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Publius Cornelius Scipio Africanus (d.Ä.) und sein Konflikt mit dem Senat

Der Konflikt Scipios mit dem Senat

Título: Publius Cornelius Scipio Africanus (d.Ä.)  und sein Konflikt mit dem Senat

Ensayo , 2007 , 6 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Matthias Wühle (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Publius Cornelius Scipio Africanus (d.Ä.) lebte von 236 bis 183 v. Chr. Seine herausragenden militärischen Erfolge und seine stark ausgeprägte Persönlichkeit verschafften ihm nicht nur eine besondere Stellung in der römischen Nobilität und im Volk, sondern auch Neid und Mißgunst anderer Adliger. Während Scipio die größten Feldherren seiner Zeit auf drei Kontinenten militärisch bezwingen konnte, verlor er den innenpolitischen Machtkampf zu Hause, der in den Scipionenprozessen kulminierte. Dieser Machtkampf gilt als erste Vorahnung über das drohende Ende der römischen Republik erkennen. Diese Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Scipio und dem Senat dahingehend, inwieweit dieser Konflikt systemimmanent war.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Fragestellung

2. Der Aufstieg des Scipio und der Konflikt mit dem Senat

3. Die politischen Auseinandersetzungen und der Prozess gegen Scipio

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das spannungsreiche Verhältnis zwischen Publius Cornelius Scipio Africanus und dem römischen Senat um 200 v. Chr., wobei die zentrale Forschungsfrage darauf abzielt, ob dieser Konflikt systemimmanent war und wie er die politische Stabilität der Römischen Republik beeinflusste.

  • Militärische Erfolge und deren Einfluss auf die innenpolitische Stellung
  • Die Transformation des römischen Führungssystems und Machtkonzentration
  • Die Rolle des römischen Klientelsystems und die Förderung von homines novi
  • Der Widerstand der konservativen Nobilität unter Führung von Marcus Porcius Cato
  • Auswirkungen auf die römische Außenpolitik und kulturelle Öffnungsprozesse

Auszug aus dem Buch

Der Konflikt zwischen Scipio und dem Senat

Um im römischen Klientelsystem bestehen zu können, setzte Scipio neben seinem starken Rückhalt beim Volk vor allem auf die gezielte Förderung von homines novi. 189 unterstützte er den befreundeten Volkstribun Terentius Culleo bei seiner Gesetzesinitiative zur Verleihung der vollen Bürgerrechte für die Söhne von Freigelassenen (vgl. Scullard, 1970, S. 214). Gerade diese Politik brachte fast die gesamte übrige Nobilität und die Mehrheit des Senats gegen ihn auf, unter denen Marcus Porcius Cato (d.Ä.) als bedeutendster Gegenspieler hervortat. Scullard charakterisiert die Position Scipios treffend: „Although he had many friends among his fellow nobles, to the nobility as a whole he appeared as a potential danger to their existing control of state“ (Scullard, 1970, S. 234). Für Dorey erwies es sich zudem als verhängnisvoll, daß „Scipio never seems to have been able to weld his supporters into a single harmonious group“ (Dorey, 2005, S. 198).

Als er 194 das zweite mal zum Konsul gewählt worden war, versagte ihm der Senat erneut das Imperium, u.a. auf Initiative Catos, diesmal gegen den Seleukidenherrscher Antiochos III..

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fragestellung: Dieses einleitende Kapitel definiert die Forschungsfrage bezüglich der Stellung Scipios und der Reaktion des Senats unter Einbezug aktueller Forschungspositionen.

2. Der Aufstieg des Scipio und der Konflikt mit dem Senat: Hier wird der außergewöhnliche Aufstieg Scipios als Privatus cum imperio beleuchtet und die daraus resultierenden politischen Spannungen ab 205 v. Chr. analysiert.

3. Die politischen Auseinandersetzungen und der Prozess gegen Scipio: Dieses Kapitel behandelt die gezielte Förderung von homines novi durch Scipio, die daraus resultierende Opposition unter Cato und den letztlich gegen Scipio angestrengten Prozess.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Kräftegleichgewicht der Nobilitätsherrschaft durch Scipios politisches Handeln sowie die Reaktion des Senats erheblich destabilisiert wurde.

Schlüsselwörter

Publius Cornelius Scipio Africanus, Römische Republik, Senat, Nobilität, Marcus Porcius Cato, Klientelsystem, Imperium, Konsulat, Homines novi, Innenpolitik, Außenpolitik, Politische Transformation, Zweiter Punischer Krieg, Machtkampf, Ständekämpfe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert den innenpolitischen Machtkampf zwischen dem erfolgreichen Feldherrn Publius Cornelius Scipio Africanus und dem römischen Senat zur Zeit der Römischen Republik.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die römische Innenpolitik, das Klientelsystem, die Rolle der Nobilität sowie den Einfluss von Führungspersönlichkeiten auf die Machtstrukturen der Republik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Verhältnis zwischen Scipio und dem Senat zu analysieren und zu klären, inwieweit der Konflikt zwischen beiden Parteien systemimmanent war.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dem Essay verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und historischer Forschungspositionen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt den Aufstieg Scipios, die politischen Spannungen bei der Vergabe von militärischen Kommandos (Imperium) und den Widerstand der konservativen Kräfte unter Cato.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Scipio Africanus, Römische Nobilität, Senat, Klientelpolitik, Machtkonzentration und der Transformationsprozess der römischen Führungselite.

Warum lehnte der Senat Scipios Forderungen nach Imperium wiederholt ab?

Der Senat sah in Scipios zunehmender Popularität beim Volk und seinem überheblichen Auftreten eine Bedrohung für das bestehende Gleichgewicht der konservativen Nobilitätsherrschaft.

Welche Rolle spielte Marcus Porcius Cato in diesem Konflikt?

Cato agierte als bedeutendster Gegenspieler Scipios und verkörperte die konservative Nobilität, die das Emporstreben einzelner Individuen, die die traditionellen Normen gefährdeten, verhindern wollte.

Wie wirkte sich der Konflikt auf die damalige römische Außenpolitik aus?

Der Konflikt führte zu Behinderungen und Verzögerungen bei wichtigen militärischen Unternehmungen, da der Senat Scipios Pläne aus innenpolitischen Motiven heraus systematisch blockierte.

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Detalles

Título
Publius Cornelius Scipio Africanus (d.Ä.) und sein Konflikt mit dem Senat
Subtítulo
Der Konflikt Scipios mit dem Senat
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Alte Geschichte)
Curso
Proseminar Alte Geschichte
Calificación
1,0
Autor
Matthias Wühle (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
6
No. de catálogo
V110878
ISBN (Ebook)
9783640090204
Idioma
Alemán
Etiqueta
Scipio Africanus Senat Römische Republik Punische Kriege
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Matthias Wühle (Autor), 2007, Publius Cornelius Scipio Africanus (d.Ä.) und sein Konflikt mit dem Senat , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110878
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