Soziale Identität - Gruppe und Individuum


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004
20 Seiten, Note: 2,0

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Soziale Identität und Gruppe
1. Gruppe – eine Definition
2. Theorien der Gruppe
2.1. Minimalgruppenparadigma
2.2. Realistischer Gruppenkonflikt (Sherif)
2.3. Soziale Identitätstheorie (SIT) Exkurs: Identität
2.4. Selbstkategorisierungstheorie Exkurs: Kategorisierung
3. Gruppe und Individuum
4. Stereotyp und Vorurteil
5. Die moderne Gesellschaft
6. Konflikte und Konfliktregulierung

III. Fazit

Literatur

I. Einleitung:

Das Verhalten von Menschen zueinander wird von verschiedenen Faktoren bestimmt: Erfahrungen –ob aktuell oder frühkindlich-, Bedürfnisse, Wünsche, Ängste beeinflussen, wie ein Mensch zu anderen Menschen steht. Aber der Mensch steht nie alleine, er ist nie nur von sich selbst geprägt. Die Entwicklung des Menschen ist die Entwicklung von Gruppen auf deren Basis erst das Individuum –das zu früheren Zeiten nicht hätte überleben können (vgl. z.B. Plessner, Adorno)- entstehen konnte. So bestimmt die Gruppe –bzw. die Gruppen- der die Einzelperson zugehört, zu einem gewissen Grade, wie sie sich verhält. In welchen Situationen und wie stark dieser Einfluss ist, das zu untersuchen gehört zu den ursprünglichen Aufgaben der Soziologie. Diese Arbeit aber bewegt sich in erster Linie auf dem Gebiet der Sozialpsychologie, wobei verschiedene Theorien und deren Weiterentwicklung dargestellt werden sollen und gerade Konflikte zwischen den Gruppen und deren eventuelle Lösungsmöglichkeiten untersucht werden sollen. Außerdem legt diese Abhandlung den Schwerpunkt vor allem auf die überpersönliche Ebene.

Die verwendete Literatur ist divergent und teilweise widersprüchlich, was vom Autor nicht ohne Absicht in die Auswahlkriterien eingeflossen ist. Die Texte von Mummendey und Blanz machen einen Einstieg in den Themenkomplex möglich, wobei sie die gängigen Theorien darstellen und zusammenfassen. Zick wiederum geht vor allem auf Konflikte und Konfliktpotentiale ein und stellt verschiedene Lösungsmöglichkeiten dar. Auf diese Ausarbeitung beruft sich das gleichnamige Kapitel. Die weitere Literatur soll diese Darstellungen erweitern und ergänzen.

II. Soziale Identität und Gruppe

1. Gruppe- eine Definition

Um Gruppen und ihre Beziehungen untersuchen zu können, muss man zuerst herausfinden –oder eher festlegen- was eine Gruppe überhaupt ist. Eine soziale Gruppe wird üblicherweise verstanden als eine Ansammlung von zwei oder mehr Personen, die sich als Mitglieder der gleichen sozialen Kategorie verstehen und so eine soziale Identifikation bilden.

Nach Emerson (vgl. Mummendey 1985: 193) besteht eine Gruppe aus Menschen, die sich als Gruppe fühlen, als Angehörige dieser Gruppe wahrnehmen und so auch von anderen wahrgenommen werden. Somit muss die Wahrnehmung von Innen und Außen übereinstimmen, um ein kohärentes Gruppenkonstrukt zu erzeugen.

Tajfel beantwortet die Frage, was eine Gruppe ist, mit einer Dreiteilung der dazugehörigen Aspekte:

1. Die kognitive Ebene: Es besteht das Wissen, dass man zur Gruppe gehört. Dieses Wissen muss geteilt werden.

2. Die evaluative Ebene: Die Gruppe wird bewertet oder kann bewertet werden.

3. Die emotionale Ebene: Emotionen können die kognitive oder evaluative Wahrnehmung begleiten und sie subjektivieren und verstärken.

Das Verhalten zwischen Gruppen wird als solches begriffen, „wenn Individuen, die zu einer Gruppe gehören, kollektiv oder individuell mit einer anderen Gruppe oder deren Mitgliedern in Termini der Gruppenidentifikation interagieren.“ (Mummendey 1985: 192, nach Sherif 1966: 12). Also ist es nicht zwangsläufig notwendig, dass Gruppeninteraktion direkt zwischen zwei Gruppen stattfindet, vielmehr müssen die Interaktionspartner nur in gruppenrelevanten Kategorien wahrgenommen werden.

Soziale Konflikte sind also im Allgemeinen intergruppale Konflikte, auch wenn sie zwischen Individuen stattfinden, während interpersonelle Konflikte im eigentlichen Sinne aus dieser Kategorie fallen.

2. Theorien der Gruppe

2.1. Realistischer Gruppenkonflikt (Sherif)

Die Theorie des Realistischen Gruppenkonflikts, die Sherif –auch aufgrund seiner Untersuchungen in Ferienlagern- erarbeitet hat, kann man als Grundlage für alle weiteren Gruppentheorien sehen. Nach ihr werden Vorurteile, Feindseligkeiten und ähnliches gegen Angehörige einer Outgroup von Interessenkonflikten zwischen den Gruppen verursacht. Outgroup-diskriminierung dient vor allem zur Ingroupstabilisierung, indem die Außen- und Innenbeziehungen der Ingroup gefestigt und geglättet werden.

Die Beziehung zwischen den Gruppen kann man auf zwei Weisen definieren:

- eine positive Abhängigkeit zwischen den Gruppen beinhaltet eine Zusammenarbeit und Kooperation

- eine negative Abhängigkeit bedeutet hingegen, dass die eine Gruppe versucht, ihre Ziele auf Kosten der anderen Gruppe(n) zu erreichen. Dies wiederum führt zu Konkurrenz zwischen den Gruppen und so zu einer höheren Solidarität in der eigenen Gruppe

„Ein realistischer Gruppenkonflikt ist eine Auseinandersetzung um Werte oder Ansprüche an Statuspositionen, Macht und andere knappe Ressourcen.“ (Zick 2002: 411). Der Gewinn dieser Werte und das Verletzen der Outgroup wird „immer durch inkompatible und grundsätzliche Gruppeninteressen verursacht.“ (Zick 2002: 412).

Zuerst allerdings identifiziert sich das Individuum mit einer Ingroup -oder wird mit ihr identifiziert-, wobei die Konfliktbereitschaft des Individuums von der Ingroupbindung und der Vergleichbarkeit der Outgroup abhängig ist. Innerhalb der Ingroup sind die sozialen Beziehungen funktional und kollektivbezogen.

2.2. Minimalgruppenparadigma

Die Minimalgruppenversuche, die in den 1970er Jahren durchgeführt wurden (vgl. Turner), sollten herausstellen, wie sich Gruppenverhalten und Stereotype herausbilden, und was dazu nötig ist. Für diese Versuche wurde eine extrem reduzierte soziale Ausgangslage herbeigeführt. So wurden jegliche face-to-face-Kontakte zwischen den Versuchspersonen verhindert und bis auf das Wissen um die Gruppenmitgliedschaft völlige Anonymität gewährleistet. Es wurde jede Verknüpfung zwischen Gruppeneinteilung und Intergruppen-verhalten vermieden, indem es keinen direkten Nutzen für die Einzelperson gab: das Verhalten hatte eine Belohnung oder Bestrafung immer nur für andere zur Folge. Diese Forschungen waren die Grundlage für die meisten der folgenden Theoriekonstrukte, da sie so Gruppenverhalten ohne materielle oder individuell emotionale Einflüsse hervortreten ließ.

Die Ergebnisse dieser Versuche waren deutlich und überraschend. Für unseren Bereich sind vor allem zwei Erkenntnisse bedeutsam:

- Die Teilnehmer tendierten deutlich zu einer Präferenz der maximalen Differenz zu Ungunsten des maximalen Nutzens für die Eigengruppe, selbst bei einem Widerspruch zum Eigeninteresse.

- Es gab trotz der Vermeidung von Intragruppenkontakten eine deutliche Ingroup-Favorisierung, folglich ist soziale Kategorisierung Bedingung –zumindest Ausgangspunkt- für Diskriminierung.

2.3. Soziale Identitäts Theorie (SIT)

Die Soziale Identitäts Theorie, die vor allem von Turner aus den Theorien Tajfels entwickelt wurde, steht in der Tradition von symbolischen Interaktionismus und Strukturalismus und kann als Weiterentwicklung des Realistischen Gruppenkonfliktes gesehen werden. Sie unterteilt die Identitätsformen in:

- personale Identität, die aus sozialen Vergleichen zwischen Individuen entsteht,

- und soziale Identität: „Die soziale Identität wird immer dann angesprochen, wenn sich die Person vorrangig als Mitglied einer bestimmten Gruppe und weniger als einzigartiges Individuum betrachtet.“ (Blanz 1998: 2).

Es bestehen Tendenzen für das Individuum, das Selbstkonzept dem Fremdkonzept anzugleichen, also der sozialen Identität den Vorrang zu geben. Weiterhin gibt es viele verschiedene soziale Identitäten, was aus den sozialen Vergleichen zwischen den Gruppen bzw. innerhalb der Gruppen resultiert. Mitgliedschaft in verschiedenen Gruppen ist in keinem Fall ausgeschlossen.

Konstruktion von Gruppen erfolgt nach drei Mustern:

1. Die soziale Kategorisierung. Gruppen werden nach bestimmten Kriterien getrennt und so Informationen und eine Orientierung im sozialen Gefüge gegeben. Die Umwelt wird immer nach Kategorien und Relevanz der Bestandteile geordnet. „Kategorisierung bezeichnet also einen Prozeß der Strukturierung und Systematisierung von Umweltgegebenheiten, eine Aktivität des Individuums im Verlauf seiner Konstruktion der sozialen Realität.“ (Mummendey 1986: 196), woraus wiederum Werte entstehen, die Unterscheidungen zwischen den Kategorien darstellen. Die Unterschiede zwischen Mitgliedern der eigenen Gruppe werden unterbewertet, während Unterschiede zwischen Mitgliedern verschiedener Gruppen überbewertet werden. So werden die Unterschiede weiter akzentuiert. Weiterhin gibt es induktive und deduktive Kategorisierung, wobei man bei der Induktion vom Einzelfall auf die Kategorie schließt und bei der Deduktion einem Einzelnen Eigenschaften nach den vermuteten Eigenschaften seiner Gruppe zuschreibt.

2. Die soziale Identität, die sich auf die Angehörigkeit eines Individuums zu einer Gruppe und deren Beziehungen -sowohl zwischen den Einzelmitgliedern als auch zu den Outgroups- bezieht.

3. Der soziale Vergleich, über den man Informationen über Gruppen gewinnen und so eine positive soziale Identität konstruieren kann.

4. Soziale Distinktheit bedingt die Bildung von Gruppenidentität und erlaubt so erst die anderen drei Punkte.

Soziale Kategorisierung und soziale Identität definieren die Wahrnehmung der eigenen und der fremden Position in der sozialen Welt. Nach Tajfel ist die soziale Identität Teil des Selbstkonzepts eines Individuums, das aus dem Wissen um die Zugehörigkeit zu einer Gruppe und der Bewertung und Bedeutung entsteht. Somit macht die soziale Identität Gruppenverhalten erst möglich.

Da ein Individuum aber mehreren Gruppen angehört –je nach Positionierung im sozialen Raum und Bedeutung der konkreten Situation- besitzt es mehrere soziale Identitäten in sich. Eine positive bzw. negative Bewertung der sozialen Identität erfolgt aber erst im sozialen Vergleich, wobei das Individuum natürlich den Wunsch nach einer positiven sozialen Identität hat. Die Kategorien der Vergleiche werden von ihrer Relevanz in Bezug auf die identitätsstiftenden Kategorien der Eigengruppe bedingt. Der soziale Wettbewerb und die Vergleichbarkeit zwischen den Gruppen beeinflussen die Bedeutung der positiven sozialen Identität und die Diskriminierung der Outgroup. Folglich ist der Wettbewerb nur zwischen vergleichbaren Gruppen oder in ähnlichen Kategorien bedeutsam für die Identität.

Exkurs: Identität

„Wahrgenommene Ähnlichkeiten und Unterschiede leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Begründung des eigenen Selbst bzw. der eigenen Identität wie auch der Identität meines Gegenübers.“ (Simon/Mummendey 2000, in Capozza: 12). Man kann auch noch weiter gehen: „Die Wahrnehmung von Ähnlichkeit und Verschiedenheit beeinflusst mein soziales Verhalten, wobei das in meiner Ähnlichkeit bzw. Verschiedenheit zu anderen Personen gründende Selbst-Verständnis eine wichtige Brückenfunktion zwischen Wahrnehmung und Verhalten erfüllt.“ (Simon/Mummendey 2000, in Capozza: 12). Folglich ist Identität relational, sie entsteht aus Vergleichen mit anderen Personen in Bezug auf das jeweilige soziale Umfeld. Identität ändert sich gleichfalls mit der Bezugssituation: „Das Selbst bzw. die Identität einer Person und damit letztlich auch ihr Verhalten sind also keine statischen, unveränderlichen Größen. Sie sind vielmehr dynamisch an den wechselnden sozialen Kontext gekoppelt.“ (Simon/Mummendey 2000, in Capozza: 13). In diesem Zusammenhang unterscheidet man zwischen individueller und kollektiver Identität, wobei man von Letzterem sagen kann, „dass ein kollektives Selbst aktiviert worden ist, wenn die eigene Person, d.h. ihr Erleben und Verhalten sowie die Reaktionen der sozialen Umwelt ihr gegenüber, vorrangig im Lichte eines als sozial-geteilt erlebten Selbst-Aspekts interpretiert wird. [...] Kollektives Selbst meint die Orientierung der Selbst-Interpretation(en) um einen als sozial-geteilt erlebten Selbst-Aspekt, welcher damit das aktuelle Selbst-Bild dominiert.“ (Simon/Mummendey 2000, in Capozza: 18). Viele Selbst-Aspekte können entsprechend der jeweiligen Situation sowohl individuell als auch kollektiv interpretiert werden, was von der Zuordnung des konkreten Aspektes in der Person abhängt.

