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Smart Homes und Smart Cities in Deutschland. Verbesserung der Lebensqualität oder Einschränkung des Individuums?

Titel: Smart Homes und Smart Cities in Deutschland. Verbesserung der Lebensqualität oder Einschränkung des Individuums?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Paula-Philine Scheil (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird untersucht, ob sich zwischen den beiden Infrastrukturen der Smart Homes und Smart Cities Schnittstellen ergeben und welche Auswirkungen diese zusätzliche Vernetzung und Digitalisierung auf das Individuum und die Gesellschaft haben.

Zu Beginn wird mit Hilfe von Konzeptspezifikationen eine kurze Einführung in das Thema gegeben, um einen Überblick darüber zu bekommen, worum es sich bei den Konzepten Smart Homes und Smart Cities handelt und welcher Zusammenhang zur Digitalisierung besteht. In der darauffolgenden Betrachtung der Grundlagen von Smart Homes findet ein Vergleich von zwei Definitionen statt, der Aufschluss darüber gibt, wo die Grenzen des Smart Home liegen. Anschließend werden mit einem Einblick in die Entwicklung und Ausbreitung des digitalen Assistenten weitere wichtige Aspekte geklärt in welchem Umfang sich ein Smart Home bewegt und in welchen Segmenten die höchste Ausbreitung/Nutzung stattfindet. Danach werden in der Hausarbeit verschiedenen Funktionsweisen und Wirkungsbereiche des intelligenten Wohnens näher untersucht und die Teilfrage beantwortet, ob das Konzept für den ursprünglich genutzten Grund verwendet wird oder ob der Nutzer durch die Gegebenheiten der Vollautomatisierung sich zur Bequemlichkeit verleiten lässt.

Im nächsten Abschnitt wird es eine Einführung in den Bereich des Datenschutzes geben und die Teilfrage untersucht, ob die generierten Daten zu einer Entfremdung des eigenen Wohnraums führt. Für einen Abschluss und gleichzeitigen zusammenfassenden Überblick über das Gesamtkonzept Smart Home werden die wichtigsten Aspekte im Zwischenfazit herausgearbeitet. Um von der Mikroebene des Individuums und dem damit zusammenhängenden Wohnraums auf die
Makroebene der Gesellschaft zu schließen, beschäftigt sich der nächste Abschnitt einführend mit dem aktuellen Stand der Netzinfrastruktur in Deutschland.

Anschließend wird auf die Makroebene der Gesellschaft in Form der Grundlagen eines Smart City Konzeptes geblickt. Um einen näheren Einblick in das Konzept zu erhalten werden einzelne Smart-City-Projekte betrachtet und die Teilfrage, ob Verbraucher/Bürger bei einer Breitflächigeren Vernetzung profitieren beantwortet. Um die Forschungsfrage beantworten zu können erfolgt in den darauffolgenden letzten Abschnitten eine Untersuchung der Schnittstellen zwischen beiden Konzepten und wie sich diese Schnittstellen auf das Individuum auswirken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegende Konzepte und Begriffe

3. Grundlagen von Smart Home

3.1. Entwicklung und Ausbreitung von Smart Homes

3.2. Funktionsweise und Nutzung von Smart Homes

3.3. Datenschutz in Smart Homes

3.4. Zwischenfazit

4. Die Digitale Netzinfrastruktur in Deutschland

4.1. Grundlagen des Smart City Konzeptes

4.2. Smart City Projekte

4.3. Schnittstellen zwischen zwei Infrastrukturen

4.4. Auswirkung der Schnittstellen auf das Individuum

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit die technologische Vernetzung durch Smart-Home- und Smart-City-Konzepte in Deutschland die Lebensqualität steigert oder das Individuum durch neue Abhängigkeiten und Überwachungspotenziale einschränkt.

  • Vergleich und Definition der Konzepte Smart Home und Smart City
  • Rolle der digitalen Netzinfrastruktur als Basis beider Konzepte
  • Analyse von Datenschutz- und Privatsphäre-Aspekten bei intensiver Datennutzung
  • Untersuchung der Wechselwirkungen und Schnittstellen beider Infrastrukturen
  • Bewertung der Auswirkungen der Digitalisierung auf das Individuum und die Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

3.3. Datenschutz in Smart Homes

Durch die schnelle Entwicklung und Verbreitung von Smart Homes spielt der Datenschutz auf den ersten Blick nur eine untergeordnete Rolle, die bei den Nutzern als notwendige Voraussetzung gesehen wird. Bei genauerer Untersuchung wird zuerst die Präsenz des Themas deutlich.

