Armut in der Gesellschaft. Drei Faktoren zur Begünstigung der Entwicklung der Armut in Deutschland


Hausarbeit, 2021

16 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmungen
2.1 Absolute Armut
2.2 Relative Armut
2.3 Gefühlte Armut

3 Armut in der Gesellschaft

4 Faktoren, die die Entwicklung von Armut begünstigen
4.1 Arbeitslosigkeit
4.2 Migration
4.3 Gesundheitszustand

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Armutsgefährdete Gruppen

1 Einleitung

Um das Phänomen „Armut in der Gesellschaft“ näher verstehen zu können, soll es in dieser Hausarbeit um die Frage gehen, wie die Faktoren Migration, Gesundheitszustand und Arbeitslosigkeit die Entwicklung von Armut begünstigen. Armut ist weltweit verbreitet und die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. In Deutschland waren 2018 insgesamt 18,7% der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Trotz dem großen Anteil, der in Armut lebt, wird diese nur in geringem Maß wahrgenommen. Viele denken bei „Armut“ zunächst an Hunger und Not, doch Armut kann sich in vielen verschiedenen Facetten zeigen. So ist Armut in Deutschland ein weniger offen sichtbares Problem, sondern vielmehr ein verdeckt vorhandenes Phänomen. Menschen können durch verschiede Ursache arm werden und setzen sich dann mit Stigmatisierung sowie dem Umstand, dass Armut die Lebenszufriedenheit deutlich verringert, auseinander. Oft weisen Betroffene ein Vermeidungsverhalten auf, um damit ihre Beschämung zu verbergen und den Verlust von Würde zu vermeiden.

Eine demokratische Gesellschaft sollte genug Transparenz besitzen, um solch auseinanderreichenden Tendenzen zu verhindern. Die Armutsforschung analysiert gesellschaftliche und soziale Prozesse, um so die Gesellschaftstotalität und die Gesamtheit darzustellen. Dennoch ist diese politisch und gesellschaftlich oft umstritten.

Dazu wird zunächst näher auf den Begriff „Armut“ und dessen Konzepte eingegangen. Im weiteren Verlauf wird die Armut in der Gesellschaft thematisiert. Hierbei wird das Verständnis von Georg Simmel sowie die gesellschaftliche und soziostrukturelle Perspektive dargestellt. Zudem wird aufgezeigt, wie die Gesellschaft mit Armut und Betroffenen umgeht. Im vierten Kapitel werden drei Unterpunkte mit den jeweiligen Ursachen thematisiert. Hierbei handelt es sich um Arbeitslosigkeit, Migration und Gesundheit. Um die Arbeit abzuschließen werden alle Ergebnisse bündig mit Integration einer Schlussfolgerung zusammengefasst.

2 Begriffsbestimmungen

Der Begriff „Armut“ ist jedem bekannt und im Alltagsbewusstsein verankert. Jedoch können darunter unterschiedliche Perspektiven verstanden werden, weshalb es keine genaue Definition dieses Konstrukts gibt. Allerdings können wir die damit verbunden Begriffe wie Relative und Absolute Armut heranziehen, um dadurch ein näheres Verständnis zu erlangen.

Fischer (2018) beschreibt Armut im Allgemeinen „als ein Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe aufgrund von materieller Unterversorgung, der sich auf alle Lebensbereiche erstreckt und für die Betroffenen mit tiefgreifenden Ausschlussängsten und Benachteiligungserfahrungen verbunden ist“ (S.86). Armut steht somit im Zusammenhang mit Benachteiligung, Ausgrenzung und sozialer Ungleichheit, welche durch Faktoren wie Migrationshintergrund, Bildungshintergrund, Hautfarbe oder Geschlecht, innerhalb einer Gesellschaft zustande kommt (vgl. ebenda, S.86).

2.1 Absolute Armut

Das Konzept der absoluten Armut ist international vertreten und zeichnet sich durch die gängige Definition der Weltbank (2015) aus, nach der ein Mensch als (extrem) arm gilt, wenn dieser weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag zur Verfügung hat (vgl. S.3). Diese Summe stellt das finanzielle Minimum dar, dass ein Mensch zum Überleben braucht. International liegen unter dieser Armutsgrenze rund 767 Millionen Menschen – so war weltweit weniger als jeder Zehnter von extremer Armut betroffen (vgl. World Bank Group 2015).

2.2 Relative Armut

Relative Armut bezieht sich hingegen auf die jeweiligen durchschnittlichen Lebensbedingen einer Gesellschaft. Bei einem Einkommen, dass weniger als 60% (unter bestimmten Bedingungen auch schon 50%) des Durchschnittseinkommens beträgt, spricht man von relativer Armut. Bei diesem Konzept gibt es weitere Ansätze wie folgende: Ressourcenansatz, Lebensstandartansatz, Lebenslagenansatz, Exklusionsansatz oder Ansatz der Verwirklichungschancen (vgl. Dittmann & Goebel, 2018, S.22f.).

2.3 Gefühlte Armut

Diese Art von Armut wird nicht an Einkommensgrenzen gemessen, sondern an dem subjektiven Gefühl eines jenen Menschen, der sich aufgrund seiner wirtschaftlichen Situation gesellschaftlich ausgegrenzt oder diskriminiert fühlt (vgl. Klundt, 2019, S.30).

3 Armut in der Gesellschaft

Jede Gesellschaft unterscheidet sich in der Definition des Begriffs „Armut“. Daher kann sich Armut je nach Gesellschaft auf fehlende Ressourcen, Not und Elend, Deprivation oder soziale Exklusion beziehen (vgl. Barlösius, 2018, S.35). Im Endeffekt weisen alle diese Konkretisierungen darauf hin, dass es immer um gesellschaftliche Beziehungen geht, „bei der die gesellschaftliche Zugehörigkeit als gefährdet gilt“ (vgl. ebenda, S.35). In diesem Zusammenhang hat sich Georg Simmel (1908) mit der besonderen gesellschaftlichen und sozialen Charakteristik von Armut befasst und kam zum Entschluss, dass die Sozialstruktur über das gesellschaftliche Gesamtgefüge Auskunft gibt (vgl. Simmel, 1908, S.368; vgl. Barlösius, 2018, S. 36). Er unterscheidet zwischen „arm sein“ und „Armut“. Ersteres umfasst den relativistischen Charakter von Armut, bei dem das Milieu, die Schicht oder die Klasse von Bedeutung sind (vgl. Simmel, 1908, S.369; vgl. Fritsch & Verwiebe 2018, S.79). Diese Armutskonzeption fundiert als Basis für fast alle späteren Studien und wird auch in aktuellen Armutsstudien herangezogen. Fritsch und Verwiebe (2018) führen hier weiter aus:

Ferner ist aus Simmels Sicht die Abgrenzung der Armen als gesellschaftliche Gruppe a priori an institutionalisiere Formen sozialer Unterstützung gebunden - Armut besteht dort, wo es eine gesellschaftliche Reaktion auf Deprivation und Leid gibt. (vgl. S.79)

Im System des Wohlfahrtstaats erkennt man eine Doppelfunktion. Auf der einen Seite werden den Mitgliedern aus der Gesellschaft, durch ihren rechtlichen Anspruch darauf, Unterstützungsleistungen gewährt (vgl. Fritsch & Verwiebe, 2018, S.80). Auf der anderen Seite „ziehen die Institutionalisierung wohlfahrtsstaatlicher Programme und ihre Inanspruchnahme durch Hilfebedürftige auch Klassifizierungen und De-Klassierungen nach sich“ (Fritsch & Verwiebe, 2018, S.80). Neben diesem Verständnis betrachten wir im Weiteren Armut aus der gesellschaftlichen und sozialstrukturellen Perspektive. Bei der gesellschaftlichen Perspektive wird von einer „besonderen Art der Wechselwirkung mit der Gesellschaft“ (Barlösius, 2018, S.37) gesprochen. Diese umschreibt das Verhältnis und die Verbindung zwischen den Armen und der Gesellschaft, welche darin besteht, dass die Armen nur aufgrund ihres Bedarfes an Unterstützung mit der Gesellschaft verbunden seien. Dadurch, dass arme Menschen nicht über notwendige Ressourcen verfügen, um an der Gesellschaft teilnehmen zu können, gelten diese als sogenannte „Außenseiter“. Die „Klasse der Armen“ entsteht erst durch den Sachverhalt, dass die von Armut betroffenen Menschen soziale Hilfe erhalten und somit auch im direkten Zusammenhang ein „anschaulicher Beweis, dass sie formal deklariert sind“ vorliegt (ebenda, S.37). Aufgrund dessen kommt Simmel (1908) zu dem Entschluss, dass die Armen diejenigen in einer Gesellschaft sind, die ohne gesellschaftliche Unterstützung gar nicht erst an dieser Gesellschaft teilnehmen könnten (vgl. S. 370). Sie hätten ohne die Unterstützung keine Chance auf eine gesicherte und anerkannte Zugehörigkeit innerhalb der Gesellschaft (vgl. Barlösius, 2018, S.37). Dies bedeutet für die Begriffsbestimmung von „Armut“ wiederum, dass es ein relationaler Armutsbegriff ist, da dieser immer in Bezug auf die individuellen, von der Gesellschaft bestimmten Notwendigkeiten bestimmt wird und nicht in Abhängigkeit von dem, was die Individuen brauchen oder was deren Bedarf ist (vgl. ebenda, S.37).

Nach der sozialstrukturellen Perspektive werden die Schicht- und Milieuzugehörigkeit betrachtet, welche sich durch ihre jeweiligen typischen Bedürfnisse kennzeichnen lassen. Werden diese nicht erfüllt, spricht man von Armut (vgl. ebenda, S. 39). Zudem resultiert „arm sein“ auch aus der Nicht-Erfüllung von sozialen Erwartungen an einem typischen Lebenslauf sowie dem Aspekt, dass man den Normen und Werten der Gesellschaft nicht entspricht (vgl. ebenda, S. 40).

Nach wie vor gilt Armut als ein Tabuthema. Es hält sich die Vermutung, dass durch das Scheuen der Diskussion über Armut auch die Diskussion über Reichtum und (gesellschaftliche) Verteilungsfragen aufkommt, womit wiederum die Politik angegriffen und infrage gestellt werden würde (vgl. Lepenies, 2017, S.110). Die Folgen von Armut erstrecken sich auf alle Lebensbereiche und beeinflussen die Qualität und Dauer des Lebens (vgl. Fischer, 2018, S.83f.). Besonders die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben leidet und so besteht oftmals keine Möglichkeit Erfahrungen zu erleben wie Freunde nach Hause einzuladen, in den Urlaub zu fahren oder ein Café oder Restaurant zu besuchen. Bei der beispielhaften Betrachtung des Handlungsspielraums eines Hartz-IV-Empfängers, wird schnell deutlich, was dies für die gelebte Wirklichkeit der armen Menschen in der heutigen Gesellschaft bedeutet. Betroffene werden täglich mit Herausforderungen konfrontiert: Neben dem ständigen Kalkulieren jedes Euros sowie dem Verzicht vieler für die, in unserer Wohlstandsgesellschafts selbstverständlichen erscheinenden, Güter, müssen sich Menschen aus der Armut mit Scham und Stigmatisierungen auseinandersetzen. Sie werden nicht als vollwertiges und geschätztes Mitglied der Gesellschaft angesehen, sondern als gescheiterte und faule Menschen dargestellt, die weder Leistungsbereitschaft noch die -fähigkeit dazu besitzen. Durch die Etikettierung als arbeitsscheue Nutznießer des Wohlfahrtsstaates sowie der Verdrängung an den Rand der Gesellschaft verringert sich das Selbstwertgefühl jener Menschen, die arm sind. Sie fühlen sich als Überzählige und Unnützlichen einer Gesellschaft (vgl. Barlösius, 2018; vgl. Fischer, 2018; vgl. Kohler-Gehring, 2019). Armut darf sich also nicht nur auf das Einkommen und Vermögen beziehen, sondern muss als ein soziales Phänomen verstanden werden, welches zur soziokulturellen Spaltung innerhalb der Gesellschaft führt.

