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Vorgehensweise der Stadterneuerungsgesellschaft (STEG) in zwei Hamburger Sanierungsgebieten

Title: Vorgehensweise der Stadterneuerungsgesellschaft (STEG) in zwei Hamburger Sanierungsgebieten

Term Paper , 2006 , 54 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Mareike Schuppe (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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Im Rahmen der Vorlesungsreihe „Wohnungspolitik und Stadtteilentwicklung“ im Studiengang Stadtplanung ist die Hausarbeit „Die Vorgehensweise der STEG in zwei Hamburger Sanierungsgebieten“ zur Thematik der Stadterneuerung in Hamburg verfasst worden.

Der Untersuchungsgegenstand der Hausarbeit ist die Vorgehensweise der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH (STEG). Es stellt sich die zentrale Frage: Ist die Vorgehensweise der STEG am Beispiel der zwei Sanierungsgebiete in der Stadterneuerung erfolgreich?

Nach einer Einführung in die Thematik der Stadterneuerung wird die städtebauliche Sanierung erläutert und die STEG vorgestellt, wobei kurz auf andere Sanierungsträger in Hamburg Bezug genommen wird. Dann wird anhand von zweier Beispiele von Sanierungsgebieten in Hamburg die Vorgehensweise der STEG betrachtet. Das Sanierungsgebiet „Karolinenviertel“ und „Eimsbüttel-Süd“ im Schanzenviertel dienen dazu als Grundlage.

Kern der Hausarbeit ist die Evaluation der Vorgehensweise der STEG in den zwei Untersuchungsgebieten, wobei eine Erfolgskontrolle mit eigener Bewertung der kritischen Überprüfung dienen soll. Es werden dazu die Probleme, Maßnahmen, Methoden und Instrumente der Stadtsanierung miteinander verglichen.

Das abschließende Fazit fasst die Ergebnisse der Evaluation zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Rolle der STEG bei der Stadterneuerung in Hamburg.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stadterneuerung

2.1 Das Sanierungsverfahren

2.1.1 Verfahrensablauf

2.1.2 Städtebauförderung

2.2 Profil der STEG

2.2.1 Gründungsanlass

2.2.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2.2.3 Aufgabenfelder

2.2.4 Bürgerbeteiligung als Instrument

2.2.5 Finanzierung

2.3 Andere Sanierungsträger in Hamburg

3. Zwei Hamburger Sanierungsgebiete

3.1 Die geschichtliche Entwicklung der Probleme der Stadtquartiere

3.2 Das Karolinenviertel

3.2.1 Die heutige Situation im Karolinenviertel

3.2.2 Die Vorgehensweise der STEG im Karolinenviertel

3.3 Das Schanzenviertel

3.3.1 Die heutige Situation im Schanzenviertel

3.3.2 Die Vorgehensweise der STEG in Eimsbüttel-Süd

4. Bewertung der Vorgehensweise der STEG

4.1 Bürgerbeteiligung in den Sanierungsgebieten

4.1.1 Das „Vor-Ort-Betreuungs-Konzept“

4.1.2 Konflikte der STEG mit den Betroffenen

4.1.3 Externe Einflüsse auf die Bewohneraktivitäten

4.2 „Soziale Stadtteilentwicklung“ in den Sanierungsgebieten

4.3 Gentrifizierung in den zwei Sanierungsgebieten

4.4 Abgrenzung der STEG zu anderen Sanierungsträgern in Hamburg

4.5 Privatisierung der STEG

5. Fazit

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit evaluiert die Vorgehensweise der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH (STEG) bei der Stadterneuerung. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob das Konzept der integrierten Quartiersentwicklung in den ausgewählten Sanierungsgebieten „Karolinenviertel“ und „Eimsbüttel-Süd“ erfolgreich umgesetzt wird und welche Herausforderungen dabei entstehen.

  • Behutsame Stadterneuerung und integrierte Quartiersentwicklung
  • Bürgerbeteiligung durch Vor-Ort-Betreuung und Sanierungsbeiräte
  • Konfliktmanagement bei städtebaulichen Projekten
  • Gentrifizierungsprozesse in Hamburger Sanierungsgebieten
  • Einfluss der Privatisierung der STEG auf ihre Handlungsweise

Auszug aus dem Buch

3.1 Die geschichtliche Entwicklung der Probleme der Stadtquartiere

Aufgrund der nachbarschaftlichen Lage waren beide Quartiere in der Vergangenheit ähnlichen Einflussfaktoren ausgesetzt, so dass beide Parallelen in ihrer städtebaulichen Entwicklung aufweisen können. Aus diesem Grund wird der geschichtliche Hintergrund in Bezug auf die Entwicklung der Probleme für beide Stadtquartiere zusammen erörtert.