Im Mai 2018 wurde das Datenschutzgesetz (DSGVO) verabschiedet, was sich mit dem diskutierten Themengebiet auseinandersetzt und im Resultat für mehr Schutz der eigenen individuellen Daten sorgt. In der Umgebung eines smarten Zuhauses holt man sich neben der Automatisierung auch umgangssprachlich ein „Datenbeschaffungsmonster“ nachhause, welches auf der Grundlage eines vernetzten Systems kommuniziert. Für eine optimale Auswertung und Anpassung an den Alltag des Nutzers werden dafür über Sensoren, Funkwellen oder die Internetverbindung permanent Daten generiert und zwischen dem Server und den Endgeräten ausgetauscht sowie gespeichert. In den meisten Fällen kommt es dazu, dass mehr Daten produziert werden, als der Intelligente Assistent beziehungsweise die intelligente Umgebung benötigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Digitalisierung als unvermeidbaren Prozess ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Ambivalenz von Lebensqualität und Einschränkung durch Smart-Technologien.

2. Grundlegende Konzepte und Begriffe: Dieses Kapitel definiert Smart Homes, Digitalisierung und den Smart-City-Begriff als technologische und soziale Transformationsprozesse.

3. Grundlagen von Smart Home: Das Kapitel beleuchtet Definitionen, Verbreitungsfaktoren, Funktionsweisen, Nutzungsszenarien sowie die kritischen Bereiche Datenschutz und Privatsphäre.

4. Die Digitale Netzinfrastruktur in Deutschland: Es wird der Zustand der Netzinfrastruktur analysiert und das Konzept der Smart City mit seinen Projekten, Schnittstellen zum Smart Home und Auswirkungen auf den Einzelnen diskutiert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Digitalisierung zwar Chancen bietet, jedoch eine kritische Reflexion des Individuums hinsichtlich Transparenz und Machtstrukturen erfordert.

Schlüsselwörter

Smart Home, Smart City, Digitalisierung, Datenschutz, Privatsphäre, Netzinfrastruktur, Internet der Dinge, Big Data, Lebensqualität, Vernetzung, Individuum, Automatisierung, Breitbandausbau, Datensicherheit, Mensch-Technik-Interaktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die soziologischen Auswirkungen und die Ambivalenz von intelligenten Wohnumgebungen (Smart Homes) und vernetzten Städten (Smart Cities) auf das Individuum in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Definitionen und Grundlagen der Konzepte, die Rolle der Netzinfrastruktur, Datenschutz und Privatsphäre sowie die Schnittstellen zwischen privater Hausautomatisierung und städtischer Vernetzung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob die Überschneidung zwischen den Infrastrukturen von Smart Homes und Smart Cities eine Möglichkeit für eine verbesserte Lebensqualität darstellt oder zu einer zusätzlichen Eingrenzung des Individuums führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, um existierende Studien und Konzepte kritisch im soziologischen Kontext zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Smart-Home-Grundlagen, den Status der deutschen digitalen Infrastruktur, Smart-City-Konzepte und eine abschließende Analyse der Schnittstellen zwischen beiden Bereichen hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Individuum.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Datenschutz, Privatsphäre, Digitalisierung, Lebensqualität und die Wechselwirkung von Technik und Gesellschaft.

Inwiefern beeinflusst der Datenschutz die Entscheidung für ein Smart Home?

Laut der in der Arbeit zitierten Studien stellt mangelndes Wissen über Datenschutz bei vielen Verbrauchern eine Hürde dar, die sogar dazu führt, vom Kauf eines intelligenten Zuhauses abzusehen.

Welche Rolle spielt die Netzinfrastruktur für Smart-City-Projekte?

Eine stabile und leistungsfähige Breitbandinfrastruktur, insbesondere der Ausbau von Glasfasernetzen, ist die zwingende Grundvoraussetzung für die Implementierung und den Erfolg jeglicher Smart-City-Anwendungen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Smart Homes und Smart Cities in Deutschland. Verbesserung der Lebensqualität oder Einschränkung des Individuums?
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,7
Autor
Paula-Philine Scheil (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
29
Katalognummer
V1127768
ISBN (eBook)
9783346489555
ISBN (Buch)
9783346489562
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Individuum Smart Homes Smart Cities
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Paula-Philine Scheil (Autor:in), 2021, Smart Homes und Smart Cities in Deutschland. Verbesserung der Lebensqualität oder Einschränkung des Individuums?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127768
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Leseprobe aus  29  Seiten
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