Die Beziehungen wie die soziale Identität der Gruppen wird unterschieden (vgl. Mummendey) nach:

- stabil vs. instabil, und

- legitim vs. illegitim

Wenn ein Vergleich möglich, das heißt, wenn die Beziehungen instabil bzw. illegitim sind, die soziale Identität somit ungesichert scheint, entsteht ein Wettbewerb, ein Versuch, die Beziehungen der Gruppen zu ändern, der auf eine soziale negative Interdependenz zielt, in diesem Fall die maximale Differenzierung der Gruppen. Dies kann erfolgen durch:

1. Ingroup bias im direkten sozialen Wettbewerb

Bei einer sozialen Diskriminierung wird die Kategorie, in der der größte Unterschied zwischen den Gruppen besteht, präferiert. Diese Intergruppendifferenzierung trägt dann zu einer positiven sozialen Identität der Einzelperson -wie der Gruppe- bei, wenn sich die Ingroup als überlegen herausstellt. „Eine saliente soziale Kategorie stellt nur dann eine Vorbedingung für soziale Diskriminierung dar, wenn sich die wahrnehmende Person mit einer der salienten sozialen Kategorien hinreichend identifiziert.“ (Blanz 1998: 4). Salient sind die Kategorien hier, wenn sie in einer bestimmten Situation für die handelnde Person Gültigkeit besitzen oder besitzen könnten. Also entsteht bei einem Vergleich der Eigen- zur Fremdgruppe tendenziell eine stärkere Diskriminierung bei hoher Identifikation der Eigengruppe mit der gültigen Kategorie.

2. soziale Kreativität:

a) neue Vergleichsdimensionen im Sinne der Änderung der Kategorien werden geschaffen, die für die Konstruktion der sozialen Identität abgefragt werden
b) Herbeiführung einer Polumkehrung, einer Uminterpretation der alten Vergleichsdimension, so dass bestimmte Items neu bewertet werden
c) eine Änderung der Vergleichsgruppe, die von der neuen Gruppe allerdings auch angenommen werden muss

Bei Individuen ist Ähnlichkeit attraktiv, während sie bei Gruppen die positive soziale Distinktheit bedroht und so zu einer stärkeren Differenzierung und Distanz, mit Diskriminierung der Outgroup und Begünstigung der Ingroup, führt. Dies ist aber nur bei instabilen Beziehungen oder unterschiedlichem Status denkbar. Die Outgroup wird eher dann als homogen –und damit als potentiell gegnerisch- wahrgenommen, wenn:

a) die Zugehörigkeit zu einer Gruppe als Wahrnehmungsgrundlage dient

b) Modernisierung als Bedrohung der Identität wahrgenommen wird
c) Aufwertung der Ingroup- Identität durch eine Aufwertung der individuellen Identität nicht möglich scheint
d) Outgroups illegitim und stabil sind
e) Nationale Grenzen zu durchlässig sind (vgl. Mummendey)

Andererseits kommt für das Individuum eventuell auch der Wechsel der Ingroup in Frage, abhängig von sozialer Mobilität bzw. Veränderung, d.h. der Beweglichkeit des Individuums in der Gesellschaft.

Eine Weiterentwicklung der Soziale Identitätstheorie ist die Soziale Dominanz-Theorie, die den Wunsch nach positiver sozialer Identität durch das Erstreben von Macht (im politischen, wirtschaftlichen, aber vor allem sozialen Bereich) ersetzt. Auf diese Theorie kann hier nicht näher eingegangen werden.

2.4. Selbstkategorisierungstheorie (SCT)

Die Selbstkategorisierungstheorie ist eine Fortentwicklung der Sozialen Identitätstheorie, die sie teilweise erweitert.

Diese Theorie geht davon aus: „Die Kategorisierung des Individuums in einer Gruppe sei ein Prozess der Selbst-Stereotypisierung und Depersonalisation der Selbstwahrnehmung: Die Wahrnehmung individueller Differenzen innerhalb der Gruppe nehme ab, und ein Gruppenverhalten (Gruppenbildung und Abgrenzung) werde aktiviert.“ (Zick 2002: 413). So entsteht eine stereotype Wahrnehmung des Selbst und der Outgroup und das Selbst wird in kollektivem Verhalten neu definiert. Also ist dieser Ansatz wesentlich individualisierter und behandelt auch die Person im Hinblick auf ihre Gruppe.

Im Gegensatz zur SIT gilt hier: Sind die Interessen der Outgroup unähnlich, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Konflikt.

Exkurs: Kategorisierung

Vor allem interessant in Hinblick auf die Gruppenprozesse sind die kognitiven Aspekte der Kategorisierung. Dieser Einordnung liegen zwei Faktoren zugrunde:

1. die relative Zugänglichkeit der Kategorien für die wahrnehmende Person (Akzessibilität)

2. die Passung zwischen wahrgenommenen Eigenschaften und internalisierten Stereotypen zur Einordnung der Objekte (fit)

Wahrnehmung bedingt, da kann man Bruner (siehe dort) zustimmen, in jedem Fall eine Kategorisierung, um das Wahrgenommene verständlich zu machen und Gefahr (durch ein Mitglied einer verfeindeten Gruppe zum Beispiel) rechtzeitig zu erkennen. Im Zweifelsfall geht aus diesem Grunde auch die Akzessibilität vor, sie ist unbewusst und somit schneller als ein vormaliges Reflektieren.

Blanz hat die Akzessibilität x Passung- Hypothese entwickelt, derzufolge die Wahrnehmung vom Wahrnehmenden bestimmt wird. Weiterhin erfolgt keine Zuordnung, wenn einer der Faktoren nicht greift. Bruner definiert die „Zugänglichkeit von Kategorien als die Bereitschaft, mit der ein Stimulusinput mit gegebenen Eigenschaften in Begriffen einer Kategorie kodiert oder identifiziert wird.“ (Blanz 1998: 7, nach Bruner 1957: 157).

In der erlernten individuellen Hierarchie der Kategorien bedeutet ein mittlerer Platz eine chronische Akzessibilität, die von der akuten Situation vorangehenden Reizen beeinflusst wird. Priming nennt Blanz die Aktivierung einer Kategorie unmittelbar vor der Wahrnehmungssituation. Weiterhin wird zwischen struktureller und normativer Passung unterschieden, wobei Blanz unter struktureller Passung eine Verbindung unabhängiger Kategorien versteht, zum Beispiel die Verknüpfung der Kategorien „gender“ und soziale Positionierung.

„Einer normative Passung setzt [...] einen inhaltlichen Zusammenhang zwischen den Verhalten von Stimuluspersonen und den gespeicherten Stereotypen voraus.“ Also kann man sagen, „dass normative Passung das Ausmaß kennzeichnet, in dem bestimmte Stimuluseigenschaften (wie Einstellungen oder Verhalten von Stimuluspersonen) auf die gespeicherten Stereotypen bezogen sind (Stereotyp-Relevanz) und insoweit sie konsistent oder inkonsistent zu den Stereotypen ausfallen (Stereotyp-Konsistenz)“. (beide: Blanz 1998: 11, nach Oakes 1987). Konsistenz setzt also Relevanz voraus und Relevanz verbunden mit struktureller Passung erzeugt strukturell konsistente Stimuluskonfiguration. Wenn die Stimuluseigenschaften aber an Relevanz gewinnen, können sich die Stereotype verändern und an die wichtiger gewordenen Eigenschaften anpassen.

Diese Annahmen gehen auf das Konfusionsparadigma von Taylor (1978) zurück, das besagt, dass soziale Kategorisierung eine Angleichung, ein Sinken der Bedeutung der Unterschiede, innerhalb der Kategorien, und eine Differenzierung zwischen den Kategorien erzeugt. Somit bestätigen diese Annahmen, dass soziale Kategorisierung über Outgroupdiskriminierung zur Ingroupstabilisierung führt.

3. Gruppe und Individuum

„[...] soziale[r] Kontext wird aufgefasst und beschrieben als Vielfalt von unterschiedlichen sozialen Gruppen, die miteinander in definierten Beziehungen stehen. Individuen leben in einem bestimmten sozialen Kontext als Mitglieder bestimmter sozialer Gruppen.“ (Mummendey 1986: 187). Also kann man von einer wechselseitige Beeinflussung von Gruppe und Individuum sprechen.

„Während interpersonelles Verhalten durch die individuellen Eigenschaften der Personen und deren persönlichen Beziehungen zueinander beeinflusst ist, wird Intergruppenverhalten durch die Zugehörigkeit der Personen zu sozialen Gruppen und deren Beziehungen zueinander beeinflusst.“ (Blanz 1998: 153, nach Mummendey 1989) Um diese Unterscheidung klarer hervortreten zu lassen, stellt Mummendey vier entscheidende Verortungen heraus, in denen sich soziale oder persönliche Beziehungen bewegen können:

1. Situationen, die sich zwischen beiden Polen bewegen „Es herrscht ein gemeinsames, sozial geteiltes Bewusstsein der Zugehörigkeit zur Ingroup unter den entsprechenden Mitgliedern dieser Gruppe und außerdem eine gemeinsame, sozial geteilte Interpretation der Art der Beziehungen zwischen Ingroup und Outgroup in einer oder einer ganzen Reihe unterschiedlicher Situationen.“ (Mummendey 1985: 194). Demzufolge ist das Verhalten in dieser Situation eine Funktion der Zugehörigkeitsgefühle bzw. der Beziehungsinterpretationen.

2. Situationen zwischen individueller Variabilität im Verhalten zu anderen (innerhalb und außerhalb der Gruppe) und einem Maximum an Gleichförmigkeit dieses Verhaltens (das sich zum Beispiel in Uniformierung oder anderen kollektiven Verhaltensweisen zeigt)

3. Wahrnehmung von Eigenschaften von Mitgliedern der Outgroup nach individuell unterschiedlichen Merkmalen oder als „undifferenzierte Items“ (Mummendey 1985: 194, nach Tajfel 1978, 243), was zu einer Stereotypisierung und einer Entpersonalisierung bis hin zur Dehumanisierung führt.

4. Soziale Mobilität (von Individuen zu Gruppen) oder soziale Veränderung (von Gruppen zueinander, v.a. wenn es schwierig ist, die eigenen Gruppe zu verlassen), um die soziale Identität zu steigern

Wenn die soziale Kategorie im Hinblick auf eine personale Kategorie salient wird, impliziert diese, „dass Wahrnehmung und Verhalten gegenüber der eigenen Person und/oder anderen Personen von der interpersonalen auf die Intergruppenebene wechseln.“ (Blanz 1998: 3). Dieser Wechsel erhöht den Einfluss der eigenen und den Einfluss der fremden Gruppenmitgliedschaft auf die Wahrnehmung und das Verhalten des Individuums. Somit erfolgt eine Selbststereotypisierung und eine Stereotypisierung der anderen Gruppenmitglieder, was eine Homogenisierung der Eigen- und der Fremdgruppe bedingt.

4. Stereotyp und Vorurteil

Nach Tajfel ist ein Stereotyp das vereinfachte Bild einer Kategorie, das von anderen geteilt wird. Bergmann erweitert diese Definition mit der Erkenntnis, dass Stereotype als „festgefügte, sozial geteilte, wertende und emotional gefärbte Vorstellungen über Personen und Gruppen.“ (Bergmann 2001: 49) zu betrachten sind. Sie greifen bereits bei der reinen Wahrnehmung des Fremden, Neuen. Diese Stereotype lassen sich aus Beziehungen von Gruppen untereinander ableiten und dienen der Gruppenkonstruierung. Somit sind sie Gruppenphänomen. Stereotype dienen nach Mummendey der kognitiven Strukturierung und Erhaltung des Wertsystems und somit zur „sozial geteilten Interpretation und Erklärung“ (Mummendey 1985: 197).

Nach Mummendey haben Stereotype drei Funktionen:

- soziale Kausalität

- soziale Rechtfertigung, die beide der Herstellung und der Bewahrung von Gruppenideologien dienen, und

- soziale Differenzierung, die die Distinktion von anderen Gruppen zum Ziel hat

Eine besondere Ausprägung ist wiederum das Vorurteil, das allgemeine Stereotype konkretisiert. Der Prozess der Stereotypisierung hat vier Besonderheiten:

1. Stereotype sind Klassenbildungen
2. Andere werden in diese Klassen assimiliert
3. Die schnelle Identifikation von anderen wird möglich gemacht
4. Stereotypisierung ist aber keine Kategoriebildung, sondern vielmehr eine Vorstellung, die viel unschärfer greift als reale Kategorien

5. Die moderne Gesellschaft

Die moderne Gesellschaft ist geprägt von einer Differenzierung der verschiedenen Gruppen, es gibt immer mehr unterschiedliche soziale Identitäten, die in unterschiedlichen Situationen aktiviert werden können: „Wir gehören immer seltener nur einer einzigen, unsere meisten Lebenszusammenhänge [...] durchdringende[n] und bestimmende[n] sozialen Gemeinschaft an [...]. Vielmehr gehören wir immer mehr verschiedenen, von einander unabhängigen, manchmal sogar konkurrierenden sozialen Einheiten gleichzeitig an [...].“ (Simon/Mummendey 2000, in Capozza: 23, nach Beck 1994). Diese Entwicklung geht mit einer Aufweichung der Gruppenbindung und –kohärenz einher, das kollektive Selbst ist temporär und kontextspezifisch geworden. („Mit bzw. aufgrund der Zunahme von Vergemeinschaftungschancen in modernen Gesellschaften wird allerdings die Stabilität bzw. Permanenz jeder einzelnen Vergemeinschaftung beeinträchtigt, während die Austauschbarkeit und Wählbarkeit von Vergemeinschaftungen insgesamt zunimmt.“ (Simon/Mummendey 2000, in Capozza: 24, nach Elias 1988, 1990, Esser 1988, Gurjewitsch 1994).

Vor allem interessant ist, „...dass die moderne Gesellschaft aufgrund der ihr eigenen Konfiguration sozialer Beziehungen Selbst-Interpretationen als einzigartiges Individuum privilegiert gegenüber Selbst-Interpretationen als austauschbares Gruppenmitglied“ (Simon/Mummendey 2000, in Capozza: 26). Also bedingt die Ordnung der modernen, westlichen Gesellschaft eine Verstärkung des Individuums. Diese Tendenz wird unterstützt durch die Rückführbarkeit des Individuums (und die damit verbundene leichtere Definition) aufgrund der jeweils einzigartigen Körperlichkeit. Der Mensch ist eben auch Körper.

Diese gesteigerte Individualisierung bringt –dieser Argumentation zufolge- einen Ausgleich zwischen den verschiedenen geschwächten Gruppen mit sich. „Mit der multiplen Überkreuzung von Konfliktlinien bringt das individuelle Selbst aber auch die Vielfalt und damit die Konkurrenz von Solidaritäten, wodurch jede einzelne geschwächt wird. Der Verlust oder zumindest die Abnahme von Intragruppen-Solidarität und –Altruismus wäre damit der Preis für den Gewinn an Intergruppen-Pazifizierung wobei Pazifizierung allerdings nicht gleichbedeutend sein muss mit Gerechtigkeit.“ (Simon/Mummendey 2000, in Capozza: 35).

Zick bestätigt zwar den wahrgenommenen Verlust an Stabilität von kollektiven Identitäten wegen der hinzugekommenen Vielfalt an Gruppen, er aber sieht daraus mehr Konflikte erwachsen, da die Identitäten situationsgebunden sind. Um beide Theorien zu verbinden kann man anmerken, dass die jeweilige Gruppenbindung zwar schwächer wird, dies aber nicht mit einer unmittelbaren Abnahme von Intergruppenspannungen verbunden sein muss. Vielmehr bleibt das Bedürfnis nach einer positiven Identität bestehen, wird nun aber aus verschiedenen sozialen Identitäten zusammengesetzt, so dass die Bedeutung von Interrollenkonflikten für die jeweilige Person steigt. Die Individualisierung führt eher zu einem Patchwork-Verhalten in bezug auf die jeweiligen Gruppenidentitäten. Nur bei einem konkreten Konflikt tritt die Gruppe wieder unzweifelhaft in den Vordergrund und verdrängt die Einzelperson.

6. Konflikte und Konfliktregulierung

Um Gruppenkonflikte zu regulieren oder auszugleichen wurden verschiedene Theorien und Ansätze entwickelt.

1. Sozialer, intergruppaler Kontakt verringert Vorurteile, indem Ähnlichkeiten zwischen den Individuen aufgezeigt werden. Dies kann aber nur geschehen, wenn:

- ein vergleichbarer Status der den verschiedenen Gruppen angehörenden Individuen besteht
- intergruppale Kontakte durch bestehende soziale Norman und Legitimationen gestützt werden
- eine kooperative Gruppensituation besteht
- die Outgroupmitglieder zur Reduktion der Stereotype aktiv beitragen

2. Individualisierung der Gruppen, v.a. der Outgroup, durch:

- Dekategorisierung in Form einer Personalisierung der Konflikte, wobei neue, quer zu den bisherigen Grenzen liegende Kategorien gebildet werden die dann auf die gesamte Outgroup generalisiert werden (vgl. Klink, Hamburger 1998)

- eine übergeordnete, gemeinsame Identität, die durch eine Rekategorisierung entstehen kann (Common-Ingroup-Identity-Modell) (vgl. Gaertner et al. 1993/2000)

- Maximierung der individuellen Intergruppenkontakte (vgl. Henstone, Brown 1986)

Grundlagen jeglicher Gruppenannäherung sind:

1. Ein Klima der Vertrautheit
2. Individualisierung der Gruppenmitglieder
3. Keine akute Bedrohung der sozialen Identität
4. Bewusstheit der Gründe des Konfliktes
5. Das Verhalten anderer Gruppen (als Regulierer oder als gemeinsamer Gegner)

Diese Ansätze sind allerdings nur teilweise an der Realität überprüft worden.

III. Fazit

Gruppen bestimmen einen Großteil des menschlichen Lebens und der individuellen Persönlichkeit, sie setzen Regeln und Verhaltensweisen, bieten Identifikationspotential. Wenn Menschen aufeinandertreffen tun sie dies nicht selten als –im Grunde austauschbare- Gruppenmitglieder anstatt als einzigartige Persönlichkeiten. Um aber Gruppen, diese wichtigen Bestandteile der Kultur, der Menschlichkeit richtig untersuchen zu können, ist es unerlässlich, sich mit den verschiedenen Ansätzen, die hier unter dem label „Soziale Identität“ zusammengefasst sind, zu beschäftigen.

Gruppen und ihre Zugehörigkeit sind Konstrukt, Zuschreibung, Kognition. Sie sind nur aus dem jeweiligen Kontext zu verstehen und somit nur in ihren Auswirkungen objektiv. Das aber kann in keinem Fall bedeuten, dass sich die Personen dieser Tatsache auch bewusst sein müssen. Für sie sind die Gruppen real, greifbar, und ihr Handeln ist von Gruppenidentitäten und –konflikten bestimmt.

Das Verhalten von Gruppen zueinander ist geprägt vom Streben nach einer Innergruppen-Stabilität, nach einer positiven Identität, nach Macht. Mit unterschiedlichen Mitteln, mit Vergleich, Kategorisierung, Stereotypisierung, kann die Ingroup –bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgend- diese Gruppenziele erreichen, es zumindest versuchen. Ebenso wie die Wege dieser Konflikte sind die Möglichkeiten sie zu lösen ein wichtiger Bereich der entsprechenden Forschung.

Man kann eine gewisse Kohärenz in der Forschung erkennen, die aber verschwindet, wenn die Details der jeweiligen Theorien hervortreten. Sie bauen aufeinander auf, widersprechen sich aber in wichtigen Punkten. Wenn es auch eine gewisse Übereinstimmung bei der Entwicklung der Gruppenidentitäten und –verhaltensweisen gibt, so gehen die Interpretationen bei deren Ausprägungen doch auseinander.

Festzuhalten bleibt, dass die Bedeutung von Gruppen sich in der so genannten Moderne gewandelt hat. Soziale Differenzierung, Bildung neuer Staaten, Bündnisse, Ethnien, (Sub-)Gesellschaften haben die Situation der Gruppen verändert. Es sind wesentlich mehr Gruppen für das Individuum verfügbar als in den Epochen zuvor und die Distinktion zwischen und die Bindung innerhalb dieser Gruppen verschwimmt. Jeder ist in vielen Gruppen Mitglied, die jeweilige Gruppenidentität tritt in den entsprechenden Kontexten in den Vordergrund und das Individuum wird von vielen Gruppenbindungen beeinflusst. Nun gehen die Meinungen darüber, was diese Entwicklungen bewirken deutlich auseinander. Ob die Gesellschaft individualisiert oder Gruppenkonflikte in den Vordergrund treten ist in der Forschung umstritten. Wahrscheinlich ist dies wieder vom jeweiligen Kontext abhängig. In einer Gesellschaft mit geringen Deprivationsgefühlen, mit wenigen Konflikten, einer Harmonie zwischen den Ethnien und sonstigen Gruppen kann das Individuum stark werden und bestimmen. Gruppen sind nur noch Teilzeitbeschäftigungen die man nach Belieben wechseln kann. Wenn es aber größere Konflikte irgendeiner Art in der Gesellschaft gibt, treten wieder die Gruppen hervor, Individualität ist nicht länger gefragt. Somit bedingt soziale Entspannung die Herausbildung eines starken Individualismus und Lösung von Gruppenbindungen.

Gruppen und ihre Beziehungen zueinander bestimmen noch immer –vielleicht mehr denn je- zwischenmenschliches Verhalten, individuelles Denken. Personen sind die Schnittmenge ihrer Gruppen, und der Gruppen denen sie mal angehört haben, sie handeln, wie sie es gelernt haben. Vielleicht ist Innovation nur individuelle Kombination von Gruppennormen, vielleicht ist Fortschritt nur das Aufeinandertreffen von Identitäten. Wieweit kann man noch von „Individuum“ sprechen, wenn „Gruppe“ so stark ist? Geht der Mensch in seinen Gruppen auf, ist er Produkt seiner Beziehungen?

Gruppenverhalten bedingt individuelles Verhalten. Der Mensch lebt in Gruppen. Nur dort?

Literatur:

- Berger, Peter; Luckmann, Thomas (1969): Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, Frankfurt a.M..

- Bergmann, Jörg, Kommunikative Verfahren der Konstruktion des Fremden, in: Bohn, Cornelia et al. (Hrsg.) (2001): Sinngeneratoren. Fremd- und

Selbstthematisierung in soziologisch-historischer Perspektive, Konstanz, S. 35-57.

- Blanz, Mathias (1998): Wahrnehmung von Personen als Gruppenmitglieder: Untersuchungen zur Salienz sozialer Kategorien, Texte zur Sozialpsychologie Bd. 4, Münster.

- Capozza, Dora (Hrsg.) (2000): Social identity processes: trend in theory and research. London.

- Mummendey, Amélie (1985): Verhalten zwischen sozialen Gruppen: Die Theorie der sozialen Identität, in: Frey, D., Irle, M. (Hrsg.): Gruppen- und Lerntheorien, Band 2, Stuttgart, S. 185-216.

- Tajfel, Henry (1982): Gruppenkonflikt und Vorurteil. Entstehung und Funktion sozialer Stereotypen, Bern.

- Zick, Andreas: Die Konflikttheorie der Theorie der sozialen Identität, in: Bonacker, T. (Hrsg.) (2002): Sozialwissenschaftliche Konflikttheorien. Eine Einführung, Opladen, S. 409-426.

19 von 20 Seiten

Details

Titel
Soziale Identität - Gruppe und Individuum
Hochschule
Universität Trier
Veranstaltung
Konflikt und Identität
Note
2,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
20
Katalognummer
V109095
Dateigröße
371 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale, Identität, Gruppe, Individuum, Konflikt
Arbeit zitieren
Philipp Altmann (Autor), 2004, Soziale Identität - Gruppe und Individuum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/109095

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