Die Presse an der Saar


Seminararbeit, 2003
18 Seiten, Note: 1,3

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Gliederung

1. Einleitung

2. Presse an der Saar - Die Historische Entwicklung seit 1945
2.1 Bewegte Zeiten: Die Jahre 1945 bis 1957
2.2 Die saarländische Presse nach 1958

3. Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH
3.1. Die Unternehmensgruppe im Überblick

4. Die Saarbrücker Zeitung
4.1. Aufbau und Struktur nach der Reprivatisierung 1970
4.2. Wissenswertes auf einen Blick: Auflage, Verbreitung und Finanzierung
4.3 Kommunikatoren
4.4 Inhalte
4.5 Rezipienten
4.6 Wirkungsforschungen

5. Zusammenfassung

6. Literaturangaben

1. Einleitung

"Der Krieg ist zu Ende! – Was nun?" lautet die Titelschlagzeile, mit der die "Saarbrücker Zeitung" am 27. August 1945 erstmalig nach Kriegsende wieder im Saarland erscheint. Damals noch unter dem Namen "Neue Saarbrücker Zeitung" bekannt, gelang es ihr rasch, an den Erfolg vor Kriegsbeginn anzuknüpfen und sich erneut als „die“ regionale Tageszeitung zu etablieren. Aber nicht nur die „Saarbrücker Zeitung“ versuchte zum damaligen Zeitpunkt auf dem saarländischen Medienmarkt Fuß zu fassen: Allein in den Jahren 1945 bis 1958 wetteiferten 15 regionale Zeitungen um die Gunst der Leser. Auf Dauer durchsetzen konnte sich neben dem evangelischen Sonntagsgruß jedoch nur die „SZ“. Heute ist sie mit einer Auflage von rund 165.000 Exemplaren die einzige Tageszeitung im Saarland und genießt somit Monopolcharakter.

Ziel meiner Arbeit ist einerseits, einen theoretischen Über- und Einblick in historische Evolution des saarländischen Pressewesens der Nachkriegszeit zu geben. Bedingt durch die politische Entwicklung an der Saar in den Jahren 1945 bis 1957 zeigt es Eigenheiten, die in dieser Form in Deutschland bis heute einmalig sind. Darüber hinaus untersuche ich die „Saarbrücker Zeitung“ unter den vier Schwerpunkten: Kommunikatoren, Inhalte, Rezipienten und Wirkung. In der abschließenden Zusammenfassung werden noch einmal die wesentlichen Punkte angesprochen.

2. Presse an der Saar

Die Entwicklung der saarländischen Presse nach 1945 ist ausschlaggebend für die heutige Monopol-Position der Saarbrücker Zeitung und wurde durch zwei Faktoren geprägt: Einerseits beschränken nach der deutschen Kapitulation die Siegermächte sämtliche publizistische Aktivitäten. Nur an Personen, die als politisch unbelastet gelten, werden Lizenzen für Zeitungsneugründungen gegeben, die wiederum alliierter Kontrolle unterstehen. (vgl. Müller, 1996:12-16) Anderseits gerät das Saargebiet mit Ende des zweiten Weltkriegs erneut unter französische Kontrolle.

2.1 Bewegte Zeiten: Die Jahre 1945 bis 1957

Nach Kriegsende gibt es an der Saar keinerlei Presseerzeugnisse. Allerdings muss eine Vielzahl neuer Verordnungen und Bekanntmachungen schnell und relativ flächendeckend verbreitet werden. Aus diesem Grund beschließt die französische Militärregierung, umgehend wieder eine Zeitung erscheinen zu lassen und vergibt am 23. August 1945 an Peter Zimmer eine Lizenz zur Herausgabe. Nur vier Tage später wird die 1. Ausgabe der "Neuen Saarbrücker Zeitung" veröffentlicht. Die Escheinungsweise ist zunächst zweimal pro Woche, später dreimal und ab 1. Dezember 1948, wieder wie vor Kriegsbeginn, sechsmal die Woche. Die Auflage startete mit 30.000 Exemplaren, bereits ein Jahr später ist sie auf 170.000 Exemplare gestiegen. Am 3. September 1946 wird der Titel auf die vor Kriegsbeginn bekannte Form "Saarbrücker Zeitung" reduziert. (vgl. Herrmann, 1997:41)

Im Juni 1946 vergibt die Militärregierung an die mittlerweile zugelassenen drei Parteien weitere Zeitungslizenzen. Alle drei Presseprodukte erscheinen erstmalig am 22. Juni 1946. Parteizeitungen sind:

1. „Saarländische Volkszeitung“ (Organ der christlichen Volkspartei) mit einer Anfangsauflage von 90.000 Exemplaren.
2. Die „Volksstimme“ (gehört zur sozialdemokratischen Partei) mit einer Auflage von 52.000 Exemplaren.
3. Die „Neue Zeit“ (Organ der Kommunistischen Partei) mit einer Auflage von 28.000 Exemplaren.

Da die Militärregierung die Entstehung einer liberaldemokratischen Partei lange Zeit hinauszögert, erscheint die liberaldemokratische Zeitung ("Das Saarland“, Zeitung der Demokratischen Partei des Saarlandes") erst nach Zulassung der Partei am 1. August 1947. Sie ist die auflagenschwächste der vier Parteizeitungen. Der Versuch, sie ab dem 23. Mai 1949 unter neuer Aufmachung und mit neuem Titel ("Saarland Abendpost") als Abendblatt zu etablieren, scheitert. Sie wird am 30.September 1949 eingestellt. Außerdem erscheint am 14. Juli 1946: "Die Neue Saar" (Organ der MRS) und propagiert für einen politischen Anschluss des Saarlandes an Frankreich. Ihre Startauflage beträgt 50.000 Exemplare. (vgl. Herrmann, 1997:41-42)

Neben den politischen Zeitungen ist die Militärregierung bereit, weitere, nichtpolitisch geprägte Lizenzen zu vergeben. Es erscheinen u.a.: „Sportecho“, "Tintenfisch" und der „Sonntagsgruß“, ein Blatt der evangelischen Kirche, das sich neben der „Saarbrücke Zeitung“ bis heute behaupten konnte. Abgerundet wird das Angebot durch eine saarländische Illustrierte namens "Zeit im Bild". Trotz strenger Zensur von Seiten der Militärregierung etablieren sich zwei Oppositionsblätter: Die „Deutsche Saar Zeitung" und die „Freie Saarpresse“. Erstere zielt auf eine Ablehnung des Saarstatuts, als dies erreicht ist, stellt sie ihren Betrieb ein. Die „Freie Saarpresse“ steht den sozialdemokratischen und gewerkschaftlichen Oppositionen nah. Beide Zeitungen sind verboten und werden illegal vertrieben. (vgl. Herrmann, 1997:42-44)

Mit dem Kampf um das Saarstatut werden weitere Zeitungen zugelassen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sie auch im Saarland gedruckt werden. Diese Chance ergreifen die gerade zugelassenen prodeutschen Parteien CDU ("Neuesten Nachrichten"), DSP ("Saarbrücker Allgemeine Zeitung") und DPS ("Deutsche Saar") und gründen eigenen Zeitungen. Das Interesse auf Seiten der Bevölkerung ist riesig, die drei Medien erscheinen mit einer Auflage zwischen 70.000 und 100.000 Exemplaren. Mit der Ablehnung des Saarstatuts schwindet das Interesse an diesen speziellen Presseprodukten allerdings rapide. Am 28. April 1956 wird die „Volksstimme“ eingestellt. Am 1. August 1958 fusionieren die "Neuesten Nachrichten" und die "Saarländische Volkszeitung" zur "Saarbrücker Landeszeitung". (vgl. Herrmann, 1997:45)

2.2 Die saarländische Presse nach 1958

Insgesamt ist die Zeit ab 1958 von der nahenden und bis heute andauernden Monopolstellung der „Saarbrücker Zeitung“ geprägt. Zuerst stellt 1962 "Die Deutsche Saar“ ihre Tätigkeit ein, 1967 dann die "Saarbrücker Allgemeine Zeitung". Somit gibt es kein sozialdemokratisches Presseorgan mehr und der Saarbrücker Zeitung steht nur noch die Saarbrücker Landzeitung gegenüber. Letztere kann sich nicht behaupten und wird am 1. Juni 1972 von ihrer Konkurrentin geschluckt. „Die in den Luxemburger Vereinbarungen zeitlich nicht befristete Reprivatisierung der Saarbrücker Zeitung wurde seit Frühjahr 1968 unter lebhafter Beteiligung aller Interessentengruppen erörtert und zwei Jahre später verwirklicht. Der am 12. Februar 1970 unterzeichnete Verkaufsvertrag übertrug 49 % an die Georg von Holtzbrinck Gruppe (Christ und Welt, Handelsblatt, Buchgemeinschaft), 15 % an die Belegschaft der Saarbrücker Zeitung und 10 % an drei saarländische Banken. Über die noch ausstehenden 26 % verfügte die Landesregierunge erst im August endgültig; sie übereignet sie kostenlos den drei Parteistiftungen „Unionsstift e.V.“, „Friedrich Ebert Stiftung“ und „Friedrich Naumann Stiftung.“ (Herrmann, 1997:47)

Anzeigenblätter, allen voran der Saarländische „Wochenspiegel“ erobern nach und nach den Markt, bieten aber keine politische Alternative zur „Saarbrücker Zeitung“. Den ersten Versuch deren Monopol zu brechen, startet 1985 die Saar-SPD und bringt ein eigenes Blatt namens „Saarländische Allgemeine Zeitung“ heraus. Die erste und einzige Ausgabe erscheint am 2. Februar 1985 mit einer angeblichen Auflage von 300.000 Exemplaren. (vgl. Schleiden, 1997:49) Die „taz“ beurteilt den Versuch als „katastrophalen Reinfall. Statisch wird da dem schwarzen Monopol ein roter Klecks entgegengesetzt. Es trieft nur so von sozialdemokratischer Wahlzeitung, verbrämt mit schlechten Boulevardthemen ohne Witz und eigenen Stil“. (taz, 1985) Das Projekt scheitert mit der Nullnummer und SPD-Politiker Oskar Lafontaine bestätigt, es sei „nicht realisierbar, im Wahlkampf eine weitere Tageszeitung hochzuziehen“. (SZ, 1988). Der Regierungswechsel 1985, den die SPD-Regierung mit einer überragenden Mehrheit gewinnt, wirft zwar erneut die Frage nach einer journalistischen Alternative zur „Saarbrücker Zeitung“ auf, ein weiterer Versuch, deren Monopol zu brechen, wird von Seiten der SPD jedoch nicht mehr unternommen.

Angeblich aus Verärgerung über eine nicht vorgenommene Beförderung gründete der ehemaliger SZ-Mitarbeiter Herbert Hartmann 1990 eine saarländische Wochenzeitung namens „Saarland Zeitung“. Nach zweijähriger Planungsphase erscheint Anfang Februar 1990 die Null-Nummer der Wochenzeitung. (vgl. Schleiden, 1997:49) „Wie die SZ will man verstärkt auf Hintergrundberichte und eigene Recherche setzen, eine verständliche Sprache pflegen, ein attraktives Layout anbieten. Die Menschen sollen sich in der Zeitung wiederfinden.“ (Schön, 1989). Die Geldgeber dieses Projekt sind bis heute nicht bekannt. Nach zwei weiteren Ausgaben wird die „Saarland Zeitung“ wegen Abonnentenmangel und Absatzschwierigkeiten eingestellt. Seitdem wurde kein weiterer Versuch unternommen, eine alternative Zeitung gegenüber der „SZ“ etablieren. (vgl. Schleiden, 1997:49)

Überblick: Saarländische Presseerzeugnisse seit 1945

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

* Keine Daten gefunden

3. Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH: Die Unternehmensgruppe im Überblick

Seit ihrer Reprivatisierung 1970 ist die „Saarbrücker Zeitung“ Teil der Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH. Insgesamt gehören zu dem Unternehmen Betriebe in den Bundesländern Saarland, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Luxemburg. (vgl. SZ, 1995) Die GmbH umfasst 17 verschiedene Firmen. Es handelt sich hierbei um 4 Zeitungen (SZ, Pfälzischer Merkur, Trierischer Volksfreund und Lausitzer Rundschau), 1 Sport-Zeitschrift (saaramateur), 2 Online-Angebote (SZ-newsline, saarland online), 1 Call-Center (SMVG), 3 Zustellgesellschaften (RPV,+2), 1 Telefonbuchverlag (TeleMedia), 3 Daten- und Dokumentations-verarbeitungsfirmen (euroscipt, incos AG, unitex), 1 Dienstleister für multilinguales Informationsmanagement (infeurop). Die einzelnen Bereiche werde ich im Folgenden kurz vorstellen[1]:

Die „Saarbrücker Zeitung“ geht auf das 1761 von Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken gegründete „Nassau-Saarbrückische Wochen-Blatt“ zurück. Derzeit ist sie die einzige Tageszeitung im Saarland und hat nach eigenen Angaben eine Auflage von rund 165.000 Exemplaren und wird von über 530.000 Menschen gelesen. Ergänzt wird die Saarbrücker Zeitung durch ihre Online-Ausgabe namens „SZ-Newsline“. Neben Inhalten der Print-Ausgabe bietet die Online-Version eigene Angebote (z.B. Foto-Galerie) und ein Archiv. Letzteres beinhaltet alle Artikel und Fotos, die in der „Saarbrücker Zeitung“ seit 1993 veröffentlicht wurden. (vgl. Mathieu, 1997) Beschränkt sich die Suche auf Artikel, die in den letzten sieben Tagen in der „Saarbrücker Zeitung“ erschienen sind, ist sie kostenlos. Die Suche nach Artikel, die vor dieser Zeit erschienen sind, ist kostenpflichtig.

Die „SZ-Newsline“ wiederum ist Teil des ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehörenden Informationsportals „Saarland Online“. Das Portal existiert seit dem 4. Oktober 1999 und versteht sich als eine regionale „Online-Boulevard-Zeitung“ für das Gebiet Saarlorlux. Verwaltet wird Saarland Online von der saarconnect, einer Kooperation zwischen der Saarbrücker Zeitung und der Sparkasse Saarbrücken.

Weitere Zeitungen der Unternehmensgruppe sind der „Pfälzische Merkur“, der „Trierische Volksfreund“ und die „Lausitzer Rundschau“. Der „Pfälzische Merkur“ erscheint mit einer verkauften Auflage von etwa 9.800 Exemplaren in Zweibrücken, Pirmasens, Kusel und Kaiserslautern. Der „Merkur“ wird in Saarbrücken gedruckt, hier werden auch Mantelseiten und die Seite Südwestspiegel produziert. Lediglich der regionale Kern wird in der Redaktion in Zweibrücken produziert. Der „Trierische Volksfreund“ ist seit 1993 im Besitz des Unternehmens. Mit einer verkauften Auflage von 100.000 Exemplaren und acht Lokalausgaben ist er die einzige Tageszeitung der Region Trier. Seit Mai 1991 ist die „Lausitzer Rundschau“ im Besitz der Saarbrücker-Zeitung Verlag und Druckerei GmbH. Die „Lausitzer Rundschau“ stellt 18 Lokalausgaben her und hat in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt eine verkaufte Auflage von 170.000 Exemplaren. Ebenfalls ein Print-Produkt der Gruppe ist die ursprünglich von drei Freunden gegründete Sport-Zeitschrift „saar.amateur“, die jeden Dienstag erscheint. Themenschwerpunkte der Berichterstattung sind Regional- und Lokalsport.

Seit März 1999 produziert der unternehmenseigene Telefonbuchverlag „TeleMedia“ drei Telefonbücher („Tele Kompass“, „Tele Kompass Direkt“, Tele Kompass Business). Die Auflage beträgt 1,5 Millionen Exemplare und wird kostenlos verteilt. Außerdem gehören die „SMVG“ (Saarbrücker Media Verkaufsgesellschaft mbH), eine kundenorientierter Call-Center, als auch die die „RPV“, die Regio Print-Vertrieb GmbH dem Unternehmen an. Letztere ist für die Logistik der Saarbrücker Zeitung verantwortlich. Zwei weitere Zustellgesellschaften agieren in Cottbus und Trier. Darüber hinaus gehört zum Unternehmen Saarbrücker Zeitung Verlag und Druck GmbH auch die Firma euroscript S.à.r.l. Seit 1987 produziert sie in Luxemburg das offizielle Amtsblatt in elf Sprachen. Mittlerweile erfasst und verarbeitet euroscript S.à.r.l jede Art von Dokumenten. Zur euroscript-Gruppe gehören auch die INCOS AG (Schweiz) und die unitex Übersetzungen GmbH (Berlin). Ebenfalls in Luxemburg ansässig ist infeurop S.A, ein Dienstleister im Bereich des multilingualen Informationsmanagment .

4. Die „Saarbrücker Zeitung“

Die „Saarbrücker Zeitung“ ist sie die einzige Tageszeitung im Saarland mit einer Auflage von rund 165.000 Exemplaren. Sie wird täglich laut eigenen Angaben von 530.000 Menschen gelesen.[2]. Im Folgenden trage ich allgemeine Informationen über Struktur und Aufbau des Verlages zusammen und untersuche anschließend die Saarbrücker Zeitung unter den vier Schwerpunkten Kommunikatoren, Inhalte, Rezipienten und Wirkung.

4.1. Aufbau und Struktur nach der Reprivatisierung 1970

Nach der Reprivatisierungs-Entscheidung des Saarländischen Landtages wird der Verleger Georg von Holtzbrinck mit 49 Prozent zum Hauptgesell-schafter der Saarbrücker Zeitung Verlag und Druck GmbH. Weitere Anteile besitzen die Fördergesellschaften der damals im Landtag vertretenen Parteien CDU, SPD und FDP (26 Prozent). 10 Prozent gehen an drei Banken (Deutsche Bank Saar, Landesbank Saar und BfG), die restlichen 15 Prozent erwirbt die Belegschaft der Saarbrücker Zeitung (vgl. 2.2). Jeder Mitarbeiter kann maximal zwei Anteile erwerben. 1988 verkauft die BfG ihren Anteil (3 1/3 Prozent) an die Erbengemeinschaft Georg von Holtzbrinck, die somit 52 1/3 Prozent der Anteile hält, die sie im Folgenden an die global agierende Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck überträgt. (vgl. Warscheid, 1999) Weitere 3,3 Prozent sind bei der SZ geparkt.

Aktuell hat „die Saar-LB ihren Anteil an der "Saarbrücker Zeitung" Verlag und Druckerei GmbH mit Wirkung vom 1. August 2003 veräußert. Neuer Anteilsinhaber wird, sofern die Gesellschafter beziehungsweise die Gesellschaft selbst ihre Vorkaufsrechte nicht ausüben, die Georg von Holtzbrinck GmbH & Co. KG, Stuttgart“. (SZ, 2003)

Die regionale Saarbrücker Zeitung gehört somit zu einem großen Teil der in Stuttgart ansässigen Verlagsgruppe, Entscheidungen, die SZ und im weitesten Sinne auch das Saarland betreffen, werden somit von einem nicht regionalen Verlagsimperium getroffen, haben aber regionale Wirkung. Neben dem Bertelsmann Konzern, dem Axel-Springer Verlag und dem Verlag Gruner und Jahr ist Georg von Holtzbrinck GmbH & Co. KG eine der vier umsatzstärksten Verlagsgruppen Deutschlands mit einem Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Vorsitzender der Geschäftsführung ist Dieter von Holtzbrinck (vgl. Süddeutsche, 1996), der lange Jahre Aufsichtsratvorsitzender der Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH war. Derzeit setzt sich der Aufsichtsrat aus den Vertretern der jeweiligen Anteilseigner zusammen und besteht aus 21 Personen. Die Geschäftsführung obliegt zwei Personen, Dr. Thomas Rochel (Vorsitzender) und Christian Erhorn.[3]

4.2 Wissenswertes auf einen Blick: Auflage, Verbreitung und Finanzierung

Die derzeitige Auflage beträgt rund 165.000 Exemplare, zum Vergleich 1995 lag die Auflage im 4. Quartal bei 182.928 Exemplaren (vgl. SZ, 1996), was einen Auflagenrückgang von 9,8 Prozent in acht Jahren bedeutet. Die „Saarbrücker Zeitung“ deckt das gesamte Saarland ab und erreicht mit dem Pfälzischen Merkur, der wie bereits unter Punkt 3.1 erwähnt, größtenteils von der „SZ“ produziert wird, außerdem den Raum Zweibrücken. Die Finanzierung der Saarbrücker Zeitung funktioniert ähnlich anderer Tageszeitungen über Werbung in Form von Anzeigen. Nach Aussagen von Friedhelm Fiedler, Chefredakteur der Saarbrücker Zeitung, finanziert sich die Saarbrücker Zeitung zu 60-70% Prozent über Anzeigen und nur zu 30-40 % über den Vertrieb. (vgl. Kind, 2000:2-3) Anzeigen bestimmen somit den monetären Erfolg der „Saarbrücker Zeitung“, die wiederum als regionaler Monopolist konkurrenzlos ihre Anzeigenpreise gestalten kann. So steigt etwa der Millimeter-Preis in der Rubrik Stellenanzeigen innerhalb von vier Jahren um mehr als 21 Prozent. Im Dezember 1999 kostet 1 mm Anzeige in dieser Rubrik noch DM 9,12, im September 2000 bereits DM 10,26 und seit Oktober 2002 € 5,94 (entspricht DM 11,61)[4]. Parallel dazu sinkt die Auflage seit 1995 um 9,8 Prozent.

4.3 Kommunikatoren

Derzeit arbeiten 96 festangestellte[5] Redakteurinnen und Redakteure für die Saarbrücker Zeitung und eine Vielzahl von freien Mitarbeitern. Die Anzahl der Redakteure in den einzelnen Ressorts verteilt sich folgendermaßen[6]:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zusätzlich beschäftigt die SZ vier Volontäre, den Rückgang von ehemals 12 Volontären auf mittlerweile vier begründet Aloisius Tritz, Chef von Dienst bei der Saarbrücker Zeitung, mit der derzeitigen schwierigen Arbeitsmarktlage für Journalisten: "Kein Verlag in Deutschland stellt Leute ein. Würden wir mehr Volontäre ausbilden, würden wir für den Arbeitslosenmarkt ausbilden". Ein Volontariat dauert zwei Jahre, dabei müssen die Volontäre die wichtigsten Ressorts durchlaufen und arbeiten dort jeweils drei Monate. Einstellungs-Voraussetzung ist in der Regel ein abgeschlossenes Studium. Der Andrang ist groß, auf einen freien Platz kommen etwa 30 bis 40 Bewerbungen.

Der Tagesablauf der Redakteure ist unterschiedlich, so beginnen etwa die Redakteure des Mantel-Ressorts gegen 10 Uhr mit ihrer Arbeit, um 11 Uhr findet eine Themenkonferenz statt, um 16 Uhr eine zweite Absprache-Konferenz, um 20 Uhr müssen die Seiten fertig sein, aktualisiert werden kann bis 23.30 Uhr. Die ersten Lokal-Redaktionen starten dagegen bereits um 8 Uhr. Durch die zunehmende Digitalisierung finden typische redaktionelle Arbeiten wie etwa schreiben, redigieren und layouten nicht mehr auf Papier, sondern direkt am PC statt. Technikkenntnisse sind daher wichtig.

Obwohl die Redakteure der Saarbrücker Zeitung für ein Medium mit Monopolstellung arbeiten, gibt es von Seiten des Verlages keine direkten Vorsichtsmaßnahmen, die eine objektive Berichterstattung gewährleisten und sichern.

