Der Fokus dieser schriftlichen Arbeit liegt insbesondere auf den Begriffen Motivation und Emotion. Somit fokussiert sich die Problemstellung auf die folgenden Fragen: Wie kann das "Rubikon-Modell" im Alltag angewendet werden? Wie lässt sich die Handlungskontrollstrategien nach Kuhn zielführend einsetzten? Wie entstehen Motivation und Emotion? Was soll dabei beachtet werden? Welche Bedeutung hat der Umgang und die Regulation von Emotionen im beruflichen Alltag? Wie können Präventions- oder Interventionsmaßnahmen aussehen, um die Motivkongruenz herstellen zu können? Alle diese Fragestellungen sollen in dieser Arbeit ausgearbeitet werden.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 VORGEHEN
2. TEXTTEIL ZU AUFGABE A
2.1 DEFINITION „RUBIKON-MODELL“
2.2 UNTERSCHIED ZWISCHEN MOTIVATION UND VOLITION.
2.3 ANWENDUNGSBEISPIEL: WIE LASSEN SICH ANHAND EINES BEISPIELS DIE HANDLUNGSKONTROLLSTRATEGIEN NACH KUHL ZIELFÜHREND EINSETZEN?
3. TEXTTEIL ZU AUFGABE B
3.1 WAS SIND EMOTIONEN?
3.2 WIE ENTSTEHEN EMOTIONEN?
3.3 ERLÄUTERN SIE DIE BEDEUTUNG DES UMGANGS MIT UND DIE REGULATION VON EMOTIONEN IM BERUFLICHEN ALLTAG.
3.4 WAS VERSTEHT MAN UNTER DEM BEGRIFF „EMOTIONSARBEIT“.
4. TEXTTEIL ZU AUFGABE C
4.1 UNTERSCHIED ZWISCHEN EXPLIZITEM UND IMPLIZITEM MOTIV
4.2 WAS VERSTEHT MAN UNTER DEM BEGRIFF „MOTIVINKONGRUENZ?“
4.3 WELCHE NEGATIVEN FOLGEN KANN DIE MOTIVINKONGRUENZ HABEN?
4.4 WIE KÖNNEN DIE PRÄVENTIONS- ODER INTERVENTIONSMAßNAHMEN AUSSEHEN, UM MOTIVKONGRUENZ HERZUSTELLEN?
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit widmet sich der systematischen Auseinandersetzung mit zentralen Begriffen der Motivations- und Volitionspsychologie sowie der Emotionsforschung, um deren theoretische Grundlagen zu klären und Anwendungsfelder im Alltag sowie im beruflichen Kontext aufzuzeigen.
- Das Rubikon-Modell der Handlungsphasen und seine Anwendung zur Zielerreichung.
- Die Abgrenzung von Motivation und Volition sowie Strategien der Handlungskontrolle nach Kuhl.
- Theoretische Konzeptionen und Entstehungsweisen von Emotionen.
- Regulation von Emotionen und die Bedeutung von Emotionsarbeit im Berufsalltag.
- Unterscheidung zwischen impliziten und expliziten Motiven sowie die Problematik der Motivinkongruenz.
Auszug aus dem Buch
2.3 Anwendungsbeispiel: Wie lassen sich anhand eines Beispiels die Handlungskontrollstrategien nach Kuhl zielführend einsetzen?
Bei diesem Anwendungsbeispiel geht es um die Fähigkeit, Emotionen zu adaptieren, da jeder Mensch unterschiedlich handelt (Brandstätter et al. 2013, S. 118; Jansen, 2018, S. 107). Bei den Handlungskontrollstrategien nach Kuhl (1983) handelt es sich um Probleme, die gelöst gehören. Das Augenmerk liegt sowohl auf der Aufrechterhaltung nichtdominanter Intentionen als auch auf den konkurrierenden Handlungstendenzen, die unterdrückt werden müssen, damit sich das Individuum auf die eigene Handlung konzentrieren kann (Quirin und Kuhl, 2009, S. 157–158; Brandstätter et al., 2013, S. 119; Goschke, 2016, S. 255–257; Rheinberg et al., 2012, S. 184–185; Jansen, 2018, S. 107).
Die Handlungskontrollstrategien nach Kuhl bestehen aus fünf Faktoren. Diese sind:
Umweltkontrolle
Aufmerksamkeitskontrolle
Enkodierungskontrolle
Motivationskontrolle
Emotionskontrolle
Die Handlungskontrollstrategie beruht auf dem metakognitiven Wissen, das bereits im Kinderalter entsteht (Goschke, 2016, S. 258; Jansen, 2018, S 107).
Anwendungsbeispiel:
Proband: Frau, 27 Jahre alt
Umweltkontrolle
Die Probandin will fünf Kilo abnehmen. Sie schaut darauf, dass sich keine Süßigkeiten oder ungesunde Nahrung bei ihr Zuhause befinden. Sie achtet darauf, gesund einzukaufen und vermeidet daher alle Gänge im Supermarkt mit ungesunder Nahrung, um die besten Umweltbedingungen herzustellen. Somit schafft sie sich bewusst die besten Voraussetzungen, um ihren Plan realisieren zu können.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Hier werden die Kernbegriffe der Arbeit eingeführt, die Problemstellung präzisiert und das methodische Vorgehen in drei Aufgabenbereichen dargelegt.
2. TEXTTEIL ZU AUFGABE A: Dieses Kapitel erläutert das Rubikon-Modell der Handlungsphasen, grenzt Motivation von Volition ab und veranschaulicht anhand eines Fallbeispiels die praktische Anwendung von Handlungskontrollstrategien.
3. TEXTTEIL ZU AUFGABE B: Hier werden Definitionen und Entstehungsmodelle von Emotionen betrachtet sowie die Relevanz der Emotionsregulation und der Begriff der Emotionsarbeit im beruflichen Umfeld untersucht.
4. TEXTTEIL ZU AUFGABE C: In diesem Teil werden explizite und implizite Motive voneinander abgegrenzt, das Konzept der Motivinkongruenz analysiert und Interventionsmaßnahmen zu deren Überwindung diskutiert.
Schlüsselwörter
Rubikon-Modell, Motivation, Volition, Handlungskontrolle, Emotionen, Emotionsarbeit, Surface acting, Deep acting, explizite Motive, implizite Motive, Motivinkongruenz, Selbststeuerung, Leistungsziel, psychisches Wohlbefinden, Emotionsregulation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und praktischen Aspekten der Motivationspsychologie, Volition und Emotionsforschung im Kontext von Handlungssteuerung und persönlicher Leistungsfähigkeit.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder umfassen die Handlungsphasen nach dem Rubikon-Modell, die Bedeutung von Emotionen und deren Regulation im Beruf sowie die Unterscheidung und Kongruenz von impliziten und expliziten Motiven.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist ein fundiertes Verständnis dieser psychologischen Konzepte zu vermitteln und aufzuzeigen, wie diese im Alltag und Berufsleben zur Zielerreichung und Stressbewältigung genutzt werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien und empirischer Erkenntnisse, die in drei thematische Aufgabenbereiche strukturiert wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung des Rubikon-Modells, die Analyse von Emotionen inklusive Emotionsarbeit sowie die differenzierte Betrachtung von Motivsystemen und deren Inkongruenz.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Motivation, Volition, Rubikon-Modell, Handlungskontrolle, Emotionen, Emotionsarbeit sowie explizite und implizite Motive.
Wie unterscheidet sich "Surface acting" von "Deep acting" bei der Emotionsarbeit?
Beim "Surface acting" wird lediglich der emotionale Ausdruck manipuliert, während beim "Deep acting" versucht wird, das Erleben der Emotion selbst zu steuern und anzupassen.
Was ist die Hauptkonsequenz einer Motivinkongruenz?
Motivinkongruenz kann zu chronischen intrapsychischen Stressoren führen, die das psychische und physische Wohlbefinden sowie die allgemeine Lebenszufriedenheit nachhaltig negativ beeinflussen können.
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- Kamila Karwas (Author), 2021, Emotion und Motivation. Das Rubikon-Modell für den Alltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1096557