Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › German Studies - Older German Literature, Medieval Studies

Kleidung. Ein Überblick über Geschichte und mediale Bedeutung in Mittelalter und Neuzeit.

Title: Kleidung. Ein Überblick über Geschichte und mediale Bedeutung in Mittelalter und Neuzeit.

Seminar Paper , 2002 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Mareike Moers (Author)

German Studies - Older German Literature, Medieval Studies
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Kleidung in all ihren Entwicklungsstufen, Formen und Funktionen begleitet seit Urzeiten die Menschheit. Doch sie ist nicht auf ein einziges Merkmal beschränkt, ihr wohnen zahlreiche Bereiche und Bedeutungen inne. Ich möchte mich in der vorliegenden Arbeit damit auseinandersetzen, in wie weit Kleidung die Rolle eines Mediums vertreten kann, da ich glaube, dass dies ein zu allen Zeiten aktuelles Thema ist und sein wird, zumal sich Kleidung wie auch generell die Kultur, deren Teil sie ist, in ständigem Wandel befindet. Dazu werde ich zunächst versuchen, den Begriff der Kleidung zu definieren, Wissenswertes über ihre Ursprünge herauszustellen und eine Übersicht über den Facettenreichtum derselben zu geben, um eine fundierte Basis für das Verständnis ihrer Bedeutung zu legen. Danach möchte ich mich speziell auf die Kleidungsformen im Mittelalter konzentrieren und ihre Bedeutung für die damalige Bevölkerung herausstellen. Daraus ergibt sich im Folgenden mein persönlicher Vergleich mit Rolle und Funktion von Kleidung in der Neuzeit. Mir ist bewusst, dass Kleidung wie die meisten gesellschaftlichen Kulturgüter ein sehr weites Spektrum umfasst und ich nicht dazu in der Lage sein kann, alle ihre Ausprägungen in ausreichendem Maße zu behandeln. Daher beschränke ich mich in meiner Arbeit auf wesentliche Schwerpunkte mit dem Ziel, einen Überblick über ihre Form und Funktion, vornehmlich im Mittelalter, zu geben und ihren medialen Charakter zu betonen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Überblick über die Kleidungskultur

3. Kleidungsgeschichte

a. In der Antike

b. Im Mittelalter

c. In der bürgerlichen Zeit

4. Kleidungsformen und ihre Bedeutung im Mittelalter

a. Die höfische Gesellschaft

b. Die arbeitenden Schichten

5. Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Kleidung als Kommunikationsmedium und Ausdruck von Status, Wandel und Identität, wobei der Fokus auf dem Vergleich zwischen dem Mittelalter und der Neuzeit liegt.

  • Historische Entwicklung der Kleidungskultur von der Antike bis zur Moderne.
  • Die soziale Funktion von Kleidung als Standesattribut im Mittelalter.
  • Unterschiede in der Kleidung zwischen höfischer Gesellschaft und arbeitenden Schichten.
  • Der mediale Charakter von Kleidung und der Wandel von der vorgegebenen Identität zur individuellen Inszenierung.

Auszug aus dem Buch

4. Kleidungsformen und ihre Bedeutung im Mittelalter

Kleidung spielte für die Menschen im Mittelalter eine sehr wichtige Rolle. Betrachtet man einmal einige Werke der höfischen Literatur, so fällt auf, dass die meisten Dichter sich mit ungeheurem Enthusiasmus und fast übertriebener Detailtreue der Beschreibung einzelner Kleidungsstücke widmeten, wobei sie für jedes noch so winzige Teil dieser Kleidung einen eigenen Begriff zu haben schienen.

Denn die Kleidung bedeutete neben dem Schutz vor Witterungseinflüssen in erster Linie Kennzeichnung von Rang, Stand und Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht und „für die höfische Gesellschaft waren die prächtigen Kleider Ausdruck ihres Selbstbewußtseins und eines gesellschaftlichen Hochgefühls, (...)“, der „vreude“.

