Der Markt für Non Performing Loans in Deutschland - Ein strukturierter Überblick


Diplomarbeit, 2006
48 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Non Performing Loans
2.1 Die Definition von Non Performing Loans
2.2 Kreditarten
2.3 Handlungsoptionen

3 Der Verkauf von Non Performing Loans
3.1 Verkaufsumfänge von NPL-Transaktionen
3.2 Arten der Risikoübertragung
3.3 Verkaufsarten
3.4 Instrumente für Non Performing Loan Transaktionen
3.4.1 Private Placement
3.4.2 Verbriefung

4 Teilnehmer und Strukturen des deutschen Marktes für NPLs
4.1 Anbieter von Non Performing Loans
4.1.1 Motivation der Kreditinstitute
4.1.2 Bedenken der Kreditinstitute
4.2 Käufer von Non Performing Loans
4.2.1 Handlungsstrategien der Käufer
4.2.2 Motivation der Käufer
4.2.3 Anforderungen an die Investoren

5 Einführung in den NPL-Markt
5.1 Historischer Überblick bisheriger Märkte
5.2 Ursprünge des deutschen Marktvolumens
5.3 Die aktuelle Marktsituation in Deutschland

6 Zukünftige Entwicklungen in Deutschland
6.1 Marktstandards
6.2 Marktattraktivität
6.3 Kreditrisikomanagement
6.4 Geschäftspolitische Neuausrichtung

7 Fazit der Arbeit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Überblick einiger veröffentlichter Transaktionen 25

Abbildung 2: Geschätztes NPL-Volumen in Deutschland 27

1 Einleitung

Das Volumen an ausfallgefährdeten Krediten bei deutschen Banken[1] hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Die Strategie der deutschen Bankenlandschaft zielte bis Mitte der neunziger Jahre auf die Steigerung der Bilanzsumme ab. Dieses Ziel wurde durch die deutsche Kreditnachfrage maßgeblich unterstützt. Anders als in den USA, wo sich die Wirtschaft in der Regel über die Herausgabe von Anleihen an Kapitalmärkte finanziert, dominierte in Deutschland die klassische Mittelbeschaffung über die Banken.[2] Noch bis heute ist diese Art der Kreditaufnahme das wichtigste Finanzinstrument von kleinen bis mittelgroßen Unternehmen. Mit der zunehmenden Globalisierung Ende der neunziger Jahre begannen deutsche Banken, ihre strategische Planung zu überdenken und verfolgen wie im internationalen Markt üblich das Shareholder Value Prinzip.[3] Trotz der neuen strategischen Ausrichtung ist es ihnen bisher nicht ausreichend gelungen, ihre Asset- Lastigkeit zu reduzieren und somit ihre Eigenkapitalrenditen deutlich zu steigern.[4]

Durch die schwachen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren und den damit verbundenen Folgen, insbesondere die hohe Arbeitslosigkeit und schwache Immobilienmarktentwicklung, sowie die geringe Eigenkapitalausstattung deutscher Unternehmungen, sind sowohl Unternehmen als auch private Kreditnehmer immer stärker in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Mitunter hat sich die Kreditvergabepolitik der deutschen Banken in den vergangenen Jahren an dem momentanen Zustand mitschuldig gemacht. Aus dem Gesamtumfang heraus resultiert ein drastischer Anstieg an Non Performing Loans in deutschen Banken.[5]

In Folge der gestiegenen Anforderungen an das Kreditgeschäft, der neuen Eigenkapitalvorschriften, sowie der gesunkenen Margen im Kreditbereich, geraten Banken immer mehr unter Druck, ihre Bilanzen zu bereinigen. Neben diesen Hauptfaktoren spielt aber auch die Ressourcenbindung für das interne Workout der Non Performing Loans und die damit verbundenen Kosten eine Rolle.[6]

Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, einen strukturierten Überblick über den deutschen Markt für Non Performing Loans zu liefern. Neben den Grundlagen der NPLs werden die Marktteilnehmer charakterisiert und deren Chancen und Risiken näher erläutert. Im weiteren Verlauf wird der derzeitige Stand des Marktes hinsichtlich seines Potenzials und seiner Strukturen charakterisiert. Weiterhin werden alle zusätzlichen Faktoren, die für den Verkauf von Non Performing Loans relevant sind, betrachtet. Das Ergebnis dieser Arbeit soll einen Ausblick für den deutschen Markt geben und eine Aussage darüber treffen, inwiefern dieser Markt in Deutschland eine Zukunft hat.

2 Grundlagen der Non Performing Loans

2.1 Die Definition von Non Performing Loans

Banken unterscheiden zwischen Good Loans und Bad Loans. Bei Good Loans handelt es sich um Kredite, die fristgerecht mit Zins- und Tilgungsraten bedient werden und somit als Performing Loans angesehen werden können. Das Kerngeschäft deutscher Banken richtet sich auf nicht problembehaftete Kredite. Den Gegenpart zu den Good Loans stellen die Bad Loans dar. Sie werden in verschiedenen Klassen von Problemkrediten eingestuft. Die Bad Loans im engeren Sinne, sind solche Kredite, die als Not leidend angesehen werden. Not leidend ist in der Regel ein Kredit dann, wenn die Zins- und Tilgungszahlungen mindestens 90 Tage überfällig sind oder der Schuldner eine Insolvenzerklärung abgegeben hat. Neben diesen allgemeinen Ausfallbedingungen der Bankenaufsicht können die Kreditinstitute ebenfalls abweichende spezifische Bedingungen festlegen. Dadurch können die Ausfallbedingungen von Bank zu Bank unterschiedlich sein. Einige Banken definieren einen Ausfall eines Kredites erst mit dem Zeitpunkt einer ersten Abschreibung oder Teilwertberichtigung. Die einschlägige Literatur bezeichnet diese Kredite als Non Performing Loans und definiert so stark ausfallgefährdete bzw. ausgefallene Kredite, die eine Kündigung des Engagements zur Folge haben.[7]

Neben den Non Performing Loans gibt es aber auch noch Kredite, die als Sub Performing Loans bezeichnet werden. Diese werden zwar als zahlungsgestört angesehen, das heißt aber nicht, dass sie zwangsläufig zu einem Ausfall führen. Nach Basel II werden Kredite als Problemkredite bezeichnet, wenn sie eine Überfälligkeit von 1 bis 89 Tagen haben. Darüber hinaus können unter die Kategorie der Bad Loans bzw. Problemkredite auch solche Kredite fallen, die nicht mehr zur strategischen Ausrichtung der Banken passen, so genannte Non Strategic Loans. Dies gilt auch für Kredite, die auf Grund von subjektiven oder objektiven Bewertungen als

Risikofaktor angesehen werden und daher unter besonderer Beobachtung stehen. Man spricht hier von Loans on Watch List.[8]

Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird der Schwerpunkt auf Non Performing Loans gelegt, die als Synonym für die unterschiedlichen Klassen der Problemkredite bzw. Bad Loans betrachtet werden.

2.2 Kreditarten

Die Kredite deutscher Banken lassen sich in drei Hauptgruppen einteilen: Immobilienkredite, Firmenkundenkredite und Privatkundenkredite. Für Immobilienkredite gilt eine weitere Unterscheidung in privat oder gewerblich genutzte Objekte. Letztere sind jedoch aufgrund von individualisierten Kreditverträgen arbeitsintensiver als privat immobilienbesicherte Kredite. In der Regel werden Immobilienkredite durch Grundschulden oder Hypotheken abgesichert und sind somit eher bonitätsunabhängig. Bei den gewerblichen Finanzierungen sind die Bonität und der Wert der Sicherheiten von wesentlich höherer Bedeutung. Bei Firmenkundenkrediten unterscheidet man zwischen großen, mittelständischen und Kleinfirmen. Sie stellen für deutsche Banken ein erhöhtes Risikopotenzial dar. Zudem ist der Arbeitsaufwand bei Firmenkundenkrediten sowohl bei der Erstellung der Kreditverträge, als auch bei der weiteren Betreuung des Engagements wesentlich höher, da zum einen regelmäßige Beurteilungen der Bonität und zum anderen eine entsprechende Bewertung der Sicherheiten erfolgen müssen. Häufig werden zur Absicherung dieser Kredite Sicherungsübereignungen oder Forderungsabtretungen hereingenommen. Hierbei ist jedoch ungewiss, wie hoch ein etwaiger Verwertungserlös bei einem Kreditausfall erwirtschaftet werden kann. Eine weitere Kreditart stellen die Kredite an Privatkunden dar. Ihnen wird derzeit noch keine besondere Bedeutung im NPL-Geschäft zugestanden, da hier noch einige rechtliche Unsicherheiten bezüglich des Verkaufes vorliegen.[9]

2.3 Handlungsoptionen

Die erste und am häufigsten verwendete Möglichkeit für den Umgang mit NPLs ist das eigene interne Workout. Das Workout setzt sich aus Intensivbetreuung und Problemkreditbearbeitung zusammen.[10] Das Kreditinstitut hat im Rahmen der MaRisk Kriterien festzulegen, wann ein Kredit aus dem Markt in die Intensivbetreuung übergeht. Diese Kriterien können sich von Institut zu Institut unterscheiden. In der Intensivbetreuung, welche von spezialisierten Kreditbearbeitern vorgenommen wird, geht es hauptsächlich um die Minimierung von Kreditausfallrisiken durch eine regelmäßige Überprüfung des Kreditengagements anhand von vordefinierten Kriterien. Ist die intensive Betreuung zwecklos, so wird das Engagement als Problemkredit angesehen und an die Problemkreditbearbeitung weitergeleitet. Diese besteht nach den MaRisk aus zwei Kernsegmenten.[11] Das erste

Segment ist die Sanierung ungekündigter Kredite. Hierbei lassen sich grundsätzlich mehrere Handlungsoptionen unterscheiden: das Stillhalten und die Hereinnahme weiterer Sicherheiten, die Teilnahme und Unterstützung bei der Sanierung des Unternehmens und letztendlich die Kündigung des Kreditengagements.[12] Das zweite Segment ist die Abwicklung der zuletzt genannten Handlungsoption. Nach erfolgter Kündigung des Kreditengagements geht es letztlich um die Verwertung der Sicherheiten und somit um die Befriedigung der Forderungen der Bank. Die Verwertung gestaltet sich schwierig und erfordert in vielerlei Hinsicht spezialisierte Fachkräfte und ist somit sehr kostenintensiv.[13] Der Vorteil, der im eigenen Workout liegt, ist dass die Bank schnell und mit den entsprechenden Instrumenten auf etwaige Bonitätsverschlechterungen reagieren kann. Außerdem können durch ein wirtschaftliches internes Workout höhere Verwertungserlöse erwirtschaftet werden, als beim direkten Verkauf der Forderungen. Ein weiterer Vorteil entsteht nach erfolgreicher Sanierung durch mögliche Folgegeschäfte.[14] Hiermit verbunden sind jedoch eine hohe Ressourcenbindung sowie eine erhöhte Eigenkapitalunterlegung nach Basel II. Zusätzlich trägt die Bank das volle Risiko eines Totalausfalles.

Alternativ zum internen Workout kann die Bank dieses an einen externen Dienstleister ausgliedern.[15] In den vergangenen Jahren sind immer mehr Servicer aufgetreten, die sich auf das professionelle Workout spezialisiert haben. Durch die Auslagerung können die Fixkosten des Workouts in variable Stückkosten gewandelt werden, das heißt, es werden Kosten nur dann verursacht, wenn ein Problemkredit auftaucht und weitergegeben wird. Eine Bank kann zwar im Rahmen des

Outsourcings ihrer Workout-Abteilung langfristig Kosten einsparen, jedoch nimmt sie sich auch damit die Möglichkeit, auf zukünftige Krisensituationen flexibler zu reagieren. Des Weiteren stellt sich die Frage, inwieweit sich die Bank von einem externen Dienstleister abhängig macht. Zusätzlich muss die Umsatzsteuerproblematik beachtet werden, denn Dienstleistungen eines externen Workouts unterliegen im Allgemeinen der Umsatzsteuerpflicht.[16]

Sowohl beim internen als auch beim externen Workout geht es in erster Linie um die Rettung des Engagements, aber auch um die Vermeidung einer Insolvenz des Kreditnehmers. Entscheidend für die Fortführung eines Engagements ist die Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit der Workout-Maßnahmen. Wenn abzusehen ist, dass eine Fortführung nicht mehr als lohnenswert erachtet wird, d. h. die Kosten des Workouts übersteigen die Erlöse bzw. den Verwertungserlös, sollten Alternativen zum Workout in Betracht gezogen werden. Hierzu zählt insbesondere der Verkauf der Kredite als neue Handlungsoption.[17]

Bei den zuvor genannten Optionen handelt es sich um Alternativen zum eigentlichen Verkauf der Non Performing Loans. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird nicht näher auf diese Optionen eingegangen, da weder eine Übertragung der Risiken, noch eine bilanzielle Entlastung der Bank erfolgt. Ebenso verbleibt für die Bank das Risiko eines Totalausfalles bestehen. Allerdings können nach einem erfolgten Outsourcing des Workouts die Problemkredite mittels True Sale Transaktionen an den externen Dienstleister selbst oder an Dritte übertragen werden.

3 Der Verkauf von Non Performing Loans

3.1 Verkaufsumfänge von NPL-Transaktionen

Der Verkaufsumfang einer Non Performing Loan Transaktion ist eng verbunden mit der Anzahl der zu verkaufenden Kredite, sowie deren Forderungsart. Die Transaktion einzelner oder nur weniger Kredite eines Kreditschuldners bezeichnet man als Single Name Transaktion. Hierbei werden einzelne Forderungen bzw. Kreditengagements transferiert, die ein Mindestvolumen von circa 5 Mio. € aufweisen. Im Wesentlichen bestehen diese aus Unternehmenskrediten oder Corporate Bonds. Der Investor einer solchen Transaktion verfolgt üblicherweise einen kurzen tradingorientierten Ansatz oder einen langfristigen sanierungsorientierten Ansatz. Unter einer Basket Transaktion versteht man den Verkauf mehrerer Kredite unterschiedlicher Kunden. Hierbei werden kleinere Gruppen von sechs bis mehreren hundert Engagements transferiert. Dagegen wird bei einer Portfolio Transaktion, die auch als Portfolio Sale bezeichnet wird, im Bereich von tausend oder mehr Kundenengagements agiert. Das Gesamtvolumen sollte sich auf mindestens 100 Mio. € belaufen. Ein Portfolio bietet den Vorteil, dass auch kleinere Kredite beigemischt werden können. Investoren dieses Verkaufsumfanges verfolgen einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont. Sowohl Basket als auch Portfolio Transaktionen sollten möglichst homogene Kredite enthalten. Dadurch wird die Ansprache von Investoren, sowie die Bewertung der Kredite zur Preisfindung vereinfacht.[18]

3.2 Arten der Risikoübertragung

Die am häufigsten vorkommende Möglichkeit eines Risikotransfers stellt die True Sale Variante im Rahmen eines Single oder Portfolio Sales dar. Hierbei entledigt sich die Bank der zu verkaufenden Kredite in allen rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen. Die Kreditforderungen sowie Sicherheiten werden dem Investor übertragen. Der Verkäufer erhält für die Transaktion einen sofortigen Liquiditätszufluss in der Höhe des vereinbarten Kaufpreises und entzieht sich dem Risiko eines Totalausfalles. Zusätzlich profitiert er durch die Eigenkapitalentlastung und muss zukünftig diese Kredite nicht mehr bilanzieren. Des Weiteren wird das eigene Workout durch die Ressourcenfreisetzung entlastet.[19]

Eine Alternative zur True Sale Risikoübertragung ist die synthetische Risikoübertragung. Hierbei wird nicht ein Kredit veräußerst, sondern lediglich das Kreditrisiko an einen Dritten übertragen. Dadurch kann eine Entlastung des Eigenkapitals im Rahmen der Basel II Verordnungen erreicht werden. Die Übertragung der Risiken erfolgt mittels Kreditderivate oder Unterbeteiligungen und hat zur Folge, dass die Kredite weiterhin in der Bilanz der Bank verbleiben.[20] Der Einsatz synthetischer Transaktionen eignet sich in erster Linie zur Absicherung der

Good Loans, während die True Sale Transaktionen sowohl für Good Loans als auch Bad Loans verwendet werden können. Für True Sale Transaktionen bedarf es in der Regel, bis auf die Kategorie der Not leidenden Kredite, einer Zustimmung des Kreditnehmers. Dies entfällt bei synthetischen Transaktionen, da die ursprünglichen Kreditbeziehungen zwischen dem Kreditgeber und Kreditnehmer nicht tangiert werden. Für den Bereich der Non Performing Loans werden die synthetischen Transaktionen als ungeeignet eingestuft und fanden bisher keine Verwendung.[21]

3.3 Verkaufsarten

Der True Sale Verkauf wird auch als Outright Sale bezeichnet und lässt sich in die Kategorien Asset Deal und Share Deal einteilen. Bei der Struktur des Asset Deals, der eine Einzelrechtsnachfolge darstellt, lassen sich zwei wesentliche rechtliche Ausführungen unterscheiden. Bei beiden gehen die NPLs direkt aus dem Vermögen des Verkäufers auf das Vermögen des Erwerbers über. Der Verkauf der Non Performing Loans erfolgt bei der ersten rechtlichen Ausführung zum einen durch einen Forderungsverkaufsvertrag und zum anderen durch einen Abtretungsvertrag der einzelnen Kreditforderungen. Mit der Abtretung der Forderungen werden gleichzeitig die akzessorischen Sicherungsrechte wie Grundschulden und Hypotheken übertragen. Ein bedeutender Vorteil dieser Variante ist, dass der

Kreditnehmer einer Forderungsabtretung seitens der Bank nicht zustimmen muss und somit auch ungekündigte Kredite verkauft werden können.[22] Die andere rechtliche Ausführung stellt die Vertragsübernahme dar. Hierbei wird das gesamte Kreditengagement, das auch etwaige Verbindlichkeiten der Bank gegenüber dem Schuldner beinhaltet, durch eine Vertragsübernahme auf den Erwerber übertragen. Es erfolgen Verkauf und Übertragung der Kreditverhältnisse im Ganzen. Vorraussetzung hierfür ist, dass der Schuldner dem Wechsel der Vertragspartei zustimmt, sowohl bei gekündigten als auch ungekündigten Krediten. Diese Variante ist somit für die Praxis eher hinderlich und wird daher seltener genutzt.[23]

[...]


[1] Banken im Folgenden im Sinne von Kreditinstituten gemäß § 1 KWG.

[2] Vgl. o. V. (2005a), S. 1.

[3] Vgl. Kennedy, C. (1999), S. 224.

[4] Vgl. Koch, T./Strafuß, M. (2006), S. 31.

[5] Vgl. Hamberger, K./Diehm, A. (2004), S. 182; Weber, T. (2006), S. 74; Weber, M. (2002h), S. 459.

[6] Vgl. Bolder, M./Lehrbaß, F./Zimmer, K. (2005), S. 15; Koch, T./Strafuß, M. (2006), S. 49.

[7] Vgl. Koch, T./Strafuß, M. (2006), S.18f.

[8] Vgl. Froitzheim, R./Lotz, U./Breiteneicher, J./Nachtwey, T./Leclaire, A. (2006), S. 37f.

[9] Vgl. Weber, T. (2006), S. 53.

[10] Vgl. Bettelhäuser, A. (2005), S. 141-145.

[11] Vgl. o. V. (2005b), S. 27.

[12] Vgl. Weber, T. (2006), S. 48.

[13] Vgl. Hämmerle, P. (2005), S. 45.

[14] Vgl. Anders, D./Binder, A./Hesdahl, R./Schalast, C./Thöne, T. (2004), S. 21f.

[15] Vgl. Lehmann, K./Druba, S./Krawietz, K. P. (2003), S. 486f.

[16] Vgl. Anders, D. et al. (2004), S. 34f.

[17] Vgl. Koch, T./Strafuß, M. (2006), S. 78-80.

[18] Vgl. Froitzheim, R. et al. (2006), S. 40f.

[19] Vgl. Hamberger, K./Diehm, A. (2004), S. 185.

[20] Vgl. Wiemann, M. (2004), S. 2.

[21] Vgl. Wirtky, F. (2006), S. 127f.

[22] Vgl. Molter, C. (2004), S. 47.

[23] Vgl. Froitzheim, R. et al. (2006), S. 112f.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Der Markt für Non Performing Loans in Deutschland - Ein strukturierter Überblick
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Bochum gGmbH
Note
1,7
Autor
Jahr
2006
Seiten
48
Katalognummer
V112432
ISBN (eBook)
9783640112982
Dateigröße
540 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Markt, Performing, Loans, Deutschland
Arbeit zitieren
Wirtschafts-Diplom Betriebswirt (VWA) Jens Altenscheidt (Autor), 2006, Der Markt für Non Performing Loans in Deutschland - Ein strukturierter Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112432

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Der Markt für Non Performing Loans in Deutschland - Ein strukturierter Überblick


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden