Digitalisierung in Familienunternehmen. Chancen und Hindernisse


Seminararbeit, 2021

24 Seiten, Note: 1.7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen von Familienunternehmen

3. Grundlagen der Digitalisierung

4. Möglichkeiten durch digitale Transformation
4.1. Innovationsvorsprung
4.2 IT-Infrastruktur
4.2.1 Cloud-Technologie
4.2.2 Internet of Things
4.2.3 Externe Partner
4.3 Technologien der Zukunft
4.4 Smarte Produkte

5. Herausforderungen der Digitalisierung
5.1 IT-Risiken
5.2 Fehlende Innovationen
5.3 Bewährte Arbeitsmethoden
5.4 Traditionelle Unternehmenskultur
5.5 Fehlende Planungssicherheit

6. COVID-19-Pandemie 2020

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Mehr-Kreise-Modell

Abbildung 2: Anteil der Familienunternehmen nach Beschäftigtenklassen

Abbildung 3: Durchführung von Digitalisierungsvorhaben nach Unternehmensgröße

Abbildung 4: Konzept der dynamischen Fähigkeiten

Abkürzungsverzeichnis

vgl. vergleiche

S. Seite

BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

e.V. Eingetragener Verein

IKT Informations- und Kommunikationstechnik

KfW Kreditinstitut für Wiederaufbau

IT Informationstechnik

3D dreidimensional

US United States

ERP Enterprise Ressource Planing

CRM Customer Relationship Management

CIOs Chief Investment Officers

CDOs Collateralized Debt Obligations

Executive Summary

Das Ziel dieser Arbeit ist es, nicht nur die zentralen Möglichkeiten, sondern auch entstehende Hürden der Digitalisierung in Familienunternehmen prägnant darzustellen. So soll der Leser einen Einblick über den aktuellen Stand der Digitalisierung und die Handlungsempfehlungen an Familienunternehmen erhalten. Des Weiteren soll in dieser Arbeit geprüft werden, inwieweit die Digitalisierung von der aktuellen COVID-19-Pandemie betroffen ist. Zu Beginn der Arbeit werden die Grundlagen zentraler Begriffe bezüglich Familienunternehmen und Digitalisierung beschrieben, damit der Leser die Entstehung der Chancen und Hindernisse nachvollziehen kann. Bei Familienunternehmen ist das Wissen für Außenstehende weder erkennbar noch replizierbar, da es infolge der langen Tradition und der Übergabe von Generation zu Generation weitergegeben wird. Dadurch können Familienunternehmen auf einer gesicherten Wissensbasis aufbauen. Eine weitere Besonderheit ist die Wertschöpfungskette, die sich durch die intensive Vernetzung nicht nur mit den Kunden und Lieferanten, sondern auch mit anderen regionalen Unternehmen auszeichnet. Das Management setzt sich durch Unternehmer und Inhaber zusammen und ermöglicht somit eine gewisse Kontrolle und einen schnelleren Entscheidungsweg. Familienunternehmen zeichnen sich durch kleine Betriebe aus. Bei der Digitalisierung werden sowohl Prozesse und Produkte als auch die physische Welt mit der virtuellen Welt vernetzt. Heutzutage spricht man aus der wirtschaftlichen Perspektive bei der Digitalisierung auch von einer digitalen Transformation, bei der fortlaufende Veränderungsprozesse durch digitale Technologien im Vordergrund stehen. Die Durchführung von Digitalisierungsvorhaben in Familienunternehmen ist bisher gering ausgeprägt. Die ausführliche Untersuchung der Chancen ergibt, dass sie durch dynamische Fähigkeiten und einer IT-Infrastruktur genutzt werden können. Die IT-Infrastruktur beinhaltet die Cloud-Technologie, das Internet of Things und externe Partner. Eine weitere Chance entsteht durch smarte und intelligente Produkte, die mehr Funktionen und eine erhöhte Differenzierung mit Hilfe datenbasierter Dienstleistungen erzeugen. Hürden, die zu überwinden sind, weisen mit IT-Risiken die für die Familienunternehmen größte Herausforderung auf. Außerdem spielen fehlende Technologiekompetenzen und Hemmnisse bei der Chancennutzung eine elementare Rolle. Die COVID-19-Pandemie kurbelt die Digitalisierung in Unternehmen an und sorgt für einen Anschub. Der Lockdown zwingt die Unternehmen größtenteils zu der Arbeit im Home-Office und somit mit der Auseinandersetzung der Digitalisierung. Einige Unternehmen berichten von einer potentiellen dauerhaften Arbeit im Home-Office, da Faktoren wie Kostensenkungen und eine erhöhte Produktivität festgestellt werden.

