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Die USA im Ersten und Zweiten Weltkrieg

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilaspekte in vergleichender Perspektive

Titel: Die USA im Ersten und Zweiten Weltkrieg

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 37 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: René Cremer (Autor:in)

Geschichte - Amerika
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Zusammenfassung Leseprobe Details

(...)

Aber nicht nur der Blick auf einen Zeitraum scheint interessant. Auch ein Vergleich beider Kriegszeiträume bietet sich an, weil zwei einschneidende Grundereignisse die jeweilige Wirtschaft und Gesellschaft der USA verändert haben – die Weltwirtschaftskrise und der Erste und der Zweite Weltkrieg.
Um nähere Details darzustellen und um einen Vergleich beider Epochen Vorschub zu leisten werden die historischen Rahmenbedingungen, sowie außenpolitische Grundtendenzen der USA in Punkt 2 aufgezeigt. Die US-amerikanische Außenpolitik hat durchaus verschiedene Schwerpunkte gehabt und die Innenpolitik bzw. innerstaatliche Einflüsse haben dies maßgeblich mitbestimmt, daher scheint es sinnvoll, diese in ihren Grundzügen – sofern sich klar solche herauskristallisieren lassen – darzustellen.
Punkt 3 bildet anschließend den ersten Hauptaspekt dieser Arbeit und wird unter anderem die „Totalität des Krieges“ aus theoretischer Sicht jeweils in zwei Aspekte unterteilt – Konsum und Budget – thematisieren und im Kontext beider Kriegsepochen vergleichen (Punkt 3.1 bis 3.3). Die nachfolgenden beiden Punkte 4 und 5 werden dann die Kriegsproduktion im Einzelnen und die Kriegs- bzw. Rüstungsgüter im Näheren darstellen und bieten damit nicht nur einen vergleichenden Indikator der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der USA im „Ernstfall“, sondern werden im Besonderen aufzeigen, warum die USA so kriegsentscheidend war und damit vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg weltwirtschaftlich und militärisch dominierend agiert hat.
Krieg ist nicht nur ein Umstand, der wichtige Teile einer Wirtschaft beeinflusst, sondern auch katalytisch auf gewisse Aspekte der Modernisierung wirkt und wirkte. In Punkt 6 werden einige technischen Neuerungen in beiden Kriegsepochen aufgezeigt und wiederum vergleichend betrachtet, um aufzuzeigen, dass der Krieg – wie viele Dinge in der Welt – zwei Seiten besaß und besitzt – die Fähigkeit zur Zerstörung und die Fähigkeit des Fortschritts.
Die Schlussbetrachtung (Punkt 7) dient der kurzen Zusammenfassung der vorliegenden Arbeit und wird die vorangestellte Frage aus Punkt 1 beantworten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historische Rahmenbedingungen und außenpolitische Grundzüge

3 „Totalität des Krieges“ – Ein Versuch der Definition

3.1 „Totalität“ im Rahmen des Ersten Weltkrieges

3.2 „Totalität“ im Rahmen des Zweiten Weltkrieges

3.3 „Total = total?“ - Vergleich beider Zeiträume

4 Die US-Industrie im 1. und 2. Weltkrieg

4.1 Die Wirtschaft und der Handel im Rahmen des Ersten Weltkrieges 1917-1918

4.2 Die Wirtschaft und der Handel im Rahmen des Zweiten Weltkrieges 1941-1945

4.3 Vergleich beider Zeiträume

5 US-Rüstungsgüter – kriegsentscheidend?

5.1 Rüstungsgüter im Ersten Weltkrieg

5.2 Rüstungsgüter im Zweiten Weltkrieg

5.3 Vergleich beider Zeiträume

6 Der Krieg als Katalysator der Wissenschaft und Forschung

6.1 Der Erste Weltkrieg und seine technischen „Errungenschaften“

6.2 Der Zweite Weltkrieg und seine technischen „Errungenschaften“

6.3 Vergleich beider Zeiträume

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht und vergleicht die Kriegswirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika im Ersten und Zweiten Weltkrieg unter Berücksichtigung ökonomischer und gesellschaftlicher Aspekte, um zu ergründen, ob der Zweite Weltkrieg für die USA „totaler“ war als der Erste.

  • Vergleichende Analyse der Kriegswirtschaft in den USA
  • Untersuchung des Grades der „Totalität“ hinsichtlich Konsum und Staatshaushalt
  • Auswertung der US-Rüstungsproduktion als kriegsentscheidender Faktor
  • Analyse des Krieges als Katalysator für wissenschaftliche und technische Innovationen

Auszug aus dem Buch

3 „Totalität des Krieges“ – Ein Versuch der Definition

Krieg ist ein Status, der nicht nur besondere Umstände schafft, sondern auch selbst besonderen Umständen unterliegt. Krieg ist abstrakt gesprochen ein gewalttätiger Konflikt, der mit Waffen ausgetragen wird. Allein dies offenbart eine Grundeigenschaft des Krieges, die man kurz und knapp als „Existenzkampf“ bezeichnen kann. Eine Seite versucht die andere Seite mit diversen Gewaltmitteln zu „überzeugen“.

