Adel gegen Monarchie - Die Adelskriege in Uganda im 19. Jahrhundert


Referat (Ausarbeitung), 1994

18 Seiten


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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Teil I: Ausbau der Macht des Königs
1. Entstehung des Königreiches Buganda
2. Schaffung eines Verwaltungssystems
3. Kampf um die Macht
4. Uneingeschränkte Macht des Kabaka
5. Handel mit den Arabern

Teil II: Kampf des Adels gegen den König
1. Kabaka Mutesa: Der Beginn des königlichen Machtverfalls
2. Mwanga und die Adelskriege

Literaturverzeichnis

Vorwort

Am 18. Juni 1894 erklärte Großbritannien das Königreich Buganda zum Protektorat und gab ihm den Namen Uganda.[1] In der Folgezeit vergrößerte sich Uganda durch den Anschluss der Königreiche Bunyoro, Toro, Ankole, Lango, Busoga und Teso wesentlich. Bis heute besetzen die Baganda wichtige Posten und Ämter, worin sich die einstige Macht des jahrhundertealten Königreiches in der Zwischenseenregion spiegelt.[2]

Im Folgenden soll untersucht werden, wie es zu dem Konflikt zwischen dem Adel und dem König (Kabaka) kam, der letztendlich zur Entstehung des Protektorats führte.

Teil I: Ausbau der Macht des Königs

1. Entstehung des Königreiches Buganda

Seit dem 14. Jahrhundert gab es in dem Kernland des späteren Buganda große Wanderungsbewegungen von sowohl ackerbau- als auch viehzuchttreibenden Stämmen. Von den bereits sesshaften Stämmen wurden diese integriert und es bildeten sich autonom in geschlossenen Siedlungseinheiten lebende clans.[3] An der Spitze der clans standen die clan-heads (Bataka), die von allen Mitgliedern des clans gewählt wurden, ihrer Kontrolle unterstanden und jederzeit absetzbar waren. Ihre Aufgaben waren die Überwachung einer sinnvollen Nutzung des Gemeineigentums an Land und Vieh als ökonomische Basis, Beilegung von Streitigkeiten sowie religiöse und zeremonielle Aufgaben.[4]

In der folgenden Zeit kam es aufgrund des äußeren Drucks durch bereits konsolidierte Nachbarländer, z. B. Bunyoro [5], auf die einzelnen clans, zur Bildung einer lockeren clan -Konföderation. An ihrer Spitze stand der Sebataka [6], dessen Macht ähnlich den Bataka begrenzt war. Seine Aufgabe war die gemeinsame Verteidigung gegen äußere Feinde und die Regelung der Beziehungen untereinander.

Während die Baganda -Überlieferung in diesem Zusammenhang von der Einigung der clans als Werk des ersten KabakaKintu berichtet, muss man eher davon ausgehen, dass der gesamte Prozess der Herausbildung eines Königtums mehrere Jahrhunderte in Anspruch nahm.[7]

2. Schaffung eines Verwaltungssystems

Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert kam es zu einer Veränderung der Gesellschaftsstrukturen, in dessen Verlauf die clans in lineages (siga) und sub-lineages (mutuba) auseinanderbrachen. Grund hierfür war ein Bevölkerungswachstum und eine damit einhergehende Landknappheit. So wanderten ganze clan -Teile in noch unbewohnte Gegenden, was eine einheitliche Verwaltung des Landes unmöglich machte, und der Besitz an Grund und Boden nunmehr an die einzelnen Gruppen fiel.[8]

Die so entstehende Vermischung der clans untereinander machte die Schaffung eines neuen Verwaltungssystems auf territorialer Grundlage notwendig. Die in der Konföderation entstehenden Posten und Ämter wurden von den clan -Oberhäuptern (Bataka) an sich gerissen, ihre Macht und ihr Reichtum wuchsen, und es entstand eine Art Adelsschicht, die in zunehmenden Maße über den ehemaligen Gemeinbesitz verfügte.[9]

3. Kampf um die Macht

Die Ämter waren innerhalb des clans erblich. Ebenso waren die Ämter bei Hofe des Kabakas fest in den Händen der clans, siga und mutuba. Dies bedeutete die Abhängigkeit des Kabakas vom Gentiladel.[10]

Die clans waren patrilinear, während die königliche Familie matrilinear organisiert war. Da der Kabaka mehrere Frauen aus verschiedenen clans hatte, konnte jeder clan auf die Stellung des Thronfolgers hoffen. Der damit verbundene Macht- und Prestigezuwachs führte zu blutigen Fehden zwischen den clans. Dieser Konkurrenzkampf, gaben dem Kabaka schließlich die Möglichkeit in das Erbfolgesystem aktiv einzugreifen.[11] So war Mutebi der erste König, der effektiv in die Erbfolgeregelung eingriff, was zum ersten großen Konflikt zwischen dem König und den clan-heads führte.[12] Trotz des Widerstandes der clan-heads, die ihre alten Privilegien zu verteidigen hatten, gelang es Mutebi seine eigenen Kandidaten in Ämter einzusetzen.

Laut Kiwanuka soll er die chiefs der Bezirke Busujju und Singo unter dem Vorwand der Verschwörung abgesetzt und seine eigenen Günstlinge eingesetzt haben.[13] Die Ziele des Kabaka und der clan-heads traten immer deutlicher hervor: Während der Kabaka versuchte, sich der Kontrolle der clan-heads zu entziehen und Herrschaft über das gesamte Land zu erlangen, strebten die clan-heads ihrerseits eine vom Kabaka unabhängige Kontrolle über das gesamte Land an.[14] Jedoch war es der Kabaka, dem es gelang, nach und nach seine Macht stetig auszubauen. „But from about 1700 to 1825 practically every successor to the Buganda throne had to fight for it [...]” [15], was daran lag, dass die chiefs nur einen seiner Rivalen - es gab meistens mehrere erbberechtigte Prinzen - zu unterstützen brauchten, um den Kabaka zu stürzen. „From the beginning of the eighteenth century one notices a growing tendency towards violence and civil strife.“ [16] Es wurden Könige gestürzt und Intrigen gegen Nachfolger gesponnen. „[...]Kiganda society concealed a life of fear and anxiety [...]“ [17], trotzdem wurde Buganda ein stark zentralisiertes Königreich.

Mit der Schaffung neuer Ämter gelang es dem Kabaka schließlich, einen Konkurrenzkampf zwischen den Bataka zu entfachen, die sich um der Posten Willen seinen Interessen zu beugen hatten.[18] Mit der Einsetzung von Bakungu und Batongole schuf der Kabaka eine neue Schicht von Amtsadel, der durch den Erhalt von nichterblichen Amtsländereien von ihm abhängig war, d. h. nach Ausscheiden aus dem Amt mussten sie ihre Ländereien wieder an den Kabaka abgeben.[19] Überdies mussten sie die meiste Zeit des Jahres am Hofe des Kabaka leben, da fast täglich Sitzungen der Ratsversammlung (Lukiko) stattfanden. In diesem Rat saßen ferner die beiden wichtigsten Beamten, der Katikiro - als oberster weltlicher Beamte - und der Kimbugwe - als oberster religiöser Beamte.[20] Es wurden alle politischen und administrativen Belange behandelt, ohne dass die Mitglieder großen Einfluss auf die nur vom Kabaka gemachten Vorschläge gehabt haben dürften.

Zwar besaßen sie das Recht Einspruch zu erheben und Kritik zu üben, doch sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden, dass sie vom Herrscher abhängig waren.[21]

In der Literatur gibt es dazu verschiedene Meinungen: die einen gehen davon aus, dass der König nicht rechtlich an die Zustimmung seines Rates gebunden war, jedoch jederzeit absetzbar war. Die anderen schreiben, dass seine Macht absolut war.[22] Meiner Meinung nach hing die Einflussnahme des Adels in der Lukiko auf den Kabaka von der Beziehung zu seinen Beamten ab. Es ist anzunehmen, dass der König wenigstens einen Vertrauten unter den Beamten hatte, auf dessen Rat er Wert legte, und der somit gewissen Einfluss auf ihn ausüben konnte. Wahrscheinlich handelte es sich hierbei um den Katikiro, den Kimbugwe oder wahrscheinlicher um den Kasujju, der Premierminister und immerhin Oberaufseher über die Söhne des Kabaka war.[23] Allerdings bestimmten alle drei Personen den Thronfolger und waren allein aufgrund dieser Tatsache vermutlich Vertrauensleute des Kabaka.

Die Hauptstadt (Kibuga) mit der Residenz des Kabaka (Lubiri) war das politische Zentrum Bugandas. Von der Kibuga ging ein breit angelegtes Wegenetz aus, das alle Amtsländereien sowie Verwaltungsdistrikte miteinander verband. Am Hof des Kabaka lebten seine Frauen, hunderte Pagen, Dienstleute und Sklaven.[24] Das Land war in 10 Distrikte eingeteilt, die in mehrere Unterdistrikte unterteilt waren. Jeder Verwaltungseinheit stand ein vom Kabaka eingesetzter Beamter vor. Diese hatten wie die clan-heads/Bataka und die Verwalter der Batongole - und Bakungu -Ländereien die Anweisungen des Kabakas und/oder ihrer Landesherren unverzüglich auszuführen. Aufgabe der Batongole und Bakungu war es, die Infrastruktur des Landes aufrecht zu erhalten und die Residenz des Kabakas zu versorgen. Zu diesem Zweck mussten die Bauern, die auf den Amtsländern lebten, einen Teil ihrer Abgaben in Arbeitszeit leisten.[25]

Diesem System konnten sich die Bauern nicht entziehen. Allerdings konnten sie jederzeit ihren Landesherren verlassen und bei einem anderen Adligen unterkommen. Hierin lag auch der Unterschied zu einem Sklaven, von denen es jedoch nur wenige männliche gab. Dies hatte seine Ursache in der Bedeutung der Frau in der Baganda -Gesellschaft: ihre Aufgabe war der Anbau der aus Südasien stammenden Banane, die sich aufgrund ihrer ganzjährigen Anbaufähigkeit zum Grundnahrungsmittel der Baganda entwickelte. Somit konnten „[...] auch die nicht in der Landwirtschaft Tätigen in größerer Zahl versorgt werden [...]“ [26]

4. Uneingeschränkte Macht des Kabaka

Anfang des 18. Jahrhunderts begann Buganda in immer stärker werdendem Maße mit ausgedehnten Raub- und Eroberungszügen in Nachbarländer.[27] Gestützt auf eine gut organisierte Flotte und Heer deckten die Baganda somit ihren Bedarf an Rohstoffen wie Salz und Eisen, aber auch an Frauen. So sollen in Buganda dreieinhalb mehr Frauen als Männer gelebt haben.[28] Bis Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Buganda sein Staatsgebiet erheblich ausgedehnt und alle umliegenden Länder tributpflichtig gemacht.[29] Mit jedem neu gewonnenen Territorium wurden neue Posten und Ämter geschaffen, deren Besetzung vom Kabaka abhängig war. So gelang es ihm nach und nach die Macht der Bataka zu brechen, bis er im 19. Jahrhundert uneingeschränkter Herrscher Bugandas wurde.[30] Der Kabaka war nun Staatschef, Heerführer und oberster Richter. Mit einer Verfügungsgewalt über das Land und seine Bewohner war er zugleich Herr über Leben und Tod.[31]

Der Adel versuchte durch die Entsendung seiner Söhne als Pagen an den Hof des Kabakas Privilegien zu sichern[32] und, da die Pagen zur künftigen Führungsschicht des Landes erzogen wurden, Ämter und Posten innerhalb ihrer lineages zu erhalten. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass der Kabaka selbst die Wahl der Bataka beeinflusste. So mussten im Rahmen der Initiations-Riten die neugewählten Bataka der clans, lineages und sub-lineages dem Kabaka vorgestellt werden, der die Wahl ablehnen und die Wahl eines anderen Erbberechtigten verlangen konnte. Dies gab ihm die Möglichkeit, Oppositionelle von vornherein auszuschließen.[33]

5. Handel mit den Arabern

In der Mitte des 18. Jahrhunderts kam es zu ersten noch indirekten Kontakten mit dem ostafrikanischen Küstenhandel. Erst unter Kabaka Suna II kam es um das Jahr 1850 zu direkten Kontakten mit arabischen Händlern, die mit dem Kabaka persönlich handelten.[34] Erst wenn er seine Geschäfte abgewickelt hatte, durften die Händler ihre restlichen Waren auch dem Adel des Landes anbieten. Die wichtigsten Handelsgüter waren Perlen, Glasprodukte, Spiegel, Uhren und Baumwollstoffe, Muschelgeld und besonders Schusswaffen im Austausch für Sklaven und Elfenbein.[35]

Durch seine militärische Macht schützte der Kabaka sein Handelsmonopol und verbot den muslimischen Händlern aus Zanzibar sogar Handel mit den Nachbarstaaten zu treiben, weil man fürchtete, die Hegemonialstellung in der Region zu verlieren. Besonders der Erbfeind Bunyoro sollte nicht in den Besitz von Feuerwaffen gelangen, um nicht zu einer ernsten Bedrohung für Buganda zu werden.[36]

Teil II: Kampf des Adels gegen den König

1. Kabaka Mutesa: Beginn des königlichen Machtverfalls

Mit der Inthronisierung des Kabaka Mutesa im Oktober 1856 sollte für die Baganda ein neues Zeitalter anbrechen.[37] Mutesa war der letzte absolutistische Herrscher über das Königreich Buganda. Bereits am Ende seiner Herrschaft zeichnete sich der Beginn einer völligen Umstrukturierung der gesellschaftlichen und politischen Strukturen des Landes ab, was den unweigerlichen Machtverlust des Thronnachfolgers Mwanga zur Folge hatte.

Nachdem Mutesa seine Macht gesichert hatte, indem er sich gegen seinen Rivalen Prinz Kajumba durchgesetzt hatte und 63 potentielle Thronerben hinrichten ließ, öffnete er sein Land wieder für den Handel mit den Arabern aus Zanzibar. Diese waren ab 1860 ständig am Hofe des Kabakas präsent.[38]

In den 1860er Jahren stellte Mutesa ein stehendes Heer auf. Oberbefehlshaber wurde der Mujasi, der den Rang eines hohen Distriktverwalters bekam und die Organisation der Leibwache des Kabaka übernahm. Die Soldaten waren in jedem Distrikt stationiert und bekamen Land anstelle von Sold. Mit der mit Gewehren ausgerüsteten Leibwache schuf Mutesa sich ein starkes Machtinstrument, um den Adel zusätzlich zu kontrollieren.[39]

Im Jahr 1862 kamen die ersten Weißen nach Buganda.[40] Es waren die Afrikareisenden John Hanning Speke und James Grant, die auf der Suche nach der Quelle des Nils einige Zeit am Hofe Mutesas verweilten.[41] In den folgenden Jahren nahmen zunächst jedoch die arabischen Händler Einfluss auf Mutesa. Sie dienten ihm als Schreiber und Übersetzer, lehrten ihn arabisch und nahmen selbst auf seine Kleidungsgewohnheiten und Bräuche Einfluss. Natürlich war Mutesa aktiv an dieser Entwicklung beteiligt, denn er wollte zum einen die Araber aufgrund ihrer Fähigkeiten an seinen Hof binden und zum anderen sie von einem Handel mit Bunyoro abhalten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Araber Untertanen des Kabaka wurden und sogar zu Amtsträgern ernannt wurden. Der Kabaka verordnete um 1869 seinen Untertanen den Islam und ließ eine Moschee im Zentralbereich seines Palastes bauen.[42] Für diese Moschee schuf er ein eigenes Ministerium.

Einige Jahre später kam es jedoch zum ersten großen Konflikt zwischen Mutesa und den Moslems: ab 1870 kamen ehemalige Soldaten aus Ägypten, die in die Leibwache des Kabaka integriert wurden. Auch moslemische Händler aus Khartoum ließ Mutesa nach Buganda, die den Kabaka darauf hinwiesen, „[...] dass nur derjenige die Gebete leiten dürfe, der selbst beschnitten sei [...]“ [43] Weil Mutesa aus traditionellen Gründen das islamische Beschneidungsritual aber ablehnte, verweigerten die Pagen und die sog. reader (Pagen, die lesen und schreiben konnten) ihre Teilnahme an von Mutesa geleiteten Gebetsstunden. Aufgrund dieser Gehorsamsverweigerung gegenüber dem Kabaka ließ Mutesa alle jene, die sich weigerten, verbrennen.[44]

Im April 1875 kam Sir Henry Morton Stanley, ein britisch-amerikanischer Journalist und Abenteurer, an den Hof Mutesas.[45] Da Buganda seit einigen Jahren durch die Expansionsversuche Ägyptens stark gefährdet war, nahm Mutesa die Empfehlung Stanleys an, christliche Missionare einzuladen, somit Kontakte zu mächtigen europäischen Staaten herzustellen und dadurch die notwendige Rückendeckung gegenüber Ägypten zu haben.[46]

Im Jahr 1877 gelangten die ersten anglikanischen Missionare der Church Mission Society (C. M. S.) nach Buganda.[47] Sie lehrten dem Kabaka die lateinische Schrift und die Gebote der Bibel während der Audienzen, an denen auch der anwesende Adel sowie etliche Pagen teilnahmen. Dieser Unterricht war jedoch auf den Palast beschränkt und Mutesa verbot jedem näheren Kontakt zu den Missionaren.[48]

Als im Jahr 1879 auch die katholischen White Fathers aus Frankreich Buganda besuchten, hob Mutesa wenig später das Verbot auf, die Missionare aufzusuchen.[49] Er erlaubte sogar den Unterricht in den Missionsschulen, an dem viele Pagen teilnahmen. Genau wie im Handel versuchte Mutesa zunächst die Fähigkeiten der Missionare für sich allein in Anspruch zu nehmen und begrenzte deshalb ihre Aktivitäten auf den Hof. So entstand die für Ost-Afrika einzigartige Situation, dass die verschiedenen Glaubensrichtungen nicht in voneinander abgegrenzten Gebieten ihre Missionstätigkeit vornehmen konnten.[50] Die religiöse Rivalität entfaltete sich somit direkt am Hof des Kabaka. Überdies führte die Uneinheitlichkeit der christlichen Lehre zu großer Verwirrung bei Hof.[51]

Auf der einen Seite war es dem Kabaka somit möglich, die gesamte Führungselite des Landes, einschließlich der Missionare und Araber, zu kontrollieren, auf der anderen Seite überließ er dem Adel jedoch die freie Wahl der Glaubensrichtung. Während die Araber die Eckpfeiler der bagandischen Gesellschaft, nämlich Polygamie und Sklaverei, nicht angetastet haben, sondern sich weitestgehend in die Gesellschaft integrierten, nutzten die christlichen Missionare ihren wachsenden Einfluss auf die spätere Führungsschicht, die Pagen, um die Gebote der Bibel durchzusetzen. Dadurch gelang es den Missionaren, den absolutistischen Herrschaftsanspruch des Kabaka bei den Pagen zu unterminieren und, was weitaus schwerer wog, die Autorität des Kabaka auf sie selber zu übertragen.[52] Jedoch kann man sagen, dass Mutesa an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig war, hatte er doch gegen die „rebellischen“ Pagen nicht konsequent durchgegriffen, wie er es einige Jahre zuvor noch getan hatte. Möglicherweise ist Mutesas Unentschlossenheit auf dessen fortlaufende Erkrankung zurückzuführen, die schließlich zu seinem Tod im Jahr 1884 führte.[53]

2. Mwanga und die Adelskriege

Nachfolger Mutesas wurde sein knapp 20 Jahre alter Sohn Mwanga, dessen Thronfolge sich ohne größere Konflikte vollzog. Mittlerweile hatten sich jedoch auf Basis der Religionen - Moslems, Protestanten, Katholiken und Anhänger der Kiganda -Religion - innerhalb des Adels vier politische Interessensgruppen herausgebildet. Insbesondere die Polarisierung der jüngeren Amtsträger und Pagen war dem alten Adel ein Dorn im Auge.[54]

Im Rahmen der europäischen Penetration in Afrika versuchten die aufgebrachten Araber Mwanga gegen die Weißen aufzuwiegeln. Es gelang jedoch dem christenfeindlichen Katikiro Mukasa und adligen Anhängern der Kiganda -Religion, Einfluss auf den Kabaka zu nehmen.[55] Sympathisierte der junge Kabaka zunächst noch mit den Konvertiten - die größtenteils in seinem Alter waren -, hat er dann jedoch aufgrund der Intrigen ihre Loyalität in Zweifel gezogen: sie waren „[...] in den Augen des Kabaka zu Verrätern der Autonomie Bugandas und seines Herrschers geworden.“ [56]

Im Januar 1885 ließ Mwanga drei Schüler der protestantischen Mission hinrichten, weil zwei von ihnen angeblich mit dem Missionar Mackay unerlaubt das Land verlassen wollten.[57] Im Herbst ließ Mwanga den anglikanischen Bischof für Ost-Afrika, Hannington, der sich auf dem Weg nach Buganda befand, in Busoga ermorden.[58] Gleichzeitig verbot Mwanga den Besuch der Missionsschulen. Die reader widersetzten sich jedoch diesem Befehl und besuchten die Missionare nun bei Nacht. So entstand quasi eine Untergrundbewegung mit einem System geheimer Verbindungen und Fluchtwege. Ihren Höhepunkt erreichte die Christenverfolgung mit der Hinrichtung von 32 Pagen bei Hof im Mai 1886:[59] die Pagen hatten sich geweigert, an homosexuellen Praktiken teilzunehmen. Als Mwanga bewusst wurde, dass er mit den Pagen auch den politischen Nachwuchs eliminierte, rehabilitierte er die Überlebenden und gab ihnen bedeutende Ämter.[60]

Eine Erklärung für Mwangas verwirrendes Verhalten findet man bei Kiwanuka:[61] Danach sollen eine Reihe von Katastrophen an seinem Verhalten Schuld gewesen sein: kurz nach seiner Inthronisierung soll eine Epidemie die Hauptstadt heimgesucht haben, der viele seiner

chiefs und Frauen zum Opfer gefallen sind; er ließ eine neue Hauptstadt bauen, die nach ihrer Fertigstellung einer großen Feuersbrunst zum Opfer fiel; eine Sonnenfinsternis nahmen die Araber zum Anlass, großes Unglück vorherzusagen; unterdessen brannte der Palast der Queen-Mutter sowie 25 Häuser ab; gleichzeitig kenterte Mwangas Handelsschiff; auch auf militärischem Gebiet gab es nur Niederlagen, so eine große Niederlage gegen Bunyoro, bei der auch der bagandische General getötet wurde; Mwanga wurden die Aktionen der Europäer in Ost-Afrika zugetragen sowie die bevorstehende Ankunft des Bischofs Hannington aus Richtung Busoga: Busoga wurde aber als die Hintertür Bugandas bezeichnet. In der Kiganda -Gesellschaft war jeder, der ein Haus durch die Hintertür betrat entweder ein guter Freund oder ein Feind. Da Bischof Hannington kein guter Freund von Mwanga war, gab er den Befehl diesen zu töten.

Zweifelsohne werden diese Katastrophen den jungen Mwanga politisch beeinflusst haben, dennoch ist seine Handlungsweise nicht von übertriebenem Aberglauben geprägt, sondern weist eine gewisse politische Weitsicht auf. So ist auch die verwirrende Rehabilitierung der Konvertiten darauf zurückzuführen, dass Mwanga sich ein nur ihm ergebenen Verwaltungsstab schaffen wollte, um sich somit der Bevormundung des alten Adels zu entziehen.[62] Er schuf ein stehendes Heer aus vier großen, mit Gewehren bewaffneten Regimentern, deren Anführer, zwei Moslems sowie ein Katholik und ein Protestant, als Batongole auch Ländereien bekamen. Tausende von jungen Männern strömten mit ihren Waffen zu den neuen Amtsinhabern, so dass sich auf deren Bitongole im Jahr 1888 rund 100.000 junge Männer befanden.[63]

Die Folge war, dass der alte Adel seine Gefolgsleute und somit seine Macht verlor. Da die vier Bitongole kein traditionelles Amtsland mit ansässigen Bauern waren, musste der Unterhalt der Soldaten über Geschenke des Kabaka oder mittels Raubzüge gesichert werden. War es einst Tradition, dass der Kabaka bei Amtseintritt eine Reise durch sein Land unternahm, bei dem die Bevölkerung Abgaben zu entrichten hatte, kam es nun unter Mwanga zu großen Raubzügen. So plünderten die Regimenter des Königs das Land aus, ohne Rücksicht auf den alten Adel, Tempel der Götter und sogar Mitglieder des Königshauses zu nehmen.[64] Ferner verstieß Mwanga gegen geltendes Recht und Tradition, als er Kriegsbeute nicht selber oder durch den kriegführenden General verteilte, sondern irgendeinen seiner Günstlinge für diese Aufgabe ernannte.

Zum endgültigen Bruch zwischen altem Adel und Kabaka kam es, als Mwanga selbst von ihnen verlangte, sich mit körperlicher Arbeit an der Aushebung eines Sees zu beteiligen.[65] Außerdem setzte er seine Günstlinge, junge Pagen, für die Überwachung der Arbeiten ein. Diese Oberaufseher hatten die Macht über Leben und Tod der Arbeiter und durften Nachlässigkeiten oder Verstöße umgehend ahnden.[66]

Die alte Führungsschicht hatte dem Kabaka und seinem Heer nichts entgegen zu stellen. Ohne Macht, lediglich mit bedeutungslosen Titeln ausgestattet, waren sie zwar wahrscheinlich auch mit Waffen ausgerüstet, aber „[...] they were like generals without armies because their followers had joined the Bitongole of the young chiefs.“ [67] Die einzige Möglichkeit die den alten chiefs verblieb, war einen Keil zwischen Kabaka und die reader zu treiben. So versuchte der alte Adel die verschiedenen Aktivitäten der Europäer in Ost-Afrika gegen die reader einzusetzen und abermals auf die Gefahr des Verrats an die europäischen Mächte hinzuweisen. Das Misstrauen Mwangas wurde geweckt und es kam auch immer mehr zur offenen Brüskierung seiner Befehle. Schließlich versuchte Mwanga die reader aller fremden Religionen, einschließlich der vier Regimenter, deren Anführern sowie die Missionare loszuwerden. Er wollte sie im Rahmen einer Plünderungsaktion am 9. September 1888 auf einer Insel im Viktoria-See aussetzen und verhungern lassen.[68] Der Plan wurde jedoch bekannt und bereits am 10. September stürzten alle drei religiösen Gruppen den Kabaka Mwanga, der ans Südende des Viktoria-Sees flüchtete.[69] Sie setzten wider aller Tradition Mutesas ältesten Sohn Kiwewa auf den Thron.

Auf die Verteilung der Macht hatte Kiwewa jedoch keinen Einfluss mehr, vielmehr wurden die Posten und Ämter von einer Adels-Oligarchie vergeben und Regimenter abgebaut.[70] Wenige Wochen später kam es jedoch zum Bürgerkrieg zwischen Moslems und Christen, weil man sich über eine Machtverteilung nicht einigen konnte. Zudem waren die Ziele der Moslems und Christen zu unterschiedlich, um eine friedfertige Lösung zu finden: die Moslems wollten Buganda in die islamische Welt einbinden, während die Christen Anschluss an die Europäer suchten.[71] Die Christen wurden zunächst vertrieben und flüchteten nach Ankole und an das Südende des Victoria-Sees.

Unterdessen wollten die Muslime den Kabaka Kiwewa zum Beschneidungsritual zwingen. Kiwewa tendierte aber eher zur Kiganda -Religion und plante daraufhin alle muslimischen Führer töten zu lassen. Bei einer Audienz mit führenden Amtsträgern tötete er persönlich zwei von ihnen, wurde aber zur Flucht gezwungen und später gefangengenommen.[72]

Prinz Kalema, der das Beschneidungsritual akzeptierte, wurde der erste muslimische Kabaka. Die Christen versuchten unterdessen mit einem legitimen Nachfolger des Kabaka, sprich einem princes of the drums, die Machtübernahme Bugandas vorzubereiten. Doch Kalema kam dieser Absicht zuvor, indem er ein Massaker an allen Prinzen und Prinzessinnen befahl. Den Christen blieb somit nur eine Allianz mit Mwanga übrig.[73] Nach einer ersten Niederlage gelang es den Christen mit Unterstützung durch den Waffenhändler Charles Stokes - ein ehemaliger protestantischer Missionar - und nach einer Reihe erfolgreicher Schlachten am 5. Oktober 1889 die Hauptstadt Mengo zu erobern.[74] Die Moslems flohen nach Bunyoro. Jedoch im November gelang es ihnen, die Christen erneut in die Flucht zu schlagen. Im Februar 1890 konnten die Christen in einer letzten Schlacht die Auseinandersetzung für sich entscheiden und Kalema diesmal endgültig nach Bunyoro vertreiben.[75]

Nun kam es jedoch zu einer Auseinandersetzung zwischen den Katholiken und Protestanten. Als sich Kabaka Mwanga offen zum Katholizismus bekannte, unterzeichneten die Protestanten einen Vertrag mit der Imperial British East African Company (I. B. E. A. Co.), wodurch sie zur stärksten politischen Macht in Buganda wurden; es kam erneut zum Bürgerkrieg. Diesmal hieß es: Protestanten und I. B. E. A. Co. mit sudanesischen Söldnertruppen und Maschinengewehren gegen Kabaka Mwanga, Katholiken, Muslime und Anhänger der Baganda -Religion. Die protestantische Minderheit konnte sich durchsetzen. Als die I. B. E. A. Co. jedoch bankrott gegangen war und sich aus Buganda zurückziehen musste, gelang es der vereinigten Missions- und Wirtschaftslobby durch politischen Druck die britische Regierung zur Erklärung des Protektorats über Buganda zu bewegen:[76] 1894 wurde Buganda zum britischen Protektorat Uganda erklärt.

Kabaka Mwanga wurde 1897 vom kolonialen Regime abgesetzt und sein nur einjähriger Sohn Daudi Cwa II am 14. August 1897 zum Kabaka ernannt. Die Briten setzten drei Regenten ein: Kaggwa und Kisingiri (Protestanten) sowie Mugwanya (Katholik). Das The Deposition Council bestand aus 21 Protestanten und Mugwanya als einzigem Katholiken.[77] Kabaka Mwanga und seine Leute führten indes einen Guerilla-Krieg gegen das koloniale Regime, bis sie im Jahre 1899 besiegt wurden und Mwanga ins Exil auf die Seychellen ging.[78]

Das Uganda-Agreement von 1900 wandelte die Amtsländereien in erblichen Privatbesitz um, das der Inhaber bei Verlust seines Amtes nicht - wie früher - verlieren konnte.[79]

Die wesentlichen politischen und richterlichen Rechte des Kabaka wurden unter britische Kontrolle gestellt.[80] Viele der kolonialen Administratoren in Uganda waren Baganda; und gerade diese Tatsache schürte den Hass der nicht-bagandischen Bevölkerung auf die Baganda. Dies sollte in Uganda in den kommenden Jahren viele politische Probleme bereiten.[81]

Literaturverzeichnis

Bley, Helmut: Konflikte vorprogrammiert: Geschichte Ugandas, in: Journal für Geschichte 1, H. 2, 1979.

Büttner, Thea: Afrika, Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart, Köln 1979.

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Füsser, Wilhelm-Karl: Vorkoloniale Gesellschaftsstrukturen und Sklaverei: das Beispiel Buganda, in: Dillmann, Bley, u. a.: Sklaverei in Afrika, Bd. 2, Pfaffenweiler 1991.

Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion in Buganda. Eine Staatskrise im vorkolonialen Ostafrika, Bd. II, Bibliothek Afrikanische Geschichte, 1. Auflage, Hamburg 1989.

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Kiwanuka, Semakula: A history of Buganda. From the foundation of the kingdom to 1900, London 1971.

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Rotberg, Robert I., Stanley: Sir Henry Morton, in: The Academic American Encyclopedia (Electronic Version), Grolier, Inc., Danbury, CT. 1992.

Rusch, Walter: Klassen und Staat in Buganda vor der Kolonialzeit, Berlin (Ost) 1975.

[...]


[1] Vgl. Füsser, Wilhelm-Karl: Vorkoloniale Gesellschaftsstrukturen und Sklaverei: das Beispiel Buganda, in: Dillmann, Bley, u. a.: Sklaverei in Afrika, Bd. 2, Pfaffenweiler 1991, S. 135 (im Folgenden: Füsser, Wilhelm-Karl: Sklaverei).

[2] Vgl. Kasfir, Nelson: Uganda, in: The Academic American Encyclopedia (Electronic Version), Grolier, Inc., Danbury, CT., 1992; Füsser, Wilhelm-Karl, Sklaverei, S. 120.

[3] Siehe Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion in Buganda. Eine Staatskrise im vorkolonialen Ostafrika, Bd. II, Bibliothek Afrikanische Geschichte, 1. Auflage, Hamburg 1989, S. 28 (im Folgenden: Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion).