Ab dem Jahr 1880 wurden die Häuser in den Quartieren größer, höher und enger, da durch den Bau der Verbindungsbahn zwischen Hamburg und Altona, die Bodenpreise stiegen. Eine reine Wohnnutzung war daher nicht mehr rentabel, so dass Läden und Produktionsstätten in den Vierteln entstanden. Die Firma Hermann Laue (Gewürze und Ketchup), Montblanc (Schreibutensilien) und der Schlachthof siedelten sich an. In der Vergangenheit war die Nähe zum Schlachthof von prägendem Einfluss auf die städtebauliche Entwicklung in den Quartieren. Die Ausbreitung des schlachthofbezogenen Wirtschaftszweiges hatte die Ansiedlung von zahlreichen Betrieben zur Folge. 1889 bis 1892 wurde der städtische Schlachthof an den nördlichen Rand des Gebietes verlagert, wodurch das Ansehen des Quartiers stark litt und zahlreiche Bewohner in andere Stadtteile zogen. Durch die Sanierungsbemühungen in den „Gängeviertel“ der Innenstadt wurden im frühen 20. Jahrhundert das Karolinen- und Schanzenviertel zu Ausweichquartieren für die Sanierungsvertriebenen aus den Gängevierteln der Alt- und Neustadt. Das führte zu einem raschen Anstieg der Einwohnerzahlen und damit zu einer hohen Einwohnerdichte in diesen Vierteln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes (STEG), der zentralen Fragestellung nach dem Erfolg der Vorgehensweise und der methodischen Vorgehensweise der Arbeit.

2. Stadterneuerung: Erläuterung der theoretischen Grundlagen der Stadterneuerung, des förmlichen Sanierungsverfahrens nach BauGB und des Profils der STEG als Sanierungsträger.

3. Zwei Hamburger Sanierungsgebiete: Analyse der geschichtlichen Hintergründe und der spezifischen Vorgehensweise der STEG im Karolinenviertel sowie in Eimsbüttel-Süd.

4. Bewertung der Vorgehensweise der STEG: Kritische Evaluation der Bürgerbeteiligung, der sozialen Stadtteilentwicklung, der Gentrifizierung sowie der Auswirkungen der Privatisierung der STEG.

5. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Aufzeigen von Verbesserungspotenzialen in der Arbeit der STEG.

6. Ausblick: Diskussion der zukünftigen strategischen Ausrichtung der STEG vor dem Hintergrund der Privatisierung und veränderter Stadtentwicklungsanforderungen.

Schlüsselwörter

Stadterneuerung, STEG, Hamburg, Karolinenviertel, Eimsbüttel-Süd, integrierte Quartiersentwicklung, Bürgerbeteiligung, Sanierungsbeirat, Vor-Ort-Betreuung, Gentrifizierung, soziale Stadtteilentwicklung, Privatisierung, Stadtplanung, Sanierungsverfahren, Quartiersmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Vorgehensweise der STEG bei der Stadterneuerung in zwei spezifischen Hamburger Gebieten und bewertet deren Erfolg im Rahmen der integrierten Quartiersentwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Methoden der Stadtsanierung, Bürgerbeteiligungsmodelle, soziale Stadtteilentwicklung sowie die Auswirkungen der Privatisierung auf die Arbeitsweise eines Sanierungsträgers.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob das Vorgehen der STEG in den untersuchten Sanierungsgebieten als erfolgreich eingestuft werden kann, unter Berücksichtigung von Konflikten und Zielerreichungsgraden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse, die Auswertung von Sanierungskonzepten sowie auf qualitative Experteninterviews mit Vertretern der STEG und Gebietsbetreuern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Stadterneuerung, die detaillierte Fallstudie der zwei Hamburger Quartiere sowie eine kritische Bewertung der STEG-Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Stadterneuerung, STEG, integrierte Quartiersentwicklung, Bürgerbeteiligung und Gentrifizierung.

Welche Rolle spielt die Privatisierung für die STEG laut Autorin?

Die Privatisierung hat zu einem erhöhten wirtschaftlichen Druck geführt, was dazu zwingt, ökonomische Interessen stärker zu gewichten und neue Finanzierungsmodelle wie Public Private Partnerships zu nutzen.

Warum gibt es Konflikte bei der Umgestaltung von Plätzen wie dem Schulterblatt?

Konflikte entstehen primär durch Interessenkollisionen zwischen Anwohnern, die Lärmschutz und Ruhe fordern, und Gewerbetreibenden bzw. der STEG, die auf eine Aufwertung und Belebung des öffentlichen Raumes durch Gastronomie zielen.

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Details

Title
Vorgehensweise der Stadterneuerungsgesellschaft (STEG) in zwei Hamburger Sanierungsgebieten
College
Hamburg University of Technology  (Städtebau und Quartiersentwicklung)
Course
Wohnungspolitik und Stadtteilentwicklung
Grade
1,3
Author
Mareike Schuppe (Author)
Publication Year
2006
Pages
54
Catalog Number
V111869
ISBN (eBook)
9783668344273
ISBN (Book)
9783668344280
Language
German
Tags
Vorgehensweise Stadterneuerungsgesellschaft Hamburger Sanierungsgebieten Wohnungspolitik Stadtteilentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mareike Schuppe (Author), 2006, Vorgehensweise der Stadterneuerungsgesellschaft (STEG) in zwei Hamburger Sanierungsgebieten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111869
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