Diese Hausarbeit zum Thema Bilder von Wirtschaftspsychologie gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil handelt um die Entwicklung meines persönlichen Bildes der Wirtschaftspsychologie. Dieser beinhaltet die Entwicklung vor meinem Studium bis zum Ende des ersten Semesters. Der zweite Teil handelt von der Personalpsychologie. Dort stelle wird das Thema anhand zweier Bücher vorgestellt, die sich beide mit der Thematik beschäftigen. Am Ende des zweiten Teiles steht ein persönlicher Kommentar, der mein Erleben in der Auseinandersetzung mit der Thematik beschreibt. Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung der Modulauszüge des 1. Semesters über die Einführung der Wirtschaftspsychologie und meinem Verständnis zu diesen Standpunkten.
Zum Schluss wird die Hausarbeit mit einer Schlussbetrachtung abgerundet.
Inhaltsverzeichnis
1 Die Entwicklung meines Bildes von Wirtschaftspsychologie im Verlaufe des 1. Semesters
1.1 Gruppendiskussion mit Kommilitonen über die Entwicklung des Bildes
2 Herausarbeitung des Themas ‚Personalpsychologie‘ in zwei Fachbüchern
2.1 Personalpsychologie anhand von Fichter
2.2 Personalpsychologie anhand von Wiswede
2.3 Direkter Vergleich beider Buchkapiteln mit meinem persönlichen Erleben der Thematik
3 Auseinandersetzung der Modul-Auszüge
3.1 Auszug 1: Der Anfang von Allem
3.2 Auszug 2: Eine ganze Wirklichkeit
3.3 Auszug 3: Die Anwendungsfelder der Wirtschaftspsychologie
3.4 Auszug 4: Erste Gruppenaktivität
3.5 Auszug 7: Werkzeuge der Wirtschaftspsychologie
3.6 Auszug 9: Beschreiben als qualitative Methode
3.7 Auszug 12: Bildung als Umbildung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Hausarbeit ist die Reflexion und Dokumentation der persönlichen Entwicklung des eigenen Wirtschaftspsychologie-Verständnisses während des ersten Semesters. Die Forschungsfrage kreist dabei um die Frage, was Wirtschaftspsychologie für den Einzelnen bedeutet und wie sich das Verständnis durch wissenschaftliche Literatur und Modul-Auszüge wandelt.
- Entwicklung des persönlichen Bildes von Wirtschaftspsychologie im Zeitverlauf
- Vergleichende Analyse von Fachliteratur zur Personalpsychologie (Fichter vs. Wiswede)
- Reflexion wissenschaftlicher Modul-Auszüge zur Wirtschaftspsychologie
- Untersuchung der Rolle des Wirtschaftspsychologen als "Anwalt des Seelischen"
- Auseinandersetzung mit qualitativen Erhebungsmethoden und Beschreibungsformen
Auszug aus dem Buch
3.1 Auszug 1: Der Anfang von Allem
Die erste Vorlesung der Einführung der Wirtschaftspsychologie startet mit dieser Präsentation. Ich war sehr gespannt meinen Dozenten, sowie endlich das Modul kennenzulernen, dass den Namen meines Studienganges trägt. Durch den ersten Auszug konnte ich endlich genauer verstehen, worum es denn eigentlich in dem Studiengang geht. Denn wie ich im ersten Teil schon erwähnt habe, wusste ich nicht so genau, worauf Wirtschaftspsychologie basiert, worauf sie aufgebaut ist, und welche Seiten ich in meinem Studium kennenlernen werde.
Mein Dozent Herr Schulte beschrieb Wirtschaftspsychologie als naturwissenschaftlich, sowohl auch als kultur- und tiefenpsychologisch. Dies gefiel mir sehr gut, aufgrund der alltagsnahen Verbindung dazu. Mir gefallen die Wörter empirisch und differenzierbar, denn genau diese beschreiben die Wirtschaftspsychologie perfekt. „Empirisch bedeutet, sich (jeweils) ein differenziertes Bild zu verschaffen, wie es (jeweils) ist“ (Schulte, 2021, S.11). Dies ist mein Studiengang und damit werde ich mich im ersten Semester beschäftigen. Die Einführung regte mich zu kritischen Überlegungen an.