1. Einleitung

In der ihnen vorliegenden Seminararbeit „Digitalisierung in Family Business – Chancen und Hindernisse“ soll die Digitalisierung innerhalb von Familienunternehmen intensiv analysiert und untersucht werden. Die Digitalisierung prägt längst unseren Alltag und treibt weiterhin die technischen Weiterentwicklungen voran. Mit ihr werden nicht mehr nur IT-Dienstleister in Verbindung gebracht, sondern auch Unternehmen aus sämtlichen Bereichen. Seit der Einführung des ersten Smartphones weltweit ist gerade einmal ein Jahrzehnt vergangen. Es besteht jederzeit die Möglichkeit mit einer anderen Person Kontakt aufzunehmen, wobei der Ort und die Zeit nicht mehr von Bedeutung sind. Unteranderem diese Fähigkeit bestimmt unseren Alltag durch verändertes Mobilitäts- und Migrationsverhalten. Die Art wie wir Leben und Arbeiten steht im Wandel der Digitalisierung. Technische Hilfsmittel werden durch intelligente Programmierungen stets leistungsfähiger und effizienter. Vom Personal über die Maschinen bis hin zu den Produkten eines Unternehmens, es werden alle möglichen Bereiche digitalisiert, wobei das programmierte System im Mittelpunkt steht. Der Prozess der Steuerung von Maschinen, der Verarbeitung, Speicherung und Analyse von großen Datenmengen ist von hoher Bedeutung und muss daher durch einen meist zusätzlichen IT-Bereich im Unternehmen unterstützt beziehungsweise kontrolliert werden. Zusätzlich werden neue Bereiche in der Branche eröffnet, wodurch sich Strukturen und Sektoren ändern. Die Digitalisierung weist allerdings auch Risiken in beispielsweise traditionellen Geschäftsfeldern auf. Diese Unternehmen, die von negativen Auswirkungen der Digitalisierung betroffen sind, zeichnen sich durch bekannte Prozesse und Strukturen im Betrieb sowie am Absatzmarkt aus, wodurch die Unternehmen einen steigenden Innovationsdruck wahrnehmen (vgl. Neugebauer, 2018 S.3f.). Das Ziel der vorliegenden Seminararbeit ist die Beantwortung der Forschungsfrage bezüglich des Themas: Welche Möglichkeiten offenbart die Digitalisierung für Familienunternehmen und welche Hindernisse, die bei einem digitalen Wandel zu überwinden sind, entstehen? Die Seminararbeit besteht aus sieben Kapiteln und beginnt mit dieser Einleitung, gefolgt von den Grundlagen von Familienunternehmen. In diesem Kapitel sammelt der Leser Erkenntnisse über die Eigenschaften und Strukturen. Außerdem wird die Abgrenzung zu Nonfamily Business erläutert und die Besonderheiten hervorgehoben. Weitere Grundlagen werden in dem darauffolgenden Kapitel bezüglich der Thematik Digitalisierung vermittelt, um anschließend im Hauptteil der Arbeit ausführlich auf die Möglichkeiten für Familienunternehmen einzugehen. Nachfolgend wird der Hauptteil mit den bei der Digitalisierung entstehenden Hürden fortgesetzt, welche mit dem bisherigen angesammelten Wissen konkretisiert werden. In Kapitel sechs wird auf die aktuelle COVID-19-Pandemie und dessen Folgen eingegangen. Zum Abschluss dieser Arbeit wird ein Fazit gezogen, wobei zusätzlich mögliche Handlungsempfehlungen präsentiert werden.

2. Grundlagen von Familienunternehmen

Der Begriff Family Business weist viele verschiedene Definitionen in der wissenschaftlichen Forschung auf. In der Regel wird diese Bezeichnung mit Unternehmen gleichgesetzt, die sich im Besitz einer Familie befinden und ihr Eigentum sich auf mindestens 50 Prozent von maximal drei natürlichen Personen aufteilt (vgl. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen, 2017 S.7f). Somit handelt es sich um ein Zusammenspiel einer oder mehrerer Familien, die als Eigentümer des Unternehmens auch Einfluss ausüben. Allerdings ist die Notwendigkeit eines Geschäftsführers aus der Familie nicht gegeben, wodurch der Einfluss auch aus der Rolle eines Bei- oder Gesellschaftsrates geschehen kann. Ebenfalls sind die Größe und die Rechtsform des jeweiligen Unternehmens nicht relevant (vgl. Schlippe et al., 2009).

Abbildung 1: Mehr-Kreise-Modell

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Quelle: John A. Davis, Three-Circle Model Family Business System

Die Eigenschaften von Familienunternehmen werden in vielen unterschiedlichen Modellen verdeutlicht. Dabei tritt das Mehr-Kreise-Modell besonders hervor. Dieses Modell wurde von Taguiri und Davis als Zwei-Kreise-Modell entwickelt und später von Gersick um einen Kreis ergänzt. Das Mehr-Kreise-Modell besteht aus drei großen Kreisen Business, Family und Ownership, weshalb es auch als Drei-Kreise-Modell bezeichnet wird. Durch das Zusammenspiel der Kreise entstehen Schnittflächen, welche unterschiedliche Sektoren demonstrieren. Insgesamt stellt man vier Schnittflächen fest, wodurch das Modell sieben Sektoren aufweist. Anhand dieser Sektoren kann man sowohl gewisse Bindungen als auch Aktivitäten von Family Members, Non-family Members und Non-family non-manager Owners ablesen. Somit deutet beispielsweise der Sektor Family Members, dass diese in dem Unternehmen keine Tätigkeit ausführen und kein Eigentum am Unternehmen aufweisen. Wiederum der Sektor Family Owner-Employees, welcher durch die Überschneidung aller drei Kreise Family, Business und Ownership gebildet wird, verdeutlicht, dass die Familienmitglieder nicht nur Anteile am Eigentum aufweisen, sondern auch im Unternehmen tätig sind und Einfluss ausüben (vgl. Neuvians, 2011). Laut der genannten Definition ist von einem Familienunternehmen die Rede, wenn mindestens 50 Prozent im Besitz einer Familie liegt. Oftmals ist es jedoch so, dass die Unternehmen vollständig im Besitz einer Familie sind und es kommt selten vor das der Anteil am Eigentum geringer als 50 Prozent aufweist. Bei Familienunternehmen handelt es sich oft um traditionelle Unternehmen mit langer Geschichte, bei denen das Unternehmen häufig nur an verwandte Nachfolger der Familie übergeben wird. Somit bleibt die Struktur und Charakteristika des Unternehmens über Generationen bestehen, da diese auch genau abgestimmt ist. Dabei gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Nachfolger Generation für Generation stets schwieriger. Weshalb die Existenz von Familienunternehmen im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen kurzlebiger ist (vgl. Finanzierung von Familienunternehmen Eine Analyse spezifischer Determinanten des Entscheidungsverhaltens, 2010, S.210f.).

Abbildung 2: Anteil der Familienunternehmen nach Beschäftigtenklassen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenQuelle: Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) e.V., 2015, S.7

Eine weitere Besonderheit von Familienunternehmen ist der Anteil nach den Beschäftigtenklassen. Bei der Klasse von null bis neun Beschäftigten liegt der Anteil der familienkontrollierten Unternehmen bei 93 Prozent. Bei 50 bis 249 Beschäftigen fällt dieser Anteil jedoch bereits auf rund 54 Prozent. Dieser Abwärtstrend ist weiterhin bei den nachfolgenden Klassen zu erkennen, so liegt der Anteil bei 500 und mehr Beschäftigten bei nur noch 23 Prozent. Diese Abbildung zeigt, dass sich Familienunternehmen vor allem durch eher kleine Betriebe auszeichnen. Familienunternehmen setzten sich mit Hilfe ihrer besonderen Eigenschaften als dominante Organisationsform in der Industriegesellschaft durch. Zuerst besitzen Familienunternehmen ein spezifisches Humankapital. Aufgrund der langen Tradition und der Übergabe von Generation zu Generation wird das Wissen weitergegeben, welches für Außenstehende weder erkennbar noch replizierbar ist. Dementsprechend kann dieses spezifische Wissen, das tief in der Familie und in der Verbindung zum Unternehmen steckt, nicht kopiert werden und ermöglicht den Familien die Chance auf einer gesicherten Wissensbasis aufzubauen. Außerdem ist die Besonderheit des sozialen Kapitals auffällig. Familienunternehmen sind in ihrer Wertschöpfungskette nicht nur intensiv mit Kunden und Lieferanten vernetzt, sondern auch mit anderen Unternehmen in der Region. Dadurch entsteht ein bedeutsames Vertrauen, wodurch gewisse Beziehungen gestalten werden können. Somit kann die Beziehung zu Kunden und Lieferanten gezielt kontrolliert werden, was im Vergleich für Nicht-Familienunternehmen nicht möglich ist. Folglich schaffen Familienunternehmen besonders stabile Wertschöpfungsketten. Darüber hinaus fallen spezifische Eigenschaften im Finanzkapital auf. Familien haben in der Regel die Mehrheit ihres Kapitals in ihrem Unternehmen investiert. Dadurch wird langfristig der Einsatz von familiärem Finanzkapital zugesichert und so auch externe Investoren ausgeschlossen. Unteranderem aus diesem Grund wird ein langfristiges organisches Wachstum ermöglicht, weil man von allen Bedürfnissen des Marktes nach hohen Profiten oder auch nach schnellem Wachstum entkoppelt sein kann. Die gemeinsame Identifikation der Familie mit dem Unternehmen befähigt die Kontrolle in Krisenzeiten. Familienunternehmen haben sich nach der Krise besonders gut erholen können. Im Vordergrund steht dabei die besondere und langfristige Beziehung zu den Mitarbeitern, welche die Voraussetzung für eine solche langfristige Orientierung in Familienunternehmen setzt. Abschließend ist zu erwähnen, dass Unternehmer und Inhaber ein Teil des Managements bilden. Verhandlungen mit einem Angestellten-Management sind insofern überflüssig, was die Folge einer gewissen Kontrolle und eines schnelleren, zentralen Entscheidungsweges nach sich zieht. All die auffallenden Besonderheiten sind die Vorteile die Familienunternehmen gegenüber Nicht-Familienunternehmen aufweisen (vgl. Sirmon & Hitt, 2003 S. 341ff.).

