Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media

Nachhaltiger Umgang mit Smartphones und Social Media im Kontext des körperlichen und seelischen Wohlergehens des Menschen

Title: Nachhaltiger Umgang mit Smartphones und Social Media im Kontext des körperlichen und seelischen Wohlergehens des Menschen

Seminar Paper , 2021 , 40 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Rashid Salam (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit widmet sich der Aufklärung über die gesundheitlichen Risiken der Smartphone- und Social-Media-Nutzung und liefert potenzielle Ansätze, die zu einer nachhaltigen Nutzung beitragen könnten. Das Thema ist folglich relevant im Rahmen der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und fällt unter das dritte Ziel "Gesundheit und Wohlergehen", das ein "gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern" soll.

Zu den Zielvorhaben zählen unter anderem die Reduktion der Opfer von Verkehrsunfällen und die Prävention von Substanzmissbrauch. Zum erstgenannten Punkt hat das Thema dieser Arbeit einen direkten Bezug, da die Smartphone-Nutzung im Straßenverkehr vermehrt zu Unfällen geführt hat. Auch die Prävention von Abhängigkeit – wenn auch nicht substanzgebunden – und anderen seelischen und körperlichen Leiden, wird in dieser Arbeit thematisiert.

Menschen nutzen Smartphones täglich für viele verschiedene Aufgaben. Sie sind oft das Erste was wir sehen, wenn wir aufwachen und das Letzte was wir sehen, wenn wir schlafen gehen. Die praktischen Universalgeräte haben allerdings nicht nur Vorteile, sondern bergen auch viele Risiken für Körper und Geist. Insbesondere die unaufgeklärte Nutzung von Social Media unter Kindern und Jugendlichen kann gravierende körperliche und seelische Folgen nach sich ziehen. Die Arbeit soll über die möglichen Risiken aufklären und liefert potenzielle Ansätze zur Vorbeugung bzw. nachhaltigen Nutzung von Smartphones und Social Media.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Smartphone- und Social-Media-Nutzung im Alltag

2.1 Seelische Auswirkungen

2.1.1 Minderwertigkeitskomplexe und Depressionen

2.1.2 Digitale Abhängigkeit

2.2 Körperliche Auswirkungen

2.2.1 Orthopädische Erkrankungen

2.2.2 Bewegungsmangel und Übergewicht

2.2.3 Kurzsichtigkeit

3. Nachhaltiger Umgang mit Smartphones und Social Media

3.1 Ansätze zur Reduktion negativer seelischer Auswirkungen

3.1.1 Bestimmen und Realisieren des riskanten Nutzverhaltens

3.1.2 Digitale Abstinenz: Einlegen von Auszeiten

3.1.3 Ändern des Nutzverhaltens

3.2 Ansätze zur Reduktion negativer körperlicher Auswirkungen

3.2.1 Mangel körperlicher Aktivität feststellen

3.2.2 Gamification von Bewegung und Sport 4.0

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit befasst sich mit den gesundheitlichen Risiken durch die exzessive Nutzung von Smartphones und Social Media. Dabei wird untersucht, wie sich die digitale Durchdringung des Alltags auf das seelische und körperliche Wohlergehen auswirkt und welche Präventionsmaßnahmen ergriffen werden können, um eine nachhaltige Mediennutzung im Einklang mit den UN-Nachhaltigkeitszielen zu fördern.

  • Analyse psychischer Folgen wie Minderwertigkeitskomplexe, Depressionen und digitale Abhängigkeit.
  • Untersuchung körperlicher Belastungen durch Fehlhaltungen, Bewegungsmangel und Sehbeeinträchtigungen.
  • Bewertung von Influencer-Marketing und sozialen Vergleichen auf Social-Media-Plattformen.
  • Diskussion von Ansätzen zur digitalen Selbstregulierung, digitalen Abstinenz und Gamification von Bewegung.

Auszug aus dem Buch

2.1.1.1 Soziale Vergleiche

Menschen sind soziale Wesen und tendieren dazu sich mit anderen Menschen zu vergleichen, um mehr Erkenntnis über das eigene Selbst zu erhalten. Nach Leon Festinger unterscheidet man dabei zwischen dem Vergleich mit – auf irgendeiner Weise – Bessergestellten („Aufwärtsvergleich“), Schlechtergestellten („Abwärtsvergleich“) und Gleichgestellten („Horizontalvergleich“). Der Vergleich mit Schlechtergestellten soll das eigene Selbstwertgefühl erhöhen, da der Vergleichende bessergestellt ist, als die Vergleichsperson. Der Vergleich mit Bessergestellten hingegen kann Neid hervorrufen und das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen. Der Vergleich mit Gleichgestellten erfolgt um den eigenen sozialen Status zu hinterfragen (Ehresmann 2020).

Instagram hat, nach dem Messenger-Dienst WhatsApp, den höchsten Anteil an jungen Nutzern (zwischen 14 und 29 Jahren) (Statista 2021b). Da pubertierende Jugendliche, evolutionär bedingt, eine Protestphase durchlaufen, in der sie ihren, bisher von den Eltern vorgegebenen, Werterahmen verlassen und sich selbst neu orientieren, sind sie besonders anfällig dafür die Lebensstile ihrer Idole – die i.d.R. Influencer sind – als Orientierung zu nehmen (denkwerk b_projekte für bildung und prävention gGmbH 2021a; Coppola-Weber 2018).

Diese, auf Social Media, präsentierten Lebensstile sind oft nicht realitätsnah, da bewusst ausschließlich „besondere“ Momente präsentiert und alltägliche Routinetätigkeiten weggelassen werden. Dadurch entsteht beim Betrachter der Eindruck, dass das Leben des Inhalts-Erstellenden, mit dem dieser sich vergleicht, origineller oder besser sei als das eigene (Ohne Verfasser 2017; Faix 2021).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologie ein und formuliert das Ziel der Arbeit, die gesundheitlichen Risiken der Smartphone-Nutzung zu beleuchten.

2. Smartphone- und Social-Media-Nutzung im Alltag: Das Kapitel erläutert die verschiedenen seelischen und körperlichen Auswirkungen exzessiven Medienkonsums auf den Menschen, von psychischen Erkrankungen bis hin zu orthopädischen Beschwerden.

3. Nachhaltiger Umgang mit Smartphones und Social Media: Hier werden praxisnahe Lösungsansätze zur Regulierung des Medienkonsums vorgestellt, darunter Selbstmanagement-Methoden, digitale Auszeiten und die Nutzung von Gamification für körperliche Aktivität.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Aufklärung und Prävention, um das langfristige gesundheitliche Wohlergehen angesichts fortschreitender Digitalisierung sicherzustellen.

Schlüsselwörter

Smartphone, Social Media, Digitalisierung, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Abhängigkeit, Minderwertigkeitskomplexe, Depression, Ergonomie, Bewegungsmangel, Kurzsichtigkeit, Influencer-Marketing, digitale Abstinenz, Gamification, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die gesundheitlichen Auswirkungen des exzessiven Smartphone- und Social-Media-Gebrauchs und entwickelt Ansätze für einen nachhaltigeren Umgang mit diesen Medien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die seelischen Folgen (wie Sucht und Minderwertigkeitsgefühle) sowie die körperlichen Folgen (wie Haltungsschäden und Bewegungsmangel).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Aufklärung über Risiken und die Bereitstellung von Strategien für ein gesundes Leben im Kontext der modernen Digitalisierung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Studien zu Nutzungsverhalten und gesundheitlichen Auswirkungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert psychische Risiken durch sozialen Vergleich und körperliche Risiken wie den "Smartphone-Nacken" sowie Ansätze zur Selbstregulierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Abhängigkeit, Nachhaltigkeit, digitale Abstinenz, Gamification und körperliche Gesundheit.

Welche Rolle spielen Influencer bei der Entstehung von Minderwertigkeitskomplexen?

Influencer präsentieren oft idealisierte Lebensstile, die beim Zuschauer den Eindruck erwecken, das eigene Leben sei weniger erfolgreich, was zu Neid und Selbstwertproblemen führen kann.

Warum wird "Gaming" in der Arbeit als Risiko für die Gesundheit eingestuft?

Exzessives Gaming kann zu Suchtverhalten führen, soziale Isolation begünstigen und im Fall von Mobile Games auch zu körperlichen Haltungsschäden beitragen.

Excerpt out of 40 pages  - scroll top

Details

Title
Nachhaltiger Umgang mit Smartphones und Social Media im Kontext des körperlichen und seelischen Wohlergehens des Menschen
College
University of Applied Sciences Nuremberg
Course
Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Grade
1,3
Author
Rashid Salam (Author)
Publication Year
2021
Pages
40
Catalog Number
V1118649
ISBN (eBook)
9783346488008
ISBN (Book)
9783346488015
Language
German
Tags
Social Media Digitale Abstinenz Digital Burnout Influencer Soziale Vergleiche Kurzsichtigkeit Nachhaltiger Umgang mit Neuen Medien Einfluss von Medien auf die Psyche Einfluss von Medien auf den Körper
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rashid Salam (Author), 2021, Nachhaltiger Umgang mit Smartphones und Social Media im Kontext des körperlichen und seelischen Wohlergehens des Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1118649
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  40  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint