Im Rahmen dieser Seminar-Arbeit, sollen zwei Content-Management-Systeme (CMS) verglichen und bezüglich ihrer Einsatzgebiete und -möglichkeiten betrachtet werden. In erster Linie soll in dieser Arbeit auf eine Evaluierung des kostenpflichtigen CMS „IMPERIA“ hingearbeitet werden. Um dies zu erreichen, wird das oben genannte System analysiert und mit einem anderen, populären, kostenfreien CMS verglichen. „TYPO3“ ist eine kostenfreie Open-Source-Lösung und kommt wie auch Imperia auf verschiedenen Gebieten zum Einsatz. Der direkte Vergleich kann dazu dienen, Unterschiede aufzuzeigen und somit herauszufinden, welches System Stärken bzw. Schwächen in der Handhabung im redaktionellen Alltag aufweist. Im Vorfeld muss aber vorausgeschickt werden, dass die Auswahl einer Content-Management-Lösung stark von den Anforderungen an das zu realisierende Projekt abhängt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung und Thema der Arbeit
2 Vorstellung der beiden CMS-Lösungen Imperia und TYPO3
2.1 Exkurs Online-Demo Imperia
2.1.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation
2.1.2 Betrachtung Work-Flow-Engine: CMS Imperia
2.2 Exkurs Typo3
2.2.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation
3 Vergleich beider Systeme
3.1 Schwächen und Stärken des CMS Imperia
3.2 Schwächen und Stärken des CMS Typo3
4 Fazit
5 Quellen
5.2 Internet-Quellen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das kommerzielle Content-Management-System (CMS) Imperia durch einen direkten Vergleich mit dem Open-Source-System TYPO3 zu evaluieren, um Stärken und Schwächen der jeweiligen Systeme für den redaktionellen Alltag herauszuarbeiten.
- Vergleichende Analyse kommerzieller und Open-Source CMS-Lösungen
- Untersuchung von Work-Flow-Prozessen in CMS-Umgebungen
- Evaluation der Benutzerfreundlichkeit und Handhabung im Redaktionsalltag
- Gegenüberstellung von Lizenzmodellen und betrieblichen Anforderungen
Auszug aus dem Buch
2.1 Exkurs Online-Demo Imperia
Zum Kennenlernen der Imperia-Struktur bietet das Unternehmen eine Online-Demo des CMS an. Den ganzen Funktionsumfang der Software kann man in der Demo-Version nicht erfassen, aber sie ist hilfreich um einen ersten Eindruck über die grundlegenden Funktionalitäten zu bekommen. Hervorgehoben werden die Anmutung und Nutzerfreundlichkeit des Front-Ends und die strukturelle Verständlichkeit des Back-Ends. Die Online-Demo ist mit einer Live-Ansicht verknüpft, so dass man die vorgenommenen Änderungen direkt in einer Preview sehen kann. Die Eingabe des Contents erfolgt im Front-End mit den Stil-Angaben der Browser-Preview (siehe Abb8). Der alltägliche Arbeitsablauf ist somit realitätsnah am Endprodukt abgebildet.
Einloggen kann sich jeder interessierte User, ohne die CMS-Software vorher auf seinem Rechner installieren zu müssen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung und Thema der Arbeit: Diese Einführung erläutert die Zielsetzung des Vergleichs zwischen dem kostenpflichtigen System Imperia und der Open-Source-Lösung TYPO3 vor dem Hintergrund betrieblicher Anforderungen.
2 Vorstellung der beiden CMS-Lösungen Imperia und TYPO3: Das Kapitel bietet eine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise, Produktphilosophie und der jeweiligen Benutzeroberflächen beider Content-Management-Systeme.
2.1 Exkurs Online-Demo Imperia: Hier werden die Funktionen des Back-Ends von Imperia, insbesondere die Dokumentverwaltung und die Work-Flow-Engine, anhand der bereitgestellten Online-Demo analysiert.
2.1.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation: Dieser Abschnitt beschreibt die einfache Erstellung neuer Dokumente und die Zuweisung von Metadaten in der Imperia-Oberfläche.
2.1.2 Betrachtung Work-Flow-Engine: CMS Imperia: Fokus auf die dynamische Java-Umgebung zur prozessorientierten Gestaltung von Arbeitsabläufen mittels Drag-and-Drop-Symbolen.
2.2 Exkurs Typo3: Eine Untersuchung des Open-Source-Systems, dessen Benutzeroberfläche und Funktionsumfang im Vergleich zu Imperia dargestellt werden.
2.2.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation: Dieser Teil behandelt das Einpflegen von Inhalten durch Inhalts-Elemente und den strukturierten Verzeichnisbaum von TYPO3.
3 Vergleich beider Systeme: Eine Synthese der Ergebnisse, in der die betrieblichen Vor- und Nachteile beider Systeme gegenübergestellt werden.
3.1 Schwächen und Stärken des CMS Imperia: Analyse der Stärken im Bereich des intuitiven Prozess-Managements und der damit verbundenen Abhängigkeit vom Anbieter.
3.2 Schwächen und Stärken des CMS Typo3: Diskussion der Vorteile der Open-Source-Lizenz bei gleichzeitiger Herausforderung durch eine komplexere Bedienung und fehlende native Work-Flow-Integration.
4 Fazit: Die abschließende Betrachtung betont die Notwendigkeit, die Systemwahl an den spezifischen Projektanforderungen und der bestehenden Infrastruktur auszurichten.
Schlüsselwörter
Content-Management-System, CMS, Imperia, TYPO3, Open-Source, Work-Flow-Engine, Dokumentverwaltung, Web-Content-Management, Redaktionsalltag, Prozessorientierung, Evaluation, Lizenzmodell, Backend, Benutzerfreundlichkeit, Online-Publikation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert und vergleicht das kommerzielle Content-Management-System "Imperia" mit der Open-Source-Alternative "TYPO3" hinsichtlich ihrer Eignung für redaktionelle Workflows.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Zentrum stehen der Aufbau der Back-End-Systeme, die Abbildung von Arbeitsabläufen (Work-Flow-Engine) sowie die Anwenderfreundlichkeit im redaktionellen Alltag.
Welches ist das primäre Ziel dieser Forschungsarbeit?
Ziel ist es, Unterschiede in der Handhabung aufzuzeigen und Kriterien für die Auswahl eines passenden CMS basierend auf den jeweiligen Projektanforderungen zu identifizieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?
Der Autor nutzt eine vergleichende Analyse, die auf Herstellerinformationen, praktischen Tests mittels Online-Demos und einer Gegenüberstellung der Funktionalitäten basiert.
Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Vorstellung der beiden Systeme, gefolgt von einer Analyse der Kernfunktionen wie Dokumenterstellung, Medienverwaltung und Work-Flow-Steuerung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Content-Management-System, Work-Flow-Engine, Open-Source, Kostenpflichtige Software und Prozessorientierung.
Warum wird Imperia als prozessorientiertes CMS bezeichnet?
Imperia bietet eine Work-Flow-Engine, in der komplexe interne Prozesse grafisch dargestellt, delegiert und automatisiert werden können, um den Redaktionsbetrieb zu steuern.
Wie unterscheidet sich die Bedienung von TYPO3 von der von Imperia?
TYPO3 orientiert sich an der Struktur gängiger Betriebssystem-Explorer, während Imperia einen stärkeren Fokus auf intuitive, prozessgeführte Oberflächen legt, die den Nutzer durch die Content-Produktion leiten.
Welche Rolle spielt die Lizenz bei der Systementscheidung?
Die Wahl zwischen Lizenzkosten (Imperia) und dem Open-Source-Modell (TYPO3) beeinflusst maßgeblich die Abhängigkeit vom Anbieter, den Wissenstransfer innerhalb der Community und die Flexibilität bei der Weiterentwicklung.
- Quote paper
- Oliver Tissen (Author), 2007, Analyse des kostenpflichtigen WCMS Imperia im Vergleich - Content-Management-Systeme und CMS-Evaluation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111630