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Sexualpädagogik. Theorien, Methoden, Medien

Title: Sexualpädagogik. Theorien, Methoden, Medien

Anthology , 2008 , 143 Pages

Autor:in: Dr. Jürgen Budde (Hrsg.) (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Sexualpädagogik ist heutzutage ein relevantes pädagogisches Handlungsfeld für zahlreiche pädagogische Fachkräfte. Neben der expliziten sexualpädagogischen Arbeit vor allem in Beratungsstellen begegnen auch den Beschäftigten in anderen pädagogischen Feldern wie der Schule oder der offenen Jugendarbeit sexualpädagogische Fragestellungen. Das Buch basiert auf der Arbeit eines Universitätsseminars zu Sexualpädagogik an der Universität Hamburg. Die Studierenden beleuchten in ihren Beiträgen unterschiedliche Facetten von sexualpädagogischer Theorie, der Methoden und der Hilfsangebotestruktur in Hamburg und geben ihr erworbenes ExpertInnenwissen in den einzelnen Beiträgen wieder.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Sexualpädagogik - Theorien, Methoden, Medien

Sexualpädagogische Konzepte und Medien für Kindergartenkinder

Sexualpädagogische Broschüren für Kinder und Jugendliche

Teenagerschwangerschaften

Babysimulatoren

Sexualität bei behinderten Menschen

Homosexualität im sozial-pädagogischen Kontext: Schwule und Lesben in deutschen Schulen

Pornographie als Thema der Sexualpädagogik

Sexuelle Gewalt gegen Jungen und Mädchen

Die männliche Seite der Prostitution

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis für die vielschichtigen Bereiche der Sexualpädagogik zu schaffen, indem sie theoretische Konzepte, methodische Ansätze und praktische Hilfsangebote analysiert und dabei das Spannungsfeld zwischen normativen Vorstellungen und subjektorientierten Ansätzen beleuchtet.

  • Grundlagen der sexualpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Analyse sexualpädagogischer Medien und Broschüren
  • Umgang mit Teenagerschwangerschaften und Präventionsansätzen
  • Sexualität bei Menschen mit Behinderungen und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Homosexualität und sexualpädagogische Strategien in Schulen

Auszug aus dem Buch

Der Körper

Jedes Kind entdeckt zuerst seinen eigenen Körper und dann den der anderen bzw. des anderen Geschlechts, bevor es sich mit anderen Themen – die Sexualität betreffend auseinandersetzt. Kinder werden sich über ihrer eigenen Identität bewusst, indem sie ihren Körper kennen lernen (Identitätsentwicklung). Sie können sich einem Geschlecht zuordnen bzw. unterscheiden zwischen Junge und Mädchen, allerdings noch nicht im Säuglingsalter.

Christa Wanzeck-Sielert bezeichnet das Kennen lernen des Körpers, als Prozess, in dem Kinder sich ein „Selbstbild“ von sich machen bzw. ein „Selbstkonzept“ vom eigenen Körper erstellen. Unter Selbstbild und Selbstkonzept versteht man zum einen, welches Bild das Kind von sich bzw. seinem Körper hat und zum anderen, ob es Vertrauen in seine Fähigkeiten hat (vgl. Wanzeck-Sielert 2005, S. 1). Ob und in wie weit sich ein Kind entwickeln kann, ist aber immer abhängig von den Freiheiten, die ihm gegeben oder verwehrt werden seine Sexualität auszuleben.

Schon im frühen Säuglingsalter nimmt das Kind seinen Körper vor allem durch Berührungen wahr, meist durch die Mutter. Kleinkinder entdecken ihre Sexualität, indem sie sich selber berühren und feststellen, dass sich dabei ein Wohlgefühl einstellt. Genauso sind Kinder viel ungehemmter als Erwachsene oder Jugendliche, wenn es darum geht andere Kinder zu berühren. Auf diese Weise erfahren sie viel über sich selber und ihre Umwelt und lernen, dass es z.B. nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen gibt. Kinder machen ihre Entdeckungsreisen oft anhand von Spielen z.B. indem sie Doktorspiele spielen und den anderen dabei genau unter die Lupe nehmen. Erwachsene beäugen das sexuelle Verhalten von Kindern oft mit Misstrauen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Sexualpädagogik - Theorien, Methoden, Medien: Diese Einleitung skizziert die Sexualpädagogik als relevantes Handlungsfeld und thematisiert das Spannungsfeld zwischen Enttabuisierung und individuellem Beratungsbedarf.

Sexualpädagogische Konzepte und Medien für Kindergartenkinder: Das Kapitel befasst sich mit der frühkindlichen Sexualität und stellt Konzepte sowie Medien vor, die eine altersgerechte Aufklärung im Kindergartenalltag unterstützen.

Sexualpädagogische Broschüren für Kinder und Jugendliche: Hier werden verschiedene Aufklärungsbroschüren analysiert, um ihre Eignung, den Sprachstil und die methodische Aufbereitung für die Zielgruppen zu bewerten.

Teenagerschwangerschaften: Das Kapitel untersucht Ursachen von Teenagerschwangerschaften und stellt Beratungs- sowie Betreuungsangebote vor, um betroffene Jugendliche und junge Mütter zu unterstützen.

Babysimulatoren: Hier wird der Einsatz von Babysimulatoren zur Prävention von Teenagerschwangerschaften kritisch diskutiert, wobei sowohl die internationale Evaluation als auch deutsche Kritikpunkte betrachtet werden.

Sexualität bei behinderten Menschen: Dieser Abschnitt beleuchtet das Recht auf Sexualität für behinderte Menschen, thematisiert sexuelle Assistenz und beleuchtet Herausforderungen bei Aufklärung und Schutz vor Missbrauch.

Homosexualität im sozial-pädagogischen Kontext: Schwule und Lesben in deutschen Schulen: Das Kapitel analysiert die Situation homosexueller Jugendlicher in Schulen und bietet fachdidaktische Orientierungen für pädagogische Fachkräfte.

Pornographie als Thema der Sexualpädagogik: Dieser Teil setzt sich mit der Debatte um Pornographie auseinander, definiert den Begriff aus verschiedenen Perspektiven und reflektiert die Auswirkungen auf Jugendliche.

Sexuelle Gewalt gegen Jungen und Mädchen: Der Fokus liegt hier auf Präventionsstrategien gegen sexualisierte Gewalt, der Analyse von Täterstrategien und der Bedeutung schulischer Richtlinien für den Schutz von Kindern.

Die männliche Seite der Prostitution: Das Kapitel beleuchtet das weitgehend tabuisierte Thema der männlichen Prostitution, die Stricherszene und die entsprechende sozialpädagogische Arbeit.

Schlüsselwörter

Sexualpädagogik, Sexualerziehung, Kindersexualität, Teenagerschwangerschaft, Babysimulator, Sexualassistenz, Behinderung, Homosexualität, Coming-Out, Pornographie, Sexualisierte Gewalt, Prävention, Prostitution, Stricherszene, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Auseinandersetzung mit verschiedenen sexualpädagogischen Handlungsfeldern, von der frühkindlichen Entwicklung bis hin zu komplexen Problemlagen bei Jugendlichen und Erwachsenen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Kindersexualität, Aufklärungsmethoden, den Umgang mit teenagerspezifischen Problemen, Sexualität und Behinderung, Homosexualität in Schulen, den Einfluss von Pornographie sowie Strategien gegen sexualisierte Gewalt und Prostitution.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Pädagoginnen und Pädagogen fundiertes Wissen über sexualpädagogische Themen zu vermitteln, um ihnen Orientierung, Sicherheit im Handeln und Reflexionsmöglichkeiten für die tägliche Arbeit zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren nutzen überwiegend eine Literatur- und Diskursanalyse, ergänzt durch die Vorstellung konkreter Projekte, Einrichtungsbeispiele und die Auswertung bestehender Forschungsdaten und Statistiken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Fachkapitel, die spezifische Problematiken wie Teenagerschwangerschaften, sexualisierte Gewalt, Homosexualität und Prostitution tiefgehend analysieren und präventive sowie pädagogische Interventionsmöglichkeiten aufzeigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sexualpädagogik, Prävention, Aufklärung, Empowerment, soziale Arbeit, Identitätsentwicklung und den Abbau von Diskriminierung.

Welche Rolle spielen Babysimulatoren in der Präventionsarbeit?

Babysimulatoren dienen als technisches Medium, um Jugendlichen die Anforderungen an die Elternschaft lebensnah zu vermitteln, wobei der Nutzen im deutschsprachigen Raum im Vergleich zu US-Studien kritisch hinterfragt wird.

Wie wird das Thema Homosexualität in Schulen pädagogisch empfohlen?

Es wird empfohlen, Homosexualität selbstverständlich in den Unterricht zu integrieren, diskriminierende Äußerungen konsequent zu unterbinden und betroffenen Jugendlichen eine akzeptierende und unterstützende Haltung entgegenzubringen.

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Details

Title
Sexualpädagogik. Theorien, Methoden, Medien
College
University of Hamburg
Author
Dr. Jürgen Budde (Hrsg.) (Author)
Publication Year
2008
Pages
143
Catalog Number
V112246
ISBN (eBook)
9783640101511
ISBN (Book)
9783640102020
Language
German
Tags
Sexualpädagogik Theorien Methoden Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Jürgen Budde (Hrsg.) (Author), 2008, Sexualpädagogik. Theorien, Methoden, Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112246
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