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Wissensmanagement: Der Einfluß Peter M. Senges

Title: Wissensmanagement: Der Einfluß Peter M. Senges

Term Paper , 2003 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl. Päd. Hermann Schoß (Author)

Pedagogy - General
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Um den Bereich des Wissensmanagements möglichst gründlich zu erschließen ist es von Nöten den Wissensbegriff zu definieren. Da jede Wissenschaftsdisziplin, die sich mit Wissen, Lernen oder Unterrichten beschäftigt, eine eigene Definition hat und die verschiedenen Unterordnungen der Disziplinen ebenfalls noch leichte Veränderungen innerhalb der Definitionen ergeben, möchte ich im Folgenden eine allgemeine Definition Wissen aufführen, bevor ich den Bereich des Wissensmanagement genauer erläutern möchte. "Der Inbegriff von (in erster Linie rationalen, übergreifenden) Kenntnissen; dabei auch das Innewerden einer spezifischen Gewissheit (Weisheit); philosophisch die begründete und begründbare Erkenntnis (grch. episteme), im Unterschied zur Vermutung und Meinung (grch. doxa) oder zum Glauben; als Glaubensgewissheit aber auch ein die Endlichkeit übersteigendes irrationales W., im vertieften Grad als Verbundenheit mit dem höchsten Sein (unio mystica). W. kann sich primär durch zufällige Beobachtung, systematische Erfahrung (Experiment) oder deduzierende Erkenntnis bilden, sekundär durch lernendes Aneignen von Wissensstoff. Das Feld der systematischen Wissenserwerbung als Forschung innerhalb abgegrenzter Bereiche ist die Wissenschaft. Da W. Voraussetzung und Mittel für Einfluss, Geltung oder Macht sein kann, war es lange Zeit Privileg bestimmter Gruppen, Stände oder Schichten. Dadurch besitzt es auch eine sozialpolitische Dimension: einerseits um Sinne des Grundrechts der Garantie des gleichen Zugangs zu W. für jeden, andererseits als Voraussetzung für ein verantwortungsbewusstes politisches Verhalten und damit für das Funktionieren einer Demokratie überhaupt. Pädagogisch wird W. in meist institutionalisiertem, fortdauerndem Bildungs- und Übertragungsvorgang vermittelt. Angesichts der Zunahme des positiven Sachwissens erscheint heute jedes Streben nach enzyklopäd. Vollständigkeit, wie es bis über das 18. Jh. Hinaus Geltung hatte, als unhaltbar. Neben einem allgemeinen Orientierungswissen gilt deswegen vor allem die Vermittlung von Kategorien und Techniken für ein lebenslanges Weiter- und Umlernen ("Lernen des Lernens") als entscheidend."1 Dieser sehr allgemeinen Definition, soll nun eine genaue Definition folgen, die in den wirtschaftlichen, systematischen Bereich tieferen Eingang findet. „Wissen beinhaltet unter anderem Patente, Prozesse, Technologien, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen der Mitarbeiter, Informationen über Kunden, Märkte und Lieferanten[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Definitionen von Wissen

2. Die lernende Organisation

3. Die Disziplinen

3.1. Personal Mastery

3.2. Mentale Modelle

3.3. Die gemeinsame Vision

3.4. Team – Lernen

3.5. Systemdenken

4. Einfluss in die Pädagogik

5. Eigene Kritik

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements unter besonderer Berücksichtigung des Konzepts der "lernenden Organisation" nach Peter M. Senge, mit dem Ziel, dessen Relevanz und Anwendungsmöglichkeiten für die Pädagogik zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

  • Wissensbegriff und Wissensmanagement in Organisationen
  • Die fünf Disziplinen der lernenden Organisation nach Senge
  • Systemdenken als zentrale integrative Disziplin
  • Interdisziplinäre Anwendung in der Pädagogik
  • Kritische Reflexion über Implementierung und Führung

Auszug aus dem Buch

3.5. Systemdenken

Das Systemdenken ist die entscheidende fünfte Disziplin. Diese Disziplin beruht auf der Basis, dass alle Ereignisse, die sich in unserer Umwelt ereignen, räumlich und zeitlich voneinander getrennt sind. Sie gehören jedoch alle zu einem Muster. Die Systeme sind somit ein Teil des Musters, es sind Ereignisse und Handlungen, die nebeneinander ablaufen und miteinander verbunden sind. Die Grundidee des Systemdenkens liegt somit in dem Verständnis, zu erkennen, dass wir nur Teile, die Senge als Schnappschüsse bezeichnet, wahrnehmen.

