Fontane, Theodor - Effi Briest - Symbolik in Effi Briest (Chinese)


Referat / Aufsatz (Schule), 2006

9 Seiten, Note: 12 Notenpu


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Symbolik in Effi Briest.

Einführung Fontanes Symbolik.

Fontane benutzt in seinem vom Realismus geprägten Werken eine sehr detailgetreue Sprache. Doch vor allem in seinem größten Erfolg Effi Briest kommt diese Verliebtheit sehr deutlich zur Geltung. Diese Detailverliebtheit wird schon in dem ersten Kapitel überaus deutlich. Fontane benutzt diese Details um der Leserschaft sprachlich und symbolisch den Zustand der Hauptcharaktere aufzuzeigen. Durch diese Symbole wird das Stück auf eine höhere Ebene gehoben. Dadurch entsteht ein größeres Interesse bei dem Leser, da er es als zusätzliche Herausforderung ansieht die teilweise versteckten Symbole aufzudecken und zu entschlüsseln. Man bekommt als Leser den Eindruck, dass alles eine tiefere Bedeutung hat. Außerdem wird durch Fontanes Symbolbegriff die Problemstellung des Buches vertieft. Ebenso werden aber neue Problemstellungen aufgezeigt und dem Leser zugänglich gemacht, um so den Leser zu animieren ein eigenes Bild der Problematik zu machen. Außerdem verweist er so indirekt auf Beziehungen der Hauptfiguren zueinander. Die Affäre Effis mit Crampas wird beispielsweise nur durch Symbole dargestellt. Fontane schrieb mit Effi Briest einen zu damaliger Zeit sehr gesellschaftskritischen Roman. Da er unter anderem die Hauptprobleme der damaligen Frauen aufzeigt, welche ihrem Ehemanne treu ergeben sein mussten und schon als Besitz ihrer Männer angesehen wurden. Fontane bricht hier aus dem Muster der Gesellschaft aus und prangerte unter anderem diese Frauenrolle an. Seine Symbole haben ihm hier sehr geholfen, da sonst es dem Leser zu offensichtlich gemacht werden würde und dieser wieder zu einfach in seine Alten von der Gesellschaft geprägten Muster der Unterwürfigkeit der Frau hineinfallen würde.

Deutung des Chinesen

Der Chinese hat im Roman Effi Briest eine mehrdeutige Bedeutung, welche stark mit der Handlung zusammenhängt und die Hauptfiguren dementsprechend beeinflusst. Der Chinese wird im Buch auch als Allegorie des Unbürgerlichen dargestellt, aber dazu später mehr.

„Dass es den Spuk des Chinesen wirklich gegeben hat, wird nirgendwo in Effi Briest behauptet“. Er ist nicht real und existiert nur in der Vorstellung der einzelnen Hauptfiguren. Darüber hinaus wird der Chinese auch nicht durch den Erzähler eingeführt, sondern vielmehr durch ein Gespräch zwischen Effi und Innstetten. Die Art und Weise wie der „Spuk“ von den einzelnen Hauptfiguren erlebt wird hängt stark von deren Lebenssituation, Gemütszustand und ihrer Umwelt ab. Deshalb hat der Chinese eine mehrstufige, vielfältige Bedeutung, die sich im Laufe des Romans stetig ändert.

In der Entstehungszeit war China ein weit entferntes, fremdes Land, mit dem man gleichwohl Furcht, aber auch die Sehnsucht nach dem Neuen und Abenteuern in Verbindung brachte und es bot die Verlockung des Verführerischen, Sinnlichen und Erotischem. Am Anfang ihrer Zeit in Kessin ist der Chinese ein Symbol von Effis Ängsten, aber auch ihrer unerfüllten erotischen Phantasien. Zwischen ihrer Verlobung und ihrer Hochzeit, macht sich Effi immer wieder genaue Vorstellungen von ihrem zukünftigen Eheleben mit Innstetten. Durch die wenig liebevollen Briefe Innstettens wird ihr aber nach und nach bewusst, dass ihre Phantasien keinesfalls der Wirklichkeit entsprechen werden. Dieses wird Effi schon während ihrer Hochzeitsreise allmählich bewusst, auf der Innstetten lieber auf das kulturelle Programm eingeht, als seine Zeit Effi zu widmen. Dadurch wächst Effis Furcht vor Innstetten.

In Kessin angekommen fühlt sich Effi zunehmend einsam und isoliert, und sie hat Angst in der von gesellschaftlichen Konventionen geprägten kessiner Adelskreisen zu versagen. Sie sehnt sich zurück nach ihren unbeschwerten Jahren in Hohen-Cremmen, wo sie noch ohne die erdrückenden Normen der Gesellschaft leben konnte.

Der Chinese wird durch ein Gespräch zwischen Innstetten und Effi auf dem Weg nach Kessin eingeführt. Dieser Chinese löst dann bei Effi allerdings auch ein gewisses Interesse aus, doch gleichzeitig auch ein Gefühl der Furcht. Mit China verbindet sie, gleichwohl wie die meisten Menschen der damaligen Zeit, etwas aufregendes Neues und den Reiz des Sinnlichen, aber auch das Klischee des verschlagenen gemeinen und hinterhältigen Chinesen. Im folgenden Geschehen nehmen ihre Ängste und Wünsche die Gestalt dieses Chinesen an, da diese ein Symbol für sie darstellt.

Schon in der ersten Nacht in Kessin fürchtet sich Effi vor den Geräuschen, welche sie in der fremden Umgebung des landrätlichen Hauses wahrnimmt. Effi hört ein Schleifen, welches sie mit einer Tanzgesellschaft assoziiert und welche die nötige Abwechslung bringen würde, welche sie sich so sehr herbeisehnt.

Ein paar Tage später machen Effi und Innstetten Anstandsbesuche bei den Angehörigen des kessiner Landadels. Effi kann sich allerdings nicht mit diesen Leuten anfreunden, da sie kein Bezug zu ihnen hat und fühlt sich bei ihnen unwohl. Später fragt Innstetten Effi wie sie zum Landadel steht und ob sie sich zu dem Umgang mit ihnen entschließt, oder ob sie lieber die Abkapselung von ihnen wünscht. Sie entscheidet sich für eine Abkapselung von dem kessiner Adel. Lediglich Gießhübler kann sie sich als Freund vorstellen, da dieser ihr als Einziger sympathisch ist. Innstetten lobt zwar ihre Entscheidung, doch geht er auf ihre Frage, ob sonst er ihr Gesellschafter sei, nicht weiter ein.

Durch diese Erlebnisse, aber auch durch den Besuch Bismarcks im nahen Varzin, werden Effis Ängste vor Isolation in Kessin größer. Innstetten hat nur noch wenig Zeit für Effi und als dieser abreist um den Fürsten zu treffen, verabschiedet er sich mit den lieblosen Worten. „Warte nicht auf mich, Effi. [...] Gehab dich wohl und auf Wiedersehen morgen früh“.

Nun ist Effi wieder für lange Zeit alleine und sie wird sich dessen wieder bewusst. Außerdem wird ihr klar, dass sie in der Zweisamkeit mit Innstetten isoliert ist und ihre erotischen Phantasien durch den Ehemann nicht befriedigt werden. Um ihre Einsamkeit zu verdrängen und nicht ständig an die Vergangenheit in Hohen-Cremmen zu denken, versucht sie sich durch ein zufällig zur Hand genommenes Buch abzulenken. Sie liest die Geschichte von der so genannten „weißen Frau“, die auf einem Bild im Schloss Ermitage abgebildet ist. Genau wie das Bild des Chinesen auf der Stuhllehne ist das Bild der weißen Frau so im Schloss angebracht, dass es nicht sofort auffällt. Angeblich erschien der Geist der „weißen Frau“ Napoleon, als dieser im Schloss übernachtete. Diese Geschichte beunruhigt Effi jedoch massiv und sie beginnt wieder an die unbeschwerte Zeit in Hohen-Cremmen zu denken.

Dabei gesteht sie sich selbst ein, dass sie nicht zur Dame taugt und eigentlich noch ein Kind sei. In dieser Nacht erscheint es, als ob Effis Ängste ihre Sehnsucht nach mehr Zärtlichkeiten einen Höhepunkt erreichen. Durch die Geschichte der „weißen Frau“ nehmen ihre Furcht und ihre Sehnsucht die Gestalt des Chinesen an, der an ihr Bett tritt( Seite 63 Zeile 5ff).

Dieser Spuk wirkt auf Effi sehr real und sie fürchtet sich vor ihm. Doch allerdings, wenn sie versucht mit Innstetten über dieses Thema zu reden, zeigt dieser kein Einfühlungsvermögen für Effis Ängste. Er versteht Effis Ängste nicht ( Seite 67 Zeile 14) und geht praktisch nicht auf Effi ein. Innstetten begründet dies mit der Gesellschaft, dass sich ein Spuk bei eine Edelmanne sehr wohl nicht negativ auswirke. Er denkt Spuk sei ein Vorzug, den man wahren muss. Effis einzigste Reaktion auf dieses Verhalten ist, dass sie schwieg. Innstetten begründet dies, dass ein Spuk Adeligen gut stehe. Es erscheint als würde Innstetten eine Art Kult um den Chinesen machen. Effi versucht Innstetten zumindest dazu zu bringen, dass er die Gardinen die oben im Raum für die vielen Geräusche verantwortlich sind zu entfernen. Doch Innstetten lehnt dies ab und Effi sieht sich auch nicht mehr in der Lage ihn zu überreden. Innstetten hat den obersten Saal seit seinem Einzug unverändert gelassen. Und genau in diesem Zimmer haftet das Abziehbild des Chinesen, welcher zuletzt mit der Enkelin des Kapitäns tanzte bevor diese verschwand. Diese Art der Bewunderung lässt sich wohl mit einer Art vergleich zwischen den Geschichten des Chinesen und Innstetten erklären. Beide haben in jungen Jahren auf ein Mädchen zugunsten eines anderen Mannes verzichten müssen. Der Chinese stirbt letztendlich durch diesen Verzicht. Innstetten erstickt ihn im Wechsel von Beruf und Ort.

Innstetten behauptet, dass sich Effi nicht zu fürchten braucht, solange sie ein reines Gewissen hat. Der Spuk wird so zum Wächter über Effis moralisches Verhalten.

Herr Major von Crampas zerstört bewusst dieses Bild des Spukes des Chinesen, indem er Effi seine eigene Meinung dieses Spukes und Innstettens Absicht darlegt. Crampas ist der Meinung, dass Innstetten diesen Spuk nur benutzt um Effi so zu „erziehen“, sie also dorthin zu bewegen wo er sie gerne hat (Seite 111 Zeile 43 ff). Außerdem spricht Crampas die Funktion des Spukes für Effi an. Er erwähnt die Funktion des Spukes, dass Effi moralisch handeln solle. Crampas versucht Innstettens Macht über Effi, welche er durch den Spuk erlangt hat zu brechen. Dies gelingt ihm letztendlich auch und Effi verliert durch seine Auslegung die Angst vor dem Spuk und einem moralischen Fehltritt. Nach diesem Gespräch kann sie ohne Furcht das Grab des Chinesen am Kirchhof passieren.

Nun ist Effi seelisch bereit für die Affäre mit Crampas. Das Symbol des Chinesen verändert sich. Der Chinese übernimmt ab diesem Abschnitt die Funktion Effi an den Ehebruch zu erinnern, aber gleichzeitig kann sie sich hinter seiner eigentlichen Bedeutung verstecken um so Innstetten zu täuschen und den Ehebruch geheim zu halten.

In Berlin übernimmt das Abziehbild des Chinesen die Aufgabe, Effi ihre Schuld immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Johanna hat dieses Abziehbild aus Kessin in ihrem Portemonnaie mitgebracht ( Seite 175 Zeile 26).

Eine wichtige Funktion verliert der Chinese allerdings im ganzen Buch nicht. Er stellt das Unbürgerliche dar. Auf der Hochzeit der Enkelin des Kapitäns tanzt er mit dieser. Daraufhin verschwindet sie und er stirbt 2 Wochen später. Im Buch wird die Vermutung geäußert, dass er ihr Liebhaber gewesen sei ( Seite 203 Zeile 42 ). So symbolisiert der Chinese immer wieder Untreue und wird mit dieser in Verbindung gebracht. Seine Geschichte ist außerdem auch eine Vorrausdeutung aus Effis Tod. Auch Effi wird die Ehe brechen und aus der Gesellschaft ausgegliedert werden. Sie wird dadurch von der Gesellschaft bestraft und stirbt zuletzt daran. Sowohl Effi, als auch der Chinese werden auf keinem christlichen Friedhof begraben. Effi wird in Hohen-Cremmen bei der Sonnenuhr begraben und der Chinese auf dem Kirchhof.

Quellen:

Fontane, Theodor: Effi Briest. Hamburger Lesehefte Verlag 171. Heft

Geist, Alexander: Mentor Lektiire Durchblick: Theodor Fontane: Effi Briest. Miinchen, 1999

Reisner, Hanns-Peter; Siegel, Rainer: Lekturehilfen: Theodor Fontane: Effi Briest. Stuttgart, 1999

Hamann, Elsbeth: Oldenbourg Interpretationen: Theodor Fontane: Effi Briest. Miinchen, 1988

Grawe, Christian: Grundlagen und Gedanken zum Verstandnis erzahlender Literatur: Theodor Fontane: Effi Briest. Frankfurt/M, 1993

Degering, Thomas: Das Verhaltnis von Individuum und Gesellschaft in Fontanes ,,Effi Briest" und Flauberts ,,Madame Bovary". Bonn, 1978

Melmo, Allegorien des Chinesen, http://www.landshut.org/members/msagerer/font_effi_chinese.pdf

Schafarschik, Walter (Hg.): Erlauterungen und Dokumente: Theodor Fontane: Effi Briest. Stuttgart, 1980

Handout: Symbolik in Effi Briest.

Symbolbegriff

- Fontane benutzt das Symbol als Mittel seine Gedanken zu verdeutlichen und sie so klarer für den Leser zu machen.
- Er will damit erreichen, dass der Leser animiert wird auch selbst neue Gedanken zu entwickeln.
- Er benutzt seine Symbole auch als eine Art Verschlüsselung, mit welcher er die Spannung beim Leser erhöht.
- Im Prinzip hat so gut wie jedes Symbol in Effi Briest eine Bedeutung, welche sich unmittelbar auf den Kontext bezieht.
- Dieses Buch stellt mit seinen Symbolen ein typisches Buch, aus der Epoche des Realismus dar, da er mitunter die Wahrheit in seinen Symbolen versteckt. ( Realismus = Erkennung der Wahrheit, Wirklichkeitssinn)

Analyse der Symbolik der Endszene ( Seite 249/250)

1. „ … Blätter überallhin ausgestreut. “ (Seite 249, Zeile 24.) deutet die Vergänglichkeit der Natur und auch die Vergänglichkeit des Lebens anà Symbolisiert die Vergänglichkeit an Effis Leben und somit Effis Tod. (Ausführliche Naturbeschreibung, ein Hauptmerkmal Fontanes Erzähltechnik.)
2. „ Sonnenuhr “ ( Seite 259, Zeile 25/26.) Symbolisiert Effis Lebensuhr. Als Effi stirbt verschwindet diese Sonnenuhr und wird durch ihr Grab ersetzt.
3. „ Rollo “ steht für den treuen Wegbegleiter und Effis Freund, der sie überallhin begleitet und sogar noch nach ihrem Tod um sie trauert. ( Seite 250, Zeile 36/36) symbolisiert die Trauer, Er frisst nicht mehr, aufgrund dieser Seelenverwandtschaft will Rollo auch nicht mehr leben

