Entwicklung des ostdeutschen Pressemarktes zwischen 1990 und 1996


Seminararbeit, 2006

16 Seiten


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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Strukturelle Entwicklung der Presse in Ostdeutschland
2.1. Medienbeschluss und Wiedervereinigung
2.2. Privatisierung der Presse
2.2.1. Vergabe durch die Treuhand
2.2.2. Pressekonzentration
2.2.3. Problematische Fälle
2.3. Engagement westdeutscher Verlage im Osten
2.3.1. Zeitungsmarkt
2.3.2. Zeitschriftenmarkt
2.4. Marktsituation im Oktober 1991
2.5. Neues Selbstverständnis in den Redaktionen

3. Inhaltliche Entwicklung der Presse in Ostdeutschland
3.1. Umfang
3.2. Text-Anzeigenverhältnis
3.3. Lokalteil
3.4. Behandelte Themen
3.5. Bewertungs- und Argumentationsstrukturen
3.6. Dargestellte Akteure
3.7. Kommentar und Meinung

4. Ausblick

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Monopolisierte Einfalt“[1], „besondere Handschrift“[2] und „rote Federn“[3]: So und ähnlich wurde das ostdeutsche Pressesystem und seine Journalisten in den letzten 15 Jahren immer wieder einmal bezeichnet. Hat sich mit der politischen Wende also gar kein Wandel in Struktur und Inhalt vollzogen? Um dieser Frage nachzugehen, ist zunächst interessant, wie sich der Wechsel von Planwirtschaft zu sozialer Marktwirtschaft auf die Pressestruktur auswirkte. Denn nur mit diesem Hintergrund ist es auch möglich, anschließend inhaltliche Veränderungen richtig einzuordnen.

Im Folgenden soll nun die strukturelle Entwicklung und Privatisierung der ostdeutschen Presse dargestellt werden. Danach stehen die Auswirkungen auf Umfang, Themen, Meinungsfreudigkeit und andere Aspekte im Mittelpunkt, wobei jeweils die Ergebnisse verschiedener empirischer Studien zusammengefasst sind. Zum Abschluss soll ein kritischer Blick auf die dargestellte Entwicklung in den beiden Bereichen erfolgen.

2. Strukturelle Entwicklung der Presse in Ostdeutschland

Obwohl der ostdeutsche Pressemarkt weitgehend seiner Selbstheilung überlassen wurde, sind einige medienrechtliche und medienpolitische Rahmenbedingungen zu nennen, die den Strukturwandel beeinflusst haben.

2.1. Medienbeschluss und Wiedervereinigung

Nachdem bereits auf zahlreichen Demonstrationen im Verlauf der Wende Forderungen nach freien Medien laut geworden waren, verabschiedete die DDR-Volkskammer schließlich am 5. Februar 1990 den „Beschluss über die Gewährleistung der Meinungs-, Informations- und Medienfreiheit“. Er öffnete außerdem den Markt für privatwirtschaftliche Organisationsformen. Eine Verordnung des Ministerrates ersetzte schließlich am 15. Februar die Lizenzpflicht durch eine Registrierung von Presseerzeugnissen. Ein „Runder Tisch“ und der Medienkontrollrat mit Vertretern von Parteien, Massenorganisationen und demokratischen Gruppen sollte die Regelungen des Medienbeschlusses durchsetzen und sich außerdem Gedanken über ein neues Mediensystem machen. Zu dem geforderten Mediengesetz als Nachfolger des Medienbeschlusses kam es jedoch nicht mehr, da der Einigungsprozess derartige Regelungen erübrigte. Probleme bereitete jedoch noch die Aufhebung des Vertriebsmonopols der Post durch den Medienbeschluss, denn die westdeutschen Großverlage Bauer, Burda, Springer und Gruner und Jahr teilten den ostdeutschen Markt einfach unter sich auf. Als zahlreiche Proteste und Forderungen wirkungslos blieben, löste die Regierung de Maizière den Konflikt mit einem Mischsystem, das auch Vier-Viertel-Lösung genannt wurde: „Neben dem verlagsabhängigen Grosso wurde ein verlagsunabhängiges ostdeutsches Presse-Grosso etabliert.“[4] Angesichts der Wiedervereinigung traf die Regierung jedoch keine weiteren medienpolitischen Entscheidungen mehr. Dadurch entstand ein Vakuum zwischen nicht mehr geltenden und noch nicht getroffenen Regelungen, in dem die ehemaligen SED-Bezirkszeitungen ihren Wettbewerbsvorsprung ausbauen konnten.[5]

2.2. Privatisierung der Presse

2.2.1. Vergabe durch die Treuhand

Zunächst wurden jedoch die meisten der SED-Blätter in Volkseigentum überführt und erklärten sich für unabhängig. Nach der Streichung sämtlicher Subventionen im April 1990 mussten sie zwangsläufig ihre Preise erhöhen, wurden jedoch gleichzeitig auch zu begehrten Kooperationspartnern für westdeutsche Großverlage. Während die ostdeutschen Zeitungen von Finanz- und Sachinvestitionen profitierten, witterten die Verlage aus der Bundesrepublik Deutschland die Chance, am Pressemarkt in Ostdeutschland Fuß fassen zu können. So kam es auch bereits vor dem Verkauf der SED-Presse durch die Treuhand zu zahlreichen Kooperationen und Beteiligungen an Joint Ventures.[6]

Viele Verträge wurden jedoch anschließend von der Treuhandanstalt nicht anerkannt, die nach Artikel 25 des Einigungsvertrages für die Privatisierung des Volkseigentums zuständig war. Im Dezember 1990 wurden zehn der zwölf Verlage zur Versteigerung ausgeschrieben, wobei die SED-Bezirkszeitungen mit über 80 Kaufangeboten zu den attraktivsten Objekten zählten. Neben dem Kaufpreis spielten bei der Vergabe ebenfalls Sanierungs- und Investitionskonzepte sowie die Zusicherung des Erhalts von Arbeitsplätzen eine Rolle. Außerdem steckte sich die Treuhand Regelungen, die jedoch ebenso wie die Vergabekriterien nicht immer eingehalten wurden: Jeder Verlag sollte nicht mehr als eine Zeitung erwerben können und die Gebiete der erwerbenden und der zu erwerbenden Zeitung sollten nicht aneinandergrenzen.[7] Abgesehen von der Missachtung dieser Vorgaben lieferte die Treuhand weitere Kritikpunkte: So wurden die Zeitungen beispielsweise komplett mit ihren Auflagen, Verbreitungsgebieten und Druckereien verkauft, so dass die Strukturen des SED-Marktes erhalten blieben. Außerdem wurde der Behörde angekreidet, dass sie fast ausnahmslos westdeutsche Großverlage als Käufer akzeptierte und in ihren Vergabemethoden oft die erwünschte Transparenz vermissen ließ.

2.2.2. Pressekonzentration

Als Folge dieser Verkaufspolitik setzte ein umfassender Pressekonzentrationsprozess ein: Neben den ehemaligen Bezirkszeitungen ging die Zahl der überregional verbreiteten Tageszeitungen mit drei selbständigen Titeln auf weniger als die Hälfte zurück. Dieser Trend ist auch anhand der Entwicklung der publizistischen Einheiten nachvollziehbar, die im Jahr 1989 von 37 auf 42 gestiegen waren, um 1992 rapide auf 29 zu sinken. 1993 existierten nur noch 24 publizistische Einheiten, was ungefähr der heutigen Situation entspricht. Insgesamt hielten die ehemaligen Bezirkszeitungen einen Marktanteil von 86 Prozent, wodurch Wettbewerb so gut wie nicht stattfand und Neugründungen keine Chance hatten. Knapp 57 Prozent der ostdeutschen Bevölkerung konnten nicht einmal zwischen zwei Titeln wählen.[8]

2.2.3. Problematische Fälle

Rechtlicher Klärung beim Verkauf der SED-Presse bedurften teils berechtigte Ansprüche der SPD auf einige Bezirksorgane: Sie sahen darin Nachfolger eigener Zeitungen, die von den Nationalsozialisten enteignet und später an die Kommunisten übergegangen waren. Die SPD erhielt so eine stille Beteiligung von 40 Prozent der Anteile an der „Sächsischen Zeitung“. Auch bei der Vergabe der „Thüringer Allgemeinen“ und der „Ostthüringer Nachrichten“ traten Schwierigkeiten auf. Als wegen einer Beteiligung von 50 Prozent an der „Thüringer Allgemeinen“ die WAZ-Übernahme der „Ostthüringer Nachrichten“ verhindert werden sollte, kam es zum Ostthüringer Zeitungskrieg: Die WAZ-Gruppe gründete einfach eine neue „Ostthüringer Zeitung“, die sämtliche Mitarbeiter und Gerätschaften der OTN übernahm. In einem anschließenden Vergleich wurden der WAZ-Gruppe 40 Prozent zugesprochen, sie musste jedoch einen zweistelligen Millionenbetrag an die Treuhand zahlen.[9]

Weniger spektakulär ging der Verkauf der Presse der anderen Parteien und Massenorganisationen vor sich. Da die Treuhand hier nicht unmittelbar zuständig war, erfolgten die Verhandlungen direkt zwischen Herausgebern, beziehungsweise Verlagen und Kaufinteressenten. So erwarb der Springer-Verlag fast alle LDPD-Organe, der Bauer-Verlag einige NDPD-Organe, die WAZ-Gruppe die restlichen LDPD-Organe und der Süddeutsche Verlag das CDU-Organ. Noch im Jahr 1991 wurden zahlreiche dieser Neuerwerbungen wieder eingestellt, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass viele Verlage von der Treuhand außerdem mit zukunftsträchtigeren Objekten versehen worden waren. Außerdem hatte die Vergabepolitik die Vormachtstellung der Bezirksblätter weiter verfestigt, was die Chancen der anderen Zeitungen noch weiter verschlechterte.[10]