Daraus ergibt sich das Ziel komplexe Systeme und Muster von einem äußeren Standpunkt zu sehen und somit ihre Zusammenhänge zu verstehen und daraus unsere Erfahrungen zu gewinnen, um dann nach diesem Lernprozess besser auf jegliche Situation zu reagieren. Somit ist diese fünfte Disziplin das Bindeglied zwischen allen anderen Disziplinen. Durch dieses Verständnis stellt Senge heraus, dass nur das Systemdenken, die Muster, die durch die anderen Disziplinen aufgeworfen wurden, entschlüsseln kann und diese zueinander ins Verhältnis setzen kann. „Deshalb ist die fünfte Disziplin, das Systemdenken, so wichtig. Sie ist die integrative Disziplin, die alle miteinander verknüpft und sie zu einer ganzheitlichen Theorie und Praxis zusammenfügt. Sie verhindert, dass die einzelnen Disziplinen zu isolierten technischen Spielereien verkommen oder einfach als neuester Mode-Tick der Organisation abgetan werden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definitionen von Wissen: Dieser Abschnitt erörtert verschiedene wissenschaftliche Wissensbegriffe und grenzt Wissensmanagement von organisationalem Lernen ab.

2. Die lernende Organisation: Einführung in das zentrale Werk von Peter M. Senge und Erläuterung der Bedeutung der lernenden Organisation als Gerüst für Wissensmanagement.

3. Die Disziplinen: Detaillierte Darstellung der fünf Teiltechnologien nach Senge, wobei der Fokus insbesondere auf dem Systemdenken als integrativem Element liegt.

3.1. Personal Mastery: Analyse der Disziplin, die auf der individuellen Kompetenz aufbaut und den Beitrag des Einzelnen zur Organisation betont.

3.2. Mentale Modelle: Untersuchung tief verwurzelter Annahmen und Bilder, die Wahrnehmung und Handeln beeinflussen.

3.3. Die gemeinsame Vision: Betrachtung der Fähigkeit, eine gemeinsame Zukunftsvision zu schaffen, die als Bindeglied zwischen Individuum und Organisation fungiert.

3.4. Team – Lernen: Behandlung der kollektiven Intelligenz und der Bedeutung der Ausrichtung von Team-Mitgliedern auf gemeinsame Ziele.

3.5. Systemdenken: Erläuterung der fünften Disziplin, die alle anderen Disziplinen miteinander verknüpft und ganzheitliches Verstehen ermöglicht.

4. Einfluss in die Pädagogik: Reflexion über die Übertragbarkeit der Prinzipien des Wissensmanagements auf pädagogische Lehr- und Bildungsprozesse.

5. Eigene Kritik: Persönliche Auseinandersetzung mit Senges Thesen, der Herausforderung der Implementierung und der Rolle von Führungskräften.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Senge, lernende Organisation, Systemdenken, Personal Mastery, Mentale Modelle, gemeinsame Vision, Team-Lernen, Pädagogik, organisationales Lernen, Wissensressource, Führung, Unternehmenskultur, Theorie-Praxis-Transfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Ansätzen des Wissensmanagements und untersucht dabei insbesondere den Einfluss des Konzepts der "lernenden Organisation" nach Peter M. Senge auf moderne Managementstrukturen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Definition von Wissen, die fünf Disziplinen von Senge (Personal Mastery, mentale Modelle, gemeinsame Vision, Team-Lernen und Systemdenken) sowie deren Übertragung auf pädagogische Kontexte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen des Senge-Modells für das Wissensmanagement in Organisationen aufzuzeigen und zu erörtern, inwiefern die Pädagogik von diesen modernen Entwicklungsprozessen profitieren oder diese mitgestalten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Hausarbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse von Senges Hauptwerk und ergänzender Fachliteratur zum Wissensmanagement, kombiniert mit einer kritischen Reflexion des Verfassers.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der fünf Disziplinen, deren Zusammenhänge untereinander und eine kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen bei der praktischen Anwendung in Organisationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, lernende Organisation, Systemdenken und pädagogische Einflussnahme sind die zentralen Begriffe, die den roten Faden der Arbeit bilden.

Warum spielt das Systemdenken eine so herausragende Rolle?

Das Systemdenken gilt bei Senge als "fünfte Disziplin", da es alle anderen Bereiche miteinander verknüpft und erst ein ganzheitliches Verständnis von komplexen organisationalen Mustern ermöglicht.

Wie bewertet der Autor die Umsetzbarkeit von Senges Theorien?

Der Verfasser sieht das Potenzial, weist aber kritisch darauf hin, dass die innere Einstellung der Menschen und die Persönlichkeitsstruktur der Führungskräfte maßgebliche Hindernisse oder Erfolgsfaktoren für die praktische Implementierung darstellen.

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Details

Title
Wissensmanagement: Der Einfluß Peter M. Senges
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Allgemeine Pädagogik)
Course
Lehren und Lernen
Grade
1,7
Author
Dipl. Päd. Hermann Schoß (Author)
Publication Year
2003
Pages
24
Catalog Number
V10917
ISBN (eBook)
9783638172196
Language
German
Tags
Wissensmanagement lernende Organisation Systemdenken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Päd. Hermann Schoß (Author), 2003, Wissensmanagement: Der Einfluß Peter M. Senges, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10917
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