Peter Schlemihls wundersame Geschichte von Adelbert von Chamisso


Referat (Ausarbeitung), 2004
5 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Einleitung

In der vorliegenden Arbeit möchte ich zunächst über das Leben und Werk Adelbert von Chamissos einige Worte verlieren, bevor ich erläutere, wie es zu der Entstehung der Novelle „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ kam.

Weiterhin erläutere ich die literarische Epoche der Romantik, in welche die Entstehung der Erzählung fällt.

In meinem dritten Punkt werde ich auf die Figuren der Novelle eingehen und versuchen, jede näher zu untersuchen.

Anschließend erläutere ich die Liebesbeziehungen der Hauptfigur Peter zu Fanny und Mina.

Außerdem expliziere ich das in der Erzählung vorhandene Schatten- und Seelenmotiv, bevor ich schließlich zu einem Fazit gelange.

Adelbert von Chamisso

Adelbert von Chamisso wurde am 30. Januar 1781 als Charles Adélaïde de Chamisso de Boncourt auf Schloss Boncourt in der Champagne geboren. Während der Französischen Revolution floh er mit seinen Eltern nach Deutschland. 1796 wurde er Page am preußischen Königshof in Berlin, danach begann er eine Offizierskarriere im preußischen Herr, bis 1807. Von 1804 bis 1806 fungierte er neben Karl August Varnhagen von Ense als Herausgeber des „Grünen Almanachs“. In den Jahren 1811 und 1812 war Chamisso Gast im Hause der französischen Schriftstellerin Germaine de Staël am Genfer See. 1815 bis 1818 nahm als Naturforscher an einer Weltumseglung teil. Danach war er zunächst Gehilfe, später Vorsteher des Herbariums am Botanischen Garten in Berlin. In den Künstlerzirkeln Berlins war Chamisso ein gern gesehener Gast. Zu seinen guten Bekannten zählten u. a. E. T. A. Hofmann, mit dem er die Erzählung „Die Abenteuer der Silvesternacht“ schuf, sowie Friedrich Heinrich Karl Baron de la Motte-Fouqué. Zwischen 1833 und 1838 gab er gemeinsam mit Gustav Schwab den „Deutschen Musenalmanach“ heraus. Chamisso starb am 21. August 1838 in Berlin.

Den Naturwissenschaftlern ist er vor allem durch seine Forschungen zur Fortpflanzung von Manteltieren bekannt. Außerdem verfasste er 1837 eine Abhandlung über die Hawaiische Sprache. Sogar den Namen „Chamisso“ entlieh sich Ludwig Thoma als Pseudonym für seine satirischen Beiträge im „Simplicissimus“. Das wohl bekannteste literarische Werk Chamissos ist die 1814 entstandene Novelle „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“, da sie das zu seiner Zeit sehr populäre Motiv des Teufelspaktes aufgriff und variierte. Außerdem kombinierte er phantastische und realistische Elemente miteinander.

In seiner Lyrik stand Chamisso unter dem Einfluss von Goethe und Ludwig Uhland. Aber auch Balladen mit sozialer Thematik („Die alte Waschfrau“), Die „Reise um die Welt“ (1836) und der Zyklus „Frauen-Liebe und –Leben“ (1830) machten ihn bekannt. Letzteres wurde sogar von Robert Schumann vertont.[1]

[...]


[1] Quelle: Microsoft Encarta Enzyklopädie

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten

Details

Titel
Peter Schlemihls wundersame Geschichte von Adelbert von Chamisso
Hochschule
Universität Erfurt
Veranstaltung
Die Kunst des Reisens. Deutschsprachige Reiseliteratur vom 17. bis 19. Jahrhundert
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
5
Katalognummer
V109166
ISBN (eBook)
9783640073481
Dateigröße
353 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Ausarbeitung zum Referat über "Peter Schlemihl", das ebf. mit 1,3 benotet wurde.
Schlagworte
Peter, Schlemihls, Geschichte, Adelbert, Chamisso, Kunst, Reisens, Deutschsprachige, Reiseliteratur, Jahrhundert
Arbeit zitieren
Katrin Saalbach (Autor), 2004, Peter Schlemihls wundersame Geschichte von Adelbert von Chamisso, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/109166

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