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Gesundheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Eine Befragung zu den Potenzialen betrieblicher Gesundheitsförderungsaktivitäten

Titel: Gesundheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Eine Befragung zu den Potenzialen betrieblicher Gesundheitsförderungsaktivitäten

Bachelorarbeit , 2019 , 71 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Denise Förster (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um vor allem die Gesundheit der Arbeitskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen zu fördern, wird im Rahmen der folgenden Arbeit untersucht, inwiefern Handlungsbedarf bei der betrieblichen Gesundheitsförderung besteht und welche Potenziale in den befragten KMU noch nicht ausgeschöpft wurden.

Die Basis für diese Arbeit ist es, fünfzehn KMU (Unternehmen mit ≥ 249 Beschäftigten) zu den Potenzialen betrieblicher Gesundheitsförderungsaktivitäten zu befragen. Mit Hilfe dieser Fragebögen soll herausgefunden werden, wie der aktuelle Stand zu diesem Thema in den jeweiligen Unternehmen ist. Das weiterführende Ziel ist es nun herauszufinden, in welchen gesundheitsrelevanten Themengebieten zurzeit noch (dringender) Handlungsbedarf besteht, wo Verbesserungspotenziale auszuschöpfen sind und in welchen Themengebieten die KMU keine Probleme oder Handlungsbedarf aufweisen.

Anschließend findet eine Analyse und Auswertung der Fragebögen statt. Nun wird ermittelt, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede die befragten KMU zum Einen bei den Ergebnissen der Befragung und zum Anderen bei den Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Beschäftigtenanzahl und die Branche aufweisen. Ziel ist es hier, allgemeingültige Kernaussagen zu den betrieblichen Gesundheitsförderungsaktivitäten der KMU bilden zu können.
Die abschließende Aufgabe dieser Bachelorarbeit wird es sein, die Ergebnisse der Befragung in Bezug auf den gegenwärtigen Kenntnisstand zu interpretieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Arbeit und Gesundheit

3.1.1 Verständnis von Gesundheit

3.1.2 Arbeits- und Gesundheitssituation der erwerbstätigen Bevölkerung (Arbeitsunfähigkeit, körperliche und psychische Belastungen am Arbeitsplatz)

3.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (Begriffsbestimmung und Bestandteile eines BGM)

3.2.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement (Begriffsbestimmung und Definition)

3.2.2 Arbeits- und Gesundheitsschutz (ArbSchG + Gefährdungsbeurteilung, ASiG)

3.2.3 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) (Grundlagen)

3.2.4 Betriebliche Gesundheitsförderung (Grundlagen)

3.3 Führung und Gesundheit

3.4 Unternehmenskultur und Gesundheit

3.5 Interventionen

3.5.1 Bedingungsbezogene Interventionen (Verhältnisprävention, aktueller Forschungsstand)

3.5.2 Personenbezogene Interventionen (Verhaltensprävention, aktueller Forschungsstand)

4 METHODIK

4.1 Allgemeine Informationen zum Studiendesign

4.2 Beschreibung der Stichprobe

4.2.1 Ausgewählte Unternehmen (Branche, Standort, Anzahl der Mitarbeiter, Beschreibung der Tätigkeit bzw. des Tätigkeitsfeldes des Unternehmens)