Das Erleben und Verhalten mit Zusammenhang auf menschliche sowie wirtschaftliche Belange, macht unser Da-Sein aus und darauf zielt die Wirtschaftspsychologie. Es kommt also alles auf den Zusammenhang an. Das menschliche als Maßstab in Bezug auf bisherige Erfahrungen und Erwartungen. Meines Erachtens ein sehr zuvorkommendes Modul, voller Überraschungen. Denn das Leben besteht voller Gegensätze und so können wir als Wirtschaftspsychologen uns mit der gesamten Wirklichkeit eines Da-Seins beschäftigen.
In dem Moment war ich begeistert, aber auch besorgt zugleich. Es käme mir so vor, als würde Herr Schulte uns warnen wollen. Meistens handelte es sich um die richtige Interpretation dieses Studienganges, zusammen mit Vorwarnungen, wie komplex und kompliziert das Studium doch sein kann. Das Gute ist, ich kann das Material selbst anpassen bzw. ergänzen, wie es für mich am besten passt. Ich bin also bereit das alltagsnahe sowie vielfältige Modul zu erkunden. Insgesamt nehme ich von der Sitzung, die Vorbereitung auf eine Tätigkeit als, wie Schulte es nannte, ‚Anwalt des Seelischen‘ mit. Und dies setzt doch am besten die empirischen Studien voraus.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Die Entwicklung meines Bildes von Wirtschaftspsychologie im Verlaufe des 1. Semesters: Die Autorin beschreibt ihren persönlichen Werdegang vom Wunsch nach einer Führungsposition bis hin zur Studienwahl und reflektiert dabei ihre ersten Erfahrungen im Modul.
2 Herausarbeitung des Themas ‚Personalpsychologie‘ in zwei Fachbüchern: Es erfolgt eine detaillierte Inhaltswiedergabe der Werke von Fichter und Wiswede mit einem abschließenden Vergleich hinsichtlich ihrer didaktischen Aufbereitung und Komplexität.
3 Auseinandersetzung der Modul-Auszüge: In diesem Kapitel werden zentrale Sitzungsinhalte des ersten Semesters anhand der bereitgestellten Modul-Auszüge kritisch hinterfragt und mit dem eigenen Wissensstand verknüpft.
Schlüsselwörter
Wirtschaftspsychologie, Personalpsychologie, Eignungsdiagnostik, Personalentwicklung, Reflexion, Studium, Führungskraft, Empirie, Modulauszüge, Perspektive, Wirklichkeit, Sozialisation, Methoden, Psychologie, Selbstkonzept
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Hausarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dient der Reflexion der persönlichen Entwicklung und Wissensaneignung der Autorin im ersten Semester ihres Wirtschaftspsychologie-Studiums.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Grundlagen der Wirtschaftspsychologie, die Personalpsychologie (Auswahl und Entwicklung) sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Modul-Auszügen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, das eigene Verständnis von Wirtschaftspsychologie darzulegen und aufzuzeigen, wie sich dieses durch Fachliteratur und Vorlesungsinhalte gewandelt hat.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt primär die Methode der eigenen Erlebensbeschreibung sowie einen Literaturvergleich, um wissenschaftliche Inhalte mit ihren persönlichen Erfahrungen zu spiegeln.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Fachliteratur von Fichter und Wiswede sowie eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den 12 Modul-Auszügen des ersten Semesters.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Wirtschaftspsychologie, Personalpsychologie, Eignungsdiagnostik, Selbstreflexion und der "Anwalt des Seelischen".
Wie bewertet die Autorin den Vergleich zwischen den Büchern von Fichter und Wiswede?
Fichter wird als einsteigerfreundlich und strukturiert gelobt, während Wiswede als komplexer und trockener in der Darstellung empfunden wird.
Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich des Wirtschaftspsychologie-Studiums?
Sie schließt mit der Erkenntnis, dass Psychologie zwar erlernbar ist, man aber aktiv zum Psychologen werden muss, was eine ständige persönliche Weiterentwicklung erfordert.
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- Anonym (Author), 2020, Bilder von Wirtschaftspsychologie. Herausarbeitung der Personalpsychologie und der Modulauszüge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1119875