Entwicklungen der Sicherheits- und Überwachungsindustrie in Folge der Attentate vom 11. September 2001 - Ursachen und Auswirkungen des Sicherheits-Booms


Facharbeit (Schule), 2007
21 Seiten, Note: 15 Punkte

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der 11. September 2001
2.1 Geschehnisse
2.2 Folgen
2.3 Reaktionen

3. Phänomen „Sicherheitsbedürfnis“
3.1 Auswirkungen von Terror
3.2 Umgang mit der Angst
3.3 Politische Interessenten an Angst
3.4 Wirtschaftliche Interessenten an Angst

4. Öffentliche Überwachung
4.1 Überwachung als Standortfaktor
4.2 Überwachungssysteme

5. Einsatzgebiete von Sicherungsmaßnahmen
5.1 Ziviler Schutz
5.2 Staatlich initiierter Schutz

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Ziel meiner Facharbeit ist es, einen Überblick über die Trends der Sicher­heits- und Überwachungsindustrie nach dem 11.09.2001 zu geben.

Bei der Wahl meines Facharbeitsthemas habe ich mich aus persönlichem In­teresse für das Thema Sicherheitsindustrie nach dem 11. September entschie­den. Die Auswirkungen der Anschläge sind in Form von Gesetzen, Gesetzesvorschlägen und Krisen im Nahen Osten tagtäglich präsent. Ich fand es interessant, einen weniger im Vordergrund stehenden Bereich – die Wirt­schaft – zu thematisieren. Während meiner Arbeit habe ich festgestellt, dass provozierte Angst eine zentrale Rolle in der Wirtschaft nach dem 11.09.2001, speziell der Sicherheitsindustrie, spielt. Meiner Ansicht nach basieren viele Entwicklungen dieses Marktes auf dem, gewiss nicht immer absichtlichen, Schüren von Angst, deswegen habe ich dem Thema Angst ein eigenes Kapi­tel gewidmet.

Die Sicherheitspolitik habe ich weitestgehend unberücksichtigt gelassen, al­lein Maßnahmen, die direkte Folgen auf namentlich genannte wirtschaftli­che Trends haben, werden angesprochen. Auf diese Aktionen geht Kapitel 5.2 ein. Meine Rechercheergebnisse habe ich in die Bereiche „Öffentliche Über­wachung“ und „Einsatzgebiete von Sicherheitsmaßnahmen“ aufgeteilt, da al­lein das Ausmaß von Überwachungssystemen ein eigenes Kapitel recht­fertigt. Die Ausführungen zu Entwicklungen der Branche sind mit Bei­spielen versehen, die Trends verdeutlichen sollen.

Zur Informationsbeschaffung habe ich neben Zeitschriften vor allem das In­ternet verwendet, wobei ich mich auf seriöse Quellen beschränkte, hinter de­nen ein Herausgeber steht. Eine Ausnahme sind zwei Wikipedia-Verwei­se. Die aufgeführten Seiten enthalten jedoch bloß Übersichten, die keinen An­spruch auf Vollständigkeit haben und deren Inhalt nicht als harter Fakt aufge­führt wird. Des Weiteren bin ich mit allen aufgeführten Firmen per E-Mail in Kontakt getreten, erhielt auf meine Anfragen jedoch keine Antwort.

2. Der 11. September 2001

2.1 Geschehnisse

Am Dienstag, den 11.09.2001 führten islamistisch motivierte Terroristen Selbstmordanschläge auf mehrere US-amerikanische Ziele aus. Entführte Passagierflugzeuge wurden in die Türme des New Yorker World Trade Cen­ters sowie in das Verteidigungsministerium Pentagon in Washington geflo­gen. Ein viertes Flugzeug mit unbekanntem Ziel stürzte nach Kämpfen zwischen Insassen und Entführern im US-Bundesstaat Pennsylvania ab.

Die Anschlagsserie mit 3003 Toten ist das größte Attentat in der Mensch­heitsgeschichte.

2.2 Folgen

Der 11. September 2001 - mittlerweile zu „9/11“ stilisiert - ist der erste und zugleich größte terroristische Anschlag seiner Art. Seit 2001 gab es in Lon­don, Bali, Marokko und Madrid ähnliche Attentate, andere wie die „Koffer­bomber“ in Deutschland oder weitere Flugzeugattentate in England wurden vereitelt.

