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Lektüredossier zu Gudrun Pausewangs "Die Wolke"

Titel: Lektüredossier zu Gudrun Pausewangs "Die Wolke"

Essay , 2018 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit ist ein Literaturdossier zu Gudrun Pausewangs "Die Wolke".

Von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl am 26. April 1986 geschockt, schrieb Gudrun Pausewang den Jugendroman "Die Wolke" (1987), in dem sie ausmalte, was beim GAU (größter anzunehmender Unfall) in einem deutschen Atomkraftwerk geschehen könnte. Gudrun Pausewang wollte mit "Die Wolke" vor der Gefahr warnen, die Atomkraftwerke ihrer Meinung nach darstellen. Sie kritisiert in diesem Werk nicht nur die Kernkraft sondern auch die Politiker, welche die Situation schönreden und die Evakuierung hinauszögern, um das Ausmaß der Katastrophe zu verheimlichen. Als "Vorwort" steht eine Anzeige eines Kollektivs von sieben Menschen, die ursprünglich in der Zeit veröffentlicht wurde, sich mit den Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl und der Informationspolitik befasst und die daraus resultierenden Ängste innerhalb der westdeutschen Bevölkerung schildert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Kurzbiografie der Autorin und Bedeutung für den Inhalt

Entstehungskontext des Werks

Genre und Begründung

Kurzzusammenfassung des Inhalts

Figurenkonstellation

Zeitgestaltung

Wann spielt das Geschehen?

Welchen Zeitraum umfasst es?

Ort

An welchen Orten spielt die Handlung?

Wie werden diese Orte beschrieben?

Welche Bedeutung haben sie für die Handlung?

Wertung des Textes

Wirkung

Inhalt

Relationen

Form

Kriterien als Kinder- und Jugendbuch

Zielsetzung und Themen

Das Lektüredossier bietet eine tiefgehende Analyse des Jugendromans „Die Wolke“ von Gudrun Pausewang. Ziel ist es, die zentralen Motive des Werks, wie die Gefahren der Atomenergie und die psychologischen Auswirkungen einer Katastrophe auf junge Menschen, kritisch aufzuarbeiten und den Entstehungskontext sowie die erzählerischen Mittel der Autorin zu beleuchten.

  • Auseinandersetzung mit den Gefahren der Kernkraftnutzung
  • Analyse der Figurenkonstellation und individueller Schicksalsbewältigung
  • Bewertung der literarischen Form und Sprachgestaltung als Jugendbuch
  • Untersuchung von Zeit- und Ortsgestaltung als erzählerische Mittel

Auszug aus dem Buch

Form

Die sprachliche Gestaltung des Textes ist sehr anschaulich und klar. Die Sätze sind kurz und die Wörter in der Regel einfach. Durch die vielen direkten Reden wirkt der Text lebendig und authentisch. Fachbegriffe werden durch die Gedanken der Protagonistin direkt erklärt, was es jungen Leserinnen und Lesern enorm erleichtert. Beispielsweise wird im ersten Kapitel vom SuperGAU gesprochen. Im darauffolgenden Satz werden Janna-Bertas Gefühle geschildert, welche sie mit dem Begriff verbindet und schließlich die Erklärung: „Inzwischen war Janna-Berta vierzehn, Schülerin der fünften Gymnasialklasse und wusste mehr. SuperGAU: Das Hieß, dass aus einem Atomkraftwerk Radioaktivität entwich- in gefährlichen Mengen.“ (Pausewang, 1989, S.12)

Zusammenfassung der Kapitel

Kurzbiografie der Autorin und Bedeutung für den Inhalt: Lebenslauf von Gudrun Pausewang mit Fokus auf ihren Werdegang und ihr gesellschaftspolitisches Engagement.

Entstehungskontext des Werks: Einordnung des Romans als Reaktion auf die Katastrophe von Tschernobyl und die Intention der Autorin, vor atomaren Gefahren zu warnen.

Genre und Begründung: Einordnung als Jugendroman und Würdigung durch den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Kurzzusammenfassung des Inhalts: Überblick über die Handlung von der Auslösung des ABC-Alarms bis zur Rückkehr der Protagonistin in ihre Heimat.

Figurenkonstellation: Detaillierte Charakterisierung der zentralen und peripheren Figuren sowie deren jeweilige Rolle im Handlungsverlauf.

Zeitgestaltung: Analyse der zeitlichen Einordnung in die späten 90er-Jahre und der Dynamik der Ereignisse über ein halbes Jahr.

Ort: Untersuchung der Handlungsorte und deren symbolischer Bedeutung für Janna-Bertas Lebensweg.

Wertung des Textes: Subjektive Analyse der Wirkung, des Inhalts, der Relationen, der Form sowie der Eignung als Kinder- und Jugendbuch.

Schlüsselwörter

Die Wolke, Gudrun Pausewang, Atomkraft, SuperGAU, Jugendbuch, Katastrophe, Tschernobyl, Janna-Berta, Radioaktivität, Umweltpolitik, Lebensbewältigung, literarische Analyse, Strahlenschäden, gesellschaftliche Verantwortung, Angst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dem Lektüredossier grundsätzlich?

Es bietet eine didaktische und literarische Aufarbeitung des Jugendromans „Die Wolke“, um die Handlung, die Charaktere und die Intention der Autorin zu verstehen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?

Die Arbeit fokussiert sich auf die atomare Bedrohung, ökologische Verantwortung, den Umgang mit traumatischen Ereignissen und die Rolle der Politik in Krisenzeiten.

Was ist das primäre Ziel dieser Analyse?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Pausewang durch einfache Sprache und eine packende Geschichte die Gefahren der Atomenergie für junge Leser greifbar macht.

Welche methodischen Aspekte werden beleuchtet?

Untersucht werden insbesondere die Zeit- und Ortsgestaltung, die Figurenkonstellation sowie die erzählerische Form als Mittel zur Vermittlung komplexer sozialer Probleme.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil des Dossiers im Fokus?

Im Zentrum steht die detaillierte Darstellung des Handlungsverlaufs, die Analyse der Hauptfigur Janna-Berta und die Bewertung der textlichen Wirkung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt am besten beschreiben?

Schlüsselbegriffe sind vor allem: Atomkraft, SuperGAU, Katastrophenbewältigung, Janna-Berta und Jugendbuch.

Warum spielt der Handlungsort eine so große Rolle für die Protagonistin?

Orte wie das Heimatdorf, das Nothospital oder die Wohnung in Hamburg spiegeln Janna-Bertas psychischen Zustand wider – von der Sicherheit bis hin zur existentiellen Angst.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Sprache bei Pausewang?

Die Arbeit hebt hervor, dass die kurze, einfache Sprache und direkte Reden essenziell sind, um die Zielgruppe der Jugendlichen zu erreichen und komplexe Fachbegriffe verständlich zu machen.

Wie geht die Autorin mit dem Thema Atomkraft um?

Der Roman wird als klares Anti-Atomkraft-Plädoyer verstanden, das auf eine bewusste Warnung der Leser vor den politischen und menschlichen Folgen eines GAUs abzielt.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lektüredossier zu Gudrun Pausewangs "Die Wolke"
Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
9
Katalognummer
V1119093
ISBN (eBook)
9783346535078
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lektüredossier gudrun pausewangs wolke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Lektüredossier zu Gudrun Pausewangs "Die Wolke", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1119093
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  9  Seiten
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