Analyse und Deutung des Chinesen in Effi Briest

- Die Bedeutung ändert sich im gesamten Buch und ist von Person zu Person unterschiedlich, dieses Symbol wird also sehr subjektiv empfunden.
- Man muss sich zu aller erst vor Augen halten, was China im 19. Jahrhundert bedeutet hat. China war ein sehr mysteriöses Land, welche mehre Tugenden verkörperte. China verband man mit Sinnlichkeit, Abenteuer aber auch Verschlagenheit und teilweise auch Furcht.
- Effi hat von vornherein ein gewisses Interesse an dem Chinesen, aber auch Furcht. In dem Folgenden Geschehen nehmen ihre Wünsche und Ängste, die Gestalt des Chinesen an.
- Dieses negative des Chinesen ändert sich im Laufe der Geschichte. Der Chinese, welcher selbst mal in Kessin gelebt haben soll und dem nachgesagt wird eine Geliebte zu haben, wird zu einer der Schlüsselfiguren, warum Effi Innstetten betrogen hat.
- Effi der durch Innstetten eingeredet wird, dass Effi, falls sie ein reines Gewissen hat sich nicht vor dem Spuk des Chinesen fürchten müsste. Durch diese Aussage Innstettens wird der Chinese ein dauerhafter Wächter über Effis Moral.
- Crampas, welcher von Vornherein die Absicht verfolgt Effi zu verführen, benutzt den Spuk des Chinesen als Mittel, Effi dem schlechten Gewissen zu entreißen und so eine Affäre mit ihr anzufangen. (Seite 111 Zeile 43 ff)
- Nach diesem Ehebruch ändert sich das Symbol des Chinesenspuks und es wird als konstante Erinnerung an den Ehebruch durch die Affäre mit Crampas dargestellt.

8 von 9 Seiten

Details

Titel
Fontane, Theodor - Effi Briest - Symbolik in Effi Briest (Chinese)
Note
12 Notenpu
Autoren
Jahr
2006
Seiten
9
Katalognummer
V109914
Dateigröße
459 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schriftliche Ausarbeitung der gleichwertigen Feststellung der Schülerleistung, welche am 5.12.2005 von Bastian Luik und Hamid Haschemi gehalten wurde.
Schlagworte
Fontane, Theodor, Effi, Briest, Symbolik, Effi, Briest
Arbeit zitieren
Bastian Luik (Autor)Hamid Haschemi (Autor), 2006, Fontane, Theodor - Effi Briest - Symbolik in Effi Briest (Chinese), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/109914

Kommentare

  • Gast am 15.11.2007

    Urteil: Verwendbar.

    Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen. Besonders gelungen sind Erläuterungen mitsamt passenden Belegstellen im Buch (Seitenangaben stimmten leider mit meiner Reclam-Version nicht überein), doch leider gibt es auch unschlüssige, widersprüchliche, unverständliche und wenig-ausführliche Textstellen, welche ich zu bemängeln habe und die sonstige Leistung - leider - in den befriedigenden Bereich hinunterziehen:

    Einige Beispiele:

    im 1. und 2.Abschnitt: zu viele Wiederholungen [inhaltliche wie syntaktische](Details, Detailverliebtheit,Verliebtheit,Durch,Dadurch,
    Problematik,Hauptprobleme,Problematik,Symbole usw.)

    „Dass es den Spuk des Chinesen wirklich gegeben hat, wird nirgendwo in Effi Briest behauptet“ (schwach, WEGLASSEN!!)

    "Nun ist Effi wieder für lange Zeit alleine und sie wird sich dessen wieder bewusst."
    (wieder, wieder => überflüssig)

    "Außerdem spricht Crampas die Funktion des Spukes für Effi an. Er erwähnt die Funktion des Spukes, dass Effi moralisch handeln solle"(unschön)

    "Eine wichtige Funktion verliert der Chinese allerdings im ganzen Buch nicht" (Wortwahl)

    "Effi wird in Hohen-Cremmen bei der Sonnenuhr begraben und der Chinese auf dem Kirchhof."
    (inhaltlich falsch: Der Chinese wird gegenüber des Kirchhofs auf einem speziell eingegattertem Carré begraben)

    Sonst ein sehr schöner Text, gut erarbeitet, viele Aspekte, detailiert&belegt!!!

    Christoph

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Titel: Fontane, Theodor - Effi Briest - Symbolik in Effi Briest (Chinese)



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