Die Folgen der Machtergreifung für die interkonfessionellen Pfadfinderbünde in Deutschland


Facharbeit (Schule), 2002

28 Seiten, Note: 1,3


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Inhaltsverzeichnis

1.Kapitel : Einleitung
1.1.Hinführung zum Thema
1.2.Historische Entwicklung

2.Kapitel : Reichsschaft Deutscher Pfadfinder
2.1.Charakteristik der Reichsschaft Deutscher Pfadfinder
2.2.Folgen der Machtergreifung für die Reichsschaft Deutscher Pfadfinder

3.Kapitel : Pfadfinderbünde im Großdeutschen Bund.
3.1. Charakteristik der Pfadfinderbünde im Großdeutschen Bund
3.2. Folgen der Machtergreifung für den Großdeutschen Bund

4. Kapitel : Unterschiede & Gemeinsamkeiten im Verhalten der Bünde

5. Kapitel : Ausblick: „Nachkriegsjahre“

Anhang:

Literaturverzeichnis

Quellenangabe zum Titelblatt

Ehrenwörtliche Erklärung

1. Kapitel : Einleitung

1.1. Hinführung zum Thema

Das neunzigjährige Bestehen der Pfadfinderbewegung 1 in Deutschland sowie das hundertjährige Bestehen der Wandervogelbewegung 2 im Jahre 2001 führt in zahlreichen Pfadfinder- und Wandervogelbünden zur Wiederentdeckung ihrer eigenen Geschichte. Zahlreiche Bünde veröffentlichen in ihren Bundeszeitschriften die geschichtliche Entwicklung der Wandervogel- und Pfadfinderbewegung. Auch auf mehreren größeren Lagern wird die Deutsche Pfadfindergeschichte in diesem Jahr durch Ausstellungen und Gesprächsrunden mit Altpfadfindern näher beleuchtet. Die Pfadfindergeschichte in den Jahren 1933 bis 1945 wird jedoch in den meisten Publikationen, die in diesem Jahr herausgegeben wurden, nur oberflächlich behandelt.

Diese Seminararbeit soll zeigen, dass die einzelnen Bünde, die zum Ende der Weimarer Republik aktiv waren, recht unterschiedlich auf die Machtergreifung reagierten und dass nach dem „allgemeinen Verbot der Bünde“ im Juni 1933 die Pfadfinderbewegung kein abruptes Ende fand.

Um dem Leser einen Überblick zu geben, stelle ich zunächst die historische Entwicklung von der Machtergreifung bis zur Gleichschaltung der Jugend im Dritten Reich vor.

Anschließend zeige ich – nach einer kurzen Charakterisierung der jeweiligen Bünde – im 2. bis 3. Kapitel - die Folgen der Machtergreifung für einige interkonfessionelle Pfadfinderbünde auf.

Bei der Auswahl der Pfadfinderbünde beschränke ich mich auf drei große Pfadfinderbünde. Neben diesen drei Pfadfinderbünden gab es weitere interkonfessionelle Pfadfinderbünde, die jedoch zumeist geringere Mitgliederzahlen aufwiesen und auch für die weitere Geschichte der Deutschen Pfadfinderbewegung nach dem Zweiten Weltkrieg nur eine geringe Rolle spielten. Eine Betrachtung der weiteren Pfadfinder- sowie der Pfadfinderinnenbünde würde den Umfang dieser Seminararbeit sprengen.

Die Reichsschaft Deutscher Pfadfinder (RDP) war ein Pfadfinderbund, der durch geschickte Verhandlungen das allgemeine Verbot der Bünde überlebte und zu einer Keimzelle der interkonfessionellen Pfadfinderei im Dritten Reich wurde. Nach dem Verbot der RDP ging ein Großteil der Gruppen in die Illegalität. Bemühungen der RDP-Bundesführung, die Pfadfinderei im Dritten Reich legal weiter zu betreiben, scheiterten.

Die interkonfessionellen Pfadfinderbünde Deutscher Pfadfinderbund (DPB) und die Deutsche Freischar, die sich dem Großdeutschen Bund anschlossen, bekannten sich im Gegensatz zu der RDP recht früh zum Nationalsozialismus und wurden am 17. Juni 1933 verboten. Ab diesem Zeitpunkt gingen die Gruppen dieser Bünde in die Illegalität oder in den Organisationen der NSDAP auf.

Im vierten Kapitel erkläre und beurteile ich das Verhalten der einzelnen Bünde sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Verhalten der einzelnen Pfadfinderbünde.

Abschließend spanne ich im fünften Kapitel einen Bogen in die Nachkriegszeit und zeige auf, wie die Entwicklungen im Dritten Reich den Aufbau der Pfadfinderbewegung nach dem Krieg beeinflussten.

1.2. Historische Entwicklung

Die Wirtschaft des Deutschen Reiches wurde nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg durch Reparationen an die Siegermächte, den Verlust von Reichsgebiet und der Kolonien, Inflation und Arbeitslosigkeit geschwächt. Die junge Republik, für Deutschland eine bisher ungewohnte Regierungsform, hatte es sehr schwer, sich gegen die immer stärker aufkommenden radikalen Kräfte durchzusetzen, die in der Notzeit eine besonders gute Plattform für ihre politischen Agitationen fanden.

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler als Führer der NSDAP (Nationalsozialistische Partei Deutschland) Reichskanzler des Deutschen Reiches. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand, am 28. Februar 1933, erließ der Reichspräsident unter Berufung auf Artikel 48, Absatz 2 der Reichsverfassung eine Verordnung zum „Schutz von Volk und Staat“ und zur„Abwehr kommunistischer staatsgefährdender Gewaltakte“. Dies bedeutete eine Aufhebung des Rechts auf freie Meinungsäußerung, des Vereins- und Versammlungsrechts, der Pressefreiheit und des Postgeheimnisses. Mit der Bekanntgabe der Verordnung begann in Deutschland die Beseitigung des Pluralismus in Politik und Gesellschaft zu Gunsten der von der NSDAP geführten und ausgerichteten Volksgemeinschaft. Am 5. März 1933 erhielt die NSDAP im Bündnis mit der DNVP 52 Prozent der Stimmen.3

Im Jugendbereich begann die Gleichschaltung am 5. April 1933 durch die Besetzung des Reichsausschusses der Jugendverbände. Die Hitlerjugend (HJ) erhielt ausführliche Materialien über die einzelnen Jugendverbände, die eine Gesamtmitgliederstärke von rund 5 bis 6 Millionen Jugendlichen hatten. Neben dem Reichsausschuss der Jugendverbände wurden weitere wichtige überverbandliche Organisationen (Deutsches Jugendherbergswerk, Mittelstelle Deutscher Jugend in Europa) durch die HJ besetzt. Wenige Tage nach der Besetzung des Reichausschusses wurden alle jüdischen und marxistischen Jugendorganisationen aufgelöst. Politische Jugendorganisationen wurden durch die Ausschaltung der jeweiligen Erwachsenenorganisation verboten.4

Das nächste Ziel der Hitlerjugend war es, konfessionelle Jugendverbände sowie Verbände der bündischen und freien Jugendbewegung, (zu denen

man die interkonfessionellen Pfadfinder dieser Zeit zählen kann) aufzulösen und in die Hitlerjugend einzugliedern. Da der Handlungsspielraum Baldur von Schirachs als Vorsitzender des Reichsausschusses zu gering war, berief Adolf Hitler ihn am 17. Juni 1933 zum „Jugendführer des Deutschen Reiches“. Als Jugendführer des Deutschen Reiches löste er sofort den Reichsausschuss der Jugendverbände und den Großdeutschen Bund auf. Neugründungen von Jugendverbänden bedurften von da an der Genehmigung Schirachs. Ab diesem Zeitpunkt waren bis auf die Reichsschaft Deutscher Pfadfinder alle interkonfessionellen Pfadfinderbünde verboten.5

Ende 1933 wurden durch ein Abkommen zwischen von Schirach und dem Reichsbischof Müller alle Angehörigen des evangelischen Jugendwerkes unter 18 Jahren in die HJ eingegliedert. Im März 1934 mussten endgültig alle Mitglieder der Christlichen Pfadfinderschaft unter 18 Jahren in die HJ eingegliedert werden.6 Eine analoge Regelung für die katholische Jugend konnte von Schirach aufgrund des starken Einflusses des Vatikans zunächst nicht durchsetzen. In den Jahren 1934 – 1935 hat das NS-Regime die Arbeit der katholischen Jugend, insbesondere der katholischen Pfadfinder, stark eingeschränkt. Am 1.12.1936 wurde im Gesetz über die Hitlerjugend festgelegt, dass die gesamte deutsche Jugend in der Hitlerjugend zusammengefasst werden muss und dass als Erziehungsträger im Reich das Elternhaus, die Schule und die Hitlerjugend gelten.7 Der katholische Pfadfinderbund, die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, wurde im Februar 1938 aufgelöst und verboten. 8

2. Reichsschaft Deutscher Pfadfinder

2.1 Charakteristik der Reichsschaft Deutscher Pfadfinder (RDP)

Am 31. Dezember 1932 vereinigten sich auf dem Eckardskopf bei Oberhof der Bund der Reichspfadfinder, der Deutsche Späherbund, der Neudeutsche Pfadfinderbund, der Bayrische Pfadfinderring München, der DPB St. Georgsring, der Bund der Neupfadfinder, die Kreuzpfadfinder, Württembergische Gruppen des Kolonial-Jugendkorps sowie größere bündische Gruppen Niedersachsens zur „Reichsschaft Deutscher Pfadfinder“ (RDP).

Die meisten Gruppen hatte der Bund in Westfalen, im Rheinland, in Bayern, Oberschlesien und Norddeutschland. Die RDP war kein reiner Pfadfinderbund, der alleine nach den Prinzipien des Gründers der Pfadfinderbewegung, Lord Robert Baden Powell, arbeitete, sondern ein Pfadfinderbund, der von der Jugendbewegung beeinflusst war. Dies zeigt sich in der Bejahung des „ obersten bündischen Gesetz[es], dem [des] Gesetz[es] von Führertum und Gefolgschaftstreue “ und der Hervorhebung des Bundes als „ Gestalt volklichen Daseins “ .9

„Ein jugendpolitisches Charakteristikum der Reichspfadfinder war ihr energisches Eintreten für Kontakte zum internationalen Pfadfindertum, ja für den baldigstmöglichen Eintritt in das I.B. [Internationale Büro]“, so Seidelmann.10

2.2 Die Folgen der Machtergreifung für die RDP

Die RDP reagierte auf die Machtergreifung zunächst mit dem Anschluss an den Großdeutschen Bund am 2. April 1933. Nachdem der Großdeutsche Bund ein Bekenntnis zu Hitler ablegte, stellte die RDP für sich fest, dass der Bund als Pfadfindergemeinschaft im Großdeutschen Bund nicht weiter

existieren würde und schied daher aus diesem aus.11 Am 1.5.1933 wurden - nach ihrem Antrag auf Mitgliedschaft - die Mitglieder der RDP- Bundesführung, Dr. Rudolf Jürgens (rulf) und Walther Jansen (michael) in die NSDAP aufgenommen. „ Mündlich “, so Umba, „ war im Bund die Parole ausgegeben worden: Alle in die Partei, damit wir [der Bund] erhalten bleiben.12

Zum ersten Bundeslager der RDP kamen die Gruppen des Bundes, Pfingsten 1933, auf der ‘Kartause’ bei Koblenz zusammen. Im Gegensatz zu dem Bundeslager des Großdeutschen Bundes, welches zur selben Zeit in der Lüneburger Heide stattfand, wurde das Lager nicht durch die Staatsgewalt aufgelöst.13

Nachdem Baldur von Schirach am 17. Juni 1933 den Großdeutschen Bund aufgelöst hatte, wurden RDP-Gruppen in zahlreichen Städten verboten und ihre Heime durchsucht. Dr. Eberhard Plewe (Ebbo), der nach dem Verbot des Deutschen Pfadfinderbundes (einem Mitgliedsbund des Großdeutschen Bundes) in die RDP wechselte, gelang es zur Legitimation weiterer Aktivitäten, eine Bescheinigung über die Nichtauflösung der RDP von der Reichsjugendführung zu bekommen. Obwohl gegen eine Ungarnfahrt der RDP im August 1933 auf Seiten der Reichsjugendführung keine Bedenken bestanden, war die Beteiligung am Jamboree14, einem internationalen Pfadfindertreffen, dass in Gödölö (Ungarn) stattfand, unerwünscht. Ungeachtet des Verbotes folgten 50 Jungen der Einladung des ungarischen Pfadfinderbundes zum Jamboree nach Gödölö. In „Zivil“ konnten die Jungen nicht als Pfadfinder erkannt werden und erreichten so unerkannt die tschechoslowakische Grenze bei Tetschen (Elbe), von wo sie in Pfadfinderkluft15 zum Jamboee weiter reisten. Rulle, Bundesführer der RDP,

traf unfreiwillig in Budapest den Stabschef der Hitlerjugend Nabersberg, der

ihm mitteilte, dass die Fahrt ab sofort verboten sei. Zum Schein schloss Rulle den Fahrtenleiter, Hajo Klopp, aus dem Bund aus. Wenige Tage später erklärte Nabersberg gegenüber Rulle, dass er die Rolle des Auslandsfeldmeister der RDP übernehmen wolle, falls die Partei die RDP nicht verbieten würde. Da die RDP das Jamboree trotz Verbotes besuchte, stellte Nabersberg beim Untersuchungs- und Schlichtungsausschuss der Reichsleitung der NSDAP in München (Uschla RL) einen Ausschlussantrag gegen Rulle und Hajo Klopp. Dieser Antrag wurde aber vom obersten Parteirichter Walter Buch, aufgrund des Fehlens eines schriftlichen Verbotes der Ungarn-Fahrt, abgelehnt. Als Konsequenz der Probleme mit Nabersberg legte Rulle sein Amt als Bundesführer des mittlerweile 4000 Mitglieder starken Pfadfinderbundes nieder. Am 19. Februar 1934 erklärte Baldur von Schirach gegenüber Walther Jansen, dem neuen Bundesführer der RDP,dass Eberhard Plewe als Leiter des Auslandsamtes abgesetzt sei und nun Stabschef Nabersberg an diese Stelle treten solle.16