Die Mobilisierung dieser dafür „notwendigen“ Mittel ist ebenfalls ein Akt – ein politischer, wirtschaftlicher und vor allem militärischer Akt. Diese Grundprozesse einer modernen Volkswirtschaft zur Schaffung von Kriegspotenzial und Waffen kann man als Mobilisierung beschreiben. Doch nun stellt sich unweigerlich die Frage: Mobilisierung von was bzw. von wem? Oder eben anders ausgedrückt: Wie „total“ ist ein Krieg? In diesem Rahmen werden nur die beiden Weltkriege betrachtet.

Zwei Hauptaspekte rücken hier in den Vordergrund: die Wirtschaft und die Gesellschaft. Für beide Teilbereiche der USA in den jeweiligen Zeiträumen waren die Kriege „total“, doch gilt es im Besonderen herauszuarbeiten, ob die Mobilisierung im Ersten bzw. im Zweiten Weltkrieg „totaler“ war oder nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung der vergleichenden Betrachtung der US-Kriegswirtschaft ein und stellt die zentrale Leitfrage nach der „Totalität“ der beiden Weltkriege.

2 Historische Rahmenbedingungen und außenpolitische Grundzüge: Das Kapitel beleuchtet die Entwicklung der USA vom aufstrebenden Akteur zu einer globalen Macht sowie die außenpolitischen Prämissen von Interventionismus und Isolationismus.

3 „Totalität des Krieges“ – Ein Versuch der Definition: Hier wird der theoretische Rahmen zur „Totalität“ des Krieges abgesteckt, unterteilt in die Aspekte Konsum und Staatsbudget, die im weiteren Verlauf der Arbeit als Indikatoren dienen.

4 Die US-Industrie im 1. und 2. Weltkrieg: Dieser Abschnitt analysiert die Entwicklung der US-Wirtschaft und des Handels während der Kriegszeiten und stellt die quantitative sowie qualitative Bedeutung der Industrieproduktion heraus.

5 US-Rüstungsgüter – kriegsentscheidend?: Kapitel 5 untersucht die Rüstungsproduktion der USA und deren entscheidende Rolle als „Arsenal der Demokratie“ im Vergleich der beiden Weltkriege.

6 Der Krieg als Katalysator der Wissenschaft und Forschung: Das Kapitel thematisiert den Einfluss des Krieges auf technische Neuerungen, den Wandel der Forschungsfinanzierung und die zivile Nachnutzung militärischer Innovationen.

7 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Leitfrage, wobei sie differenziert zwischen gesellschaftlicher und staatlicher Totalität.

Schlüsselwörter

USA, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Kriegswirtschaft, Totalität, Rüstungsgüter, Konsum, Staatsbudget, Mobilisierung, Interventionismus, Isolationismus, Arsenal der Demokratie, Technischer Fortschritt, Wissenschaft, Handelsbilanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt eine vergleichende Analyse der Kriegswirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika während des Ersten und des Zweiten Weltkrieges.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Organisation der USA im Kriegszustand, der Rüstungsproduktion und dem technologischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit zielt darauf ab, zu beantworten, ob der Zweite Weltkrieg für die US-Wirtschaft und die Gesellschaft „totaler“ war als der Erste Weltkrieg.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein historisch-vergleichender Ansatz gewählt, der quantitative Wirtschaftsindikatoren wie Handelsbilanzen, Staatsausgaben und Produktionszahlen zur Analyse nutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst theoretische Definitionen zur „Totalität“, Analysen zu Handelsbilanzen und Industrieproduktion, den Vergleich von Rüstungsgütern sowie die Untersuchung des Krieges als Katalysator für Forschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kriegswirtschaft, Totalität, Mobilisierung, Arsenal der Demokratie und US-Außenpolitik.

Warum wurde der Vergleich zwischen 1914–18 und 1941–45 gewählt?

Da es sich in beiden Fällen um vierjährige Zeiträume handelt, ermöglicht dies eine direkte vergleichende Analyse der ökonomischen Leistungsfähigkeit der USA.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der „Totalität“?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Erste Weltkrieg gesellschaftlich (auf den Konsum bezogen) „totaler“ war, während der Zweite Weltkrieg staatlich (auf die Ausgaben bezogen) „totaler“ war.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die USA im Ersten und Zweiten Weltkrieg
Untertitel
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilaspekte in vergleichender Perspektive
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Die deutsche Kriegswirtschaft im 1. und 2. Weltkrieg - ein Vergleich
Note
1,7
Autor
René Cremer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
37
Katalognummer
V112728
ISBN (eBook)
9783640128860
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ersten Zweiten Weltkrieg Kriegswirtschaft Weltkrieg Vergleich USA
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
René Cremer (Autor:in), 2008, Die USA im Ersten und Zweiten Weltkrieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112728
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Leseprobe aus  37  Seiten
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