4.2.2 Rekrutierung der Unternehmen/ Befragungsteilnehmer; Einschluss-/ Ausschlusskriterien

4.3 Beschreibung Messinstrument

4.3.1 Aufbau, Inhalte, Fragen/Items etc.

4.4 Beschreibung der Untersuchungsdurchführung

4.4.1 Genaue Beschreibung des Untersuchungsablaufes

4.4.2 Besonderheiten der Untersuchungsdurchführung

4.5 Beschreibung der statistischen Auswertung des Datenmaterials

4.5.1 Datenerfassung mittels Datenmaske und Auswertung mittels Softwareprogramm Microsoft Exel

4.5.2 Anhand welcher statistischer Kennwerte werden die Daten präsentiert

4.5.3 Explorative Datenanalyse

5 ERGEBNISSE

5.1 Beschreibende Darstellung der Ergebnisse

5.2 Darstellung von zwei/drei aus dem Datenmaterial hervorgehenden Fragestellungen/ Hypothesen

6 DISKUSSION

6.1 Interpretation der Ergebnisse

6.2 Methodenkritik

6.3 Schlussfolgerungen

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Stand zur betrieblichen Gesundheitsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu ermitteln. Durch eine schriftliche Befragung von 15 Experten aus verschiedenen Unternehmen soll untersucht werden, in welchen Themenbereichen Handlungsbedarf besteht, welche Potenziale noch nicht ausgeschöpft wurden und wo bereits gut funktionierende Strukturen vorliegen.

  • Analyse des aktuellen Handlungsbedarfs bei betrieblichen Gesundheitsförderungsaktivitäten in KMU.
  • Identifikation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden hinsichtlich der Rahmenbedingungen in den befragten Betrieben.
  • Untersuchung zentraler Themenfelder wie gesundes Arbeitsumfeld, gesundes Verhalten, Unternehmenskultur und Führung.
  • Ableitung von Kernaussagen zur betrieblichen Gesundheitsförderung aus Expertenperspektive.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung und Problemstellung

„In der einen Hälfte des Lebens opfern wir Gesundheit, um Geld zu erwerben. In der Anderen opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.“ (Voltaire, 1694-1778). Ist dieser Teufelskreis endet in der Negativspirale für die Person und das Unternehmen. Wenn man Gesundheit und Arbeit kombiniert, ergeben sich Vorteile sowohl für die Beschäftigten, als auch für die Unternehmen. Als Lösung für dieses Problem ist das Betriebliche Gesundheitsmangement [BGM]entstanden, welches jedoch noch nicht in allen Unternehmen ausreichend integriert ist (Struhs-Wehr, 2017).

BGM oder Betriebliche Gesundheitsförderung [BGF] sind Reaktionen der Unternehmen auf die Veränderungen der gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitswelt und betreffen sowohl die KMU, als auch die Großunternehmen. Es sind bereits einige gute Beispiele von erfolgreichen Projekten zum Thema betrieblicher Gesundheitsförderung bekannt, bei der die Gesundheit der Beschäftigten Priorität hat. Diese sind allerdings verstärkt für Großbetriebe zu finden (Sayed & Kubalski, 2016, S.4). Schon einfache Methoden ermöglichen, die Gesundheit der Beschäftigten zu verbessern. Deshalb sind einige ebenfalls in KMU umsetzbar. Sie können zu positiven Veränderungen auch in Hinsicht auf die Folgen gesünderer Angestellte für das Unternehmen haben ( Ruppi-Lang & Langer, 2018; Sayed & Kubalski, 2016, S.4; Chapman, 2012).

Tatsache ist, dass nur gesundes Personal, welches motiviert und leistungsfähig ist, den Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor steigern kann, unabhängig von der Größe des Unternehmens. Dies bestätigt auch eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (2013). Der Unterschied liegt darin, dass die Voraussetzungen, Möglichkeiten, Bedürfnisse und Herangehensweisen der KMU andere sind, als die der Großunternehmen (Sayed & Kubalski, 2016, S.2; Kayser, Zepf & Claus, 2013). In dieser Arbeit soll herausgefunden werden, welche Potenziale KMU haben, um die Vorteile des BGM und dessen Maßnahmen für die Beschäftigten und dementsprechend für das Unternehmen nutzen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Es wird die Bedeutung von Gesundheit und Arbeit erläutert und die Notwendigkeit von BGM-Maßnahmen insbesondere für KMU herausgearbeitet, die sich von Großunternehmen durch ihre spezifischen Anforderungen unterscheiden.

2 ZIELSETZUNG: Hier wird das Ziel definiert, den Handlungsbedarf in 15 KMU durch Befragung zu ermitteln und Kernaussagen über deren Gesundheitsförderungsaktivitäten zu gewinnen.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel liefert die theoretische Basis zu Gesundheit, BGM, Führung, Unternehmenskultur und verschiedenen Interventionsarten, unterteilt in verhältnis- und verhaltensorientierte Maßnahmen.

4 METHODIK: Das Kapitel beschreibt das Studiendesign (schriftliche Befragung), die Auswahl der Stichprobe, das Messinstrument und die Durchführung sowie die statistische Auswertung der Daten.

5 ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der Befragung dargestellt, wobei der Fokus auf dem Modalwert der Antworten liegt, um den Handlungsbedarf in verschiedenen Themenbereichen zu visualisieren.

6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden interpretiert und in den theoretischen Kontext gesetzt, ergänzt durch eine kritische Betrachtung der angewandten Methode sowie abgeleitete Schlussfolgerungen.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einem Überblick über die zentralen Erkenntnisse und die Bedeutung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen für KMU.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, kleine und mittlere Unternehmen, KMU, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Unternehmenskultur, Führung, Arbeitsplatzgestaltung, Gesundheit, Handlungsbedarf, Arbeitnehmer, Unternehmenserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Abschlussarbeit?

Die Arbeit untersucht das Potenzial und den aktuellen Handlungsbedarf betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die Untersuchung umfasst die Bereiche Strategie, Arbeitsumfeld, Organisation, Führung, Unternehmenskultur und individuelles gesundheitsbewusstes Verhalten der Mitarbeiter.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Status quo in 15 verschiedenen KMU zu erfassen, um aufzuzeigen, in welchen gesundheitsrelevanten Themengebieten Verbesserungspotenziale bestehen und wo KMU bereits gut aufgestellt sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative, schriftliche Befragung mittels eines modifizierten Fragebogens („Inqua-Check Gesundheit“) bei Unternehmensleitern oder BGM-Verantwortlichen durchgeführt.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche theoretische Aufarbeitung der Grundlagen des BGM, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der verschiedenen Interventionsstrategien, gefolgt von der methodischen Erhebung und Analyse der empirischen Daten.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter dieser Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen BGM, KMU, BGF, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Arbeitsplatzgestaltung und Unternehmenskultur.

Welche Besonderheit ergibt sich aus der Unternehmensgröße der Stichprobe?

Die Arbeit fokussiert explizit auf KMU (bis 249 Mitarbeiter), da diese im Vergleich zu Großunternehmen über andere Voraussetzungen, finanzielle Mittel und Herangehensweisen bezüglich der Umsetzung eines BGM verfügen.

Welches Fazit ziehen die befragten Unternehmen zur eigenen Gesundheitssituation?

Obwohl die Wichtigkeit der Gesundheitsförderung erkannt wurde, zeigt die Befragung, dass die Integration in die Führungsaufgaben noch lückenhaft ist und besonders bei kostspieligeren Themen wie Gesundheitsaktionen Handlungsbedarf besteht.

Welche methodischen Einschränkungen werden kritisch diskutiert?

Die Arbeit reflektiert, dass die Ergebnisse auf einer subjektiven Einschätzung durch eine einzige Person pro Unternehmen basieren und somit keine absolute Objektivität für den gesamten Betrieb beanspruchen können.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesundheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Eine Befragung zu den Potenzialen betrieblicher Gesundheitsförderungsaktivitäten
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,3
Autor
Denise Förster (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
71
Katalognummer
V1112138
ISBN (eBook)
9783346479051
ISBN (Buch)
9783346479068
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheit unternehmen eine befragung potenzialen gesundheitsförderungsaktivitäten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Denise Förster (Autor:in), 2019, Gesundheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Eine Befragung zu den Potenzialen betrieblicher Gesundheitsförderungsaktivitäten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1112138
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Leseprobe aus  71  Seiten
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