Probleme bei der Übersetzung von Idiomatik


Seminararbeit, 2001

20 Seiten, Note: 1,0


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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Phraseologismen und Idiome
2.1 Begriffsklärung
2.2 Idiomatizität
2.3 Stabilität
2.4 Lexikalisierung

3. Theorie der Übersetzung
3.1 Allgemeine Probleme bei der Übersetzung
3.2 Philosophisch-geisteswissenschaftliche Perspektive
3.3 Linguistische Perspektive
3.4 Hermeneutische Perspektive
3.5 Handlungstheoretisch-funktionale Perspektive

4. Probleme der Übersetzung spanischer Idiome ins Deutsche
4.1 Allgemeine Überlegungen
4.2 Äquivalenztypen beim Übersetzen
4.2.1 Volläquivalenz
4.2.2 Teiläquivalenz
4.2.3 Nulläquivalenz
4.2.4 Scheinäquivalenz
4.3. Varianten der Übersetzung
4.4 Beispielübersetzungen

5. Bibliographie

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit behandelt die Probleme der Übersetzung spanischer Idiome ins Deutsche. Sie soll dem Leser ein Überblickswissen über diese Thematik bereitstellen und zur weiteren Arbeit auf diesem Gebiet anregen. Es wird deshalb nicht so stark auf einzelne Teilgebiete der Phraseologie/Idiomatik eingegangen. Dazu bieten der vorgegebene Umfang und die Aufgabenstellung kaum Möglichkeiten. Der erste Teil der Hausarbeit befasst sich allgemein mit der Theorie von Phraseologismen und Idiomen. Anschließend werden Übersetzungstheorien vorgestellt. Im dritten Abschnitt wird dann auf die Übersetzung spanischer Idiome ins Deutsche eingegangen. Die wichtigsten Grundlagen für diese Hausarbeit sind Harald Burgers „Idiomatik des Deutschen“, Wolfgang Fleischers „Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache“ und Axel Javier Navarro Ramils „Manuel Vázquez Montalbán auf Deutsch: Ein Autor und vier Übersetzer“. Die Beispiele sind überwiegend Hans Scherers inhaltlich und didaktisch hervorragendem Buch „Kommentierte Übersetzungen Spanisch-Deutsch, 3. Auflage“ entnommen.

Idiome sind so etwas wie das Salz in der Suppe der Sprachen. Ihre Übersetzung kann aber oft Schwierigkeiten bereiten, insbesondere wenn der Übersetzer nicht über das nötige Hintergrundwissen, sei es sprachlich oder kulturell, verfügt. Phraseologismen und deren Sonderform, die Idiome, können in die Irre führen, da eine konkrete Übersetzung der einzelnen Satzglieder zwar möglich, aber falsch ist. Idiome wirken nur in ihrer Gesamtheit. Genau das macht sie so spannend.

2. Phraseologismen und Idiome

Ein Satz lässt sich in den meisten Fällen aus frei wählbaren Wörtern bilden, wobei natürlich die Regeln der Grammatik und der Syntax eingehalten werden müssen, damit der Rezipient den Inhalt der Botschaft versteht. Sprachbeherrschung ist also eine aktive produktive Fähigkeit. Es gibt jedoch auch vorgeformte Wendungen. Nur eine bestimmte Reihenfolge ihrer Konstituenten ergibt den beabsichtigten Inhalt. Diese sprachlichen Erscheinungen werden reproduziert.

2.1 Begriffsklärung

Phraseologismen sind feste oder stehende Verbindungen von Wörtern, wobei die Wortfolge aus den einzelnen Wörtern nicht mit Hilfe von Kombinationsregeln hergestellt wird, sondern die Worte werden in einer festen Reihenfolge reproduziert.[1] Burger definiert Phraseologismen als „solche Wortketten, deren Zustandekommen nicht oder nicht nur aufgrund von syntaktischen und semantischen Regeln erklärbar ist [...]“.[2]

Beispiele:

1. ni tanto ni tan calvo ≈ ′die Kirche im Dorf lassen′.[3] Dieser Phraseologismus kann nur in dieser Kombination seiner Komponenten auftreten.

2. perder la cabeza ≈ ′den Kopf verlieren′.[4] Die Reihenfolge der Konstituenten kann wiederum nicht geändert werden, jedoch ist das Verb konjugierbar:

A pesar de todos los problemas, que se le venían encima, Andrés nunca perdía la cabeza.[5]

3. tener mal perder ≈ ′schlecht verlieren können′.[6]

Phraseologismen betreffen die Hauptwortarten Verb, Substantiv, Adjektiv, Adverb, Präposition und Konjunktion. Auf die detaillierte Beschreibung der „Festigkeit“ von Phraseologismen soll hier nur im Überblick eingegangen werden. Als bidirektional fest[7] gilt eine Phrase, bei der ein Monem A nur zusammen mit Monem B und umgekehrt auftritt. Unidirektional fest [8] sind Phrasen, bei denen ein Monem nur in dieser Verbindung auftritt, während das andere frei verwendet werden kann. Letzteres ist also nicht zwangsläufig an einen Phraseologismus gebunden. Andere Phraseologismen sind nur relativ fest. Beim Auftreten eines oder mehrerer Moneme ist das folgende nicht nicht automatisch vorhersagbar.

Bei Phraseologismen der oben dargestellten Form ist die Gesamtbedeutung aus den einzelnen Komponenten ersichtlich. Beim Idiom , einer phraseologistischen Sonderform, ist dies nicht mehr ohne weiteres möglich. Die Gesamtbedeutung ist hier nicht mehr regulär interpretierbar.

Beispiele :

4. mano sobre mano ≈ ′die Hände im Schoß′,[9]

5. como mandan los cánones ≈ ′wie es im Buche steht′,[10]

6. se enteraron hasta las ratas ≈ ′die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern′.[11]

Die Semantik eines Idioms ist also nicht gleich der Summe der Semantiken der einzelnen Komponenten.

2.2 Idiomatizität

Telija versteht unter Idiomatizität

„das Fehlen eines derivationell-semantischen Zusammenhangs zwischen dem semantischen Äquivalent eines Gliedes des Verbandes und den anderen Bedeutungen desselben Wortes“.[12]

Als teilidiomatisch [13] werden Idiome bezeichnet, bei denen ein Element noch mehr oder weniger seine eigentliche Semantik beibehalten hat.

Beispiele:

7. no pegar ojo ≈ ′kein Auge zumachen können′.[14] Ojo behält hier seine Bedeutung, es wird nicht semantisch umgedeutet.

8. abrir el pico ≈ ′den Schnabel aufmachen′.[15] Es erfolgt keine Umdeutung von abrir, jedoch erfährt pico im Zusammenhang mit diesem Idiom eine Bedeutungsänderung.

Vollidiome dagegen bestehen aus Elementen, die alle semantisch umgedeutet wurden.

Beispiele:

9. no pintar nada ≈ ′nichts zu melden haben′,[16]

10. alzar el gallo ≈ ′sich aufspielen′,[17]

11. en un abrir y cerrar de ojos ≈ ′im Handumdrehen′.[18]

Die Beispiele neun bis elf sind sowohl im Spanischen als auch im Deutschen Vollidiome.

Monemen können verschiedene Bedeutungen zugeordnet werden. Diese Moneme sind polysem. In Bezug auf das Idiom ist dabei die übertragene Bedeutung wichtig.

Beispiele:

12. despedirse a la francesa ≈ ′sich heimlich aus dem Staub machen′.[19] Despedirse hat außerhalb dieses Idioms die Bedeutung ′sich verabschieden′.

13. hacer el primo ≈ ′sich hereinlegen lassen′.[20] Die Summe der Semantiken der einzelnen Komponenten ergäbe ′den ersten machen′.

Die Konstituenten eines Idioms verlieren also ihre ursprüngliche konkrete Bedeutung. Sie werden hier figurativ gebraucht, semantisch umgedeutet. Trotz diesen figurativen Gebrauchs sind Idiome von Metaphern zu unterscheiden. Letztere leben von „der Spannung zwischen Kontexterwartung und den semantischen Normalbedingungen des metaphorisch gebrauchten Monems“.[21] Sie können in zweierlei Hinsicht verstanden werden: konkret oder übertragen. Idiome besitzen dagegen nur ihren übertragenen figurativen Sinn. Weiterhin gibt es Unterschiede im Syntax. Dieser ist bei Idiomen, im Gegensatz zu beliebig konstruierbaren Metaphern, fest.

2.3 Stabilität

Dem Austausch phraseologischer Komponenten sind enge Grenzen gesetzt. Meist ist ein solcher Austausch gar nicht möglich. Dann liegt eine semantisch-lexikalische Stabilität [22] vor. Damit ein Idiom als solches verstanden werden kann, d.h. dass sein Rezipient den figurativen Inhalt erkennt, muss eine konkrete Kombination lexikalischer Elemente vorhanden sein. Ein Austausch oder das Vertauschen der Komponenten führt zum Verlust des übertragenen Inhalts. Treten in Idiomen Verben auf, dann sind diese konjugierbar.

Beispiel:

14. nosotros ya nos moríamos de risa [23] ist genauso möglich wie él ya se moría de risa.

Am Beispiel 14 ist zu erkennen, dass in Idiomen auftretende Personalpronomen deklinierbar sind. Unikale Komponenten[24] sind phraseologisch gebunden. Sie treten nur in Verbindung mit Phraseologismen auf und werden in der freien Sprache nicht verwendet.

Beispiel:

15. a troche y moche ≈ ′kunterbunt durcheinander′.[25]

2.4 Lexikalisierung

Lexikalisierung bedeutet die Speicherung von Wörtern im Lexikon.

„Die Lexikalisierung der syntaktischen Konstruktion bedeutet, dass sie nicht mehr nach einem syntaktischen Strukturmodell in der Äußerung 'produziert′ wird, sondern dass sie als ′fertige′ lexikalische Einheit ′reproduziert′ wird[...]“. [26]

Lexikalisierte Idiome verhaltenen sich also wie die kleinsten unabhängigen, unteilbaren und bedeutungstragenden Spracheinheiten, die Wörter,[27] und finden Aufnahme in die langue. Lexikalisierte Phraseologismen und Idiome werden auch als Phraseolexeme bezeichnet.[28]

3. Theorie der Übersetzung

3.1 Allgemeine Probleme bei der Übersetzung

Ein Zieltext (ZT) kann immer nur stellvertretend für den Ausgangstext (AT) stehen. Der Mittler zwischen beiden Texten, der Übersetzer, hat die Aufgabe, die Diskrepanz zwischen AT und ZT so gering wie möglich zu halten. Die unverfälschte, widerspruchsfreie Übersetzung gehört zu den Hauptaufgaben des Übersetzers. Der Zieltext soll dem Ausgangstext in all seinen Dimensionen äquivalent sein. Äquivalent bedeutet gleichwertig, nicht gleich. Ein mechanisch-technisches Transkodierungsverfahren im Sinne der linguistischen Übersetzungstheorie greift besonders bei literarischen Texten und deshalb auch bei der Übersetzung von Phraseologismen zu kurz. Mindestens kann der Rezipient vom Zieltext erwarten, dass man diesem die Übersetzung sprachlich nicht anmerkt. Da die Sprachen des AT und ZT verschiedenartig sind, kann es nicht das Ziel des Übersetzers sein, strukturelle Identität zwischen beiden Texten zu erreichen. Vielmehr soll die Wirkung gleichwertig sein. Deshalb müssen die kulturellen Unterschiede der Rezipienten als auch das Ziel des ZT berücksichtigt werden. Ein Text ist nicht einfach die Summe seiner einzelnen Teile, sondern er ist übersummativ und interpretierbar. Es kann aus diesem Grunde keine einzelne „richtige“ Übersetzung geben. Übersetzungsmethoden und -kriterien sind untereinander abzuwägen. Nachfolgend werden vier Perspektiven des Übersetzens im Überblick vorgestellt, wobei keine bis ins kleinste Detail erläutert werden soll.

3.2 Philosophisch-geisteswissenschaftliche Perspektive

Ein wichtiger Vertreter dieser Perspektive ist Friedrich Schleiermacher, dessen Abhandlung „Über die verschiedenen Methoden des Übersetzens“ noch immer relevant ist. Für ihn ist das Übersetzen ein Vorgang des Verstehens und des Zum-Verstehen-Bringens. Die Frage, ob die freie oder die wörtliche Übersetzung die bessere Übersetzungsmethode ist, beantwortet er zugunsten der Erhaltung des Fremden im Zieltext. Für Schleiermacher ist die tiefere Beschäftigung mit der Geschichte des Volkes und den Werken der fremdsprachigen Schriftsteller eine Voraussetzung für eine angemessene Übersetzung. „Nämlich, wie die Sprache ein geschichtliches Ding ist, so gibt es auch keinen rechten Sinn für sie, ohne Sinn für ihre Geschichte.“ [29] Eine perfekte Übersetzung gibt es nicht. Es sei kaum möglich ein exaktes Abbild des ursprünglichen Textes zu schaffen. Die Sprachen bleiben verschieden. Die Nachbildung ist nur annähernd in der Lage, dem Leser des ZT das zu übermitteln, was der Schriftsteller des AT seinen Lesern mitteilen wollte.

„Der Nachbildner will also die beiden, den Schriftsteller und den Leser des Nachbildes, gar nicht zusammenbringen, weil er kein unmittelbares Verhältnis unter ihnen möglich hält, sondern er will nur dem lezten einen ähnlichen Eindrukk machen, wie des Urbildes Sprach- und Zeitgenossen von diesem empfingen“. [30]

Wie kann nun der Übersetzer die beiden Personen Schriftsteller des AT und Leser des übersetzten Textes zusammenführen, ohne dass es zu größeren inhaltlichen Verlusten bzw. Missverständnissen kommt? Schleiermacher möchte, dass sich der Leser auf den Schriftsteller zubewegt, denn der Leser der Übersetzung ist sich immer gegenwärtig, dass „der Verfasser in einer andern Welt gelebt und in einer andern Sprache geschrieben hat“.[31] Der Übersetzer will dem Leser das fehlende Verständnis für die Ursprache ersetzen. Er soll dem Leser ein „solches Bild und eine solchen Genuß verschaffen [...]“,[32] den der Kenner der Fremdsprache hätte, würde dieser den AT in dem Bewusstsein der Verschiedenheit zwischen seiner Muttersprache und der Sprache des Originals lesen. Die andere Methode, den AT an den Leser des ZT anzunähern, lehnt Schleiermacher ab. Bei dieser Form macht sich der Übersetzer darüber Gedanken, wie der Autor des Textes in der Sprache des Übersetzers geschrieben hätte. Dabei hat zwar die Sprache des Übersetzers „ nicht das mindeste zu befürchten “,[33] aber sie ist für Schleiermacher „ nichtig und leer “,[34] weil man die Frage gar nicht stellen kann, wie jemand sein Werk in der Sprache des Übersetzers geschrieben hätte. Da jede Sprache ihr eigenes Leben, ihre eigenen Strukturen, ihr eigenes Sinngebäude aufbaut, kann das in einer Sprache Gesagte nicht exakt in eine andere Sprache abgebildet werden. Hier wird es meist zu Sinnänderungen kommen, da das Gesagte nur in der Originalsprache genau mit einem bestimmten Sinnzusammenhang gesagt werden konnte.

Kloepfer versteht das Übersetzen als „[...] Zweckverfahren, das versucht, Unbekanntes durch Bekanntes verstehbar zu machen “.[35] Für Wuthenow ist Übersetzung Interpretation. „[...] die vollkommene Entsprechung ist der nur gedachte Idealfall “.[36] Übersetzung ist zeitbedingt, unvollkommen, vorläufig und unabgeschlossen. Der Übersetzer spielt eine zentrale Rolle. Es gibt keine verbindlichen Regeln oder eine systematische Behandlung für die Probleme der literarischen Übersetzung. Für die Vertreter der philosophisch-geisteswissenschaftlichen Perspektive sind literarische Texte interpretatorisch offen. Übersetzung ist also Interpretation eines Ausgangstextes und somit subjektiv. Sie berücksichtigt den soziokulturellen Hintergrund des AT und ist sich der Verschiedenheit diesen Hintergrundes zur Kultur der Zielsprache bewusst.

3.3 Linguistische Perspektive

Die Linguistische Perspektive[37] sieht die Übersetzung als mechanisch-technisches Verfahren und benutzt dafür den aus der Nachrichtentechnik und Informationstheorie entlehnten Begriff Dekodierung.[38] Sprache wird als Informationskode angesehen, der unabhängig vom Verwender objektiv ist. Daher wird das Übersetzen auf ein sprachliches Transkodierungsverfahren zwischen zwei Zeichensystemen reduziert. Ein Sprachzeichen der einen Sprache wird durch ein solches der anderen Sprache ersetzt. Die Summe aller festgestellten Zeichen soll das Gemeinte objektiv und vollständig representieren. Die linguistische Perspektive orientiert sich vor allem an Wörtern und syntaktischen Fügungen. Textes werden nicht als übergreifendes Ganzes wahrgenommen. Die Translationslinguistik der Leipziger übersetzungswissenschaftlichen Schule (Kade, Jäger, Neubert) hat dieses Problem erkannt. Sie grenzt literarische Texte auf Grund ihres künstlerischen Charakters aus. Für diese Schule sind literarische Übersetzungen mit den linguistischen Methoden nur unzureichend möglich. Auf die einzelnen Strömungen innerhalb der linguistischen übersetzungswissenschaftlichen Perspektive soll hier nicht näher eingegangen werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die künstlerische Qualität literarischer Texte unter linguistischer Perspektive unberücksichtigt bleibt. Subjektivität wird ausgeblendet, da man auf Objektivität Wert legt.

3.4 Hermeneutische Perspektive

Im Mittelpunkt dieser Perspektive[39] stehen der Übersetzer und seine Probleme im Umgang mit Texten. Das Übersetzen ist davon abhängig wie der Übersetzer den Text versteht. Er hat dann die Aufgabe diesen in der Zielsprache nachzugestalten. Die hermeneutische Perspektive grenzt sich von den systemlinguistischen Ansichten über die Übersetzung ab, da diese die Multiperspektivität von Texten vernachlässigen. Laut Stolze muss die hermeneutische Methode eine geglückte Übereinstimmung [40] zwischen AT und ZT herstellen. Übereinstimmung bedeutet dabei die unverfälschte, angemessene Vermittlung des AT durch den ZT, wobei es kein Äquivalenzpostulat geben soll. Als geglückt wird eine Übersetzung bezeichnet, wenn sie „keinen Protest beim Rezipienten hervorruft“.[41] Weiterhin soll der AT adäquat übersetzt werden. Adäquat bedeutet dabei, dass „ [...] man die Zeichenwahl in der Zielsprache konsequent dem Zweck der Übersetzung unterordnet “.[42] Um eine geglückte Übereinstimmung zu erreichen, ist das Verstehen des AT durch den Übersetzer Voraussetzung. Da jeder Übersetzer einen Text subjektiv anders versteht, wird auch der ZT diese Subjektivität des Übersetzers enthalten. Der entstandene ZT ist damit nur eine von mehreren Möglichkeiten. Für die hermeneutische Perspektive setzt sich ein Text nicht aus der Summe der Textkonstituenten zusammen, sondern wird als übersummativ, ganzheitlich betrachtet. Ein Text ist demnach mehr als die Summe seiner Teile, und es wird auch auf den Gesamthorizont von Situation und Kontext Bezug genommen.

3.5 Handlungstheoretisch-funktionale Perspektive

Der handlungstheoretisch-funktionale Ansatz[43] orientiert sich an den Erfordernissen der Praxis. Er liefert ein Handlungsmodell sowohl für die Übersetzung von Gebrauchstexten als auch für die von literarischen Texten. Ausgangspunkt dieser Theorie ist ein Modell der interkulturellen Kommunikation bzw. der intentionalen Interaktion. Wichtig ist das Verständnis für die Kulturen des AT und des ZT. Weiterhin soll die Übersetzung zweck- oder zielgebunden sein. Für Vermeer bedeutet dies:

„translation sei die herstellung eines funktionsgerechten zieltextes für eine zielkultur in einem komplexen handlungsablauf, in dem ein für eine ausgangskultur (funktionsgerecht) erstellter ausgangstext (in irgendeiner form) eine rolle spielt“. [44]

Nord definiert Übersetzung (Translation) als

die Produktion eines funktionsgerechten Zieltextes in einer je nach der angestrebten oder geforderten Funktion des Zieltextes (Translatskopos) unterschiedlich spezifizierten Anbindung an einen vorhandenen Ausgangstext “.[45]

Zunächst muss der Übersetzer den Skopos (Zweck, Ziel, Funktion) bestimmen. Dementsprechend wird daraufhin der AT in den ZT transferiert. Dabei wird die gegenseitige Abhängigkeit von Kultur und Sprache sowohl des AT als auch des ZT berücksichtigt. Als Produkt entsteht ein Text-in-Situation.[46] Ein Text existiert also nicht per sé,

[...]sondern in Relation mit den situativen Faktoren, die sinnkonstituierend sind.[...] Die Übersetzung ist an eine neue Situation gebunden, in der sie unabhängig vom AT funktionieren muß. ′Der′ AT kann nicht als Maßstab für ′die′ Übersetzung dienen “.[47]

Die Skoposgebundenheit bedeutet, dass es keine Textäquivalenz als Selbstzweck einer Übersetzung geben muss. Texte in der handlungstheoretisch-funktionalen Perspektive werden in Relation zu einem umfassenden Situations- und Kulturverständnis gestellt. Die möglichst genaue, vollständige und gleichförmige Übersetzung aller Dimensionen des AT ist wegen der kulturellen Unterschiede zwischen AT und ZT nicht in jedem Falle sinnvoll.

4. Probleme der Übersetzung spanischer Idiome ins Deutsche

4.1 Allgemeine Überlegungen

Phraseologismen beschränken sich fast ausschließlich auf literarische Texte. Dies gilt insbesondere für Idiome. Für diese ist eine Übersetzung entsprechend der linguistischen Perspektive kaum möglich, da die Semantik eines Idioms nicht gleich der Summe der Bedeutungen der einzelnen Komponenten ist. Die hermeneutische und handlungstheoretisch-funktionale Herangehensweise sind hier viel besser geeignet. Sie wollen nicht Gleichheit um jeden Preis, sondern Adäquatheit und Gleichwertigkeit der Wirkung. Der Begriff der geglückten Übereinstimmung[48] ist hier passend. Besonders bei Idiomen ist dies das einzig sinnvolle Ziel der Übersetzung. Letztendlich wird sich der Übersetzer dem Gemeinten des spanischen AT im deutschen ZT nur mit mehr oder weniger Erfolg annähern können.

Im Vorfeld der Übersetzung muss der Übersetzer erst mal ein Pflichtprogramm absolvieren. Er muss sich über die Hintergründe der Kultur des Ausgangs- und des Zieltextes informieren. Bei Phraseolexemen spielt die Bildhaftigkeit die entscheidende Rolle. Auf Grund der kulturellen Verschiedenheit des Spanischen und Deutschen werden ähnliche oder gleiche Inhalte oft mit unterschiedlichen Bildern ausgedrückt. Dadurch entstehen Schwierigkeiten beim Übersetzen.

Beispiele:

16. ser un pan bendito ≈ ′eine Seele von Mensch sein′,[49]

17. ser bueno como el pan ≈ ′die Güte in Person sein′ . [50]

Der Übersetzer muss also ein breites Wissen über Phraseolexeme besitzen, um eine adäquate Übereinstimmung zwischen AT und ZT zu erreichen. Gerade bei der Übersetzung von Idiomen und Phraseologismen ist es wichtig zu wissen, in welcher Form sie in die jeweilige Sprache eingebettet sind. Sie können Informationen über Varietäten des Spanischen enthalten, z.B. aus welcher sozialen Schicht der Protagonist stammt, ob er umgangssprachlich oder Dialekt spricht, welches Sprachregister er benutzt. Die Übersetzung von Dialekt ist schwierig. Ein dialektspezifisches Idiom in ein solches der Zielsprache zu übertragen wäre unangemessen. Andererseits geht bei der Übersetzung ins Hochdeutsche der Reiz des spanischen Idioms verloren. Dennoch ist die letztere Möglichkeit die angemessenere. Es ist möglich, dass es für ein spanisches Idiom keine deutsche Entsprechung gibt. Was ist in diesem Falle zu tun? Eine Variante wäre die Umschreibung, eine zweite die Übernahme des originalen Idioms des AT in den deutschen Zieltext und dessen Erläuterung in Fußnoten.

Nachfolgend werden weitere Aspekte der Übersetzung von spanischen Phraseologismen ins Deutsche erörtert.

4.2 Äquivalenztypen beim Übersetzen

4.2.1 Volläquivalenz

Bei dieser Form der Äquivalenz hat das Idiom im spanischen AT die gleiche Idiomstruktur und Bedeutung wie im deutschen ZT. Weiterhin benutzen beide Sprachen das gleiche sprachliche Bild. Oft haben die Idiome diesen Typs den gleichen Ursprung oder sind den gleichen Quellen entnommen, z.B. der Bibel.

Beispiele:

18. Más fácil es el pasar un camello por el ojo de una aguja, que...

≈ ′Es ist leichter, ein Kamel durch ein Nadelöhr zu bekommen, als... ′ (Neues Testament, Markus 10, 25; Matthäus 19, 24; Lukas 18, 25).[51] Die spanische und die deutsche Kultur sind sehr stark vom Christentum geprägt. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass dieser aus dem Griechischen übernommene Satz in beiden Kulturen benutzt wird, und dass er in Form eines Idioms volläquivalent ist.

19. matar el tiempo ≈ ′die Zeit totschlagen′,[52]

20. estar en el septimo cielo ≈ ′im siebenten Himmel sein′.[53]

4.2.2 Teiläquivalenz

Hier stimmen die Idiome der Ausgangs- als auch der Zielsprache auf mindestens einer Ebene, d.h. der Bedeutung, der Struktur oder des sprachlichen Bildes überein.

Beispiele:

21. no valer dos reales ≈ ′keine müde Mark wert sein′.[54] Hier stimmen Struktur und Bedeutung überein.

22. éste es el chiste ≈ ′darin liegt die Pointe′.[55] Beide Idiome haben bei unterschiedlicher Struktur die gleiche Bedeutung. Das sprachliche Bild ist ähnlich.

23. tener la leche en los labios ≈ ′hinter den Ohren noch nicht trocken sein′.[56] Die Struktur und das sprachliche Bild der Idiome sind verschieden, während die Bedeutung die gleiche ist.

24. paciencia y barajar ≈ ′abwarten und Tee trinken′.[57] Hier stimmt nur die Bedeutung überein.

4.2.3 Nulläquivalenz

Für das Idiom der Ausgangsprache existiert keine idiomatische Entsprechung in der Zielsprache. Hier wird der große Einfluss der Kultur auf die Sprache deutlich, denn Sprache und besonders Idiome sind kulturspezifisch.

Beispiele:

26. estar pensando en las musarañas ≈ ′geistig abwesend sein′,[58]

27. no se le ve el pelo ≈ ′man sieht ihn nicht mehr′ bzw. ′erlässt sich nicht mehr sehen′,[59]

28. hay ropa tendida ≈ ′Warnung, dass sich eine Person nähert, die nicht hören soll, worüber gesprochen wird′.[60]

Bei der Nulläquivalenz gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten der Übersetzung. Es ist eine frei wählbare Umschreibung des spanischen Idioms möglich. Das sprachliche Bild und damit der Reiz des originalen Idioms geht dadurch jedoch verloren. Dies geschieht allerdings auch bei Übersetzungen im Bereich der Teiläquivalenz. Dort geht das sprachliche Bild der Ausgangssprache wenigstens teilweise verloren, auch wenn ein Idiom der Zielsprache an dessen Stelle tritt. Eine zweite Möglichkeit wäre die Übernahme des Idioms des AT in den ZT ohne Übersetzung. Dies ist durchaus möglich, wenn Haupt- oder Nebensatz nur aus diesem Idiom bestehen.

Beispiele:

29. José sagte zu Juan „Tienes pelos en el corazón“. Wird in der Fußnote erklärt, welche Bedeutung dieser spanische Satz hat, ist die Übersetzung adäquat und die Kultur der Ausgangssprache wird sogar in Form ihrer Sprache sichtbar. Die Erklärung in Fußnoten ist dann natürlich zwingend erforderlich. Da diese eine deutsche Umschreibung des spanischen Idioms enthalten muss, wird das Problem der Übersetzung damit vom Haupt- auf den Nebentext verlagert.

30. Es gefällt mir nicht que tengas pelos en el corazón. Ist diese „Übersetzung“ noch angemessen? Das ist auch vom Skopos abhängig. Ob hier von geglückter Übereinstimmung gesprochen werden kann ist zumindest fraglich. Es ist möglich, dass die Verwendung des spanischen AT beim Rezipienten des ZT, der kein Spanisch spricht und den Text nicht wegen seines spanischen Hintergrundes liest, auf Unverständnis stößt. Die Übersetzung ′Es gefällt mir nicht, dass du so ein hartherziger Mensch bist′ wäre adäquat, da das im Spanischen Gemeinte im Deutschen sinngemäß wiedergegeben wird. Letztlich wäre noch die wörtliche Übersetzung möglich, inklusive der erklärenden Fußnote. Aber auch diese Variante ist aus obigen Gründen fraglich.

4.2.4 Scheinäquivalenz

Scheinäquivalente Phraseologismen und Idiome verhalten sich wie Falsos Amigos. In diesem Fall besitzen die Modismen der Ausgangs- als auch der Zielsprache eine ähnliche oder gleiche Struktur und benutzen das gleiche Bild. Allerdings haben sie eine unterschiedliche Bedeutung.

Beispiele:

31. estirar las piernas ≈′sich die Beine vertreten′.[61] Die Übersetzung ′die Beine ausstrecken′, ein im Deutschen geläufiger Phraseologismus, wäre falsch.

4.3 Varianten der Übersetzung

Wie bereits erwähnt ist die Übersetzung eines AT in einen ZT immer nur eine von mehreren Möglichkeiten. Das Ergebnis, der Zieltext, wird von mehreren Faktoren wie Skopos, subjektive Interpretation des AT durch den Übersetzer und dessen Kenntnisse über die kulturellen Hintergründe der Ausgangs- und Zielsprache bestimmt. Es kann deshalb nicht die richtige Übersetzung geben, sondern es gibt oft mehrere adäquate Möglichkeiten.

Beispiele:

32. Físicalmente tenías muy mal aspecto, con lo larguirucho que estabas no valías

dos reales. ≈ ′Körperlich sahst du nicht gut aus, schlaksig wie du warst, hattest du nichts zu bieten′.[62] No valer dos reales entspricht eigentlich dem deutschen Idiom ′keine müde Mark wert sein′. Die obige Übersetzung gibt den Sinn des spanischen Originals dennoch besser wieder. ′Keine müde Mark wert sein′ hat vorrangig einen materiellen Bezug. Aus dem Zusammenhang des Textes ist jedoch zu erkennen, dass dieser materielle Bezug nicht gemeint ist, sondern dass der Sprecher eine bestimmte Person nicht besonders attraktiv fand. Dies ist ein schönes Beispiel wie wichtig es ist, den Gesamtzusammenhang eines Textes zu erfassen. Eine Übersetzung aus linguistischer Perspektive würde hier völlig versagen.

33. Sólo se vive una vez, en esta frase hay mucha filosofía, tiene mucha miga.

≈ ′Man lebt nur einmal, dieser Satz ist sehr philosophisch, er ist sehr tiefgründig.[63]

tener mucha miga ≈ ′Tiefgang haben′.[64]

Hier sind beide Übersetzungsvarianten möglich. In beiden Fällen wird das Gemeinte im AT adäquat im ZT wiedergegeben.

4.4 Beispielübersetzungen

Handlungscharakterisierungen

34. De repente se abrió la puerta, Carmen lo vió y se levanto como un cohete retirándose al fondo de la sala.

≈′Plötzlich ging die Tür auf, Carmen bemerkte es, sprang wie von der

Tarantel gestochen auf und zog sich nach hinten in den Saal zurück′.[65]

35. Con esta respuesta me dejó sin respiración y no dije ni pío.

≈′Mit dieser Antwort raubte er mir den Atem, und ich sagte kein

Sterbenswörtchen ′.[66]

Situationsbewertungen

36. No entiendo que no te des cuenta de esto: se ve a la legua.

≈′Ich begreife nicht, dass du das nicht merkst, das sieht doch ein Blinder mit

dem Krückstock ′.[67]

Personale Bewertungen

37. No sé por qué, pero Paco tenía sorbido el seso a mi hija.

≈′Ich weiß nicht wieso, aber meine Tochter hat an Paco einen Narren

gefressen ′.[68]

Wertende Verhaltenscharakterisierungen

38. Ayer en la fiesta, Manolo hizo el ridículo, sin darse cuenta metió tres veces la pata al contar sus absurdas aventuras amorosas.

≈′Bei der Fete gestern hat sich Manolo lächerlich gemacht, als er von seinen blöden Liebesabenteuern berichtete. Ohne es zu merken, trat er dreimal ins

Fettnäpfchen ′.[69]

39. Duranto años, intentaba restructurar la empresa, pero, en lugar de apoyarle, no hacían más que ponerle pegas.

≈′Jahrelang versuchte er, das Unternehmen neu zu strukturieren, doch statt ihn zu unterstützen, warfen sie ihm Knüppel zwischen die Beine ′.[70]

Interaktionscharakterisierungen

40. He dicho a la chavala que, si no la pagan como se debe, proteste: todo menos hacer el primo.

≈′Ich habe dem Mädchen gesagt, dass es, wenn man es nicht ordentlich bezahlt, protestieren soll. Alles, nur nicht sich hereinlegen lassen ′.[71]

41. Un día después de nuestra discusión, el director recogió velas y trató de arreglar el asunto por las buenas.

≈′Einen Tag nach unserer Diskussion machte der Direktor einen Rückzieher und versuchte, die Sache gütlich zu regeln′.[72]

Charakterisierung von Personen

42. Es una mujer que siempre dice lo que piensa. No tiene pelos en la lengua.

≈′Sie ist eine Frau, die immer sagt, was sie denkt: Sie nimmt kein Blatt vor den Mund ′.[73]

43. Conmigo no puedes hacer esos negocios en los que sólo ganas tú, porque yo de tonto no tengo ni un pelo.

≈′Mit mir kannst du jene Geschäfte, bei denen nur du, nicht machen. Ich bin nicht auf den Kopf gefallen ′.[74]

5. Bibliographie

Beinhauer, Werner: Stilistisch-phraseologisches Wörterbuch spanisch-deutsch. Max Hueber Verlag. 1978.

Die Bibel in heutigem Deutsch. 2. Auflage. Berlin, Altenburg: Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft zu Berlin und Altenburg. 1984.

Burger, Harald: Idiomatik des Deutschen. Tübingen: Max Niemeyer Verlag. 1973.

Fleischer, Wolfgang: Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache. Leipzig: Bibliographisches Institut. 1982.

Kloepfer, Rolf: Die Theorie der literarischen Übersetzung. München. 1967.

Dr. Müller, Heinz/Prof. Dr. Haensch, Günther: Langenscheidts Handwörterbuch Spanisch. 8. Auflage. Berlin, München: Langenscheidt KG. 1993.