2.3. Engagement westdeutscher Verlage im Osten

Doch auch das Engagement von Verlagen aus dem Westen beeinflusste den ostdeutschen Pressemarkt sehr stark. Sie erschlossen den ostdeutschen Markt weitgehend auf drei Wegen: Sie gaben Lokalausgaben der westdeutschen Tageszeitungen in Ostdeutschland heraus, gründeten Zeitungen am ostdeutschen Markt neu oder kooperierten mit ostdeutschen Zeitungen durch Beteiligungen oder Übernahmen.[11] Vor allem Verlage aus dem grenznahen Raum weiteten so ihr Verbreitungsgebiet aus, indem sie für angrenzende Regionen jenseits der innerdeutschen Grenze eigene Lokalausgaben herausbrachten. Alle Aktivitäten westdeutscher Verlage sahen sich jedoch lange Zeit mit dem Problem konfrontiert, dass im ostdeutschen Raum die nötige Infrastruktur und Vertriebswege weitgehend fehlten. Dennoch war der Großteil der 78 neuen Zeitungsausgaben ein Jahr nach der Wende in Regionen entlang der innerdeutschen Grenze zu finden. Auch die BILD-Zeitung engagierte sich schon im Februar 1990 in den neuen Bundesländern und profitierte zunächst als Zeitung eines ganz neuen Typs im Osten vom Neugiereffekt. Trotz anfangs hoher Auflagenzahlen und einzelner Regional- und Lokalausgaben flachte das Interesse nicht zuletzt wegen zunehmender Konkurrenz allmählich ab.[12]

2.3.1. Zeitungsmarkt

Die neuen Zeitungsausgaben erschienen zwar meist noch unter dem Dach des westdeutschen Mutterverlages, ab 1990 wurden jedoch auch neue Unternehmen gegründet, die jeweils unterschiedlich starke Beteiligungen westdeutscher Häuser aufwiesen. Bis 1991 waren so zahlreiche neugegründete Unternehmen am Markt, die meist Tochterunternehmen westdeutscher Verlage in Kooperation mit ostdeutschen Betrieben waren. Dabei hatten nur wenige von ihnen eigene Vollredaktionen – Ausnahme war unter anderem der Süddeutsche Verlag mit der „stz Südthüringer Zeitung“ – sondern fungierten meist als Herausgeber von Nebenausgaben westdeutscher Titel.[13] Steuerliche Vorteile und Investitionszulagen im ostdeutschen Raum trugen dabei besonders zur Neugründung von Verlagen bei. Einzelne Unternehmen gründeten jedoch keine eigenen Ostverlage, um ihre Produkte in den neuen Bundesländern abzusetzen: So zum Beispiel Axel Springer mit der BILD-Zeitung. Gruner und Jahr stützte sich dagegen auf den alten Berliner Verlag und unternahm mit dem „Berliner Kurier am Abend“ den beinahe einzigen „Versuch, die unausgesprochene Einbahnstraßen-Regelung in West-Ost-Richtung beim Zusammenwachsen der beiden deutschen Zeitungsmärkte aufzuheben“[14]: Seit Mitte August 1991 erschien der „Berliner Kurier am Abend“ auch im Westteil der Stadt, im Juli 1992 wurde er jedoch bereits eingestellt. Neu gegründet wurde die vom Gemeinschaftsunternehmen Burda-Verlag/Rupert Murdoch herausgegebene „Super! Zeitung“. Mit Dumpingpreisen, aggressiver Ausrichtung und Ressentiments gegen den Westen konnte sie zunächst hohe Auflagen verzeichnen, wurde dann jedoch mit hohen Verlusten schon nach 15 Monaten wieder eingestellt.[15]

2.3.2. Zeitschriftenmarkt

Im Zeitschriftenmarkt wurden weniger neue Verlage gegründet, als dass vielmehr Westverlage spezielle neue Titel für Ostdeutschland herausgaben (zum Beispiel Burda- und Gong-Verlag). Daneben waren die im Osten vertriebenen Westtitel – beispielsweise mit Erzeugnissen des Heinreich Bauer-Verlags – eher bei Jugend-, Ratgeber- und Billigtiteln erfolgreich. Als zukunftsträchtig stellten sich außerdem Zeitschriften heraus, die von ostdeutschen Verlagen in Zusammenarbeit mit westdeutschen Titeln herausgegeben wurden, so zum Beispiel „Auto/Der deutsche Straßenverkehr“.[16]

2.4. Marktsituation im Oktober 1991

Insgesamt stellte sich der ostdeutsche Markt im Oktober 1991 folgendermaßen dar: 67 Verlage gaben Tageszeitungen heraus, womit sich die Zahl der Zeitungsunternehmen gegenüber 1989 um 86 Prozent erhöht hat. 58 Vollredaktionen stellten 348 Ausgaben her, die sich im redaktionellen Teil unterschieden. Demgegenüber hat sich jedoch die Reichweite des Angebots verringert, die mit einer Gesamtauflage von 7 Millionen deutlich unter der im Jahr 1989 (9,6 Mio.) lag. Auch die Marktanteile der lokalen, der überregionalen und der Straßenverkaufspresse haben sich verschoben: Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen konnten ihre Auflage gegenüber 1989 (63%) um zehn Prozentpunkte steigern, während der Marktanteil der überregionalen Zeitungen auf weniger als 5 Prozent zurückgegangen war. Die Straßenverkaufspresse konnte jedoch von 2 auf 21 Prozent an der Gesamtauflage zulegen.[17] Trotz des erweiterten Angebots ist jedoch zu berücksichtigen, dass bereits vor 1991 Konzentrationsprozesse einsetzten und somit im Herbst 1991 der Höhepunkt publizistischer Vielfalt bereits vorbei war. Seitdem sank das Angebot weiter, so dass die eingangs genannte „monopolisierte Einfalt“ immer mehr zutraf und 1996 gerade noch 39 Verlage tätig waren. Bis Herbst 1996 hatte sich die Gesamtauflage gegenüber 1989 fast halbiert, während jedoch die starke Position des Lokalen sichtbar wurde: Die Lokal- und Regionalzeitungen konnten ihren Marktanteil nochmals auf 78 Prozent der Gesamtauflage steigern.[18]

