Max Weber: Die drei reinen Typen der legitimen Herrschaft


Exzerpt, 2005
2 Seiten

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Exzerpt

Max Weber

"Die drei reinen Typen der legitimen Herrschaft"

Im Folgenden versuche ich die "drei reinen Typen der legitimen Herrschaft" mit Hilfe des Textauszuges von Max Weber zu erläutern.

Vorerst die Abklärung der für mich auftretenden Frage nach den allgemeinen Motiven der Fügsamkeit .

Diese können vielerlei Gründe haben,die meiner Meinung nach am meisten auftretende Motiv des Gehorsams ist das zweckrationale Handeln mit der Verfolgung eines pers.Ziels und Interesses.

Auch das Agieren nach Werten,Traditionen und Sitten spielt bei der Betrachtung der Fügung unter einer best.Macht eine bedeutende Rolle. Interessant ist auch das rein affektuelle Handeln einer Person,vielmals nur geleitet durch aktuelle und emotionale Gefühle und Neigungen,wobei diese Art des sinnhaften Handels wohl am labilsten,hinsichtlich ihrer Verbindlichkeitsdauer,scheint.

Die legitime Herrschaft ist von der Gesellchaft allgemein anerkannt und rechtsmäßig, doch gibt es weltweit unteschiedlichste Typen mit unterschiedlichsten soz.Strukturen.

Die erste Form der Herrschaft,und auch gleichzeitig die für mich plausibelste,ist die legale Herrschaft.

Sie ist gekennzeichnet durch einen "Verwaltungsstabes"in Form eines Beamten in einer Firma oder Verbandes.

Die Werkzeuge seiner Befehlsgewalt können Regeln,Gesetze,Amtspflicht und Befehle sein.

Mitglieder oder "Unterworfene"besitzen eine betsimmte Fachkompetenz und angeeignetes Fachwissen,gehen ihrer Berufung nach und qualifizieren sich für ihren individuellen

Bereich.Lohn und Ausgleich für die oben genannten Qualifikationen sind Gehälter/Bezüge oder andere Mittel.

Weniger beherrschend dabei sind persönliche Neigungen und gefühlsmäßige Motive

Zwischen der Machtausübenden Person und dessen Gehosamen besteht immer ein berstimmtes (Arbeits-) Verhältnis.

Grundlage dieses Verhältnisses ist eine betsimmte Disziplin sowie Betriebsnormen.Es findet also eine Unterordnug statt.

Die traditionelle Herrschaft,die zweite Form legitimer Herrschaft,beruht auf innerer Gesonnenheit,Ehre,Glauben,Tradition und pers.Diensttreue.

Sie unterscheidet sich gravierend von der legalen in dem Punkt der Formalität,denn nicht die Amtsfplicht sondern persönliche Diensttreue beherrscht die Beziehung zwischen dem Verwaltungsstabes,bestehend aus

persönlichen Abhängigen,Angehörigen oder Freunden.

Man könnte also schlussfolgern,der Unterworfene sei freiwillig in des Herrschaftsverhältnis getreten.

Doch gibt es auch Spezialfälle,der patriarchischen Struktur,wie Sklaven,die von ihrem "Herren" abhängig sind (finanziell) oder Plebejer,rechtlose Menschen, welche zu feudalen Arbeiten gezwungen werden,wobei Ehre und pers.Diesttreue keine Beweggründe darstellen.

Bei der Ständischen Struktur sind die Diener keine pers.Diener des Herrn,sondern vielmehr unabhänige Menschen mit Rechten aber auch Pflichten.

Ihr Amt ist immer erworben oder beliehen,außerdem muss innerhelb dieser Herrschaft das Handeln des Herrn oder seines Verwaltungsstabes erkauft oder verdient werden.

Dre konsequenteste und gleichzeitig dre extremste Typus ist der der Verwaltung durch die ständelosen(Plebejer),welches der ersten Herrschaftsform am nähsten kommen könnte.

Der dritten und auch gleichzeitig letzten Typus der Herrschaft,der charismatischen Herrschaft basiert auf rein affektueller Hingabe an die Person des Herrn und ihrer Gnadengaben(=Charisma).

Ihre Helden werden aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten verehrt,bzw.mann glaubt an sie,weil sie etwas Mystisches oder Zauberhaftes verkörpern.

Diese Verehrung erfolgt ohne jegliche Orientierung an Regeln und ist demzufolge "irrational"

Den Verwaltungstab stellt der "Führer"dar und der "Gehorchende"den Jünger, welcher aufgrund seiner pers.Hingabe gewählt wird.

Dieses Verhältnis basiert auf pers.Überzeugung und vertrauen,welches durch div.Misserfolge gtrübt werden könnte.

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Details

Titel
Max Weber: Die drei reinen Typen der legitimen Herrschaft
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Soziologie)
Veranstaltung
Herrschaftssozilogie
Autor
Jahr
2005
Seiten
2
Katalognummer
V111617
Dateigröße
357 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weber, Typen, Herrschaft, Herrschaftssozilogie
Arbeit zitieren
Susann Schulze (Autor), 2005, Max Weber: Die drei reinen Typen der legitimen Herrschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111617

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