Nord, Christiane: Textanalyse und Übersetzen. Theoretische Grundlagen, Methode und didaktische Anwendung einer übersetzungsrelevanten Textanalyse.

Heidelberg. 1988.

Navarro Ramil, Axel Javier: Manuel Vázquez Montalbán auf Deutsch: ein Autor und vier Übersetzer; das Andere in den Zieltexten. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH, 2000.

Reiß, Katharina/Vermeer, Hans J.: Grundlegung einer allgemeinen Translationstheorie. Tübingen. 1984.

Scherer, Hans Siegfried: Kommentierte Übersetzungen Spanisch-Deutsch: Texte, Wortschatz, Grammatik, Übersetzungskommentare, idiomatische Wendungen. 3. Auflage. Bonn: Romanistischer Verlag. 1993.

Schleiermacher, Friedrich: Ueber die verschiedenen Methoden des Uebersetzens.

1838. In: Störig, H.-J. (Hrsg.), S. 38-70. 1973.

Schmidt, W.: Lexikalische und aktuelle Bedeutung. Ein Beitrag zur Theorie der Wortbedeutung. 4. Auflage. Berlin 1967.

Stolze, Radegundis: Grundlagen der Textübersetzung. Heidelberg. 1982.

Telija, V. N.: Die Phraseologie. In: Allgemeine Sprachwissenschaft. Bd.2, S. 374ff. Berlin. 1975.

Vermeer, Hans J.: voraussetzungen für eine translationstheorie – einige kapitel kultur- und sprachtheorie. Heidelberg. 1986.

Wuthenow, Ralph-Reiner: Das fremde Kunstwerk. Aspekte der literarischen

Übersetzung. Göttingen. 1969.

[...]


[1] Burger 1973, S. 1

[2] ebd., S. 3

[3] Scherer 1993, S. 187

[4] ebd., S. 156

[5] ebd., S. 156

[6] ebd., S. 139

[7] Burger, S. 8

[8] ebd, S. 9

[9] Scherer 1993, S. 20

[10] ebd., S. 125

[11] ebd., S. 125

[12] Telija 1975, S. 417

[13] Fleischer 1982, S. 35

[14] Scherer 1993, S. 19

[15] ebd., S. 18

[16] Scherer 1993, S. 47

[17] ebd., S. 62

[18] ebd., S. 33

[19] ebd., S. 75

[20] ebd., S. 107

[21] Burger 1973, S. 13

[22] Fleischer 1982, S.41

[23] Scherer 1993, S. 155

[24] Fleischer 1982, S. 42

[25] Beinhauer 1978, S. 1000

[26] Fleischer 1982, S. 67

[27] Schmidt 1967, S. 70

[28] Fleischer 1982, S.72

[29] Schleiermacher 1838, S. 52

[30] ebd., S. 47

[31] ebd., S. 67

[32] ebd., S. 51

[33] ebd., S. 59

[34] ebd., S. 60

[35] Kloepfer 1967, S. 70

[36] Wuthenow 1969, S. 26

[37] vgl. Navarro Ramil 2000, S. 39 ff.

[38] Navarro Ramil 2000, S. 39

[39] vgl. Navarro Ramil 2000, S. 59 ff.

[40] Stolze 1982, S. 168

[41] vgl. Navarro Ramil 2000, S. 65

[42] Reiß/Vermeer 1984, S. 139

[43] vgl. Navarro Ramil 2000, S. 66 ff.

[44] Vermeer 1986, S. 274

[45] Nord 1988, S. 31

[46] Navarro Ramil 2000, S. 68

[47] Navarro Ramil 2000, S. 70

[48] Stolze 1982, S. 168

[49] Scherer 1993, S. 140

[50] Scherer 1993, S. 138

[51] Die Bibel, Neues Testament, S. 26, S. 53, S. 90

[52] Scherer 1993 , S. 91

[53] ebd., S. 156

[54] ebd., S. 124

[55] ebd., S. 124

[56] Beinhauer 1978, S. 584

[57] Langenscheidts Handwörterbuch Spanisch 1993, S. 638

[58] Beinhauer1978, S. 674

[59] Beinhauer1978, S. 470

[60] ebd., S. 545

[61] Beinhauer 1978, S. 769

[62] Scherer 1993, S. 124

[63] Scherer 1993, S. 124

[64] ebd., S. 124

[65] ebd., S. 19

[66] ebd., S. 33

[67] ebd., S. 46

[68] ebd., S. 47

[69] Scherer 1993, S. 61

[70] ebd., S. 75

[71] ebd., S. 107

[72] ebd., S. 109

[73] ebd., S. 138

[74] ebd., S. 139

20 von 20 Seiten

Details

Titel
Probleme bei der Übersetzung von Idiomatik
Hochschule
Technische Universität Dresden
Veranstaltung
Proseminar Theoretische und Praktische Probleme der Übersetzung (Spanisch)
Note
1,0
Autor
Jahr
2001
Seiten
20
Katalognummer
V108579
Dateigröße
475 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Probleme, Idiomatik, Proseminar, Theoretische, Praktische, Probleme
Arbeit zitieren
Matthias Doyscher (Autor), 2001, Probleme bei der Übersetzung von Idiomatik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/108579

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