Zwei Perspektiven des Krieges in Remarques Roman "Im Westen nichts Neues"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2021

15 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE NEGATIVE PERSPEKTIVE AUF DEN KRIEG: EINE BETROGENE UND VERLORENE JUGEND

3. DIE POSITIVE PERSPEKTIVE AUF DEN KRIEG: DIE KAMERADSCHAFT AN DER FRONT

4. EIN ZUSAMMENHANG ODER EIN WIDERSPRUCH?

5. LITERATURVERZEICHNIS

1. Einleitung

Nach den teils persönlich, aber auch gesamtgesellschaftlich traumatisierenden Erfahrungen des Ersten Weltkriegs erfuhr der Kriegsroman kurzzeitig eine hohe Beliebtheit. Er „fungierte nun am Ende der Weimarer Republik [...] als ein entscheidendes Medium für die Darlegung weltanschaulicher, ideologischer und politischer Orientierungen.“1Erich Maria Remarque stellt in seinem WerkIm Westen nichts Neuesden Krieg auf eine wahrhaftig unerschrockene Art und Weise dar. Durch seinen Schreibstil und seine Erzählungen wird der Krieg als Zer­störung und als ein großes Unglück beschrieben, derjegliche Hoffnung der beteiligten Sol­daten an der Front zugrunde richtet. Trotz der Folgen des Krieges, die im weiteren Hand­lungsverlauf verursacht werden, thematisiert Remarque auch eine regelrecht „positive“ Seite des Krieges.

Aufgrund der gegensätzlichen Perspektiven des Krieges, die im Roman thematisiert werden, befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Frage, ob ein Widerspruch oder ein Zusammen­hang zwischen den beiden Darstellungen des Krieges existiert.

Um diesen Aspekt genauer betrachten zu können, werden die unterschiedlichen Perspektien des Krieges wiedergegeben. Hierbei handelt es sich einerseits um die betrogene und verlo­rene Jugend, die Remarque in seinem Werkt thematisiert, andererseits wird der Begriff der Kameradschaft untersucht. Entsprechend beziehen sich die einzelnen Kapitel auf diejewei- ligen Perspektiven des Krieges, die anhand von Textstellen des Romans und von weiteren Forschungsquellen belegt werden.

Zum Ende dieser Arbeit soll festgestellt werden, ob die unterschiedlichen Kriegsdarstellun­gen tatsächlich einen Zusammenhang implizieren oder ob ein Widerspruch vorliegt. Ist es möglich, dass die KriegsdarstellungIm Westen nichts Neuesals Ursache für positive und negative Aspekte bestimmt werden können?

2. Die negative Perspektive auf den Krieg: Eine betrogene und verlorene Jugend

Remarque legt in seinem Werk„Im Westen nichts Neues “2seine Auffassung über den Krieg unmissverständlich dar, indem er diesen weder verharmlost noch bagatellisiert. So wird das Bild des Krieges in seinem Werk als „ein großes Unglück, das aus unverständlichen Gründen über die Menschen verhängt ist“, definiert und zudem auch als „eine schreckliche Zerstö­rung, die den Menschen ausjeder Art von Geborgenheit herausreißt“3, dargestellt. Entspre­chend kann der Krieg in Remarques Werk „als eine tödliche, zerstörerische und lebensbe­drohliche Macht“4bezeichnet werden, die vor allem für das Elend, die seelischen und kör­perlichen Qualen der Soldaten als auch für die zahlreichen Opfer des Krieges verantwortlich ist.5Um die Kehrseite des Krieges in seinem Werk zu verdeutlichen, werden bewusst be­stimmte Textstellen detaillierter geschildert, die viele fürchterliche und beängstigende Situ­ationen während des Krieges beschreiben:

Ich habe noch nie Pferde schreien gehört und kann es kaum glauben. Es ist der Jammer der Welt, es ist die gemarterte Kreatur; ein wilder, grauenvoller Schmerz, der da stöhnt. Wir sind bleich. [...] Um so deutlicher wird das Schreien der Tiere. Man weiß nicht mehr, woher es kommt in dieser jetzt so stillen, silbernen Land­schaft, es ist unsichtbar, geisterhaft, überall zwischen Himmel und Erde, es schwillt unermeßlich an - Detering wird wütend und brüllt: „Erschießt sie, erschießt sie doch, verflucht noch mal!“ (S. 59)

Auch kann das Werk zusätzlich als eine „fiktionales Gedächtnisnarrativ für die verlorene Generation“6bezeichnet werden. Dies wird zu Beginn des Romans vom Verfasser zum Aus­druck gebracht: „Dieses Buch soll weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Krieg zerstört wurde - auch wenn sie seinen Granaten entkam“ (S 5).7Somit handelt es sich einerseits um die Opfer, die im Krieg gefallen sind, andererseits impliziert das Werk die „Überlebenden des Welt­kriegs“, die „als Vertreter der verlorenen Generation“8repräsentiert werden. Eine zentrale Textstelle hebt die Eigenschaftenjener verlorenen Generation hervor:

Ich bin jung, ich bin zwanzig Jahre alt; aber ich kenne vom Leben nichts anderes als die Verzweiflung sinnlosester Oberflächlichkeit mit einem Abgrund des Lei­dens. Ich sehe, daß Völker gegeneinandergetrieben werden und sich schweigend, unwissend, töricht, gehorsam, unschuldig töten. [...] Und mit mir sehen das alle Menschen meines Alters hier und drüben, in der ganzen Welt, mit mir erlebt das meine Generation (S. 233).

Nach Rüter impliziert „der Begriff der Generation [stillschweigend] eine Bedeutungserwei­terung“9, indem Remarque alle Soldaten gleichen Alters zu dieser Bezeichnung zuordnet, ohne dabei die „soziale Herkunft oder Nationalität“10der Soldaten zu berücksichtigen. Ein ausschlaggebender Aspekt für die verlorene Generation impliziert das Merkmal der „inneren Zerstörung“11, die durch zwei Faktoren im Roman verdeutlicht wird:

1. Abbruch der Beziehungen zur öffentlichen Welt, d. h. Bruch mit den kulturellen Traditionen, Werten und Normen der Heimat; verbunden damit ein Versiegen der sozialen und kommunikativen Prozesse mit der heimatlichen Welt;
2. Abbruch der Beziehungen zu der privaten Welt der Jugend.12

Remarque stellt diese innere Zerstörung dar, indem er beschreibt, wie sich die jungen Sol­daten an der Front zwangsweise „zu [heranwachsenden] Männern [entwickeln], bevor sie sich eine bürgerliche Existenz hatten aufbauen können“13. Es ist von wichtiger Bedeutung, dass der Verfasser an dieser Stelle die jüngeren von den älteren Soldaten abgrenzt, um in diesem Sinne den Begriff der verlorenen Generation neuerlich zu verdeutlichen. Denn im Gegensatz zu den jüngeren Soldaten hofften die älteren Soldaten nach Kriegsende zu ihren Familien beziehungsweise zu ihrem gewohnten Leben zurückkehren zu können:

Außer diesem gab esja bei uns nicht viel anderes mehr; etwas Schwärmertum, ei­nige Liebhabereien und die Schule; weiter reichte unser Leben noch nicht. Und da­von ist nichts geblieben. [...] Der Krieg hat uns weggeschwemmt. Für die anderen, die Älteren, ist er eine Unterbrechung, sie können über ihn hinausdenken. Wir aber sind von ihm ergriffen worden und wissen nicht, wie das enden soll (S. 23f).

Auch im weiteren Verlauf wird die Aussichtslosigkeit und die Verzweiflung seitens der Pro­tagonisten verdeutlicht. So äußert Albert: „Der Krieg hat uns für alles verdorben“ (S. 80). Somit fehlen für Paul Bäumer und seine gleichaltrigen Kameraden für ein besseres Leben nach dem Kriegjegliche Perspektiven. Auch entwickeln die Soldaten im Laufe des Krieges gegenüber Krieg und Tod eine gleichgültige Haltung:

Vergehen Wochen - Monate - Jahre? Es sind nur Tage -. Wir sehen die Zeit neben uns schwinden in den farblosen Gesichtern der Sterbenden, wir löffeln Nahrung in uns hinein, wir laufen, wir werfen, wir schießen, wir töten, wir liegen herum, wir sind schwach und stumpf, und nur das hält uns, daß noch Schwächere, noch Stump­fere, noch Hilflosere da sind, die mit aufgerissenen Augen uns ansehen als Götter, die manchmal dem Tode entrinnen können (S. 120f.).

Aufgrund der traumatischen Erlebnisse, die die Protagonisten während des Krieges erfahren mussten, ist ihnen bewusst geworden, dass weder die Gewissheit den Krieg überleben zu können, besteht noch die Hoffnung auf ein friedliches Leben nach dem Krieg existiert:14

Wir sind keine Jugend mehr. Wir wollen die Welt nicht mehr stürmen. Wir sind Flüchtende. Wir flüchten vor uns. Vor unserem Leben. Wir waren achtzehn Jahre und begannen die Welt und das Dasein zu lieben; wir mußten darauf schießen. Die erste Granate, die einschlug, traf in unser Herz. Wir sind abgeschlossen vom Täti­gen, vom Sterben, vom Fortschritt. Wir glauben nicht mehr daran; wir glauben an den Krieg (S. 81).

Angesichts der Kriegserfahrungen, die im Laufe des Romans eine Vielzahl von Opfern das Leben kosten, kam es bereits früh zu dem Verlust der Jugend seitens der jungen Soldaten. Doch was assoziiert Remarque mit dem Begriff der Jugend?

Jugend bedeutet schließlich die Pflege einer privaten geistigen Welt, die sich von der offiziellen, in der Schule vermittelten entschiedenen abgrenzt. Im Roman wird diese Sphäre vorgestellt in der Szene, in der der Urlauber Bäumer in seinem äußer­lich unverändert gebliebenen Zimmer voller Zeichnungen, Versuche [...] und eine Neubelebung früherer Gedanken und Empfindungen versuchen möchte.15

Der Aspekt der verlorenen Jugend wird - wie bereits erwähnt - vor allem während des Hei­maturlaubs von Paul Bäumer thematisiert. So vergleicht Paul Bäumer seinen Urlaub „als [eine] fremde Welt“ (S. 151) und gesteht sich ein, dass er von seinem Urlaub eigentlich eine andere Vorstellung hatte. Auch grenzt er sich von den Menschen seiner Heimat ab, indem er Aussagen tätigt wie beispielsweise: „Es sind andere Menschen hier, Menschen die ich nicht richtig begreife, die ich beneide und verachte“ (S. 152). Besonders die Habseligkeiten in seinem Zimmer, wie seine Bilder, seine Bücher und seine Hefte rufen seine Erinnerungen an die Vorkriegszeit hervor und verdeutlichen dementsprechend den Verlust seiner Jugend. Hier wird dem Leser deutlich, dass Paul Bäumer hofft, nach Kriegsende wieder sein ge­wohntes Leben weiterzuführen.

Das Zimmer soll sprechen, es soll mich einfangen und tragen, ich will fühlen, daß ich hierhergehöre, und horchen, damit ich weiß, wenn ich wieder an die Front gehe: Krieg versinkt und ertrinkt, wenn die Welle der Heimkehr kommt, er ist vorüber, er zefrißt uns nicht, er hat keine andere Macht über uns als nur die äußere! (S. 155).

So interpretiert Peter Bekes das Handeln von Paul Bäumer wie folgt: Einerseits versucht der Protagonist „die durch den Krieg zerbrochene Einheit der Person wiederherzustellen [,] [an­dererseits versucht er den] Krieg und [das] Grauen aus dem Gedächtnis zu löschen“16.

Ein weiterer relevanter Aspekt ist der vermeintliche Betrug an den jugendlichen Soldaten. Dieser ereignet sich erstmals mit der Ansprache des damaligen Klassenlehrers, der seinen seinen achtzehnjährigen Schülern ein falsches Bild vom Krieg vermittelte.

Kantorek hielt uns in den Turnstunden so lange Vorträge, bis unsere Klasse unter seiner Führung geschlossen zum Bezirkskommando zog und sich meldete. Ich sehe ihn noch vor mir, wie er uns durch seine Brillengläser anfunkelte und mit ergriffe­ner Stimme fragte: „Ihr geht doch mit, Kameraden?“ (S. 16f.).

Aufgrund der expliziten und gut bedachten Wortwahl des Klassenlehrers, wie etwa seine direkte Äußerung an seine Schüler: „Ihr geht doch mit, Kameraden?“ (S. 16) oder die Be­zeichnung für seine Schüler als die ,,einserne[n] Jugend“ (S. 23), war es für die Soldaten unmöglich, sich gegen den Lehrer zu behaupten. Dies lässt sich auch daran erkennen, dass einer der Schüler der Klasse zunächst den Kriegseinsatz verweigerte, sich aber schließlich doch von seinem Klassenlehrer als auch von seinen Mitschülern überreden ließ, um nicht als Feigling zu gelten und somit zum Außenseiter der Gruppe zu werden.

Die Rolle des Klassenlehrers ist an dieser Stelle von großer Bedeutung. Mit seiner patrioti­schen Rede versucht er, wie bereits erwähnt, seine Schüler davon zu überzeugen, an der Front für das Vaterland zu kämpfen. Hierbei nutzt „er seine Überlegenheit als Vertreter einer staatlichen Bildungseinrichtung“ aus, indem er „die [zu vermittelnden] humanistischen Bil­dungsideale missbrauch^] bzw. umdeute[t]“17. Diesen Missbrauch der Bildungsideale eu- phemisiert er mit den Eigenschaften „[der] Tapferkeit, [des] Pflichtbewusstsein[s] und [der] Ehre“18. In diesem Sinne erfüllt der Klassenlehrer eine explizite Funktion, nämlich die „[des] Sprachrohrs] der Mächtigen“19und steht dementsprechend in einem Widerspruch zu den Soldaten an der Front:

Es gab ja Tausende von Kantoreks, die alle überzeugt waren, auf eine für sie be­queme Weise das Beste zu tun. Sie sollten uns Achtzehnjährigen Vermittler und Führer zur Welt des Erwachsenenseins werden, zur Welt der Arbeit, der Pflicht, der Kultur und des Fortschritts, zur Zukunft. Wir verspotteten sie manchmal und spiel­ten ihnen kleine Streiche, aber im Grunde glaubten wir ihnen (S.17).

Natürlich entsprach das Bild des Krieges nicht der Wirklichkeit, sodass Paul und seine Ka­meraden auf einer erschreckenden Weise die Erfahrung machen mussten, dass der Krieg in Wahrheit die Ursache für die zahlreichen Opfer, darunter auch die Freunde der Protagonis­ten, wie auch für die innere Zerstörung, den Tod oder die Einsamkeit ist.

Doch der erste Tote, den wir sahen, zertrümmerte diese Überzeugung. Wir mußten erkennen, daß unser Alter ehrlicher war als das ihre; sie hatten vor uns nur die Phrase und die Geschicklichkeit voraus. [...] Während sie noch schrieben und re­deten, sahen wir Lazarette und Sterbender; - während sie den Dienst am Staate als das Größte bezeichneten, wußten wir bereits, daß die Todesangst stärker ist. Wir wurden darum keine Meuterer, keine Deserteure, keine Feiglinge - alle diese Aus­drücke waren ihnenja so leicht zur Hand -, wir liebten unsere Heimat genauso wie sie, und wir gingen beijedem Angriff mutig vor - aber wir unterschiedenjetzt, wir hatten mit einem Male sehen gelernt. Wir waren plötzlich auf furchtbare Weise al­lein; - und wir mußten allein damit fertig werden. (S. 17f.).

An dieser Textstelle wird besonders der besagte Betrug an die jungen Soldaten deutlich. Anhand der Erzählung von Paul Bäumer kann entnommen werden, dass die Soldaten durch die patriotische Rede von ihrem Klassenlehrer betrogen wurden und erst während des Diens­tes an der Front die Schattenseiten des Krieges wahrnahmen. Auch wird hier nochmals die Differenzierung der beiden Gruppierungen, nämlich die der Kameraden und des Klassenleh­rers, betont.

Zusätzlich ist auch das Ende des Romans bedeutsam. So verdeutlicht Paul Bäumer anhand eines Monologs die psychischen Folgen des Krieges, die durch die verlorene und betrogene Jugend und durch deren innere Zerstörung ausgelöst wurden.

Ich bin sehr ruhig. Mögen die Monate und Jahre kommen, sie nehmen mir nichts mehr, sie können mir nichts mehr nehmen. Ich bin so allein und so ohne Erwartung, daß ich ihnen entgegensehen kann ohne Furcht. Das Leben, das mich durch diese Jahre trug, ist noch in meinen Händen und Augen. Ob ich es überwunden habe, weiß ich nicht. Aber so lange es da ist, wird es sich seinen Weg suchen, mag dieses, das in mir „Ich“ sagt, wollen nicht (S. 258f.).

[...]


1 Stefan Lochner et al:Remarque, Jünger und der Erste Weltkrieg. Literatur der Schützengräben.Köln 2013. S.15.

2Remarque Erich Maria:Im Westen nichts Neues.14. Auflage. Köln 2020.

3Benno von Wiese: „Das Bild des Krieges in der deutschen Literatur und Gegenwart“. In: Bärbel Schrader (Hg.):Der Fall Remarque. Im Westen nichts Neues. Eine Dokumentation.Leipzig 1992. S. 51-62, hier S. 53f.

4Hubert Rüter: „Struktur. Krieg als Verhängnis“. In:Remarque: Im Westen nichts Neues. Ein Bestseller der Kriegsliteratur im Kontext(1980). S. 90-91, hier S. 91.

5Vgl. Rüter: „Struktur. Krieg als Verhängnis“, S. 91.

6Astrid Erll:„Contested Memories:Antagonistisches (Um-)schreiben des kollektiven Gedächtnisses. Verlo­rene Generationen: Erich Maria RemarquesIm Westen nichts Neues(1929) und Richard AldingtonsDeath of a Hero(1929)“. In:Gedächtnisromane. Literatur über den Ersten Weltkrieg als Medium englischer und deut­scher Erinnerungskulturen in den 1920er Jahren(2003). S. 253-278, hier S. 254.

7Vgl. Erll: „Antagonistisches (Um-)schreiben des kollektiven Gedächtnisses. Verlorene Generationen: Erich Maria RemarquesIm Westen nichts Neues(1929) und Richard AldingtonsDeath of a Hero(1929)“, S. 255.

8Vgl. Erll: „Antagonistisches (Um-)schreiben des kollektiven Gedächtnisses. Verlorene Generationen: Erich Maria RemarquesIm Westen nichts Neues(1929) und Richard AldingtonsDeath of a Hero(1929)“, S. 255.

9Hubert Rüter: „Die Mehrdeutigkeit des Generationsbegriff bei Remarque“. In:Remarque: Im Westen nichts Neues. Ein Bestseller der Kriegsliteratur im Kontext(1980). S. 106-110, hier S. 108.

10Rüter: „Die Mehrdeutigkeit des Generationsbegriff bei Remarque“, S.108.

11Rüter: „Die Mehrdeutigkeit des Generationsbegriff bei Remarque“, S.110.

12Rüter: „Die vom Krieg zerstörte Generation“, S. 110.

13 Matthias Schöning: „Nullpunkte des Sozialen. Erfahrungsdimensionen des Kriegsromans. Politische und ideologische Strategien der Kriegsliteratur“. In:Versprengte Gemeinschaft. Kriegsroman und intellektuelle Mobilmachung in Deutschland 1914-1933(2009). S. 229-278, hier S. 256.

14Vgl. Peter, Bekes:Erich Maria Remarque, Im Westen nichts Neues: Interpretation.Oldenburg 1998. S. 72­78, hier S. 73.

15Hubert Rüter: „Verlust der Jugend“. In:Remarque: Im Westen nichts Neues. Ein Bestseller der Kriegslite­ratur im Kontext(1980). S. 112-113, hier Seite 113.

16Peter Bekes:Erich Maria Remarque, Im Westen nichts Neues: Interpretation.Oldenburg 1998. S. 75-78, hier S. 75.

17 Christine Mersiowsky: „Figurenkonstellation des Romans.“. In: Johannes Diekhans (Hg.):Erich Maria Remarque. Im Westen nichts Neues und weitere Texte zum Krieg.Paderborn 2014. S. 44-56, hier S. 49.

18Mersiowsky: „Figurenkonstellation des Romans“, S. 49.

19Mersiowsky: „Figurenkonstellation des Romans“, S. 50.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Zwei Perspektiven des Krieges in Remarques Roman "Im Westen nichts Neues"
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
2,3
Autor
Jahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1112196
ISBN (eBook)
9783346479594
ISBN (Buch)
9783346479600
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weimarer Republik – Kriegsdarstellung
Arbeit zitieren
Hazal Senday (Autor:in), 2021, Zwei Perspektiven des Krieges in Remarques Roman "Im Westen nichts Neues", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1112196

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