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DE VERBORVM FORMATIONE - Über die Wortbildungsverfahren im Italienischen am Beispiel der Derivation

Title: DE VERBORVM FORMATIONE - Über die Wortbildungsverfahren im Italienischen am Beispiel der Derivation

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Hendrik Keilhauer (Author)

Romance Studies - Italian and Sardinian Studies
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„Am Anfang war das Wort.“ So steht es in Joh. 1,1 geschrieben. Das Wort „Wort“ ist in aller Munde, jeder benutzt es täglich, aber kaum jemand vermag diesen Begriff stante pede korrekt und umfassend zu definieren. < Слово, word, palabra, λόγος, mot, كلمة, parola, VERBVM, ord, מילה, sana, Wort, … > Jede Sprache hat ihr eigenes Wort für den Begriff „Wort“, aber was ist das eigentlich? Jeder wird zustimmen, wenn man behauptet, eine Sprache lebt von ihren Wörtern und zugleich durch sie. Aber woher kommen Wörter? Wer oder was denkt sie sich aus oder erfindet Neue? Wie geschieht das?
Die vorliegende Hausarbeit möchte versuchen, zumindest einen kleinen Teilbereich des Mechanismus’ darzustellen, der für die Wortneuschöpfung verantwortlich ist: Die Wortbildung mittels Derivation .
Dies vollzieht sie anhand der italienischen Sprache, wobei ein kurzer kontrastiver Ausblick sowohl auf seinen Nachbarn das Deutsche, seine romanische Schwester das Französische, als auch auf seine Mutter das Lateinische nicht fehlen wird.
Sie versucht, einen kleinen Teil jener Strategien vorzustellen, die das Italienische entwickelt hat, bereit hält und mittels derer es der sich verändernden Umwelt und der damit einhergehenden Notwendigkeit, neue Bezeichnungen zu (er-)finden, entgegen tritt. Dies ist neben den Möglichkeiten von Bedeutungsveränderungen bzw. -verschiebungen, sowie der Entlehnung aus anderen Sprachen nun einmal vornehmlich die Bildung neuer Wörter auf der Grundlage bereits bestehenden Wortmaterials.
Zu Beginn jedoch kommt man nicht umhin, den Versuch einer Definition dessen zu unternehmen, womit sich die Arbeit in ihrem Fokus befassen wird, weil es ganz einfach einer der zentralen Untersuchungsgegenstände der Morphologie ist – Das Wort, oder besser gesagt: la parola.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Ein Definitionsversuch des Begriffes „Wort“

2. Ein Kurzüberblick: la formazione delle parole und ihre Verfahren

3. Methoden der Wortableitung

3.1 Präfigierung

3.2 Suffigierung

4. Kontrastive Betrachtungen: Die Derivation…

4.1 … im Vergleich zum Deutschen

4.2 … im Vergleich zum Französischen

4.3 … im Vergleich zum Lateinischen

5. Zur Bedeutung von Wortbildungsverfahren in modernen Sprachen

Schlussbetrachtung:

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Mechanismen der Wortneuschöpfung in der italienischen Sprache, mit einem besonderen Fokus auf das Verfahren der Derivation. Ziel ist es, die systematischen Prozesse der Wortbildung durch Affixe kontrastiv zu beleuchten und in den Kontext anderer Sprachen (Deutsch, Französisch, Lateinisch) zu setzen.

  • Grundlagen der Wortdefinition in der Linguistik
  • Systematik der italienischen Präfigierung und Suffigierung
  • Kontrastiver Vergleich mit dem Deutschen, Französischen und Lateinischen
  • Bedeutung der Wortbildung für den Erhalt und die Evolution lebendiger Sprachen
  • Rolle von Affixen bei der Wortklassenänderung und Bedeutungsmodifikation

Auszug aus dem Buch

3.1 Präfigierung

Zuallererst muss darauf hingewiesen werden, dass die Präfigierung die Wortklasse (pars orationis) nicht verändert, z.B.: <sufficiente → insuffici-ente>. Die Präfigierung ist eine in vielen Sprachen auftauchende Methode der Wortbildung, die auf einem simplen Prinzip beruht: Einem Wort (der sog. Basis) wird ein Präfix vorangestellt und so wird eine Bedeutungsveränderung bzw. -verschiebung herbeigeführt. Die dadurch erreichte neue Bedeutung des so entstandenen Wortes hängt dabei maßgeblich vom verwendeten Präfix ab, wobei ein Präfix stets einem bestimmten Bedeutungsfeld zugeordnet ist. Die Verwendung bestimmter Präfixe in bestimmten Zusammenhängen ist in aller Regel durch den allgemeinen Sprachgebrauch reglementiert. Auch werden viele Präfixe nur in ganz bestimmten Sprechzusammenhängen (z.B. wissenschaftlich-technischen: /micro-/ & /macro-/) gebraucht, beschränken sich auf das Zusammenspiel mit Fremdwörtern aus anderen Sprachen oder auf bestimmte Wortarten. Eine letzte wichtige Differenzierung ist die zwischen produktiven und unproduktiven Präfixen, da mit produktiven Präfixen weiterhin neue Wörter erzeugt werden können. Es folgt nun eine kurze Abhandlung der italienischen Präfixe, geordnet nach ihrer jeweiligen Funktion:

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Problematik des Wortbegriffs und Vorstellung der Derivation als Mechanismus der italienischen Wortbildung.

1. Ein Definitionsversuch des Begriffes „Wort“: Analyse verschiedener linguistischer Ansätze zur Definition von Wörtern unter phonetischen, orthographischen, morphologischen, lexikalischen und syntaktischen Gesichtspunkten.

2. Ein Kurzüberblick: la formazione delle parole und ihre Verfahren: Systematische Einführung in die Wortbildungslehre und Unterscheidung zwischen Komposition und Derivation.

3. Methoden der Wortableitung: Detaillierte Untersuchung der Präfigierung und Suffigierung als zentrale Ableitungsverfahren.

4. Kontrastive Betrachtungen: Die Derivation…: Vergleichende linguistische Einordnung der italienischen Derivation im Bezug auf das Deutsche, Französische und Lateinische.

5. Zur Bedeutung von Wortbildungsverfahren in modernen Sprachen: Reflexion über die Notwendigkeit stetiger Wortbildung für die Lebendigkeit und Weiterentwicklung von Sprachen.

Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit über den Stellenwert der Wortbildung innerhalb der Sprachwissenschaft und das Verständnis von Wortbildungsprodukten.

Schlüsselwörter

Italienisch, Wortbildung, Derivation, Morphologie, Präfigierung, Suffigierung, Sprachvergleich, Linguistik, Wortneuschöpfung, Affixe, Lexem, Sprachwandel, Nominalisierung, Verbalisierung, Kontrastive Linguistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Wortbildungsverfahren im Italienischen, wobei der Fokus explizit auf der Derivation durch den Einsatz von Präfixen und Suffixen liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Definition des Wortbegriffs, die Kategorisierung von Wortbildungsmustern sowie einen kontrastiven Vergleich mit verwandten und fremden Sprachen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen systematischen Einblick in das Teilsystem der italienischen Wortbildung zu geben und aufzuzeigen, wie durch Derivation produktiv der Wortschatz erweitert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich primär um eine theoretisch-linguistische Analyse, die kontrastive Methoden nutzt, um das Italienische mit dem Deutschen, Französischen und Lateinischen zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung der Präfigierung und Suffigierung sowie in die kontrastiven Analysen der Derivationsprozesse in verschiedenen europäischen Sprachen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Italienisch, Wortbildung, Derivation, Morphologie, Affixe und Sprachvergleich.

Welche Rolle spielt die Konversion bei der hier beschriebenen Wortbildung?

Die Konversion wird im Text als separates, oft von der Derivation abgegrenztes Verfahren erwähnt, das insbesondere bei der Überführung von Wörtern in andere Wortklassen ohne explizite Suffixe eine Rolle spielt.

Warum ist das Lateinische für die Untersuchung relevant, obwohl es als „tote“ Sprache gilt?

Latein dient als morphologische Grundlage und Referenzpunkt für die Entwicklung romanischer Affixe und zeigt, dass auch tote Sprachen durch wissenschaftliche Wortschöpfung aktiv bleiben können.

Was unterscheidet die Präfigierung von der Suffigierung in Bezug auf den Wortakzent?

Während die Präfigierung in der Regel keinen Einfluss auf den Wortakzent hat, führt die Suffigierung im Italienischen meist zu einer Akzentverschiebung auf das Derivationssuffix.

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Details

Title
DE VERBORVM FORMATIONE - Über die Wortbildungsverfahren im Italienischen am Beispiel der Derivation
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Romanisches Seminar)
Course
Proseminar II – Linguistik : Morphologie und Syntax der italienischen Sprache
Grade
1,0
Author
Hendrik Keilhauer (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V112663
ISBN (eBook)
9783640111152
ISBN (Book)
9783640111305
Language
German
Tags
VERBORVM FORMATIONE Wortbildungsverfahren Italienischen Beispiel Derivation Proseminar Linguistik Morphologie Syntax Sprache
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hendrik Keilhauer (Author), 2008, DE VERBORVM FORMATIONE - Über die Wortbildungsverfahren im Italienischen am Beispiel der Derivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112663
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