In der westlichen Öffentlichkeit entwickelte sich ein Bedürfnis nach Sicher­heit vor der scheinbar allgegenwärtigen Bedrohung durch Terroristen, wel­ches sich in der aggressiven Bekämpfung der Feinde äußerte. Die amerikanische Bush-Regierung folgte diesem Bedürfnis durch einen Krieg in Afghanistan, der das Taliban-Regime stürzte. Eine „Koalition der Willi­gen“ unterstützte die Vereinigten Staaten von Amerika im Kampf gegen die „Ach­se des Bösen“. Diese Rhetorik provoziert eine Verstärkung des Bedrohungs­gefühls und heroisiert die angreifenden Nationen.

Ohne UN-Unterstützug wurde 2003 der irakische Diktator Saddam Hussein gestürzt, dem die US-Regierung eine direkte Zusammenarbeit mit der Tali­ban unterstellt hatte. Weltweit wurden die Sicherheits- und Überwachungsge­setze nach dem 11. September 2001 stark verschärft. Nach jedem – auch vereitelten – Anschlag werden von Politikern neue Gesetze zur Diskussion gestellt, die später oft verabschiedet werden.

Am 11.09.01 wurden die New York Stock Exchange (NYSE) und die Natio­nal Association of Securities Dealers Automated Quotations (NASDAQ) bis zum 17.09. geschlossen. Der Leitindex Dow Jones verlor in den Wochen nach dem 11.09. um 18% an Wert, erholte sich jedoch recht schnell von den Verlusten. Es zeichneten sich eindeutige Verlierer, wie die Tourismus-Indus­trie, und eindeutige Gewinner, vorrangig die Sicherheitsindustrie, ab.

2.3 Reaktionen

Die direkten Folgen auf die Öffentlichkeit waren größtenteils äußerst emotio­nal. Schon am 12. September fand eine Trauerveranstaltung in New York statt, in den folgenden Wochen gab es ähnliche Veranstaltungen weltweit.

Die Berichterstattung war ungewöhnlich gefühlsbetont[1]. In den Fernsehnachr­ichten des Senders CNN änderte sich der Titel der Sendungen im Laufe der Woche nach den Anschlägen von „America Under Attack“ zu „America Rising“ bis letztlich „America’s New War“. Gemein haben die Ti­tel den patriotischen Ton, der von deutschen Sendern oft übernommen wurde. Die öffentlich-rechtliche ARD titelte am Tag der Anschläge noch sachlich „Terror in den USA“, während der private Sender Sat1 mit „An­griff auf Amerika“ einen emotionsbetonteren Weg einschlug.

In den Medien wurde sehr schnell ein neues Feindbild geprägt: Der moder­ne Attentäter führt einen Krieg, in dem nicht an herkömmlichen Fronten ge­kämpft wird. Er wartet unbemerkt als „Sleeper“ inmitten der Bevölkerung, bis er scheinbar willkürlich tötet. Der Archetyp eines Schläfer ist männlich, hat ein arabisches Aussehen – beispielsweise einen Bart – und hat vor sei­nem „Aufwachen“ nie kriminell oder gesellschaftlich Aufsehen erregt. Die­ses An­greiferbild ist im Stande, eine diffuse Angst zu schüren, so dass es auch in Deutschland nach dem 11. 09. vermehrt zu Übergriffen auf Muslime kam.

3. Phänomen „Sicherheitsbedürfnis“

3.1 Auswirkungen von Terror

Der Begriff „Terror“ leitet sich vom lateinischen terrere ab, was so viel be­deutet wie „Angst verbreiten“. Das Hauptmotiv von Terrorismus ist es also nicht, Schaden zu verursachen. Vielmehr zielt der Terrorismus darauf ab, für gefühlte Unsicherheit zu sorgen.

Allein In Deutschland sterben jährlich 100.000 Menschen an Nikotin[2], durch Suizid verlieren über 10.000 Menschen das Leben[3]. Eine annä­hernd mit den Anschlägen des 11. September vergleichbare Reaktion ist je­doch abwe­gig. Der Mord an 3000 Menschen in New York und Wa­shington muss in Relation zu an­deren Bedrohungen gesehen werden. Der Hauptefffekt der „9/11 At­tacks“ ist demnach nicht der direkte Schaden, den sie verursacht ha­ben. Die An­schläge waren vielmehr geeignet, das Bewusstsein der „westli­chen Zivili­sationen“ zu verändern.

Die Angst vor dem Unbekannten ist ein Urtrieb des Menschen, der ihn schon vor Millionen von Jahren schützen sollte. Die Vorstellung eines Slee­pers, der seit Jahren in die Gesellschaft integriert scheint, um plötzlich sei­nen Hass ge­gen eben diese Gesellschaft zu offenbaren, spricht exakt diesen Urtrieb an.

3.2 Umgang mit der Angst

Es ist die Pflicht eines Staates, seinen Bürgern Sicherheit zu gewährleisten. Im deutschen Grundgesetz ist diese Pflicht durch Artikel 2 Absatz 2 als „Recht auf körperliche Unverletzlichkeit“ verankert. Der Sicherheitsexperte Bruce Schneier schränkt diese Pflicht jedoch ein, indem er behauptet, Sicher­heit sei stets ein Kompromiss.[4] Absolute Sicherheit kann es nicht geben, dazu sei unsere Gesellschaft zu komplex und zu vielseitig verwundbar. Infolgedes­sen ist die Verhältnismäßigkeit der bestimmende Faktor für jegliche Sicher­heitsüberlegungen, die ein Staat tätigt.

Es besteht weiterhin ein Unterschied zwischen der gefühlten Sicherheit und der tatsächlichen. So sterben laut statistischem Bundesamt jedes Jahr mehr als 5000 Menschen an Verkehrsunfällen, trotzdem wird die Bedrohung durch Terroristen als dringlicher und bekämpfenswerter wahrgenommen.

Als ein bedeutendes Ereignis wurde der 11.09.2001 selbstverständlich in der Popkultur aufgegriffen. Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia zählt al­lein 28 Filme, die auf den Anschlägen basieren[5]. Deutlich mehr Fil­me behan­deln „9/11“ als einen Handlungsaspekt. Unter ihnen sind massenkompati­ble kommerziell erfolgreiche Filme. Diese starke Präsenz des Themas trägt zu der als ständig gegenwärtig empfundenen Bedrohung bei, so dass die Angst vor ähnlichen Anschlägen nicht in der schnelllebigen Nach­richtenwelt untergeht.

3.3 Politische Interessenten an Angst

Nach dem 11. September planten unter anderen Deutschland und die USA einen innenpolitischen Reformkatalog. Anstatt die bestehenden Möglichkei­ten auszuschöpfen, wurden massenwirksame Änderungen entworfen. In Deutschland forderte der damalige Bundesinnenminister Otto Schily, die Kompetenzen der Bundeswehr auf Aufgaben der Polizei zu erweitern. Wei­terhin werden die Überwachungsmöglichkeiten der Polizei zunehmends de­nen der Geheimdienste BND, MAD und Verfassungsschutz angeglichen.

In den USA entstand nach dem Beschluss des oft kritisierten PATRIOT Act das neue Department of Homeland Security. Dieser Behörde wird vorgewor­fen, bewusst Angst in der Bevölkerung zu schüren, indem sie durch ihr „Ad­visory System“ die aktuelle „allgemeine Bedrohung“ angibt, ohne jemals Kriterien für die Gefahrenstufen veröffentlicht zu haben.[6]

In beiden Ländern werfen die Oppositionsparteien den Regierungen vor, die Angst des jeweiligen Volkes auszunutzen, um Interessen auf anderen Gebie­ten durchzusetzen. So ist mittlerweile geplant, die einst zur Terrorfahndung EU-weit beschlossene Vorratsdatenspeicherung im Internet auch für Urheber­rechtsdelikte zu nutzen. Der Bush-Regierung wird von Kritikern vorgewor­fen, den Irak­krieg ge­führt zu haben, um sich Iraks Ölvorkommen zu sichern.

3.4 Wirtschaftliche Interessenten an Angst

Gewisse Märkte leben von der Angst ihrer Kunden. Dazu zählen zum Bei­spiel der Personenschutz, aber auch Branchen, die nicht direkt in Zusammen­hang mit provozierter Angst zu stehen scheinen, wie Kinderschutz-Software-Hersteller. Ein Beispiel hierfür ist die Hamburger Firma Pan Amp, die aktuel­le Geschehnisse nutzt, um ihre Internet-Filter zu bewerben. Der Pan Amp Vorstand Bert Weingarten sieht die „Sicherheit des Landes“ durch Bomben­bauanleitungen im Internet „massiv gefährdet.“[7] Das Internet bezeichnet Weingarten in diesem Zusammenhang als „Cyber-Mek­ka zur Rekrutierung neuer Märtyrer“. Solche überspitzten Formulierungen die­nen offensichltlich dazu, die bestehende Gefahr übermäßig zu dramati­sieren. Pan Amp tritt offen an deutsche Kriminalämter heran, um Produkte anzuprei­sen.