2.5. Neues Selbstverständnis in den Redaktionen

Bevor auf der Basis dieser Marktstrukturen die inhaltlichen Veränderungen dargestellt werden, soll noch auf die neue Identität und den Wandel des Selbstverständnisses in den Redaktionen eingegangen werden. Als erstes deutliches Zeichen des Wandels entließen die alten SED-Blätter noch Ende 1989 die Chefredakteure, allen voran die „Freie Presse Chemnitz“ am 3. November. Teilweise wurden sie jedoch durch Personen aus der eigenen Redaktion ersetzt, die schon vorher in leitenden Positionen zu Ausrichtung und Inhalt des Blattes beigetragen hatten. 1989 folgten zahlreiche Veränderungen der Untertitel, mit denen sich die Zeitungen zwar leicht von der SED distanzierten, jedoch immer noch zur sozialistischen Grundordnung bekannten. Anfang des Jahres 1990 verzichtete die SED-PDS schließlich auf ihre Ansprüche und überführte die Presse ins Volkseigentum, was zu deren öffentlichem Bruch mit der Partei und zu Unabhängigkeitserklärungen führte. Nochmals neue Untertitel gaben sich Mitte 1990 viele Blätter, indem sie einen Bezug zu den neuen Ländern und dem geeinten Deutschland herstellten. Im Verlauf des Jahres 1990 veränderten einige Zeitungen schließlich sogar ihre Titel, so zum Beispiel „Das Volk“ (Erfurt) und die „Freiheit“ (Halle), die sich in „Thüringer Allgemeine“, beziehungsweise „Mitteldeutsche Zeitung“ umbenannten.[19] Als am 10. Januar 1990 auf einer SED-PDS-Sitzung mit den Chefredakteuren die Freigabe aller ehemaligen SED-Blätter beschlossen wurde, grenzten sich die Blätter von den alten Herausgebern ab und die Umwandlung der Verlage setzte ein.[20]

3. Inhaltliche Entwicklung der Presse in Ostdeutschland

Im Folgenden wird nun untersucht, inwieweit die Veränderung der Marktstrukturen in den neuen Bundesländern auch inhaltliche Veränderungen mit sich brachten. Die Darstellung der Ergebnisse verschiedener Studien, die zwischen den Jahren 1991 und 1996 durchgeführt wurden, soll unter anderem Aufschluss geben über Umfang, Lokalberichterstattung und Themenschwerpunkte der Presse in den neuen Bundesländern.

3.1. Umfang

Schneider u.a. stellten 1991 durchschnittlich 16 Seiten täglich und 100 Seiten in der Woche für die lokale und regionale Berichterstattung fest und betonten, dass trotz geringerer Reichweiten insgesamt ein größeres Angebot bestand. Außerdem habe sich die Lokalberichterstattung, die in der DDR oft mit nicht einmal einer ganzen Seite bedacht wurde, auf zwei bis fünf Seiten ausgedehnt.[21] Scherer, Schulz u.a. stellten den Umfang der Zeitungen in ihrer Analyse in Zeichen dar, um falsche Ergebnisse aufgrund unterschiedlicher Layouts zu vermeiden. Im Jahr 1994 enthielten die Ostzeitungen hier durchschnittlich 6,2 Millionen Zeichen und somit gut 1,2 Millionen Zeichen weniger als Westzeitungen. Die Forscher weisen jedoch darauf hin, dass die beiden Gruppen trotz der Unterschiede im Umfang ungefähr gleich viele Artikel aufwiesen, die Beiträge im Westen also deutlich länger waren. Unter anderem sei dies darauf zurückzuführen, dass im Osten wegen geringerer Werbeeinnahmen weniger Platz für den redaktionellen Teil zur Verfügung stand.[22] Schneider, Möhring und Stürzebecher fanden zwar heraus, dass sich die Seitenanzahl 1996 mit rund 29 Seiten gegenüber DDR-Zeiten fast verdoppelt hat, merken jedoch auch an, dass den Lesern der Westzeitungen täglich ungefähr vier Seiten mehr zur Verfügung standen. Möhring findet außerdem auch Auswirkungen der Wettbewerbssituation auf den Gesamtumfang: Zeitungen mit lokaler Konkurrenz hatten 1991 zwei, 1995 noch eine Seite mehr als Titel in Alleinstellung.[23]

3.2. Text-Anzeigenverhältnis

Die tendenzielle Steigerung im Umfang hängt sowohl mit der Ausweitung des redaktionellen Angebots als auch mit der Steigerung im Anzeigenaufkommen zusammen. Während jedoch der redaktionelle Teil nur von 12 (1991) auf 18 Seiten (1995) gewachsen ist, haben sich die Anzeigenseiten von viereinhalb auf fast zehn Seiten verdoppelt.[24] Das Text-Anzeigenverhältnis hat sich dementsprechend von 3:1 im Jahr 1991[25] auf ungefähr 2:1 im Jahr 1995 verschoben.[26]

3.3. Lokalteil

Besondere Beachtung sollte auch den Lokalteilen der Zeitungen in den neuen Bundesländern zukommen, die angesichts der Wiedereinführung föderaler Strukturen und dem Erstarken des lokalen Raums zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. Da die Tageszeitung lange das einzige Medium war, das über lokale Ereignisse berichtete, hat sich entsprechend der Lokalteil von zwei (1991) auf gute vier Seiten (1995) verdoppelt. Somit ist er zum umfangreichsten Ressort innerhalb der Tageszeitung geworden.[27]

