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Frühe Rezeptionen der Streichquartette Beethovens

Title: Frühe Rezeptionen der Streichquartette Beethovens

Term Paper , 2000 , 26 Pages

Autor:in: Juliane Kühne (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Inhalt

1. Einleitung

2. Allgemeine Rezeptionsgeschichte nach H. H. Eggebrecht

3. Untersuchung früher Rezensionen der Streichquartette

4. Schlussbemerkungen

5. Für Referat und Hausarbeit verwendete Literatur

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Rezeptionsgeschichte nach H. H. Eggebrecht

3. Untersuchung früher Rezensionen der Streichquartette

4. Schlussbemerkungen

5. Für Referat und Hausarbeit verwendete Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rezeptionsgeschichte von Ludwig van Beethovens Streichquartetten bei seinen Zeitgenossen, mit besonderem Fokus auf die Identifikation geschlechtsspezifischer oder charakterisierender Attribute in zeitgenössischen Rezensionen sowie die Analyse des Wechselspiels zwischen dem Komponisten und seinem Publikum.

  • Analyse der allgemeinen Beethoven-Rezeption basierend auf den Thesen von H. H. Eggebrecht.
  • Untersuchung und Vergleich historischer Rezensionen zu ausgewählten Streichquartetten.
  • Reflexion über die Schwierigkeiten bei der Bewertung historischer Kritiken.
  • Diskussion der Bedeutung von Beethovens Musik im Kontext des gesellschaftlichen Umbruchs.

Auszug aus dem Buch

Untersuchung früher Rezensionen der Streichquartette

Für diesen Teil habe ich lediglich auf ein Buch zurückgegriffen, und zwar auf das von Stefan Kunze „Ludwig van Beethoven, Die Werke im Spiegel seiner Zeit“, in dem er Konzertberichte und Rezensionen bis 1830 sammelt.

Die Autoren dieser Artikel genossen nicht immer die besten Bedingungen, wenn sie der Aufführung eines Beethovenschen Werkes lauschten – es gab erstmals zu Beethovens Zeiten überhaupt Partituren und oft mußten die Rezensenten mit nur unzulänglichen – und lediglich einmaligen – Wiedergaben der Musik zu vorlieb nehmen: „Ein spezielleres Detail dieses Quatours zu geben, bleibt, ohne vergleichende Einsicht der Partitur, eine bloss problematische Aufgabe. Gehört hat es Schreiber diess nur ein einzigesmal, und obendrein, wiewohl von tüchtigen, doch mit der Composition selbst noch zu wenig befreundeten Künstlern, höchst mittelmässig.“ (Kunze, 1987, S. 576-580).

Aber sie genossen einen großen Vorteil: den Eindruck einer allerersten Begegnung mit der Musik Beethovens. Immer wieder tauchen Vorbehalte und Kritik – besonders gegenüber seinen Spätwerken – auf, aber so gut wie nie „wurde der hohe, überragende Kunstrang, die schöpferische Potenz in Frage gestellt.“ (ebd., Einführung S. XIII). Manche meinten auch, dass gerade wirklich bedeutende Werke unmöglich sofort verstanden werden können, und dass sich erst später aller tiefer Sinn und Gehalt eröffnen würde: „Doch wollen wir damit nicht voreilig absprechen: vielleicht kommt noch die Zeit, wo das, was uns beim ersten Blicke trüb und verworren erschien, klar und in wohlgefälligen Formen erkannt wird.“ (ebd., S. 560).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die persönliche Motivation der Autorin, die sich aus einem Seminar zu Beethovens Streichquartetten ergibt, und formuliert das Forschungsinteresse an der zeitgenössischen Rezeption und deren geschlechtsspezifischen Aspekten.

2. Allgemeine Rezeptionsgeschichte nach H. H. Eggebrecht: Dieses Kapitel stellt einen Katalog von Begriffsfeldern vor, die laut Eggebrecht die Rezeption Beethovens maßgeblich prägten, wie etwa Leidensnotwendigkeit, Überwindung, Transzendierung und Utopie.

3. Untersuchung früher Rezensionen der Streichquartette: Hier werden konkrete zeitgenössische Rezensionen zu den Streichquartetten (op. 18, op. 59, op. 74, op. 127, op. 130, op. 131, op. 132, op. 135) vergleichend analysiert, um die Entwicklung der Kritik am Früh- und Spätwerk darzustellen.

4. Schlussbemerkungen: Das Fazit reflektiert die Erkenntnisse der Rezeptionsforschung und diskutiert, inwiefern diese mehr über die damalige Zeit und Gesellschaft als über Beethoven selbst aussagen.

5. Für Referat und Hausarbeit verwendete Literatur: Dieses Verzeichnis listet die verwendeten Fachpublikationen auf, die zur Analyse der Rezeptionsgeschichte herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Beethoven, Streichquartette, Rezeptionsgeschichte, H. H. Eggebrecht, Musikkritik, Leidensnotwendigkeit, Überwindung, Spätwerk, Zeitgenossen, Konzertberichte, Musikästhetik, Bürgertum, Kulturgeschichte, Musiktheorie, Werkrezeption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Rezeption von Ludwig van Beethovens Streichquartetten durch seine Zeitgenossen und analysiert, wie diese Werke in der damaligen Fachpresse aufgenommen und bewertet wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Beethoven-Rezeption wie Leidensnotwendigkeit, Überwindung und Transzendierung sowie der gesellschaftliche Kontext, der das Verständnis dieser Musik prägte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Umgang der Zeitgenossen mit der oft als schwierig oder rätselhaft empfundenen neuen Musik Beethovens nachzuvollziehen und den Prozess der ästhetischen Urteilsbildung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse durchgeführt, die historische Konzertberichte und Rezensionen (insbesondere nach Stefan Kunze) mit den theoretischen Modellen zur Rezeptionsgeschichte von Hans Heinrich Eggebrecht vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis nach Eggebrecht und die detaillierte Auswertung historischer Kritiken zu den einzelnen Streichquartett-Werkgruppen von op. 18 bis op. 135.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Beethoven, Streichquartette, Rezeptionsgeschichte, Musikkritik, Überwindung und das Spannungsfeld zwischen Früh- und Spätwerk.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen Früh- und Spätwerk in den Rezensionen?

Die Rezensionen zeigen, dass während das Frühwerk oft mit Begeisterung aufgenommen wurde, das Spätwerk häufig auf Unverständnis stieß, was zu einer intensiven Debatte über die Qualität und Zugänglichkeit dieser komplexen Werke führte.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich der Objektivität von Rezeptionen?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es keine unbefangene oder objektive Sicht auf Beethoven gibt, da jede Rezeption durch den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext und die Erwartungshaltungen der Zeit beeinflusst wird.

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Details

Title
Frühe Rezeptionen der Streichquartette Beethovens
College
University of the Arts Berlin
Course
HS Beethovens Streichquartette
Author
Juliane Kühne (Author)
Publication Year
2000
Pages
26
Catalog Number
V109970
ISBN (eBook)
9783640081486
Language
German
Tags
Frühe Rezeptionen Streichquartette Beethovens Streichquartette
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Juliane Kühne (Author), 2000, Frühe Rezeptionen der Streichquartette Beethovens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/109970
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