Ihre gesamte Erscheinung, insbesondere die kostbaren Stoffe und die bunten Farben, von denen Rot und Purpur die vornehmsten waren, grenzten sie sowohl von den Klerikern als auch vom einfachen Volk ab, so dass auf den ersten Blick erkennbar war, welche Stellung im sozialen System ein Mensch inne hatte. So galt zum Beispiel die eng geschnürte Taille einer adeligen Frau eine Zeit lang als Standessymbol, da sie jegliche Form von körperlicher Arbeit nicht zugelassen hätte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Definition von Kleidung als Medium ein und skizziert das Ziel, deren Bedeutung im Mittelalter im Vergleich zur Neuzeit zu beleuchten.

2. Überblick über die Kleidungskultur: Dieses Kapitel erörtert die Ursprünge menschlicher Kleidung, ihre Schutz- und Schmuckfunktion sowie die psychologische und soziale Bedeutung als Standesmerkmal.

3. Kleidungsgeschichte: Der Abschnitt bietet einen Abriss über die modischen Entwicklungen von der Antike über das Mittelalter bis zur bürgerlichen Epoche.

4. Kleidungsformen und ihre Bedeutung im Mittelalter: Die Analyse konzentriert sich auf die unterschiedlichen Kleidungspraktiken und deren soziale Abgrenzungsfunktion zwischen höfischer Gesellschaft und einfachen Schichten.

5. Persönliches Fazit: Die Autorin resümiert, dass Kleidung als Medium der Selbstdarstellung fungiert und analysiert den Wandel von vorgegebenen Ständen hin zur modernen individuellen Inszenierung durch Markenlabels.

Schlüsselwörter

Kleidungskultur, Kleidungsgeschichte, Mittelalter, Standesattribut, Höfische Gesellschaft, Kleiderordnungen, Mode, Medium, Kommunikation, Identität, Soziale Schichtung, Luxusgut, Markenlabels, Inszenierung, Wandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Geschichte und mediale Bedeutung von Kleidung, insbesondere den Vergleich zwischen der mittelalterlichen Kleidungskultur und der Entwicklung bis zur Neuzeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die soziale Funktion von Kleidung als Statussymbol, der Wandel von Moden über die Jahrhunderte und die Rolle von Kleidung als Kommunikationsmedium.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den medialen Charakter von Kleidung aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich die Funktion von der Darstellung eines gesellschaftlichen Standes hin zur aktiven individuellen Identitätsbildung gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer historischen und kulturwissenschaftlichen Analyse, die literarische Quellen und fachspezifische Literatur zur Kostümgeschichte auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Überblick sowie eine spezifische Untersuchung der mittelalterlichen Kleidungsformen, getrennt nach höfischer Gesellschaft und den arbeitenden Schichten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Kleidungskultur, Standesattribut, höfische Gesellschaft, soziale Schichtung und medialer Charakter der Kleidung.

Welche Rolle spielten Kleiderordnungen im Mittelalter?

Kleiderordnungen dienten dazu, die Privilegien der Stände zu sichern, indem sie den niederen Schichten das Tragen von Luxusgewändern untersagten und so die soziale Hierarchie visuell zementierten.

Wie unterscheidet sich die mittelalterliche von der modernen Identitätsbildung durch Kleidung?

Während der Mensch im Mittelalter durch seine Kleidung passiv in einen Stand eingeordnet wurde, bietet die moderne Zeit dem Individuum die Freiheit, seine Identität aktiv durch modische Entscheidungen und Marken zu inszenieren.

Excerpt out of 20 pages  - scroll top

Details

Title
Kleidung. Ein Überblick über Geschichte und mediale Bedeutung in Mittelalter und Neuzeit.
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Germanistisches Seminar)
Course
Medien im Mittelalter
Grade
1,3
Author
Mareike Moers (Author)
Publication Year
2002
Pages
20
Catalog Number
V10899
ISBN (eBook)
9783638172042
Language
German
Tags
Kleidung Geschichte Bedeutung Mittelalter Neuzeit Medien Mittelalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mareike Moers (Author), 2002, Kleidung. Ein Überblick über Geschichte und mediale Bedeutung in Mittelalter und Neuzeit., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10899
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  20  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint