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Private Equity

Möglichkeiten der Beteiligung auf dem informellen und dem formellen Beteiligungskapitalmarkt - Marktentwicklung in Vergangenheit und Zukunft

Title: Private Equity

Seminar Paper , 2002 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sina Karin Hähnchen (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Die Eigenkapitalquote ist - und wird in Zukunft noch wesentlich stärker - ein ausschlaggebender Punkt dafür sein, wie sich ein Unternehmen am Markt behaupten und entwickeln kann. Eigenkapital ist für Unternehmen in allen Phasen ein enorm wichtiger Faktor, die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Firmen hängen wesentlich von einer soliden finanziellen Basis ab. Vor allem für kleine und mittlere Betriebe sichert die notwendige Eigenkapitalausstattung eine gewisse Unabhängigkeit in unternehmerischen Entscheidungen.
Private Equity, die Beteiligung von institutionellen oder privaten Investoren an Unternehmen zur Schließung der Eigenkapitallücke (Equity Gap), bietet Unternehmen, denen alternative Finanzierungswege wie z.B. Bankkredite nicht offen stehen die Möglichkeit, Potentiale auszuschöpfen. Ob Unternehmensgründung, Expansion, Buy-out oder Vorbereitung zum IPO - für innovative, wachstumsstarke Unternehmen scheint Private Equity der ideale Ausweg. Auch in Anbetracht der Tatsache, daß die Eigenkapitalquote als einer der wesentlichen Bewertungsfaktoren für die Bonitätseinschätzung im Hinblick auf Basel II immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Diese Ausarbeitung soll dem Leser die Beteiligungsform Private Equity nahe bringen, die Möglichkeiten der Beteiligung auf dem informellen und dem formellen Beteiligungskapitalmarkt, die Marktentwicklung bisher und vor allem die Aussichten für die Zukunft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Private Equity - Abgrenzung

1.1 Historie

1.2 Differenzierung

1.3 Equity Gap in allen Unternehmensphasen

2 Beteiligungsfinanzierung durch Private Equity

2.1 Der informelle Beteiligungskapitalmarkt

2.1.1 Business Angel

2.1.2 Business Devil

2.2 Der formelle Beteiligungskapitalmarkt

2.3 Der Investitionsprozeß

2.4 Corporate Venture

2.4.1 Beispiel Bertelsmann Valley

2.5 Beteiligungsformen

2.5.1 Direktinvestition

2.5.2 Private Equity-Fonds (Limited Partnership)

2.5.2.1 Self-liquidating Fonds

2.5.2.2 Thesaurierender Fonds

2.5.3 Private Equity-Dachfondskonzept (Fund-of-Funds)

2.6 Beispiel BVT-CAM Private Equity Global Fund II

3 Öffentliche Fördermittel

3.1 Deutschland

3.1.1 BTU - Beteiligungskapital für kleine Technologieunternehmen

3.1.2 Deutsches Eigenkapitalforum

3.2 Frankreich

4 Der Private Equity Markt im Vergleich

4.1 USA

4.2 Europa/Deutschland

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die Beteiligungsform Private Equity in ihrem theoretischen Rahmen und ihrer praktischen Anwendung umfassend zu beleuchten. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, inwieweit Private Equity als alternative Finanzierungsquelle zur Schließung der Eigenkapitallücke dient und wie sich die Marktsituation im internationalen Vergleich darstellt.

  • Abgrenzung von Private Equity und Venture Capital im internationalen Kontext.
  • Unterscheidung zwischen informellen und formellen Beteiligungskapitalmärkten.
  • Analyse der verschiedenen Finanzierungsstufen und Beteiligungsformen.
  • Bewertung der Rolle öffentlicher Fördermittel zur Unterstützung technologieorientierter Unternehmen.
  • Gegenüberstellung und Vergleich der Private Equity Märkte in den USA, Europa und Deutschland.

Auszug aus dem Buch

1.3 Equity Gap in allen Unternehmensphasen

Die Literatur kennt überwiegend sechs typische Finanzierungsstufen, beginnend mit der Seed-Phase. Das noch zu gründende Unternehmen benötigt Kapitalzufuhr vor allem für die Konkretisierung der Geschäfts oder Produktidee und zur Erstellung eines präsentationsreifen Konzeptes. In der Early Stage-Phase findet nun die Gründung statt; auch hierfür wird Kapital benötigt. Marktforschung und Zielgruppenanalyse werden nötig, die Fertigung eines Prototypen, Testläufe, Markttests um herauszufinden, ob die Dienstleistung oder das Produkt bei der Zielgruppe Akzeptanz finden. In der Later Stage-Phase setzt man auf Expansion. Sichern und Festigen eines Marktanteils, Erstreben der Marktführerschaft, Internationalisierung sind die Unternehmensziele, für die in dieser Phase Kapitalzufuhr wichtig ist.

Die darauffolgende Bridge-Finanzierung soll es ermöglichen, die Kapitalstruktur des Unternehmens auf die Hereinnahme neuer Eigenkapitalgeber vorzubereiten. Diese Finanzierungsstufe wird auch Pre-IPO genannt, also die Vorbereitung auf den bevorstehenden Börsengang. Häufig unterschätzt wird die Buy-out-Finanzierung. Es gibt eine Reihe von Private Equity Gesellschaften, die sich auf diese Art der Finanzierung spezialisiert haben. Gerade in Deutschland spielt dieser Sektor eine große Rolle, da in den nächsten Jahren zahlreiche - vor allem mittelständische - Unternehmen vor dem Problem der Nachfolgeregelung stehen werden. Laut einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung ergibt sich dieses Problem in den Jahren 1999 bis 2004 für 370.000 deutsche Unternehmen. Buy-out-Kapital wird für rund 48.000 MBO und 56.000 MBI-Vorgänge benötigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Private Equity - Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert den Begriff Private Equity und erläutert dessen historische Entwicklung sowie die Abgrenzung zu anderen Finanzierungsformen wie Venture Capital.

2 Beteiligungsfinanzierung durch Private Equity: Hier werden die informellen und formellen Märkte, die verschiedenen Investitionsprozesse sowie die spezifischen Beteiligungsformen wie Fondsmodelle detailliert untersucht.

3 Öffentliche Fördermittel: Das Kapitel analysiert staatliche Unterstützungsprogramme in Deutschland und Frankreich, die zur Förderung von Unternehmen in unterschiedlichen Entwicklungsphasen beitragen.

4 Der Private Equity Markt im Vergleich: Abschließend wird der aktuelle Status des Private Equity Marktes in den USA und Europa/Deutschland verglichen und kritisch bewertet.

Schlüsselwörter

Private Equity, Venture Capital, Equity Gap, Beteiligungsfinanzierung, Business Angel, Corporate Venture, Limited Partnership, Investitionsprozess, Due Diligence, Exit-Typen, öffentliche Fördermittel, Eigenkapital, Risikokapital, Marktentwicklung, Basel II.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Private Equity als Instrument zur Schließung der Eigenkapitallücke für Unternehmen in verschiedenen Wachstumsphasen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition und Abgrenzung von Beteiligungsformen, die Struktur des informellen und formellen Marktes, die Rolle von öffentlichen Förderprogrammen sowie der internationale Marktvergleich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser die Mechanismen der Private Equity Finanzierung, die Marktentwicklung sowie die Möglichkeiten und Aussichten dieser Beteiligungsform näherzubringen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine literaturbasierte Analyse unter Verwendung aktueller Studien, Fachpublikationen und relevanter Wirtschaftsdaten zur Marktsituation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Finanzierungsstufen, den Ablauf von Investitionsprozessen sowie spezifische Instrumente wie Business Angels, Corporate Venture und verschiedene Fondsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Private Equity, Venture Capital, Equity Gap, Beteiligungsfinanzierung, Business Angels und die Differenzierung zwischen verschiedenen Marktteilnehmern.

Welche Rolle spielt das "Business Devil" im Gegensatz zum "Business Angel"?

Während der Business Angel aktiv in das Unternehmen investiert und Managementerfahrung einbringt, zeichnet sich der Business Devil durch kurzfristige Spekulationsabsichten und ein dominantes Machtstreben ohne partnerschaftliche Unterstützung aus.

Wie bewertet die Autorin die Aussichten des deutschen Private Equity Marktes?

Die Autorin äußert Skepsis gegenüber optimistischen Marktprognosen von Analysten und der EVCA, da sie die realen Investitionszahlen des Jahres 2002 als Indiz für eine anhaltende Stagnation betrachtet.

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Details

Title
Private Equity
Subtitle
Möglichkeiten der Beteiligung auf dem informellen und dem formellen Beteiligungskapitalmarkt - Marktentwicklung in Vergangenheit und Zukunft
College
University of Applied Sciences Aschaffenburg  (FB Wirtschaft)
Course
Seminar Internationale Finanzprodukte
Grade
1,7
Author
Sina Karin Hähnchen (Author)
Publication Year
2002
Pages
22
Catalog Number
V11120
ISBN (eBook)
9783638173704
ISBN (Book)
9783638679602
Language
German
Tags
Asset Management Private Equity Beteiligungsfinanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sina Karin Hähnchen (Author), 2002, Private Equity, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11120
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