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Der Zusammenhang zwischen den normativen Vorstellungen der häuslichen Arbeitsteilung, dem Einkommen und dem Erwerbsstatus

Title: Der Zusammenhang zwischen den normativen Vorstellungen der häuslichen Arbeitsteilung, dem Einkommen und dem Erwerbsstatus

Internship Report , 2006 , 36 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ellen Ziegler (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Summary Excerpt Details

Nicht erst seit „Sex and the City“ und den Männeranalysen der Carrie Bradshaw befindet sich das Thema „Mann“ in den Schlagzeilen. Bereits in den 80er Jahren stellte sich Herbert Grönemeyer die Frage „Wann ist ein Mann ein Mann?“. Lange Zeit blieb diese Frage wissenschaftlich unbeantwortet. Doch in Zeiten von Individualisierung, Pluralisierung der Lebensformen und Globalisierung brechen die gesellschaftlichen Veränderungen auch die Geschlechterrollen und das Geschlechterverständnis auf. Diesen Einfluss konnte sich auch die Forschung nicht länger entziehen. In der bisherigen Forschung wurden in diesem Zusammenhang vorwiegend Veränderungen für die Frauen betrachtet, obwohl solche tief greifenden Umbrüche auch Auswirkungen auf Männer haben und deren Rolle und -verständnis neu interpretiert und reflektiert werden muss. Heute, in Zeiten von Metrosexualität, GQ und schwulen Vätern scheint es nicht länger eindeutig zu sein, was ein ,,richtiger" Mann ist oder zu sein hat, oder was den Mann überhaupt auszeichnet. Was sich in den letzten Jahren entwickelte, war ein kritischer Blick auf den Mann.

Ausgehend von diesen Überlegungen wechseln wir in unserem Forschungsprojekt „Bild des Mannes in der Gesellschaft“ die Perspektive und beleuchten das „Mannsein“ näher. Um dieses weite Feld greifbar zu machen, wurden einzelne Aspekte in verschiedenen Gruppen bearbeitet. Die normativen Vorstellungen in der Arbeitsteilung mit den Untergruppen Erwerbsarbeit, Hausarbeit und Kindererziehung, sollte das Thema unserer Gruppe sein. Schwerpunktmäßig möchte ich mich allerdings auf die Arbeitsteilung in der Hausarbeit und der Familie beschränken und den Einfluss welches das Einkommen und der Erwerbsstatus des Mannes darauf haben.

Beginnen möchte ich mit der Definition der abhängigen und unabhängigen Variablen und einer kurzen Darstellung meiner Hypothese. Das Problem mit den Daten stellt den nächsten Schwerpunkt meiner Arbeit da. Dieses beinhaltet die Ausschöpfungsquote und Stichprobenprobleme gefolgt von der Datenaufbereitung und der Datenbereinigung. Meine Hypothesen versuche ich danach mittels univariater, bivariater und schließender Statistik zu überprüfen. Den Schlusspunkt wird dann durch ein finales Fazit gesetzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die abhängigen und unabhängigen Variablen: Normative Vorstellung zur häuslichen Arbeitsteilung, Erwerbsstatus, Haushaltsnettoeinkommen

3. Die Hypothesen

4. Die Datenerhebungsphase

5. Die Datenaufbereitung

6. Die neutrale und nichtneutrale Ausfallgründe - Die Ausschöpfungsquote 9

6.1.Die neutralen und nichtneutralen Ausfallgründe

6.2.Die Ausschöpfungsquote

7. Probleme der Stichprobe

8. Univariate Statistik – Häufigkeitsverteilungen und Maße

8.1.Die univariate Analyse des Haushaltseinkommens

9. Bivariate Statistik – Die Überprüfung der erwarteten Zusammenhänge mit Hilfe von Kreuztabellen 4

9.1. Der Zusammenhang zwischen dem Erwerbsstatus und der familiären Hauptverantwortung der Frau im Haushalt

9.2.Der Zusammenhang zwischen dem Erwerbsstatus und der familiären Hauptverantwortung der Frau im Haushalt

10. Schließende Statistik – Die Drittvariablenkontrolle

10.1. Das Kausalmodell

10.2. Der Gesamtzusammenhang

10.3. Die Überprüfung der Kausalmodelle

11. Finale Betrachtungen

12. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Erwerbsstatus sowie dem Haushaltseinkommen von Männern und deren normativen Vorstellungen bezüglich der weiblichen Hauptverantwortung für Haushalt und Familie.

  • Normative Geschlechterrollen in der Hausarbeit
  • Einfluss des Erwerbsstatus auf die Rollenbilder
  • Analyse des Haushaltseinkommens und dessen Auswirkungen
  • Empirische Überprüfung von Kausalmodellen
  • Stichprobenqualität und Ausfallanalysen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Nicht erst seit „Sex and the City“ und den Männeranalysen der Carrie Bradshaw befindet sich das Thema „Mann“ in den Schlagzeilen. Bereits in den 80er Jahren stellte sich Herbert Grönemeyer die Frage „Wann ist ein Mann ein Mann?“. Lange Zeit blieb diese Frage wissenschaftlich unbeantwortet. Doch in Zeiten von Individualisierung, Pluralisierung der Lebensformen und Globalisierung brechen die gesellschaftlichen Veränderungen auch die Geschlechterrollen und das Geschlechterverständnis auf. Diesen Einfluss konnte sich auch die Forschung nicht länger entziehen. In der bisherigen Forschung wurden in diesem Zusammenhang vorwiegend Veränderungen für die Frauen betrachtet, obwohl solche tief greifenden Umbrüche auch Auswirkungen auf Männer haben und deren Rolle und -verständnis neu interpretiert und reflektiert werden muss. Heute, in Zeiten von Metrosexualität, GQ und schwulen Vätern scheint es nicht länger eindeutig zu sein, was ein ,,richtiger" Mann ist oder zu sein hat, oder was den Mann überhaupt auszeichnet. Was sich in den letzten Jahren entwickelte, war ein kritischer Blick auf den Mann.

Ausgehend von diesen Überlegungen wechseln wir in unserem Forschungsprojekt „Bild des Mannes in der Gesellschaft“ die Perspektive und beleuchten das „Mannsein“ näher. Um dieses weite Feld greifbar zu machen, wurden einzelne Aspekte in verschiedenen Gruppen bearbeitet. Die normativen Vorstellungen in der Arbeitsteilung mit den Untergruppen Erwerbsarbeit, Hausarbeit und Kindererziehung, sollte das Thema unserer Gruppe sein. Schwerpunktmäßig möchte ich mich allerdings auf die Arbeitsteilung in der Hausarbeit und der Familie beschränken und den Einfluss welches das Einkommen und der Erwerbsstatus des Mannes darauf haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel des Männerbildes und definiert den Fokus der Untersuchung auf die normative Arbeitsteilung in Bezug auf Einkommen und Erwerbsstatus.

2. Die abhängigen und unabhängigen Variablen: Normative Vorstellung zur häuslichen Arbeitsteilung, Erwerbsstatus, Haushaltsnettoeinkommen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe und erklärt, wie soziale Normen die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung beeinflussen.

3. Die Hypothesen: Hier werden die Erwartungen formuliert, dass Männer mit höherem Einkommen oder Erwerbstätigkeit eher die traditionelle weibliche Hauptverantwortung für die Familie befürworten.

4. Die Datenerhebungsphase: Das Kapitel beschreibt das Forschungsdesign der Querschnittsanalyse und die Durchführung der telefonischen Befragung via CATI-System.

5. Die Datenaufbereitung: Erläutert die Bereinigung des Datensatzes und die Auswahl der für die Analyse relevanten Variablen.

6. Die neutrale und nichtneutrale Ausfallgründe - Die Ausschöpfungsquote: Analysiert die Gründe für Stichprobenausfälle und berechnet die Ausschöpfungsquote der Studie.

