Il miracolo economico in Italia - Verlauf und Auswirkungen des Wirtschaftswunders in Italien


Seminararbeit, 2007
19 Seiten, Note: 1,3

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INHALT

1. Einführung
1.1 Überblick
1.2 Politisch-wirtschaftliche Voraussetzungen nach dem Zweiten Weltkrieg

2. Exkurs: Zwei erfolgreiche Unternehmensmodelle – FIAT und Olivetti

3. Das Wirtschaftswunder im Mezzogiorno 0
3.1 Unterschiede zum Norden
3.2 Maßnahmen zur Förderung des Südens
3.3 Negative Konsequenzen für Süditalien

4. Folgen für Gesamt-Italien
4.1 Auswirkungen auf Handel und Industrie
4.2 Italien im Baufieber – il boom edilizio
4.3 Die neue Gesellschaft
4.4 Ein verändertes Familienbild
4.5 Verlagswesen und Bildung

5. Fazit

6. Bibliographie

„From the time of the 'economic miracle' in the late 1950s,

Italian society had been undergoing a profound and sustained

process of modernization and secularization.”[1]

1. Einführung

1.1 Überblick

Spricht man vom boom economico, dem italienischen Wirtschaftswunder, geht es um die (nicht unmittelbaren) Aufbaujahre nach dem Zweiten Weltkrieg, die Anbindung Italiens an den Weltmarkt und die Rekordproduktion der 1950er und 60er Jahre. Der Höhepunkt dieses wirtschaftlichen Aufschwungs, dessen Zeitraum hier von zentraler Bedeutung ist, wird von 1958 bis 1963[2] datiert, drei Jahre später als das deutsche Wirtschaftswunder (1955-1963)[3].

Die bedeutendsten Schlagwörter für die Veränderungen in Italien in diesem Zeitraum lauten sviluppo und sottosviluppo: der ungleiche Verlauf der Entwicklungen innerhalb des Landes und die unterschiedlichen Auswirkungen des miracolo auf die nord- und süditalienischen Regionen. Generell steht jedoch die für Italien radikale Entwicklung zur Industriegesellschaft im Mittelpunkt, da sich Lebensstil und Ökonomie der Halbinsel mit vielen europäischen Ländern gleich stellen konnten und es zu einem nie dagewesenem Wohlstand kam.

Im folgenden sollen die Voraussetzungen für das (vermeintliche) Gelingen des Aufstiegs, der regionale Fortgang und die bis heute fühlbaren Nachwirkungen des boom genauer beleuchtet werden.

1.2 Politisch-wirtschaftliche Voraussetzungen nach dem Zweiten Weltkrieg

Zunächst tut ein Blick in die Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg not, um den Umständen der Fünfziger und Sechziger Jahre einen Rahmen zu geben.

Italien ist nach dem Zusammenbruch des Faschismus stark politisch abhängig und gespalten zwischen Demokratiewunsch und dem Bestreben aus dem Süden, die Monarchie wiederherzustellen[4]. Schon 1944 wurde von wirtschaftlicher Seite der Protektionismus Italiens angesichts der US-amerikanischen Philosophie des Multilateralismus[5] abgeschafft. Somit konnten ausländische Anbieter nicht mehr von Seiten des italienischen Staates benachteiligt werden. Im Laufe der 1950er Jahre wurde noch intensiver Auslandspolitik betrieben, als die größten Schäden des Krieges beseitigt waren und man sich den Aufbaujahren zuwenden konnte. Entscheidend war dabei auch die Anerkennung Italiens als Mitglied der Vereinten Nationen 1955 und seine Rolle als einer der sechs Gründerstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft 1957.

Als Aufgaben der EWG definierten die Unterzeichnerstaaten in der Präambel und in Artikel 2 des EWG-Vertrages, „die Grundlagen für einen immer engeren Zusammenschluss der europäischen Völker zu schaffen” und „durch die Errichtung eines Gemeinsamen Marktes und die schrittweise Annäherung der Wirtschaftspolitik der Mitgliedsstaaten eine harmonische Entwicklung des Wirtschaftslebens innerhalb der Gemeinschaft ... und engere Beziehungen zwischen den Staaten zu fördern, die in der Gemeinschaft zusammengeschlossen sind”. Übergeordnetes Ziel war also der engere politische Zusammenschluss der (west)europäischen Länder; erreicht werden sollte dieses Ziel über einen engeren wirtschaftlichen Zusammenschluss, über die Errichtung eines Gemeinsamen Marktes.[6]

Neben dieser Anbindung an Westeuropa und dem damit einhergehenden ideologischen Abstand zu den kommunistischen Ostblockstaaten brachte beispielsweise die Gründung der ENI (Ente Nazionale Idrocarburi) 1953 konkrete Veränderungen, da diese staatliche Gesellschaft Hauptnutzer der Methanvorkommen in der Po-Ebene war und ihr Gründer Enrico Mattei wichtige Verträge zur Erdölversorgung mit Lybien und dem Iran abschloss[7]. Weiterhin gab es überaus nützliche Kohlenwasserstofffunde in der Val Padana, die die neu aufkommende Industrie ankurbelten.

Um die Umsetzung einer modernen Stahlindustrie kümmerte sich das IRI (Istituto per la Ricostruzione Industriale), schon 1933 gegründet. Dazu kamen vom Staat finanzielle Förderungen aus Geldleihen und vor allem aus den Leistungen des Marshall Plans (1,6 Mrd. US-Dollar[8] ) um Italiens Infrastruktur wieder aufzubauen und zu modernisieren.

In diesen Aufbaujahren war man auf billige Arbeitskräfte angewiesen, die meist aus dem Süden kamen und das Arbeitsangebot mehr als sättigten. Die Folgen dieses Überhangs der Nachfrage nach Arbeit waren also abzusehen und werden in den Kapiteln 3 und 4 näher behandelt. Generell lässt sich aber festhalten, dass Ende der Fünfziger Jahre die Beschäftigtenzahlen im zweiten (Industrie) und dritten Sektor (Dienstleistungsgewerbe), auf Kosten der Landwirtschaft, deutlich anstiegen (s.3.3).

Auch beim wirtschaftlichen Aufbau gab es Neuerungen, angefangen bei der steigenden Nachfrage nach italienischen Produkten im Inland wie im Ausland bis zur vorausschauenden Produktionsplanung, um den zukünftigen Bedarf in Italien zu decken. Angereichert wurden diese Fortschritte durch beträchtliche staatliche und private Investitionen (s.3.2), die Unternehmen zu Tage bringen, fördern und ihre Produktivität steigern sollten.

2. Exkurs: Zwei erfolgreiche Unternehmensmodelle – FIAT und Olivetti

Sowohl der Automobilhersteller FIAT als auch der Mischkonzern Olivetti konnten im Norden Italiens erfolgreich umsetzen, was die italienische Nachkriegswirtschaft als neuen Weg beabsichtigte: das Konzept der multinazionali.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Der Fiat 500, bis 1975 wurden 3,3 Millionen Exemplare des Standardtyps gebaut

Die von Giovanni Agnelli 1899 gegründete Fabbrica Italiana Automobili Torino, kurz FIAT, ist bis heute ein weltweit bekannter und anerkannter Automobilbetrieb und war in den 1950er und 60er Jahren äußerst wichtiges Symbol des italienischen Wirtschaftswunders. Denn das vorausschauende Produktionssystem des Hauses sah nach dem Zweiten Weltkrieg vor, die Kosten durch drei Faktoren möglichst zu senken: die größtmögliche Ausnutzung der vorhandenen Anlagen, die Ausweitung des Handels innerhalb des Landes und die stufenweise Befreiung von Handelsbeziehungen, um die eigene Unabhängigkeit zu gewährleisten. Das Gelingen dieses Systems zeigte sich darin, dass FIAT nicht nur auf eine Stufe mit Europas großen Marken kam, sondern ihnen eine ernstzunehmende Konkurrenz lieferte.

Schon in den Fünfziger Jahren hatten die Italiener mit dem spanischen Autohersteller SEAT ein Joint Venture gegründet und „unter der Leitung Gianni Agnellis (seit 1963 leitender Direktor, seit 1966 Präsident des FIAT-Konzerns) baute FIAT in den sechziger Jahren ein Werk in der Sowjetunion und investierte in anderen Ländern des ehemaligen Ostblocks. 1969 erfolgten die Übernahmen von Lancia und Ferrari, 1987 die von Alfa Romeo.“[9]

Diese Unternehmensentwicklung gehört zu den charakteristischen Beispielen für die 1960er Jahre, weil FIAT ihre Präsenz im Ausland bis zur internationalen Unternehmensgruppe ausweiten konnte. Ferner wurden der Fiat Seicento und der Fiat Cinquecento (1957, s. Abb.1) zum preiswerten Konsumgut für die Massen.

Dagegen in einer anderen Branche, aber ähnlich erfolgreich, machte sich die Olivetti SpA auf den Weg in den Weltmarkt. 1908 von Camillo Olivetti gegründet, wandelte sein Sohn und Geschäftsführer Adriano Olivetti schon 1932 das Familienunternehmen zur Aktiengesellschaft. Zunächst spezialisierte sich die Firma auf die Herstellung von Büromaschinen, änderte aber ab 1952 ihre Unternehmensplanung: In New Canaan (Connecticut) und 1955 in Pisa wurden Forschungszentren auf dem Gebiet der Elektrotechnik errichtet. Man sah den Bedarf an Kalkulationshilfen – aus dem in den Achtziger Jahren der Siegeszug der Personal Computers entwachsen sollte – schon im Voraus. 1959 brachte Olivetti schließlich die Elea 9003 auf den Markt, die erste elektronische Rechenmaschine mit Transistorentechnik. Aus diesen zukunftsweisenden Bestrebungen folgte beispielsweise auch die Tochterfirma STMicroelectronics und eine Erweiterung der Tätigkeitsbereiche. Spätestens seit 1999 ist Olivetti „durch die Übernahme der Mehrheit an der Telecom Italia indirekt zum Weltkonzern aufgestiegen“[10].

Diese Erfolgsstorys begannen noch bevor die Industrialisierung sich durchgesetzt hatte und zwei Privatmänner, Agnelli und Olivetti, ihr unternehmerisches Glück in Italien und der Welt versuchten. Aus dem Süden jedoch wurde keine vergleichbare Geschichte bekannt, denn ihm war die Teilnahme am Wirtschaftswunder verwehrt, da jene Regionen zunächst industrialisiert werden mussten.

3. Das Wirtschaftswunder im Mezzogiorno

3.1 Unterschiede zum Norden

Die politisch-wirtschaftlichen Disparitäten, der unterschiedliche Lebensstil, die andersartige Mentalität usw. in Nord- und Süditalien bestanden schon zur Zeit vor der Einigung 1861 und halten – in nicht immer gleicher Form – bis ins heutige Jahrtausend an. Die Gründe dafür gehen tief in die italienische Historie der Machteinnahmen durch verschiedene Völker zurück und man leidet bis heute an den Versäumnissen der italienischen Politik der Einheit.

Äußerlich war Italien nun zwar geeinigt, im Inneren war das Land aber zutiefst gespalten: Zum einen standen weite Kreise der Katholiken dem neuen Staatswesen äußerst distanziert gegenüber, nachdem Papst Pius IX. nach der Annexion des Kirchenstaates den Katholiken u. a. die Teilnahme an Wahlen verboten hatte. Zum anderen bestand seit der Gründung des Königreiches eine tiefe Kluft zwischen dem agrarisch-feudalistisch geprägten Süden und dem bürgerlich-industriellen Norden. Die Übertragung der sardischen Verfassung und Verwaltung auf den Süden konnte diese Kluft nicht überbrücken – sie vertiefte sie im Gegenteil noch, da sie den wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten im Süden nicht gerecht wurde.[11]

Der Norden Italiens war schon im 19. Jahrhundert Handelszentrum, während der landwirtschaftlich geprägte Süden einem Feudalsystem unterlag. Ein Grund für die unausgeglichene Wirtschaftslage in der Nachkriegszeit war vor allem die unbeständige Einbindung Süditaliens in die neuen Entwicklungen[12]. Da die internationale Stellung Italiens im Weltmarkt die entscheidende Rolle während des Wirtschaftswunders spielte, war der Norden schlicht geographisch im Vorteil, wenn es um den Import und Export ins westliche Ausland ging – auf Kosten eines konstant betriebenen Industrieaufbaus im Süden. Hinzu kamen weitere geographische Grundvoraussetzungen, wie der unfruchtbare und unproduktive Boden im ariden Mezzogiorno, die zur Abwanderung der Bauern Richtung Norden führten, auch weil der Boden zur Zeit des Faschismus durch den ständigen Anbau von Monokulturen ertragsunfähig geworden war.

3.2 Maßnahmen zur Förderung des Südens

Nichtsdestotrotz gab es mehrere Maßnahmen um die Produktion in den südlichen Regionen anzukurbeln. Schon 1950 wurde durch die christdemokratische Regierung Alcide de Gasperis die Cassa per il Mezzogiorno eingeführt, eine Steuer, die ausschließlich den Regionen Lazio, Molise, Abbruzzo, Campania, Basilicata, Calabria, Sicilia und Sardegna zugute kam. Dort sollten mithilfe dieser Leistungen Industriestandorte geschaffen, die Arbeitslosigkeit gesenkt, die vorhandene Landwirtschaft der aktuellen Technologie angepasst und – als erhoffte Konsequenz – die innerländliche Ungleichheit abgeschafft werden. „Erst 1987 wurde die cassa del mezzogiorno eingestellt, deren Bilanz nicht positiv ist: von 1951 bis 1968 hat die cassa umgerechnet 70 Milliarden DM ausgegeben und trotz alledem beträgt die Arbeitslosenquote heutzutage im Süden 22,8% verglichen mit den 12,1% der nationalen Arbeitslosenquote und den knapp 5% der Lombardei (Daten Stand Juli 1999).“[13]

Außerdem sollten Unternehmer aus dem Norden die unbebauten Flächen des Südens als Gewinn bringende Investition betrachten und ihre Standorte verlagern, erweitern und neu schaffen. „Der Versuch, durch eine Sozial- und Bodenreform sowie die Einrichtung einer eigenen Entwicklungsbank für den wirtschaftlich benachteiligten Süden die wirtschaftliche und soziale Kluft zwischen Nord und Süd zu verringern, war [aber] weniger erfolgreich.“[14]

Weiterhin wurde eine Lösung auf gesamtstaatlicher Ebene durch die politisch-ökonomische Planung der SVIMEZ (l’Associazione per lo Sviluppo del Mezzogiorno) gesucht. Seit 1946 lautete die Zielsetzung: „ [un] intervento straordinario [...] concepito come strumento di una politica di sviluppo che doveva creare quella convenienza all'investimento industriale ancora mancante nel Mezzogiorno”[15].

3.3 Negative Konsequenzen für Süditalien

Die Folgen der versuchten, aber verspäteten Angleichung des Südens hätten aber negativer nicht ausfallen können. Durch den kaum entwickelten Industriezweig, die nach wie vor rückständigen Technologien in der Landwirtschaft, die niedrige Produktivität der Arbeitskräfte (auch wegen klimatischer Bedingungen), den hohen Anteil an ungebildeten Bauern und die noch immer unzureichende Infrastruktur wurde der gefühlte und reale Unterschied zum Norden immer größer. Der boom war sozusagen nur in den Wohlstandsregionen spürbar (s. 4.).

Es kam kaum zur Kapitalanhäufung um wirtschaftliche Unabhängigkeit zu schaffen und die Führungsriege des Südens war nicht bereit, bestehende administrative Strukturen zu modernisieren. Eine Managementkultur „von oben“ ist noch heute im Süden Italiens zu beobachten. Auch ließen die unternehmerischen Fähigkeiten des eingesetzten Direktionspersonal zu wünschen übrig weil „die Ansätze zur Problemlösung aufgrund des Einflusses der Mafia, ausgeprägter Korruption und sehr starker Bürokratie oftmals nur geringe Wirkung[zeigten]“[16].

Was bedeutete dies im Konkreten für die Bewohner der regioni sottosviluppati ? Die augenscheinlichste Folge war die Binnenmigration gen Norden. Allein zwischen 1956 und 1965 verließen 16 Millionen Italiener ihre Ursprungsorte, das Gros wanderte vom Süden in den Norden[17], ihre inneritalienischen Ziele waren Mailand, wo man zwischen 1951 und 1971 ein Bevölkerungswachstum von 55,8% (ca. 1,4 Mio.)[18] verzeichnete, Genua und die FIAT-Heimat Turin.

FIAT war die Mutterindustrie, das leuchtende Symbol dafür, wie sich Italien vom Agrarland zu einem der wichtigsten Industriestaaten der Welt wandelte. 60 000 Menschen arbeiteten allein im Stammwerk des Turiner Stadtteils Mirafiori, bald lebten in der piemontesischen Königsstadt neben den 500 000 Alteingesessenen mehr al 700 000 Süditaliener.[19]

Ihrem niedrigeren Bildungsstand entsprechend arbeiteten Männer also größtenteils in Fabriken oder auf Baustellen und Frauen in Schneidereien und Werften. Diese Arbeitsmöglichkeiten brachten jedoch auch manche süditalienische Familie zum Wohlstand, da man die neuen Erfahrungen nutzte und Klein- und Kleinstbetriebe eröffnete – die noch heute häufigste Betriebsart der Apenninenhalbinsel. Ältere Leute hingegen blieben im Süden und bearbeiteten, meist zur Selbstversorgung, den Boden. Jüngere zog es (außer in den Norden) auch in großer Zahl in die Südmetropolen, dementsprechend nahm die Zahl der in der Landwirtschaft Tätigen ab.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Beschäftigtenzahlen nach Sektoren (1971 bis 2004)[20]

In ebendieser waren 1951 noch 42% tätig (Industrie 32%, Dienstleistungen 26%), 1961 verringerte sich der Wert auf 29%, der Beschäftigtenanteil in der Industrie hingegen erhöhte sich ähnlich drastisch auf 41%, im Dienstleistungssektor waren es 30,5%[21] (Verlauf bis 2004 s. Abb.2). Diese gegenläufige Entwicklung zur Industrialisierung war trotz Mechanisierung und staatlicher Aufbauhilfe nicht mehr abzuwenden.

4. Folgen für Gesamt-Italien

Während also der Süden Italiens von den neuen Entwicklungen faktisch kaum etwas zu spüren bekam und seine Einwohner wegziehen mussten um auch Anteil am „Wunder“ zu haben, änderte sich der Norden schlagartig zu dem, was Italien heute ist: weg vom agrarisch geprägten Land hin zu Industrialisierung, Urbanisation und Moderne.

4.1 Auswirkungen auf Handel und Industrie

Die Olivetti-Gruppe, aber auch die Häuser Zanussi und Candy übernahmen Vorreiterrollen vor allem auf dem Gebiet der elektronischen Haushaltsgeräte; in der Automobilindustrie waren FIAT und Alfa Romeo erfolgreich. Darüber hinaus fand italienische Manufakturware und Mode „made in Italy“ weltweiten Anklang.

In dieser Hochphase der italienischen Wirtschaft stieg das Bruttoinlandsprodukt auf 6,3% und zwischen 1957 und 1960 nahm die Produktion durchschnittlich um 31,4%, darunter der Fahrzeugbau um 89% (!), der Maschinenbau um 83% und die Herstellung von Kunststofffasern um 67%[22], um nur die augenscheinlichsten Anstiege zu nennen.

Italiens schlagartig zunehmender Wohlstand war natürlich auch auf die leichtere Selbstfinanzierung der Unternehmen zurückzuführen, da man im Zuge der verbesserten Technologien weniger Arbeitskräfte benötigte und die Stabilität der Preise mehr Investoren anlockte. Diese Stabilität führte letztendlich auch zum erhöhten Konsum der Bevölkerung, weil es sich auszahlte, Kapital zu sparen.

Doch dieser neue, ungekannte Wohlstand brachte zwei einzigartige Phänomene mit sich: die distorsione dei consumi und den dualismo [23]. Bei der distorsione handelt es sich um eine durch unzureichende Kontrollen ausgelöste Kompensationsstörung zwischen der Produktion für die weiterentwickelten westeuropäischen Märkte und den tatsächlichen Bedarf an den hergestellten Produkten innerhalb Italiens. Während die Preise von Luxusgütern (Autos, Fernseher, Küchengeräte, etc.) aufgrund der hohen Produktion im Landesinneren also sanken, stiegen die der Grundkonsumgüter. Der italienische Konsument war damit zu einem für ihn „zu reifen“ Verbrauch gezwungen. Hinzu kam, dass der Staat kulturelle Güter und die Infrastruktur weiterhin vernachlässigte beziehungsweise dringendere Aufgaben wie Häuserbau, Schulen und ein durchdachtes Ernährungswesen nur ineffizient in Angriff nahm.

Der dualismo beschreibt die gegensätzliche Entwicklung der einzelnen Sektoren. Während also die Technologien und die Industriewirtschaft für den ausländischen Markt konzipiert und fortlaufend modernisiert und aufgestockt wurden, wurde auf umgekehrter Seite die Produktion für den nationalen Markt nicht modernisiert. Das bedeutete für Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistung Italiens einen äußerst statischen Verlauf, während am Auslandsmarkt Dynamik waltete.

4.2 Italien im Baufieber – il boom edilizio

Es wird also deutlich, dass Italien und die Italiener sich allmählich vom alten Image des Agrarstaates verabschiedeten und miterlebten, wie die Globalisierung und die Veränderungen in Arbeitsmarkt und Handel auch ein verändertes Landschaftsbild mit sich brachten. Am deutlichsten wurde dies am unkontrollierten Wachstum der Städte, die ab den Sechziger Jahren von betonierten Vororten geprägt waren, in denen beispielsweise das Mailänder und Turiner Proletariat lebte.

Tra la fine degli anni ‘50 e gli anni ’70, l'azione di un insieme eterogeneo ma vischioso di forze – l'enorme immigrazione, l'espansione produttiva e occupazionale, lo sviluppo industriale, la terziarizzazione incipiente, il boom edilizio – finisce infatti per ridisegnare la mappa fisica e sociale di Milano.[24]

Küstenteile, kleine Ortschaften, Lagunen und Wälder wurden in Wohn- oder Tourismuszentren umgebaut um der hohen Nachfrage nach Wohnfläche gerecht zu werden. Die Gründe dafür waren zum einen natürlich die vielen Zugezogenen aus dem Süden (ca. 10 Mio.), die entweder alleine oder mitsamt Familie immigrierten und einen Wohnplatz brauchten, zum anderen war aber auch ein generelles demographisches Wachstum festzustellen. Nach dem Krieg, mit der Sicherheit einer Arbeitsstelle und dank stabiler Preise wurden mehr Kinder als zuvor geboren. Zwischen 1951 und 1971 nahm die Bevölkerung bis zu 54 Mio. Einwohnern zu, ein Wert der bis heute nicht mehr allzu wesentlich anstieg (s. Abb.3).

Dem Baugewerbe war zudem vom Staat praktisch volle Handlungsfreiheit zugewiesen worden, da skrupellose Unternehmer sich durch Korruption und Klientelismus häufig einen Weg am Gesetz vorbei bahnen konnten. Sie bauten überall, wo genug Platz vorhanden war und missachteten häufig die seismischen Voraussetzungen und die nötigen Sicherheitsvorkehrungen vor Ort[25].

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Abb. 3: Bevölkerungswachstum Italiens von 1911-2001[26]

4.3 Die neue Gesellschaft

Die neue italienische Gesellschaft befand sich nach nur einem Jahrzehnt in einem radikal veränderten Land. Die besseren Lebensbedingungen, das steigende Durchschnittseinkommen und der damit ermöglichte Kauf von Luxusgütern waren die positiven Nebeneffekte. Die Arbeitslosenzahlen sanken 1962 bis unter die 3%-Marke, was praktisch einer Vollbeschäftigung gleichkam. Niedrige Zinssätze erlaubten Kreditaufnahme für Land und Häuser, auch für den einfachen Bürger und, wie oben erwähnt, stieg der Konsum rapide und kurbelte die Wirtschaft umso mehr an. Privatautos und Fernsehgeräte stehen als Symbole für den Boom, nicht nur in Italien.

Außerdem konnten die Bürger sich vermehrt gesund ernähren, Kleidung nicht nur zum Mindestbedarf kaufen, Wohnungen mieten und auch Güter wie Telefon, Armbanduhr, Kühlschrank, elektrischer Herd, Mixer, Waschmaschine usw. änderten die Gewohnheiten der Italiener grundlegend.

In nachfolgender Statistik nach Labini [27] ist die veränderte Sozialstruktur in Zahlen besonders nachvollziehbar veranschaulicht. Es wir sichtbar, dass vor allem die italienische Mittelklasse und die Industriearbeiterschaft das Vakuum ausfüllen, das die Kleinbauern nach dem Zwang zur Aufgabe ihrer Berufe hinterlassen haben:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.4 Ein verändertes Familienbild

Die Institution Familie blieb von diesen Phänomenen nicht unberührt. Das Klischee der italienischen Großfamilie fand spätestens in den Sechziger Jahren sein Ende. Im Durchschnitt wurde vor allem im Norden trotz Anstieg der Geburtenrate die Familie stetig kleiner, ergo setzte sich die Ein-Kind-Familie mehr und mehr durch und auch kinderlose Ehen sollten keine Ausnahme bleiben (eine bis dahin unbegreifliche Vorstellung).

Der Familienkern wurde konsequenterweise kleiner und sonderte sich nicht nur räumlich ab, denn die neue Familie stand im Zeichen der Privatsphäre. Dieser Unterschied war für Immigranten aus dem Süden besonders spürbar, denn sie fanden nicht mehr die üblichen Treffpunkte vor und ihnen fehlte die Verbundenheit zu den Nachbarn, zu denen sie im provinziellen Süden oft in irgendeinem Verwandtschaftsverhältnis gestanden hatten. Gründe dafür waren die neuen Wohnstrukturen und die Isolation, die mit dem Umzug in den Norden verbunden war[28].

4.5 Verlagswesen und Bildung

Auch das Verlagswesen Italiens erfuhr in den Fünfziger und Sechziger Jahren einen außerordentlichen Aufschwung. Nicht nur Tages- und Wochenzeitschriften wurden Jahr um Jahr zahlreicher produziert, auch Buchreihen waren bei der italienischen Leserschaft erfolgreich. Mondadori und Einaudi gehörten schon zu den einflussreichsten Verlagshäusern und die Feltrinelli reihte sich in diese Gruppe 1954[29] ein. Zu den bedeutendsten Erscheinungen des Hauses zwischen 1958 und 1962 gehören fraglos Il Gattopardo von Giuseppe Tomasi di Lampedusa und Il giardino dei Finzi-Contini von Giorgio Bassani[30]. Zu den neuen wöchentlichen Erscheinungen gehörten L’Espresso (1955) und Panorama (1962), die sich zu ihrer Entstehungszeit auch mit dem Umschwung in Italiens Gesellschaft beschäftigten. Zur Erstausgabe startete L’Espresso beispielsweise folgende Initiative: „un inchiesta giornalistica sulla speculazione edilizia di Roma firmato da Manlio Cancogni con il titolo ‘Capitale corrotta = Nazione infetta’”[31].

In Sachen höherer Bildung nahm die Zahl Universitätsabsolventen zwischen 1960 und 1980 rapide zu: „nel 1930 i laureati erano meno di 8.000, nel 1960 erano circa 21.000, nel 1970 circa 56.000, nel 1980 circa 74.000 e nel 1996 erano 115.000”[32]. Dieser Anstieg war die logische Konsequenz aus dem sicheren Arbeitsplatz der Elterngeneration, wodurch den bildungshungrigen Schulabgängern die Möglichkeit gegeben wurde, im vergleichsweise höheren Alter in den Arbeitsmarkt einzusteigen und den Traum der Selbstverwirklichung zu verfolgen.

5. Fazit

Italien wurde in diesen Jahren zur Wohlstandsgesellschaft, die noch einen Weg zur Einheit finden muss. Während man im Norden das rapide Wirtschaftswachstum einem Wunder gleichstellt, tritt im Süden die Industrialisierung erstmals wahrhaftig in Erscheinung. Der Aufschwung verhalf dem Norden zur (Weiter-)Entwicklung (sviluppo), die Italien in den heutigen Weltmarkt brachte und zum G8-Mitglied aufsteigen ließ. Der Mezzogiorno findet hingegen eine Unterentwicklung (sottosviluppo) vor, weil sich Industrie, Produktivität, Mentalität und Lebensstandard dem Richtmaß und den Vorgaben des Settentrione bis heute nicht nähern konnten.

Gewiss hatte man es in Regionen wie der Lombardei, oder dem Piemont aufgrund der Rohstoffvorkommnisse von Beginn an leichter, denn ein Wachstum des Industrieapparats, die Öffnung der Handelsbeziehungen und die Urbanisierung waren dank der Gegebenheiten bald durchführbar. Nichtsdestotrotz ist das Bild des heutigen Gesamt-Italien maßgeblich durch das Wirtschaftswunder geprägt, sei es das des erhaltenen Städtebaus, der Infrastruktur etc. oder das demographische Verhältnis in Zahlen.

Eindeutige Fehlentscheidungen von Regierung und Führungsriegen sind darum umso schwieriger auszumachen. Was die Verfehlungen bei der Aufbauhilfe jedoch seit nunmehr 150 Jahren gemeinsam haben, ist die mangelnde Beschäftigung mit den tatsächlichen Bedürfnissen dieses so anderen Italien.

6. Bibliographie

Wolfgang Altgeld et al (Hrsg.), Kleine italienische Geschichte, Stuttgart 2002, S. 448

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[...]


[1] Simon Parker, „Political Identities“ in Italian Cultural Studies. An Introduction, Oxford University Press 1996

[2] Ernst Ulrich Große, Günter Trautmann, Italien verstehen, Darmstadt 1997, S.65

[3] Lebendiges virtuelles Museum Online (LeMO), „Wirtschaftswunder“: http://www.dhm.de/lemo/html/Das GeteilteDeutschland/DieZuspitzungDesKaltenKrieges/Wirtschaftswunder/ (11.09.2007)

[4] Ernst Ulrich Große, Günter Trautmann, ebd., S.7f.

[5] Die „Tendenz, multilaterale zwischenstaatliche Beziehungen anzuknüpfen“, Microsoft Encarta 2006 [CD], Microsoft Corporation 2005

[6] Mechthild Weißer, Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, Microsoft® Encarta® 2006 [CD]. Microsoft Corporation 2005

[7] Wolfgang Altgeld et al (Hrsg.), Kleine italienische Geschichte, Stuttgart 2002, S. 448

[8] Wikipedia, Art. “Marshallplan”, http://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan (02.06.2007)

[9] Art. „FIAT SpA”, Microsoft Encarta 2006 [CD], Microsoft Corporation 2005

[10] Art. „Olivetti SpA” Microsoft Encarta 2006 [CD], Microsoft Corporation 2005

[11] Art. „Italien“, Microsoft Encarta 2006 [CD], Microsoft Corporation 2005

[12] Nach Arnaldo Bagnasco, Tre Italie. La problematica territoriale dello sviluppo italiano, Bologna 1977, S.54f.

[13] Renzo Brizzi, „Das Nord-Süd-Gefälle führt zur Spaltung“ in L’Italia si presenta – Italien stellt sich vor. Landes- und kulturkundliche Aspekte des gegenwärtigen Italiens, Bonn 2003

[14] Art. „Italien“, Microsoft Encarta 2006 [CD], Microsoft Corporation 2005

[15] SVIMEZ, La storia della SVIMEZ, http://www.svimez.it (03.06.2007)

[16] Robert Kutschera, Mezzogiorno, Microsoft® Encarta® 2006 [CD]. Microsoft Corporation 2005

[17] Ernst Ulrich Große, Günter Trautmann, ebd., S.110f

[18] Francesco Memo, Diventare città: retoriche e pratiche di una trasformazione urbana, Doktorarbeit der Università di Milano Bicocca, Mailand 2004

[19] Birgit Schönau, Calcio. Die Italiener und ihr Fußball, Köln 2005, S. 48

[20] Istituto Nazionale di Statistica, L’Italia in cifre. Una selezione di dati aggiornati sulla vita economica e sociale del paese, Rom 2005

[21] Ernst Ulrich Große, Günter Trautmann, ebd., S.106f.

[22] Wikipedia, Art. „Boom economico”, http://it.wikipedia.org/wiki/Boom_economico (31.05.2007)

[23] Nach Arnaldo Bagnasco, Tre Italie. La problematica territoriale dello sviluppo italiano, Bologna 1977, S.56

[24] Francesco Memo, ebd.

[25] Chiara Minighini, Il Boom Economico degli anni ‘50 e ’60, http://www.meetingpoint2000.it/Novecento/900/ Boom/boom_economico.htm#intro (31.05.2007)

[26] Istituto Nazionale di Statistica, L’Italia in cifre. Una selezione di dati aggiornati sulla vita economica e sociale del paese, Rom 2005

[27] Simon Parker, ebd. nach Paolo Sylos Labini, Le classi sociali negli anni ’80, Rom 1986

[28] Chiara Minighini, ebd.

[29] Giangiacomo Feltrinelli Editore, Storia, http://www.feltrinelli.it/storia/storia1-55 (30.05.2007)

[30] Giangiacomo Feltrinelli Editore, Storia, http://www.feltrinelli.it/storia/storia1-58 (30.05.2007)

[31] Giornali Locali, Informazione e storia L’Espresso, http://www.giornalilocali.it/riviste/l-espresso.htm (02.06.2007)

[32] Istituto Nazionale di Statistica, Dall’immatricolazione alla laurea, Rom 2005

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Details

Titel
Il miracolo economico in Italia - Verlauf und Auswirkungen des Wirtschaftswunders in Italien
Hochschule
Universität Regensburg
Veranstaltung
PS Questione Meridionale
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
19
Katalognummer
V111370
Dateigröße
560 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Italia, Verlauf, Auswirkungen, Wirtschaftswunders, Italien, Questione, Meridionale
Arbeit zitieren
Luana Valentini (Autor), 2007, Il miracolo economico in Italia - Verlauf und Auswirkungen des Wirtschaftswunders in Italien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111370

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