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Antonovskys Modell der Salutogenese. Gesundheitsförderung von Mitarbeitern in der Altenpflege am Praxisbeispiel der Biographiearbeit

Title: Antonovskys Modell der Salutogenese. Gesundheitsförderung von Mitarbeitern in der Altenpflege am Praxisbeispiel der Biographiearbeit

Seminar Paper , 2006 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Beate Schlüter-Rickert (Author)

Nursing Science - Geriatric Care
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Seit Antonovsky den Begriff der Salutogenese prägte, steht dieser in engem Zusammenhang mit dem Feld der Prävention und Gesundheitsförderung. Aber, ist Salutogenese gleich zu setzen mit diesen beiden Begriffen? Ist es in Antonovskys Sinn, diese Begriffe miteinamder zu verknüpfen? Was ist eigentlich Salutogenese und wo finden sich praktische Anwendungsfelder?

In Hinblick auf diese Fragen, ist es sinnvoll zunächst Antonovskys Modell in seinen Grundzügen zu erläutern und mögliche Zielsetzungen hervor zu heben. Nach einer theoretischen Darstellung soll ein möglicher Transfer in die Praxis am Beispiel der Gesundheitsförderung von Mitarbeiter vollzogen werden.
Exemplarisch soll die Biographiearbeit in der Altenpflege erläutert werden, die anhand von Eriksons Werk „Der vollständige Lebenszyklus“ konkretisiert wird. Am Beispiel dieses
Handlungsfeldes soll als eine von vielen möglichen Variablen gezeigt werden, wie eine positive Beeinflussung der Gesundheit von Mitarbeitern vollzogen werden kann.

Anspruch dieser Hausarbeit ist es keineswegs, alle Facetten zu beleuchten. In diesem engen Rahmen kann es nur darum gehen:
- Die Grundzüge des Salutogenese-Modells kennenzulernen;
- In Zukunft der Verwendung des Begriffes der Salutogenese kritisch
gegenüberzustehen;
- Angeregt durch das Praxisbeispiel im eigenen Kontext nach
Umsetzungsmöglichkeiten des Modells zu forschen

Mit der Entwicklung des Modells der Salutogenese wollte Antonovsky der dichotomen Sichtweise von Krankheit und Gesundheit entgegentreten. Vor allem in der einseitigen Betrachtung der Pathogenese, konzentriert auf Symptome, Krankheitserreger und Möglichkeiten der Therapie sah er eine Verschwendung von Ressourcen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Erläuterung und Abgrenzung des Themas

2. Das Modell der Salutogenese

2.1. Ein kurzer Überblick

2.2. Das Kohärenzgefühl (Sense of coherence = SOC)

2.3. Wiederstandsressourcen und Wiederstandsdefizite- SOC und Gesundheit

2.4. Grenzen des SOC

2.5. SOC und Gesundheit

2.6. Der SOC im Lebensverlauf

3. Transfer der theoretischen Bausteine in die Praxis

3.1. Grundsätzliche Erwägungen

Verstehbarkeit

Handhabbarkeit

3.2. Praxisbeispiel Biographiearbeit

4. Erikson`s Lebenszyklusmodell

4.1. Hinführung zum Lebenszyklusmodell

4.2. Die psychosozialen Krisen

4.3. Die Tugenden

4.4. Die Einfluß der Umwelt

4.5. Schlußfolgerung

5. Zusammenfassung und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, Antonovskys Modell der Salutogenese in seinen Grundzügen darzustellen und einen Transfer in die berufliche Praxis der Gesundheitsförderung, speziell in der Altenpflege, zu vollziehen. Dabei wird untersucht, wie die Biographiearbeit unter Einbeziehung des Lebenszyklusmodells von Erikson dazu beitragen kann, die Gesundheit und das Kohärenzgefühl von Mitarbeitern positiv zu beeinflussen.

  • Grundlagen des Salutogenese-Modells und die Rolle des Kohärenzgefühls
  • Gesundheitsförderung von Mitarbeitern im pflegerischen Kontext
  • Anwendung und kritische Reflexion der Biographiearbeit
  • Analyse des psychosozialen Lebenszyklusmodells nach Erikson
  • Verbindung von Salutogenese und Biographiearbeit zur Stressbewältigung

Auszug aus dem Buch

2.2. Das Kohärenzgefühl (Sense of coherence = SOC)

„Das Kohärenzgefühl ist eine Hauptderterminate sowohl dafür, welche Position man auf dem Gesundheits-Krankheits-Kontinuum erhält als auch dafür, daß man sich in Richtung des gesunden Pols bewegt“. (Antonovsky 1997, S. 33) Wobei es sich beim Kohärenzgefühl um eine individuelle sowohl kognitive als auch affetkiv motivationale Grundeinstellung handelt, die Menschen in die Lage versetzt, vorhandene Resourcen zum Erhalt Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens zu nutzen. (Bengel u.a. 2001, S. 28)

Nach Antonovsky ist das Kohärenzgefühl „eine globale Orientierung die ausdrückt, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes, ausdauerndes und dennoch dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, daß

1. die Stimulie, die sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äußeren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind;

2. einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen die diese Stimulie stellen, zu begegnen;

3. die Anforderungen, Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erläuterung und Abgrenzung des Themas: Einführung in den Themenkomplex Salutogenese im Kontext der Gesundheitsförderung und Definition des Arbeitsanspruchs.

2. Das Modell der Salutogenese: Theoretische Darstellung des Konzepts von Antonovsky mit Fokus auf das Kohärenzgefühl, Widerstandsressourcen und den Lebensverlauf.

3. Transfer der theoretischen Bausteine in die Praxis: Diskussion über die Implementierung salutogenetischer Prinzipien in den Arbeitsalltag und Anwendung auf die Biographiearbeit in der Altenpflege.

4. Erikson`s Lebenszyklusmodell: Vorstellung der Theorie Eriksons zur menschlichen Entwicklung und deren Bedeutung für das Verständnis von Krisen und Verhaltensweisen alter Menschen.

5. Zusammenfassung und kritische Würdigung: Reflexion der Ergebnisse und Diskussion offener Fragen zur Stabilität des Kohärenzgefühls.

Schlüsselwörter

Salutogenese, Kohärenzgefühl, SOC, Gesundheitsförderung, Altenpflege, Biographiearbeit, Lebenszyklusmodell, Erikson, Stressoren, Widerstandsressourcen, Verstehbarkeit, Handhabbarkeit, Bedeutsamkeit, Gesundheits-Krankheits-Kontinuum, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Übertragung des salutogenetischen Modells von Antonovsky auf den Bereich der Gesundheitsförderung von Mitarbeitern in der Altenpflege.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen das Salutogenese-Modell, das Kohärenzgefühl, die Biographiearbeit und das psychosoziale Entwicklungsmodell nach Erikson.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Salutogenese-Modell als Rahmenkonzept dienen kann, um die Gesundheit von Mitarbeitern durch gezielte strukturelle Veränderungen in der Biographiearbeit zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Darstellung und Analyse des Salutogenese-Modells, kombiniert mit einem Praxis-Transfer am Beispiel der Biographiearbeit in der Altenpflege.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die theoretischen Grundlagen des SOC, die praktische Umsetzung der Salutogenese am Arbeitsplatz sowie eine detaillierte Analyse von Eriksons Lebenszyklusmodell zur besseren Biographiearbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Salutogenese, Kohärenzgefühl (SOC), Biographiearbeit, Gesundheitsförderung, Widerstandsressourcen und psychosoziale Krisen.

Wie definiert Antonovsky das Kohärenzgefühl konkret?

Er beschreibt es als eine globale Orientierung, die durch Vertrauen in die Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Bedeutsamkeit von Lebensereignissen gekennzeichnet ist.

Welche Rolle spielt die Biographiearbeit für die Mitarbeitergesundheit?

Wenn sie professionell und partizipativ gestaltet wird, dient sie als Ressource, die das Kohärenzgefühl der Mitarbeiter stärken kann, statt als zusätzliche Belastung zu fungieren.

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Details

Title
Antonovskys Modell der Salutogenese. Gesundheitsförderung von Mitarbeitern in der Altenpflege am Praxisbeispiel der Biographiearbeit
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Beate Schlüter-Rickert (Author)
Publication Year
2006
Pages
24
Catalog Number
V112364
ISBN (eBook)
9783640140763
ISBN (Book)
9783640140831
Language
German
Tags
Antonovsky`s Modell Salutogenese
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Beate Schlüter-Rickert (Author), 2006, Antonovskys Modell der Salutogenese. Gesundheitsförderung von Mitarbeitern in der Altenpflege am Praxisbeispiel der Biographiearbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112364
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