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Bewertung von Versicherungsunternehmen im Rahmen der wertorientierten Steuerung

Título: Bewertung von Versicherungsunternehmen im Rahmen der wertorientierten Steuerung

Trabajo de Seminario , 2008 , 19 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Frank Schuster (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Resumen Extracto de texto Detalles

Wertorientierte Steuerung orientiert sich primär am Konzept des Shareholder Values, welcher als Marktwert des Eigenkapitals bezeichnet wird. Der „Shareholder-Value- Gedanke“ befasst sich damit, dass das Management sämtliche Maßnahmen und Strategien auf eine Maximierung des Unternehmenswertes und damit auch der Eigentümerendite ausrichtet. Schon seit Jahrzehnten wir dieses Konzept in der betriebwirtschaftlichen Theorie und Praxis intensiv diskutiert.
Im Rahmen aktueller versicherungswissenschaftlicher Forschung ist wertorientierte Steuerung von Versicherungsunternehmen eines der zentralen Themen.
Diese Arbeit soll Einblick in die Nutzung der wertorientierten Steuerung als Konzept zur Unternehmensteuerung geben.
Zur Nutzung der wertorientierten Steuerung als Konzept bedarf es geeigneter wertorientierter Steuerungsinstrumente. Die entscheidende Kennzahl ist der Unternehmenswert, denn dieser soll durch darauf abzielende Handlungen maximiert werden. Deshalb befasst sich diese Arbeit im Kern mit der Ermittlung des Unternehmenswerts.
Ziel der Arbeit ist darzustellen wie, im Rahmen der wertorientierten Steuerung, Versicherungsunternehmen bewertet werden. Dazu werden ihre Grundzüge und Ziele aufgezeigt. Mit dem Zweck, die Bedeutung der Bewertung im Rahmen dieses Konzepts herauszuarbeiten. Im Anschluss wird die Grundmethode der Unternehmensbewertung dargestellt. Es wird insbesondere auf die Cash-flow-Ermittlung im Versicherungs-unternehmen eingegangen. Zum Abschluss findet eine kritische Betrachtung der Ergebnisse statt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen und Zielsetzung wertorientierter Steuerung

3 Bewertung als Basistechnik der wertorientierten Steuerung

3.1 Unternehmensbewertung mit dem Discounted Cash-flow Ansatz

3.2 Bestimmung des Eigenkapitals im Equity Ansatz

3.3 Bestimmung der Cash-flows

3.4 Bestimmung des Restwerts

3.5 Bestimmung des nicht betriebsnotwendigen Vermögens

3.6 Bestimmung der Eigenkapitalkosten

3.7 Andere Ansätze zur Bewertung

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung der wertorientierten Steuerung im Sektor der Versicherungsunternehmen mit dem primären Ziel, Methoden zur Ermittlung des Unternehmenswertes darzustellen und kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen und theoretische Zielsetzung wertorientierter Steuerungskonzepte
  • Analyse des Discounted Cash-flow-Ansatzes in der Versicherungswirtschaft
  • Spezifische Herausforderungen der Cash-flow-Bestimmung und Eigenkapitalkostenermittlung
  • Diskussion alternativer Bewertungsverfahren wie EVA und CFROI

Auszug aus dem Buch

3.3 Bestimmung der Cash-flows

Die Cash-flow Analyse ist das zentrale Element der wertorientierten Steuerung, es meint alle dem Eigentümern zur Verfügung stehenden Auszahlungen und berücksichtigt Ansprüche der Fremdkapitalgeber und Steuern. Zentral ist die Ermittlung aufgrund der Tatsache, dass über Cash-flows verschiedene operative und strategische Projekte im Sinne des Steuerungsziels verglichen werden.

Der Cash-flow wird prinzipiell wie folgt pro Periode gebildet; von betrieblichen Einzahlungen werden betriebliche Auszahlungen, Fremdkapitalzinsen und Steuern abgezogen. Zur genaueren Ermittlung bzw. Prognose der Cash-flows gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten: Erstens, die indirekte Cash-flow-Ermittlung auf Basis von Gewinn und Verlustrechnung sowie Bilanz. Zweitens die direkte Cash-flow-Ermittlung auf Basis der einzelnen Transaktion.

Bei der indirekten Ermittlung wird zunächst eine Korrektur des (Jahres-/Quartals-) Abschlusses um nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge gemacht. Das Ergebnis ist der sog. „operative Cash-flow“. Davon müssen Auszahlungen z.B. für Investitionen sowie zahlungswirksame Veränderungen des Fremdkapitals abgezogen werden. Man erhält nach einer möglichen Adjustierung um Steuer oder Fremdkapital Zahlungen den freien Cash-flow. Die indirekte Cash-flow Ermittlung eignet sich besonders zur strategischen Steuerung d.h. welche Produkte auf welchen Märkten angeboten werden. Dieses Verfahren ist jedoch für nicht gesellschaftsrechtlich abgegrenzte Geschäftseinheiten schwierig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Konzept des Shareholder Values ein und erläutert die wachsende Bedeutung wertorientierter Steuerung für Versicherungsunternehmen als risikoorientiertes Führungsinstrument.

2 Grundlagen und Zielsetzung wertorientierter Steuerung: Dieses Kapitel definiert wertorientierte Steuerung als Führungssystem mit Informations- und Verhaltenssteuerungsfunktionen, das primär auf die Maximierung des Unternehmenswertes aus Eigentümerperspektive ausgerichtet ist.

3 Bewertung als Basistechnik der wertorientierten Steuerung: Es werden die zentralen Bewertungsverfahren wie der DCF-Ansatz vorgestellt, wobei insbesondere die versicherungsspezifische Cash-flow-Ermittlung und die Berechnung der Eigenkapitalkosten im Detail analysiert werden.

3.1 Unternehmensbewertung mit dem Discounted Cash-flow Ansatz: Das Kapitel erläutert die Übertragung der Kapitalwertmethode auf Versicherer und begründet, warum der Equity-Ansatz gegenüber dem Entity-Ansatz in dieser Branche bevorzugt wird.

3.2 Bestimmung des Eigenkapitals im Equity Ansatz: Hier wird die mathematische Vorgehensweise zur direkten Ermittlung des Eigenkapitalwertes durch Abzinsung zukünftiger Cash-flows, Restwerte und nicht betriebsnotwendigen Vermögens dargelegt.

3.3 Bestimmung der Cash-flows: Dieser Abschnitt vergleicht direkte und indirekte Methoden der Cash-flow-Ermittlung und betont deren Bedeutung für die operative Steuerung und Preisfestsetzung.

3.4 Bestimmung des Restwerts: Das Kapitel diskutiert die Notwendigkeit der Restwertermittlung nach dem Ende der detaillierten Planungsperiode und stellt wachstumsorientierte Projektionsmodelle vor.

3.5 Bestimmung des nicht betriebsnotwendigen Vermögens: Es wird kurz erläutert, wie Vermögensgegenstände, die nicht für den operativen Betrieb notwendig sind, für die Unternehmensbewertung berücksichtigt werden sollten.

3.6 Bestimmung der Eigenkapitalkosten: Dieses Kapitel beschreibt die Anwendung risikoadjustierter Renditeforderungen, insbesondere unter Verwendung des Capital Asset Pricing Models (CAPM).

3.7 Andere Ansätze zur Bewertung: Hier werden ergänzende Konzepte wie der EVA-Ansatz und CFROI kurz gegenüber dem DCF-Ansatz abgewogen und hinsichtlich ihrer Eignung für Versicherungen bewertet.

4 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über den Nutzen der wertorientierten Steuerung und weist auf die Grenzen quantitativer, rein mechanistischer Steuerungsmodelle hin.

Schlüsselwörter

Wertorientierte Steuerung, Shareholder Value, Unternehmensbewertung, Discounted Cash-flow, Equity Ansatz, Versicherungswirtschaft, Kapitalanlage, Eigenkapitalkosten, Cash-flow-Ermittlung, Risikoadjustierung, Unternehmensführung, Versicherungsvertrag, Finanzierungstheorie, Operative Steuerung, Strategische Planung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die Bewertung von Versicherungsunternehmen im Kontext der wertorientierten Unternehmenssteuerung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte des Shareholder Values, verschiedene Bewertungsverfahren wie der Discounted Cash-flow (DCF) sowie die Besonderheiten der versicherungstechnischen Erfolgsermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Einblick in die Methodik der Bewertung von Versicherern zu geben und aufzuzeigen, wie wertorientierte Kennzahlen zur Steuerung eingesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse bestehender Literatur und finanzmathematischer Modelle, ergänzt durch beispielhafte Berechnungen auf Vertragsebene.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Darstellung der Unternehmensbewertung, insbesondere der Bestimmung von Cash-flows, Eigenkapitalkosten und Restwerten bei Versicherungsunternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie wertorientierte Steuerung, Equity Ansatz, Discounted Cash-flow und versicherungsspezifisches Controlling geprägt.

Warum wird in der Versicherungswirtschaft bevorzugt der Equity-Ansatz angewendet?

Aufgrund spezifischer Besonderheiten wie Finanzgeschäften als Kuppelprodukt des Versicherungsgeschäfts ist der Equity-Ansatz besser geeignet als der Entity-Ansatz.

Welche Rolle spielen Rückstellungen bei der Cash-flow-Berechnung?

Rückstellungen sind zentral, da ihre Bildung und Auflösung zahlungsunwirksam sind und sie das Risiko- und Anlagegeschäft des Versicherers maßgeblich beeinflussen.

Wie werden die Eigenkapitalkosten für Versicherer typischerweise bestimmt?

Die Bestimmung erfolgt meist über das Capital Asset Pricing Model (CAPM), wobei ein risikoadjustierter Zinssatz ermittelt wird, den die Eigenkapitalgeber für ihr Investment fordern.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Bewertung von Versicherungsunternehmen im Rahmen der wertorientierten Steuerung
Universidad
University of Hamburg  (Institut für Versicherungsbetriebslehre)
Curso
Aktuelle Probleme der Versicherungsbetriebslehre
Calificación
1,7
Autor
Frank Schuster (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
19
No. de catálogo
V112065
ISBN (Ebook)
9783640107490
ISBN (Libro)
9783640109456
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bewertung Versicherungsunternehmen Rahmen Steuerung Aktuelle Probleme Versicherungsbetriebslehre
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Frank Schuster (Autor), 2008, Bewertung von Versicherungsunternehmen im Rahmen der wertorientierten Steuerung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112065
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