7. Probleme der Stichprobe: Diskutiert die Repräsentativität der Stichprobe und den Einfluss von Verzerrungen wie dem Bildungsbias.

8. Univariate Statistik – Häufigkeitsverteilungen und Maße: Präsentiert die Häufigkeitsverteilung des Haushaltseinkommens und stellt die entsprechenden Lagemaße dar.

9. Bivariate Statistik – Die Überprüfung der erwarteten Zusammenhänge mit Hilfe von Kreuztabellen: Prüft durch Kreuztabellen, ob Zusammenhänge zwischen Einkommen bzw. Erwerbsstatus und Rollenverständnis bestehen.

10. Schließende Statistik – Die Drittvariablenkontrolle: Verwendet verschiedene Kausalmodelle, um den Einfluss von Drittvariablen auf den beobachteten Zusammenhang zu analysieren.

11. Finale Betrachtungen: Fasst die Ergebnisse zusammen, die zeigen, dass die Hypothesen weitgehend falsifiziert wurden und die Zusammenhänge nur sehr gering ausfallen.

12. Literaturverzeichnis: Listet die für die Arbeit herangezogene Fachliteratur und Datenquellen auf.

Schlüsselwörter

Männerbild, Geschlechterrollen, Arbeitsteilung, Hausarbeit, Erwerbsstatus, Haushaltseinkommen, Soziologie, Quantitative Forschung, Statistik, Kausalmodell, Normen, Familie, Datenerhebung, Stichprobenanalyse, Rollenverständnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen ökonomischen Faktoren (Einkommen, Erwerbsstatus) und der Einstellung von Männern zur traditionellen häuslichen Arbeitsteilung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen normative Vorstellungen über Männerrollen, Erwerbsarbeit, Familienarbeit und der Einfluss sozioökonomischer Variablen auf diese Einstellungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu klären, ob Männer mit höherem Einkommen oder einem festen Erwerbsstatus eher erwarten, dass Frauen die Hauptverantwortung für Familie und Haushalt tragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative sozialwissenschaftliche Studie, die ein Ex-post-facto-Design nutzt und Daten mittels univariater, bivariater und schließender Statistik (inkl. Drittvariablenkontrolle) auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Hypothesenbildung, die Datenerhebung und -aufbereitung sowie die statistische Analyse der Zusammenhänge zwischen den gewählten Variablen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Männerbild, Geschlechterrollen, Arbeitsteilung, Erwerbsstatus, Haushaltseinkommen und empirische Sozialforschung charakterisieren.

Warum wurde der Erwerbsstatus als unabhängige Variable gewählt?

Der Erwerbsstatus wurde gewählt, da die Autorin vermutete, dass berufliche Einbindung und die damit verbundene Zeitknappheit das Rollenverständnis und die häusliche Arbeitsteilung maßgeblich prägen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Hypothesen?

Die Autorin kommt zu dem Fazit, dass die aufgestellten Hypothesen weitgehend falsifiziert wurden, da nur sehr geringe Zusammenhänge zwischen Einkommen/Erwerbsstatus und der Zustimmung zur weiblichen Hauptverantwortung gefunden wurden.

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Details

Title
Der Zusammenhang zwischen den normativen Vorstellungen der häuslichen Arbeitsteilung, dem Einkommen und dem Erwerbsstatus
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
Forschungspraktikum der KU Eichstätt Ingolstadt
Grade
1,7
Author
Ellen Ziegler (Author)
Publication Year
2006
Pages
36
Catalog Number
V110296
ISBN (eBook)
9783640084715
ISBN (Book)
9783640320004
Language
German
Tags
Zusammenhang Vorstellungen Arbeitsteilung Einkommen Erwerbsstatus Forschungspraktikum Eichstätt Ingolstadt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ellen Ziegler (Author), 2006, Der Zusammenhang zwischen den normativen Vorstellungen der häuslichen Arbeitsteilung, dem Einkommen und dem Erwerbsstatus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110296
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