Auch Märkte, auf die der Terrorismus keine direkten Auswirkungen hat, sind durch die generelle Angst beeinflusst. Ein Beispiel hierfür ist Antivi­ren-Soft­ware. Nach dem Platzen der „Dot-Com-Blase“ im Jahr 2000 sanken die Akti­enkurse branchenweit. Zu Beginn des Jahres 2001 begannen sich die NASDAQ-verzeichneten Firmen zu erholen. Der 11. September 2001 stellte für viele Unternehmen, hier exemplarisch der Virenschutzhersteller „Mc Af­fee“, einen Katalysator dar[8]. Die allgemeine Angst schien den Absatz der Soft­ware anzukurbeln, wenige Monate später legte sich der Effekt und die Aktie war Mitte des Jahres 2002 wieder auf dem Niveau, das sie vor dem Septem­ber 2001 hatte.

4. Öffentliche Überwachung

4.1 Überwachung als Standortfaktor

Im Rahmen des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ist es Aufgabe des Staa­tes, öffentliche Räume zu schützen und zu überwachen. Für die Wirt­schaft er­geben sich daraus gleichzeitig Vor- und Nachteile.

Jedes Unternehmen muss wie auch ein Volk vor unrechtmäßigem Verhalten geschützt werden. Ein Staat definiert die Grenzen des Legalen und über­wacht deren Einhaltung. Speziell bei der Problematik des Terrorismus sind Unter­nehmen auf staatlichen Schutz angewiesen, da zu seiner Bekämpfung um­fangreiche Strukturen und Mittel erforderlich sind, die beispielsweise ein Atomkraftwerksbetreiber nicht aufbringen könnte, da ihm neben Strukturen und Mit­tel auch Befugnisse fehlen. Somit liegt es im Interesse eines multina­tionalen Unternehmens, Standorte in einen Staat zu verlagern, der sie vor An­schlägen schützt. Zugleich haben Unternehmen die Möglichkeit, durch Lobbyisten Druck auf die Politik auszuüben, damit die eigenen Sicherheits­bedürfnisse befriedigt werden.

Andererseits bringen Sicherheitsmaßnahmen immer Aufwendungen mit sich. Somit gilt es für Unternehmen bei der Standortsuche, zwischen der ge­wünschten Sicherheit und den in Kauf genommenen Aufwendungen abzuwä­gen. Die Transaktionskosten sind der Posten, der sich für die Unternehmen nach dem 11.09.01 am drastischsten verändert hat.

Beispiele für Transaktionskosten sind Produktlieferungen, speziell in der Schifffahrt sind aufwendige Dokumentationen zur Pflicht geworden, um in amerikanischen Häfen zu ankern. Experten befürchten eine Atombombe in einem Frachtcontainer. Für Unternehmen ist es ebenso aufwendiger gewor­den, das heute immaterielle Gut Kapital zu verschieben. Nachdem Bin La­den die Attentate am 11.09. finanziert haben soll, wurden die Finanzkontrollen immens verschärft. Auch Geschäftsreisen haben sich deut­lich verkompliziert, durch Sicherheitsüberprüfungen müssen Reisende oft Stunden warten. Um diesem Negativ-Faktor entgegenzuwirken, hat die US-Regierung das private Unternehmen Accenture beauftragt, Grenz-Computer und -Datenbanken für 15 Milliarden Dollar zu erneuern.

Ein Staat kümmert sich gewöhnlich um die Abwehr von terroristischen Ge­fahren, meist durch seine Geheimdienste, nicht jedoch um den langfristi­gen Schutz einzelner, privater Einrichtungen. Teilweise aus Furcht vor der kon­kreten Gefahr, die sich nach den Anschlägen auf New York und Wa­shington verdeutlicht hat, teilweise aber auch durch die allgemeine Stimmung von Be­drohung sahen sich viele Unternehmen nicht ausreichend geschützt. Der New Yorker Thinktank „Conference Board“ errechnete, dass sich die Sicherheits­ausgaben großer US-Firmen um bis zu 50 Prozent erhöht hätten[9]. Die zusätz­lichen Aufwendungen werden zwischen 2001 und 2005 auf bis zu 27 Milliarden Dollar geschätzt. Das ist zwar deutlich weniger als zunächst ange­nommen, jedoch trotzdem eine Summe, die den Sicherheitsmarkt ankur­belt. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben im Jahr 2006 nach Schät­zungen der Washingtoner „Heritage Foundation“ 45 bis 70 Milliarden Dollar für die Sicherheit vor dem Terror ausgegeben, vor den Anschlägen waren es unter 20 Milliarden Dollar.

