DE VERBORVM FORMATIONE - Über die Wortbildungsverfahren im Italienischen am Beispiel der Derivation


Hausarbeit, 2008
18 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Ein Definitionsversuch des Begriffes „Wort“

2. Ein Kurzüberblick: la formazione delle parole und ihre Verfahren

3. Methoden der Wortableitung
3.1 Präfigierung
3.2 Suffigierung

4. Kontrastive Betrachtungen: Die Derivation
4.1 im Vergleich zum Deutschen
4.2 im Vergleich zum Französischen
4.3 im Vergleich zum Lateinischen

5. Zur Bedeutung von Wortbildungsverfahren in modernen Sprachen

Schlussbetrachtung:

Literaturverzeichnis
Monographien
Fachaufsätze
Nachschlagewerke
Internetseiten
sonstiges

Einleitung

Am Anfang war das Wort.

So steht es in Joh. 1,1 geschrieben. Das Wort „Wort“ ist in aller Munde, jeder benutzt es täglich, aber kaum jemand vermag diesen Begriff stante pede korrekt und umfassend zu definieren.

< Слово, word, palabra, λόγος, mot, كلمة, parola, verbvm, ord, מילה, sana, Wort, … >

Jede Sprache hat ihr eigenes Wort für den Begriff „Wort“, aber was ist das eigentlich? Jeder wird zustimmen, wenn man behauptet, eine Sprache lebt von ihren Wörtern und zugleich durch sie. Aber woher kommen Wörter? Wer oder was denkt sie sich aus oder erfindet Neue? Wie geschieht das?

Die vorliegende Hausarbeit möchte versuchen, zumindest einen kleinen Teilbereich des Mechanismus’ darzustellen, der für die Wortneuschöpfung verantwortlich ist: Die Wortbildung mittels Derivation[1].

Dies vollzieht sie anhand der italienischen Sprache, wobei ein kurzer kontrastiver Ausblick sowohl auf seinen Nachbarn das Deutsche, seine romanische Schwester das Französische, als auch auf seine Mutter das Lateinische nicht fehlen wird.

Sie versucht, einen kleinen Teil jener Strategien vorzustellen, die das Italienische entwickelt hat, bereit hält und mittels derer es der sich verändernden Umwelt und der damit einhergehenden Notwendigkeit, neue Bezeichnungen zu (er-)finden, entgegen tritt. Dies ist neben den Möglichkeiten von Bedeutungsveränderungen bzw. -verschiebungen, sowie der Entlehnung aus anderen Sprachen nun einmal vornehmlich die Bildung neuer Wörter auf der Grundlage bereits bestehenden Wortmaterials.[2]

Zu Beginn jedoch kommt man nicht umhin, den Versuch einer Definition dessen zu unternehmen, womit sich die Arbeit in ihrem Fokus befassen wird, weil es ganz einfach einer der zentralen Untersuchungsgegenstände der Morphologie[3] ist – Das Wort, oder besser gesagt: la parola.

1. Ein Definitionsversuch des Begriffes „Wort“

Eine einheitliche und allgemein akzeptierte Definition des Begriffes „Wort“ – selbst im isolierten Hinblick auf nur eine Sprache – existiert in dieser Form nicht. Daher wird auf den Begriff in der Forschung zum größten Teil zugunsten von Begriffen wie Morphem oder Lexem verzichtet.[4]

Intuitiv verwendet man ihn umgangssprachlich, um so etwas wie eine sprachliche Grundeinheit zu benennen. Und hier liegt das Problem: Der Wortbegriff ist kein linguistischer Terminus, er ist vielmehr vorwissenschaftlich, und man versucht, ihn mit sprachwissenschaftlichen Kriterien zu beschreiben. Charakterisierungen liegen für den Begriff in folgenden Kategorien vor:

a) Phonetisch-phonologisch: Wörter sind kleinste Lautsegmente, die man theoretisch, z.B. durch Grenzsignale (Pausen) isolieren kann.
b) Orthographisch-graphematisch: Wörter sind Lautsegmente, die im Schriftbild durch Leerstellen von einander getrennt werden (→ grammatisches Wort als Teil eines Satzes).
c) Morphologisch: Wörter sind die Grundeinheiten von grammatischen Paradigmen (z.B. Beugung/Flexion) und somit in Abgrenzung von morphologisch charakterisierten Wortformen[5] zu betrachten. Sie sind nicht trennbar, man kann sie durch die Regeln der Wortbildung beschreiben und ihre Struktur ist stabil.
d) Lexikalisch-semantisch: Hiernach sind Wörter die kleinsten selbstständigen Bedeutungsträger, die im Lexikon aufgelistet sind (→ lexikalisches Wort/Lexem[6] als Teil des Wortschatzes).
e) Syntaktisch: Wörter sind die innerhalb eines Satzes kleinsten verschieb- und ersetzbaren Einheiten.

Allen Erläuterungsansätzen sind aber dennoch einige wenige Kriterien gemein: Ein Wort hat eine semantische und akustische Identität, durch die es mittels akustischer und orthographischer Isolation erkennbar wird, es ist morphologisch stabil und besitzt in seiner Rolle als Bedeutungsträger weitgehend syntaktische Mobilität.

2. Ein Kurzüberblick: la formazione delle parole und ihre Verfahren

Grundsätzlich umfasst die Wortbildung[7] als Zweig der Linguistik Verfahren und Regeln der Schöpfung neuer lexikalischer Einheiten durch Neukombination von Morphemen[8] und/oder Wörtern auf der Basis bereits vorhandenen sprachlichen Materials.[9] Dies kann unter historisch-genetischem wie auch unter synchronisch-funktionalem Fokus betrachtet werden. Bezüglich ihrer Produkte ist die Wortbildung der Lexik(-ologie) zuzuordnen, hinsichtlich ihrer Bildungsverfahren zur Morphologie (bestehend aus selbiger und der Formen- bzw. Flexionslehre). Innerhalb der romanischen Sprachen lässt sie sich grob in zwei Hauptbereiche unterteilen, nämlich in die Komposition[10] und in die Derivation, von denen letzterer vornehmlicher Hauptgegenstand dieses Aufsatzes sein wird.

Wortbildung leistet zum einen eine Klassifizierung allen sprachlichen Materials, das als Element zur Neubildung verwendet werden kann, z.B. sog. Grundmorpheme und Ableitungselemente (Suffix, Präfix, Infix, Zirkumfix, usw.). Zum anderen beschreibt Wortbildung die Modelle und Strukturtypen, mittels derer Wortneubildungen entstehen. Letztlich trifft die Wortbildungslehre auch Aussagen über semantische Aspekte bei der Neuschöpfung. Strukturell beschreibt sie sowohl Eigenschaften von Neubildungen (Neologismen) als auch die von bereits existierenden Wörtern.

Derivation bezeichnet den Teilbereich der Wortbildung, in dem durch spezifische Affixe[11], die an bestehende sprachliche Mittel, also (freie) Basislexeme, angehängt werden, neue sprachliche Mittel entstehen.[12] Dieses Zusammenfügen von Morphemen unterliegt (kontextuell bedingt) bestimmten Regularitäten, die es im Folgenden kurz zu beschreiben gilt. Man kann Nomina, Verben und Adjektive jeweils von Wörtern aus der eigenen und den beiden anderen Klassen ableiten, nur Adverbien bilden sich ausschließlich aus Adjektiven. Der Wortakzent ist lexikalisch festgelegt, deshalb determiniert ihn die Wortbildung auch bei abgeleiteten Wörtern. Dabei hat Präfigierung keinen Einfluss, Suffigierung hingegen verschiebt den Akzent in den meisten Fällen auf das Derivationssuffix.

3. Methoden der Wortableitung

3.1 Präfigierung

Zuallererst muss darauf hingewiesen werden, dass die Präfigierung die Wortklasse (pars orationis) nicht verändert, z.B.: < sufficienteinsuffici-ente>. Die Präfigierung ist eine in vielen Sprachen auftauchende Methode der Wortbildung, die auf einem simplen Prinzip beruht: Einem Wort (der sog. Basis) wird ein Präfix vorangestellt und so wird eine Bedeutungsveränderung bzw. -verschiebung herbeigeführt. Die dadurch erreichte neue Bedeutung des so entstandenen Wortes hängt dabei maßgeblich vom verwendeten Präfix ab, wobei ein Präfix stets einem bestimmten Bedeutungsfeld zugeordnet ist. Die Verwendung bestimmter Präfixe in bestimmten Zusammenhängen ist in aller Regel durch den allgemeinen Sprachgebrauch reglementiert. Auch werden viele Präfixe nur in ganz bestimmten Sprechzusammenhängen (z.B. wissenschaftlich-technischen: / micro -/ & / macro -/) gebraucht, beschränken sich auf das Zusammenspiel mit Fremdwörtern aus anderen Sprachen oder auf bestimmte Wortarten. Eine letzte wichtige Differenzierung ist die zwischen produktiven und unproduktiven Präfixen, da mit produktiven Präfixen weiterhin neue Wörter erzeugt werden können. Es folgt nun eine kurze Abhandlung der italienischen Präfixe, geordnet nach ihrer jeweiligen Funktion:[13]

a) Verneinung: Sie ist eines der größten Felder der Präfigierung und weist daher eine große Anzahl an Präfixen auf, die oftmals ein und dieselbe Funktion erfüllen. So weisen die Präfixe /ir-/, und /un-/ häufig auf das Fehlen einer bestimmten Eigenschaft hin, wohingegen die Präfixe /de-/ und /dis-/ eine gegenteilige Bedeutung erzeugen. Mit dem Präfix /anti-/ wird eine Opposition zur normalen Basis aufgezeigt. Als Verbpräfix führen sowohl /s-/ als auch /dis-/ zu einer Umkehrung der ursprünglichen Bedeutung der Verben. Ferner existiert auch noch das Präfix /a-/, das in seinem Einsatz jedoch sehr beschränkt ist und fast nur mit Wörtern lateinischen und griechischen Ursprungs vorkommt.
b) Wiederholung und Ergebnisabfolge: Dies sind verbale Kategorien, d.h. nur Verben tauchen hier als Basen auf. Die zugehörigen Präfixe sind /ri/- und seine allomorphe Variante /re-/, die regelmäßig bei mit i beginnenden Verben auftritt, z.B.: < inserirereinserire > .
c) Wiederherstellung eines vorherigen Zustands: Diese Kategorie ist nicht immer klar von der der Wiederholung zu trennen, da sie dieselben Präfixe teilen und es auch zu Bedeutungsüberscheidungen kommen kann. So besitzt das Wort < ribattere > sowohl die Bedeutung „erneut schlagen“ als auch „zurückwerfen“.
d) Zeitliche Relation: Durch die Präfigierung kann im Italienischen Vorzeitigkeit, Nachzeitigkeit und Zwischenzeitigkeit ausgedrückt werden. Die für die Vorzeitigkeit verwendeten Präfixe sind: /ante - /, seine in dieser Bedeutung nicht mehr produktive Variante /anti-/, /avan[t])-/, sowie /pre-/ und vereinzelt /pro-/. Da die zeitliche Relation eng mit der räumlichen zusammenhängt, treten /ante-/ bzw. /anti-/ auch als räumliche Präfixe auf, z.B.: < antipasto; avanguardia; prelavaggio; progenitore >. Die Relation der Nachzeitigkeit wird durch /post-/ und /retro-/ ausgedrückt. Diese werden genauso wie die Präfixe der Vorzeitigkeit auch räumlich verwendet, z.B. bei < postcomunismo; retroattività >. Zum Ausdruck der Vor- bzw. Nachhaltigkeit stehen weiterhin die Präfixe /ex-/ sowie /neo-/ zur Verfügung. Letzteres zeigt zwar häufig eine Wiederaufnahme des Bezugswortes an, steht aber auch für wirklich Neues, z.B. bei < exgiornalista; neofascismo >.
e) Räumliche Relation kann, neben den bereits zuvor genannten Präfixen, zudem auch noch mit einer Vielzahl von weiteren Präfixen gebildet werden, die sowohl an nominale als auch an verbale Basen herantreten können. Als Verbalpräfixe geben viele von ihnen, beispielsweise /sotto-/, /sopra-/, /sur-/, /sub-/, /a-/, /tra-/ und /co[n]-/, jeweils eine bestimmte Bewegungsrichtung an. Das Präfix /a-/ gibt in diesem Fall eine Bewegung zum Sprecher hin an, wohingegen /tra-/ den Durchgangsort angibt. Die Präfixe /extra-/ und /inter-/ werden jeweils zur Bildung von Relationsadjektiven verwendet. /extra-/ gibt hierbei eine sich außerhalb des Bezugrahmens befindliche Position an, wohingegen /inter-/ die Beziehung zwischen Objekten darstellt. Dieselbe Funktion erfüllt /fra-/ für verbale Kompositionen. Des Weiteren existiert das Präfix /tele-/ das die Relation der Ferne ausdrückt. Beispiele für die genannten Präfixe sind: < sottopassaggio; trapassare [un luogo]; extraparlamentare; intercontinentale; teleriscaldamento > .
f) Graduierung und Quantifizierung tritt sowohl bei Nomen als auch bei Adjektiven auf. Ein Großteil der verwendeten Präfixe sind Internationalismen. Die Kleinheit eines Objektes kann sowohl durch das Präfix /mini-/ als auch durch /micro-/ wiedergegeben werden, wobei sich letzteres auf den wissenschaftlich-technischen Bereich beschränkt. In Fällen, in denen Wortbildungen mit beiden Präfixen zu finden sind, stellt /micro-/ eine noch weitergehende Verkleinerung dar. Antonymisch zu ihm verhält sich /macro-/ und wird im selben Metier verwendet (s.o.). Von fast der gleichen Bedeutung ist auch das Präfix /mega-/, das jedoch in der Jugendsprache zusätzlich als Ausdruck einer positiven Einstellung gegenüber dem Bezugsobjekt verwendet wird. Größe im Sinne einer überlegenen hierarchischen Stellung wird mit den Präfixen /archi-/ und /arci-/ ausgedrückt, wobei es zu Doppelungen kommen kann. Ein außergewöhnliches Maß von einem Attribut kann durch die Präfixe /super-/ und /stra-/ gezeigt werden, wobei letzteres eine bereits (teilweise) zu hohe Ausprägung dieser Eigenschaft aufzeigt. Das quantitative Gegenstück zu /super- / stellt /iper-/ dar, dessen Antonym /ipo-/ ist. Ein gesondertes Quantitätspräfix ist /semi-/. Es steht stets für die Hälfte. Beispiele: < minigolf; microbiologia; sperdotato; iperalimentazione; ipocalorico; semiaperto >.
g) Fast alle Präfixe der Graduierung haben nebenbei auch einen (be-)wertenden Charakter, doch im Gegensatz zum Präfix /mal-/, das etwas als schlecht wertet, sind sie nicht ausschließlich darauf beschränkt, z.B.: < malcostume >.
h) Das aus dem Griechischen entlehnte Präfix /auto-/[14] zeigt die Eigenständigkeit eines Prozesses auf, so z.B. in < autogestione >.

[...]


[1] „Von der Wortbildung durch Derivation zu trennen ist die Erscheinung der Konversion. Sie besteht in der Überführung eines Wortes in eine andere Wortart (bzw. Wortklasse) ohne Derivationsmorphem und gehört daher nicht zum Wortbildungssystem einer Sprache. Sie besteht in der ad-hoc-Substantivierung eines Wortes, auch eines Nicht-Lexems oder eines ganzen Syntagmas (…) und ist insofern prinzipiell als Verfahren der Rede zu betrachten (…).“ (Geckeler/Dietrich, S. 105)

[2] Vgl. hierzu Geckeler/Kattenbusch, S. 78.

[3] „Die Morphologie ist diejenige Teildisziplin der Sprachwissenschaft, die sich mit der Struktur (dem ‚inneren Aufbau’) der Wörter befasst.“ (Schpak-Dolt, S. 1)

[4] Vgl. Bußmann, S. 750.

[5]Wortform. Konkret realisierte gramm. Form eines Wortes im Kontext eines Satzes. Das dem → Lexem als der (unveränderlichen) abstrakten Basiseinheit des Lexikons entsprechende Wort der Oberflächenstruktur wird nach gramm. Kategorien (wie Tempus, Numerus, Kasus, Person u.a.) in abgewandelten W. realisiert (…)“ (Bußmann, S. 754).

[6] „Ein lexikalisches Wort (Lexem) ist die maximale Menge von grammatischen Wörtern, deren Stamm (genauer: deren Radikal) morphemisch gleich ist und die im gleichen Flexionsschema stehen.“ (Schpak-Dolt, S. 21)

[7] An dieser Stelle ist zu bemerken, dass der deutsche Terminus „Wortbildung“ sowohl den Prozess der Neukreation, als auch das Produkt des Prozesses selbst bezeichnet.

[8] „Das Morphem wird definiert als (…) ein Sprachzeichen, das nicht in weitere Sprachzeichen zerlegt werden kann.“ (Felixberger/Berschin, S. 52)

[9] „Als Präzisierung sei hinzugefügt: In vielen (aber nicht in allen) Fällen führt die Wortbildung strenggenommen nicht von Wörtern zu neuen Wörtern, sondern von einfacheren zu komplexeren Wortstämmen.“ (Schpak-Dolt in: Handbuch Französisch, S. 228)

[10] Komposition: „Zusammensetzung schon bestehender Wörter (…) zu einem neuen Wort (Kompositum) (…).“ (Geckeler/Dietrich, S. 102 f.)

[11] Der Begriff „Affix“ kommt vom lateinischen Verb affigere [ -o, -fixi, -fixum ], was soviel wie „anheften“ bedeutet. Er bezeichnet als Sammelbegriff alle nicht frei vorkommenden, d.h. gebundenen Wortbildungs- und Flexionselemente. Die Unterteilung des Begriffs in Subkategorien erfolgt nach der Stellung der Elemente bezüglich des (Wort-)Stammes, an den sie angehängt werden: Präfixe werden dem Stamm vorangestellt, Suffixe (von lat.: suffigere/subfigere: „unten anheften/daranheften“) werden am Ende angehängt. Infixe werden in den Stamm selbst eingefügt, Zirkumfixe dagegen werden um den Stamm herum gruppiert. Die Kombination mehrerer Affixe unterliegt bestimmten Hierarchieregeln und Gesetzmäßigkeiten der Reihenfolge. Oftmals sind Affixe aus in früheren Sprachstufen ehemals freien Morphemen mit mittlerweile verblasster lexikalischer Eigenbedeutung entstanden (vgl. Bußmann, S. 53). Da man „Wörter, die sich phonologisch und semantisch aus kleineren Sprachzeichen zusammensetzen“, motiviert nennt, kann man sagen, dass „im Laufe der sprachlichen Entwicklung (…) die Motivation häufig verloren“ geht (Felixberger/Berschin, S. 56).

[12]Derivation liegt vor, wenn sich unter den unmittelbaren Konstituenten wenigstens ein gebundenes Morphem befindet.“ (ebenda, S. 57)

[13] Vgl. hierzu auch: Seewald, S. 94-106. Auch die für dieses Subkapitel angeführten Korporabeispiele sind diesem Abschnitt entnommen.

[14] Vom altgriech. Identitätspronomen α’υτός, -ή, -ό = selber, selbst, aus eigenem Antrieb, für sich allein.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
DE VERBORVM FORMATIONE - Über die Wortbildungsverfahren im Italienischen am Beispiel der Derivation
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
Proseminar II – Linguistik : Morphologie und Syntax der italienischen Sprache
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
18
Katalognummer
V112663
ISBN (eBook)
9783640111152
ISBN (Buch)
9783640111305
Dateigröße
543 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Ziel des vorliegenden Aufsatzes ist es, dem Leser einen kurzen kontrastiv-vergleichenden Einblick in den Teilmechanismus der Wortbildung des Italienischen zu geben, der mit Hilfe von Affixen und deren Kombination mit Basen produktiv den Wortschatz vergrößert.
Schlagworte
VERBORVM, FORMATIONE, Wortbildungsverfahren, Italienischen, Beispiel, Derivation, Proseminar, Linguistik, Morphologie, Syntax, Sprache
Arbeit zitieren
Hendrik Keilhauer (Autor), 2008, DE VERBORVM FORMATIONE - Über die Wortbildungsverfahren im Italienischen am Beispiel der Derivation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112663

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