Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Studies (General)

Der Weg der Ost-Berliner Neonaziband "Landser". Ursprung, Werdegang, Prozess und Wandel

Title: Der Weg der Ost-Berliner Neonaziband "Landser". Ursprung, Werdegang, Prozess und Wandel

Essay , 2020 , 18 Pages , Grade: 15,0

Autor:in: Anonym (Author)

Social Studies (General)
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Neonaziband "Landser" ist die bekannteste musikalische rechtsextreme Gruppierung aller Zeiten. Noch heute haben ihre volksverhetzenden und menschenverachtenden Texte starken Einfluss auf die neonazistische Jugendszene.
Die Band bedient hierbei das Rockgenre der Szene. Die Verbreitung von musikalischen Werken ist nicht nur in der Neonaziszene ein perfides Mittel, um junge Menschen zu erreichen.

Die Nutzung musikalischer Propaganda der rechten Szene soll in dieser Arbeit am Beispiel der genannten Band dargestellt werden. Hierbei wird der Ursprung der Band dargestellt und dessen musikalischen Werke beispielhaft thematisiert. Im Rahmen des Werdeganges der Band soll im Zuge der Ausarbeitung das Gerichtsurteil des Berliner Kammergerichtes sowie die Revisionsentscheidung vom Bundesgerichtshof widergespiegelt werden. Im Anschluss werden die musikalischen Werke der Band aufgezeigt. Weitergehend findet eine Darstellung des Wandels der Band, insbesondere des Rädelsführers Michael Regener, statt. Im Zuge dessen wird die "Neuauflegung" der Band unter dem Namen "Die Lunikoff Verschwörung" dargestellt. Auch hier erfolgt eine beispielhafte Interpretation der musikalischen Werke. Letztlich sollen anhand der erarbeiteten Inhalte die Entwicklung der Band "Landser" und der "Neuauflage" hinterfragt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Bandgeschichte

1.1. Feindbild

1.2. Diskografie - Übersicht

2. Gerichtsprozess

2.1. Anklage

2.2 Urteil

3. Wandel

3.1. „Die Lunikoff Verschwörung“

4. Schlussfolgerung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Ursprung, den strafrechtlichen Prozess sowie den inhaltlichen Wandel der rechtsextremen Musikgruppe „Landser“. Dabei wird analysiert, wie die Band Musik als Propagandamittel nutzte, welche Rolle gerichtliche Entscheidungen bei der Zerschlagung der Gruppe spielten und inwiefern der Frontmann Michael Regener seine ideologische Ausrichtung in Nachfolgeprojekten fortsetzte.

  • Historische Entwicklung der Band „Landser“ aus der Ost-Berliner Neonazi-Szene.
  • Analyse der rechtlichen Aufarbeitung und des Gerichtsurteils als „kriminelle Vereinigung“.
  • Untersuchung der Radikalisierungsstrategien durch Musik und gezielte Propaganda.
  • Darstellung der Transformation und Fortführung ideologischer Inhalte im Projekt „Die Lunikoff Verschwörung“.

Auszug aus dem Buch

1. Bandgeschichte

Die rechtsextreme Band „Landser“ gilt bis heute als bekannteste und einflussreichste Band der rechten Szene. Die Band entsprang der Ost-Berliner Neonazi-Szene. Ihren Ursprung findet die Band in der ariogermanischen Kampfgemeinschaft „Vandalen“, welche sich auf Grund der Strukturen dem Rockermilieu zuordnen ließ. Als Kopf der „Vandalen“ agierte der spätere Sänger und Rädelsführer der Band „Landser“ Michael Regener.

Die anfangs noch namenlose Band wurde im Jahr 1991 gegründet. Unter der Besetzung von Sören Brauner (Gesang), Andreas Lenhard (Bassgitarre) und Horst Schott (Schlagzeug) wurde in dem Lichtenberger Jugendclub „Judith Auer“ Punk-Musik produziert. Sören Brauner war Sänger und zudem Verfasser der Liedtexte der Band. Im Laufe der Zeit tendierten die Texte in eine deutsch nationale Richtung.

Der „Judith-Auer-Jugendclub“ erwies sich als Treffpunkt der Ost-Berliner Skinheadszene, aber auch Mitglieder der „Vandalen“ verkehrten in dem Club. So bot sich Michael Regener, welcher im Rahmen von Proben auf die Band aufmerksam wurde, als Gitarrist an. Michael Regener war in der Szene unter dem Spitznamen „Lunikoff“ oder „Luni“ bekannt. Mit dem Eintritt als Gitarrist durch Michael Regener fanden regelmäßige Proben statt, des Weiteren wurde die Textverfassung an Regener abgegeben. Im Zuge dessen entwickelte sich die Band in eine immer rechtsextremere Richtung.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der rechtsextremen Musikszene am Beispiel der Band „Landser“ ein und definiert den methodischen Rahmen sowie die Zielsetzung der Arbeit.

1. Bandgeschichte: Das Kapitel beschreibt die Entstehung der Band aus der „Vandalen“-Kampfgemeinschaft, die personellen Veränderungen und die Entwicklung zum rechtsextremen Musikprojekt.

2. Gerichtsprozess: Hier wird der juristische Verlauf gegen die Bandmitglieder dargelegt, der schließlich zu ihrer Verurteilung als kriminelle Vereinigung führte.

3. Wandel: Dieses Kapitel analysiert die Veränderung des Medienkonsums bei Jugendlichen und die Fortsetzung der rechtsextremen Agitation durch das Nachfolgeprojekt „Die Lunikoff Verschwörung“.

4. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass trotz strafrechtlicher Verfolgung der ideologische Kern der Band durch Michael Regener in neuen Projekten beibehalten wurde.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Landser, Michael Regener, Neonazis, Rechtsrock, kriminelle Vereinigung, Die Lunikoff Verschwörung, Musikpropaganda, Indizierung, Radikalisierung, Vandalen, politischer Kampf, NS-Ideologie, Internetmedien, Strafprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entstehung, die strafrechtliche Zerschlagung und die ideologische Kontinuität der rechtsextremen Band „Landser“.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Schwerpunkte sind die Historie der Band, ihre Rolle als Propagandainstrument der rechten Szene, die juristische Aufarbeitung und die späteren Aktivitäten des Frontmanns Michael Regener.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Musik als Mittel zur ideologischen Beeinflussung genutzt wird und inwiefern sich die Band trotz staatlicher Sanktionen in neuen Strukturen weiterentwickeln konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Gerichtsurteilen, Ermittlungsergebnissen und Medienberichten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bandgenese, die Analyse des Gerichtsprozesses und die Untersuchung des Wandels hin zum Projekt „Die Lunikoff Verschwörung“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Rechtsextremismus, Rechtsrock, Landser, Michael Regener, kriminelle Vereinigung und Radikalisierung sind die zentralen Begriffe.

Welche Rolle spielten V-Leute bei der Zerschlagung der Band?

Laut der Untersuchung war es ein Geflecht aus Aussagen von V-Leuten und informellen Kontakten, das es den Strafverfolgungsbehörden ermöglichte, die kriminellen Strukturen der Band offen zu legen.

Warum konnte Michael Regener auch nach der Auflösung von „Landser“ weiter agieren?

Die Arbeit stellt fest, dass Regener als unbelehrbar gilt und durch die Gründung von „Die Lunikoff Verschwörung“ unter dem Deckmantel der Legalität weiterhin rechtsextreme Inhalte verbreitet, was durch das Internet als Vertriebskanal erleichtert wird.

Wie interpretieren die Autoren die Wirkung der Musik von „Landser“?

Die Musik wird als „Transportmittel“ für volksverhetzende Inhalte gesehen, das gezielt zur politischen Agitation und zur Förderung von Straftaten in der Neonaziszene eingesetzt wurde.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Der Weg der Ost-Berliner Neonaziband "Landser". Ursprung, Werdegang, Prozess und Wandel
Grade
15,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
18
Catalog Number
V1127741
ISBN (eBook)
9783346525284
ISBN (Book)
9783346525291
Language
German
Tags
Landser Lunikoff Berlin Rechte Musik Kameradschaft NPD AFD Die Lunikoff Verschwörung Rechtsrock RAC Repubilk der Strolche Michael Regener Musik Nazi Nationalsozialismus IB Identitäre Bewegung Landgericht Berlin Kriminelle Vereinigung Volksverhetzung StGB Indizierung Indiziert Verbot Braune Stadtmusikanten Thorsten Heise Arische Bruderschaft Volk Schulhof CD Schulhof Genre Einfluss Titel Feindbild Rassismus Rasse Hetze Diskografie Prozess Urteil BGH Verfassungsgericht Terror Terroristische Vereinigung ZOG
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Der Weg der Ost-Berliner Neonaziband "Landser". Ursprung, Werdegang, Prozess und Wandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127741
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint