch, 2000, S. 27

122 von 122 Seiten

Details

Titel
Möglichkeiten von offener und fächerübergreifender Unterrichtsarbeit. 'Baseball' im Englisch-A-Kurs einer 8. Klasse
Hochschule
Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Förderschulen Neuwied
Veranstaltung
Referendariat
Note
13 Punkte
Autor
Jahr
2002
Seiten
122
Katalognummer
V108152
Dateigröße
2388 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die ursprünglich enthaltenen Schülerfotos sind aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht enthalten. Der Anhang kann wegen der Formatierung nur über die Druckversion bezogen werden.
Schlagworte
Möglichkeiten, Offener, Unterrichtsarbeit, Beispiel, Fächerübergreifenden, Lernens, Rahmen, Unterrichtseinheit, Baseball, Englisch-A-Kurs, Schuljahres, Referendariat
Arbeit zitieren
Melanie Holdermann (Autor), 2002, Möglichkeiten von offener und fächerübergreifender Unterrichtsarbeit. 'Baseball' im Englisch-A-Kurs einer 8. Klasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/108152

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