Die urbane Mensch-Heimtier-Beziehung im 21. Jahrhundert. Warum wir unser Leben und unser Heim mit Tieren teilen


Hausarbeit, 2013

16 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Prolog

2. Definition des Begriffs Haustier/Heimtier

3. Geschichte und Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung

4. Gründe der städtischen Mensch-Heimtier-Beziehung

5. Formen und Funktionen der städtischen Mensch-Tier-Beziehu
5.1. Tiere als Subjekt
5.1.1. Heimtiere als Machtobjekt
5.1.2. Heimtiere als Reflektor der menschlichen Persönlichkeit
5.1.3. Äquivalent für zwischenmenschliche Beziehungen
5.1.4. Heimtiere als Äquivalent für menschliche Sozialpartner
5.1.5. Heimtiere als kommunikative Ressourcen und sozialer Katalysator
5.1.6. Heimtiere als Erzieher
5.1.7. Das Heimtier als Gebrauchsmittel
5.2. Tiere als Objekt
5.2.1. Heimtiere als Hobby
5.2.2. Heimtiere als ästhetische Bereicherung
5.2.3. Heimtiere als Prestigeobjekt

6. Schlussbetrachtung

7. Literaturverzeichnis

1. Prolog

Die Beziehungen zwischen Mensch und Tier sind so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und existieren bis heute in allen Gesellschaftsschichten.

Tiere begegnen uns in unserem Alltag als verlässlicher Arbeitskollege und Ersatz für fehlende menschliche Beziehungen, in der Wirtschaft als Rohstofflieferanten für Pelze oder als in Plastik ein­geschweißte Nahrungsmittel, in Tierparks, Fernsehen und Märchen als exotische Wesen oder Lehr­meister. Tiere sind für uns heute mythisches Vorbild, aber eben auch eine Schuhsohle.1 Erst in den vergangenen Jahren nahm die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Mensch-Tier­Verhältnis, beeinflusst durch gesellschaftliche Debatten über den ethischen und sozialen Status von Tieren, zu. Es entstand das Forschungsfeld der Human-Animal Studies (HAS). Die Forschungsthemen sind dabei so vielfältig wie das Verhältnis der Menschen zu den Tieren selbst. Dennoch wurde bereits eine nennenswerte Zahl wissenschaftlicher Forschungen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten zum gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnis publiziert. Jedoch, wie bei einem jun­gen Forschungsgebiet nicht anders zu erwarten, gibt es noch viele Forschungslücken.2

Laut dem Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) lebt in jedem dritten deutschen Haushalt ein Heim- tier.3 Doch was treibt einen Menschen in städtischer Umgebung überhaupt an, sich insbesondere ein Heimtier anzuschaffen? Stets ist diese Art der Tierhaltung mit einem mehr oder weniger hohen Auf­wand verbunden. Meistens verursachen die Heimtiere Kosten, einen direkten Ertrag, den beispiels­weise Nutztiere, die Fleisch, Milch u.a. Erzeugnisse erbringen oder ihre Arbeitskraft den Menschen zur Verfügung stellen müssen, liefern sie nicht. Dieser Frage möchte ich im Laufe meiner Arbeit auf den Grund gehen. Daher werde ich zuerst die Begriffe Haus- und Heimtier näher betrachten. Darauf­hin folgt ein kurzer geschichtlicher Abriss, um zu verdeutlichen aus welchen Gründen man in der Geschichte Tiere am oder sogar im Haus hielt. Und eine Einführung in die allgemeinen Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung geben, um kurz aufzuzeigen, wie sich das Verhältnis zwischen Mensch und (Heim-) Tier heute darstellt. Im Anschluss werde ich die Gründe, Formen und Funktionen einer städtischen Mensch-Heimtier-Beziehung genauer betrachten und komme zuletzt zu meinem Fazit. Da die Komplexität dieses Themas nicht auf ein einfaches Schemata reduzierbar ist, kann und soll es nicht Ziel meiner Arbeit sein, diese Beziehung in all ihren Facetten erschöpfend auszuarbeiten.

2. Definition des Begriffs Haustier/Heimtier

In der heutigen Zeit kategorisieren wir Tiere bezüglich ihrer Beziehung zum Menschen. So wird z.B. eine Differenzierung zwischen Haus- und Heimtieren, Versuchstieren, Zootieren, Zirkustieren, Wild­tieren, Pelztieren, Tieren in der Jagd, Tieren im Brauchtum (Stierkampf, Rodeo, Hahnen- und Hunde­kämpfe) und Tieren für die Therapie getroffen.4 Da sich meine Arbeit primär auf die Heimtiere be­zieht, werde ich diese im Folgenden näher erläutern. Zudem ist es sinnvoll, die Haustiere zum Ver­gleich und zum besseren Verständnis des Diskurses mit heranzuziehen.

Heimtiere bezeichnen zumeist domestizierte Tiere, die unter menschlicher Obhut im Haus gehalten werden und nicht der wirtschaftlichen Nutzung dienen. Beispiele hierfür sind Hunde, Katzen, Vögel, Fische und andere Kleintiere. Bei den Heimtieren ist die emotionale Bindung zwischen Mensch und Tier prävalent. Im Gegensatz zu Heimtieren schließt der Begriff Haustiere neben den Heimtieren auch die so genannten Nutztiere, wie z.B. Kühe, Hühner und Schafe mit ein. Haustiere sind somit „Tiere, die der Mensch wegen ihres Nutzens im oder am ,Hause' hält, um tierische Produkte in Form von Wolle, Milch oder Eiern zu erhalten oder um Bestandteile seines Körpers zu Ernährungs- oder Beklei­dungszwecken zu verwerten.“5 Unabhängig davon, aus welchen Gründen die Domestizierung erfolg­te. Der Zweck der Haustierhaltung ist folglich das Erzielen eines ökonomischen Gewinns oder zumin­dest das Erfüllen einer praktisch-technischen Aufgabe. Eine strikte Trennung zwischen den Begriffen Haustier und Heimtier ist jedoch oftmals nicht möglich, da sich am Beispiel eines Blindenhundes zeigt, dass er zugleich die Funktion Nutz- und Haustier übernimmt und ebenso als Heimtier gesehen werden kann.

3. Geschichte und Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung

Biologisch, anthropologisch und kulturgeschichtlich betrachtet sind Tiere und Menschen eng mitei­nander verbunden. Zudem hat das Tier die menschliche Entwicklung entscheidend geprägt, gesichert und vorangetrieben, und hatte in den einzelnen Epochen und Kulturen ganz unterschiedliche Bedeu­tungen für den Menschen. Die Tiere wurden als Schlacht-, Arbeits-, Jagd-, Opfer-, Trag-, Nutz-, Haus­und Schmusetier etc. genutzt.6 Mit Ausnahme der Haus- und Heimtiere, waren und sind Tiere dem­nach in der Regel nicht auf den Menschen angewiesen. Zu Beginn der Menschheitsgeschichte war der Mensch als Jäger und Sammler der Natur eng verbunden. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier war kein von Überlegenheit Geprägtes, denn Tiere galten als gleichwertige Lebewesen.7

Im Paläolithikum übernahm der Mensch immer mehr und im Mesolithikum fast vollständig die Jäger­rolle in der Jäger-/Beute-Beziehung.8 Die Menschen fingen an sesshaft zu werden und Land- und Viehwirtschaft zu betreiben, worin unter anderem die Domestikation von Tieren ihre Anfänge fand. Dies führte zu ersten Veränderungen im Mensch-Tier-Verhältnis, denn die Nutzbarmachung von Ackerböden und die Haltung von Tieren nahmen erheblichen Einfluss auf die bis dahin friedliche Koexistenz. Es kam zu einer bis heute andauernden Hierarchie, in der der Mensch über dem Tier steht.9

Exkurs:

Erkenntnisse der Tierdomestikation und -nutzung stammen im Wesentlichen aus Knochenfunden und bildlichen Darstellungen, beispielsweise Felsbildern oder aus schriftlichen Quellen. Zusätzlich ermöglichen Funde von Arbeitsgeräten (Pflüge, Joche) Rückschlüsse auf Haustierhaltung und die Art ihrer Nutzung.10 Bis heute gilt das Doppelgrab von Oberkassel als frühester Beweis für die erste nachweisbare Domestikation. Im ca. 15-20.000 Jahre alten Grab bei Bonn befanden sich ein Mann und eine Frau nebst einem hundeähnlichen Skelett bestattet. Untersuchungen zeigten, dass die Summe von Domestikationsmerkmalen in diesem Fall für einen Haushund spricht.11 Die ältesten fos­silen Belege für die mögliche Existenz des Haushundes stammen derzeit aus dem Jungpaläolithikum. Ein fossiler Hundeschädel aus der Goyet-Höhle in Belgien wurde mittels 14C-Datierung auf 31.700 v.Chr. datiert. Die Schädelveränderung (kürzere und breitere Schnauze), aufgrund veränderten Fress­verhaltens, wird als Domestikationsmerkmal angesehen, welches als alleinige Interpretation jedoch umstritten ist.12 Weitere Untersuchungen von DNA weisen mittlerweile darauf hin, dass Hund und Wolf bereits vor 135.000 Jahren begannen, sich voneinander genetisch zu entfernen.13 Diese Er­kenntnisse weisen auf eine frühere Domestikation des Hundes hin, als bisher angenommene. Der Forschungsstand verändert sich jedoch derzeit temporär.

