Der letzte Inka-Aufstand - José Gabriel Condorcanqui


Seminararbeit, 2002
13 Seiten, Note: 1,7
Anonym

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Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

II Die Zeit vor Túpac Amaru

III José Gabriel Condorcanqui

IV Viva el Rey y muera el mal gobierno

V Túpac Amarus Forderungen und Wünsche

VI Revolution oder Reformen?

VII Antonio de Arriaga - Der Tod eines Corregidor

VIII Der Aufstand

IX Die spanische Verteidigung

X Erfolg oder Fiasko?

XI Erklärungsansatz zu den Gründen des Militärischen Misserfolges der Aufständischen

XII Fazit

XIII Literaturverzei chni s

I Einleitung

Meine Hausarbeit beschäftigt sich mit dem letzten indianischen Aufstand 1780/81 in Peru unter der Führung von José Gabriel Condorcanqui, der sich später selber nach seinem Vorfahren Túpac Amaru benannte.

Diese Arbeit ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Proseminars, welches sich mit der Sozialge­schichte in der Kolonialzeit beschäftigte. Die Revolte, die 1780/81 das Vizekönigreich Peru er­schütterte, war das erste große Anzeichen vom Ende der Kolonialzeit, rund 30 Jahre bevor Simón Bolívar vom schweren Joch der spanischen Herrschaft befreite. Der Aufstand war, ohne Frage, ein Aufstand der Massen; ad dato die größte soziale Bewegung Lateinamerikas. Sie war nicht die Idee großer Herren, sondern hatte ihren Kern dort, wo die Speere der spanischen Kolonialisten hintra­fen: in die Herzen der ausgebeuteten Menschen.

Die Rolle Túpac Amarus, die seiner Angehörigen, die einiger seiner Feinde und Freunde und na­türlich die bestialische Niederschlagung des Aufstandes werde ich in meiner Untersuchung erläu­tern. Ebenso werde ich darlegen, welche Auswirkung der Aufstand auf das Leben der Überleben­den und deren Nachkommen hatte.

Meine Arbeit wird sich Wesentlichen auf die Rebellion von José Gabriel Condorcanqui beschrän­ken und nur in Kürze den weiteren Verlauf des Aufstandes nach seinem Tod schildern, auch werde ich nicht näher auf alle Personen die auftreten eingehen können.

Etwas tiefer gehen werde ich in der Erkundung der Person Túpac Amarus, da dieser wohl ein ein­zigartiger Mensch mit einer einzigartigen Lebensgeschichte war. Ich werde auf seinen Lebens- und Namenswandel eingehen und warum er sich auf seinen Ur-Ahnen berufen hat, ohne jedoch näher die Strukturen des Inkareiches zu erläutern. Auch werde ich nur knapp auf die äußeren Umstände in Peru eingehen, welche zwar unverkennbar wichtig, ja von tragender Rolle für den Aufstand sind. Eine genaue Betrachtung würde es mir jedoch unmöglich machen, die Arbeit auf zehn Seiten zu beschränken.

Warum also schlug der Aufstand fehl? Oder aber, schlug er überhaupt fehl? Warum hatte Túpac Amaru so viele Anhänger, aber warum auch so viele Feinde unter seinesgleichen? Wer waren seine Feinde und wer seine Freunde?

II Die Zeit vor Túpac Amaru

Vor dem historischen Aufstand von 1780 gab es schon viele kleinere Aufstände in Perú. Ein Perú in dem 1.000.000 Menschen lebten, von denen 15 % in Städten wohnten - davon waren 75% keine Indianer -, während auf dem Land über 80% indigene Menschen ansässig waren[1]. Perus Wirt- Der letzte Inka Aufstand - José Gabriel Condorcanqui schaft war nur auf Export bestimmt. Stoffe, Coca, Zucker und die Mienenerzeugnisse wurden umgehend ausgeführt, ohne dass die Indianer davon in irgendeiner Weise partizipierten. Alle Auf­stände vor 1780 waren spontanen Ursprungs und nicht längerfristig geplant; schon auf lokaler Ebene wurden sie niedergeschlagen. Vereinzelt hatte es zwar schon größere Aufstände gegeben, bei denen auch schon Corregidores gefangengenommen und ermordet worden waren, jedoch hat­ten auch dort die royalistischen Truppen immer die Kontrolle behalten.[2]

Der Hass und die sozialen Spannungen unter der peruanischen Bevölkerung waren so enorm, wie auch die sozialen Unterschiede; viele Indianer und Spaniern sahen sich gegenseitig nicht mehr als Menschen an. Ein Zeuge erzählt, nachdem ein Spanischer Offizier getötet wurde (während der Rebellion 1780): "...le sacaron el corazón, y se lo comieron a pedazos, y bebiendo la sangre del cadáver diciendo a voces que había sido de buen sabor la de los españoles."[3]

III José Gabriel Condorcanqui

Am 19. März 1738[4] wurde in dem Dorf Surimana, bei Cusco, José Gabriel Condorcanqui als älte­ster Sohn von Rosa Noguera und Miguel Condorcanqui geboren. Über die Familie seines Vaters stammt er direkt von Túpac Amaru dem Ersten ab, dessen Tochter Juana Pilcohuaco die einzige Überlebende nach der Vernichtung der Inka-Aristokratie im 16. Jahrhundert war.[5]

José Gabriel wurde am 19. März 1740 katholisch getauft und war bis zu seinem Tode ein streng­gläubiger Katholik Die Exkommunikation im November 1780 traf ihn daher hart und vor seiner Hinrichtung legte er die Beichte ab. Andererseits sah er sich selber als von einer übernatürlichen Macht vorbestimmt, sein Volk zu befreien. Er lebte also synkretisch.

José Gabriel wuchs in einer wohlbehüteten Familie auf, d.h. er hat Armut und Hunger nie am eige­nem Leib spüren müssen. Auch war seine Familie, da sie eine Caciquen-Familie war, von der Mita und der Steuerabgabe befreit, ja im Gegenteil, sie erhielten sogar einen gewissen Teil der Steuern. Der junge Caciquen-Sohn wurde sowohl in Quechua, der Sprache seiner Untertanen, und in Spa­nisch erzogen. Diese Fähigkeit half ihm später, Verbündete beider Seiten zu gewinnen. In Cuzco wurde er auf das Colegio San Francisco de Borja geschickt.[6]

Schon früh eignete er sich selber Rechtskenntnisse an und suchte Kontakte zu Personen, die den Gedanken der Aufklärung vertraten. Durch Kontakt zu dem Bischof Moscoso, der verfeindet mit dem Visitador Areche war und durch die Lektüre der comentarios reales von Inka Garcilaso de la Vega entwickelte José Gabriel sozusagen seine Grundhaltung gegen die Spanische Besatzung und seine Idee zur Wiederherstellung des Inkareiches.

Im Jahre 1760 heiratete er Micaela Bastidas. Sie bekamen gemeinsam 3 Söhne. José Gabriel war ein erfolgreicher Maultier-Transportunternehmer, die Transportwege gingen bis weit über die Grenzen des Vizekönigreiches hinaus. Dieses Unternehmen sicherte ihm einerseits einen ständigen Finanzfluss, der ihm die Freundschaft zu vielen Verbündeten sicherte, andererseits konnte er, als es zu den Vorbereitungen des Aufstandes kam, das Netz nutzen, um Waffen, Geld und Informatio­nen an Verbündete zu verteilen. Auch erhielt er auf diese Weise laufend die nötigen Lageberichte aus anderen Regionen.[7]

José Gabriel fiel stark durch seine Bikulturalität auf. Er hatte die Statur und die Gesichtszüge eines alten Inkas. Von Anfang an war ihm bewusst, welches Erbe er zu tragen hatte, und er fühlte sich als vorbestimmter Nachfolger seines Urur...-Großvaters Túpac Amaru I.

"La mía es la única que ha quedado de la sangre real de los Incas, Reyes de este Reino"[8]

Die real audiencia in Lima bestätigte ihm auch den Titel "Marqués de Oropesa" zu tragen, ein exquisites Adelsprädikat der Inkas .

Da er der Meinung war, dass ein Herrscher nicht durch Gewalt und Unterdrückung, sondern durch faire Behandlung über seine Untertanen herrschen sollte, versuchte er auf juristischem Wege Rech­te für seine Untertanen zu erwirken.

Den spanischen König Carlos III sah er als loyalen Führer an, glaubte an die Gerechtigkeit der real audiencia, und war fest davon überzeugt, vor Gericht beweisen zu können, dass die Indianer unzu­länglich und zu Unrecht hart behandelt würden. Seine Klage wurde jedoch wegen eines Formfeh­lers abgewiesen.

IV "Viva el Rey y muera el mal gobierno"

Die Zustände in der Bevölkerung, speziell in der arbeitenden Klasse, verschlechterten sich in den Jahren vor dem Aufstand drastisch. Zunächst litten nur die Indianer unter den schlechten Arbeits­bedingungen und einer damit verbundenen eingeschränkten Lebensqualität. und zunehmend ent­stand durch die drastischen Steuererhöhungen als eine Folge der Bourbonischen Reformen auch die Klasse der blancos pobres, was ad dato neu in der Kolonialgeschichte war.

Perus äußerer Schein allerdings strahlte wie nie zuvor. Zwar verarmten die unteren Schichten, es entwickelte sich demgegenüber aber eine kleine weiße Oberschicht in den Städten, die immer reicher wurde.[9]

Die Corregidores hatten die absolute Gewalt über ihre Untertanen. Sie besaßen außerdem das Monopol über sämtliche Waren und es gab keinerlei Reglementierung oder Kontrollmöglichkeiten für die Krone, die Steuern geregelt einzutreiben oder ihre Höhe zu bestimmen[10].

Die Indianer hatten ihrem Caciquen und Corregidor blind zu gehorchen. Bei der Mita erhielten sie häufig kein Geld, sondern Gutscheine für Produkte aus den eigenen Läden, in denen die Waren zu überhöhten Preisen eingekauft werden mussten. Die Bergwerksbesitzer erzielten damit sowohl durch die billigen Arbeitskräfte sowie den Verkauf in ihren Monopolläden doppelten Gewinn. Die Arbeiter hatten zwar die Möglichkeit, sich ihr Recht vor Gericht zu erstreiten, jedoch letzten Endes nicht mit einer reellen Chance. Die Richter waren entweder gekauft oder besaßen selber Arbeiter und hatten von daher kein Interesse, etwas an der Situation zu ändern. Hinzu kam, dass die Ge­richtskosten derart hoch waren, dass betroffene Indianer de facto überhaupt nicht die Möglichkeit hatten ihr Recht zu erstreiten.[11] Der Visitador Antonio de Areche schrieb 1777 über die Zustände in Peru an einen Kollegen in Mexiko:

” ... Esta tierra no tiene comparación con la de V.E. en cosa alguna. Ahí hay en general justicia; aquí hay tiranías comunes. Ahí toman los indios lo que les conviene; aquí lo que el corregidor les reparte. Ahí es en compra libre lo que se toma; aquí es en venta forzada[...] Los corregidores no tratan de otra cosa que su intereses [...] Aquí todo es interés particular, nada público...”[12]

Schon seit der Conquista schwelte unter der indianischen Bevölkerung ein konstanter Wille zur Rebellion gegen die Eroberer, doch durch die Ermordung Túpac Amarus I im Jahre 1572 und die restlose Liquidation der Inka-Aristokratie wurde das öffentliche Verlangen nach einem Inkastaat unterdrückt. Der Wunsch nach einer Befreiung war mit Sicherheit weiterhin präsent.

Mitte des 18. Jahrhunderts. erschienen die Comentarios Reales von Garcilaso de la Vega Inca, die das Inkareich sehr positiv darstellten. Dies führte zu einem Aufflackern unterdrückter Hoffnungen und viele der unter den Spaniern leidenden Indianer wünschten sich alte Strukturen zurück.[13]

V Túpac Amarus Forderungen und Wünsche

Es gibt zwei Ansichten über Túpac Amaru. Die einen sehen ihn als großen Vorläufer der Unab­hängigkeitsbewegung, die anderen eher als Reformator. Sicher ist, dass er nicht gegen den Spani­schen König rebellieren wollte, da er ihm treu ergeben war. Die Zusammenführung mit den Kreo­len während des Kampfes gilt als Indiz dafür, dass er nicht zu den alten Inkastrukturen zurück kehren wollte. Denn im Grunde war er mit dem Kolonialsystem als solches einverstanden. Ihm ging es lediglich darum, die korrupten funcionarios zu bekämpfen und den Amtsmissbrauch der corregidores zu beenden.

Seine Ideen für ein neues Zusammenleben lehnten sich stark an die alten Inkastrukturen an. Er wollte klare Hierarchien, für jeden Menschen einen Platz im System. Er wünschte, dass das Wohl des Einzelnen hinter dem Gemeinwohl steht, sprich, die Untergebenen sollten ihre Zwänge akzep­tierten. Daher setzte sich Túpac Amaru auch nicht für die Abschaffung der Mita ein, denn diese Arbeitsform hat es bereits im Inkareich gegeben.[14]

Die katholische Kirche war ihm, wie zuvor erwähnt, sehr wichtig. Er gab seinen Glauben an den christlichen Gott niemals auf. Dieses Festhalten an der christlichen Lehre wird als weiteres Indiz dafür gesehen, dass er nicht vollständig zu den Konstruktionen aus dem altem Inkareich zurück­kehren wollte.[15]

Denkbar ist auch, dass er lediglich vorgab, das Inkareich wieder errichten zu wollen, um die Masse der Indianer, die im Laufe der Zeit unter den Spaniern gelitten hatte, für seine Interessen zu mobi­lisieren.

Eine Hierarchie, basierend auf der Herkunft der Menschen, sollte es nicht mehr geben. Schwarze sollten keine Sklaven mehr sein, sondern gleichberechtigter Teil der Bevölkerung ebenso wie Kreolen, Mestizen und alle Indianer.[16] Am 1. November 1780 erklärte er alle schwarzen Sklaven zu freien Menschen.[17] Allerdings, und da zeigte er auch im Kampf absolute Härte, er gestattete in seinem Staat keine Festlandspanier, die nur für kurze Zeit ins Land kamen um Geld zu machen.

Nach der Hinrichtung Arriagas verkündete er wiederholt, dass seine Rebellion nicht gegen die Monarchie gerichtet sei, sondern dass er helfen wolle, die Liebe der Indianer für den König zu stärken, nachdem sie von Dienern und Richtern des Königs, die das Gesetz mit Füßen getreten hatten, verunglimpft worden seien.

VI Revolution oder Reformen?

Túpac Amaru wollte zwar nie eine Revolution sondern nur Reformen im bestehendem System, doch im allgemeinen entstehen aus der Forderung nach Reformen häufig Revolution.

Werden die Forderung nicht erfüllt, und ist das Potenzial vorhanden wie es Jean Meyer beschreibt:

"Una rebelión se va desarrollando en donde la gente combina el deseo de rebelarse con la capacidad de hacerlo " mientras que la ausencia de rebelión "podrá derivar de la falta de voluntad, o alternativamente, de la falta de oportunidad"[18],

wird versucht die Regierung gewaltvoll umzuwerfen. Da die Forderungen Túpac Amarus nicht erfüllt wurden, fing er an, mit Gewalt das alte System zu beseitigen. Mit der Hinrichtung des Cor­regidor Arriagas wurde ein gewaltvoller Umsturz der bestehenden Strukturen eingeläutet, sodass es zulässig und richtig ist, bei dem Aufstand von einer (versuchten) Revolution zu reden.

VII Antonio de Arriaga - Der Tod eines Corregidor

Antonio Juan de Arriaga y Gurbista wurde in Lezama in Spanien geboren.

Dort arbeitete er für den König als maritimer Transporteur. Er beförderte hauptsächlich Waffen in verschiedene Konfliktregion Südamerikas. Am 26. November 1776 wurde er zum Corregidor von Tinta ernannt. Vom hartem Leben gezeichnet, hatte er ein unerbittlichen Stil Er erhob die Steuer nach seinen Gutdünken und behandelte seine Untergebenen ohne Gnade.[19]

Sein Erzfeind, der Bischoff Moscoso, meinte über ihn: "tenía apurada su provincia con el trato de su genio áspero"[20], José Gabriel beschrieb ihn als: "mal genio, elación y soberbia"[21],

José Gabriel war als Cacique dafür zuständig die Tribute der Indianer einzutreiben und dem Cor­regidor zur Verfügung zu stellen. So entwickelte sich eine gewissen Nähe zwischen Arriaga und Túpac Amaru. Arriaga wurde sogar Pate eines seiner Kinder, jedoch duzten sie sich nie, behielten aber eine Freundschaft, die lediglich aus kleinen Geschenken und Hilfeleistungen bestand.[22]

Im Juli des Jahres 1780 waren die Indianer, die Túpac Amaru unterstellt waren, nicht mehr fähig ihre Tribute zu zahlen, und so geschah es, dass er auch Arriaga nicht mehr bezahlen konnte. Arria­ga bestand auf die Zahlung und setzte ein Ultimatum. Da Amaru nicht die Forderung erfüllte, zerwarfen sich die beiden und es entstand eine große Feindschaft.[23]

Am 4. November 1780 waren beide zu einem Fest eingeladen. Arriaga verließ schon früh die Feier mit einigen Sklaven und Maultieren, Túpac Amaru ritt ihm jedoch schnell hinterher, und stellte sich ihm mit einigen seiner Indianern in den Weg nahm ihn gefangen und "Aquí nació la justica"[24] Als Arriaga der Prozess gemacht wurde, wurde ihm unter anderem vorgeworfen, anstatt für 112.000 Peso, wie es die Krone gestattete, für 300.000 Peso Güter verkauft zu haben.

Am 10. November 1780 wurde er dann öffentlich, auf den Befehl von Túpac Amaru, in Tinta hingerichtet. Seine Güter wurden unter den Menschen verteilt. Sein Geld beschlagnahmten die Rebellen um die Kriegskasse damit zu füllen.[25]

VIII Der Aufstand

Nach dem "Signal von Tinta" schlossen sich spontan Massen von Indianer dem Heer Túpac Ama­rus an.

Zu Anfang übersahen viele Anhänger noch nicht, wohin ihr Widerstand führte. Nur Túpac Amaru und einigen seiner Mitstreiter war bewusst, dass es bei dem Aufstand nur zwei Möglichkeiten gab: vencer o morir.[26]

Zu Beginn der Rebellion waren die Spanier restlos überfordert, obwohl sie ein gut ausgebildetes Heer besaßen. Sie mussten vor den Aufständischen fliehen und zu panikartigen Maßnahmen grei­fen. Curacas[27] wurden allein aufgrund von Verdächtigung dass sie Sympathie für die Aufständi­schen haben könnten verhaftet. Später griffen die Spanier zu einer bis heute populären Strategie: Die Royalisten versprachen den Indios leales Landzuteilung und Steuererlassungen.

Die anfänglichen militärischen Erfolge führten dazu, dass sich immer mehr Menschen Túpac Ama­ru anschlossen. Informiert wurde die größtenteils aus Analphabeten bestehende Bevölkerung von Túpac Amaru, indem er sich der alten Knotenschrift Kipu bediente. In schmal gewebte Streifen wurden Mitteilungen geknotet und über das Land versandt. [28]

Das Heer wuchs auf 60.000 bis 80.000 Kämpfer an, die jedoch keine militärische Disziplin besa­ßen und auch nur mangelhaft bewaffnet waren. Zwar wurden die Truppen von ausgebildeten Kreo­len und Mestizen angeführt, dennoch war die Schlagkraft des Rebellenheeres extrem gering. Bei den Kämpfen ließen viele ihr Leben. Viele waren dadurch entmutigt, verließen das Heer oder lie­fen gar zur gegnerischen Seite über.[29]

Das verbleibende Rebellenheer verfolgte bei der versuchten Einnahme von Cuzco das System der Belagerung. Viele Aufständische waren jedoch Bauern, die schlichtweg nicht die Geduld und Zeit hatten, diese Belagerung durchzuhalten. So kehrten im Laufe der Zeit immer mehr Bauern der Armee den Rücken um ihre Felder zu bestellen.

Die Belagerung Cuzcos stellt sich später als folgenschwerste Schlacht heraus. Túpac Amaru hatte im ersten Anlauf versucht, durch Informanten die Bevölkerung auf seine Seite zu ziehen. Da ihm dies nicht gelang, entschloss er sich zur Belagerung.

Während der Belagerung kämpfte ein anderer Teil unter der Führung eines Cousins Túpac Amaru, Diego Cristóbal Túpac Amaru in anderen Bereichen des Landes. Um sich mit Nahrung, Geld und Waffen auszustatten, überfielen sie viele Dörfer und Encomiendas. Dies hatte zur Folge, dass sich erneut viele mit den Royalisten verbündeten und die Bewohner Cuzcos aus Angst die Stadt immer heftiger verteidigen. Die Rebellen hatten es immer schwerer die Einkesselung aufrecht zu erhalten. Hinzu kam, dass immer häufig Sabotage ausgeübt wurde und die Indianer die Fronten wechselten. Verfeindete Caciquen, die mittlerweile auch schon große Indianerheere mobilisiert hatten, mar-schierten auf Cuzco zu. Unter diesem Druck beschloss Túpac Amaru schließlich am 10. Januar 178 1[30] die Belagerung aufzugeben und zu fliehen. Ein anderer Cacique, Tomás Catari, der auf Rebellenseite gekämpft hat und sehr viele Kämpfer unter sich hatte, wurde zur gleichen Zeit um­gebracht.[31] Damit verloren die Rebellen einen ihrer großen Bündnispartner.

Ab Mitte Januar 1781 starteten die Royalisten eine Großoffensive. Sie fielen in Ortschaften der Rebellen ein und vollführen dort als Abschreckungsmaßnahme Massaker unter der Bevölkerung aus.[32] Zu diesem Zeitpunkt schlossen sich jedoch noch immer viele Indianer aus dem ganzen Land den Rebellen an und haben auch durchaus viele regionale Erfolge.

Die Armee von Diego Cristóbal belagerte nun Cuzco. Jedoch wurde wieder aus Lima eine Tau­senderschaft gut bewaffneter Soldaten nach Cuzco geschickt, diese vertrieben die Rebellen und starteten eine Offensive der Eroberung. José Gabriel eilte mit seiner Armee zu Hilfe und schlug die Royalisten erfolgreich nieder. Mitte März versuchte er vergeblich La Paz einzunehmen. Es starben in dieser Schlacht 10.000 Menschen, hauptsächlich Indianer.

Zwar hatten sich zu dieser Zeit Indianer aus einem riesigem Gebiet (vom heutigen Bolivien bis weit nach Argentinien) den Aufständischen angeschlossen, doch auf Grund mangelnder Kommu­nikation und einheitlicher Führung gab es nur regionale Erfolge. Dazu kam, dass die bis dahin erfolgreiche Allianz zwischen Indianer und Kreolen zerbrach, da immer mehr Indianer die Forde­rung nach einer Rückkehr zu dem Inkastaat erhoben.

Am 5.April wurde Túpac Amaru von einem seiner Offiziere verraten und mit seiner Familie und vielen Offizieren gefangen genommen.[33] Am 18. Mai wurde er mit seiner Familie und einigen seiner Mitstreiter grauenvoll hingerichtet.

Dabei passiert das Unglaubliche: Túpac Amaru sollte durch Pferde gevierteilt werden, nachdem ihm die Zunge rausgeschnitten worden ist. Die Kraft der Pferde reichte jedoch nicht aus, um den Mann zu zerteilen. Schließlich entschied sich Areche, der die Exekution leitete, Túpac Amaru loszubinden und zu köpfen zu lassen. Zur Abschreckung wurden ihm Arme, Beine und Kopf ab­gehackt und in fünf verschiedene Städte verschickt um sie dort öffentlich zur Schau zu stellen.[34]

Diese als Abschreckungsmaßnahme gedachte Vergeltung verfehlte jedoch ihr Ziel. Stattdessen schlossen sich immer mehr Indianer dem Heer an, dessen Führung Diego Cristóbal übernommen hatte. Der Kampf wurde im Laufe der Zeit immer erbitterter und grauenvoller und brachte nach Erfolgen sowie Niederlagen vielen den Tod. Am 19. Juli 1783 wurde Diego Cristóbal als letzter Aufständischer hingerichtet[35]. Die Rebellión war damit endgültig niedergeschlagen.

IX Die spanische Verteidigung

Die Spanische Besatzungsmacht dachte nicht an einen Aufstand der Größe wie es 1780/81 der Fall war. Daher gab es keinen großen Militärapparat, sondern nur ein Milizsystem. Dieses System bestand aus normalen Bürgern, die bewaffnet wurden, aber sonst keine Ausbildung erhielten.

Die Idee war, dass in relativ kurzer Zeit eine sehr große Zahl an bewaffneten Kämpfern an jedem Ort einsetzbar sein sollte um so Querelen noch im Keim zu ersticken. Areche erkannte allerdings schon zu Beginn der Rebellion 1780, dass dieses System ungenügend war, und teilweise sogar gefährlich, denn es geschah auch, dass sich Bewaffnete Túpac Amaru anschlossen oder sich leicht ihrer Waffen anzueignen war.

Daher ließ Areche große Teile der Milizen wieder entwaffnen, holte spanische Offiziere, die wie­derum den verbündeten Caciquen befahlen indianische Kämpfer zu stellen. So bestand die royalis- tische Armee aus einer spanischen Führung und vielen gut bewaffneten indianischen Kämpfern.[36] Damit waren die Verluste in den eigenen Reihen für die Spaniern nicht sonderlich schmerzlich. Túpac Amaru hingegen musste bei jedem Kampf mit Bedauern ansehen, dass etwas passierte, was er niemals gewollt hatte: Indianische Brüder töteten sich gegenseitig massenweise.

X Erfolg oder Fiasko?

Diese Frage zu beantworten ist sehr schwierig und moralisch bedenklich. Ist ein Leiden ohne En­de, oder ein Ende mit Leiden vorzuziehen? Bei dem Aufstand starben abertausende Menschen, jedoch kamen zuvor auch zahlreiche Menschen in den Bergwerken und vor Hunger um.

Militärisch gesehen war der Aufstand ohne Zweifel ein Fiasko. Túpac Amaru kämpfte mit einer viel zu schlecht bewaffneten und undisziplinierten Schar gegen eine Übermacht. Die Chancen für ein militärischer Erfolg waren extrem gering.

Die Spanier reagierten im ersten Schritt mit einer massiven Bestrafung und Verbannung aller Be­teiligten des Aufstandes, dann jedoch wurde großzügig Amnestie gewährt, um die Basis für ein weiteres Zusammenleben zu ermöglichen. Allerdings verboten die Spanier die traditionellen Feste und Kleider, die Lektüre der Comentarios reales, die Benutzung des Wortes Inka. Ferner zerstör­ten sie die Bilder und Malereien mit inkaischen Motiven.[37] Nach Alberto Flores Galindos Mei­nung waren diese Maßnahme erfolgreicher als die Abschaffung des Repartosystems und der Wechsel des Corregidor zum Intendantensystem.[38]

Nach der gran rebelión kam nun unter den Spaniern die gran miedo, die dazu führte, dass die Festlandspanier und Kreolen versuchten die Mestizen für sich zu gewinnen. Sie wurden besser behandelt. Es entstand eine gemeinsame Schicht, die zusammenhielt. Am 3. Mai 1787 wurde in Cuzco eine real audiencia eingerichtet, die eine ständige Forderung Amarus war.[39]

Für viele Spanier war die misslungene Revolution nur ein weiteres Zeichen für die Unfähigkeit der Indianer, für sich selber zu handeln oder gar sich selber zu führen.[40]

XI Erklärungsansatz zu den Gründen des militärischen Misserfolges der Aufstän­dischen

Der Kampf der Indianer war ein Kampf gegen die Peninsulares, nicht gegen die Kreolen. Túpac Amaru war zwar ein Anhänger des Königs, doch verfluchte er die Spanier. John Fisher meinte dazu:

"... los verdaderos enemigos de los indios fueron en esa época aquéllos que controlaban la vida económica y social dentro del virreinato peruano, particularmente en las áreas rurales. Y en general éstos eran criollos, y no peninsulares.[41] "

Was aber ein viel größeres Problem darstellte war die Uneinigkeit unter den Indianer. Woran lag es, dass so viele Indianer bereit waren für die Spanier zu kämpfen? Für den gemeinen Indianer ist sicherlich eine Ursache die angedrohte Exkommunikation.[42] Ein Ausschluss aus der Kirche war eine der härtesten Strafen. Selbst Túpac Amaru konnte nur schwer mit der über ihn verhängten Exkommunikation leben. Womöglich war aber sein Glaube an die Sonne größer als der Glaube an Christus.

Viele Indianer waren es auch gewöhnt, ihren Caciquen blind zu gehorchen, und bei denen lag hauptsächlich das Problem. Viele waren an einer Änderung der Zustände nicht interessiert, weil sie mit ihren Privilegien zufrieden waren. Andere glaubten nicht an einen Sieg Amarus und waren sich vielleicht der Entscheidung vencer o morir bewusst. Der Bischoff Moscoso, mutmaßte im Nachhi­nein, dass bei einem Zusammenhalten aller Caciquen die Spanier unterlegen gewesen wären.[43]

Natürlich ist auch nicht zu vernachlässigen, dass die Ungleichverteilung von Waffen und anderen Materialen zwischen den beiden Gegnern eine große Rolle spielte.[44]