Die getätigten Ausgaben durch Staaten wie auch private Unternehmen wan­dern größtenteils in die Branche der Sicherheits- und Überwachungsdienst­leister. Aber auch andere Märkte profitieren von der Angst nach den Anschlägen des 11. September. 80 Prozent von Amerikas „kritischer Infra­struktur“, zum Beispiel Krankenhäuser oder Energieversorger, sind privati­siert. Zum einen müssen sie auf private Dienstleister zu ihrem Schutz zurückgreifen, zum anderen sind sie privat versichert und die Versicherungs-s­ummen sind nach jedem Anschlag weiter gestiegen. Gemessen daran, dass der tatsächliche Schaden durch Terrorismus bis heute relativ klein ist, haben die Versicherer einen hohen Mehrverdienst erwirtschaftet. Und sogar nach ei­nem Schaden, wie dem eingestürzten World Trade Centre steht eine Versicher­ung nicht zwingend in der Schuld: Die deutsche Allianz kommt den Forderungen des WTC-Pächters nach 800 Millionen Dollar bis heute nicht nach.

4.2 Überwachungssysteme

Die Attentäter bisheriger Anschläge traten zunächst als gewöhnliche Fahrgäst­e der Verkehrsmittel auf, die sie attackierten. Dies versetzt die Betreiber der potenziellen Anschlagsziele in die Lage, jeden Kunden, Gast oder Passanten als möglichen Terroristen zu beurteilen. Zum Schutz vor jegli­chen Bedrohungen gibt es eine Vielzahl von technischen Geräten, die Ge­fahren aufspüren sollen. Seit dem September 2001 ist der Markt für diese Geräte ra­sant gewachsen, die Investmentbank Credit Suisse spricht gar von einem „Wettrüsten gegen den Terror“[10].

Das amerikanische Unternehmen OSI Systems produziert seit 1993 unter dem Markennamen „Rapiscan“ Röntgen- und Gamma-Strahlens­canner. Die Geräte lassen sich sowohl stationär, beispielsweise an Flug­häfen, als auch mobil in Fahrzeugen zum Überprüfen von geparkten Autos nutzen. OSI Sys­tems verspricht, dass sich Waffen und Sprengstoffe in Ge­päck, Au­tos, Contai­nern und an Personen mit den Rapiscan-Produkten er­kennen las­sen. Jahrelang verlief der Aktienkurs von OSI Systems stabil, als Folge der Dot-Com-Blase sank er um die Jahrtausendwende leicht. Nach dem 11. Septem­ber gewannen die Aktien des Unternehmens um 500% an Wert[11].

Automatische Fingerabdruck-Identifikationssysteme (Afis) haben auch an europäischen Flughäfen Einzug gehalten. Verbreiteter als die registrierten Fingerabdrücke sind jedoch Reisepässe mit biometrischen Merkmalen wie der deutsche „e-Pass“, auf dem ein Passbild hinterlegt ist. In ihm steckt ein RFID-Chip, der über elektromagnetische Induktion auch ohne direkten Sicht­kontakt ausgelesen werden kann. Das Beraterunternehmen „Internatio­nal Biometric Group“ erwartet, dass der Jahresumsatz im Biometriemarkt von heute 2,1 Milliarden bis 2010 auf 5,7 Milliarden Dollar steigt.[12]

Zur Ortung von Personen – vordergründig Terroristen – buhlen zwei Verfah­ren um die Gunst der Käufer. Das von den USA betriebene Satellitenortungs­system GPS kann Sender im frei verfügbaren Modus auf 15 Meter genau bestimmen, das US-Militär behält sich vor, den genaueren „Precise Positio­ning Service“ nur verschlüsselt und alleine zu nutzen. Noch genauer lässt sich die Position eines Handys mit Hilfe eines IMSI-Catchers ermit­teln. In Deutschland sind die Geräte, meist des Herstellers Rohde & Schwarz, seit ei­nem Entschluss des Bundesverfassungsgerichtes 2002 zuläs­sig.

Die am weitesten verbreitete Überwachungstechnik ist die Videoüberwa­chung, auch CCTV. Vorreiter dieser Technik ist Großbritannien, dort sind etwa 4,2 Millionen Überwachungskameras installiert, Schätzungen zufolge wird jeder Brite täglich 300-mal gefilmt. In Deutschland gibt es noch unter einer Million Kameraüberwachungsanlagen, nahezu alle davon sind her­kömmliche, „dumme“ Kameras. Nach Angaben der deutschen Firma „Funk­werk plattec electronic“ hat der „Bedarf [...] seit den Anschlägen von New York und Madrid merklich zugenommen“[13]. Dieser „Bedarf“ ist sicherlich ein Produkt der allgemeinen Angst, die unter anderen von dem Vorsitzenden des „Fachverbandes Sicherheitssysteme“, Bernd Seibt, geschürt wird. Er konsta­tierte 2002 eine „unbefriedigende Nutzung“ der Videoüberwachung[14]. Die Marktforscher des Instituts „Frost & Sullivan“ prognostizieren bis 2010 ein weltweites Wachstum der CCTV-Industrie von über 11 Prozent[15].

Ein großer Teil dieses Milliardenmarktes wird zukünftig nicht mehr mit „dummen“ Systemen umgesetzt werden, sondern mit intelligenten Lösun­gen. Die englische Stadt Middlesbrough sorgte Anfang des Jahres 2007 für Schlagzeilen, als sie sprechende Kameras einführte. Diese Technik ist zwar nicht autonom, vermag aber im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen eine unmittelbare Reaktion zu äußern: Ein Sicherheitsmann kann über Lautspre­cher mit den Überwachten in Kontakt treten. Autonome Systeme können so­gar selbstständig Verhalten bewerten. Eine solche Kamera hängt im Frankfur­ter Flughafen, sie versucht, herrenlose Koffer aufzuspüren. Außerdem achtet die Kamera darauf, dass kein Gast bestimmte Bereiche betritt. Am Mainzer Hauptbahnhof läuft derzeit ein Test eines Gesichtserkennungssystems durch das Bundeskriminalamt und das amerikanische Unternehmen „L-1 Identity Solutions“, welches ähnliche Systeme schon unter anderem in Dubai, den USA, Pakistan, Russland und den Niederlanden installiert hat. Der deutsche Vertreter der Firma, Hartmuth von Maltzahn, kritisiert Deutschland für seine Datenschutzauflagen und die hohen Ansprüche der Behörden[16]. Das getestete System kann die anvisierte 100 prozentige Trefferquote nicht annähernd er­reichen.

Eine andere mäßig effektive Technik ist die Körperwärmemessung. Ausge­hend von der Annahme, Terroristen seien vor ihrer Tat besonders erregt und hätten somit eine höhere Körperwärme als übliche Reisende, werden in den USA Fluggäste durch Wärmesensoren überprüft. Bis jetzt wurden dadurch je­doch nur Menschen entlarvt, die unter Flugangst leiden sowie schwangere Frauen, deren Körperwärme grundsätzlich erhöht ist. Ähnlich erfolgreich verlief die Matrix-Analyse, eine Art Rasterfahndung, bei der das FBI ver­suchte, Terroristen aufzuspüren. Den Ergebnissen dieser Analyse zufolge gibt es in den USA 120.000 Menschen, die eine „hohe Terrorismuswahrschein­lichkeit“ aufweisen.

5. Einsatzgebiete von Sicherungsmaßnahmen

5.1 Ziviler Schutz

Eine Woche nach den Attentaten von New York und Washington, am 18. Sep­tember 2001, begann eine Serie von Anthrax-Anschlägen in den USA. Die Milzbrandsporen wurden in Briefen an hohe Politiker, Beamte und Medien­stellen geschickt. Die Schreiben in den Umschlägen enthielten mehr­heitlich Botschaften wie „Death to America“, „Death to Israel“ und „Allah is great“[17], so dass eine Verbindung zu den eine Woche zurückliegenden An­schlägen ver­mutet wurde. Schon nach wenigen Tagen gingen die Ermittler jedoch von ei­nem „lone wolf“[18], einem Einzelgänger aus, der nicht in Ver­bindung zu einer muslimischen Terrororganisation steht. In Folge der An­thrax-Briefe ver­schickten zahlreiche Trittbrettfahrer Briefe, die jedoch nur harmlose Substan­zen enthielten. Nichtsdestotrotz löste die Gefahr durch Milzbranderreger, die anscheinend jeden treffen konnten, eine Hysterie in den USA aus. Die Wirt­schaft reagierte, indem sie beispielsweise ABC-Schutzmasken nun auch an Privatleute verkauft und bewirbt. Das Unterneh­men „Dräger Safety“ hat den Markt erkannt: „In der heutigen Zeit können Rettungskräfte, Politiker und auch Zivilisten mit Kampfstoffen in Berüh­rung kommen.“[19] Noch deutlicher wird das Unternehmen auf seiner Pro­duktsübersichtsseite: „Die Luft um uns herum enthält eine Vielzahl von Stoffen. Besser, Sie sind vorbereitet.“[20] In Anbetracht der fünf Toten durch die Anthrax-Anschläge kann diese Gefah­reneinschätzung als gewagt be­zeichnet werden.

