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Behälterkreislaufsysteme

Title: Behälterkreislaufsysteme

Seminar Paper , 2008 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marcus Linke (Author)

Transportation Science & Technology
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Summary Excerpt Details

Die zunehmende Globalisierung und international arbeitsteilige Vernetzung der Unternehmen
erfordert in steigendem Maße standardisierte und wirtschaftlich wieder verwendbare
Transportverpackungen zur Unterstützung des Materialflusses. Behälterkreislaufsysteme
bilden integrierte Produktions-, Transport-, Lager- und Verpackungssysteme mit
Leergutrückführung. Sie können auf verschiedenen Ebenen implementiert werden. Denkbar
sind Mehrwegsysteme innerhalb von Produktionsabschnitten, Produktionshallen, über die
ganze Produktion hinweg und immer komplexer werdend, bis zum idealen, dem maximalen
Behälterkreislaufsystem. Hierbei fließen standardisierte Mehrwegverpackungen über alle
Stufen entlang der logistischen Kette vom Lieferanten über Produktion, Montage, Lager,
Transport bis zum Handel oder zum Endverbraucher.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffserklärung

2. Determinanten von Behälterkreislaufsystemen

1. Stapelbarkeit:

2. Leerguttransport:

3. Modularisierung:

4. Manipulierbarkeit:

5. Sicherheit:

6. Werkstoffe:

3. Fallstudie einer Lieferanten-/ Herstellerbeziehung mit gemeinsamem Behälterpool

4. Maßnahmen zur Kostensenkung des Behälterkreislaufes

5. Rationalisierungspotentiale durch IT-Unterstützung

5.1. Tracking & Tracing

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die logistischen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen an Behälterkreislaufsysteme. Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung innerhalb der Transport- und Lagerlogistik durch den Einsatz standardisierter Behälter sowie moderner IT-gestützter Identifikationstechnologien aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Definitionen von Behälterkreislaufsystemen
  • Technische und logistische Determinanten der Behältergestaltung
  • Prozessanalyse von Lieferanten-Hersteller-Beziehungen
  • Strategien zur Kostensenkung durch Optimierung der Umlaufgeschwindigkeit
  • Potenziale von Tracking & Tracing (z. B. RFID) zur Prozesssteuerung

Auszug aus dem Buch

5. Rationalisierungspotentiale durch IT-Unterstützung

Die IT-Unterstützung bildet einen wesentlichen Stellhebel für die effiziente Steuerung von Behälterkreisläufen. Grundlage für die systemseitige Abbildung von Behälterflüssen ist die Erfassung der Behälterbewegungen. Um eine möglichst hohe Erfassungsdichte zu erzielen und gleichzeitig den dafür notwendigen operativen Arbeitsaufwand möglichst gering zu halten, werden häufig standardisierte Identifikationstechnologien, wie optische Codierung (z.B. Barcodes) oder elektronische Etiketten (z.B. RFID) eingesetzt. Ferner kann durch die bessere Rückverfolgbarkeit der Behälterbewegungen der Schwund an Ladungsträgern vermindert werden, was ebenfalls zu Kostenreduktionen führt. Für die Abbildung der Behälterbewegungen sind geeignete IT-Anwendungen bzw. IT-Systeme einzusetzen. 11 Der Befragung von 188 Experten aus der Automobil-, Konsumgüter- und Logistikindustrie zeigt, dass 15% auf Stand-Alone-Lösungen setzen. „Die Systeme können individuell auf den Bedarf programmiert werden.“12 15% der Befragten nutzen ein IT-Tool (wie z.B. SAP) mit Schnittstelle zum ERP-System. „ERP-Systeme bestehen aus komplexer Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung eines ganzen Unternehmens“ 13 Immerhin 34% benutzen eine Weiterentwicklung eines bestehenden ERP-Systems, mehr als ein Drittel benutzen keine IT-Unterstützung. (siehe Abbildung 8)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffserklärung: Definiert Behälterkreislaufsysteme als integrierte Produktions- und Logistiksysteme und benennt deren zentrale Merkmale wie Standardisierung und IT-gestützte Steuerung.

2. Determinanten von Behälterkreislaufsystemen: Beschreibt die Anforderungen an die Behältergestaltung, darunter Stapelbarkeit, Leerguttransport, Modularisierung, Manipulierbarkeit, Sicherheit und Materialeigenschaften.

3. Fallstudie einer Lieferanten-/ Herstellerbeziehung mit gemeinsamem Behälterpool: Analysiert die Rollen von Vertreiber, Kunde und Rekonditionierer innerhalb des Kreislaufs und illustriert das Funktionsprinzip der Behälterabwicklung.

4. Maßnahmen zur Kostensenkung des Behälterkreislaufes: Erläutert Stellhebel wie die Bildung unternehmensübergreifender Pools, RFID-Einsatz sowie die Steigerung der Umlaufgeschwindigkeit zur Senkung der Kapitalbindung.

5. Rationalisierungspotentiale durch IT-Unterstützung: Diskutiert die Notwendigkeit von IT-Systemen zur Erfassung von Behälterbewegungen und vergleicht den Einsatz von RFID gegenüber herkömmlichen Verfahren.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und plädiert für die Integration funktionaler Perspektiven in ein prozessorientiertes Modell.

Schlüsselwörter

Behälterkreislaufsysteme, Logistik, Ladungsträger, Mehrwegverpackungen, RFID, Tracking & Tracing, Leergutdisposition, Prozessoptimierung, Supply Chain Management, Kostensenkung, Behältermanagement, Identifikationstechnologien, ERP-Systeme, Umlaufgeschwindigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Strukturierung, Optimierung und IT-gestützte Verwaltung von Behälterkreislaufsystemen in logistischen Ketten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Anforderungen an Behälter (Determinanten), das Management von Mehrwegbehälter-Pools sowie die Nutzung moderner IT zur Effizienzsteigerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Nutzen professioneller Behälter-Management-Systeme aufzuzeigen und Strategien zur Reduzierung von Logistikkosten zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse kombiniert mit einer fallstudienbasierten Untersuchung und der Auswertung von Expertenbefragungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition logistischer Anforderungen, die Analyse von Prozessbeziehungen und die Bewertung technologischer Potenziale wie RFID.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Behälterkreislaufsysteme, Logistik, RFID, Tracking & Tracing und Prozessoptimierung.

Warum spielt die IT eine so große Rolle für Behälterkreisläufe?

IT-Systeme sind notwendig, um die notwendige Prozesstransparenz zu schaffen, Behälterbewegungen nachzuverfolgen und die Bestandsplanung zu optimieren.

Was sind die größten Hürden bei der Einführung von RFID in der Behälterlogistik?

Trotz hoher Vorteile hinsichtlich Transparenz scheitert die breite Einführung oft an der bisher geringen Verbreitung, wobei viele Unternehmen noch auf manuelle Identifikation setzen.

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Details

Title
Behälterkreislaufsysteme
College
University of Applied Sciences Ludwigshafen  (Fachhochschule )
Course
Logistik-Technologien
Grade
1,7
Author
Marcus Linke (Author)
Publication Year
2008
Pages
12
Catalog Number
V112438
ISBN (eBook)
9783640120994
Language
German
Tags
Behälterkreislaufsysteme Logistik-Technologien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Linke (Author), 2008, Behälterkreislaufsysteme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112438
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