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Zweitspracherwerb-Sprachstand

Titre: Zweitspracherwerb-Sprachstand

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2000 , 26 Pages , Note: sehr gut

Autor:in: Fatima Oturak-Pieknik (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Pédagogie, Linguistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

In meiner Hausarbeit befasse ich mich, ausgehend vom Seminar: „Schriftlichkeit in der Zweitsprache“ mit dem Thema Zweitspracherwerb – Sprachstand. Grundlage meiner schriftlichen Ausarbeitung waren die Schriftstücke von H. Wode als Hauptthema, welchen ich auch den größten Teil meiner Hausarbeit widme. Der Titel des Buches lautet Grundbegriffe (des Spracherwerbs), in: ders. (1993): Psycholinguistik, Ismaning, ich beziehe mich auf die Seiten 81-105.

Das Unterthema bezieht sich auf den Text von K. Vogel mit dem Titel: Lernen Kinder eine Fremdsprache anders als Erwachsene? Zur Frage des Einflusses des Alters auf den Zweitsprachenerwerb, in „Die Neueren Sprachen“ 90:50 (1991): 539-550.

Beide Texte sind von ihren Betrachtungsstandpunkten verschieden. Aus diesem Grunde zog ich es vor, beide Texte nicht miteinander zu verknüpfen, sondern nacheinander zu besprechen. Das Buch von H. Wode bezieht sich auf den Spracherwerb aus psycholinguistischer Sicht.

K. Vogel bezieht sich in seinem Aufsatz auf die Frage, ob Kinder eine Fremdsprache anders als Erwachsene erlernen und auf die Frage des Altersfaktors in Bezug auf den Zweitspracherwerb.

In Punkt 2 gehe ich ausschließlich auf den Text von H. Wode ein. In Punkt 3 geht es um den Text von K. Vogel. Punkt 4 befasst sich mit der Zusammenfassung der beiden Texte und Punkt 5 beinhaltet das Schlusswort und meine Stellungnahme zu den beiden Texten.

Ebenso gehe ich der Frage nach inwieweit und auf welche Weise eine Sprache in der Grundschule erlernt werden sollte. Der letzte Punkt weist die Quellenangabe auf.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundbegriffe nach Wode

2.1 Dekomposition

2.2 Entwicklungsspezifische Strukturen: Fehler

1.3 Entwicklungssequenzen und Entwicklungsstadien: Das chronologische Moment

2.4 Konzeptionen von Entwicklungssequenzen

2.5 Individuelle Variation

2.6 Lernerstrategien: Produkt, Prozess und Lernverhalten

2.7 Zur Konzeption von Strategien

2.8 Kommunikationsstrategien

2.9 Was ist eine Lernerstrategie?

2.10 Sprachlicher Transfer und Interferenz

2.11 Formeln und Rahmen

2.12 Lernersprachen – Interimsprachen: System und Variabilität

3 Vogel: Lernen Kinder eine Fremdsprache anders als Erwachsene?

Einfluss des Alters auf den Zweitspracherwerb

3.1 Die Annahmen der „konkurrierenden kognitiven Systeme“

3.2 Die Annahme der „kognitiven Reifung“

3.3 Kognitive Entwicklung und Spracherwerbskontexte

4 Zusammenfassung der beiden Texte

4.1 H. Wode

4.2 K. Vogel

5 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht theoretische Konzepte des Zweitspracherwerbs, insbesondere die psycholinguistische Sichtweise nach H. Wode sowie die altersabhängige Debatte um das Fremdsprachenlernen bei Kindern und Erwachsenen nach K. Vogel. Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wie Spracherwerbsprozesse ablaufen und welche Faktoren, wie etwa das Alter oder kognitive Reifung, den Lernerfolg beeinflussen.

  • Grundbegriffe und Prozesse des Spracherwerbs (Dekomposition, Entwicklungssequenzen).
  • Rolle von Lernerstrategien, Transfer und Interferenz im Lernprozess.
  • Kontroverse zur "sensiblen Phase" und biologischen vs. kognitiven Voraussetzungen.
  • Theorie der kognitiven Reifung als Erklärungsmodell für den Zweitspracherwerb.
  • Pädagogische Relevanz für den Fremdsprachenunterricht in der Grundschule.

Auszug aus dem Buch

2. Grundbegriffe des Spracherwerbs nach Wode

Unter diesem Punkt fasst Wode die wichtigsten Begriffe des Spracherwerbs kurz zusammen. In den folgenden Punkten werden die Begriffe detaillierter beschrieben. Sprachen werden nie als Ganzes gelernt, sondern in Teilschritten. Hierbei handelt es sich z. B. um „Negation, Interrogation oder das Lautsystem.“ (H. Wode 1993: 81 f.) Dabei spielt es auch keine Rolle, um welchen „Spracherwerbstyp.“ (H. Wode 1993: 81 f.) es sich handelt.

Jeder Spracherwerber braucht dafür Zeit, um die einzelnen Schritte zu erfassen. Wode beschreibt diesen Vorgang als Dekomposition, es ist eine „...Art, Input selektiv zu verarbeiten.“ (H. Wode 1993: 81 f.) Der Begriff Entwicklungssequenz wird von Wode als eine Art „chronologische Entwicklung.“ (H. Wode 1993: 81 f.) bezeichnet.

In dieser chronologischen Entwicklung erlernt der Spracherwerber die Sprache zu beherrschen. Wode unterteilt die Entwicklungssequenzen in einzelne Entwicklungsstadien. Diese bezeichnen den Moment, in dem der Lerner jene Schübe gliedert und neue Strukturelemente aufnimmt und verarbeitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Grundlage der Arbeit dar und erläutert die Auswahl der beiden zentralen Autoren H. Wode und K. Vogel für den thematischen Rahmen des Zweitspracherwerbs.

2 Grundbegriffe nach Wode: Dieses Kapitel erläutert zentrale psycholinguistische Konzepte wie die Dekomposition des Inputs, die Bedeutung von Entwicklungssequenzen, Fehleranalysen sowie den Einfluss von Lernerstrategien und sprachlichem Transfer.

3 Vogel: Lernen Kinder eine Fremdsprache anders als Erwachsene? Einfluss des Alters auf den Zweitspracherwerb: Hier wird die wissenschaftliche Debatte über das Alter als Einflussfaktor beleuchtet, inklusive der Kritik an der „sensiblen Phase“ und der Einführung des Konzepts der „kognitiven Reifung“.

4 Zusammenfassung der beiden Texte: Dieses Kapitel vergleicht die Ansätze von Wode und Vogel und fasst die wesentlichen Erkenntnisse beider Forscher hinsichtlich der Prozesse und Bedingungen des Zweitspracherwerbs zusammen.

5 Schlusswort: Das Schlusswort zieht ein persönliches Resümee, bewertet die Konzepte kritisch und diskutiert die pädagogische Bedeutung für den Fremdsprachenunterricht in der Grundschule.

Schlüsselwörter

Zweitspracherwerb, Sprachstand, Dekomposition, Entwicklungssequenzen, Lernerstrategien, Transfer, Interferenz, sensible Phase, kognitive Reifung, Fremdsprachenunterricht, Grundschule, Fehleranalyse, Spracherwerbstyp, Psycholinguistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Zweitspracherwerbs aus psycholinguistischer Perspektive und untersucht den Einfluss des Alters auf den Erwerb von Fremdsprachen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Prozess der Dekomposition, die Struktur von Entwicklungssequenzen, der Einsatz von Lerner- und Kommunikationsstrategien sowie die wissenschaftliche Kontroverse um die "sensible Phase" bei Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die strukturierte Aufarbeitung der Thesen von H. Wode und K. Vogel, um zu verstehen, wie Spracherwerb erfolgt und ob Kinder tatsächlich eine Sprache fundamental anders erlernen als Erwachsene.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte theoretische Arbeit, die zentrale Texte der Spracherwerbsforschung analysiert und miteinander vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Wode’schen Grundbegriffe des Spracherwerbs und die Analyse der Vogel’schen Untersuchung zur kognitiven Reifung und zum Altersfaktor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Zweitspracherwerb, kognitive Reifung, Entwicklungssequenzen, Lernerstrategien und die Rolle des gesteuerten Unterrichts in der Grundschule.

Wie bewertet der Autor die "sensible Phase"?

Der Autor folgt in der Diskussion dem Ansatz von K. Vogel, der die strikte "sensible Phase" kritisch hinterfragt und stattdessen das Konzept der kognitiven Reifung betont.

Welchen Stellenwert hat der Früherwerb in der Grundschule?

Trotz der theoretischen Argumente gegen eine biologische Überlegenheit von Kindern plädiert die Autorin für den Früherwerb in der Grundschule, da Kinder im Alltag bereits stark mit der Zielsprache in Kontakt stehen.

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Résumé des informations

Titre
Zweitspracherwerb-Sprachstand
Université
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Schulpäd. und Did. der Elementar- und Primarstufe)
Cours
Schriflichkeit in der Zweitsprache
Note
sehr gut
Auteur
Fatima Oturak-Pieknik (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
26
N° de catalogue
V11150
ISBN (ebook)
9783638173865
Langue
allemand
mots-clé
Zweitspracherwerb-Sprachstand Schriflichkeit Zweitsprache
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Fatima Oturak-Pieknik (Auteur), 2000, Zweitspracherwerb-Sprachstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11150
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Extrait de  26  pages
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