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On The Possibility Of Serious Business Ethics. Business Ethics As Bullshit?

Titel: On The Possibility Of Serious Business Ethics. Business Ethics As Bullshit?

Akademische Arbeit , 2019 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Philipp Neudert (Autor:in)

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Eventhough it is booming, business ethics is widely regarded as an oxymoron. Confronted with this fact, two views are plausible: First, business ethicists can be seen as pitiable and misguided idealists aiming for a goal that will stay out of their reach. Second, they can be regarded as suspicious and probably dishonest communication talents, artfully hiding the fact that they are doing nothing – that it is for them as business ethicist in fact impossible to do anything. When the latter view is true, business ethics would appear in the form of a secret, since it keeps it a secret that it does not exist, as Niklas Luhmann notes.

This and other notions of business ethics as dishonest refer to the broader claim: "Business ethics is bullshit". This claim will be examined in this paper. The aim of this examination is to argue that we can describe the conditions under which serious business ethics is possible and to offer this description. The argument is grounded on a negative notion of ‘serious business ethics': Business ethics is regarded as serious if and only if it is not bullshit. What this means in positive terms and with regards to different notions of 'business ethics', and which conditions must be fulfilled for this not to be the case will also be discussed. The underlying broad notion of business ethics is "theory for use in practice", dealing with the question "how to assert moral norms and ideals under the conditions of a competitive market economy".

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Introduction

II. Foundations

II. 1. Frankfurts Theory Of Bullshit

II.2 Two Major Interpretations Of C

II.2.1 Interpretations Of The First Kind: (i) ‘Business Ethics as we have it is Bullshit‘

II.2.2 Subordinated Interpretations of (i)

II.2.3 Interpretations Of The Second Kind: (ii) ‘Business Ethics as such is Bullshit‘

II.2.4 Subordinated Interpretations of (ii)

III. Conditions Under Which Serious Business Ethics is Possible

III.1 General No-Bullshit-Conditions

III. 2 Specific No-Bullshit-Conditions

IV. Concluding Thoughts

V. Literature

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die provokante Behauptung, dass Wirtschaftsethik „Bullshit“ sei, unter Rückgriff auf die Theorie von Harry Frankfurt. Ziel ist es, Bedingungen zu definieren, unter denen eine „ernsthafte“ Wirtschaftsethik möglich ist, die sich von bloßer Indifferenz gegenüber der Wahrheit und Manipulation abgrenzt.

  • Analyse der Frankfurter „Bullshit“-Theorie und deren Übertragung auf wirtschaftsethische Diskurse.
  • Kritische Untersuchung empirischer und konzeptioneller Interpretationen von Wirtschaftsethik als „Bullshit“.
  • Entwicklung von „No-Bullshit-Conditions“ zur Bestimmung einer ernsthaften Wirtschaftsethik.
  • Diskussion über die Vereinbarkeit von ökonomischer Logik und moralischen Ansprüchen in der Unternehmenspraxis.
  • Herausarbeitung der Notwendigkeit einer tatsächlichen Anwendung ethischer Prinzipien durch „Übersetzung“ in ökonomische Kontexte.

Auszug aus dem Buch

II. 1. Frankfurts Theory Of Bullshit

In his famous essay “On Bullshit” (Frankfurt, 2005) Harry Frankfurt examines the characteristics of the phenomenom of ‘bullshit’. According to Frankfurt, the essence of bullshit lies in the bullshitter’s indifference for truth (Frankfurt, 2005, p. 10). While a lier must know the truth – or at least must believe he knew it – and is insofar respectful to truth, a bullshitter does simply not care about truth (cf. Frankfurt, 2005, p. 16). If truth serves his purpose, it is fine. It is also unproblematic, if it does not The bullshitter only speaks in order to present himself in a certain way, to manipulate his surrounding, in short: to pursuit his own purpose (cf. Frankfurt, 2005, p. 17).

Furthermore, the bullshitter is mindless. He does not even try to give a careful or precise description of reality. To explain this characteristic, Frankfurt refers to an anecdote about Ludwig Wittenstein: Fania Pascal, a Russian teacher who knew Wittgenstein in Cambridge, was in the hospital and described her condition as follows: “I feel just like a dog that has been run over.” Wittgenstein was “disgusted” and claimed that she did not know how a dog that had been run over feels like. According to Frankfurt, in this anecdote Wittgenstein chides her for her mindlessness (cf. Frankfurt, 2005, p. 7-9).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Introduction: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Wirtschaftsethik oft als Oxymoron oder „Bullshit“ wahrgenommen wird, und skizziert das Ziel, ernsthafte Bedingungen für das Fachgebiet zu formulieren.

II. Foundations: Dieses Kapitel legt das theoretische Fundament durch die Erläuterung von Harry Frankfurts „Bullshit“-Theorie und die Ableitung verschiedener Interpretationsmöglichkeiten für die Behauptung „Business Ethics is Bullshit“.

III. Conditions Under Which Serious Business Ethics is Possible: Hier werden aus der Inversion der „Bullshit-Bedingungen“ konkrete allgemeine und spezifische Kriterien hergeleitet, die eine ernsthafte, wahrheitsorientierte Wirtschaftsethik ermöglichen.

IV. Concluding Thoughts: Das Fazit fasst die erarbeiteten Bedingungen zusammen und weist darauf hin, dass eine ernsthafte Wirtschaftsethik hohe Ansprüche stellt, die über bloße Deklarationen hinausgehen.

V. Literature: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsethik, Bullshit, Harry Frankfurt, Wahrheit, Unternehmensethik, Moral, ökonomische Logik, Corporate Social Responsibility, Unternehmensführung, Transparenz, Stakeholder, Unternehmenszweck, Governanceethik, Unternehmenspraxis, Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit dem Vorwurf auseinander, dass Wirtschaftsethik in der Praxis oft inhaltsleere Manipulation („Bullshit“) sei, und sucht nach Wegen, eine ethisch ernsthafte Praxis zu etablieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Schnittstelle zwischen moralischem Anspruch und ökonomischer Realität sowie die Frage nach der Aufrichtigkeit und Anwendbarkeit ethischer Theorien im unternehmerischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Bedingungen zu definieren („No-Bullshit-Conditions“), unter denen eine ernsthafte, respektvolle und wirksame Wirtschaftsethik tatsächlich möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philosophisch-analytische Methode, basierend auf Frankfurts Theorie des „Bullshits“, und wendet diese in einer kritischen Analyse auf gängige wirtschaftsethische Konzepte an.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Interpretationen der These „Wirtschaftsethik ist Bullshit“ analysiert und daraus spezifische Kriterien wie „Equal Decision Logics“, Anwendbarkeit und die moralische Sincerity entwickelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Wirtschaftsethik, Wahrheit, Bullshit, Verantwortung, ökonomische Logik, Governanceethik und Anwendbarkeit.

Wie unterscheidet sich „Business Ethics as Bullshit“ von einer Lüge?

Der „Bullshitter“ ist laut Frankfurt indifferent gegenüber der Wahrheit, während der Lügner die Wahrheit kennt, sie aber bewusst verschleiert. Bullshit zielt primär auf Selbstpräsentation und Manipulation ab.

Warum ist die „Übersetzung“ ethischer Anforderungen wichtig?

Ethische Anforderungen müssen in ökonomische Logiken „übersetzt“ werden, um in der Unternehmenspraxis keine bloßen rhetorischen Forderungen zu bleiben, sondern als echte Strategie umsetzbar zu sein.

Ist Wirtschaftsethik nach dieser Analyse grundsätzlich unmöglich?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ernsthafte Wirtschaftsethik möglich ist, sofern sie sich als „Übersetzungsleistung“ versteht und die Bedingungen der moralischen Aufrichtigkeit erfüllt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
On The Possibility Of Serious Business Ethics. Business Ethics As Bullshit?
Hochschule
Universität Bayreuth  (Kulturwissenschaftliche Fakultät)
Note
1,3
Autor
Philipp Neudert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
20
Katalognummer
V1119521
ISBN (eBook)
9783346484659
ISBN (Buch)
9783346484666
Sprache
Deutsch
Schlagworte
possibility serious business ethics bullshit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Neudert (Autor:in), 2019, On The Possibility Of Serious Business Ethics. Business Ethics As Bullshit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1119521
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Leseprobe aus  20  Seiten
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