4.4 Inhalte

Inhaltlich setzt sich die Saarbrücker Zeitung aus vier Bündeln, den so genannten Büchern zusammen. Das erste Buch beinhaltet die Seiten Themen des Tages, Politik, Landespolitik und Blick in die Welt. Das zweite Buch besteht aus dem Lokalen, das dritte Buch setzt sich zusammen aus der Saarlandseite, Kultur und wechselnden Sonderseiten wie etwa Jugend, Uni, Beauty, Computer, Medizin, Mensch und Fortschritt. Das vierte Buch umfasst Sport, Fernsehen, und Wirtschaft. Freitags kommt außerdem noch ein fünftes Buch namens "Immobilien" hinzu. Samstags erscheinen zusätzlich die Rubriken Reise, Motor und Beruf & Karriere. Außerdem erscheint seit 15. April 2003 alle zwei Wochen Dienstags eine neue Themenbeilage unter dem Motto „Das Saarland hat’s drin – wir haben drauf“. Geplant sind acht Beilagen, die letzte erscheint am 22.07.03 unter dem Themenschwerpunkt „Genießer-Land Saarland.“ Insgesamt zielt die Serie darauf ab, die positiven Seiten des Saarlandes in den Bereichen Job, Wirtschaft und Freizeit zu betonen. Man spricht in diesem Zusammenhang von "Mutmacher"-Beilagen, die mit gezieltem Rabatt von bis zu 80 Prozent versuchen, neue Anzeigenkunden aus dem Bereich Klein- und Mittelständische Betriebe zu akquirieren. Allerdings seien "Mutmacher-Beilagen dem Image der Zeitung nicht förderlich. Dort findet eine Vermischung von Redaktionsteil und Anzeigenteil statt". (w&v, 2003:54)

Auf eine genaue Gewichtung regionaler versus überregionaler Themen wird von Seiten der Redaktion trotz ihrer regionalen Positionierung nicht geachtet. Ziel ist „einen interessanten Mix aus lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Themen anzubieten. Hier wird aber keine Quote festgelegt. Es kommt immer auf die Tages-Aktualität an."[7]

4.5 Rezipienten

Täglich lesen 560.000 Menschen der Region Saarland und im Landkreis Zweibrücken die Saarbrücker Zeitung[8]. Die SZ hat auf dem saarländischen Zeitungs-Markt eine Reichweite von 61,2 Prozent. Zum Vergleich: Die Bild-Zeitung wird in der Region täglich von 239.000 Personen (25,8 %) gelesen, überregionale Abo-Zeitungen (FAZ, FR, Süddeutsche Zeitung, die Welt, Handelsblatt) haben eine Leserschaft von knapp 29.000 (3,1.%). Daraus ergibt sich, dass in der Lesergunst der Saarländer an erster Stelle die Saarbrücker Zeitung steht, an zweiter die Bild-Zeitung. (vgl. Saarland-Studie, 2000)

Dabei variiert der Anteil der Leser pro Ausgabe regional, so hat die Saarbrücker Zeitung im Stadtverband Saarbrücken 64,1 % Leser pro Ausgabe (1995: 55,3 %[9] ), in der Region Merzig-Wadern, Saarlouis 59,4 % Leser pro Ausgabe (1995: 61,9 %) und in dem Gebiet Neunkirchen/Saar-Pfalz/St.Wendel und Zweibrücken 58,5 % (1995: 62,7 %) Leser pro Ausgabe

Daraus ergibt sich, dass die Saarbrücker Zeitung zwischen 1995 und 2000 die Anzahl ihrer Leser nur im Stadtverband Saarbrückern erhöhen konnte und zwar um 8,8 Prozent. Dagegen gesunken ist der Anteil der täglichen Leser im Raum Merzig-Wadern, Saarlouis (- 2,5 %) und in dem Gebiet Neunkirchen/Saar-Pfalz/St. Wendel und Zweibrücken (- 4,2 %). (vgl. Saarland-Studie 1995, Saarland-Studie 2000)

49,6 Prozent aller Saarländer fühlen sich von den Medien ausreichend über das Saarland informiert. Hierbei finden 52,6 Prozent dass die Saarbrücker Zeitung die Situation im Saarland am besten aufgreift und darstellt. Ingesamt lesen etwas mehr Frauen (61,9 %) als Männer (60,5%) die Saarbrücker Zeitung. Im Stadtverband Saarbrücken lesen 42,5 Prozent der Rezipienten die Saarbrücker Zeitung 30 bis 60 Minuten. Dabei lesen 49,8 Prozent der Leser alle, bzw. fast alle Seiten. Auch diese Werte ändern sich regional, so lesen im Bereich Merzig-Wadern die meisten Befragten (47,2%) die Saarbrücker Zeitung täglich 15 bis 30 Minuten. Dabei lesen 34,3 Prozent etwa 3/4 aller Seiten. (vgl. Saarland-Studie 2000)

Übersicht: Alterstruktur der SZ-Leser 2000 und 1995

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Die Saarbrücker Zeitung hat somit innerhalb von fünf Jahren in allen Altersgruppen weniger Leser, außer in der Altersgruppe der 70 Jahre und älter Gruppe. Hier ist der Anteil leicht gestiegen. (vgl. Saarland-Studie 1995, Saarland-Studie 2000)

4.6 Wirkungsforschungen

Über die Wirkung der Saarbrücker Zeitung auf Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse ihrer Leser gibt es bis dato kaum wissenschaftliche Erkenntnisse. Einzig im Rahmen einer Studie zum Thema „Medien und Wahlen“ wurde die Rolle der Saarbrücker Zeitung während der saarländischen Landtagswahlen von September 1999 untersucht. Zu damaligen Zeitpunkt erreichte die SZ über 70 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung, was die Vermutung zuließ, „dass die Saarbrücker Zeitung (…) eine hochgradig meinungsbeeinflussende Funktion ausüben kann.“ (Wagner, 2001:33) Das Thema Landtagswahl wird bereits zehn Monate vor Wahlbeginn erstmalig von der SZ aufgriffen. Berichtet wird allerdings nicht über Wahl-Inhalte der beiden Parteien CDU und SPD, sondern über deren ungewöhnlichen Werbauftritt. (vgl. Wagner, 2001:52-54) „Wahlkampfrelevante Sachthemen sind zu diesem Zeitpunkt in der Berichterstattung nicht feststellbar. Dies lässt vermuten, dass in diesem frühen Stadium der Wahlvorbereitung der Inszenierung von Politik einen höheren Stellen- bzw. Nachrichtwert beimaßen als den Sachthemen.“ (Wagner, 2001:53). Im weiteren Verlauf arbeitet die „SZ“ öfters intertextuell mit den Wahlwerbeslogans von CDU und SPD, was je nach Diskurs eine positive bzw. negative Wirkung für die Parteien haben kann. Ingesamt steht die SZ dem enormen Werbeaufwand von CDU und SPD eher kritisch gegenüber, reagiert auf diese Tatsache aber nicht in Form einer Reduktion der Berichterstattung. (vgl. Wagner, 2001:54)

Insgesamt ergab die Studie, dass „die Medienwirkung auf lokaler bzw. regionaler Ebene nur begrenzt einer eigenen Dynamik unterliegt und sich, vermutlich auch aufgrund der überregionalen Wirkung der bundesweit agierenden Massenmedien, in ihrer Verlaufs- und Identitätsdynamik den übergeordneten Agenden angleicht“ (Wagner, 2000:78)

5. Zusammenfassung:

Bewegte Zeiten kennzeichnen die Entwicklung des saarländischen Pressewesens nach Ende des zweiten Weltkriegs. Während der regionale Medienmarkt in den Jahren 1945 bis 1958 geprägt ist, durch etliche Neuerscheinung (insgesamt 15 Titel), beginnt mit der Ablehnung des Saar-Statuts das große Zeitungs-Sterben. Nach und nach müssen fast alle Medien ihre publizistische Tätigkeit einstellen, neben der „Saarbrücker Zeitung“ konnte sich nur der evangelische „Sonntagsgruß“ bis heute behaupten. Seit 1970 dominiert die „SZ“ den saarländischen Zeitungsmarkt, die beiden letzten Versuche, ihr Monopol zu brechen, fanden 1985 und 1990 statt, allerdings ohne Erfolg. Die „Saarbrücker Zeitung“ gehört zur „Saarbrücker Zeitung Verlag und Druck GmbH“, die wiederum Teil der in Stuttgart ansässigen Holtzbrinck-Gruppe ist. Entscheidungen bezüglich der regionalen „SZ“ werden demnach überregional getroffen. Die Auflage beträgt derzeit etwa 160.000 Exemplare und ist seit 1995 um 9,8 Prozent gesunken. 96 Redakteure und Redakteurinnen (plus 4 Volontäre und freie Mitarbeiter) schreiben für die „SZ“. Trotz ihrer Monopolstellung und der damit verbundenen Machtposition der Redakteure gibt es von Seiten des Verlags keine besonderen Vorsichtmaßnahmen bzgl. einer objektiven Berichterstattung. Inhaltlich besteht die SZ aus einem Mantelteil, der je nach Region von einem Lokalteil ergänzt wird. Es finden sowohl lokale, regionale, nationale und internationalen Themen statt. Trotz ihres regionalen Anspruchs, gibt es keine feste Quote, die den Anteil regionaler Themen pro Ausgabe regelt. Darüber hinaus verfügt die „SZ“ über ein umfangreiches Internetangebot.

Die meisten Leser hat die „SZ“ in der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen (73,7%), gefolgt von den 70 Jahre und älteren (72,2%). Alle Gruppen, außer der 70 Jahre und älter, weisen seit 1995 Verluste auf. Obwohl Auflage und Leserschaft kleiner geworden sind, sind die Anzeigenpreise zumindest teilweise um über 21 % gestiegen. Über die die Mitwirkung der „Saarbrücker Zeitung“ an Meinungsbildungsprozessen ihrer Rezipienten liegen keine Daten vor. Wenn man aber davon ausgeht, dass Menschen von der Welt, abgesehen von persönlichen Erfahrungen, eben genau das wissen, was ihnen die Medien vermitteln, dann scheint es zumindest wahrscheinlich, dass die „SZ“ als einzige regionale Tageszeitung zumindest bei lokalen und regionalen Themen eine meinungsbildende Funktion einnimmt.

6. Literaturangaben

Die Tageszeitung v. 12.2.1985: David gegen Goliath.

Handelsblatt v. 12.5.2000 Lafontaine kommt nicht in den Presse-Aufsichts- rat.

Hermann, Hans Walter (1997): Die saarländische Presse ab 1945. In: Saarländischer Journalistenverband (Hg.): MenschenMedienMächte. 50 Jahre saarländischer Journalistenverband 1947-1997. Saarbücken, S. 41-48.

Mathieu, Hartmut (1997): SZ Archiv für Leser weltweit. In: Saarbrücker Zeitung v. 14.3.97.

Müller, Regine (1996): Journalismus – Einstieg, Praxis, Chancen. Frankfurt.

Kind, Heiko (2000): „Zukunft der Zeitung“. Studie im Rahmen der Veranstaltung Medien- und Kommunikationsmanagement im Sommersemester 2000 an der Universität des Saarlandes. Saarbrücken.

Roll, Evelyn (1989): Jeden Donnerstag in die Marktnische. Ein regionales Wochenblatt soll ein Monopol brechen. In: Süddeutsche Zeitung v. 20.12.89.

Saarbrücker Zeitung v. 29.7.1988: Abgehakt wurde sie schon in einem Nebensatz. Nun ist die Verlagsgesellschaft der „Saarländischen Allgemeinen Zeitung“ amtlich aufgelöst.

Saarbrücker Zeitung v. 27.2.1990: Am Aschermittwoch war alles vorbei. Die „Saarland Zeitung“ stellt ihr Erscheinen wieder ein – Mitarbeiter fassungslos.

Saarbrücker Zeitung v. 21.1.1995: SZ – deutsches und europäisches Medienhaus.

Saarbrücker Zeitung v. 18.5.1995: Neuer Vorsitzender im SZ-Aufsichtsrat.

Saarbrücker Zeitung v. 16./17.3.1996: SZ-Auflage steigt weiter.

Saarbrücker Zeitung v. 19.6.03: Aktuelles in Kürze, SaarLB verkauft Anteile an Saarbrücker Zeitung,

Saarland-Studie '95 (1996): Menschen, Märkte, Medien, Saarbrücken.

Saarland-Studie 2000 (2001): Menschen, Märkte, Medien, Saarbrücken.

Schleiden, Karl August (1997) : Die saarländische Presse nach 1972. In: Saarländischer Journalistenverband (Hg.): MenschenMedienMächte. 50 Jahre saarländischer Journalistenverband 1947-1997. Saarbücken, S. 49-51.

Schön, Alfred (1989): Ein neues Wochenblatt sucht seinen Platz am Markt.

„Saarland Zeitung“ des Hartmann-Verlages sieht sich als „Prototyp“ in der bundesdeutschen Medienlandschaft. In: Saarbrücker Zeitung v. 20.12.89 .

Süddeutsche Zeitung v. 29.4.96: Verlagsgruppe von Holtzbrinck.

Wagner, Jochen (2001): Medien und Wahlen. Mediatisierung der Parteipolitik von CDU und SPD am Beispiel der saarländischen Landtagswahlen vom September 1999, Saabrücken.

Warscheid, Lothar (1999): Meilenstein einer wechselvollen Geschichte.

Heute vor 30 Jahren entschied der Saar-Landtag über die Zukunft der „Saarbrükcer-Zeitung“. In: Saarbrücker Zeitung v. 5.11.1999

W&V (2003): Wirbel um Mutmacher, Ausgabe 28/03, München, S. 54.

[...]


[1] Alle Daten auf die ich mich unter Punkt 3 beziehen stammen aus einer Unternehmens-Darstellung der Saarbrücker Zeitung und Druckerei GmbH, per Post zur Verfügung gestellt am 3.7.2003.

[2] Daten mit Hilfe der SZ Media-Daten 2002 ermittelt.

[3] Angaben stammen aus einem Interview vom 16.7.03 mit Aloisius Tritz, CvD Saarbrücker Zeitung.

[4] Preise aus den SZ-Media-Daten 1999, 2000 und 2002 entnommen.

[5] Alle Daten unter Punkt 4.3 und 4.4 stammen aus einem Interview vom 16.7.03 mit Aloisius Tritz, CvD Saarbrücker Zeitung.

[6] s.o.

[7] Angaben aus einem Interview mit Aloisius Tritz, CvD, Saarbrücker Zeitung, am 16.07.03.

[8] Daten immer inkl. Pfälzischem Merkur, Quelle Saarland-Studie 2000

[9] Vergleichswert aus der Saarland-Studie 1995

17 von 18 Seiten

Details

Titel
Die Presse an der Saar
Hochschule
Universität des Saarlandes
Veranstaltung
Proseminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
18
Katalognummer
V108491
Dateigröße
449 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Presse, Saar, Proseminar
Arbeit zitieren
Nicole Scharf (Autor), 2003, Die Presse an der Saar, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/108491

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