Carlos Caranci behauptete sogar dass Túpac Amaru ein schlechter Stratege und Taktiker gewesen sei. Er führte als einen der entscheidenden Fehler an, dass er Cuzco im November 1780 nicht ein­genommen habe und meinte, dies habe unter den Indianer und den anderen Commandantes zu Unzufriedenheit geführt.[45] Dabei ist aber allerdings auch entgegen zu halten, dass Túpac Amaru als Führer eines nicht ausgebildeten, schlecht organisierten und nicht politisierten Heeres dem Spanischem Imperium gegenüberstand, das seinerzeit eine der führenden Weltmächte war.[46]

XII Fazit

Den Name Túpac Amaru erwähnte ich in dieser Hausarbeit ungefähr 40mal. Für mich ein Indiz der Personalisierung des Aufstandes. Unbestritten, Túpac Amaru war ein einzigartiger Mensch, aber er war halt auch nur ein Mensch (obwohl er sich selber als Nachfahre der Kinder des Sonnengottes sah), und Menschen machen nun einmal Fehler. Ob seine Fehler an mangelndem Wissen lagen oder an seiner Fehleinschätzung des Königs und seiner Justiz lässt sich schwer sagen. Sicher ist nur, dass er trotz seiner geringen Chancen viel erreicht hat.

Meiner Meinung nach waren die Erfolge, die Túpac Amaru erreicht hat, im Ergebnis sehr beacht­lich. Es war zum damaligen Zeitpunkt wichtig, ein Zeichen gegen die Kolonialherrschaft der Spa­nier zu setzen. Auch wenn Túpac Amaru seine eigentlichen Ziele nicht erreicht hat, so wurden dennoch nach und nach die Lebensbedingungen seiner Landsleute verbessert. Der Preis für dieses Ziel war allerdings das Leben vieler tausend Leute.

Wie groß die Not war, und wie groß die Hoffnung auf eine Befreiung, zeigte sich an dem flächen­brandmäßigen Ausbreiten des Aufstandes. Von selbst schlossen sich viele der Andenbewohner dem Aufstand an um gegen ihre Herrscher zu rebellieren. Wie sehr müssen die Menschen gelitten haben, dass sie lieber für ihre Freiheit starben als in Knechtschaft zu leben?

Eine weitere Kernfrage ist, ob es besser gewesen wäre, wenn der Aufstand vielleicht schon viel früher stattgefunden und es wieder ein Inkareich gegeben hätte, oder aber ob die Kolonialisierung und Christianisierung ein Segen war. Dieses herauszufinden hätte den Rahmen dieses Themas absolut gesprengt, und im Endeffekt würde es dort auch nur um Spekulation gehen.

Köln im September 2002

XIII Literaturverzeichnis:

Antkowiak, Alfred: Túpac Amaru oder die letzte Rebellion des Inka, Leipzig 1976.

Busto Duthurburu, José Antonio del: José Gabriel Túpac Amaru Antes de su rebellión, Lima 1981.

Caranci, Carlo A.: Protagonistas de America - Túpac Amaru, Madrid 1987.

Galindo, Alberto Flores: Túpac Amaru II- 1780 Antologia, Lima 1976.

Kauter, Kurt: Flieg Kondor Túpac Amaru, Berlin 1980.

Moreno Cebrián, Alfredo: Túpac Amaru el cacique inca que rebeló los Andes, Lima 1988.

Mörner, Magnus und Trelles, Efraín: Dos ensayos analiticos sobre la rebelion de Túpac Amaru en el Cuzco, Stockholm 1985.

O'Phelan Godoy, Scarlett: Rebellions and revolts in 18th century Peru and upper Peru; Köln 1985.

Schlüter, Heinz, 1996 " Túpac Amaru: Ein Inka-Nachfahre fordert das spanische Imperium heraus. Annäherung an den peruanischen Freiheitshelden'", in: Schlüter, Heinz (Hrsg.): Die Anderen - Indianer in Lateinamerika, Frankfurt am Main, S.230-280.

Valcarcel, Carlos Daniel: La Rebelion de Túpac Amaru, Lima 1986.

[...]


[1] Vgl.: Mörner, Magnus Trelles, Efrain: Dos Ensayos Analíticos sobre la rebelión de Túpac Amaru, Stockholm 1985.

[2] Vgl.:Cornblit, Oscar,1976 ""Levantamientos de masas en Perú y Bolivia durante el siglo XVIII", in Galindo, Alberto Flores (Hrsg.): Túpac Amaru II- 1780 Antologia, Lima S.131ff.

[3] Zit.n.: M.Mörner: Ensayos.

[4] Über sein tatsächliches Geburtsdatum gibt es verschieden Spekulation. Ich beziehe mich hier auf die Daten von Valcarcel, Carlos Daniel: La Rebelion de Túpac Amaru, Lima 1986. Nach Busto Duthurburu, José Antonio del: José Gabriel Túpac Amaru antes de su rebellión, Lima 1981. muß er zwischen dem 8. und 24. März geboren worden sein.

[5] Vgl.: Moreno Cebrián, Alfredo: Túpac Amaru el cacique inca que rebeló los Andes, Lima 1988 S.68.

