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Theorie ist ein nützliches Handwerkszeug. Die Ausbildung von SozialarbeiterInnen

Title: Theorie ist ein nützliches Handwerkszeug. Die Ausbildung von SozialarbeiterInnen

Research Paper (postgraduate) , 2003 , 193 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Thomas Fitzner (Author)

Social Work
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Seit Beginn meiner Berufstätigkeit und insbesondere während der Studienzeit befasste ich mich mit der Ausbildungssituation von Berufspraktikanten in sozialpädagogischen Berufsfeldern. Die zunehmende Qualitätsdebatte in der pädagogischen Arbeit führte auch im Bereich der Ausbildung der Berufspraktikanten der Sozialpädagogik/- arbeit zu einer stärkeren Qualitätsdiskussion. In diesen Qualitätsdiskurs fügt sich auch die vorliegende Arbeit ein.

Ihr Erkenntnisinteresse lässt sich wie folgt skizzieren:
Fokussiert wird das Tätigkeitsfeld der Berufspraktikanten. Untersucht werden ihr Selbstverständnis, ihre rechtliche und tarifliche Situation, ihre Arbeitsbedingungen sowie die Theorie-Praxis-Spannung. Diese Aspekte sollen zu dem Berufsfeld des Sozialpädagogen bzw. Sozialarbeiters und seiner Veränderung im historischen Prozess in Beziehung gesetzt werden. In diesem Kontext wird insbesondere die Frage berücksichtigt, inwiefern sich gesellschaftliche Transformationsprozesse wie Globalisierung, Technisierung und Ökonomisierung auf das Berufsfeld und somit auf das Praktikum auswirken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung der Berufsausbildung SA/SP

2.1 Begriffsbestimmung SA/SP

2.2 Von der „Berufsarbeit in der Wohlfahrtspflege in Berlin“ zum Sozialarbeiter

2.3 Die historischen Bezüge in der Berufsausbildung von Sozialpädagogen/Sozialarbeiter

3. Sozialpolitische Determinanten bei der Berufsausbildung des Sozialarbeiters/Sozialpädagogen

4. Ergebnisse der Curricularen Bildungsforschung der Berufspraktikanten am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Fulda , 2001/2002 Prof. Dr. G. Seifert., Thomas Fitzner.

4.1 Allgemeine Angaben zur ersten Umfrage

4.2 Auswertung der Berufspraktikantenforschung Teil I

4.3 Allgemeine Angaben zur zweiten Umfrage

4.4 Auswertung der Berufspraktikantenforschung Teil II

4.5 Allgemeine Angaben zur dritten Umfrage

4.6 Auswertung der Berufspraktikantenforschung Teil III

5. Zusammenfassung der Umfrageergebnisse der curricularen Bildungsforschung an der Fachhochschule Fulda im Berufspraktikum für Sozialpädagogik/-arbeit aus den Umfragen I. bis III

5.1 Allgemeine Angaben

5.2 Verteilung der Berufspraktikanten auf die Arbeitsfelder freier und öffentlicher Träger

5.3 Verteilung der Berufspraktikanten auf die Arbeitsfelder freier und öffentlicher Träger

6. Gesellschaftliche Transformationsprozesse und ihre Auswirkungen auf die Berufsausbildung der Sozialpädagogik/-arbeit

6.1 Instrumente Sozialer Arbeit und ihre Relevanz für das Berufspraktikum der Sozialpädagogik/-arbeit

6.2 Die Berufsausbildung der Sozialpädagogik/-arbeit im Zeichen der Europäisierung/Globalisierung

7. Rechtsgrundlagen in der Berufsausbildung der Sozialpädagogen/-arbeiter

7.1 Die Rechtsgrundlage Berufspraktikantenvertrag in der dualen Ausbildung der Sozialpädagogik/-arbeit

7.2 Inhaltliche Ausgestaltung des Berufspraktikantenvertrages gem. § 4 Abs. 1 BBiG

7.3 Anforderungen an eine professionelle Praxisanleitung

7.4 Der Berufspraktikantenvertrag, Probezeit und Vertragsbefristung bei Berufspraktikanten in der Sozialen Arbeit

7.5 Allgemeine arbeitsrechtliche Bestimmungen

7.6 Lohn und Tarifgestaltung der Berufspraktikanten in der Sozialen Arbeit nach dem Praktikantentarifvertrag (TV-Prakt.) bei öffentlichen Trägern

7.7 Vergütung und Lohnbestandteile gem. TV-Prakt./ TV-Prakt O

7.8 Der Erwerb der staatlichen Anerkennungsurkunde für Sozialpädagogen/-arbeitern in Verbindung mit der Verordnung über die staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ausbildungssituation von Berufspraktikanten in sozialpädagogischen Feldern, wobei das Hauptaugenmerk auf dem dualen Ausbildungssystem der Fachhochschule Fulda liegt. Zentral ist die Forschungsfrage, wie die Überleitung von der Theorie in die berufliche Praxis gelingt und welche institutionellen, rechtlichen und gesellschaftlichen Faktoren diesen Prozess sowie die Berufsidentität der Praktikanten beeinflussen.

  • Empirische Evaluation der Ausbildungspraxis anhand dreier Umfragen
  • Analyse des Theorie-Praxis-Verhältnisses und der Rolle der Praxisanleitung
  • Einfluss gesellschaftlicher Transformationsprozesse (Globalisierung, Ökonomisierung) auf das Berufsfeld
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und tarifliche Situation der Berufspraktikanten

Auszug aus dem Buch

1. Das Theorie-Praxis-Problem

Sozialpädagogen und Sozialarbeiter müssen durch die Praxisanleitung auf die zukünftige Berufspraxis in der Sozialen Arbeit so vorbereitet werden, dass sie dazu befähigt werden, die erlernte Theorie in konkreten Handlungssituationen umzusetzen. Dazu bedarf es einer professionellen Anleitung. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei der Person des Praxisanleiters zu. Hier sind besondere Anforderungen an die fachliche Qualität zu stellen:

Kenntnis der aktuellen Fachtheorie

Fachrechtliches Grundlagenwissen

Persönliche Führungsqualitäten

Leichtfertige Äußerungen wie z.B. „vergiss mal die ganze Theorie, die Praxis ist ohnehin anders“ oder ähnliche gut gemeinte Ratschläge könnten als Zeichen für eine unzureichende Qualifikation des Ausbilders gedeutet werden.

Daraus lässt sich folgende Fragestellung für die Analyse der Praktikumskonditionen ableiten: Inwiefern gelingt der Spagat zwischen Theorie und Praxis ?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Erkenntnisinteresse der Arbeit, das sich auf das Tätigkeitsfeld, das Selbstverständnis und die Rahmenbedingungen von Berufspraktikanten in der Sozialen Arbeit unter dem Einfluss gesellschaftlicher Transformationen konzentriert.

2. Historische Entwicklung der Berufsausbildung SA/SP: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehung der Sozialen Arbeit als akademischen Ausbildungsberuf nach, von den Vorläufern in der Armenpflege bis zur staatlichen Institutionalisierung der Ausbildung im 20. Jahrhundert.

3. Sozialpolitische Determinanten bei der Berufsausbildung des Sozialarbeiters/Sozialpädagogen: Hier werden die sozialpolitischen und gesellschaftlichen Einflussfaktoren dargelegt, die das gegenwärtige Berufsfeld und die Ausbildung von Sozialpädagogen und Sozialarbeitern maßgeblich begründen.

4. Ergebnisse der Curricularen Bildungsforschung der Berufspraktikanten am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Fulda , 2001/2002 Prof. Dr. G. Seifert., Thomas Fitzner.: Dieser umfangreiche Teil präsentiert die empirischen Daten einer dreiteiligen Umfrage zur Ausbildungssituation, die die Arbeitsbedingungen, die Praxisanleitung und die Identitätsbildung der Praktikanten untersucht.

5. Zusammenfassung der Umfrageergebnisse der curricularen Bildungsforschung an der Fachhochschule Fulda im Berufspraktikum für Sozialpädagogik/-arbeit aus den Umfragen I. bis III: In diesem Kapitel werden die zentralen Erkenntnisse der empirischen Untersuchung synthetisiert und interpretiert, insbesondere im Hinblick auf Arbeitsfelder und Ausbildungsqualität.

6. Gesellschaftliche Transformationsprozesse und ihre Auswirkungen auf die Berufsausbildung der Sozialpädagogik/-arbeit: Das Kapitel reflektiert die Einflüsse von Globalisierung und Ökonomisierung auf das Berufsfeld und diskutiert die Folgen für die curriculare Ausgestaltung der Ausbildung im Hochschulwesen.

7. Rechtsgrundlagen in der Berufsausbildung der Sozialpädagogen/-arbeiter: Abschließend werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, einschließlich des Berufspraktikantenvertrages, arbeitsrechtlicher Bestimmungen und der Vergütungsregelungen, detailliert erläutert.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Berufspraktikum, Fachhochschule Fulda, Curriculare Bildungsforschung, Praxisanleitung, Berufsidentität, Theorie-Praxis-Spannung, Rechtsgrundlagen, Arbeitsbedingungen, Sozialpolitik, Europäisierung, Globalisierung, Tarifvertrag, Staatliche Anerkennung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation analysiert die Ausbildungssituation von Berufspraktikanten in der Sozialen Arbeit am Beispiel des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Fulda zwischen 2001 und 2002.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die historische Genese des Berufs, die rechtlichen Grundlagen des Berufspraktikums, die empirische Evaluation der Ausbildungsqualität sowie die Auswirkungen gesellschaftlicher Transformationsprozesse auf das Berufsfeld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Qualität der Überleitung vom Studium in die berufliche Praxis zu evaluieren, wobei insbesondere die Qualität der Praxisanleitung, das Selbstverständnis der Praktikanten und die Bedingungen der Identitätsbildung untersucht werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine empirische Bildungsforschung mittels dreier aufeinanderfolgender, standardisierter Umfragen durchgeführt, die mit Literaturanalysen zur historischen und rechtlichen Entwicklung verknüpft wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Auswertung der empirischen Umfragen, der Analyse von Belastungssituationen, der Bedeutung des Arbeitsklimas und der Rolle der Praxisanleiter bei der Identitätsentwicklung der Praktikanten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Begriffen wie Soziale Arbeit und Berufspraktikum sind Begriffe wie Berufsidentität, Curriculare Bildungsforschung, Praxisanleitung und Rechtsgrundlagen entscheidend.

Was zeigt die Untersuchung über das Theorie-Praxis-Problem?

Die Studie zeigt, dass eine überwiegende Mehrheit der Praktikanten ihre theoretischen Kenntnisse aus der Fachhochschule als nützliches „Handwerkszeug“ empfindet, es jedoch bei der Umsetzung in den Arbeitsalltag aufgrund des hohen Arbeitspensums teils zu Schwierigkeiten kommt.

Welchen Einfluss hat die Art des Trägers auf das Praktikum?

Die Untersuchung macht signifikante Unterschiede deutlich: Praktikanten bei freien Trägern nehmen sich häufiger als „Arbeitnehmer“ wahr und erfahren teilweise eine schnellere Integration in betriebliche Abläufe, während bei öffentlichen Trägern stärker der Ausbildungsaspekt reflektiert wird.

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Details

Title
Theorie ist ein nützliches Handwerkszeug. Die Ausbildung von SozialarbeiterInnen
College
University of Applied Sciences Fulda
Grade
1,1
Author
Thomas Fitzner (Author)
Publication Year
2003
Pages
193
Catalog Number
V112631
ISBN (eBook)
9783668076969
ISBN (Book)
9783668076976
Language
German
Tags
Theorie Handwerkszeug
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Fitzner (Author), 2003, Theorie ist ein nützliches Handwerkszeug. Die Ausbildung von SozialarbeiterInnen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112631
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