Trotzdem erreichte der Umfang der Lokalberichterstattung nur zwei Drittel des West-Niveaus, wobei der Lokalteil bei ostdeutschen Tageszeitungen mit Konkurrenz um drei Fünftel umfangreicher war als bei Monopolzeitungen.[28] Auch die Tradition spielte hier eine Rolle: Obwohl die ehemaligen SED-Zeitungen ihren lokalen Anteil in etwa verdoppelt haben, waren es die Neugründungen, die mit zwei Dritteln der Gesamtzeitung dem Lokalteil den größten Anteil einräumten, und somit oft West-Niveau erreichten.[29] Die alten SED-Zeitungen dagegen legten noch mehr Wert auf Landesberichterstattung, was auf die einstige Orientierung an großräumigen Verbreitungsgebieten zurückzuführen sein dürfte.[30] Vor allem Neugründungen in Konkurrenzgebieten forcierten jedoch den Ausbau des Lokalen, weswegen auch auf der Titelseite immer mehr lokale Elemente zu finden waren. Insgesamt erschienen 1995 täglich durchschnittlich 30 lokale Artikel.[31]

3.4. Behandelte Themen

Untersucht man darüber hinaus die Themenstruktur der einzelnen Zeitungen, lässt sich zunächst für das Jahr 1991 folgender Trend feststellen: Die meisten ostdeutschen Zeitungen zeichneten sich durch einen sehr hohen Anteil politischer Berichterstattung aus.[32] Beobachtet man das Themenprofil genauer, so zeigt sich für das Jahr 1994 im innerdeutschen Vergleich, dass Ostzeitungen öfter Themen der internationalen Politik veröffentlichten, während Westzeitungen stärker das im Untersuchungszeitraum aktuelle innenpolitische Thema des Gesundheitswesens beachteten.[33] Außerdem berichteten Zeitungen aus den neuen Bundesländern noch 1994 in einem Fünftel aller Beiträge über Staaten des ehemaligen Ostblocks, während Westeuropa nur in 16 Prozent aller Artikel thematisiert wurde.[34]

Spitzenthema in der ostdeutschen Presse war 1995 die Stadtentwicklung und –erneuerung, der fast ein Viertel aller Beiträge gewidmet wurde. Während weniger als im Westen über Parteien oder Vereine berichtet wurde, war im Osten eine „etwas andere Handschrift der Tagespresse“ zu erkennen: Die Lokalberichterstattung war stärker politisch orientiert. Außerdem tauchten in den Beiträgen ostdeutscher Zeitungen häufiger Kontroversen auf und auch Service- und Beratungsthemen waren stärker vertreten als in vergleichbaren westdeutschen Blättern.[35]

Stellt man die Jahre 1991 und 1995 gegenüber, wird deutlich, dass die Themenvielfalt im Lokalteil abgenommen hat, worunter auch das Orientierungsangebot litt. 1991 wurden knapp zwei Fünftel des Lokalteils von den drei Spitzenthemen Stadtentwicklung, Soziales und Veranstaltungen bestimmt, während über Natur, Umwelt, Religion und Kirche eher selten berichtet wurde. 1995 dagegen wurden rund 50 Prozent allein von den Themen Stadtentwicklung, Veranstaltungshinweise und –berichte, sowie Kommunalpolitik bestimmt. Während der Kulturbereich deutlich ausgebaut wurde, hat die Wirtschaftsberichterstattung stark abgenommen und auch Berichte über Parteien, Verbände und Vereine sind zurückgegangen.[36]

Da sie sich stark auf den Servicebereich konzentrierten, werden die ehemaligen SED-Zeitungen von den Lesern gut akzeptiert. Gesundheit, Hobbies, Auto, Finanzen und Sicherheit waren ihre vorrangigen Themen, die laut Allensbacher Werbeträger-Analyse für Ostdeutschland auch gut die Interessen der Leser widerspiegelten.[37] Auch mit der Themenstruktur im Lokalteil waren die Leser zufrieden: Freizeit, Bildung, Soziales, Verkehr und Unglücke wurden hier vor allem thematisiert. Dagegen wünschten sich die Ostdeutschen trotz des großen Angebots noch mehr Servicethemen.[38]

3.5. Bewertungs- und Argumentationsstrukturen

Es ist wichtig, auch Argumentationsweisen und Wertungen in den ostdeutschen Zeitungen zu untersuchen, um zu einer umfassenden Darstellung der Presse und der redaktionellen Linien zu kommen. Schneider u.a. untersuchten dazu 1991 gesondert die Berichterstattung über die Themen Arbeitslosigkeit, Vergangenheitsbewältigung und Finanzierung der Einheit. Insgesamt stellten sie fest, dass sich die ehemaligen SED-Zeitungen stärker auf die Arbeitslosigkeit konzentrierten, während die Zeitungsneugründungen den Schwerpunkt auf die Vergangenheitsbewältigung legten. Die SED-Bezirkszeitungen spitzten die Arbeitslosigkeit zu, kommentierten kritisch und stellten Betroffenheit her. Es fehlte jedoch eine kritische Auseinandersetzung mit der sozialistischen Vergangenheit als Ursache dieser Schwierigkeiten. Auch bei der Erörterung der Probleme mit der Finanzierung der Einheit wurde eine objektive Sichtweise vermisst: Die Situation wurde lediglich aus dem Blickwinkel der Ostdeutschen dargestellt, ohne einen gesamtdeutschen Zusammenhang herzustellen.[39]