3. Grundlagen der Digitalisierung

Die Definition des Begriffs Digitalisierung ist in der Literatur nicht einheitlich definiert, weshalb einige Autoren viele unterschiedliche Definitionen formulieren. Allerdings verdeutlichen sie, dass die Digitalisierung aus einer technischen Betrachtungsweise ,,als Kodierungsvorgang (0/1)‘‘ bestehend aus Bits und Bytes betrachtet werden kann. Dabei werden analoge Datenmengen in digitale Darstellungen verarbeitet und sind anschließend von jeder Person weltweit abrufbar. Beispielsweise bei der digitalen Erfassung eines Buches durch einen Scan. Dabei lautet das Ziel Daten- und Informationsmengen über das Internet für jeden zugänglich zu machen, wobei Ort und Zeit keine Rolle mehr spielen (vgl. Botzkowski & Becker, 2018, S.22). Somit werden sowohl bestimmte Prozesse in einem Unternehmen und die Produkte als auch die physisch existierende Welt mit der virtuellen digitalen Welt vernetzt. (vgl Demary u.a., 2016, S. 5). Mit der Digitalisierung werden nicht mehr nur IT-Dienstleister in Verbindung gebracht, sondern auch Unternehmen aus sämtlichen Bereichen. Der digitale Wandel erstreckt sich von der Verwendung bestimmter Apps bei einem Einkauf bis hin zur vollständigen autonomen Produktion (vgl. Demary et al., 2016, S. 5). Überwiegend mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) können bei der Digitalisierung Prozesse und Strukturen im Unternehmen verändert werden. Die IKT hilft zufolge bei der Verarbeitung, Darstellung und Sicherung der Daten- und Informationsmengen. Dabei trägt die IKT allerdings auch zur Notwendigkeit von Geräte- und Softwarelösungen, durch die ein Vernetzung aller Geräte innerhalb des Unternehmens in einem gemeinsamen Netzwerk hergestellt wird, bei (vgl. Becker et al., 2020). Mittlerweile entwickelt sich auch die Auffassung von Digitalisierung stets weiter. Sie enthält ,,die Nutzung digitaler Technologien und Daten, um bestehende Geschäftsmodelle zu verbessern, neue Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung sowie Mehrwertgenerierung zu schaffen‘‘ (Schallmo und Williams, 2018). In der heutigen Zeit spricht man aus der wirtschaftlichen Perspektive bei der Digitalisierung auch von einer digitalen Transformation. Bei der digitalen Transformation handelt es sich um einen fortlaufenden Veränderungsprozess durch digitale Technologien im Unternehmen. Der Antreiber dieses Vorganges sind digitale Technologien, die als impulsive, durchlaufende Veränderungen der bestehender Unternehmensstruktur gesehen werden. Das Augenmerk liegt bei der digitalen Transformation vielmehr auf der Unternehmenskultur und den daran beteiligten Personen. Demzufolge werden beispielsweise Produktionsprozesse, welche bisher manuell abliefen, durch autonome Fertigungsvorgänge optimiert. Gleichermaßen entstehen nicht nur neue Geschäftsmodelle und Strukturen, sondern auch die Zusammenarbeit untereinander und der Umgang miteinander verändern sich (vgl. Fust et al., 2020).

Abbildung 3: Durchführung von Digitalisierungsvorhaben nach Unternehmensgröße

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Quelle: KfW-Mittelstandspanel 2017, eigene Berechnungen

Das vorliegende Diagramm veranschaulicht die Durchführung von Digitalisierungsvorhaben nach Unternehmensgröße. Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von fünf bis neun Beschäftigten weisen einen Anteil in Höhe von 78 Prozent auf. Bei einer Anzahl von 10 bis 49 Angestellten beträgt der Anteil 84 Prozent, wobei die Klasse 50 bis 149 Beschäftigte sich durch einen Anteil von 95 Prozent kennzeichnet. Bei Unternehmen ab 150 Arbeitnehmern liegt der Wert knapp unter 100 Prozent. Insgesamt ist festzustellen, dass auch der größte Teil der kleinen Unternehmen die Bemühungen in die Digitalisierung intensivieren, allerdings weisen die kleinen Unternehmen einen deutlichen geringeren Anteil im Vergleich zu größeren Unternehmen auf. In dem zweiten Kapitel ‘‘Grundlagen von Familienunternehmen‘‘ wurde bereits der Anteil der Familienunternehmen nach Beschäftigtenklassen dargestellt. Dadurch wurde verdeutlicht, dass sich Familienunternehmen größtenteils durch kleine Betriebe mit 0 – 49 Beschäftigten auszeichnen. In dem Bezug kann gesagt werden, dass es sich vor allem um Familienunternehmen handelt, bei denen das Digitalisierungsvorhaben bisher gering ausgeprägt ist.

4. Möglichkeiten durch digitale Transformation

4.1. Innovationsvorsprung

Abbildung 4: Konzept der dynamischen Fähigkeiten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Quelle: Teece 2007. Foundations of Dynamic Capabilities and business performance

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Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Digitalisierung in Familienunternehmen. Chancen und Hindernisse
Hochschule
Universität Siegen
Note
1.7
Autor
Jahr
2021
Seiten
24
Katalognummer
V1119864
ISBN (eBook)
9783346483775
ISBN (Buch)
9783346483782
Sprache
Deutsch
Schlagworte
digitalisierung, family, business, chancen, hindernisse, Unternehmen 4.0, Digitalisierung Unternehmen, Pandemie Digitalisierung, Pandemie Unternehmen, Covid Digitalisierung, Covid Unternehmen, Digitale Umwandlung, Digitaler Prozess, Digitalisierung gefahren
Arbeit zitieren
Tim Spitzer (Autor:in), 2021, Digitalisierung in Familienunternehmen. Chancen und Hindernisse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1119864

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