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„Personalmanagement“ - Arbeitszeitmodelle

Title: „Personalmanagement“  -  Arbeitszeitmodelle

Seminar Paper , 2007 , 25 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Sebastian Baethge (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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In Deutschland hat in den letzten Jahren ein deutlicher Wandel statt gefunden. Von den bisher starren Arbeitszeitmodellen wurde in Richtung der flexiblen Arbeitszeiten abgerückt. Inzwischen arbeiten in Deutschland annähernd 85 % aller Arbeitnehmer in den verschiedensten Formen der flexiblen Arbeitszeitmodelle. Diese Zahl verdeutlicht die Wichtigkeit und den Erfolg der flexiblen Arbeitszeitgestaltung.

Allerdings sind hierbei die einzelnen Voraussetzungen und Auswirkungen der jeweiligen Modelle zu beachten. Nicht jedes Modell ist in jedem Unternehmen anwendbar. Um das vermeintlich richtige System auf ein vorhandenes Unternehmen anzuwenden, bedarf es einer genauen Analyse des Tagesablaufes, des Bedarfes an Mitarbeitern zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort mit festgelegter Qualifikation.

Beispielsweise ist derzeit eine Zunahme der Zeitarbeit, aufgrund der von den Arbeitgebern als einengend empfundenen Gesetzgebung, zu verzeichnen. Ein Argument für Zeitarbeit ist es die Kapazitätsauslastung zu verbessern. Hierbei wird allerdings unterschätzt, dass ein Zeitarbeiter, dessen Aufgabengebiet regelmäßig wechselt, in der Regel nicht die identische Produktivität zeigt, wie ein festangestellter Mitarbeiter.

Um bestimmte Arbeitszeitmodelle auch tatsächlich verwirklichen und effektiv einsetzen zu können, sind weiterhin bestimmte infrastrukturelle Grundlagen nötig.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Ziel

2. Grundlagen

2.1. Arbeitzeitkonten

2.2. Organisation und Infrastruktur

2.3. Anwendung

3. Arbeitszeitmodelle

3.1. Abendschichten und flexible Teilzeitschichten

3.2. Altersteilzeit

3.3. Arbeit auf Abruf

3.4. Halbtagesarbeit

3.5. Individuelle Arbeitszeit

3.6. Jahresarbeitskonten

3.7. Job-Sharing

3.8. Langzeitkonten / Lebensarbeitskonten

3.9. Modulare Arbeitszeit

3.10. Roulierende Arbeitszeit

3.11. Sabbatical

3.12. Servicezeiten

3.13. Telearbeit

3.14. „Time – Care“ Modell

3.15. Turnuszeiten

3.16. Vertrauensarbeitszeit

3.17. Vier-Tage-Woche

3.18. Zeitautonome Arbeitsgruppen

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendbarkeit verschiedener flexibler Arbeitszeitmodelle in modernen Unternehmen. Ziel ist es, eine Übersicht über existierende Konzepte zu geben und Entscheidungshilfen für deren sinnvollen Einsatz zur Optimierung von Personalkosten, Mitarbeiterzufriedenheit und Betriebsabläufen bereitzustellen.

  • Grundlagen der Arbeitszeitflexibilisierung
  • Analyse verschiedener Zeitmodelle wie Job-Sharing, Sabbatical und Telearbeit
  • Vorteile und Nachteile der vorgestellten Modelle
  • Eignung der Modelle für unterschiedliche Unternehmensbereiche

Auszug aus dem Buch

3.1. Abendschichten und flexible Teilzeitschichten

Abendschichten und flexible Teilzeitschichten werden grundsätzlich dann eingesetzt, wenn eine Ausweitung auf eine weitere volle Schicht nicht sinnvoll erscheint. Besonders wenn kurzfristige Produktionsspitzen überbrückt werden müssen, wobei der Umfang absehbar und die personellen Ressourcen begrenzt sind, ist dieses Modell sinnvoll. Sie dienen vorrangig der Verlängerung der Betriebszeit, um z.B. längeren Öffnungszeiten (Supermarkt) oder einer verstärkten Produktion gerecht zu werden. Grundsätzliche Vorraussetzung ist hierbei ein vorhandener Schichtbetrieb bzw. die Umstellung auf einen solchen.