Besonders Straßenverkaufszeitungen seien oft „isolationistisch“, die Presse in den neuen Bundesländern betreibe ein „Köcheln im eigenen Saft“.[40] Leicht abweichende Ergebnisse erzielte demgegenüber eine Studie von Scherer u.a.: Sie fand zwar ebenfalls nur relativ geringe Werte für die Beschäftigung mit der DDR-Vergangenheit, in einem Vergleich von ost- und westdeutschen Zeitungen jedoch stellte sie fest, dass dieses Problem in den Ostzeitungen – im Gegensatz zum Westen – immer noch relativ umfangreich thematisiert wurde. Bezüglich der Themenschwerpunkte fand diese Untersuchung heraus, dass im Osten vor allem die wirtschaftlichen Folgen, im Westen die politischen Altlasten im Vordergrund standen, die jedoch auch in der ostdeutschen Presse keineswegs vernachlässigt wurden.[41]

3.6. Dargestellte Akteure

Da zunehmend Strategien der Personalisierung angewandt wurden, erscheint es sinnvoll, auch die Akteure in der Berichterstattung der ostdeutschen Zeitungen zu betrachten, vor allem dort, wo sie sich von der Darstellung im Westen unterschieden. 1995 wurden in 97 Prozent der Artikel im Osten aktiv handelnde Menschen oder Institutionen dargestellt. In der Gruppe der öffentlichen Institutionen und Personen waren Ämter und Behörden am stärksten vertreten.[42] 35 Prozent aller Akteure waren 1996 solche Vertreter der Legislative und Exekutive, weitere 11 Prozent Parlamentarier und Stadtabgeordnete. Dies lässt vermuten, dass die Ostzeitungen auch aufgrund ihrer Vergangenheit noch stärker auf Staat und Obrigkeit bezogen waren.[43] Innerhalb der Gruppe der privaten und nicht-staatlichen Institutionen traten vor allem die lokalen Unternehmer und wirtschaftlichen Betriebe 1995 wesentlich seltener auf als 1991.[44] Weniger als ein Drittel aller Akteure waren Vereine, Wirtschaft und andere nicht-staatliche Einrichtungen, lediglich ein Zehntel Privatpersonen.[45] Anders jedoch bei den dargestellten Betroffenen: „Fast zwei Drittel der Betroffenen waren Privatpersonen oder stammten aus Wirtschaft, Vereinen und Verbänden.“[46]

Scherer, Schulz u.a. stellten weiterhin fest, dass die Ostzeitungen einen etwas höheren Anteil an ausländischen Akteuren aufwiesen, während Politiker und Institutionen der kommunalen Ebene im Westen deutlich stärker berücksichtigt wurden.[47]

3.7. Kommentar und Meinung

In Bezug auf Kommentare und andere meinungsäußernde Darstellungsformen ist Folgendes festzustellen: Schneider u.a. kommen für den Lokalteil zu dem Schluss, dass in den Zeitungen der neuen Bundesländer durchschnittlich ein Kommentar mehr pro Woche erschien als in den Westzeitungen.[48] Auch Möhring stellt fest, dass sich der Einsatz von Kommentaren und anderen Meinungsbeiträgen im Osten erhöht hat: Während 1991 nur etwa jeden dritten Tag ein Kommentar im Lokalteil erschien, wurde diese Darstellungsform 1995 schon durchschnittlich jeden zweiten Tag verwendet. Insgesamt kommentierten außerdem Wettbewerbstitel häufiger als Monopolzeitungen.[49]

Was die Themen betrifft, wurde vor allem herausgefunden, dass im Osten bevorzugt politische Fragen kommentiert wurden. In der Hälfte aller Beiträge im Lokalteil gingen die Zeitungen auf Kommunalpolitik, Stadtentwicklung und Soziales ein.[50] Möhring stellt außerdem fest, dass zwischen örtlicher Berichterstattung und dem Themenprofil der Kommentare im Lokalteil ein Synchronisationsprozess stattgefunden hat: So wurden immer mehr Themen kommentiert, die auch als Nachricht in der Zeitung zu finden waren.[51] Scherer u.a. gestehen den Ostzeitungen zu, die Vermischung von Nachricht und Meinung in der Berichterstattung überwunden zu haben.[52] Auch mit Kritik sparten die ostdeutschen Journalisten nicht: Über Parteiakteure zum Beispiel veröffentlichten sie doppelt so häufig kritische Äußerungen als ihre Kollegen im Westen.[53] Allerdings griffen sie in ihren Beiträgen nicht so häufig Kontroversen auf oder stellten sich auf eine bestimmte Seite.[54] Die Darstellung von Auseinandersetzungen in Meinungsbeiträgen ist sogar stark zurückgegangen: Während 1991 noch in 60 Prozent aller Meinungsbeiträge Kontroversen zu finden waren, war das 1995 nur noch in zwei Dritteln der Fall. Ebenso nur in zwei Dritteln dieser Artikel war eine explizite Stellungnahme des Journalisten zu finden.[55] Der Trend geht sogar eher dahin, dass sich ostdeutsche Journalisten, „hinter der zitierten Meinung anderer“[56] verstecken, oder durch die gezielte Auswahl von Aussagen anderer Akteure ihre eigene Meinung indirekt einbringen.[57] Wenn also auch die Anzahl meinungsäußernder Darstellungsformen und ihr politisches Potential in den neuen Bundesländern gestiegen sind, so hat sich doch die Meinungsfreudigkeit nicht weiterentwickelt und ist sogar zurückgegangen.[58] Diese Entwicklung hat auch Folgen für das Orientierungsangebot: Einerseits wird dem Leser durch weniger journalistische Bewertung eine unbeeinflusste Orientierung ermöglicht. Andererseits könnten ihm durch allzu neutrale Kommentare Konflikte und Streitereien vorenthalten werden, die für eine umfassende Meinungsbildung wichtig sind.[59] Trotz aller vorgeworfenen Neutralität wird den Ostzeitungen zugestanden, ihre Kritik- und Kontrollfunktion gegenüber öffentlichen Akteuren und der Exekutive zu erfüllen.[60]