[4] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 28; Rusch, Walter: Klassen und Staat in Buganda vor der Kolonialzeit, Berlin (Ost) 1975, S. 322.

[5] Rusch, Walter: Ebenda, S. 323.

[6] Ebenda, S. 323.

[7] Vgl. Rusch, Walter: Ebenda, S. 323 und Kiwanuka, Semakula: A history of Buganda. From the foundation of the kingdom to 1900, London 1971, S. 93. Der Autor beruft sich auf die Zeit von 1300 bis 1500.

[8] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 30

[9] Ebenda, S. 31f.

[10] Ebenda, S. 32.

[11] Rusch, Walter: Ebenda, S. 325.

[12] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 100.

[13] Ebenda, S. 101.

[14] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 34.

[15] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 131.

[16] Ebenda, S. 154.

[17] Ebenda, S. 154.

[18] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 36.

[19] Rusch, Walter: Ebenda, S. 325.

[20] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 50..

[21] Rusch, Walter: Ebenda, S. 327.

[22] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 51f.

[23] Rusch, Walter: Ebenda, S. 232f.

[24] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 50.

[25] Füsser, Wilhelm-Karl: Sklaverei, S. 122 und Rusch, Walter: Ebenda, S. 326.

[26] Bley, Helmut: Konflikte vorprogrammiert: Geschichte Ugandas, in: Journal für Geschichte 1, H. 2, 1979.

[27] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 34.

[28] Bley, Helmut: Ebenda, S. 19.

[29] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 35 und Rusch, Walter: Ebenda, S. 329.

[30] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 37 und Rusch, Walter: Ebenda, S. 327.

[31] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 37.

[32] Büttner, Thea: Afrika, Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart, Köln 1979, S. 219.

[33] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 35.

[34] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 167.

[35] Füsser, Wilhelm-Karl: Sklaverei, S. 132f.

[36] Büttner, Thea: Ebenda, S. 218, Bley, Helmut: Ebenda, S. 20 und Füsser, Wilhelm-Karl: Sklaverei, S. 132.

[37] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 155.

[38] Ebenda, S. 156 und Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 93.

[39] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 95.

[40] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 157.

[41] Buss, Robin, Speke, John Hanning und Solnick, Bruce B.: Exploration, Land Explorations, Africa, in: The Academic American Encyclopedia (Electronic Version), Grolier, Inc., Danbury, CT. 1992.

[42] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 95.

[43] Ebenda, S. 96.

[44] Ebenda, S. 97 und Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 167.

[45] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 99 und Rotberg, Robert I., Stanley: Sir Henry Morton, in: The Academic American Encyclopedia (Electronic Version), Grolier, Inc., Danbury, CT. 1992.

[46] Bley, Helmut: Ebenda, S. 21.

[47] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 170.

[48] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 101.

[49] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 170.

[50] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 104.

[51] Ebenda, S. 103.

[52] Ebenda, S. 143ff.

[53] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 186.

[54] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 108.

[55] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 194f.

[56] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 109.

[57] Ebenda, S. 109.

[58] Ebenda, S. 110.

[59] Ebenda, S. 110.

[60] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 198.

[61] Ebenda, S. 195f.

[62] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 111.

[63] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 199.

[64] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 112f.

[65] Ebenda, S. 113.

[66] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 200.

[67] Ebenda, S. 201.

[68] Mwanzi, H. A.: African initiatives and resistance in East Africa 1880-1914, in: General History of Africa, Bd. VII, Unesco 1985.

[69] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 115.

[70] Ebenda, S. 154.

[71] Ebenda, S. 155.

[72] Ebenda, S. 116.

[73] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 213f.

[74] Füsser, Wilhelm-Karl: Rebellion, S. 117.

[75] Ebenda, S. 115.

[76] Bley, Helmut: Ebenda, S. 23.

[77] Kiwanuka, Semakula: Ebenda, S. 251.

[78] Ebenda, S. 252 und Mwanzi, H. A.: Ebenda, S. 161.

[79] Füsser, Wilhelm-Karl: Sklaverei, S. 136.

[80] Bley, Helmut: Ebenda, S. 23.

[81] Mwanzi, H. A.: Ebenda, S. 162.

18 von 18 Seiten

Details

Titel
Adel gegen Monarchie - Die Adelskriege in Uganda im 19. Jahrhundert
Hochschule
Leibniz Akademie Hannover - Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hannover  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Seminar
Autor
Jahr
1994
Seiten
18
Katalognummer
V111037
ISBN (Buch)
9783656758624
Dateigröße
404 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Adel, Monarchie, Adelskriege, Uganda, Jahrhundert, Seminar
Arbeit zitieren
Dr. phil. Christian Möller (Autor), 1994, Adel gegen Monarchie - Die Adelskriege in Uganda im 19. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111037

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