Eine zunehmend wichtige Rolle spielt die elektronisch geschaffene Sicher­heit bei privaten Großveranstaltungen. Aus Fußballstadien sind Überwa­chungskameras kaum mehr wegzudenken. Bei der Weltmeisterschaft 2006 wurde jedoch ein deutlich weitreichenderes Sicherheitskonzept angewandt. Zum Erwerb der Karten mussten sich die Käufer mitsamt Personalausweis­nummer registrieren, die Eintrittskarten waren mit RFID-Chips an eine Per­son gebunden. Zur Begründung dieser Maßnahmen verlautbarte August Han­ning, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, "Wir haben München 1972, wir haben den 11. September und wir haben die Ausschreitungen zur Fuß­ball-WM in Frankreich im Hinterkopf, all das gilt es zu verhindern"[21]. Weni­ger stark hervorgehoben wurden andere Eigenschaften der von Phillips gefertigten Karten: Kartenfälschungen wurden radikal erschwert und der Schwarzmarkt sollte möglichst unterdrückt werden. Auch seien die Biome­trie-Tickets eine Chance für das „Image Deutschlands als Hochtechnologie­standort“[22], so der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.

5.2 Staatlich initiierter Schutz

Die größten Änderungen in den Sicherheitsinvestitionen gab es seit dem 11. September 2001 im Transport- und Verkehrsmittelgeschäft, dort vorrangig bei Flughäfen. Neben den schon beschriebenen Sicherheitstechniken ver­traut die Bundesrepublik Deutschland auf das Mehr an Sicherheit, welches biome­trische Pässe bewirken sollen. Ab November 2007 wird der deutsche „e-Pass“ neben einem Passbild auch Fingerabdrücke enthalten. Produzent der Reisepässe ist die seit 1994 privatisierte Bundesdruckerei. Abseits von si­cherheitsrelevanten Bedenken ist es vordergründig das Ziel dieses Unterneh­mens, Pässe zu verkaufen, beispielsweise nach Venezuela. Aber auch die hiesige Politik zeigt sich begeistert von den technischen Möglichkeiten, so ist der „e-Pass“ gemäß dem damaligen Innenminister Otto Schily „der wichtigs­te Baustein im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und den internatio­nalen Terrorismus“[23]. Das Innenministerium wies Kritik von Da­tenschützern von sich, aber auch technischen Mängeln wie den Hinweisen des Chaos Computer Club zur Fälschbarkeit biometrischer Merkmale ent­gegnete es harsch: „Der Chaos Computer Club soll [...] sich mit Hackern beschäftigen und nicht mit dem Thema Sicherheit“[24].

Ein Trend, der sich nach dem 11. September 2001 beschleunigte, ist die Pri­vatisierung staatlicher Gewalt. Durch den Zusammenschluss der Firmen „Wackenhut“, „Serco“ und „Group 4 Falk“ zu „Group 4 Securicor“ (G4S) 2002 ist ein Unternehmen entstanden, welches den globalen Sicherheits­markt weitgehend allein bestimmt. Allein in 63 US-amerikanischen Privatgefäng­nissen wacht G4S über etwa 70.000 Gefangene. In Deutschland ist es recht­lich schwieriger, Gefängnisse privat zu betreiben, so dass die ersten Privatgefäng­nisse lediglich teilprivatisiert sind, in Hessen durch Serco. Welt­weit beschäf­tigt G4S nach eigenen Angaben über 470.000 Mitarbeiter, deren Einsatzgebiete sich von Gebäudeschutz über Geldtransporte bis hin zu Söld­nerdiensten erstrecken. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde das Mili­tärbudget der USA laufend gekürzt, gleichzeitig wurde auch das Militär selbst verkleinert. Die arbeitslosen Soldaten arbeiten nun häufig als Ange­stellte bei Sicherheitsunternehmen wie G4S. Nach „9/11“ gab es wieder einen erhöhten Bedarf an Soldaten, so dass Regierungen, voran die USA, pri­vate Soldaten anheuern und ihnen so ein Vielfaches der Gehälter einfa­cher Soldaten zahlen. Allein im Irak gibt es 20.000 private Sicherheitskräfte, die dort neben diplomatischen Einrichtungen beispielsweise Pipelines bewa­chen. Die Firmen „CACI International“ und „Titan“ betreiben dort Gefäng­nisse. Die schlechte Führung der Gefängnisswärter durch private Dienstleister dort wird heute als ein Grund für die Folterungen im Gefäng­nis Abu Ghraib auf­geführt. Während die staatlichen Soldaten, die in die Misshandlungen verwi­ckelt waren, durch Militärorgane bestraft wurden, ga­ben „CACI“ und „Titan“ an, durch das Pentagon nicht über die Taten ihrer Mitarbeiter informiert ge­worden zu sein, sodass sie nichts unternahmen[25]. Der für den Irak zuständige Zivilverwalter Paul Bremer befreite die privaten Angestellten ausdrücklich vom irakischen Recht, sie arbeiten in einer Grau­zone. Es liegt nahe, das von dem Ex-FBI Agenten William Hinshaw gepräg­te Zitat über Wackenhut auf diese privaten Gefängnisbetreiber anzuwenden: „If you want a dirty job done, call Wackenhut“[26]. Das Ausla­gern „schmutziger Arbeit“ an Private ver­einfacht sonst schwierige Aufgaben wie Verhöre potenzieller Terroristen.