Abendschichten und flexible Teilzeitschichten verlängern die Betriebszeit und intensivieren die Nutzung der Produktionsanlagen. Kurzfristig bleibt der Organisationsaufwand überschaubar, vorhandene Mitarbeiter können zielgerichtet eingesetzt und Produktionsmittel voll ausgeschöpft werden.

Langfristig ist allerdings zu bedenken, dass der Organisationsaufwand deutlich ansteigt, Organisationsmittel und Arbeitsplätze vorhanden sein müssen oder bereitgestellt werden müssen. Andernfalls sinkt die Motivation der betroffenen Mitarbeiter durch eine dauerhafte Überbelastung deutlich. Die erhoffte bessere Nutzung der vorhandenen Mittel kehrt sich ins negative.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Faktors Arbeit als Kostenfaktor und betont die Notwendigkeit motivierender, flexibler Arbeitszeitmodelle.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Wandel hin zur Flexibilisierung und die Bedeutung von Arbeitszeitkonten sowie infrastrukturellen Voraussetzungen.

3. Arbeitszeitmodelle: Der Hauptteil analysiert 18 verschiedene Arbeitszeitmodelle hinsichtlich ihrer Funktionsweise, Vor- und Nachteile sowie möglicher Anwendungsgebiete.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kein Einheitsmodell existiert und die Wahl des Modells von einer genauen Analyse der Unternehmensbedürfnisse abhängen muss.

Schlüsselwörter

Arbeitszeitmodelle, Personalmanagement, Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitszeitkonten, Job-Sharing, Telearbeit, Sabbatical, Vertrauensarbeitszeit, Personalkosten, Mitarbeitermotivation, Schichtbetrieb, Teilzeit, Jahresarbeitskonten, Zeitautonome Arbeitsgruppen, Betriebsorganisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und Darstellung verschiedener flexibler Arbeitszeitmodelle in Unternehmen und bewertet deren Einsatzmöglichkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Flexibilisierung von Arbeitszeiten, die motivationale Wirkung auf Mitarbeiter sowie die betriebswirtschaftliche Optimierung der Personalauslastung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über vorhandene Modelle zu verschaffen und Kriterien für eine sinnvolle Implementierung in verschiedenen Unternehmensbereichen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Aufarbeitung von Fachliteratur und Internetquellen zum Thema Personalmanagement und Arbeitszeitgestaltung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von 18 spezifischen Modellen, von Altersteilzeit und Job-Sharing bis hin zu modernen Konzepten wie dem „Time-Care“ Modell und zeitautonomen Arbeitsgruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Arbeitszeitflexibilisierung, Personalkosten, Arbeitgeberattraktivität, Arbeitszeitkonten und Betriebliche Effizienz.

Inwiefern beeinflussen Arbeitszeitmodelle die Mitarbeitermotivation?

Durch die Anpassung an individuelle Lebensumstände und die Förderung von Eigenverantwortung können flexible Modelle die Motivation und die Bindung an das Unternehmen signifikant steigern.

Welche Herausforderungen nennt der Autor bei der Implementierung neuer Modelle?

Der Autor weist insbesondere auf den hohen organisatorischen Aufwand, die Notwendigkeit technischer Infrastruktur und die Gefahr einer Fehlplanung bei der Bedarfsanalyse hin.

Eignet sich die Vertrauensarbeitszeit für jedes Unternehmen?

Nein, laut der Arbeit ist dieses Modell weniger geeignet für Unternehmen mit stark schwankenden Arbeitsspitzen, da dort eine verlässliche Zeitsteuerung zwingend erforderlich bleibt.

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Details

Title
„Personalmanagement“ - Arbeitszeitmodelle
College
University of applied sciences, Düsseldorf
Grade
2,7
Author
Sebastian Baethge (Author)
Publication Year
2007
Pages
25
Catalog Number
V111268
ISBN (eBook)
9783640093519
ISBN (Book)
9783640857258
Language
German
Tags
Arbeitszeitmodelle Personalmanagement Altersteilzeit Arbeitzeitkonten Job-Sharing „Time - Care“ Modell Vertrauensarbeitszeit Zeitautonome Arbeitsgruppen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Baethge (Author), 2007, „Personalmanagement“ - Arbeitszeitmodelle , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111268
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