Regenerative Energien in Deutschland - Schwerpunkt Windenergie


Seminararbeit, 2002

25 Seiten, Note: gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

2. Abbildungsverzeichnis

3. Abkürzungsverzeichnis

4. Einleitung

5. Biogas / Biomasse

6. Wasserkraft

7. Solarenergie

8. Windkraft
8.1 Geschichte der Windkraft
8.2 Potenziale der Windkraft
8.2.1 Arbeitsmarkt
8.2.2 Energiemarkt
8.3 Probleme und Konflikte
8.4 Zukunftsaussichten

9. Fazit

10. Literaturverzeichnis

2. Abbildungsverzeichnis:

Abb.1: Primärenergieversorgung der BRD des Jahres 1999

Abb.2: Genutzte Potenziale erneuerbarer Energien in Deutschland

Abb.3: Aufbau und Funktionsweise einer Biogasanlage

Abb.4: Biogasanlage auf einem Hof in Borsten-Lembeck

Abb.5: Laufwasserkraftwerk und Speicherkraftwerk

Abb.6: Stausee der Sorpetalsperre mit Wasserkraftwerk

Abb.7: Entwicklung der weltweiten Fotovoltaik-Produktion nach Regionen

Abb.8: Arbeitplatzentwicklung in der Windenergiebranche

Abb.9: Entwicklung von Rotordurchmesser und Nennleistung seit 1982

Abb.10: Installierte Leistung nach Bundesländern im Jahr 1999

Abb.11: Szenario der zukünftigen Energieversorgung

3. Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4. Einleitung:

Im Rahmen des Seminars Wirtschaft– und Verkehrsgeographie soll diese Hausarbeit sich auf den wirtschaftlichen Teil beschränken und die Energiepolitik in Deutschland untersuchen. Es sollen regenerative Energiequellen mit herkömmlichen fossilen Energieträgern verglichen werden. Darüber hinaus sollen Zukunftsaussichten für erneuerbare Energien, ihre Funktionsweisen und Potenziale, aber auch Probleme und sich ergebende Konflikte erarbeitet werden.

Zuerst werden die Bereiche Biomasse/Biogas, Wasserkraft und Solarenergie kurz vorgestellt und erläutert werden. Der Schwerpunkt der Arbeit soll sich auf die Windenergie beziehen.

Hier werden folgende Aspekte untersucht: Die geschichtliche Entwicklung der Windkraft, ihre Potenziale für den Arbeitsmarkt und die Energiewirtschaft, Probleme und Konflikte, welche die verstärkte Förderung der Windkraft mit sich bringt, sowie ihre Zukunftsaussichten.

Bei einer ständig wachsenden Weltbevölkerung von jährlich 80 Mio. Menschen wird es immer schwieriger den ebenfalls steigenden Energiebedarf zu decken. Das geschieht heutzutage fast ausschließlich durch die Förderung fossiler Energieträger wie Stein- und Braunkohle, Erdöl und Erdgas bzw. durch die Kernenergie. Die fossilen Energieträger machen heute einen Anteil von 98% am Primärenergiebedarf weltweit aus (vgl. Abb.1). Sie sind allerdings endlich und belasten bei Verbrennungsprozessen die Atmosphäre durch Co2-Emmissionen. Darum wird seit einigen Jahren vor allem in Deutschland der Einsatz regenerativer Energiequellen vorangetrieben.

„Unter regenerativen Energien versteht man die Energiequellen, die ohne den Einsatz fossiler Rohstoffe erschlossen und zur Senkung der Co2-Emissionen gefördert werden.“[1] Dazu zählen Wasserkraft und Windenergie, Solarenergie, sowie Geothermie und Biogas, welches bei Vergärungsprozessen entsteht.

Sie zeichnen sich alle durch ihre Unerschöpflichkeit und Sauberkeit aus, weil weder Brennstoffe abgebaut werden müssen noch eine Verbrennung stattfindet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Primärenergieversorgung der BRD des Jahres 1999 (Quelle: Online unter: http://www.windkraft.de/windkraft/info_energie.html, abgerufen am 19.04.02)

Regenerative Energien machen heute allerdings nur einen sehr geringen Teil der in Deutschland gesamt verbrauchten Energiemenge aus. Sie beträgt 2,3 % (vgl. Abb.1) und soll bis zum Jahre 2020 nach Einschätzung des Weltenergierates auch lediglich auf 5% steigen. Das liegt daran, dass die heute verwendeten fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas noch 43 bzw. 66 Jahre vorhalten und Steinkohle voraussichtlich noch über 150 Jahre zur Verfügung steht. Trotzdem wird darauf hin gearbeitet den Anteil der erneuerbaren Energien an der Primärenergieversorgung sowie an der Stromgewinnung zu erhöhen. Dass dabei vor allem in den Bereichen Fotovoltaik, Windenergie und Biomasseverwertung gewaltige Potenziale vorhanden sind, zeigt die Abb. 2. Wasserkraft hingegen ist schon zu über drei Vierteln ausgeschöpft.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2: Genutzte Potenziale erneuerbarer Energien in Deutschland (Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2001): Innovativ: NRW. Zukunftsenergien aus Nordrhein-Westfalen, S. 47)

5. Biogas/Biomasse:

Biogas entsteht als Produkt eines anaeroben, mikrobakteriellen Abbaus organischer Substanzen, der Biomasse. Es besteht zu 50-70% aus Methan. Weitere Bestandteile sind Kohlendioxid und teilweise Schwefelwasserstoff und Wasserstoff.

Biogas entsteht überall dort in der Natur, wo organisches Material in feuchter Umgebung unter Luftabschluss verrottet, z.B. in Kompostierungsanlagen, in Sümpfen und Mooren oder auf überfluteten Reisfeldern.

Um gezielt und kontrolliert aus Biomasse Biogas herzustellen wird die gesamte durch Pflanzen oder Tiere anfallende oder erzeugte Substanz verwendet. Das können Gülle, Molke, Grünabfälle oder Speisereste sein.

Die in der Biomasse enthaltene Energie ist nichts anderes als die von den Pflanzen aufgenommene Lichtenergie der Sonne, die bei dem Prozess der Photosynthese in Zucker umgewandelt wurde. Diese gebundene Energie wird der Biomasse durch Gärungsprozesse in speziellen Biogasanlagen wieder entzogen. Somit stellt die Biogastechnik lediglich eine indirekte Nutzung der Sonnenenergie dar. Die grobe

Funktionsweise einer Biogasanlage und sein Aufbau sind in Abb.3 dargestellt.

[...]


[1] Online unter: http://www.wissen.de (abgerufen am 26.06.02)

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Regenerative Energien in Deutschland - Schwerpunkt Windenergie
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Institut für Geographie)
Veranstaltung
Seminar: Wirtschaft- und Verkehrsgeographie
Note
gut
Autor
Jahr
2002
Seiten
25
Katalognummer
V10873
ISBN (eBook)
9783638171809
Dateigröße
3120 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Regenerative, Energien, Deutschland, Schwerpunkt, Windenergie, Seminar, Wirtschaft–, Verkehrsgeographie
Arbeit zitieren
Daniel Langhans (Autor), 2002, Regenerative Energien in Deutschland - Schwerpunkt Windenergie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10873

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