6. Fazit

Die Gefahr eines terroristischen Anschlages ist in der Wahrnehmung Vieler auch nach über fünf Jahren sehr präsent - nicht zuletzt durch Anbieter, die ihre sicherheitsversprechenden Produkte mit übertriebenen Szenarien anprei­sen. Aber auch die Politik wird nicht müde, die Gefahr eines sich – eventuell in Deutschland – wiederholenden 11. September zu betonen um ihre Interes­sen durchzusetzen. Der Trend der Privatisierung ehemals staatli­cher Kompe­tenzen macht auch vor dem Sicherheitssektor nicht halt, sogar Soldaten werden über Konzerne beschäftigt.

Ein endgültiger Sieg gegen den internationalen Terrorismus scheint auch langfristig nicht realistisch, so dass die Argumentation der von Terrorangst lebenden Branchen sich nicht ändern wird. Viel eher scheint es wahrschein­lich, dass die Firmen ihr aggressives Auftreten in den nächsten Jahren noch verschärfen werden, schließlich basiert Wirtschaft auf Wachstum.

Es droht die Gefahr, dass sich die wahrgenommene Bedrohung im Bewusst­sein vieler Menschen verankert und irgendwann unabhängig von konkreten, durchaus existenten Bedrohungen steht. Auf das Maß an Sicherheits- und Überwachungsinitiativen, welches vor dem 11. September herrschte, wer­den die westlichen Industriestaaten mittelfristig vermutlich nicht zurückkeh­ren. Als Folge werden die Kosten für private Unternehmen, die sich schützen wollen, steigen. Aber auch Regierungen werden vermehrt dem Sicherheitsbe­dürfnis ihrer Bürger folgen. Einen weiteren Markt stellen Privat­kunden dar, denen Dienstleister Sicherheit verkaufen wollen. Somit stellt die Sicherheits­industrie einen aussichtsreichen Markt dar, der jedoch auf­grund seiner politi­schen Bedeutung kritisch beobachtet werden sollte.

Literaturverzeichnis

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[6] Ziegler, 2003

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[8] Aktienkurs siehe Anhang

[9] Fischermann, 2004

[10] http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/sicherheitstechnik

[11] Aktienkurs siehe Anhang

[12] Boeing, 2006

[13] Kneip, 2007

[14] http://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Fachverbaende/Sicherheitssysteme/Presse/Jah­respressekonferenz/Seibt_pk2005.pdf

[15] Boeing, 2006

[16] Kneip, 2007

[17] http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Anthraxnote2.jpg

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[20] http://www.draeger.com/STms/internet/site/MS/internet/MI-de/ms/NBC/Introduction/intro_nbc.jsp

[21] http://www.heise.de/newsticker/meldung/71548

[22] Boeing, 2006

[23] http://www.businessportal24.com/de/article/094dbcad43ebb43c6af556e52a4f0ed5

[24] http://www.ccc.de/biometrie/reaktion

[25] Borger, 2004

[26] Connolly, 1992

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Details

Titel
Entwicklungen der Sicherheits- und Überwachungsindustrie in Folge der Attentate vom 11. September 2001 - Ursachen und Auswirkungen des Sicherheits-Booms
Note
15 Punkte
Autor
Jahr
2007
Seiten
21
Katalognummer
V110984
Dateigröße
380 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklungen, Sicherheits-, Folge, Attentate, September, Ursachen, Auswirkungen, Sicherheits-Booms
Arbeit zitieren
Martin Fischer (Autor), 2007, Entwicklungen der Sicherheits- und Überwachungsindustrie in Folge der Attentate vom 11. September 2001 - Ursachen und Auswirkungen des Sicherheits-Booms, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110984

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