Die Hitlerjugend erhoffte sich über die RDP Auslandsbeziehungen, unter anderem zum Internationalen Büro der Pfadfinder, zu bekommen.17 Eberhard Plewe informierte sofort alle befreundeten Pfadfinderbünde, dass der HJ- Stabschef nun das Auslandsamt übernommen hatte. Er konnte jedoch nicht verhindern, dass Nabersberg in London das Internationale Pfadfinderbüro besuchte. Das Internationale Büro lehnte jedoch die Vorschläge einer Zusammenarbeit mit der Hitlerjugend ab. Auch in Frankreich konnte er keinen Kontakt zur französischen Pfadfinderorganisation „Scout de France“ knüpfen.18

[...]


1 Die Pfadfinderbewegung ist eine freiwillige, nicht-politische Erziehungsbewegung für junge Leute, die offen ist für alle ohne Unterschied von Herkunft, Rasse oder Glaubensbekenntnis. Die vom Gründer der Pfadfinderbewegung Robert Baden Powell in seinem Buch „Scouting for Boys“ niedergeschriebenen Grundsätze und Methoden finden in der Pfadfinderbewegung Anwendung.

2 Der fahrende Schüler oder Scholar dient der Wandervogelbewegung als Leitbild. Die Wanderfahrt, Volkslieder, Volkstanz und Laienspiel sind nicht nur Methoden der Wandervogelbewegung, sondern auch ihr Zweck.

3 s. Thamer Hans-Ulrich: „Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft“, in: Informationen zur politischen Bildung Nr. 251, S. 29ff.

4 s. Klönne, Arno: Jugend im Dritten Reich, S. 20f.

5 s. Klönne, Arno: Jugend im Dritten Reich, S. 21 ff.

6 s. Pointner, Alfred: Streifzug durch die Geschichte der Christlichen Pfadfinder, in: Scouting 2/96, S.21.

7 s. Klönne, Arno: Jugend im Dritten Reich, S. 24ff.

8 s. DPSG-Bundesführung [Hrsg.]: Georgspfadfinder in Deutschland, S. 13.

9 s. Unbekannt: „Reichsschaft Deutscher Pfadfinder“, in: Speerwacht, Februar 1933, S. 22.

10 s. Seidelmann, Karl: Pfadfinder in der deutschen Jugendgeschichte, S. 89.

11 s. Diener, W. Jürgen: „Die Suche nach Einigkeit und Einheit “, in: Puls, Ausgabe 16 – August 1988, S. 11.

12 s. Diener, W. Jürgen: „Die Pfadfinder inder [...] sowie die bündische Spät- und Verbotszeit“, in:Bundesseminar Geschichte, S. 26.

13 s. Kössling, Heinz: Reichsschaft Deutscher Pfadfinder, in: Puls 12, S. 5.

14 Unter dem Begriff „Jamboree“ versteht man das alle 4 Jahre stattfindende Treffen von Pfadfindern aus aller Welt.

15 Unter dem Begriff „Pfadfinderkluft“ versteht man die spezielle Bekleidung eines Pfadfinders.

16 s. Diener W. Jürgen: „Die Pfadfinder in der [...] sowie die bündische Spät- und Verbotszeit“, in:

Bundesseminar Geschichte, S. 26f.

17 s. Klönne, Arno: Jugend im Dritten Reich, S. 24.

18 s. Diener W. Jürgen: „Die Suche nach Einigkeit und Einheit“ in: Puls 16, S. 18.

28 von 28 Seiten

Details

Titel
Die Folgen der Machtergreifung für die interkonfessionellen Pfadfinderbünde in Deutschland
Note
1,3
Autor
Jahr
2002
Seiten
28
Katalognummer
V110291
Dateigröße
489 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Folgen, Machtergreifung, Pfadfinderbünde, Deutschland
Arbeit zitieren
E. Böttcher (Autor), 2002, Die Folgen der Machtergreifung für die interkonfessionellen Pfadfinderbünde in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110291

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