4 Faktoren, die die Entwicklung von Armut begünstigen

Armut ist ein komplexes Phänomen und kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Oftmals reicht ein Armutsrisiko aus, um die Wahrscheinlichkeit in Armut einzutreten, um ein Vielfaches zu steigern und somit schneller in die Armutsspirale zu verfallen. Anhand der Menge der in der Literatur bestehenden Faktoren, die die Entwicklung von Armut in Deutschland begünstigen, wird die interkorrelative Komplexität erkennbar. Im Folgenden werden auf die Faktoren einzeln eingegangen und später im ganzheitlichen Zusammenhang bewertet.

4.1 Arbeitslosigkeit

Bildung und Arbeitslosigkeit stellt einer dieser Faktoren dar. Gesellschaftlich liegen Schichtzugehörigkeit im engen Zusammenspiel mit dem Grad der Bildung. Durch das mehrgliedrige Schulsystem in Deutschland kann es schnell zu Ungleichheiten und unfairen Chancengleichheiten kommen. So haben es vor allem Abgänger einer Hauptschule schwer den Einstieg in das Berufsleben zu finden. Denn gering qualifizierte Personen haben ein höheres individuelles Risiko arbeitslos zu werden als höher qualifizierte Personen (vgl. Kohlrausch, 2018; BMAS, 2017).

Es ist offensichtlich, dass Arbeitslosigkeit und/oder Erwerbsunfähigkeit eine Begünstigung zur Entwicklung von Armut darstellt. Im Zusammenhang mit Einkommen und Vermögen wird häufig das Konzept der Armutsrisikoquote verwendet. Diese gibt den prozentualen Anteil der Personen an, die zu einem bestimmten Zeitpunkt unterhalb einer zu bestimmenden Einkommensschwelle liegen (Goebel & Grabka, 2018, S.93). Laut der Konventionen des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung liegt diese Grenze, welche auch Armutsrisikoschwelle genannt wird, bei 60% des Medians des Haushaltseinkommens. Im Jahr 2015 wurde mit 15% das höchste Armutsrisiko gemessen (vgl. Goebel & Grabka, 2017). Dennoch kann mit dieser Quote nicht die subjektive Wahrnehmung oder die tatsächliche Lebenssituationen der Betroffenen dargelegt werden. Es ist eher der Versuch eine relationale Annäherung an soziale Ungleichheitverhältnisse zu schaffen. Um Armut und all ihre konkreten Auswirkungen zu verstehen, kann man den Lebenslagenansatz heranziehen. Dieser hat seinen Fokus auf das Individuen und beschreibt „dessen Wohlbefinden in einem multidimensionalen Ansatz“ (Fischer, 2018, S.90). Arbeitseinkommen ist für die meisten Mitglieder der Gesellschaft die wichtigste Einkommensquelle. Sobald diese aufgrund von Arbeitslosigkeit entfällt, erhöht sich das Armutsrisiko um ein Vielfaches und betrifft auch Kinder und Angehörige im Haushalt (vgl. Ehlert, 2018, S.189). Aufgrund der konstanten Ansteigung der Arbeitslosen in Deutschland, wird der Wohlfahrtsstaat nicht nur mit der Vermeidung von Armut in Verbindung gebracht, sondern auch mit der Entstehung dieser. So führt Ehlert (2018) in Anlehnung an Sinn (2001) die These weiter, dass Sozialleistungen eine Armutsfalle darstellen, wodurch Arbeitslose abgehalten werden einen neuen Job zu finden und diesem nachzugehen.

Der Armuts- und Reichtumsbericht von 2017 zeigt auf, dass eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium als zentrale Voraussetzung fungiert. Nur so kann die Teilhabe am Erwerbsleben und die Verringerung des Armutsrisikos gewährleistet werden (vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziale (BMAS), 2017, S.287). Neben fehlenden Qualifikationen führen auch Entwicklungen des Arbeitsmarktes zu strukturellen Veränderungen. Besonders Industrieländer verändern sich verstärkt zu Tätigkeiten mit höherem Mobilitäts- und Qualifikationsanforderungen. Menschen mit geringer Qualifizierung haben so noch geringere Chancen und auch der Wegfall von Arbeitsplätzen für un- und angelernte Arbeitnehmer sowie für Beschäftigte ohne berufsqualifizierenden Beruf führen zu einer Verfestigung von Armut innerhalb dieser Personengruppe (vgl. Kohler-Gehrig, 2019, S.41f.). Wo es vor Jahren noch gut bezahlte schwerer körperliche Arbeit, gut bezahlte Arbeit unter erschwerten Bedingungen sowie Überstunden und guten Zulagen gab, gibt es heutzutage einen weitverbreiteten Niedriglohnsektor. Diese Entwicklung hat sich für Qualifizierte verbessert, für weniger Qualifizierte jedoch verschlechtert. So zählen insbesondere Arbeitslose, Alleinerziehende, Personen mit Migrationshintergrund und Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung als armutsgefährdet. Der Deutsche paritätische Wohlfahrtsverband hat 2016 dazu eine Auflistung veröffentlicht, in der die Armutsgefährdung der jeweiligen Personengruppen in Prozentanteile aufgrund der Einkommensarmut dargestellt wird.

Tabelle1: Armutsgefährdete Gruppen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: In Anlehnung an Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (2016), S. 23.

Ebenfalls werden in Zukunft gravierende Veränderungen des Arbeitsmarktes aufgrund zunehmender Digitalisierung, wachsender Produktion von Elektroautos anstelle von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren sowie der Verdrängung des Einzelhandels durch den Onlinehandel folgen (vgl. Kohler-Gehrig, 2019, S.51). Dass Erwerbsfähigkeit vor Armut schützt ist keine absolute Gewissheit. Der Anteil der Erwerbsfähigen, die trotz ihrer Erwerbstätigkeit arm sind, zeigt einen stetigen Anstieg an. Diese Menschen benötigen Zusatzleistungen aus dem SGB II, um eine Grundsicherung gewähren zu können. Arbeitslose werden durch das SGB II aufgefordert – getreu dem Motto Fordern und Fördern – Arbeitsverhältnisse aufzunehmen, auch wenn sich diese im Niedriglohnbereich befinden (vgl. Kohler-Gehrig, 2019, S.43). So laufen arbeitslose Menschen schnell Gefahr in Erwerbsarmut zu münden (vgl. Spannagel et al., 2017, S.9).

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Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Armut in der Gesellschaft. Drei Faktoren zur Begünstigung der Entwicklung der Armut in Deutschland
Hochschule
Hochschule Fresenius; Köln
Note
1,3
Jahr
2021
Seiten
16
Katalognummer
V1119019
ISBN (eBook)
9783346484338
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Armut Gesellschaft Migration Gesundheit Arbeitslosigkeit Bildung
Arbeit zitieren
Anonym, 2021, Armut in der Gesellschaft. Drei Faktoren zur Begünstigung der Entwicklung der Armut in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1119019

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