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Resozialisierung forensisch-psychiatrischer LangzeitpatientInnen im Kontext Klinischer Sozialarbeit

Titel: Resozialisierung forensisch-psychiatrischer LangzeitpatientInnen im Kontext Klinischer Sozialarbeit

Bachelorarbeit , 2018 , 75 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jessica Schäfer (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Psychisch kranken Menschen fällt es aus den unterschiedlichsten Gründen häufig schwer, sich auf Kontakte einzulassen und Beziehungen zuzulassen. Gleichzeitig gilt Beziehung als Grundvoraussetzung professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit. Wie lässt sich also in der professionellen Praxis die Anforderung bewältigen, mit KlientInnen zu arbeiten, die schwer erreichbar sind, die aufgrund ihrer Erkrankung und/oder krimineller Taten vermuten lassen, dass sie kaum in der Lage sind, Beziehungen zu führen?

In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche spezifischen Anforderungen sich für die Soziale Arbeit in der herausfordernden Beziehungsgestaltung mit forensisch-psychiatrischen LangzeitpatientInnen im Rahmen des Resozialisierungsprozesses ergeben. Die Arbeit orientiert sich an Theorien, Methoden und Techniken, die zur Förderung der Beziehungsgestaltung beitragen sollen. Dabei sollen Chancen und Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten aufgezeigt werden, die der Gestaltung professioneller Arbeitsbeziehung zugeordnet werden. Im Verlauf der Bachelorarbeit soll der Selbstreflexion, dem eigenen Erleben der Fachkräfte, eine besondere Bedeutung zukommen, da diese immer wieder im Zusammenhang mit dem Verstehen des/der KlientIn stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Resozialisierung forensisch psychiatrischer LangzeitpatientInnen als Aufgabe Klinischer Sozialarbeit

1.1 Charakteristika Klinischer Sozialarbeit

1.1.1. Gesundheit und Krankheit im bio-psycho-sozialen Modell

1.1.2 Aufgabenstellung klinisch-sozialarbeiterischer Tätigkeit

1.2 Zum Begriff ‚Resozialisierung‘

1.3 Zum Begriff `forensisch-psychiatrische LangzeitpatientInnen`

1.4 Zur Bedeutung Klinischer Sozialarbeit im Resozialisierungsprozess

2. Von der forensischen Klinik in die Freiheit – den Übergang gestalten

2.1 Beendigung der Unterbringung und Übergangsmanagement

2.2 Klärung des individuellen Hilfebedarfs

2.3 Koordinierende Bezugsperson

2.4 Beziehungsgestaltung

3. Die Beziehungsgestaltung innerhalb des Resozialisierungsprozesses

3.1 Allgemeines zu zwischenmenschlichen und persönlichen Beziehungen

3.2 Helfende Beziehung

3.3 Theoretische Grundlagen professioneller Beziehungsgestaltung

3.3.1 Das Konzept ‚Nähe und Distanz‘

3.3.2 Das Konzept ‚Arbeitsbündnis‘

3.3.3 Das Konzept ‚Übertragung und Gegenübertragung‘

4. Gesprächsführungsmethoden als Basiskompetenzen für die Beziehungsgestaltung

4.1. KlientInnenzentrierte Gesprächsführung

4.2 Motivierende Gesprächsführung

4.3 Vorteile und Grenzen des Einsatzes der Gesprächsführungsmethoden

5. Professionelle Beziehungsgestaltung in der praktischen Umsetzung

5.1. Kompetenzen der Fachkraft

5.2 Interpersonale Dimension professioneller Kompetenz

5.3 Gesprächstechniken

5.4 Herausforderungen in der Beziehungsgestaltung und professionelle Muster der Bewältigung

5.5 Kollegiale Beratung als reflexives Instrument

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Anforderungen an die Beziehungsgestaltung zwischen Fachkräften der Klinischen Sozialarbeit und forensisch-psychiatrischen LangzeitpatientInnen während des Resozialisierungsprozesses beim Übergang aus dem Maßregelvollzug in die Freiheit.

  • Professionelle Beziehungsgestaltung als zentrales Element der Klinischen Sozialarbeit
  • Methoden der Gesprächsführung (klientenzentriert & motivierend) zur Unterstützung des Resozialisierungsprozesses
  • Herausforderungen der Beziehungsgestaltung bei "hard-to-reach"-Klientel
  • Selbstreflexion und kollegiale Beratung zur Sicherung der Beziehungsqualität
  • Bewältigungsstrategien für Krisensituationen in der ambulanten Nachbetreuung

Auszug aus dem Buch

1. Resozialisierung forensisch psychiatrischer LangzeitpatientInnen als Aufgabe Klinischer Sozialarbeit

Das gesamte professionelle Handeln innerhalb des Resozialisierungsprozesses zielt mit der Gesundung des/der forensisch-psychiatrischen LangzeitPatientIn auf eine Verbesserung seiner/ihrer ‚Legalprognose‘. Die eigentliche Herausforderung besteht über einen längeren Zeitraum hinweg darin, bei den PatientInnen die Motivation für Veränderungen herbeizuführen und aufrecht zu erhalten, sie dazu zu motivieren, ihre bisherigen Einstellungen und ihr Verhalten zu reflektieren. Im Verlauf dieses Kapitels soll deutlich werden, dass der Prozess der Resozialisierung forensisch-psychiatrischer Langzeitpatienten auf das Kompetenzprofil einer Klinischen Sozialarbeit angewiesen ist.

Nach Auffassung der Autorin ermöglicht die Klinische Sozialarbeit eine erforderliche und bedeutende Ergänzung an Schnittstellen der ambulanten Betreuung und Behandlung forensisch-psychiatrischer Langzeitpatienten. Im Bereich der chronischen psychischen Erkrankungen ist ein deutlicher Trend der Verlagerung von stationären zu ambulanten Hilfeleistungen erkennbar, dieser Trend wird sich voraussichtlich aufgrund gezielter gesundheitspolitischer Maßnahmen und Forderungen weiterhin verstärken.

Geißler-Piltz geht zudem davon aus, dass diese Veränderungen einhergehen mit dem Verständnis, das soziokulturelle Aspekte an der Herausbildung und dem Verlauf von Krankheiten beteiligt sind und dementsprechend weitere tiefgreifende Änderungen im Bereich der gesundheitlichen Versorgung absehbar sind (vgl. Geißler-Piltz: 2005: 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Resozialisierung forensisch psychiatrischer LangzeitpatientInnen als Aufgabe Klinischer Sozialarbeit: Das Kapitel verortet die Arbeit im Bereich der Klinischen Sozialarbeit und definiert die zentralen Begriffe im Kontext des Resozialisierungsprozesses.

2. Von der forensischen Klinik in die Freiheit – den Übergang gestalten: Hier wird der komplexe Übergang aus der stationären Unterbringung in die ambulante Betreuung analysiert, inklusive der Bedeutung von Übergangsmanagement und Hilfebedarfsklärung.

3. Die Beziehungsgestaltung innerhalb des Resozialisierungsprozesses: Dieses Kapitel widmet sich den theoretischen Grundlagen der Beziehungsarbeit, insbesondere den Konzepten von Nähe/Distanz, Arbeitsbündnis sowie Übertragung und Gegenübertragung.

4. Gesprächsführungsmethoden als Basiskompetenzen für die Beziehungsgestaltung: Hier werden klientenzentrierte und motivierende Gesprächsführung als methodische Werkzeuge für die praktische Arbeit vorgestellt.

5. Professionelle Beziehungsgestaltung in der praktischen Umsetzung: Das Kapitel bietet eine Hilfestellung für die Anwendung der Theorien und Methoden in der Praxis, unter Berücksichtigung von Fachkompetenz, Gesprächstechniken, Umgang mit Krisen und kollegialer Beratung.

Schlüsselwörter

Klinische Sozialarbeit, Resozialisierung, Maßregelvollzug, forensische Psychiatrie, Beziehungsgestaltung, Arbeitsbündnis, Nähe und Distanz, Übertragung, Gegenübertragung, Motivierende Gesprächsführung, Ambulante Nachbetreuung, Kollegiale Beratung, Selbstreflexion, Krisenintervention, KlientInnenzentrierte Gesprächsführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den spezifischen Herausforderungen und Anforderungen der professionellen Beziehungsgestaltung durch Fachkräfte der Klinischen Sozialarbeit im Kontext der Resozialisierung von forensisch-psychiatrischen LangzeitpatientInnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Bachelorarbeit?

Zu den zentralen Themen gehören das bio-psycho-soziale Verständnis von Gesundheit und Krankheit, die Gestaltung des Übergangs aus dem Maßregelvollzug, theoretische Konzepte der professionellen Beziehung sowie Methoden der Gesprächsführung und kollegiale Fallberatung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine fundierte, professionelle Beziehungsgestaltung und den Einsatz spezifischer Methoden eine gelingende Resozialisierung und Integration von forensisch-psychiatrischen LangzeitpatientInnen in ein ambulantes Umfeld unterstützt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit orientiert sich an verschiedenen Theorien, Modellen und fachwissenschaftlichen Diskursen der Klinischen Sozialarbeit und Psychotherapie, um handlungsleitende Prinzipien für die Praxis abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der klinisch-sozialarbeiterischen Aufgabenstellung, die Gestaltung des Übergangs aus der forensischen Klinik, die theoretischen Grundlagen der Beziehungsgestaltung (Nähe/Distanz, Arbeitsbündnis), Gesprächsführungsmethoden sowie Strategien zur praktischen Umsetzung und Krisenbewältigung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Klinische Sozialarbeit, Resozialisierung, Maßregelvollzug, Arbeitsbündnis, Übertragung/Gegenübertragung und Motivierende Gesprächsführung.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von herkömmlicher Sozialarbeit?

Der Fokus liegt auf der spezifischen Klientel der forensisch-psychiatrischen LangzeitpatientInnen, bei denen der Übergang aus einem hochgradig strukturierten, geschlossenen System in die Freiheit eine besondere methodische Reflexion der Beziehungsgestaltung erfordert.

Warum ist das Konzept der "koordinierenden Bezugsperson" für diese Arbeit wichtig?

Es bietet eine Möglichkeit, Beständigkeit in der Beziehungsarbeit trotz wechselnder Leistungserbringer zu gewährleisten und die übergreifende Kommunikation im ambulanten Setting sicherzustellen.

Ende der Leseprobe aus 75 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Resozialisierung forensisch-psychiatrischer LangzeitpatientInnen im Kontext Klinischer Sozialarbeit
Hochschule
Hochschule RheinMain
Note
1,3
Autor
Jessica Schäfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
75
Katalognummer
V1126383
ISBN (eBook)
9783346486134
ISBN (Buch)
9783346486141
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resozialisierung forensisch-psychiatrische LangzeitpatientInnen Beziehungsgestaltung Rehabilitation Soziale Arbeit in der Forensik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Schäfer (Autor:in), 2018, Resozialisierung forensisch-psychiatrischer LangzeitpatientInnen im Kontext Klinischer Sozialarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1126383
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Leseprobe aus  75  Seiten
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