Die vorliegende Einsendeaufgabe ist eine Trainingsplanung für eine fiktive Person im Bereich Beweglichkeitstraining.
Als angegebene Ziele der Person wurden primär der Erhalt und die Verbesserung der Beweglichkeit sowie eine bessere Entspannung der Muskulatur angegeben. Um dies zu erreichen, wird ein Trainingsplan erstellt, welcher zehn Muskelgruppen es Körpers anspricht. Es werden aktive und passive Dehnmethoden eingesetzt, sowie postisometrische, die mit einer statischen oder dynamischen Ausführung durchgeführt werden, um auch unterschiedliche Trainingsreize zu setzen.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Bewertung des Gesundheitszustands der Person
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Belastungsgefüge
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis einer individuellen gesundheitlichen Ist-Analyse einen strukturierten Trainingsplan zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination zu erstellen. Dabei werden theoretische Grundlagen der Diagnostik und Trainingslehre angewendet, um die Leistungsfähigkeit der Person im Alltag zu erhalten und zu steigern.
- Individuelle Gesundheits- und Beweglichkeitsdiagnostik
- Methodische Planung eines gezielten Beweglichkeitstrainings
- Intermuskuläre Koordination und Gleichgewichtstraining
- Wissenschaftliche Fundierung durch Literaturrecherche
- Praktische Implementierung von Dehn- und Koordinationsübungen
Auszug aus dem Buch
3.1 Belastungsgefüge
Da die Person einen Verfügungsraum von drei Einheiten pro Woche hat, wird dieser komplett genutzt. Dieser reicht vollkommen aus um die Beweglichkeit zu verbessern (Rancour, Holmes & Cipriani, 2009). Da die Person als Anfänger einzustufen ist, wird ein zeitlicher Umfang von 30 Minuten eingeplant. Dieser wird an zwei Tagen an die 30 minütigen Laufeinheiten angehangen, und als Cool-down genutzt, um die Laufleistung nicht zu beeinflussen und die Regenration zu verbessern. Bei den statischen Dehnübungen wird eine Dehndauer bis zu 45 Sekunden angestrebt. Die Wiederholungsanzahl der dynamischen Dehnungsübungen wird ebenfalls im Intervall von 45 Sekunden ausgeführt. Zehn bis 15 Wiederholungen pro Satz werden angestrebt, da sich nach Glück (2005) danach keine weitere Steigerung der Bewegungsreichweite erkennen lassen würde. Als Dehnintensität wird hier eine möglichst hohe Dehnspannung verwendet. Es werden maximal drei Sätze pro Übung durchgeführt. Die Dauer der Pause zwischen den Sätzen liegt bei 30 Sekunden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Erfassung und Bewertung des allgemeinen Gesundheitszustandes sowie der Trainingsmotive einer 41-jährigen Person.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Darstellung und Bewertung der Beweglichkeit großer Gelenke anhand des Testverfahrens nach Janda (2000).
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Entwicklung eines spezifischen Trainingsplans unter Einsatz verschiedener Dehnmethoden zur Verbesserung der Beweglichkeit.
3.1 Belastungsgefüge: Festlegung der Trainingsfrequenz, des zeitlichen Umfangs sowie der Wiederholungs- und Satzparameter für das Beweglichkeitstraining.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Konzeption eines Koordinationstrainings mit dem Fokus auf intermuskuläre Koordination und Gleichgewichtsschulung.
5 LITERATURRECHERCHE: Analyse und Gegenüberstellung wissenschaftlicher Studien zu den Auswirkungen statischen Dehnens auf sportliche Leistungen.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Gesundheitsdiagnostik, Muskelfunktionsprüfung, Dehnmethoden, Janda, Belastungsgefüge, intermuskuläre Koordination, Trainingsplanung, Statisches Dehnen, Dynamisches Dehnen, Leistungsoptimierung, Prävention, Alltagsbewegungen, Fitnessökonomie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für Beweglichkeit und Koordination, basierend auf einer vorangegangenen gesundheitlichen Anamnese.
Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?
Die Schwerpunkte liegen auf der Beweglichkeitsdiagnostik, der strukturierten Trainingsplanung unter Einbezug sportwissenschaftlicher Prinzipien sowie der Literaturanalyse zu Dehneffekten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist der Erhalt und die Verbesserung der allgemeinen Beweglichkeit sowie die Steigerung der koordinativen Fähigkeiten der Person zur Optimierung der Alltags- und Berufsbewegungen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Diagnostik verwendet?
Zur Erfassung der Beweglichkeit wird das Testverfahren zur Muskelfunktionsüberprüfung nach Janda (2000) angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Durchführung der Beweglichkeitstests, die Erstellung detaillierter Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination sowie die wissenschaftliche Literaturrecherche.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskelfunktionsdiagnostik und Trainingsplanung beschreiben.
Wie werden die Dehnübungen methodisch im Trainingsplan berücksichtigt?
Es werden sowohl aktive als auch passive Dehnmethoden eingesetzt, wobei statische und dynamische Ausführungen kombiniert werden, um verschiedene Trainingsreize zu setzen.
Welche Rolle spielt die Literaturrecherche für die Trainingsplanung?
Die Literaturrecherche dient der wissenschaftlichen Absicherung der gewählten Methoden, insbesondere hinsichtlich der Wirksamkeit von Dehnprogrammen auf die sportliche Leistungsfähigkeit.
- Arbeit zitieren
- Lennart Autschbach (Autor:in), 2020, Trainingsplan für eine gesunde 41-Jährige. Erhalt und Verbesserung der Beweglichkeit sowie Muskelentspannung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1118984