Bis ins 18. Jahrhundert galten Tiere primär als Nahrungs- oder Rohstofflieferanten, die das menschli­che Überleben sicherten. Man war der Meinung, dass Tiere zum Zwecke des Menschen existierten. Demnach seien jene mit geringen Verstandeskräften zum Nutzen derer mit größeren Verstandeskräf­ten da.14 Dies wiederum impliziert, dass Tiere für Menschen existieren. Mit dieser Sichtweise wurde nicht nur die untergeordnete Stellung des Tieres begründet, sondern auch eine Legitimation für des­sen Unterwerfung geschaffen. In der Funktion als Heimtiere fand man Tiere bis ins 18. Jahrhundert eher selten, wenn doch, dann in den obersten Gesellschaftsschichten. Die Haltung eines reinen Heimtieres galt eher als ein anormaler und verschwenderischer Luxus.15 Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Mensch-Tier-Beziehung im Verlauf der Geschichte von den jeweiligen religi­ösen, philosophischen, kulturellen und naturwissenschaftlichen Vorstellungen beeinflusst wurde.

Unsere heutige Beziehung zum Tier ist größtenteils anthropozentrisch geprägt. Diese Denkweise stellt den Menschen in den Mittelpunkt; Natur und Tiere sind in erster Linie dazu da, um dem menschlichen Interesse zu dienen. Als primäres Beispiel gelten hier die Nutztiere. Das Tier wird hier als Objekt betrachtet, da eine emotionale Bindung zum Menschen ausbleibt.16 Anders verhält es sich zum Heimtier, denn es lebt von allen Tieren im engsten Kontakt zu dem Menschen.17 Hierbei kommt der Biozentrismus zum Tragen, wobei das individuelle Tier im Mittelpunkt steht und wirtschaftliche oder ,sachliche' Nutzungsaspekte, im Unterschied zur Nutztierhaltung, in den Hintergrund treten.18 Im Gegensatz zum Anthropozentrismus wird der Biozentrismus in unserer Gesellschaft immer bedeu­tender; nachdem alle belebten Wesen moralisch relevant sind. Das Tier wird nicht mehr primär als Objekt, sondern als Subjekt gesehen. Die zunehmende Debatte und Anerkennung von tierischen Rechten ist, nicht nur durch die in der Kritik stehende Massentierhaltung oder Tierversuchslaboren, in der heutigen Zeit diskutierter denn je.

4. Gründe der städtischen Mensch-Heimtier-Beziehung

Um die Heimtierpopulation in der heutigen Zeit zu erklären, hat Serpell die mögliche Bedeutung des sozialen Wandels hervorgehoben. Früher verbrachten die meisten Menschen ihr Leben in relativ kleinen, stabilen Gesellschaften, umgeben von mehreren Generationen enger Verwandter. Der tech­nische Fortschritt des 20. Jahrhunderts hat die Mobilität der Menschen immens gesteigert und unter anderem den Bruch traditioneller Familien- und Gemeinschaftsstrukturen oder zumindest deren Aufspaltung bewirkt.19 „Die wachsende Mobilität der Menschen und die damit oftmals bedingte Ein­samkeit, verstärkt das Bedürfnis nach alternativen Quellen emotionaler Unterstützung und Gesell­schaft, besonders innerhalb der in großen Städten entstandenen, sozial entfremdeten und entper­sönlichenden Umfelder.“20

Oftmals empfinden Menschen, dass der soziale Kontakt zu Tieren leichter und schneller herzustellen ist, als zu Mitmenschen. Die Entwicklung einer sozialen Bindung dauert im äußersten Fall wenige Wochen. Bei zwischenmenschlichen Beziehungen kann sich dies durchaus über Jahre hinziehen.

Das Besondere an Tieren ist zudem, dass sie geduldige und damit empathische ,Zuhörer‘ sind. Sie urteilen und widersprechen nicht. Zudem zeigen sie ihrer Bezugspersonen bedingungslose Zuwen­dung und Verbundenheit. Für viele Menschen stellt es sich somit einfacher dar, eine Mensch-Tier­Beziehung als eine zwischenmenschliche Beziehung aufzubauen. Eine Mensch-Tier-Beziehung stellt zwar keinen wirklichen Ersatz zu einer Mensch-Mensch-Beziehung dar, jedoch kann sie fehlende Stabilität, Zuverlässigkeit und Verantwortlichkeit neu formieren oder wiederherstellen.21 Sie kann als Folge normalen menschlichen Sozialverhaltens und der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse gese­hen werden.22 Das vorangegangene Beispiel des einsamen Stadtmenschen ist jedoch eher in der Minderheit. Die überwiegende Mehrheit der Tierhalter sind ,normale‘ Menschen, die durch den Kon­takt zu einem Heimtier ihre bereits existierenden sozialen Beziehungen unterstützen und so ihr psy­chisches und physisches Wohlbefinden steigern.23 Zudem ist auch der banalste Grund einer Heim­tierhaltung zu nennen: Liebe zum Tier und Spaß an der Gesellschaft von Heimtieren.

Beck und Katcher begründen die stetige Zunahme der Heimtierhaltung in der heutigen Gesellschaft zudem durch den Pflegetrieb des Menschen. Während beide vermuteten, dass dieser nicht nur rein auf die gleiche Spezies, sondern auch auf Tiere ausgerichtet ist, und dass seine Befriedigung ein wich­tiges menschliches Bedürfnis darstellt. Das Leben in der modernen Gesellschaft, verbunden mit der industriellen Revolution und der Urbanisierung, entzog jedoch den meisten Menschen die Möglich­keiten, ihrem Pflegebedürfnis nachzukommen.24 Dementsprechend wich man auf Alternativen aus; das Tier.

5. Formen und Funktionen der städtischen Mensch-Tier-Beziehung

5.1. Tiere als Subjekt

Die Beziehung zwischen Mensch und Heimtier ähnelt einer zwischenmenschlichen Beziehung und kann ebenso wie diese, vielerlei Formen annehmen.

Zwischenmenschliche Kontakte können durch das Heimtier bereichert bzw. ergänzt, aber auch teil­weise oder vollständig ersetzt werden. Das Ausmaß, in dem das Heimtier den Platz einer menschli­chen Bezugsperson einnimmt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.25 Es wird hierbei primär als Subjekt empfunden und daher werden diese Tiere auch ,companions‘ genannt.26 Im Folgenden werden Bei­spiele für Heimtiere als Subjekt dargestellt und deren Bedeutung näher erläutert.

5.1.1. Heimtiere als Machtobjekt

Edel nennt zwei Formen der Macht über Heimtiere. Zum einen die biologische Veränderung durch gezielte Züchtung oder die Regulierung der Fortpflanzung durch Kastration und Sterilisation.27 Zudem kann das äußere Erscheinungsbild der Heimtiere nach menschlichen Wunschvorstellungen geformt werden. Ein äußerst abstoßendes Beispiel ist ein Tierarzt aus Amerika, der sich rein auf Schönheits­operationen an Tieren spezialisiert hat und gegebenenfalls einem Dobermann durch Silikonimplanta­te aufrecht stehende Ohren formt. Damit er, auf Wunsch seines Besitzers, aggressiver wirkt.28 Zum anderen ist die Macht der Durchsetzung des menschlichen Willens beim Heimtier durch Dressur und Erziehung anzuführen.29

[...]


1 Vgl. Otterstedt, C.: Bedeutung des Tieres für unsere Gesellschaft, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Politik und Zeitgeschichte, APuZ 8-9/2012, Bonn 2012, S. 14.

2 Buschka, S. u.a.: Gesellschaft und Tiere-Grundlagen und Perspektiven der Human-Animal Studies, URL: http://www.bpb.de/apuz/75812/gesellschaft-und-tiere-grundlagen-und-perspektiven-der-human-animal-studies, [29.08.2013].

3 Vgl. Industrieverband Heimtierbedarf: Der deutsche Heimtiermarkt 2010, URL: http://www.ivhonline. de/fileadmin/user_upload/Der_Deutsche_Heimtiermarkt_2010_A4.pdf, [29.08.2013].

4 Vgl. Pollack, U.: Die städtische Mensch-Tier-Beziehung. Ambivalenzen, Chancen und Risiken, Berlin 2009, S. 47.

5 Braun, A.: Das aktuelle wissen.de Lexikon, (Band 9), Gütersloh/München 2004, S. 176.

6 Vgl. Pollack, 2009, S. 5.

7 Vgl. Münch, P.: Tiere und Menschen. Geschichte und Aktualität eines prekären Verhältnisses. Paderborn 1998, S. 21.

8 Vgl. Bökönyi, S.: Domestikation und Zähmung von Tieren, in: Svilar, Maja (Hg.): Mensch und Tier. Collegium generale Universität Bern. Kulturhistorische Vorlesungen 1984/85, Bern 1985, S. 75.

9 Vgl. Frömming, H.: Die Mensch-Tier-Beziehung. Theorie und Praxis tiergestützter Pädagogik, Saarbrücken 2006, S. 4.

10 Vgl. Behre, K. E.: Landwirtschaftliche Entwicklungslinien und die Veränderung der Kulturlandschaft in der Bronzezeit Europas, in: B. Hänsel (Hg.): Mensch und Umwelt in der Bronzezeit Europas. Abschlußtagung der Kampagne des Europarates: Die Bronzezeit: Das erste goldene Zeitalter Europas an der Freien Universität Berlin, Kiel 1998, S. 97ff.

11 Vgl. Nobis, G.: Die Wildsäugetiere in der Umwelt des Menschen von Oberkassel bei Bonn und das Domestikationsproblem von Wölfen im Jungpaläolithikum. Bonner Jahrbücher 186, o.A. 1986, S. 370.

12 Vgl. Germonprè, M. u.a.: Fossil dogs and wolvesfrom Palaeolithic sites in Belgium, the Ukraine and Russia: osteometry, ancient DNA andstable isotopes.Journal of Archaeological Science, Band 36/2, o. A. 2009, S. 478.

13 Vgl. ebd. S. 478.

14 Vgl. Singer, P.: Animal Liberation. Die Befreiung der Tiere. Übersetzt von Claudia Schorcht. 2. Aufl., Reinbeck 1996, S. 210.

15 Vgl. Otterstedt, C.: Menschen brauchen Tiere. Grundlagen und Praxis der tiergestützten Pädagogik und Therapie, Stuttgart 2003, S. 20.

16 Vgl. Pollack, 2009, S. 5.

17 Vgl. Fox, R.: Animal behaviors, post-human lives: every-day negotiations of the animal-human divide in pet-keeping, in: Social & Cultural Geography 7 (4), Abington 2006, S. 526.

18 Vgl. Wiedenmann, R. E.: Geliebte, gepeinigte Kreatur. Überlegungen zu Ambivalenzen spätmoderner Mensch-Tier-Beziehungen, in: Forschung & Lehre 6, o.A. 2005, S. 298ff.

19 Vgl. Serpell, 1990, S. 150ff.

20 Pollack, 2009, S. 48.

21 Vgl. Mörbe, K.: Zur Mensch-Tier-Beziehung bei Kindern der 1.-4. Klasse einer Berliner Großstadtschule, Diss., FU Berlin 1999, S. 6.

22 Vgl. Katcher, A. M.: Interactions between People and their Pats: Form and Function, in: B. Fogle (Hg.): Interrelations between People and Pats. Springfield, III., Charles, C. Thomas, 1981, S. 41ff.

23 Vgl. Serpell, 1987, S. 166ff.

24 Vgl. Katcher, A. / Beck, A.: Health and caring for living things. Anthrozoos, 1, o.A. 1987, 175ff.

25 Vgl. Pollack, 2009, S. 52.

26 Vgl. Bergler, R.: Gesund durch Heimtiere. Beiträge zur Prävention und Therapie gesundheitlicher und seelischer Risikofaktoren, Köln 2000, S. 9.

27 Vgl. Edel, B.: Der Hund als Heimtier: Gegenstand oder Person?, Hamburg 1995, S. 41ff.

28 Vgl. Pagenhardt von Mainberg, G.: Schönheitsoperationen für Tiere - makabrer Trend aus den USA, URL: http://suite101.de/article/schoenheitsoperationen-fuer-tiere--makabrer-trend-aus-usa-a89611, [24.08.2013].

29 Vgl. Edel, 1995, S. 41ff.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die urbane Mensch-Heimtier-Beziehung im 21. Jahrhundert. Warum wir unser Leben und unser Heim mit Tieren teilen
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V1127690
ISBN (eBook)
9783346491282
ISBN (Buch)
9783346491299
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mensch-heimtier-beziehung, jahrhundert, warum, leben, heim, tieren
Arbeit zitieren
Stefanie Rosenkranz (Autor:in), 2013, Die urbane Mensch-Heimtier-Beziehung im 21. Jahrhundert. Warum wir unser Leben und unser Heim mit Tieren teilen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127690

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