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Verdeckte Einlagen

Titel: Verdeckte Einlagen

Seminararbeit , 2000 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Claudia Krengel (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zunächst soll die Grundlage verdeckter Einlagen - das Trennungsprinzip - skizziert werden. Um das Rechtsinstitut der verdeckten Einlage erklären zu können, ist es notwenidig, die offene Einlage darzustellen.

Bevor nun endgültig auf die verdeckte Einlage eingegangen wird, soll eine Begriffsabgrenzung zwischen offener und verdeckter Einlage vorgenommen werden. Letztlich wird dann die verdeckte Einlage, ihre Voraussetzungen sowie die Rechtsfolgen in Verbindung mit Beispielen erläutert [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Vorgehensweise

1.2 Das Trennungsprinzip

2. Offene Einlagen

2.1 Definition

2.2 Gegenstand

2.3 Bewertung

2.4 Begriffsabgrenzung zwischen offenen und verdeckten Einlagen

3. Verdeckte Einlagen

3.1 Definition und Gegenstand

3.2 Bewertung

3.3 Voraussetzungen

3.3.1 Mittelbare und unmittelbare Zuwendung

3.3.2 Einlagefähige Vermögensvorteile

3.3.3 Ursächlichkeit im Gesellschaftsverhältnis

3.4 Rechtsfolgen

3.4.1 Im Handels- und Gesellschaftsrecht

3.4.2 Im Steuerrecht

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert das steuerliche Rechtsinstitut der verdeckten Einlage und setzt dieses in den Kontext des Trennungsprinzips bei Kapitalgesellschaften. Ziel ist es, die Voraussetzungen, Bewertungsmaßstäbe und Rechtsfolgen verdeckter Einlagen unter Abgrenzung zu offenen Einlagen präzise darzustellen und anhand von Beispielen zu erläutern.

  • Grundlagen des Trennungsprinzips als Basis für Einlagen.
  • Differenzierung zwischen offenen und verdeckten Einlagen.
  • Analyse der Voraussetzungen (insb. Einlagefähigkeit und Ursächlichkeit).
  • Unterscheidung der Rechtsfolgen in Handels- und Steuerrecht.
  • Behandlung von Sach- und Forderungsverzichten als Einlagevorgänge.

Auszug aus dem Buch

3.1 DEFINITION UND GEGENSTAND

Bei verdeckten Einlagen erhalten Kapitalgesellschaften von ihren Anteilseignern Vermögensvorteile aufgrund schuldrechlicher Vereinbarungen. Die gesellschafttsrechtlich begründete Vermögensmehrung wird bei der verdeckten Einlage durch ein anderes Rechtsgeschäft (z. B. Tausch, Kaufvertrag, Pachtvertrag) überlagert.

Im Körperschaftsteuergesetz sucht man nach der verdeckten Einlage vergeblich. Nach § 8 Absatz 1 KStG ist auf die entsprechende einkommensteuerliche Regelung in § 4 Absatz 1 Satz 1 und 5 EStG abzustellen.

R 36a Absatz 1 Satz 1 KStR definiert: „Eine verdeckte Einlage liegt vor, wenn ein Gesellschafter oder eine ihm nahestehende Person der Kapitalgesellschaft einen einlagefähigen Vermögensvorteil zuwendet und diese Zuwendung durch das Gesellschaftsverhältnis veranlaßt ist.“

Wer eine „nahestehende Person“ ist, wird gemäß R 36a Absatz 1 Satz 2 durch den Abschnitt 31 Absatz 7 kodifiziert und wurde durch die Rechtsprechung bestätigt.

Eine „nahestehende Person“ kann sowohl durch persönliche als auch durch sachliche Beziehungen zum Gesellschafter begründet sein. Dabei kann es sich sowohl um natürliche als auch um juristische Personen handeln.

Nach herrschender Meinung werden als verdeckte Einlage nur soche Vorgänge angesehen, die bei der Gesellschaft zum Ansatz oder zur Erhöhung eines Aktivpostens bzw. zum Wegfall oder zur Minderung eines Passivposten führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen und stellt das Trennungsprinzip als grundlegendes Rechtsprinzip für die Einordnung von Einlagen vor.

2. Offene Einlagen: Hier werden der Begriff, der Gegenstand und die steuerliche Bewertung offener Einlagen sowie deren Abgrenzung zu verdeckten Einlagen definiert.

3. Verdeckte Einlagen: Das Hauptkapitel behandelt die Definition, die Voraussetzungen der Zuwendung, die Bewertung und die spezifischen Rechtsfolgen im Handels- und Steuerrecht für verdeckte Einlagen.

Schlüsselwörter

Verdeckte Einlage, Offene Einlage, Trennungsprinzip, Kapitalgesellschaft, Einlagefähigkeit, Vermögensvorteil, Gesellschaftsverhältnis, Steuerrecht, Handelsrecht, Bewertungsmaßstab, Sacheinlage, Forderungsverzicht, Anteilseigner, Bilanzierung, Ertragssteuer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Einordnung und Behandlung von verdeckten Einlagen von Gesellschaftern in ihre Kapitalgesellschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung zum Trennungsprinzip, die Definition von offenen gegenüber verdeckten Einlagen sowie die steuerliche Bewertung solcher Vorgänge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die systematische Erläuterung der Voraussetzungen und Rechtsfolgen verdeckter Einlagen unter Einbeziehung der aktuellen Rechtsprechung und steuerrechtlicher Regelungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse steuerrechtlicher Normen (EStG, KStG, KStR) und einer Auswertung der einschlägigen Fachliteratur und Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Definitionen, Voraussetzungen (insb. Ursächlichkeit und Einlagefähigkeit) sowie die unterschiedliche Rechtslage im Handels- und Steuerrecht detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Verdeckte Einlage, Kapitalgesellschaft, Trennungsprinzip, Einlagefähigkeit und Bilanzierung charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die steuerliche Behandlung einer verdeckten Einlage von einer offenen Einlage?

Während offene Einlagen auf gesellschaftsrechtlichen Vorschriften basieren, entspringen verdeckte Einlagen einer gesellschaftlichen Interessenlage. Beide führen jedoch zu einer einkommensneutralen Behandlung bei der Kapitalgesellschaft.

Was versteht man unter der "Ursächlichkeit im Gesellschaftsverhältnis"?

Dies ist eine Kernvoraussetzung: Ein Vorteil gilt dann als verdeckte Einlage, wenn ein Nichtgesellschafter bei Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns diesen Vorteil der Gesellschaft nicht eingeräumt hätte.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verdeckte Einlagen
Hochschule
Universität Paderborn  (FB Wirtschaftswissenschaften)
Note
2,0
Autor
Claudia Krengel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
19
Katalognummer
V10883
ISBN (eBook)
9783638171885
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verdeckte Einlagen handelsrecht steuerrecht trennungsprinzip
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Krengel (Autor:in), 2000, Verdeckte Einlagen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10883
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Leseprobe aus  19  Seiten
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