4. Ausblick

Abschließend soll nun erörtert werden, wo die Entwicklung anders hätte laufen können. Vor allem die Treuhand hat selbstverständlich dazu beigetragen, dass die anfangs genannte „monopolisierte Einfalt“ auch nach dem Fall des SED-Regimes noch existierte. Sie hätte – gegen das aggressive Vorgehen westdeutscher Großverlage – ihre Vorgaben einhalten müssen, um so zu verhindern, dass die SED-Blätter weiter (allein) den Markt beherrschten. Hätte sie beispielsweise Verlage nicht im „Paket“ verkauft, hätten kleinere Verlage auch die Kaufpreise aufbringen können und so das SED-Monopol aufgelockert.

Auch den Journalisten selbst sind – vor allem inhaltliche – Entwicklungen der Blätter anzukreiden. Wenn auch die Chefredakteure nach der Wende sehr schnell ausgewechselt wurden, haben sich viele Zeitungen in der Anfangszeit zu wenig deutlich vom Kommunismus distanziert. Auch später hätte es in der Verantwortung der Journalisten gelegen, kritischer mit der Vergangenheit umzugehen, sich mit der Stasi auseinanderzusetzen und auch nach den Gründen für die aktuelle Arbeitslosigkeit zu fragen. Somit wäre eine intensivere mediale Vergangenheitsbewältigung und auch eine bessere Auseinandersetzung mit diesen Themen in der Öffentlichkeit gefördert worden. Auch die Anti-West-Stimmung, die einige Zeitungen und vor allem der Boulevard anheizten, war nicht angebracht: So hätte zum Beispiel eine ausführlichere Aufklärung über Probleme und Finanzierung der deutschen Einheit die heutige Ost-West-Problematik im Keim schon ein wenig gedämpft.

Wenn sich die Situation auch verbessert hat, ist was die Meinungsfreudigkeit betrifft, jedoch immer noch kein wünschenswertes Niveau erreicht. Mehr Kommentar und vor allem offen vertretene Meinung würde den Menschen in Ostdeutschland mehr Möglichkeiten zur Orientierung liefern. Wenn sich die Journalisten schon mit der Monopolstellung der ehemaligen SED-Blätter abfinden müssen, sollten sie wenigstens nicht zulassen, dass auch eine inhaltliche Einfalt und Meinungslosigkeit einzieht.

In Zukunft ist es also an der Politik, längst nötige Schritte zur Ordnung des ostdeutschen Pressemarktes zu unternehmen, und an den Journalisten, ihre Obrigkeitsfixierung abzulegen und integrations- und partizipationsfördernd zu wirken. Vielfalt der Zeitungen und Vielfalt in der Zeitung ist also nötig, um die politische Wende auch endlich in der Presse nachzuholen.

5. Literaturverzeichnis

Haller, Michael/Puder, Klaus/Schlevoigt, Jochen (Hrsg.): Presse Ost – Presse West. Journalismus im vereinten Deutschland, Berlin 1995.

Heid, Barbara/Simeon, Thomas: Die zweite Stunde Null (Hrsg.): Presse Ost – Presse West. Journalismus im vereinten Deutschland, Berlin 1994.

Kapitza, Arne: Transformation der ostdeutschen Presse. Eine kommunikationspolitische und inhaltsanalytische Untersuchung am Beispiel von „Berliner Zeitung“, „Junge Welt“ und „Sonntag/Freitag“ (1989-1992), Opladen 1997.

Möhring, Wiebke: Die Lokalberichterstattung in den neuen Bundesländern. Orientierung im gesellschaftlichen Wandel, München, 2001.

Pürer, Heinz/Raabe, Johannes: Medien in Deutschland. Band 1. Die Presse, Konstanz 1996.

Scherer, Helmut u.a.: Die Darstellung von Politik in ost- und westdeutschen Tageszeitungen. Ein inhaltsanalytischer Vergleich, in: Publizistik, 42. Jg. (1997), H. 4, S.413-438.

Schneider, Beate: Die ostdeutsche Tagespresse – eine (traurige) Bilanz, in: Media Perspektiven, H. 7/1992, S. 428-441.

Schneider, Beate/Stürzebecher, Dieter: Wenn das Blatt sich wendet. Die Tagespresse in den neuen Bundesländern, Baden-Baden 1998.

Schneider, Beate/Möhring, Wiebke/Stürzebecher, Dieter: Lokalzeitungen in Ostdeutschland – Strukturen, publizistische Leistung und Leserschaft. Ergebnisse eines Forschungsberichts für das Bundesministerium des Innern, in: Media Perspektiven, H. 7/1997, S. 378-390

[...]


[1] Schneider, Beate/Stürzebecher, Dieter: Wenn das Blatt sich wendet. Die Tagespresse in den neuen Bundesländern, Baden-Baden 1998, S. 44

[2] vgl. Schneider, Beate/Möhring, Wiebke/Stürzebecher, Dieter: Lokalzeitungen in Ostdeutschland – Strukturen, publizistische Leistung und Leserschaft. Ergebnisse eines Forschungsberichts für das Bundesministerium des Innern, in: Media Perspektiven, H. 7/1997, S. 384

[3] vgl. Scherer, Helmut u.a.: Die Darstellung von Politik in ost- und westdeutschen Tageszeitungen. Ein inhaltsanalytischer Vergleich, in: Publizistik, 42. Jg. (1997), H. 4, S. 413

[4] Schneider/Stürzebecher 1998, a.a.O., S. 36

[5] vgl. ebd., S. 32 ff.

[6] vgl. ebd., S. 36 ff.

[7] vgl. Pürer, Heinz/Raabe, Johannes: Medien in Deutschland. Band 1. Die Presse, Konstanz 1996, S. 446 f.

[8] vgl. ebd., S. 450 ff.

[9] vgl. ebd., S. 447 ff.

[10] vgl. Schneider/Stürzebecher 1998, a.a.O., S. 49 ff.

[11] vgl. Pürer/Raabe 1996, a.a.O., S. 442 f.

[12] vgl. Schneider/Stürzebecher 1998, a.a.O., S. 52 ff.

[13] vgl. ebd., S. 55

[14] ebd., S. 57

[15] vgl. Pürer/Raabe 1996, a.a.O., S. 459 ff.

[16] vgl. ebd., Pürer/Raabe S. 462 ff.

[17] vgl. Schneider/Stürzebecher 1998, a.a.O., S. 88 ff.

[18] vgl. ebd., S. 90 ff.

[19] vgl. ebd., S. 68 ff.

[20] vgl. ebd., S. 78 ff.

[21] Schneider, Beate: Die ostdeutsche Tagespresse – eine (traurige) Bilanz, in: Media Perspektiven, H. 7/1992, S. 436

[22] vgl. Scherer 1997, a.a.O., S. 418 f.

[23] vgl. Möhring, Wiebke: Die Lokalberichterstattung in den neuen Bundesländern. Orientierung im gesellschaftlichen Wandel, München, 2001, S. 87

[24] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 87

[25] vgl. Pürer/Raabe 1996, a.a.O., S. 469

[26] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 87

[27] vgl. ebd., S. 91 f.

[28] vgl. Schneider/Möhring/Stürzebecher 1997, a.a.O., S. 384

[29] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 93 f.

[30] vgl. Schneider/Möhring/Stürzebecher 1997, a.a.O., S. 384

[31] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 98 f.

[32] vgl. Schneider 1992, a.a.O. S. 436

[33] vgl. Scherer u.a. 1997, a.a.O., S. 422

[34] vgl. ebd. S. 424

[35] vgl. Schneider/Möhring/Stürzebecher 1997, a.a.O., S. 385

[36] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 103

[37] vgl. Schneider 1992, a.a.O., S. 437

[38] vgl. Schneider/Möhring/Stürzebecher 1997, a.a.O., S. 386

[39] vgl. Schneider 1992, a.a.O., S. 437

[40] ebd. S. 438

[41] vgl. Scherer u.a. 1997, a.a.O., S. 433 f.

[42] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 113

[43] vgl. Schneider/Möhring/Stürzebecher 1997, a.a.O., S. 385 f.

[44] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 112 ff.

[45] vgl. Schneider/Möhring/Stürzebecher 1997, a.a.O., S. 385

[46] ebd. S. 385

[47] vgl. Scherer u.a. 1997, a.a.O., S. 425 ff.

[48] vgl. Schneider/Möhring/Stürzebecher 1997, a.a.O., S. 386

[49] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 134 f.

[50] vgl. Schneider/Möhring/Stürzebecher 1997, a.a.O., S. 386

[51] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 136 f.

[52] vgl. Scherer u.a. 1997, a.a.O., S. 421

[53] vgl. ebd., S. 431

[54] vgl. Schneider/Möhring/Stürzebecher 1997, a.a.O., S. 386

[55] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 142

[56] vgl. Scherer u.a. 1997, a.a.O., S. 431

[57] vgl. Möhring 2001, a.a.O., S. 133

[58] vgl. ebd., S. 145

[59] vgl. ebd., S. 133

[60] vgl. ebd., S. 145

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Details

Titel
Entwicklung des ostdeutschen Pressemarktes zwischen 1990 und 1996
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Veranstaltung
Medienlehre Presse
Autor
Jahr
2006
Seiten
16
Katalognummer
V110140
ISBN (eBook)
9783640083169
Dateigröße
635 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung, Pressemarktes, Medienlehre, Presse
Arbeit zitieren
Maria Huber (Autor:in), 2006, Entwicklung des ostdeutschen Pressemarktes zwischen 1990 und 1996, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110140

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