[6] Vgl.: Schlüter, Heinz, 1996 "Túpac Amaru: Ein Inka-Nachfahre fordert das spanische Imperium heraus. Anäherung an den peruanischen Freiheitshelden", in: Schlüter, Heinz (Hrsg.): Die Anderen - Indianer in Lateinamerika, Frankfurt am Main, S244f.

[7] Vgl: O'Phelan Godoy, Scarlett: Rebellions and revolts in 18th century Peru and upper Peru, Köln 1985 S.218f.

[8] José Gabriel über sich selber in einem Brief an die Verwaltung in Cuzco im März 1781

[9] Vgl.: H. Schlüter: Ein Inka Nachfahre S.242f.

[10] Fisher, John, 1976 "La rebelion de Tupac Amaru y el programa imperial de CarloslIF, in: Galindo, Alberto Flores (Hrsg.): Túpac Amaru II - 1780 Antologia, Lima S.110.

[11] Vgl.: Valcarcel, Carcel: La Rebelion de Túpac Amaru, Lima1986 S.18f.

[12] J. Fisher: La rebelion S.110f.

[13] Vgl.: C.Valcarcel: La Rebelion S.56.

[14] Vgl.: Caranci, Carlo A.: Protagonistas de America - Túpac Amaru, Madrid 1987 S.54f.

[15] Vgl.: H. Schlüter: Ein Inka Nachfahre S.250.

[16] Vgl.: Ebd. S.251.

[17] Vgl.:C. Caranci: Protagonistas de America S.144.

[18] Zit.n. M. Mörner: Ensayos

[19] C. Valcarcel: La Rebelion S.54.

[20] Aus einem Brief vom 17.November 1780 an den Visitador José Antonio de Areche

[21] Aus einem Brief vom 5.März 1781 an Areche, kurz bevor er gefangengenommen wurde

[22] Busto Duthurburu, José Antonio del: José Gabriel Túpac Amaru antes de su rebelión, Lima 1981.

[23] Vgl.: Ebd.

[24] Vgl.: Ebd. S. 124.

[25] Über den genauen Ablauf der Verhaftung und Hinrichtung gibt es verschiedene Darstellung. Die jenige, die Kurt Kauter in seinem Roman schilderte, findet sich auch in dem Buch von Carlo Caranci wieder. Die Schilderung ist im Gegensatz zu den anderen sehr viel lebhafter und Phantasievoller: Arriaga wird von Túpac Amaru angehalten, er versucht zu fliehen, doch eine Frau hält ihn fest. Túpac Amaru erklärt ihm, dass er ihn auf Befehl des Königs festneh­men sollte und zwingt ihn dazu ein Brief nach Tinta zu schreiben in dem er seinen Schatzmeister auffordert die Kasse und sämtliche Schlüssel des Rathauses nach Tungasuca, wo er gefangen ist, zu bringen. Auf diese Weise erhalten die Rebellen 32.000 Peso, viele wichtige Dokumente, Goldbarren, Maultiere, 75 Gewehre und können einige spanische Beamte festnehmen.

[26] Vgl.: C. Caranci: Protagonistas de America S.51.

[27] Curacas wurden in Peru die Caciquen genannt.

[28] Vgl.: H. Schlüter: Ein Inka Nachfahre S. 259.

[29] Vgl.: Ebd. S. 256.

[30] Vgl.: C. Valcarcel: La Rebelion S.13.

[31] Vgl.: Ebd. S.12.

[32] Vgl.: H. Schlüter: Ein Inka Nachfahre S. 261.

[33] Vgl.: Ebd. S. 263.

[34] Vgl.: A. Moreno Cebrián:el cacique inca S.102.

[35] Vgl.: C. Valcarcel: LaRebelion S.13.

[36] Vgl.: H. Schlüter: Ein Inka Nachfahre S. 242.

[37] Vgl.: C. Valcarcel: La Rebelion S.179ff.

[38] Vgl.:Galindo, Alberto Flores,1976 "TúpacAmaruy la sublevación de 1780", in Galindo, Alberto Flores (Hrsg.): Túpac Amaru II - 1780 Antologia, Lima S.307.

[39] Vgl.: J. Fisher: La Rebelion S.123.

[40] Vgl.: C. Caranci: Protagonistas de America S.132.

[41] J. Fisher: La Rebelion S.125.

[42] Vgl.: C. Caranci: Protagonistas de America S.131.

[43] Vgl.: Ebd. S.131.

[44] Vgl.: Ebd. S.131.

[45] Vgl.: Ebd. S.132.

[46] Vgl.: C. Caranci: Protagonistas de America S.132.

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Details

Titel
Der letzte Inka-Aufstand - José Gabriel Condorcanqui
Hochschule
Universität zu Köln
Veranstaltung
Proseminar
Note
1,7
Jahr
2002
Seiten
13
Katalognummer
V108725
Dateigröße
507 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inka-Aufstand, José, Gabriel, Condorcanqui, Proseminar
Arbeit zitieren
Anonym, 2002, Der letzte Inka-Aufstand - José Gabriel Condorcanqui, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/108725

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